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Ing. – Dipl.HTL-Ing. – Bachelor? – MBA!

Der/die Ingenieur/in, der/die Dipl.-HTL-Ingenieur/in sind einem Bachelor gleichwertig und können direkt in Masterlehrgänge der Weiterbildung einsteigen.

„Diplom-HTL-Ingenieur“ (abgek.: Dipl.-HTL-Ing.):

Die Bezeichnungen Diplom-HTL-Ingenieur beziehungsweise Diplom-HLFL-Ingenieur (Kurzbezeichnung Dipl.-HTL-Ing./Dipl.-HLFL-Ing.) wurde – mit der seit dem Jahr 1994 erfolgten Gründung von Fachhochschulen in Österreich – als staatliche Bezeichnung übergangsweise eingeführt, um bereits berufstätigen HTL-Ingenieuren eine Möglichkeit der Nachqualifizierung zu bieten.

Bereits im Jahr 1994 wurde das Gesetz derart befristet, dass die Bezeichnung nur dann verliehen werden kann, wenn die Verleihung vor dem 1. Jänner 2007 beantragt wird und alle Prüfungen bis zum 31. Dezember 2008 abgelegt werden.

Die Verleihung der Bezeichnung oblag dem für Wirtschaft zuständigen Bundesministerium bzw. dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, jeweils in Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium und dem Unterrichtsministerium.

Es handelt sich hierbei um keinen akademischen Grad!

„Ingenieur/in“

In meinem Blog habe ich mich schon einmal mit der Frage beschäftigt, ob HTL-Ingenieure nach der Änderung im IngG 2017 nun Bachelor sind:

Mit 1. Mai 2017 ist das neue Ingenieurgesetz (IngG 2017) in Kraft getreten.

Mit den neuen Bestimmungen wurde die Verleihung der bisherigen Standesbezeichnung auf neue Beine gestellt.

Die bisherigen Grundvoraussetzungen

  • HTL Matura oder vergleichbare Qualifikation und
  • drei Jahre bzw. sechs Jahre aufbauende fachbezogene Praxis

bleiben gleich.

Neu ist die Form der Feststellung der beruflichen Praxis in Form eines Fachgespräches mit Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Berufsbereich.

Dadurch wurde aus der Standesbezeichnung „Ingenieur/in“ eine international vergleichbare und als Bildungsabschluss anerkannte berufliche Qualifikation, die aufgrund von Schule und Praxis erworben wird. Die Qualifikation „Ingenieur/in“ ist dem Niveau 6 des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) zugeordnet.

Der im Jahre 2016 gesetzlich eingerichtete Nationale Qualifikationsrahmen baut auf dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) auf und fördert die Transparenz und internationale Vergleichbarkeit von Qualifikationen.

Die berufliche Qualifikation „Ingenieur/in“ ist seit 2017 also dem akademischen Grad Bachelor gleichwertig.

Gleichwertigkeit bedeutet aber nicht Gleichartigkeit!

Die Gleichwertigkeit der berufliche Qualifikation „Ingenieur/in“ bezieht sich dabei auf eine generelle, alle beruflich verwendbaren Qualifikationen umfassende Stufen-Hierarchie, ähnlich einer Güteklasse.

Diese Skala dient dazu, in Österreich und europaweit ein einheitliches Signal für die Wertigkeit von berufsqualifizierenden und akademischen Abschlüssen zu geben.

Dieses im Wesentlichen an der Komplexität des erlangten Wissens- und Fertigkeitsumfangs ausgerichtete Ranking ist nicht mit einer „Gleichartigkeit“ oder gar mit einer von AbsolventInnen frei wählbaren Führung beider Qualifikationen zu verwechseln.

Direkte Zulassung in Masterlehrgängen der Weiterbildung:

Ein Zugang zu Masterlehrgängen der Weiterbildung ist für den/die Ingenieur/in und den/die Dipl.-HTL-Ingenieur/in – weil in Österreich auf NQR-Niveau VI (6) – direkt und ohne vorangegangenes Bachelorstudium möglich.

Solche Masterlehrgänge finden sich für den/die Ingenieur/in und den/die Dipl.-HTL-Ingenieur/in z.B. hier: http://asasonline.com/fernstudium/mba-general-management.html

Beschreibung der Qualifikation „Ingenieur/in“ gemäß IngG 2017

Die Durchführung des Zertifizierungsverfahrens ist in den Richtlinien gemäß § 7 IngG 2017, bestehend aus je einer Broschüre für die Antragstellerinnen und Antragsteller sowie für die Fachexpertinnen und Fachexperten, welche die Fachgespräche durchführen, geregelt.

In jedem Bundesland stehen Zertifizierungsstellen zur Vergabe der Qualifikationsbezeichnungen „Ingenieurin“ und „Ingenieur“ zur Verfügung.

Links zu den aktuellen Zertifizierungsstellen:

Sie haben Fragen zum Qualifikationsregister, zum NQR oder zu Weiterbildungs-möglichkeiten für Ingenieure? … dann schreiben Sie mir einfach ein Mail: martin.stieger@asasonline.com

ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki  in welchem ASAS gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt.

Sie finden hier z.B.

IMMO-Wiki:

ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.

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Ernährungstraining: Tätigkeitsfelder?

Jüngst musste ich im Schreiben eines Anwaltes an eine Ernährungstrainerin lesen:

„Es tut mir leid mitteilen zu müssen, dass die Bezeichnung als Ernährungstrainerin im Freien Gewerbe nicht erlaubt ist und zumindest irreführend mit der gesetzlich geregelten Ernährungsberatung von Verbrauchern verwechselt werden kann …..“

und möchte daher einmal mehr in meinem Blog zum Thema „Ernährungstraining“ Stellung nehmen:

Ernährungstraining in Form der Unterrichtstätigkeit ist als solche gemäß § 2 GewO überhaupt vom Anwendungsbereich der Gewerbeordnung ausgenommen und ist es gar nicht möglich einen Gewerbeschein „Ernährungstraining“ anzumelden.

Ernährungstrainer tragen dazu bei, Menschen auf ihrem Weg zur Schaffung eines neuen Ernährungsbewusstseins – auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse – durch Informationsweitergabe zu bestärken und über eine gesunde Lebensweise zu unterrichten.

Dabei gehen Ernährungstrainer im Unterricht auch auf allgemeine Gewohnheiten bzw. Problemfelder (auch durch Beantwortung von Fragen) ein, sodass der/die Interessierte seine Ernährung aus eigener Entscheidung individuell auf Basis der gegebenen allgemeinen Informationen gestalten und mit Aussicht auf kontinuierliche Verbesserung umstellen kann.

Darüber hinaus dürfen Ernährungstrainer nach dem OGH jedenfalls folgende Tätigkeiten vornehmen:

  • die Auswahl von Nahrungsmittellieferanten;
  • den Einkauf und die Auswahl von Nahrungsmitteln;
  • die Zubereitung von Speisen (etwa Vollwertkost) nach einem von dritter Seite erstellten Ernährungs- oder Diätplan;
  • die Variation von Speisen im Rahmen des von dritter Seite erstellten Ernährungs- oder Diätplans;
  • die Ausarbeitung individueller Rezepte;
  • die Führung eines Haushaltsbuches;
  • das Zählen von Kalorien;
  • die Führung einer Kalorien- oder Gewichtstabelle;
  • das Ausmessen von Körpermaßen;
  • die Buchführung darüber oder das Führen eines Ernährungsprotokolls.

Diese Tätigkeiten können auch mit weiteren freien Tätigkeiten aller Art kombiniert werden.

Ernährungstrainer erteilen (Einzel-)Unterricht, halten Vorträge, organisieren Workshops, Seminare etc.

Individuelle Ernährungsberatung mit dem Eingehen auf individuelle Bedürfnisse, sowie die Erstellung von speziell auf einzelne Personen abgestimmte Ernährungs-/Diätpläne sind nach der aktuellen Rechtslage den Ernährungswissenschaftern und Lebensmittelchemikern nach der Gewerbeordnung vorbehalten.

Allfällige Details in Bezug auf eine außerhalb einer Unterrichtstätigkeit liegende gewerbliche Tätigkeit klären Ernährungstrainer bitte mit der für sie zuständigen Gewerbebehörde oder der Wirtschaftskammer ab.

Weitere Ausführungen zum Thema Ernährungstraining finden Sie auch hier:

https://martinstieger.blog/?s=Ern%C3%A4hrungstraining

https://martinstieger.blog/2018/03/15/ernaehrungstraining-berufsrecht-und-taetigkeitsbeschreibung/

https://martinstieger.blog/2016/12/05/ernaehrungsberatung-ernaehrungstraining/

 

Rückfragen und weitere Informationen: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

 

Wirtschaftsakademiker 4.0 in einer globalisierten Welt

Verband der österreichischen Wirtschaftsakademiker tagte in der Messe Wels:

Wirtschaftsakademiker 4.0 in einer globalisierten Welt

Von Donnerstag, 14. Juni, bis Samstag, 16. Juni, war der Verband der Österreichischen Wirtschaftsakademiker VÖWA mit seiner 38. Jahrestagung für drei Tage in Wels zu Gast:

Donnerstag, 14. Juni, ab 19 Uhr im Fashion Cafe Wels
WIRTSCHAFT traf REGION – „MOST wanted“ – gemütliches Get-Together im Fashion Cafe mit örtlichen Spezialitäten für Gaumen und Gehör.
Viele denken bei Most nach wie vor nur an simplen, bäuerlichen Durstlöscher. Im Fashion Cafe trat man den Beweis an, dass die einstige „Landessäure“ in unseren Breitengraden längst den Sprung zum hochwertigen Gesellschaftsgetränk vollzogen hat. Dazu gab es G’schmackiges vom Welser Bauernmarkt, für die musikalische Untermalung sorgte ein erstklassiger Ziehharmonikaspieler.

Freitag, 15. Juni, ab 10 Uhr im Eventquartier der Messe Wels
WIRTSCHAFT traf WISSENSCHAFT – „Wirtschaftsakademiker 4.0 in einer globalisierten Welt“ im EventQuartier der Messe Wels, u.a. mit Präsident Christoph Leitl, Prof. Hans Georg Neuweg, Prof. Klaus Zapatotczky, Dr. Clemens Malina-Altzinger und Bgm. Dr. Andreas Rabl – Details siehe unten!

ab 16:00 Uhr – Minoriten Wels
WIRTSCHAFT traf GESCHICHTE – „Schlüsselqualifikationen zur Römerzeit“ – Führung durch das „Römische Wels“ von und mit Dr. Renate Miglbauer.

ab 19 Uhr im Museum Angerlehner
WIRTSCHAFT traf KULTUR – Abendempfang. Als Mann der Wirtschaft hat er ein weltweit agierendes Unternehmen aufgebaut. Als Mann der Kunst ist er Mäzen und bietet vor allem zeitgenössischen, österreichischen Künstlern eine Plattform: Im Privatmuseum Angerlehner, „wo Kunst sich sammelt“, begrüßte man zu Führung und anschließendem Diner.

Samstag, 16. Juni, ab 10 Uhr – Museum Angerlehner
Generalversammlung des VÖWA, des ältesten, überparteilichen Interessensverbandes aller österreichischen Hochschulabsolventen mit wirtschaftlicher Ausrichtung.

 

Die 38. Wirtschaftsakademikertagung im Detail:

Wirtschaftsakademiker 4.0 in einer globalisierten Welt

Umwälzende Ereignisse wie die Digitalisierung, aber auch die laufenden Erkenntnisse und Errungenschaften von Wissenschaft und Technik lassen nicht nur unseren Alltag immer schneller werden, sie beeinflussen naturgemäß auch die Aufgabenstellungen und das Niveau der Ausbildung.

Was macht einen guten Wirtschaftsakademiker aus?

Welchen Anforderungen werden Studierende und Absolventen in Zukunft gewachsen sein müssen, um erfolgreich reüssieren zu können?

Wo kann durch universitäre Bildung und die Arbeitgeber unterstützend eingegriffen werden?

Mit diesen und ähnlichen Fragen nach den „Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen in einer globalisierten Welt“ befassten sich Hochkaräter aus Wirtschaft und Bildung vergangenen Freitag beim 38. Wirtschaftsakademikertag des Traditionsverbandes VÖWA, dem ältesten (Gründungsjahr 1927) und überparteilicher Interessenverband aller österreichischen Hochschulabsolventen mit wirtschaftlicher Ausrichtung.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl forderte die Einführung eines Wertesystems ab dem Kindergarten, sowie einen positiven Umgang mit Leistung und Erfolg. Gemeinsam mit Stadtrat Peter Lehner lobte er das sanierte Budget, die neuen Betriebsflächen, das Wirtschaftswachstum und die Zukunft der Stadt.

Dr. Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern, der an diesem Tag mit der Goldenen Ehrennadel des VÖWA ausgezeichnet wurde, unterstrich in mitreißenden Worten einmal mehr, wie wichtig ein geeintes Europa für Wirtschaft und Gesellschaft ist. Außerdem hob er hervor, was jeder einzelne dafür tun könne, verwies auf die Notwendigkeit, unser Bildungssystem grundlegend in Richtung Förderung individueller Talente zu entwickeln und lebenslanges Lernen zu propagieren – entsprechend lobte Dr. Leitl das Engagement des VÖWA.

Im Anschluss erörterte WKOÖ Vizepräsident KommR Dr. Clemens Malina-Altzinger die Anforderungen der Wirtschaft an die Leistungsfähigkeit (Bereitschaft und Fähigkeit) künftiger Wirtschaftsakademiker  und -innen

Dem Themenkreis Anforderungen und Ausbildung stellten sich auch Univ.Prof. Dr. Georg Hans NeuwegLeiter der Abteilung für Wirtschafts- und Berufspädagogik an der JKU Linz, Univ.Prof. Dr. Klaus Zapotoczcky vom Institut für Soziologie an der JKU Linz, sowie Organisator Prof. Dr. Dr. Martin Stieger, Wirtschaftspädagoge an der Allensbach HochschuleKonstanz, in durchaus kritischer und selbstkritischer Betrachtung:

Prof. Neuweg brachte die Formel für die Ausbildung von Wirtschaftsakademiker/-innen auf den Punkt: „Persönlichkeit + Bildung + BWL“ und brach eine Lanze für betriebs-wirtschaftliche Ausbildungen auch für Klein- und Mittelbetriebe und die Allgemeine Betriebswirtschaft als Grundlage für weitere Spezialisierungen.

Grand Seigneur Prof. Zapotoczky forderte von jedem/jeder Wirtschaftsakademiker/-in Engagement für die Wirtschaft ein, aber auch in der  Gesellschaft, insbesondere für den Umweltschutz.

Prof. Martin Stieger, sieht große Herausforderungen und vor allem auch Chancen durch Konkurrenz aus China, Indien und Afrika auf die Ausbildung künftiger Wirtschaftsakademiker/-innen zukommen.

Resumee: Wirtschaftsakademiker 4.0 behaupten sich in einer globalisierten Welt – mittels neuer und alter Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen – für Angst oder Panik besteht kein Grund, im Gegenteil, Veränderungen bieten neben Risiken vor allem auch Chancen und Möglichkeiten, die es nur zu nutzen gilt.

KommR Dkfm. Werner Kraus, Präsident des VÖWA, dankte dem Organisator VOEWA-Vizepräsident und Landesleiter VOEWA Oberösterreich Prof. Dr. Dr. Martin Stieger und der Stadt Wels für die rundum gelungene Tagung und das ansprechende Rahmenprogramm in den Welser Minoriten und im Museum Angerlehner.

www.voewa.at

Rückfragen bitte an Prof. Dr. Dr. Martin Stieger:

martin.stieger@liwest.at

+43 (0) 664 /604 866 70

„Wirtschaftsakademiker 4.0 in einer globalisierten Welt – Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen“

38. Wirtschaftsakademikertag des VOEWA Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker – Wirtschaft trifft Wissenschaft

Freitag, 15. Juni, Welser Messe EVENTQUARTIER, Halle 21, 2. OG (Wels, Messeplatz 1)

10:00 Uhr

Begrüßung durch KommR Dkfm. Werner Kraus, Präsident des VÖWA

Eröffnung durch Dr. Andreas RablBürgermeister der Stadt Wels

Einführung ins Thema der Tagung durch Dr. Christoph LeitlPräsident der Europäischen Wirtschaftskammer

Vorträge:

Vizepräsident KommR Dipl.Ing. Dr. Clemens Malina-Altzinger, Wirtschaftskammer Oberösterreich

Univ.Prof. Dr. Georg Hans Neuweg, Leiter der Abteilung für Wirtschafts- und Berufspädagogik an der Johannes Kepler Universität Linz

Univ.Prof. Dr. Klaus Zapotoczky, Institut für Soziologie an der Johannes Kepler Universität Linz

Moderation: 

Dr. Dr. Martin Stieger, Professor für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik an der Hochschule Allensbach, Konstanz, Landesobmann VÖWA Oberösterreich

12:00 Uhr  Lunch 

13:30 Uhr  Round Table mit den Experten: KommR Dr. Clemens Malina-Altzinger, Univ.Prof. Dr. Georg Hans Neuweg, Univ.Prof. Dr. Klaus Zapotoczky – Podiums- und Publikumsdiskussion

Ca. 15.30 Uhr Schlusswort des Präsidenten

16.00 Uhr  Gemeinsame historische Stadtführung

Abendempfang: 

Wir begrüßen Sie im einzigartigen Ambiente des privaten MUSEM ANGERLEHNER im benachbarten Thalheim, nur fünf bis zehn Minuten fußläufig entfernt. 

Nach einer optionalen Führung durch eine der Kuratorinnen und den Hausherrn persönlich laden wir zum Diner im Großen Saal des Hauses.

19.00 Uhr 

Führung durch das Angerlehner Museum 

20.00 Uhr Buffet

Für all unsere Teilnehmer steht ein Shuttlebus zur Verfügung, der zwischen 18.00 und 19.00 Uhr, sowie ab 22.30 Uhr die Stationen Hotel 1, Hotel 2 und Museum anfährt. 

 

Sie wollen sich anmelden oder haben noch Rückfragen?

Bitte einfach ein Mail an Martin Stieger martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

VOEWA Vizepräsident

VOEWA-Landesobmann Oberösterreich

Leiter der VOEWA Akademie

Anmeldungen sind auch möglich unter: http://www.voewa.at/content/category/1/show/page/873

 

Nutzen Sie die Weiterbildungsförderung der Fachgruppe OÖ Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT

Laufende und qualifizierte Wissenserweiterung ist essentiell.

Aus diesem Grund unterstützt die Fachgruppe OÖ Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT die berufliche Weiterbildung ihrer Mitglieder:

W_a_s_ _w_i_r_d_ _g_e_f_ö r_d_e_r_t_:

Weiterbildungen im beruflichen Umfeld

W_e_r_ _e_r_h_ä l_t_ _d_i_e_ _F_ö r_d_e_r_u_n_g_:

Jedes aktive Mitglied der Fachgruppe OÖ Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (Einzelunternehmer oder handelsrechtlicher Geschäftsführer)

W_i_e_ _h_o_c_h_ _i_s_t_ _d_i_e_ _F_ö r_d_e_r_u_n_g_:

25 % der Nettokurskosten, maximal Euro 500,– pro Kalenderjahr – abrufbar auch in mehreren Tranchen

W_i_e_ _e_r_h_a_l_t_e_ _i_c_h_ _d_i_e_ _F_ö r_d_e_r_u_n_g_:

Senden Sie Ihre Rechnung, Zahlungs- und Teilnahmebestätigung sowie Ihre Bankverbindung einfach an ubit@wkooe.at

Sie sehen Unternehmensberater, gewerbliche Buchhalter und Mitglieder der Berufsgruppe der IT-Dienstleister  – mit einer aufrechten Gewerbeberechtigung in Oberösterreich – können sich die (berufliche) Weiterbildung von ihrer WKO teil-finanzieren lassen.

Steuerlich abzugsfähig ist der verbleibende Teil für die Gewerbeberechtigten sowieso.

Da es aber zwei Gründe gibt, eine interessante Weiterbildung nicht zu absolvieren:

  • kein finanzieller Anreiz (der ist ja durch die Fachgruppe OÖ nun gegeben) und
  • keine Zeit (neben der selbständigen Berufsausübung und Familie)

könnten sich Fernlehrangebote besonders gut eignen.

Die ASAS Aus- und Weiterbildung GesmbH bietet sehr interessante eigene

und in Kooperation

Es gibt also keinen Grund mehr, zeit- und ortsunabhängige Weiterbildungsangebote nicht zu nutzen – die zudem von der Fachgruppe OÖ Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT großzügig gefördert werden.

Rückfragen bitte einfach an Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger richten: martin.stieger@liwest.at, Konsulent der ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH 

austrian school of applied studies, Dragonerstraße 38, A-4600 Wels

Tel.: +43 (0) 72 42 / 5 58 64-0, Fax: +43 (0) 72 42 / 5 58 64-66, Mobil: +43 0664 60 4 86 670

E-Mail: martin.stieger@asasonline.com, Web: http://asasonline.com

Firmenbuchnummer: 291010g

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

selbst Unternehmensberater und Immobilienmakler in Wels

P.S. Vielleicht interessant – wir versuchen in kurzen Filmen Begriffe aus der Betriebswirtschaft zu erklären:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeNeoBb9mVq_Rr3kTCvBN8pl

IMMO Wikis auf youtube:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeOORGqB3VjIWxb2H8Bcm3Gp

Die Regierung fordert „erhöhte Qualifikationserfordernisse“ für eine Ausübung des Gewerbes Immobilientreuhänder – zu Recht?

Auf Seite 49 des Regierungsprogramms[1] von ÖVP und FPÖ

Zusammen.
Für unser Österreich.

Regierungsprogramm 2017 – 2022

wird unter der Übertitelung: „Erhöhte Qualifikationserfordernisse an Immobilientreuhänder sowie gemeinnützige Bauvereinigungen“ gefordert:

  • Erhöhung der Qualifikationserfordernisse für die Ausübung der Gewerbe des Immobilientreuhänders sowie für deren Angestellte, freie Mitarbeiter und sonstige Hilfskräfte
  • Schaffung von „Fit & Proper“- bzw. Compliance-Regeln für den gemeinnützigen Immobilienbereich
  • Möglichkeit der digitalen Zustellung von Vorschreibungen und Abrechnungen

Da stellen sich doch die Fragen WARUM und zu Recht?

An die Zulassung für das reglementierte Gewerbe der Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter und Bauträger) werden schon jetzt sehr hohe Ansprüche gestellt[2]:

  1. Zeugnisse über den erfolgreichen Abschluss eines facheinschlägigen Universitätslehrganges oder Fachhochschul-Studienganges und eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
  2. a) Zeugnisse über
  3. aa) den erfolgreichen Abschluss einer wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtung oder der Studienrichtung Rechtswissenschaften und eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit oder

ab)den erfolgreichen Abschluss einer berufsbildenden höheren Schule oder deren Sonderformen und eine mindestens eineinhalbjährige fachliche Tätigkeit oder einer allgemein bildenden höheren Schule und eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit oder

  1. ac) den erfolgreichen Abschluss einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung in einem für das reglementierte Gewerbe spezifischen Schwerpunkt liegt, oder die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Immobilien- oder Bürokaufmann und eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit und
  2. b) das Zeugnis über die erfolgreiche Ablegung der jeweiligen Befähigungsprüfung oder
  3. a) das Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Befähigungsprüfung für die Tätigkeiten der Bauträger und b) das Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Ergänzungsprüfung für Bauträger.

Mehr geht natürlich immer und niemand wird Kritik daran üben wollen, dass Immobilientreuhänder gut ausgebildet sind und sich weiterbilden sollten.

Das wissen die Immobilientreuhänder natürlich selbst auch, schlussendlich müssen sie jeden Tag den Anforderungen ihrer Klienten genügen, müssen sie sich jeden Tag dem Markt stellen und sind tagtäglich für Rat und Tat haftbar.

Die Immobilienmakler haben sich daher in Ihren Standesregeln[3] gleich als ersten Punkt (A) folgendes selbst aufgetragen:

Aus- und Fortbildungsverpflichtung

  1. Immobilienmakler werden sich im angemessenen Umfang beruflich fortbilden auch wenn sie die allgemeinen und besonderen Voraussetzungen für die Erteilung einer Gewerbeberechtigung als Immobilienmakler nachweisen.
  2. Immobilienmakler sorgen dafür, dass ihre ständig mit der Vermittlungstätigkeit betrauten Mitarbeiter, im Unternehmen mittätigen Gesellschafter und alle sonst von ihnen ständig mit der Vermittlungstätigkeit betrauten Personen, die nicht die fachliche Befähigung zum Immobilienmakler selbst erbringen oder die Lehre zur/zum Immobilienkauffrau/mann erfolgreich abgeschlossen haben, binnen 18 Monaten ab Tätigkeitsbeginn als Gesellschafter und/ oder mit der Immobilienvermittlung betraute Person, eine berufliche Ausbildung durch Teilnahme an Ausbildungsveranstaltungen, die den Ausbildungskriterien der ON-Regel 43001 – 1 (Maklerassistent) entsprechen, beginnen, absolvieren und die vorgesehene Zertifizie- rungsprüfungen ablegen. Immobilienmakler werden ihre mittätigen, mit der Vermittlungstätigkeit betrauten Personen, die diese Prüfungen erfolgreich abgelegt haben, dazu anhalten, sich im angemessenen Umfang beruflich fortzubilden.
  3. Immobilienmakler werden einem Mitarbeiter bei Beendigung des Beschäftigungsvertrages innerhalb dieser 18-Monatsfrist eine Bestätigung über die Dauer der Tätigkeit als mit der Immobilienvermittlung betraute Person aushändigen, und es ist im Beschäftigungsvertrag mit einem solchen Mitarbeiter vorzusehen, dass der Dienstherr berechtigt ist, begründete Anfragen von anderen Immobilienmaklern über die Dauer des derartigen Beschäftigungsverhältnisses zu beantworten und bei der Gewerbebehörde über Verlangen entsprechende Ausbildungsnachweise (Zeugnisse) vorzulegen.

Warum also diese politische Forderung der neuen Regierung?

Es sind nur die Immobilientreuhänder angesprochen. Nicht die Unternehmensberater, nicht die Vermögensberater, …… keines der anderen 74 reglementierten Gewerbe.

Ohne polemisch sein zu wollen, keines der derzeitigen Regierungsmitglieder würde die Zulassungsvoraussetzungen für die Gewerbeausübung als Immobilientreuhänder erfüllen.

Qualität[4] ist, wie der Volksmund sagt, wenn der Kunde wieder kommt und nicht das Produkt. Zufriedene Kunden sind Ausdruck hoher Qualität und verstehen wir gemeinhin darunter die Übereinstimmung von Leistungen mit Ansprüchen.

Es geht auch bei den geläufigen Normen (wie ISO und IEC) immer darum, in welchem Maße ein Produkt, eine Ware, eine Dienstleistung den bestehenden Anforderungen entspricht.

Neutral gesehen wird unter Qualität die   S u m m e   oder mit einer Bewertung versehen die   G ü t e     aller Eigenschaften eines Produktes, Systems oder Prozesses verstanden.

Ansprüche stellen wie wir wissen Kunden, Händler und Hersteller …….

Harvard-Professor David A. Garvin[5] unterscheidet daher auch das

  • produktbezogene,
  • kundenbezogene,
  • wertorientierte
  • fertigungsbezogene und
  • transzendeten

Verständnis von Qualität:

  • das transzendente Qualitätsverständnis: auch die umgangssprachliche Sicht von Qualität. Qualität als subjektive Erfahrung, diese kann dabei weder gemessen noch konkretisiert werden, genauso wenig wie der Begriff Schönheit allgemein definiert werden kann.
  • das produktbezogene Qualitätsverständnis: Qualität eines Produktes als Erfüllung von allgemein festgelegten Anforderungen.
  • das kundenbezogene Qualitätsverständnis: Kundenanforderungen an ein Produkt = fehlende Umsetzung einer Kundenforderung wirkt sich negativ auf die Qualität des Produktes aus. Eine Zugabe weiterer Merkmale, welche vom Kunden nicht gewünscht sind, kann die Qualität nicht positiv beeinflussen, da sie für den Kunden nutzlos sind.
  • das wertorientierte Qualitätsverständnis: der angemessene Preis
  • das fertigungsbezogene Qualitätsverständnis oder auch herstellerorientierter Begriff von Qualität.

Welches Qualitätsverständnis hat die Regierung nun also gemeint, wenn sie ein wenig nebulos von einer Erhöhung der Qualifikationserfordernisse für die Ausübung der Gewerbe des Immobilientreuhänders sowie für deren Angestellte, freie Mitarbeiter und sonstige Hilfskräfte spricht?

Es bleibt der Verdacht, dass es nur darum geht, die Provisionen der Immobilientreuhänder in Diskussion bringen zu wollen – also um den wertorientierten Qualitätsbegriff und diese Diskussion haben sich die fast 5.000 gut ausgebildeten Immobilienmakler in Österreich nicht verdient.

Eine Studie zur Zufriedenheit von Maklerkunden (marketagent.at im Auftrag des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wiener Wirtschaftskammer) hat 2017 gezeigt, dass über 80 Prozent der Maklerkunden mit der Maklerleistung eher oder sogar sehr zufrieden waren.

Rückfragen und weitere Informationen: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Email: martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

seit 1988 als Immobilientreuhänder in Wels tätig

 

[1] https://www.oevp.at/download/Regierungsprogramm.pdf

[2] Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Zugangsvoraussetzungen für das reglementierte Gewerbe der Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger) (Immobilientreuhänder-Verordnung) StF: BGBl. II Nr. 58/2003

[3] https://www.wko.at/branchen/information-consulting/immobilien-vermoegenstreuhaender/wko_immo_standesregeln_3011.pdf

[4] lat.: qualitas = Beschaffenheit, Merkmal, Zustand, Eigenschaft)

[5] David Alan Garvin (* 12. Mai 1952 in New York City; † 30. April 2017 in Lexington , Massachusetts)

 

Vielleicht interessant – wir versuchen in kurzen Filmen Begriffe aus der Betriebswirtschaft (BWL Wikis) zu erklären

https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeNeoBb9mVq_Rr3kTCvBN8pl

 

IMMO Wikis auf youtube:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeOORGqB3VjIWxb2H8Bcm3Gp

 

akademische Aus- und Weiterbildung in Fernlehre für Immobilienmanager:

NeuFöG: Förderungen für Neugründer – WKO und SV helfen

Sozialversicherung:

Um die Sozialversicherungskosten kalkulierbar zu machen, gilt für Neugründer (Neuzugänge in der Wirtschaftskammer) in den ersten beiden Kalenderjahren einer Pflichtversicherung in der Krankenversicherung eine fixe Beitragsgrundlage in der Höhe von 438,05 Euro (Wert 2018) monatlich.

Die Beiträge werden nicht mehr nachbemessen!

Im dritten Jahr der Pflichtversicherung gilt für Ihre Krankenversicherung die Mindestbeitragsgrundlage als vorläufige Beitragsgrundlage. In der Pensionsversicherung gilt die Mindestbeitragsgrundlage für alle drei Jahre als vorläufige Beitragsgrundlage.

Achtung: Diese Regelungen beziehen sich immer auf Kalenderjahre.

Beispiel: Sie haben Ihre Tätigkeit im Juli eines Jahres aufgenommen. Von der fixen Beitragsgrundlage in der Krankenversicherung profitieren Sie 18 Monate.

(Mindest-) Beitragsgrundlage für Neugründer (monatlich):

Pensionsversicherung            654,25 Euro

Krankenversicherung             438,05 Euro

Beitrag Pensionsversicherung (vierteljährlich) 363,12 Euro

Krankenversicherungsbeitrag (vierteljährlich) 100,53 Euro

Beitrag Unfallversicherung (vierteljährlich) 28,80 Euro

Ihre Monatsbelastung für PV, KV und UV beträgt sohin EUR 164,15

informative links:

https://www.svagw.at/cdscontent/load?contentid=10008.586917&version=1517320485

https://www.sozialversicherung.at/portal27/esvportal/content?contentid=10007.683974&viewmode=content

Gebühren- und Steuerbefreiungen:

Gegen Vorlage des amtlichen Formulars NeuFö2 bei der in Betracht kommenden Behörde entfallen im Wesentlichen die durch die Neugründung unmittelbar veranlassten Stempelgebühren und Bundesverwaltungsabgaben, die Grunderwerbssteuer für Einbringung von Grundstücken auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage, die Gerichtsgebühren für die Eintragung ins Firmenbuch und Grundbuch, die Gesellschaftsteuer für den Erwerb von Gesellschaftsrechten (bis 31.12.2015) und Teile der Lohnabgaben für das Kalendermonat der Neugründung und die folgenden 35 Kalendermonate.

Der Begünstigungszeitraum für Lohnnebenkosten selbst ist mit 12 Monaten beschränkt, wobei die Frist mit dem Beschäftigungsmonat des ersten Arbeitnehmers zu laufen beginnt.

https://www.wko.at/service/steuern/neugruendungs-foerderungsgesetz-fuer-neugruender-faq.html

WKO Gründerservice:

https://www.gruenderservice.at

 

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

staatlich anerkannte Hochschule der European Education Group Deutschland GmbH

Lohnerhofstrasse 2 ● D-78467 Konstanz

Tel.: +49 7533 919 23 90

Fax.: +49 7533 919 23 91

Email: martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Web: http://www.allensbach-hochschule.de