Archiv der Kategorie: Lebensraum Wels

Welser Immobilienstammtisch – Versuch einer Renaissance

Anknüpfend an eine langjährige Tradition, die vor Jahren leider versandete, erlauben wir uns eine

Herzliche Einladung

zum

Welser Immobilienstammtisch

Mittwoch, 19. 02. 2020, ab 18.00 Uhr

Kaminzimmer im Hotel HOTEL ALEXANDRA ****

Dr. Schauer-Strasse 21-23, A-4600 Wels

Programm:

·      Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde

·      Einblicke in ausgewählte Welser Planungs- und Bauvorhaben: Peter Lehner, Stadtrat für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Bauen

·      Diskussion

·      Kurze Vorstellung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Immobilienmakler und Mitarbeitende: Immobilienmakler-Assistent/in, akademische/r Immobilienmakler/in, MBA, Bachelorstudiengang Bau- und Immobilienmanagement ……

·      Allfälliges

Wir würden uns sehr freuen, viele Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können

Martin Stieger, Michael P. Wipplinger

Rückfragen und Anmeldungen: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik und lehrt u.a. im Bachelorstudiengang Bau- und Immobilienmanagement der Hochschule Allensbach in Konstanz; im MBA Immobilienmanagement der ASAS und des AIM der Fachhochschule Burgenland und im VIS-Vorbereitungslehrgang für das Zertifikat „Immobilienmakler-Assistent gem. ONR 43001-1

VIS Vienna International Studies

Bachelorstudiengang Bau- und Immobilienmanagement

MBA Immobilienmanagement

VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

IMMO-Wiki – bislang 24 Youtube-Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft:

Bildung in und für Wels

In Wels wurde der erste Jahrgang der FH Oberösterreich gestartet. Ein Jahr später folgten dann auch die anderen Standorte und nun konnte die FH Oberösterreich ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Gestartet hatten im Studienjahr 1994/95 gerade 166 Studierende. Heute zählt die FH OÖ rund 6.000 Studierende, über 19.000 Absolvent/innen und rund und 700 Mitarbeiter/innen in der Lehre, der Angewandten Forschung & Entwicklung sowie der Verwaltung.

Jüngst hat die Polizeischule in Wels – korrekt heißt sie Bildungszentrum Sicherheitsakademie – ihren Betrieb aufgenommen.

Bildung hat für die Stadt Wels große Bedeutung und ist in allen Parteien das Thema Bildung unbestritten eines der wichtigsten – und das völlig zu Recht.

Bildung ist  unser wichtigster Rohstoff und verantwortlich für unsere lebenswerte Zukunft und den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft.

Bildung muss für die Politik Priorität haben, sie muss gefördert und stetig ausgeweitet werden, auf allen Ebenen, vom Kindergarten über die Volksschule bis zur hochschulischen Bildung und natürlich auch der Erwachsenenbildung.

Unsere Gesellschaft wird immer älter, vielfältiger und bunter, die Herausforderungen (Digitalisierung, technischen Fortschritt, Globalisierung, Klimafragen …. um nur einige Schlagwörter zu nennen) immer mehr und so können wir es uns einfach nicht leisten, auf lebenslanges Lernen (LLL) zu verzichten.

Wir alle werden nicht nur länger arbeiten müssen um unseren Lebensstandard und unser Sozialversicherungssystem aufrecht halten zu können, wir müssen auch die Bildung und die Bildungspolitik diesem technischen und sozialen Wandel anpassen und damit Aus-, Fort- und Weiterbildung allen Alters- und Bevölkerungsgruppen angedeihen lassen.

Das verlangt ein neues Denken und vor allem ein neues Bewusstsein, nicht nur auf gesamtstaatlicher Ebene, nein, auf allen Ebenen unserer Gesellschaft, auch auf der kommunalen.

Ich sehe Wels hier schon auf einem guten Weg.

auch als Kommentar „Bildung schafft Sicherheit“ in „Die Monatliche“ Ausgabe 53, S 9, erschienen

Verkehrsplanung für die Zukunft – staufreies Wels?

Nur zu einem Thema kann sich der gemeine Welser kompetenter äußern als zum Thema „Fußball“, nämlich zum Thema „Verkehr“.

Also gemeint die innerstädtische Verkehrsplanung.

Da diese ja in der Regel von inkompetenten Politikern und Beamten gemacht und verantwortet wird, welchen der Hausverstand fehlt, bedarf es ganz sicherlich so mancher Stammtischrunden um die Fehler der Verkehrsplaner der Vergangenheit und die Anforderungen moderner Mobilität in der Zukunft zu erörtern.

Ohne Ironie ist damit ein wichtiges Thema auch für die Stadt Wels angesprochen.

Die Stadt wächst und verdichtet sich, die Zahl der Bewohner – natürlich auch der Fahrzeuge – steigt. Arbeit, Wohnen und Freizeitaktivitäten wollen verbunden werden und den Klimawandel gibt es auch noch:

Der Klimavertrag von Paris bedeutet, dass der Verkehr bis zum Jahr 2050 erdölfrei werden muss. Städte – auch Wels – nehmen dabei eine wichtige Vorreiterrolle (Öffentlicher Verkehr, Elektromobilität, Carsharing, ….) ein.

Die Voraussetzungen für eine klimaverträgliche Mobilität und einen CO2-freien Gütertransport sind in Städten wohl besser als in ländlichen Regionen. Die Herausforderungen für die Stadtplaner sind gewaltig.

Neue Formen des Wohnen- und Arbeitens, der Ausgestaltung öffentlicher Räume, der Attraktivierung der Öffis, der Kombination von intelligenter Verkehrssteuerung mit zusätzlichen Carsharing-Angeboten …

Moderne Verkehrsplanung bedeutet nicht, einzelne technische oder gesellschaftliche Entwicklungen zu untersuchen, sondern ein Bild zu entwerfen, wie die Mobilität in Zukunft aussieht, wenn alle diese genannten Effekte zusammenwirken.

Meine in Linz und Wien lebenden Kinder verzichten schon freiwillig auf ein eigenes Auto weil gerade in Wien das Angebot an Öffis ausreichend scheint.

Daher eine Frage zum Schluss: Wenn an Stelle von 1,1 Personen im Schnitt – so wie heute – je Auto gezählt werden sondern künftig 1,3 oder gar 1,5 Personen ein Auto nutzen würden – um wie viel Prozent würde der Individualverkehr zurückgehen – und würde sich das denn nicht lohnen?

Publiziert in „Die Monatliche“ – Ausgabe 52

Rückfragen bitte an Martin Stieger: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Geschäftsführender Gesellschafter der VIS Management GmbHVienna International Studies

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki  in welchem ASAS gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt.

Sie finden hier z.B.

IMMO-Wiki:

ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.

Handel ist Wandel – Einkaufen damals und heute

Schaut man sich ein hundert Jahre altes Foto eines Welser Kaufmannsladens an, sieht man ein Schaufenster, sonst keine Werbung außer dem Namen des Inhabers.

Das Einkaufen in einem solchen Laden war völlig normal.

Kleine Greißlereien, Milchgeschäfte, Bäckereinen, Fleischereien und natürlich Gastwirtschaften, daneben Schneider und Schuster, andere Handwerker und Trafiken boten – weil es ja keine Autos gab – die Grundversorgung an jeder Ecke.

Mit dem üblichen Straßenverkauf, einer wichtigen Nahversorgungsaufgabe der „Milchfrauen“, die Haus um Haus mit Milch, frischen Eiern, Brot, Obst und Gemüse versorgten, gab es auch keine unversorgten Ortsteile.

Die Ware wurde noch aus Schubladen in Papiertüten gefüllt oder Zeitungspapier eingewickelt.

Heute wird diese allgemeine Versorgung mit den wichtigsten Lebensmitteln von Supermärkten oder Discountern übernommen, und die kleinen Eckläden mit ihrer „Tante Emma“ sind verschwunden.

Auch Schuhe und Textilien, TV- und Haushaltsgeräte werden in Einkaufszentren oder besser noch online bei Amazon gekauft.

Das führt in Gesprächen zu nostalgischen Seufzern – früher sei das doch viel besser gewesen.

Unsere Abfallcontainer quellen über vor Verpackungsmaterialien, die bekannten Familienunternehmen sterben aus oder gibt es gar nicht mehr. Die Uniformität hat auch in Wels Einzug gehalten.

Wir kaufen entweder in einer Filiale einer deutschen Kette oder im Internet ein.

Aber ist wirklich alles schlechter geworden?

Sind wirklich alle typischen Welser Familienunternehmen verschwunden?

Die Zahl leer stehender Geschäfte in der Welser Innenstadt ist stark zurück gegangen und trotzt dem Online-Handel mit pfiffigen Ideen und großem persönlichen Engagement.

Und ganz generell, der durchschnittliche Welser Haushalt kann sich deutlich mehr leisten als früher, kann aus einer Fülle von Angeboten wählen, die noch vor 70 Jahren unvorstellbar gewesen wäre.

Durch Konkurrenzdruck arbeiten die Handelskonzerne heute mit sehr viel geringeren Margen als früher. Die Preise sind im Vergleich zum Arbeitseinkommen viel günstiger, die Waren sind sogar frischer und vor allem viel hygienischer verpackt und damit allgemein gesünder als in unserer nostalgischen Verklärung.

Denken Sie nur daran, dass den größten Anteil an der Verlängerung der Lebenszeit der Menschen die Verbesserung unseres Trinkwassers hatte, also die Hygiene im weitesten Sinne.

Nostalgie macht zwar viel Spaß, führt uns aber rational manchmal auch ein wenig in die Irre.

Einkaufen in Wels bereitet immer noch großes Vergnügen und ich persönlich kaufe nicht bei Amazon, schon der Umwelt und der Mitarbeiterbehandlung wegen.

Erschienen in „Die Monatliche“, Ausgabe 51

Margit Ennser: Farbenspiele – Ausstellung in Wels

Herzliche Einladung

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 06. Juni um 19.30 Uhr im Wimmer Medienhaus, Stadtplatz 41/3. Stock

Spannende Informationen zur Künstlerin Margit Ennser finden Sie hier: https://www.margit-ennser.at/

Begrüßung:                  Ing. Andreas Cuturi, MAS

Laudator:                     Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Eröffnung:                    GF Rudolf Haase, LIMOT Elektromotorenbauges.m.b.H & Co KG

Zu sehen: bis 19. Juli 2019

Mo bis Do 8 – 12 & 14 –16.45 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr

oder nach Vereinbarung unter: 0664 973 64 01 oder margit.ennser@inode.at

Margit Ennser woht mit ihrer Familie in Sattledt.

Aus einer „Notsituation“ heraus – Margit Ennser suchte ein Mohnblumen Bild und fand nichts Passendes – besorgte sie sich Pinsel, Farbe und Leinwand und meldete sich zu einem Acrylmalkurs an. 

Sofort wurde die Malerei zur großen Leidenschaft und damit ein Ausgleich zum Beruf als Sekretärin.

Margit Ennser versuchte sich in verschiedenen Techniken, doch bei der Acrylmalerei fühlt sie sich angekommen.

Die OÖN veranstalten immer wieder höchst interessante Ausstellungen im Medienhaus Wimmer, Wels – der Besuch lohnt sich wirklich:

WaLLPaPER – Heidi Lackner-Prinz – Ausstellung in Wels

Heli Schreder

„Gleichklang“ im Wimmer Medienhaus

15 Jahre Galerie im Wimmer Medienhaus Wels

OÖN-Galerie zeigt Sepp Steiner in seiner Vielfalt

OÖN-Galerie: Künstlerische Reise

Sepp Steiner: Ausstellung in Wels – Biographisches

Normanno Locci: Neues aus Florenz

Walter Öllinger – Ausstellung in Wels

Hermi Kürner – eine Welser Künstlerin

Heimspiel: Kunst von Hermann Staudinger

der 1963 in Schwanenstadt geborene Künstler Hermann Staudinger stellt derzeit in seiner Heimatstadt aus.

Hermann Staudinger, er lebt und arbeitet in Wien, meinte einmal zu Ausstellungen und damit Begegnungen im öffentlichen Raum:

„Es sollte uns darum zu tun sein, Orte der Ruhe, der Kraft und der Kontemplation zu schaffen. Orte, die Austausch und Gemeinschaft und Wohlgefühl begünstigen. Orte, die auch die Seele des Menschen miteinbeziehen und ihr Nahrung verleihen können, Orte zum Sein.“

Heute habe ich bei meinem Besuch in Schwanenstadt einen solchen Ort vorgefunden und einen äußerst sympathischen Künstler sprechen dürfen – herzlichen Dank dafür.

Gönnen Sie sich auch solche Momente und lassen Sie sich ebenfalls berühren, fesseln, …… – treten Sie in einen Dialog mit dem Künstler – noch bis zum 17. Mai sind in der Stadtturmgalerie Schwanenstadt, Stadtplatz 1  (Do 10-11, Fr 17-19, Sa & So 10-11 und 17-19 Uhr) wirklich beeindruckenden Arbeiten zu sehen.

Mehr zu den Arbeiten, Texten und Biographisches finden Sie auf der webpage http://www.hermannstaudinger.at/

EP-Abgeordneter Paul Rübig – ein cooler Typ – wird 66:

Das oberösterreichische Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Paul Rübig, wird am 06. Mai 2019, also in wenigen Tagen, 66 Jahre alt und kandidiert zu den in Österreich am 26. Mai stattfindenden Wahlen zum Europäischen Parlament (Europawahlen) nicht mehr.

Paul Rübig war einer der längst dienenden EU-Abgeordneten und wurde 1996, 1999, 2004, 2009 und 2014 ins Europäischen Parlament gewählt.

Gestern feierten ihn seine Welser Weggefährten und konnten ihm dabei für die langen erfolgreichen Jahre im Europäischen Parlament und für seinen unermüdlichen Einsatz für Forschung und Entwicklung, die Wirtschaft u.v.a.m. auch herzlich Danke sagen.

Mehr zu Paul Rübig, der gestern von seinen Wegbegleitern (Stefan Haböck, Gustav Pomberger, Martin Stieger) recht launig vorgestellt und als „cooler Typ“ geoutet wurde, finden Sie hier:

http://www.paulruebig.eu

https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_03600/index.shtml

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Rübig

http://www.europarl.europa.eu/meps/de/2278/PAUL_RUBIG/home