Archiv der Kategorie: Bildung

Wende in der Wundversorgung

4 Prozent der Weltbevölkerung leiden an chronischen Wunden oder Wundheilungsstörungen.

Eine der Ursachen ist der Mangel an gut ausgebildetem Fachpersonal. In Malaysia soll sich das nun ändern.

CHRONISCHE WUNDEN UND Wundheilungsstörungen sind weit verbreitet. Knapp 30 Millionen Menschen weltweit sind davon betroffen. Ursachen sind mangelnde Expertise in Hygiene und modernen Therapiemethoden sowie die fehlende Dokumentation der Heilverfahren und des Heilungsprozesses. Auch die inadäquate Behandlung von Grunderkrankungen wie Diabetes oder Venenleiden zählt dazu.

Expertise aufbauen:

In Entwicklungs- und Schwellenländern ist das Risiko besonders hoch. Allein in Malaysia leben rund 1,5 Millionen Betroffene. Lohmann & Rauscher (L&R), international führendes Unternehmen für Medizinprodukte und Hygieneartikel, hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die lokalen Ausbildungsstrukturen und das Fachwissen in Wundversorgungs-Management zu stärken.

„Als Anbieter von Medizinprodukten wollen wir die soziale Wirkung entlang unserer Wertschöpfungskette fördern. Dank unserer Partner und der Unterstützung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit können wir in Malaysia Ausbildungsprogramme aufbauen“, so Georg Votava, Leiter International Affairs bei L&R.

Europa als Vorbild:

Konkret sollen ein Diplomlehrgang für medizinische Fachkräfte und ein Grundkurs für Pflegepersonal nach europäischem Vorbild entwickelt werden. Dabei arbeiten österreichische und malaysische Expertinnen und Experten eng zusammen. Der Grundkurs hat bereits die erste Hürde genommen: Er ist akkreditiert und startet dank E-Learning-Modulen im Juni.

Gebündeltes Wissen:

Neben L&R sind das in Österreich ansässige IHMInstitute for technology-based Education in Health Management, die Sigmund Freud PrivatUniversität Wien und das Lincoln University College in Kuala Lumpur an der Partnerschaft beteiligt. Die österreichische Entwicklungsorganisation ICEP bringt ihr Know-how in Sachen sozialer Wirkung ein.

„Die Zusammenarbeit mit so vielen Stakeholdern ist entscheidend dafür, dass wir die Ausbildungsprogramme in Malaysia nachhaltig verankern können“, ist Harikrishna K.R. Nair, Präsident der Malaysian Society of Wound Care Professionals, überzeugt.

Text: Astrid Taus, Leiterin ICEP Social Impact

publiziert: SCHWERPUNKT  WELTNACHRICHTEN 2/2021

Mehr zum IHM: https://ihm.ac.at/

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz, ist dort auch Rektor und leitet VIS – Vienna International Studies und das IHM

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Rumsfeld Matrix:

Österreich: doch kein Aus für die akademischen Expertenlehrgänge

Die am 16. Juni 2021 beschlossene Regierungsvorlage: Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Fachhochschulgesetz, das Privathochschulgesetz, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, das Hochschulgesetz 2005, das Bundesgesetz über die „Diplomatische Akademie Wien“ und das COVID-19-Hochschulgesetz geändert werden, sieht vor, dass in Lehrgängen zur Weiterbildung weiterhin die Bezeichnung „Akademische …“ bzw. „Akademischer …“ mit einem die Inhalte des jeweiligen Lehrganges zur Weiterbildung charakterisierenden Zusatz an Absolventinnen und Absolventen jener Lehrgänge zur Weiterbildung verliehen werden kann, die mindestens 60 ECTS-Anrechnungspunkte umfassen.

Ein Ministerialentwurf betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Fachhochschulgesetz, das Privathochschulgesetz, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz und das Hochschulgesetz 2005 geändert werden, sah ja vor, dass solche Lehrgänge nur mehr bis zum 30. September 2023 eingerichtet werden können.

Der zuständige Minister hat nun der Kritik daran Rechnung getragen und wird sich die bisherige Rechtslage diesbezüglich nicht ändern.

Siehe dazu auch:

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Youtube Wikis:

Österreich: neue akademische Grade in außerordentlichen Studien BA (CE), BSc (CE), BPr, MA (CE), MSc (CE), MPr

Die am 16. Juni 2021 beschlossene Regierungsvorlage: Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Fachhochschulgesetz, das Privathochschulgesetz, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, das Hochschulgesetz 2005, das Bundesgesetz über die „Diplomatische Akademie Wien“ und das COVID-19-Hochschulgesetz geändert werden, sieht vor, dass in Lehrgängen zur Weiterbildung, das sind

  • Universitätslehrgänge an Universitäten nach UG[1]
  • Hochschullehrgänge an Fachhochschulen nach FHG[2]
  • Hochschullehrgänge an Privathochschulen und Universitätslehrgänge an Privatuniversitäten nach PrivHG[3] sowie
  • Hochschullehrgänge an Pädagogischen Hochschulen nach HG[4]

künftig in außerordentlichen Studien neue akademische Grade vergeben werden.

Bachelorgrade:

  • „Bachelor of Arts (Continuing Education)“, abgekürzt „BA (CE)“,
  • „Bachelor of Science (Continuing Education)“, abgekürzt „BSc (CE)“, oder
  • „Bachelor Professional“, abgekürzt „BPr“.

Mastergrade:

  • „Master of Arts (Continuing Education)“, abgekürzt „MA (CE)“,
  • „Master of Science (Continuing Education)“, abgekürzt „MSc (CE)“,
  • „Master Professional“, abgekürzt „MPr“,
  • „Master of Laws“, abgekürzt „LL.M.“,
  • „Master of Business Administration“, abgekürzt „MBA“, oder
  • „Executive Master of Business Administration”, abgekürzt „EMBA”.

Diese jeweiligen Lehrgänge zur Weiterbildung sind ordentlichen Bachelorstudien und ordentlichen Masterstudien gleichwertig und berechtigen nach Maßgabe der weiteren gesetzlichen Bestimmungen zur Zulassung zu ordentlichen Masterstudien und Doktoratsstudien.

Arbeitsaufwand:

Der Arbeitsaufwand für außerordentliche Bachelorstudien hat 180 ECTS-Anrechnungspunkte und für außerordentliche Masterstudien 120 ECTS-Anrechnungspunkte zu betragen.

Der Arbeitsaufwand für ein außerordentliches Masterstudium kann in Ausnahmefällen weniger ECTS-Anrechnungspunkte betragen, wenn dieses in Umfang und Anforderungen mit mehreren fachlich in Frage kommenden ausländischen Masterstudien vergleichbar ist.

Kooperation mit außerhochschulischen Rechtsträgern:

Lehrgängen zur Weiterbildung können zur wirtschaftlichen und organisatorischen Unterstützung in Zusammenarbeit mit einem außerhochschulischen Rechtsträger angeboten und durchgeführt werden.

Abweichend davon ist für Lehrgängen zur Weiterbildung, in denen der akademische Grad „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ verliehen werden soll, eine erweiterte Zusammenarbeit mit einer außerhochschulischen Bildungseinrichtung[5] erforderlich.

In diesem Fall sind Verträge insbesondere über die Festlegungen der Leistungen, die die beteiligten Einrichtungen zu erbringen haben, die Durchführung und die Finanzierung zu schließen.

Diese Verträge sind ohne Personenbezug sowie die Angabe von privaten Finanzierungsquellen und von Betriebs- und Geschäftsgeheimissen auf den Webseiten der beteiligten Einrichtungen zu veröffentlichen.

Lehrgangsbeitrag:

Für den Besuch von Lehrgängen zur Weiterbildung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Lehrgangsbeitrag zu entrichten.

Dieser ist unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten des Lehrganges zur Weiterbildung vom Rektorat festzusetzen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die gleichzeitig ein ordentliches Studium an derselben Hochschule belegen und die eine Studienbeihilfe beziehen, ist auf Antrag unter Bedachtnahme auf ihre Leistungsfähigkeit eine Ermäßigung oder Erlassung des Lehrgangsbeitrags zu gewähren.

Die Teilnahme an Lehrgängen der Fort- und Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer, die im öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag durchgeführt werden, ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei von Lehrgangsbeiträgen.

Im Curriculum eines Lehrganges zur Weiterbildung kann eine Höchststudiendauer vorgesehen werden, die mindestens die vorgesehene Studienzeit zuzüglich zwei Semester umfasst.

Zulassungsvoraussetzungen:

Die Zulassung zu Lehrgängen zur Weiterbildung setzt den Nachweis der im Curriculum des betreffenden Lehrganges zur Weiterbildung geforderten Voraussetzungen voraus.

Wird ein Lehrgang zur Weiterbildung als außerordentliches Bachelor- oder Masterstudium angeboten, sind davon abweichend folgende Voraussetzungen anzuwenden:

  1. Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Bachelorstudium ist die allgemeine Universitätsreife und eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung.
  2. Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Bachelorstudium, in dem der akademische Grad „Bachelor Professional“ verliehen werden soll, ist eine einschlägige berufliche Qualifikation oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung. Wenn es das Curriculum erfordert, können Ergänzungsprüfungen vorgesehen werden. Das Rektorat kann festlegen, welche dieser Ergänzungsprüfungen Voraussetzung für die Ablegung von im Curriculum des Lehrganges zur Weiterbildung vorgesehenen Prüfungen sind.
  3. Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Masterstudium ist der Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums mit mindestens 180 ECTS-Anrechnungspunkten, eines anderen fachlich in Frage kommenden Studiums mindestens desselben hochschulischen Bildungsniveaus an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder ein im Curriculum des Lehrganges zur Weiterbildung definiertes Studium und eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung. Zum Ausgleich wesentlicher fachlicher Unterschiede können Ergänzungsprüfungen vorgeschrieben werden. Das Rektorat kann festlegen, welche dieser Ergänzungsprüfungen Voraussetzung für die Ablegung von im Curriculum des Lehrganges zur Weiterbildung vorgesehenen Prüfungen sind.
  4. Abweichend davon kann für Lehrgängen zur Weiterbildung, in denen der akademische Grad „Executive Master of Business Administration“ verliehen wird, im Curriculum auch eine einschlägige berufliche Qualifikation als Zulassungsvoraussetzung festgelegt werden, sofern Zulassungsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit Zulassungsbedingungen, Umfang und Anforderungen mehrerer fachlich in Frage kommender ausländischer Masterstudien nachweislich vergleichbar sind.

Expertenlehrgänge bleiben:

Die Bezeichnung „Akademische …“ bzw. „Akademischer …“ mit einem die Inhalte des jeweiligen Lehrganges zur Weiterbildung charakterisierenden Zusatz kann den Absolventinnen und Absolventen jener Lehrgänge zur Weiterbildung verliehen werden, die mindestens 60 ECTS-Anrechnungspunkte umfassen.

Damit wurden in der Begutachtung vorgetragene Kritikpunkte teilweise aufgegriffen:

  • es ist auch den Fachhochschulen weiterhin möglich, den akademischen Grad LL.M. zu verleihen;
  • die akademische Expertentitel wurden nicht abgeschafft,
  • der Bachelor Professional und der Master Professional werden nicht wie geplant mit BAP und MAP abgekürzt, was zur Verwechslung mit den gleichlautenden deutschen Abschlussbezeichnungen nach absolvierten Fortbildungsstufen hätte führen können, auch wenn BPr und MPr als akademische Grade nicht wirklich glücklich gewählt sind.
  • Da „Continuing Education” eine Ausbildungsform und keinen Inhalt abbildet, wurden die ursprünglich geplanten akademischen Grade BCE und MCE nun doch auf BA (CE), BSc (CE), MA (CE) und MSc (CE) abgeändert.
  • Die allgemeine Universitätsreife wurde nun doch als Zulassungsvoraussetzung für die außerordentlichen Bachelorstudien beibehalten, Ausnahme: BPr und sogar eine weitere „Zugangshürde“, die mehrjährige Berufserfahrung, „verschärft“.

Siehe dazu auch:

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Rund ums Studium:


[1] Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002  

[2] Bundesgesetz über Fachhochschulen (Fachhochschulgesetz – FHG) StF: BGBl. Nr. 340/1993

[3] Bundesgesetz über Privathochschulen (Privathochschulgesetz – PrivHG) StF: BGBl. I Nr. 77/2020

[4] Bundesgesetz über die Organisation der Pädagogischen Hochschulen und ihre Studien (Hochschulgesetz 2005 – HG) StF: BGBl. I Nr. 30/2006  

[5] hier sind vor allem das WIFI und das BFI gemeint

Zensur und Tabus an Universitäten – Science Talk am 21. Juni 2021, 19:00 Uhr

Zensur und Tabus an Universitäten.

Gefährdet die „Cancel Culture“ die Wissenschaftsfreiheit?

Podiumsdiskussion mit

  • Univ.-Prof. Dr. Reinhard K. Heinisch, Politologe und Soziologe, Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Prof. DDr. h.c. Hendrik Lehnert, Mediziner, Rektor der Universität Salzburg
  • n.O.

Moderation: Mag.a Petra Stuiber, stv. Chefredakteurin, Der Standard

Eintritt ist frei! Um Anmeldung wird gebeten!

Eine Anmeldung ist schon möglich.

Nähere Informationen

Mag.a Hermine Jirku, MA
E-Mail: hermine.jirku@bmbwf.gv.at
T +43 1 53120-9510

HINWEIS: Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf Facebook live übertragen.

Sie kann zu Zwecken der Dokumentation auf der Homepage des Ministeriums und auf dem YouTube-Kanal veröffentlicht werden.

Mit Ihrer Teilnahme willigen Sie dazu ein!
Informationen zum Datenschutz bei Zoom-Meetings finden Sie auf der Homepage des BMBWF.

VTA-Institut für Gesundheit und Umwelt

Gemäß „Satzung zur Anerkennung einer externen Einrichtung als Institut an der Allensbach Hochschule Konstanz (An-Institut)“ wurde am 01. Juni 2021 das VTA-Institut für Gesundheit und Umwelt als eine rechtlich selbständige Einrichtung an der Allensbach Hochschule Konstanz (An-Institut) errichtet.

Die Hochschule fördert mit diesem Institut die Forschung und Lehre in gesundheits- und umweltrelevanten Fragen, stärkt den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaftspraxis und treibt die Internationalisierung und Interdisziplinarität der Hochschule voran.

Zu den Aufgabenbereichen des Instituts gehören Wissenstransfer, Beratung, Forschung und Lehre, insbesondere die berufsbegleitende Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Arbeitnehmerschutz.

Schwerpunkt in Beratung, Forschung und Lehre liegt auf den wichtigen Bereichen:

  • Gesundheitsmanagement
  • Umweltmanagement
  • Ressourcenmanagement
  • Aus-, Fort und Weiterbildung der Mitarbeitenden in den Unternehmen dieser Bereiche
  • ArbeitnehmerInnenschutz

Partner der Hochschule ist die VTA.

Die VTA ist eine weltweit erfolgreiche, österreichische Unternehmensgruppe.

Die VTA fördert den Wissenschaftstransfer seit Jahren, hält alljährlich eine wissenschaftliche Tagung ab und vergibt anlässlich dieser Tagung und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Expertenrat für Umwelttechnologie und Infrastruktur Preise für Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten.

Mit Errichtung des VTA-Institutes werden in diesem bereits vier Abteilungen geschaffen:

  • Aus- und Berufsbildung, AN-Schutz
  • Forschung und Entwicklung (Grundlagen und Anwendung)

und in Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität Wien (SFU):

  • Mikro- und Molekularbiologie
  • Chemie

Das Institut wird ISO-zertifiziert (Qualitätsmanagement, Weiterbildung, Umweltmanagement) und dafür die bestehenden VTA-Zertifizierungen genutzt.

Das Institut arbeitet schon mit der Sigmund Freud Privatuniversität Wien (SFU), der St. Gallen Business School, dem Deutschen Expertenrat für Umwelttechnologie und Infrastruktur sowie der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste zusammen; weitere nationale und internationale Kooperationen werden angestrebt.

Rückfragen bitte an Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Institut für Gesundheit und Umwelt:

Health & Environment-Institute“ by VTA and Allensbach University

BREXIT: Auswirkungen auf die Anerkennung britischer Hochschulabschlüsse und die Gradführung in Deutschland

anabin – das deutsche Infoportal zu ausländischen Bildungsabschlüssen – stellt Informationen zur Bewertung ausländischer Bildungsnachweise bereit und unterstützt Behörden, Arbeitgeber und Privatpersonen, eine ausländische Qualifikation in das deutsche Bildungssystem einzustufen.

Zur Frage der Auswirkung des Brexit auf die Anerkennung britischer Hochschulabschlüsse und die Gradführung in Deutschland fasst anabin zusammen:

1.  Anerkennung britischer Hochschulabschlüsse

Hintergrundinformationen:

·         Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wurde am 31.01.2020 wirksam.

·         Die Übergangsfrist galt bis zum 31.12.2020, während derer Abschlüsse aus dem VK als EU-Abschlüsse behandelt wurden.

·         Die gegenseitige Anerkennung von Hochschulabschlüssen ist nicht Bestandteil des Im Freihandelsabkommen „UK-EU TCA“.

·         Das Vereinigtes Königreich bleibt Signatarstaat der Lissabon-Konvention

Der Brexit hat keine Auswirkung auf die Anerkennung von Hochschulabschlüssen aus dem Vereinigten Königreich.

Abschlüsse von anerkannten britischen Hochschulen können weiterhin in Deutschland anerkannt werden.

Es handelt sich jetzt formal um Abschlüsse aus einem Drittstaat.

2. Gradführung: Bachelor und Master

Geregelt ist die Führung ausländischer Hochschulgrade durch die jeweiligen Landeshochschulgesetze.

Grundlage der Regelungen ist ein Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.04.2000 „Grundsätze für die Regelung der Führung ausländischer Hochschulgrade im Sinne einer gesetzlichen Allgemeingenehmigung durch einheitliche gesetzliche Bestimmungen“, nachdem Hochschulgrade aus Drittstaaten in Deutschland in ihrer Originalform bzw. allgemein üblichen Abkürzung unter Angabe der verleihenden Hochschule geführt werden dürfen.

Für Fragen der Gradführung zuständig sind die jeweiligen Wissenschaftsministerien der Länder.

3.  Gradführung: Promotion

Gemäß den Begünstigenden Regelungen gemäß Ziffer 4 der ‚Grundsätze für die Regelung der Führung ausländischer Hochschulgrade im Sinne einer gesetzlichen Allgemeingenehmigung durch einheitliche gesetzliche Bestimmungen‘ vom 14.4.2000 (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.09.2001 i.d.F. vom 24.05.2019) können Doktorgrade aus dem Vereinigten Königreich in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen in der Form „Dr.“ geführt werden.

Für Fragen der Gradführung zuständig sind die jeweiligen Wissenschaftsministerien der Länder.

Was gilt in Österreich?

Weitere Informationen, Rückfragen und Anmeldungen zu Studien- und Lehrgängen bitte an: vis@viennastudies.com

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Master of Science (MSc) als TopUp in einem Semester:

Deutschland: (staatliche) Weiterbildungsanbieter – jedes zweite Angebot kommt von einer Hochschule

Wer sich in Deutschland an einer Hochschule weiterbilden möchte, kann aus einer Fülle unterschiedlicher Formate auswählen.

Bei den staatlichen Weiterbildungsanbietern kommt mittlerweile etwa jedes zweite Angebot von einer Hochschule.

Dabei reicht die Bandbreite von einzelnen Kursen bis zum berufsbegleitenden Studium. Besonders gefragt sind zeit- und kostengünstige Kurzformate, wie etwa einsemestrige Zertifikatskurse.

Dies zeigt eine aktuelle Übersicht des CHE Centrums für Hochschulentwickung.

Die Weiterbildungsformate reichen vom klassischen Bachelor- und Masterstudiengang über deutlich kürzere Zertifikatskurse bis hin zu Angeboten, für die es lediglich eine Teilnahmebescheinigung gibt.

Solche Kurzformate unterhalb der Studiengangsebene machen bereits rund drei Viertel aller hochschulischen Weiterbildungsangebote aus.

Ab 2022 wird die HRK Hochschulrektorenkonferenz mit Förderung des BMBF ein bundesweit zentrales Informationsportal für wissenschaftliche Weiterbildung anbieten.

Auch die privte, staatlich anerkannte Allensbach Hochschule bietet entsprechende Kontakt– und Regelstudien (Bachelor– und Masterstudien) an.

Diese können zeit- und ortsunabhängig im Fernstudium absolviert werden.

Infos dazu erhalten Sie auch auf den Online-Informationsveranstaltungen der Hochschule.

Fragen können Sie natürlich auch per Mail stellen: martin.stieger@allensbach-hochschule.de 

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Allensbacher Regelstudien kostengünstiger als österreichische Lehrgänge zur wissenschaftlichen Weiterbildung – trotz höherem ECTS-work load!

Die von nahezu allen Hochschulen in den vier Hochschulsektoren in Österreich (d.s. öffentliche Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Privatuniversitäten) ermöglichten wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote müssen kostendeckend sein, d.h. dürfen nicht aus dem Budget für Regelstudien subventioniert werden.

Die dafür zu entrichtenden Lehrgangs- bzw. Teilnehmergebühren belaufen sich nach einer Studie des Instituts für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies (IHS) – aus dem Jahr 2019: „Stand und Entwicklung wissenschaftlicher Weiterbildung in Österreich“ (in der Studie in Euro pro ECTS betrachtet):

  • für 1 ECTS in einem Zertifikatskurs im Median 105 €,
  • für einen akademischen Abschluss 107 € und
  • für einen Master-Lehrgang 130 €.[1]

Die private, staatlich anerkannte Allensbach Hochschule, Konstanz, bietet Regelstudien (Bachelor– und Masterstudien) im Fernstudium an, muss dabei natürlich auch kostendeckend kalkulieren.

Spannend ist nun, dass die Studiengebühren für das Bachelorstudium (11 Vertiefungen sind hier möglich) mehr als 1/3 unter dem Median für Zertifikats- und Expertenabschlüsse und die für die Masterstudien mehr als 10 % unter dem Median für Masterlehrgänge liegt.

Wer also die Zulassungsvoraussetzungen für ein deutsches Bachelorstudium und/oder für ein deutsches Master/Magisterstudium erfüllt, kann an der Allensbach Hochschule kostengünstiger das Regelstudium absolvieren als einen österreichischen Lehrgang der Weiterbildung.

Um so bemerkenswerter, da österreichische ECTS pro Credit-Point eine Arbeitsbelastung von 25 Stunden (work load) verlangen, deutsche ECTS allerdings eine von 30 Stunden erfordern.

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[1] Die Spanne unter den Master-Lehrgängen beträgt jedoch 0 € (wenn die gesamten Kosten für alle TeilnehmerInnen von Dritten (z.B. einem Bundesland) übernommen werden) bis 546 € pro ECTS. Die Hälfte aller Lehrgänge haben Gebühren zwischen 72,50 €/ECTS und 154 €/ECTS, jeweils ein Viertel der Lehrgänge ist entweder günstiger oder verrechnet höhere Gebühren.

Sie stehen vor der Reform: rund 50.000 außerordentlich Studierende an Österreichs Hochschulen, 30.000 in Lehrgängen mit mehr als 30 ECTS, 6.000 mit Abschluss „Akademische/r ExpertIn“, 18.000 mit Abschluss Master

Wie schon berichtet steht Österreich laut einem Ministerialentwurf betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Fachhochschulgesetz, das Privathochschulgesetz, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz und das Hochschulgesetz 2005 geändert werden, vor einer umfassenden Reform der akademischen Weiterbildung:

Österreich führt neue akademische Grade der Weiterbildung ein: Bachelor of Continuing Education (BCE), Master of Continuing Education (MCE), Bachelor Professional (BAP), Master Professional (MAP) …….

Österreich: die akademischen Expertenlehrgänge stehen vor dem Aus!

Mehr als 30.000 a.o. Studierende in Österreichs Lehrgängen der Weiterbildung

Auch Die Presse hat sich dieser Reform angenommen: Der Nebel lichtet sich – vielleicht.

Im Presseartikel wird eine hoch interessante Studie des Instituts für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies (IHS) – aus dem Jahr 2019 zitiert: „Stand und Entwicklung wissenschaftlicher Weiterbildung in Österreich“.

Grund genug einige der hier untersuchten Punkte vorzustellen:

  • Insgesamt wurden im WS 2017/18 an 62 der zum Erhebungszeitpunkt 70 österreichischen Hochschulen knapp 900 Weiterbildungslehrgänge mit mindestens 30 ECTS belegt.
  • Im WS 2018/19 wurden ungefähr 1.000 solcher Lehrgänge angeboten, welche Gegenstand dieser Studie sind.
  • Diese Lehrgänge werden von fast 30.000 Studierenden besucht, das entspricht etwa 6 % aller Studierenden in Österreich. Allerdings belegen 7 % der Weiterbildungsstudierenden (etwa 2.000 Personen) gleichzeitig auch ein Regelstudium.
  • Alle außerordentlichen Studiengänge, unabhängig von der ECTS-Anzahl und unabhängig davon, ob sie als Lehrgang kategorisiert werden, haben sogar knapp 50.000 TeilnehmerInnen. Diese deutlich höhere Zahl ist vor allem auf Lehrgänge mit weniger als 30 ECTS-Punkten an Pädagogischen Hochschulen zurückzuführen.
  • 57 % der angebotenen Lehrgänge (über 30 ECTS) schließen mit einem akademischen Grad (Master) ab, 26 % mit dem Abschluss „Akademische/r ExpertIn“ und 18 % mit einem Zertifikat. Die TeilnehmerInnen selbst sind stärker auf die Masterstudien fokussiert (67 %), 21 % studieren für einen Abschluss als akademische/r ExpertIn und nur 12 % für einen sonstigen Abschluss. Dies liegt allerdings auch daran, dass Masterstudien in der Regel länger dauern, die Studierenden also länger an den Hochschulen verweilen.
  • 87 % aller Lehrgänge werden berufsbegleitend angeboten. Nur 3 % sind reine Fernstudien, aber 56 % kombinieren Fern- und Präsenzstudienelemente.
  • Die Lehrgangsgebühren für die TeilnehmerInnen werden in dieser Studie in Euro pro ECTS betrachtet, um die unterschiedlichen Studiendauern zu standardisieren. Demnach zahlt man für 1 ECTS in einem Zertifikatskurs im Median 105 €, für einen akademischen Abschluss 107 € und für einen Master-Lehrgang 130 €. Die Spanne unter den Master-Lehrgängen beträgt jedoch 0 € (wenn die gesamten Kosten für alle TeilnehmerInnen von Dritten (z.B. einem Bundesland) übernommen werden) bis 546 € pro ECTS. Die Hälfte aller Lehrgänge haben Gebühren zwischen 72,50 €/ECTS und 154 €/ECTS, jeweils ein Viertel der Lehrgänge ist entweder günstiger oder verrechnet höhere Gebühren.
  • Rund drei Viertel der öffentlichen und privaten Universitäten setzen einen Studienabschluss für die Teilnahme an einem Weiterbildungslehrgang voraus.
  • Für 40 % der Lehrgänge an FHs ist ein Studienabschluss keine Voraussetzung. Allerdings gibt es in allen Sektoren für viele Lehrgänge die Möglichkeit, dass anstelle eines Studienabschlusses eine entsprechend lange Berufstätigkeit angerechnet wird
  • Die TeilnehmerInnen wissenschaftlicher Weiterbildung sind zu 55 % weiblichund durchschnittlich 37 Jahre alt. Damit sind sie rund zehn Jahre älter als ordentliche Studierende (Zaussinger et al. 2016). Ein Viertel der TeilnehmerInnen ist jünger als 30 Jahre, 13% sind älter als 50 Jahre.
  • Drei Viertel der TeilnehmerInnen sind ÖsterreicherInnen, 14 % Deutsche, 13 % haben eine andere Nationalität. Deutsche machen 49 % der Studierenden in Medizin (ÖsterreicherInnen 18 %) und 19 % im Bereich Gesundheit und Sozialwesen aus. 44 % aller LehrgangsteilnehmerInnen im MINT-Bereich kommen nicht aus Europa.

Wenn ich mir diese Zahlen aus der – im übrigen wirklich ganz ausgezeichneten IHS-Studie – so ansehe und weiß, dass die Zahl der Lehrgänge und in diesen die der Studierenden weiter angewachsen ist, dann frage ich mich schon, warum die Lehrgänge mit dem Abschluss „Akademische/r ExpertIn“, mit tausenden AbsolventInnen jährlich nun abgeschafft werden: Österreich: die akademischen Expertenlehrgänge stehen vor dem Aus!

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Österreich: die Behörden machen ernst mit dem Streichen akademischer UK-Grade aus den Passanträgen

Da ich das Thema „Führung akademischer UK-Grade nach dem Brexit“ schon in meinem Blog behandelt hatte, hat mich eine in London lebende österreichische Absolventin eines britischen MSc-Studiengangs heute darüber informiert, dass ihr im österreichischen Konsulat in London der MSc aus dem Passantrag gestrichen wurde.

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