Archiv der Kategorie: Bildung

Handbuch Interdisziplinäre Bildungsforschung

Dieser umfassende und sehr lesenswerte Überblick zur Bildungsforschung ist vor drei Tagen erschienen.

Mit dieser systematischen Darstellung interdisziplinärer Bildungsforschung wird ein Desiderat in der Bildungsforschung adressiert: Obgleich Bildung als zentraler Leitbegriff im deutschsprachigen Pädagogikdiskurs fungiert und in seiner bildungstheoretischen Tradition auch in internationalen Diskursen an Relevanz gewinnt, steht eine systematische Darstellung der verschiedenen Ausdeutungen des Bildungsbegriffs in Theorie und Praxis ebenso noch weitestgehend aus wie die kompakte Darstellung und Verortung der interdisziplinären Bildungsforschung.

Dies wird durch das Handbuch geleistet.

Eine Leseprobe finden Sie hier


Inhalt

Vorbemerkung

Sektion 1: Interdisziplinäre Bildungsforschung

Interdisziplinäre Forschung als Bildungsprozess – eine heuristische Skizze
David Kergel und Birte Heidkamp-Kergel

Sektion 2: Ethische und epistemologische Bildungsforschung

Normativität als Gegenstand von Bildungsforschung
Krassimir Stojanov

Professionalität und Bildungsgerechtigkeit. Oder: Ist pädagogisch professionelles Handeln bildungsgerechtes Handeln?
Stefan Klusemann, Lena Rosenkranz, Julia Schütz

Pädagogisch-anthropologische Bildungsforschung zwischen Empirie und Reflexion
Dominik Krinninger

Systematische Bildungsforschung
Thomas Mikhail und Jürgen Rekus

Bildung – Vom Konzept zum Phänomen
Merete Wiberg

Interkulturelles Denken, Bildung aus onto-dialogischer Perspektive
Jesper Garsdal

Sektion 3: Empirische Ansätze in der Bildungsforschung

Erkenntnismöglichkeiten empirischer Bildungsforschung
Oliver Böhm-Kasper und Vanessa Dizinger

Qualitative Bildungsforschung – Methodologische Fundierung und methodische Perspektiven
David Kergel

Phänomenologische Bildungsforschung
Malte Brinkmann

Historische Diskursanalyse und Bildungsforschung
Sophie Pia Stieger

Ethnografie und Bildung: Eine historisch-systematische Darstellung
Ruprecht Mattig und Axel Wegner

Integrative Bildungsforschung – ein interdisziplinärer Ansatz
David Kergel


Sektion 4: Kulturelle, ästhetische und frühkindliche Bildungsforschung

Ästhetische Bildung – in interdisziplinärer Perspektive
Georg Zenkert

Kulturelle Bildung
Lisa Unterberg

Konsumästhetische Bildung und Bildungsforschung
Phillip D. Th. Knobloch

Forschungsperspektiven auf Bildung(sprozesse) in und durch populäre Kultur
Olaf Sanders

Bildungstheoretische Reflexionen des Bildlichen
Ulrike Mietzner

Lernen und Entwicklung in Interaktion
Caroline Wronski und Frauke Hildebrandt

Sektion 5: Differenztheoretische Bildungsforschung

Bildung und Subjektivierung.
Fragestellungen – Fachbezüge – Forschungsthemen
Anke Redecker

Poststrukturalistische Bildungsforschung
Melanie Schmidt
Interkulturelle Erziehung und Bildung in interdisziplinärer Forschung
Wolfgang Nieke

Psychoanalyse als Bildungsprozess? Zur Legitimation und Notwendigkeit eines Bildungsbegriffs in Psychoanalyse und psychoanalytischer Pädagogik
Valentin Rumpf

Sektion 6: Bildung und medialer Wandel

Digitale Bildung – Annäherungen an einen paradoxen Begriff
Christian Leineweber

Bildung mittels Social Media
Michael Paulsen

Autor*innenverzeichnis

Österreich: erfreulicher Anstieg bei den Meisterprüfungen

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck darf sich freuen: Im Jahr 2021 wurden insgesamt 5.596 Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse ausgestellt (3.565 Befähigungs- und 2.031 Meisterprüfungszeugnisse). Das ist ein Anstieg von 28,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 und mit 25,1 Prozent sogar mehr als gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019.

Der Meistertitel ist im Handwerk die höchste Qualifikationsform und damit der wichtigste Befähigungsnachweis für die selbständige gewerbliche Berufsausübung in Österreich.

Mit diesem Abschluss sind Handwerkerinnen und Handwerker befähigt, einen Betrieb zu führen und Lehrlinge auszubilden.

Für eine große Anzahl von weiteren reglementierten Gewerben ist für den Gewerbezugang ebenfalls eine Prüfung (Befähigungsprüfung) vorgesehen.

Die stärksten Zuwächse bei den Meister- und Befähigungsprüfungen zwischen 2020 und 2021 sind im Burgenland (+75,8 Prozent), in Oberösterreich (+39 Prozent) und in Niederösterreich (+37,3 Prozent) zu verzeichnen.

Insgesamt wurden 2021 in 37 reglementierten Gewerben Befähigungsprüfungs-zeugnisse und in 71 Handwerksgewerben Meisterprüfungszeugnisse ausgestellt.

Die Top-5-Branchen bei den Befähigungsprüfungen 2021 sind

Die Meisterprüfung wurde am häufigsten im

  • Bereich Fahrzeugtechnik, gefolgt von
  • Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau,
  • Tischler,
  • Heizungstechnik und
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung

absolviert.

Im September 2018 wurde die Meisterprüfung dem Qualifikationsniveau 6 (Bachelor-Niveau) des Nationalen (und damit auch Europäischen) Qualifikationsrahmens zugeordnet.

Seither wurden 40 Meister- und Befähigungsprüfungsordnungen (25 Meister- und 15 Befähigungsprüfungsordnungen) durch die Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich lernergebnisorientiert neu gestaltet, vom BMDW approbiert und kundgemacht, davon allein 2021 35 neue Prüfungsordnungen (22 Meister- und 13 Befähigungsprüfungen).

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Aufwertung der Meisterprüfung war die mit der Novellierung der Gewerbeordnung im Jahr 2020 eingeführte Möglichkeit, den Meistertitel auch in öffentlichen Urkunden, vergleichbar einem akademischen Grad, eintragen zu lassen. 

Diese Aufwertung steht für die Befähigungsprüfungen allerdings noch aus.

Mit der Meisterprüfung studieren:

Mit dem NQR-Qualifikationsniveau VI kann man auch ohne Matura studieren:

In Deutschland erhalten Meister/innen (z. B. Handwerksmeister/innen, Geprüfte Meister/innen, Geprüfte Industriemeister/innen, Landwirtschaftsmeister/innen) auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.03.2009 bzw. nach Maßgabe der landesgesetzlichen Regelungen eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

Somit steht z.B. das Bachelorstudium BWL der Allensbach Hochschule, das als Online-Studium in Fernlehre neben Beruf und Familie und mit 11 Studienschwerpunkten  absolviert werden kann, allen geprüften Meisterinnen und Meister aus Österreich offen.

In Österreich können dem NQR-Qualifikationsniveau VI Zugeordnete derzeit auch ohne Matura einen Masterlehrgang in der Weiterbildung (z.B. MBA oder MSc) absolvieren.

Fragen zum NQR, zu damit verbundenen Studienberechtigungen und -möglichkeiten, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ) und ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet

Allenfalls auch interessant für Sie:

Österreich: geprüften Meisterinnen und Meister aller 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufe; Pflegeassistent/in, Pflegefachassistent/in und diplomierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in nun dem NKS zugeordnet!

Die 33.000 geprüften Meisterinnen und Meister aller 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufe können sich freuen. Sie wurden am 28. 12. 2021 durch die Koordinierungsstelle für den NQR Österreich im Verbund auf das NQR-Qualifikationsniveau VI zugeordnet.

Eine herzliche Gratulation den geprüften Meisterinnen und Meister und der ARGE Meister, die sich hier sehr verdient gemacht hat.

Die NQR-Koordinierungsstelle (NKS) ordnete am 28. 12. 2021 noch weitere Qualifikationen aus dem formalen Bildungsbereich zu.

Hierbei handelt es sich um sehr wichtige Qualifikationen aus dem Gesundheitsbereich:

Mit dem NQR-Qualifikationsniveau VI kann man auch ohne Matura studieren:

In Deutschland sind die Landwirtschaftsmeister/innen schon jahrelang dem DQR-Niveau VI zugeordnet und können damit auch ohne Matura/Abitur studieren:

Mit ihrem Fortbildungsabschluss erhalten Meister/innen (z. B. Handwerksmeister/innen, Geprüfte Meister/innen, Geprüfte Industriemeister/innen, Landwirtschaftsmeister/innen) auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.03.2009 bzw. nach Maßgabe der landesgesetzlichen Regelungen eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

Somit steht z.B. das Bachelorstudium BWL der Allensbach Hochschule, das als Online-Studium in Fernlehre neben Beruf und Familie und mit 11 Studienschwerpunkten absolviert werden kann, allen geprüften Meisterinnen und Meister aller 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufe aus Österreich offen.

Für diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger ist das Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre allenfalls mit dem Schwerpunkt „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ interessant.

In Österreich können dem NQR-Qualifikationsniveau VI Zugeordnete derzeit auch ohne Matura einen Masterlehrgang in der Weiterbildung (z.B. MBA oder MSc) absolvieren.

Fragen zum NQR, zu damit verbundenen Studienberechtigungen und -möglichkeiten, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ) und ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet

Ohne Matura studieren:

Mit der Meisterprüfung studieren:

Hat Corona das Konzept des „Flipped Classroom“ widerlegt? Selbst große Philosophen können sich irren:

In der Jahresausgabe des österreichischen Nachrichtenmagazins profilDie Wilden 20er Jahre“ kommt der von mir geschätzte Kollege Konrad Paul Liessmann in einem langen und hoch interessanten Interview ausgiebig zu Wort.

Einer Antwort des Philosophen muss ich allerdings entgegnen.

Hier die Frage von Frau Angelika Hager:

Profil: Sie waren auch lange vor Corona immer ein leidenschaftlicher Warner vor einer Bildungskrise, die uns laut Experten nach Jahren im Ausnahmezustand nun wieder verstärkt drohen wird.

Die Antwort des Professors für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien:

Konrad Paul Liessmann: Tatsächlich müssten jetzt alle glücklich sein, Lehrer wie Schüler, denn es ist zwangsweise eingetreten, was die digitale Fraktion seit Jahren als ultimative pädagogische Reform vehement einfordert: den sogenannten „Flipped Classroom“, bei dem die Schüler hauptsächlich zu Hause digital recherchieren und arbeiten und nur offene Fragen im direkten Kontakt mit Lehrern in wenigen Stunden klären. Interessanterweise hat sich genau dieses Konzept in der Pandemie für viele, vor allem sozial schwache Kinder als ziemliche Katastrophe erwiesen. Nur sagt das niemand. Andererseits: Die realen Auswirkungen für Kinder und Jugendliche werden vielleicht auch dramatisiert: Die Digital Natives sind auch vor Corona in sozialer Isolation tage- und nächtelang am Smartphone und vor dem Computer gehangen.

Hier hätte ich auf eine Antwort zur durch Corona vertieften Bildungsungleichheit gehofft, also dem Zusammenhang zwischen soziokulturellem Hintergrund der Schülerinnen und Schülern (SuS) und den verschiedenen Dimensionen des Bildungserfolgs wie Kompetenzständen oder Kompetenzentwicklungen.

Denn gerade Corona hat das erhebliche Defizit an digitalgestützten Lehrkonzepten, den  Ausstattungsmangel an Schulen und Hochschulen und vor allem in Haushalten sozial schwacher SuS und Studierenden sowie fehlender Kompetenzen beim pädagogischen Personal an Schulen und Hochschulen offenbart.

Corona hat genau nicht das System „Flipped Classroom“ widerlegt, sondern gnadenlos offenbart, wie schmählich unvorbereitet Österreichs Schulen und Hochschulen der unvermeidbaren Digitalisierung ausgesetzt sind.

„Flipped Classroom“ mit dem Ziel einen lernzentrierten Unterricht (statt einem lehrzentrierten Unterricht) zu etablieren, der auf die Vorerfahrungen, Interessen und Hintergründe der Lernenden Rücksicht nimmt und aufbaut, ermöglicht als Methode eine Individualisierung und Differenzierung im Unterricht: die Lernenden können individuell gefördert und gefordert werden.

„Flipped Classroom“ stellt den traditionellen Unterricht in der Tat auf den Kopf:

Beim traditionellen Unterricht findet die Erarbeitung des Stoffes im Unterricht statt. Im Unterricht wird Wissen vermittelt – der Großteil der Unterrichtszeit wird für den Input verwendet. Die Übungsphase kommt oft viel zu kurz und wird – auch aus dem resultierenden Zeitmangel – in die Hausübung verlagert.

Beim Konzept „Flipped Classroom“

  • werden insbesondere Videos bzw. Screencasts, anhand deren man ein neues Thema erarbeiten kann, den Lernenden mitgegeben.
  • Die Lernenden sehen sich diese Videos zuhause an und erlernen so den neuen Inhalt.
  • Der Input passiert im eigenen Tempo, wann man will und wo man will.
  • Im Unterricht bleibt somit Zeit um Übungen durchzuführen.
  • Die Lehrkraft wird zum Coach und kann individuell unterstützen.

Das Konzept „Flipped Classroom“ sieht natürlich die entsprechende Ausstattung der Schulen und Hochschulen mit z.B. Laptops und gut pädagogisch und didaktisch geschultes Lehrpersonal vor, welches organisiert und geplant ein versiertes Konzept umsetzt und in keiner Weise mit durch schiere Not geborenem Husch-Pfusch im Corona-Lockdown verwechselt werden darf.

Rückfragen zum Thema „Flipped Classroom“ und zu spannenden Fernlehr- und Studienangeboten bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

YouTube-Wiki zu Themen der BWL, des Studiums …

Vier von zehn Leibniz-Preisen gehen nach Baden-Württemberg

 © picture alliance/dpa | Uwe Anspach

Der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland geht zu einem großen Teil nach Baden-Württemberg: Vier der zehn Leibniz-Preise 2022 erhalten Forscherinnen und Forscher der Universitäten in Karlsruhe, Konstanz, Heidelberg und Tübingen. Die Preise mit je 2,5 Millionen Euro dotiert.

Der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland geht zu einem großen Teil nach Baden-Württemberg: Vier der zehn Leibniz-Preise 2022 erhalten Forscherinnen und Forscher der Universitäten in Karlsruhe, Konstanz, Heidelberg und Tübingen, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mitteilte.

Beweis für großartige Forschungsexzellenz im Land

Dazu sagte Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer: „Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2022 ist einmal mehr ein Beweis für die großartige Forschungsexzellenz in unserem Land. Die Auszeichnung ist für die vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine große Anerkennung ihrer Arbeit und eröffnet ihnen weitere Forschungsspielräume. Baden-Württemberg steht für exzellente Forschungsbedingungen. Dafür wollen wir auch in Zukunft sorgen.“

Mit dem Leibniz-Programm werden Forscherinnen und Forscher für ihre außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet. Jeder Preis ist mit einer Summe von 2,5 Millionen Euro dotiert und kann im Zeitraum der nächsten sieben Jahre abgerufen werden. Insgesamt gab es laut DFG in diesem Jahr 134 Vorschläge, aus denen die fünf Preisträgerinnen und fünf Preisträger vom zuständigen Auswahlausschuss ausgewählt wurden.

Die Preisträger 2022 aus dem Land

Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Baden-Württemberg haben für das Jahr 2022 den „Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG erhalten:

Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen

Beim Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. Ziel des Programms ist es, die Arbeitsbedingungen exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern. Unter anderem sollen die Forscherinnen und Forscher von administrativem Arbeitsaufwand entlastet werden. Zudem soll ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erleichtert werden. Zu diesem Zweck kann ihnen für einen Zeitraum von sieben Jahren eine individuelle Preissumme von bis zu 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Deutsche Forschungsgesellschaft: Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

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interessante Wiki auf Youtube:

12. Merck Innovation Cup 2022 – Initiative für Postgraduierte – Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2022

Vom 23. bis 29. Juli 2022 wird die Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, ein dynamisches Wissenschafts- und Technologieunternehmen mit einer mehr als 350-jährigen Geschichte, den 12. Merck Innovation Cup in der Nähe von Frankfurt, Deutschland, ausrichten.

Für den Fall, dass die Pandemie-Situation ein persönliches Treffen nicht zulässt, wird die Veranstaltung online stattfinden.

Wir laden Postgraduierte und junge Berufstätige ein, sich jetzt zu bewerben – Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2022.

Der Innovation Cup ist eine Initiative für Postgraduierte und junge Berufstätige aus den Bereichen Naturwissenschaften, Informatik und Betriebswirtschaft, die an einem Trainingsprogramm in der Nähe von Frankfurt teilnehmen möchten.

Alle Kosten für Reise, Verpflegung und Unterkunft werden von Merck übernommen.

Der Innovation Cup soll die berufliche Entwicklung von Postgraduierten unterstützen, die sich für die pharmazeutische und chemische Industrie interessieren.

Die Teilnehmer lernen durch Vorträge von Merck-Managern und -Wissenschaftlern, wie Forschung und Entwicklung in der Industrie funktionieren.

Die Studenten werden außerdem mit ihrem Team eine Idee zu einem vollständigen Projektplan weiterentwickeln.

Die Veranstaltung bringt eine vielversprechende neue Generation von Talenten mit leitenden Managern und Forschern sowie erfahrenen Rentnern in einem Treffen der Generationen zusammen.

Außerdem bietet sie eine einzigartige Gelegenheit, mit den klügsten Studenten aus der ganzen Welt Kontakte zu knüpfen.

Die Teams werden an innovativen Projekten in folgenden Bereichen arbeiten: Onkologie, Immuno-Onkologie, Autoimmunität, Drug Discovery Technologies, Digitalisierung, Connected Health und Anti-Aging.

Am ersten Tag des Sommercamps wird eine Konferenz mit Alumni aus früheren Ausgaben des Innovation Cups organisiert.

Postdocs und Doktoranden auf dem Weg zur Promotion in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Medizin, Biotechnologie, Bioinformatik, Computerwissenschaften, Datenwissenschaften, Informatik, Biochemie, Pharmazie, Ingenieurwesen oder verwandten Bereichen sind eingeladen, sich zu bewerben.

Darüber hinaus können sich auch fortgeschrittene MBA-Studenten oder frischgebackene MBA-Absolventen mit Interesse an der Pharma- und Chemiebranche und einem naturwissenschaftlichen Hintergrund bewerben.

Die teilnehmenden Teams haben die Chance, den mit 20.000 EUR dotierten Innovation Cup für den überzeugendsten Projektplan zu gewinnen, sowie 5.000 EUR für den Zweitplatzierten.

Die überzeugendsten Projektpläne werden möglicherweise umgesetzt und den leistungsstärksten Teilnehmern wird eine Festanstellung bei Merck angeboten.

Weitere Infos:

Poster (world except US/CAN): https://drive.google.com/file/d/1W2YRnticwbFErmmBef1_5ugNIXMasto_/view?usp=sharing

Flyer (world except US/CAN): https://drive.google.com/file/d/10uSoHW8jH8b2pWqt5iQBqg7YdZF2VJO3/view?usp=sharing

Poster US/CAN: https://drive.google.com/file/d/1BVSlxTzkRzL2ceW4cE23TTEdiAzqdzQ5/view?usp=sharing

Flyer US/CAN: https://drive.google.com/file/d/1N0kGNF11mpVu7BLhzV6Oq6NPxmjoizaK/view?usp=sharing

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Promotion im Fernstudium:

Prof. Stark: Die Kapitalanlagen der Lebensversicherer in der Nullzinsphase

Von Prof. Dr. Gunnar Stark, Professur für Finanzen an der Allensbach Hochschule

Kapitalanlagen tätigen Unternehmen praktisch aller Versicherungszweige aus den ihnen zufließenden Versicherungsbeiträgen. Gleichwohl spielen Kapitalanlagen in der Versicherungsproduktion eine unterschiedlich starke Rolle. Während Schadenversicherungen mit ihrer geringeren Quote an Versicherungsfällen maßgeblich vom Risikoausgleich innerhalb des Versicherungskollektivs abhängen und weniger von der Verzinsung ihrer Anlagen, prägen die Kapitalanlagen geradezu den Versicherungszweig der Lebensversicherung.

Deren prominentestes Produkt erhebt gar den Versicherungsfall zum Regelfall: die gemischte Versicherung auf den Todes- oder Erlebensfall. Die Qualität der Versicherungsleistung hängt hier weniger vom Versichertenkollektiv (über die Zahl der Todesfälle), hingegen entscheidend von der Rentabilität der mit den Versicherungsprämien über Jahrzehnte hinweg begründeten Kapitalanlagen ab, welche die Höhe der Erlebensfallzahlungen determinieren.

Jeder Altvertrag verursacht einen ökonomischen Verlust

Die Geschäftsgrundlage der Lebensversicherer hat sich ohne deren Verschulden existenziell verändert. In früheren Zinszeiten war es ein recht einfaches Geschäft: Auch in schlichte Bundesanleihen investiert konnten die Gelder der Versicherten Überschüsse über den Rechnungszins hinaus erwirtschaften, weil die Anleiherendite den garantierten Zinsfuß um mehrere Prozentpunkte überschritt. Heute ist es andersherum: Jeder Altvertrag verursacht – gemessen am gegenwärtigen Zinsniveau – einen ökonomischen Verlust.

Bedingt durch ihre langen Vertragsdauern und eine zumeist hohe Wachstumsrate im Neugeschäft, erfahren Lebensversicherer praktisch niemals ein Geschäftsjahr, womöglich kaum einmal einen einzigen Geschäftstag, an dem sie an ihre (alten) Kunden mehr an Versicherungsleistungen zu zahlen hätten als sie von (bestehenden bzw. neuen) Kunden an Versicherungsprämien empfangen.  Mit anderen Worten: Das Lebensversicherungsunternehmen ist ein steter Nettozahlungsempfänger, dessen Verpflichtungen gegenüber künftigen Versichertengenerationen freilich ständig zunehmen.

Jährliche Nettoverzinsung immer noch mehr als vier Prozent

Umso wichtiger ist der Blick auf Vermögen und Verpflichtungen, welche nach gesetzlichen Regeln geschäftsjährlich in der Bilanz wertmäßig abgebildet werden, während die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ein Bild der ertraglichen Situation auch der Kapitalanlagen liefern soll. Aus diesen beiden – Bilanz und GuV – wiederum wird eine viel beachtete Größe gewonnen, welcher nachgesagt wird, die Rentabilität der Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen – gleich welchen Zweigs – nachzuzeichnen: die jährliche Nettoverzinsung, bei vielen Versicherungsunternehmen trotz Nullzinsphase immer noch mit mehr als vier Prozent ausgewiesen.

Dabei erzeugt die Nullzinsphase für die Träger klassischer Kapitallebensversicherungen mit (garantierten) Rechnungszinssätzen von bis zu 4% eine in doppelter Hinsicht verlustträchtige Position:

  • Zum einen unterliegt das für die Versicherten über die Jahre aufgebaute Deckungskapital weiter dem hohen Zinsanspruch.
  • Zum anderen sind auch alle künftigen Sparbeiträge, die ein Versicherungsnehmer unter einem hochverzinslichen Altvertrag erst noch entrichten wird, bis zum letzten Tag der Versicherungsdauer mit wenigstens ebenjenem Zinssatz zu vergüten.

Vereinfachtes Beispiel: Ein im Jahre 2000 unter dem Rechnungszinssatz von 4% abgeschlossener Vertrag ende (voraussichtlich) im Jahr 2030. Sein aktuelles Deckungskapital betrage 50.000, die Jahresprämie 1.000 Euro. Somit sind in Höhe des bestehenden Deckungskapitals bereits 2.000 Euro jährlich zu erwirtschaften, was mit früher erworbenen Festzinsanleihen, z.B. der 4% Kuponanleihe von 2005 bis 2037 der Bundesrepublik Deutschland, immerhin möglich ist. Mit den jährlich hinzukommenden Prämien müssen jedoch neue Investitionen getätigt werden, die risikoarm freilich keine 4% abwerfen – es sei denn, dem wäre durch Zinstermingeschäfte zu rechter Zeit vorgebeugt worden.

Verluste sind programmiert

Hinzu kommt der Zinseszins. Kurzum, in solcher Lage sind Verluste programmiert, die zu kompensieren ökonomisch kaum, buchhalterisch jedoch einfach möglich ist: durch Hebung stiller Reserven, insbesondere jener Bewertungsreserven, die festverzinslichen Anleihen innewohnen, solange ihre Restlaufzeit noch wesentlich ist. Hierzu bedarf es lediglich eines Anleiheverkaufes.

Beispiel: Ein Lebensversicherer hält seine gesamte Kapitalanlage von 100 Millionen Euro in der 2,5 Prozent Bundesanleihe mit Laufzeit bis 2044, gekauft im Emissionsjahr 2012 zum Kurs von – und eben damit in den Büchern – 100 Prozent.

Das bringt 2,5 Millionen Zinsertrag und somit eine Nettoverzinsung seiner Kapitalanlage von 2,5 %. Für eine sichere Sache aktuell eine ansehnliche Rentabilität. Aber: Etliche Konkurrenten zeigen höhere Nettoverzinsungen und – noch schlimmer – viele Kunden haben Anspruch auf mehr. Daher greift unser Lebensversicherer 2021 zu einer besonderen Maßnahme: einem dosierten Verkauf von drei Millionen nominal seiner 2,5 Prozent Bund 12/44 zum Börsenkurs von 160 Prozent (Zahlen gerundet). Der Kurs ist so hoch, weil neu emittierte Bundesanleihen keine Verzinsung mehr bieten, verzinsliche Altanleihen daher an Wert gewonnen haben. Damit entsteht ein Veräußerungserlös von 4,8 Millionen Euro.

Erlös muss zwangsläufig wieder in eine neue Anlage fließen

Dieses Geld braucht der Lebensversicherer eigentlich nicht, weil ihm wie den meisten deutschen Lebensversicherern dank langer Vertragsdauern und reichlich Neugeschäft aus dem laufenden Betrieb ohnedies ein Zahlungsüberschuss entsteht. Somit muss der Erlös zwangsläufig wieder in eine neue Anlage fließen. Worin liegt dann der Sinn des Verkaufs? Einzig in seiner Wirkung im Rechenwerk. Der Buchgewinn von 1,8 Millionen (4,8 Millionen Veräußerungserlös minus drei Millionen Buchwert) erhöht den buchhalterischen Unternehmensgewinn um ebendiesen Betrag und die Nettoverzinsung beträgt statt 2,5 Prozent damit 4,3 Prozent.

Ökonomisch entsteht in dem Moment des Anleiheverkaufs freilich kein Gewinn, sondern nur ein Tausch von Anleihekurswert in Zahlungsmittel bzw. die Umwandlung künftiger Zinserträge (hier 24 mal 75.000 Euro) – die späteren Geschäftsjahren fehlen werden – in gegenwärtigen Kursgewinn (einmal 1,8 Mio. Euro). Weil das Lebensversicherungsunternehmen für den Veräußerungserlös keine andere Verwendung hat, fließt dieser allerdings zwangsläufig wieder zu den Kapitalanlagen, z.B. durch Kauf einer Bundesanleihe, vielleicht gar erneut der 2,5% Bund 12/44 – diesmal aber zum Kurs von 160 %. Insoweit wäre finanzwirtschaftlich wieder alles beim Alten, doch hinterlässt der Zirkel solcher Transaktion im Rechenwerk eine erwünschte Spur: höheres Jahresergebnis und höhere Nettoverzinsung.

Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen

Diese Spur ist auch nachvollziehbar, erscheint solcher Kursgewinn in der Gewinn- und Verlustrechnung doch in der Position „Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen“ (allerdings nur summarisch). Dies gilt jedoch nicht, wenn der Versicherer die Anleihe nicht direkt, sondern in einem Spezialfonds hält – einem Investmentvehikel mit wenigen Anlegern, oft nur einem einzigen institutionellen Investor, der somit auch die Fondsausschüttung autonom bestimmen kann.

Würde der Versicherer aus dem Beispiel also die nämliche Bundesanleihe innerhalb eines Fonds halten, wüsste man aus seiner Rechnungslegung nur: Das Vermögen besteht in einem Spezialfonds von 100 Millionen Buchwert und 160 Millionen Marktwert, aus dem Ausschüttungen von 4,3 Millionen geflossen sind. Jedoch bleibt verborgen, wie der Fonds diese 4,3 Millionen erwirtschaftet hat: durch Zinserträge, Kursgewinne, vielleicht auch gar nicht (in dieser Höhe), denn eine Ausschüttung lässt sich auch ertragslos, sogar bei Verlusten aus vorhandener Liquidität durchaus leisten.

Die unten zitierten Studien betrachten diese Zusammenhänge theoretisch sowie im Rahmen einer Jahresabschlussanalyse empirisch und schließen:

  1. Die Nettoverzinsung beruht zufolge ihrer Bilanzverbundenheit neben laufenden (Zins-) Erträgen häufig auf der Hebung stiller Reserven durch Verkauf älterer Anleihen hinreichend langer Restlaufzeit. Daher ist diese Kennzahl im herrschenden Zinsumfeld vor allem ein Abbild vergangener Zinszeiten, das dank der mit ihm einhergehenden Kursgewinne festverzinslicher Wertpapiere in der Buchwertwelt der Nettoverzinsung nahezu beliebig gesteuert werden kann durch entsprechend dosierte Verkäufe aus dem Anleihenportfolio.
  2. Betreiben Versicherungsunternehmen ihre Kapitalanlagen zu einem großen Teil innerhalb von Fonds, so entzieht sich die wahre Quelle ihrer vermeintlichen Kapitalrentabilität dem Blick der Öffentlichkeit weitgehend. Eine hohe Nettoverzinsung könnte dann in so wesensverschiedenen Ursachen wie der Realisierung von Kursgewinnen, Überparikäufen oder Handelsgewinnen begründet sein.
  3. Die Lebensversicherer erleiden in der Nullzinsphase zufolge früher gegebener Zinsversprechen jährlich Milliardenverluste. Diese werden durch Gewinnvorverlagerung zulasten künftiger Periodengewinne buchhalterisch kompensiert.
  4. Die mangelhafte Kapitaltransparenz der Spezialfonds erschwert die Interpretation des Bildes. Der Gesetzgeber könnte eine bilanzielle Konsolidierung von Fonds verordnen, um die bei einigen Lebensversicherern verloren gegangene Kapitaltransparenz wiederherzustellen.

Im Studiengang Master Finance (M.A.) der Allensbach Hochschule lernen Sie mehr zu solchen wesentlichen finanzwirtschaftlichen Themen.

Literatur

  • Stark, Gunnar: Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen – die überhöhte Unbekannte?, in: Corporate Finance, 12. Jg., 2021, S. 168-173.
  • Stark, Gunnar: Jahresabschlussanalyse deutscher Lebensversicherer in der Nullzinsphase, in: Zeitschrift für Versicherungswesen, 72. Jg., 2021, S. 444-447 (Teil I) und 518-521 (Teil II).
  • Stark, Gunnar: Wenn die Bilanz ein Zerrbild zeigt, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 266 vom 15. 11. 2021, S. 18.

Best-Practice-Projekte gesucht! Einreichfrist für den Studienpreis 2022 bis 15. Dezember 2021 verlängert

Der Bundesverband der Fernstudienanbieter ist wieder auf der Suche nach zukunftsweisenden und innovativen Projekten und Angeboten der Branche, um diese mit dem Studienpreis zu prämieren.
Gesucht werden das „Studienangebot des Jahres“ und die „Fernstudienprojekte des Jahres“. Die Auszeichnungen werden am 3. Februar 2022 auf der LEARNTEC  – Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung – in Karlsruhe verliehen.

„Fernunterricht boomt!
Die Nachfrage nach Fernstudienangeboten ist in den letzten Monaten noch einmal signifikant gestiegen“, weiß Mirco Fretter, Präsident des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter, zu berichten.
Zeitgleich haben Unternehmen viele neue Serviceprojekte entwickelt und umgesetzt, um Fernstudierenden die bestmögliche Weiterbildung und Betreuung während dieser häufig herausfordernden Lebensphase zu bieten.
„Die nachhaltigsten und zukunftsorientiertesten Ideen suchen wir nun, um sie mit unserem Studienpreis auszuzeichnen“, so Fretter. 

Eingereicht werden können Best-Practice-Projekte in der Kategorie „Fernstudienprojekt des Jahres“. Grundlage für die Bewerbung: Die Projekte und Konzepte sollten eine besondere Serviceorientierung für DistancE-Learning-Angebote für verschiedene Zielgruppen aufweisen, einen deutlichen Schritt über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinausgehen und einen innovativen Charakter aufweisen können.

In 2022 vergibt die Studienpreis-Jury zudem auf ihrer Sitzung im Januar einen Sonderpreis anlässlich des Verbands-Aktionsjahres „Digitale Bildung – nachhaltig in die Zukunft“ für ein Fernstudienprojekt, das besonders nachhaltig ist.
Die Vergabe erfolgt auf Grundlage der eingereichten Wahlvorschläge! 

Auch das „Studienangebot des Jahres“ wird gesucht!
In dieser Kategorie können Fernstudienangebote eingereicht werden, die entweder einzigartig im Hinblick auf die Zielgruppe oder innovativ im Sinne der Didaktik oder Methodik sind oder besondere Alleinstellungsmerkmale aufweisen. 
Bewerbungen sind ausschließlich online möglich!
Der Einsendeschluss wurde bis zum 15. Dezember 2021 verlängert.
Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Fachjury. 
Die Preisverleihung findet 
am Donnerstag, dem 3. Februar 2022, auf der LEARNTEC in Karlsruhe statt.

Informationen und Teilnahmebedingungen für den Studienpreis finden Sie hier: www.studienpreis.org

Alle Ihre Fragen zu einem allfälligen Fernstudium, zu Fernstudien an der Allensbach Hochschule und den VIS-Studienangeboten können Sie mir auch direkt mailen: martin.stieger@allensbach-hochschule.de 
Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Baden-Württemberg: 2G-Regel an Hochschulen ab 29. November 2021

 © picture alliance/dpa/EUROPA PRESS | Isabel Infantes

Die neue Corona-Verordnung Studienbetrieb soll dabei helfen, Präsenzlehre an Hochschulen aufrecht zu erhalten. Ab sofort gelten eine erweiterte Maskenpflicht, 2G als Regel in der Alarmstufe II und eine Ausweitung der Kontrollen.

Angesichts der extrem angespannten Pandemielage und stark steigenden Infektionswerten in vielen Kreisen mussten auch die Corona-Vorgaben für den Studienbetrieb in Baden-Württemberg ergänzt werden. „Wir tun alles dafür, um den gerade erst zurückgewonnenen Präsenzstudienbetrieb für die Studierenden aufrecht zu erhalten“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer

Erweiterte Maskenpflicht und 2G als Regel in der Alarmstufe II

Von Donnerstag, 25. November 2021, an gilt in Innenräumen der Hochschulen eine generelle Pflicht zum Tagen medizinischer Masken. Von Montag, 29. November 2021, an werden im Falle der neu eingefügten Corona-Alarmstufe II die Studierenden bei Lehrveranstaltungen einen Geimpften- oder Genesenen-Nachweis (2G) vorlegen müssen. Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die zwingend in Präsenz durchzuführen sind: Für Laborpraktika, Prüfungen oder auch für die Nutzung von Bibliotheken werden weiterhin auch Getestete Zugang haben (3G). Die Hochschulen sind aufgefordert, für nichtimmunisierte Studierende, die nicht an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, durch geeignete Maßnahmen die Studierfähigkeit des Studiums sicherzustellen, etwa durch schriftliche Lehrmaterialien.

Ausweitung der Kontrollen

Zudem wurden die Hochschulen angewiesen, die Kontrollen zur Einhaltung der jeweils geltenden Regeln auszuweiten und zu sanktionieren. Die Möglichkeit von Stichprobenkontrollen musste für die Alarmstufe I eingeschränkt und für die Alarmstufe II ausgesetzt werden.

Angesichts der dramatisch steigenden Inzidenzwerte wurde auch für die Nutzung der Mensen und Cafeterien nunmehr 3G angeordnet.

Großes Lob für hohe Impfbereitschaft

Theresia Bauer lobte ausdrücklich die teils sehr hohe Impfquote sowohl unter den Studierenden wie auch unter Lehrenden und Mitarbeitern der Hochschulen von mancherorts mehr als 90 Prozent Immunisierten: „Das ist ein Signal der Studierenden, denen das gemeinsame Lernen, der gemeinsame Diskurs und ein Stück weit Normalität auf dem Campus ganz offensichtlich sehr wertvoll ist. Wir wollen sie nicht zurück in die Einsamkeit vor den Bildschirmen schicken müssen.“ Die Ministerin rief zudem dazu auf, sich an die verschärften Regeln zu halten: „Ich sage in aller Deutlichkeit: Verstöße gegen die Regelungen sind keine Kavaliersdelikte. Sie gefährden die von allen gewünschte Aufrechterhaltung der Präsenz. Halten Sie sich an die Regeln. Und lassen Sie sich, wenn noch nicht geschehen, impfen.“

Neue Regeln in Alarmstufe I und II

An den Hochschulen gelten somit folgende neue Regeln:  

Alarmstufe I (landesweite Intensivbetten Auslastung von mehr als 390 Corona-Patienten oder 7-Tages-Hospitalisierungsrate ab 3):

Maskenpflicht in Innenräumen, auch bei Abstand von 1,5 Metern

Tagesaktuelle Testnachweise nicht immunisierter Studierender (3G)

Bei Lehrveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmenden müssen die Test-, Genesenen- und Impfnachweise aller Anwesenden kontrolliert werden. Sofern im Übrigen anhand von Stichproben kontrolliert wird, müssen diese mindestens einen Umfang von zehn Prozent Anwesenden bei der Veranstaltungen betragen.

3G-Regel in Mensen und Cafeterien

Alarmstufe II (landesweite Intensivbetten-Auslastung von mehr als 450 Corona-Patienten oder 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz ab 6):

Maskenpflicht in Innenräumen, auch bei Abstand von 1,5 Metern

2G-Regel für Studierende (geimpft, genesen)

3G-Regel bei Praxisveranstaltungen, insbesondere Laborveranstaltungen, und Prüfungen sowie in Bibliotheken

Bei Lehrveranstaltungen müssen die Test-, Genesenen- und Impfnachweise aller Anwesenden kontrolliert werden.

3G-Regeln in Mensen und Cafeterien

In einem Schreiben an die Hochschulen hatte Theresia Bauer kürzlich erneut auf ihre Beweggründe hingewiesen, nicht wieder auf einen weitgehenden Onlinebetrieb umzustellen: „Es geht um die Zukunft vieler junger Menschen“, so die Ministerin. „Sie können nicht ein ganzes Studium durchlaufen, ohne die Hochschule auch in nennenswertem Umfang in Präsenz erlebt zu haben.“

Corona-Verordnung Studienbetrieb

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Ihr Fern-Studium an der Allensbach Hochschule Konstanz ist natürlich weiterhin von der Covid-Situation völlig unabhängig absolvierbar.

Rückfragen zum Studienangebot der Allensbach Hochschule bitte an: martin.stieger@allensbach-hochschule.de 

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Hier können Sie der Allensbach Hochschule auf Youtube folgen:

https://www.youtube.com/channel/UCVJ44fvUHptOiQojvXTPNCw

Der VPH – die Stimme der Privaten Hochschulen Deutschlands

Der Verband der Privaten Hochschulen (VPH) vertritt die Interessen Privater Hochschulen in Deutschland.

Er wurde 2004 durch 16 Private Hochschulen gegründet und repräsentiert seit nunmehr 17 Jahren 85% der mehr als 306.000 an Privaten Hochschulen Studierenden und 82 der aktuell 110 Privaten Hochschulen in Deutschland.

Ein hochrangig besetztes Kuratorium mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und anderen gesellschaftlichen Gruppen unterstützt das Private Hochschulwesen.

Der Verband hält den ständigen Kontakt mit der Politik in Ländern und im Bund, der EU, den Wissenschaftsorganisationen und -gremien sowie Verbänden und Einrichtungen – z.B. durch regelmäßige Parlamentarische Treffen – und hat somit den Zugang zu anderen Entscheidungsträgern als einzelne Hochschulen.

Großen Wert legt der Verband auch auf den Austausch zwischen den Hochschulen.

Im VPH arbeiten verschiedene Ausschüsse und Arbeitskreise zu Themen wie Akkreditierung, Fernstudium, Forschung sowie der Promotionsberechtigten Hochschulen.

Aus diesem Austausch heraus werden Positionspapiere und Stellungnahmen entwickelt und verabschiedet.

Mehr zum VPH: https://private-hochschulen.net/home

Die Allensbach Hochschule Konstanz ist auch VPH-Mitglied:

https://private-hochschulen.net/hochschulen/allensbach-hochschule-14

Rückfragen zum VPH oder dem Studienangebot bitte an: martin.stieger@allensbach-hochschule.de 

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hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

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