Archiv der Kategorie: Bildung

Österreich: Der Bachelor (CE) ein Konstruktionsfehler, der Bachelor Professional das gelungenes Gegenstück

Versuch einer Zwischenbilanz zur Reform der hochschulischen Weiterbildung in Österreich

Mit 1. Oktober 2023 trat das sogenannte Hochschullegistikpaket in Kraft, mit dem ein umfassendes Reformpaket umgesetzt wurde.

Ziel war die Schaffung einheitlicher Rahmenbedingungen für die hochschulische Weiterbildung – egal, ob sie von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen, privaten oder öffentlichen Hochschulen oder Privatuniversitäten angeboten wird. 

Die Weiterbildung wurde dabei in die Bologna-Architektur eingegliedert, die Rahmenbedingungen wurden für alle Hochschulsektoren: öffentliche Universitäten, Privathochschulen und Privatuniversitäten sowie Pädagogische Hochschulen vereinheitlicht, auf die Fachhochschulen wurde dabei leider vergessen.

Auf diesen folgenschweren redaktioneller Fehler habe ich bereits wiederholt – wenn auch bislang ohne Erfolg – hingewiesen:

Österreich: akademische Weiterbildung – ein folgenschwerer redaktioneller Fehler bei der Umsetzung des Hochschullegistikpakets benachteiligt die Fachhochschulen grob

Mit den Abschlüssen „Bachelor of Arts (Continuing Education)“, „Bachelor of Science (CE)“, „Bachelor of Engineering (CE)“ sowie den korrespondierenden Mastergraden wurde eine neue Gradfamilie (Continuing Education) geschaffen.

Daneben traten der „Bachelor Professional“ (BPr) und der „Master Professional“ (MPr) für Weiterbildungsstudien, die in Kooperation mit außerhochschulischen Bildungseinrichtungen durchgeführt werden (müssen).

Die etablierten Grade MBA, EMBA und LL.M. blieben erhalten.

Mit Oktober 2023 wurde auf das neue System umgestellt; die UG-Novelle 2024 brachte punktuelle Nachjustierungen.

Fast drei Jahre nach der Umstellung lässt sich eine erste Zwischenbilanz ziehen.

Sie fällt gespalten aus: Ein Teil der neuen Formate hat einen Konstruktionsfehler, ein anderer Teil ist bemerkenswert klug durchdacht.

Der Konstruktionsfehler des Bachelorstudiums der Weiterbildung:

Das weiterbildende Bachelorstudium mit CE-Abschluss kombiniert die Zulassungshürden des ordentlichen Studiums mit den Kosten der akademischen Weiterbildung.

Das vereint damit das Schlechteste aus beiden Welten.

Wer zu einem Bachelorstudium der Weiterbildung zugelassen werden will, muss die allgemeine Universitätsreife nachweisen und darüber hinaus in der Regel mehrjährige Berufserfahrung mitbringen.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind also nicht bloß dieselben wie im ordentlichen Studium, sie sind strenger.

Zugleich ist für das außerordentliche Studium ein kostendeckender Lehrgangsbeitrag zu entrichten.

Die ökonomische Konsequenz liegt auf der Hand. Wer alle Voraussetzungen für ein ordentliches, im Wesentlichen beitragsfreies Bachelorstudium erfüllt und zusätzlich noch Berufsjahre vorweisen muss, wird kaum ein kostenpflichtiges Weiterbildungsstudium wählen, welches ihm/ihr am Ende einen Grad mit Zusatz verleiht, der sich sicher noch nicht als besonders auszeichnend durchgesetzt hat.

Es überrascht daher nicht, dass der Weiterbildungsbachelor (CE) an den öffentlichen Universitäten ein Ladenhüter geblieben ist.

Ein Format, das seine Zielgruppe per Zulassungsrecht auf jene Personen einschränkt, die eine kostenlose Alternative haben, kann einfach keinen Markt finden.

Der Weiterbildungsmaster ist leider nur eingeschränkt funktionsfähig:

Auf Masterebene ist das Bild differenzierter.

Zwar gilt auch hier: Die Zulassung setzt in der Regel ein abgeschlossenes Studium und Berufserfahrung voraus und das ordentliche Masterstudium steht denselben Personen beitragsfrei offen.

Dennoch funktioniert der postgraduale Weiterbildungsmarkt, von den Postgraduate-Einrichtungen der öffentlichen Universitäten bis zu den Executive-Programmen der Wirtschaftshochschulen, weil hier andere Parameter entscheiden als der Preis.

Hier ist vor allem die berufsbegleitende Organisation, der Verzicht auf Aufnahmeverfahren, die Flexibilität bei Anrechnungen und vor allem die Finanzierung durch den Arbeitgeber zu nennen.

Hinzu kommt, dass die Grade MBA, EMBA und LL.M. neben den CE-Graden fortgeführt werden; gerade dieses Segment lebt vom Marktwert der Bezeichnung, nicht von der Beitragsfreiheit einer Alternative.

Und ein echtes neues Verkaufsargument hat die Reform dem Weiterbildungsmaster immerhin gebracht: die Gleichwertigkeit der Abschlüsse (ausgenommen jenen an den Fachhochschulen) mit ordentlichen Studien und damit die Öffnung des Zugangs zum Doktoratsstudium. Die Promotionsreife gab es für die akademische Weiterbildung bis dahin nicht.

Der Bachelor Professional wurde genau umgekehrt konstruiert und ist deshalb funktionsfähig:

Ganz anders der Bachelor Professional und der Master Professional.

Diese Formate sind spiegelbildlich zum CE-Bachelor gebaut und genau deshalb auch tragfähig.

Erstens in der Zulassung:

Zugangsvoraussetzung zum BPr ist eine einschlägige formale berufliche Qualifikation oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung; die allgemeine Universitätsreife ist nicht zwingend erforderlich.

Damit erschließt der BPr eine Zielgruppe, der das ordentliche Studium verschlossen ist, wie z.B. Meisterinnen und Meistern, Fachkräften mit Lehrabschluss und langjähriger Praxis, also auch beruflich Qualifizierte ohne Matura.

Für diese Zielgruppe gibt es keine „Gratis-Alternative“; das Preisargument, das den CE-Bachelor „erledigt“, greift hier von vornherein nicht.

Der Zwang zur Kooperation:

BPr und MPr dürfen von Hochschulen nur in Kooperation mit außerhochschulischen Bildungseinrichtungen angeboten werden.

Was auf den ersten Blick als Einschränkung erscheint, ist in Wahrheit die eigentliche Innovation der Reform.

Vor der Novelle durften Hochschulen mit außerhochschulischen Einrichtungen lediglich zur wirtschaftlichen und organisatorischen Unterstützung zusammenarbeiten; nunmehr ist auch die inhaltliche Kooperation zulässig.

Damit erhalten die Träger der beruflichen Bildung z.B. das WIFI, das BFI, die Kammerakademien, Fachakademien, private Bildungsanbieter …. erstmals einen legitimen, qualitätsgesicherten Weg an die Schnittstelle zur akademischen Gradverleihung.

Eine Win-Win-Situation: Die Hochschule gewinnt einen Partner, der Praxisexpertise und Zielgruppenzugang mitbringt; der außerhochschulische Partner gewinnt die akademische Anschlussfähigkeit.

Der Anlauf war allerdings zäh, noch im Frühjahr 2023 gab es kein einziges Angebot.

Inzwischen existieren jedoch konkrete Programme, etwa der Bachelor Professional Arbeits- und Personalrecht der Universität für Weiterbildung Krems in Zusammenarbeit mit der Akademie der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen oder der Bachelor Professional Psychosoziale Beratung in Graz, der direkt auf einen reglementierten Gewerbezugang (Lebens- und Sozialberatung) hin konstruiert ist.

Gerade dieses letzte Beispiel zeigt, wo der BPr seinen Markt finden wird: überall dort, wo der Abschluss berufsrechtlich verwertbar ist.

Wem nützt die Reform? Die Universität für Weiterbildung Krems ist der strukturelle Hauptgewinner:

Größter struktureller Gewinner der Reform ist zweifellos die Universität für Weiterbildung Krems.

Als gesetzlich auf die Weiterbildung (also auf außerordentliche Studien) und PhD-Studien beschränkte Universität konnte sie vor der Novelle keine Bachelorstudien führen.

Erst die neuen Weiterbildungsbachelor verschaffen ihr die vollständige Bologna-Architektur; über die Gleichwertigkeit der Master-Abschlüsse erhalten ihre Absolventinnen und Absolventen nunmehr auch den Zugang zum Doktorat.

Fazit und rechtspolitischer Ausblick:

Der Weiterbildungsbachelor (CE) ist ein Konstruktionsfehler, weil er Zulassungshürden und die Kostenpflicht kumuliert und damit an der eigenen Zielgruppe vorbeikonstruiert wurde.

Der Weiterbildungsmaster funktioniert dort, wo Arbeitgeberfinanzierung, Flexibilität und Markenwert der Grade den Preisnachteil kompensieren.

Der Bachelor Professional hingegen ist das gelungene Gegenstück: Er adressiert eine Zielgruppe ohne beitragsfreie Alternative, zwingt die Hochschulen und die Berufsbildung zur inhaltlichen Kooperation und schafft damit eine echte Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung.

Rechtspolitisch wäre daher zu überlegen, entweder die Zulassung zu den weiterbildenden Bachelorstudien von den Voraussetzungen des ordentlichen Studiums zu entkoppeln oder ehrlicherweise einzuräumen, dass dieses Format neben dem Bachelor Professional keine eigenständige Funktion erfüllt.

Die Zukunft der hochschulischen Weiterbildung auf Bachelorniveau liegt eindeutig beim BPr.

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Martin Stieger

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Allensbach Hochschule Konstanz zum zweiten Mal in Folge als einer von Deutschlands begehrtesten Arbeitgebern ausgezeichnet

Die Allensbach Hochschule Konstanz wurde im Ranking „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber 2026“ erneut in der Kategorie „Private Hochschulen“ gekürt. Die von ServiceValue in Kooperation mit dem F.A.Z. Institut durchgeführte Untersuchung bestätigt damit zum zweiten Mal in Folge die positive Wahrnehmung der Hochschule als Arbeitgeber.

Die Allensbach Hochschule gehört auch 2026 zu Deutschlands begehrtesten Arbeitgebern. ServiceValue und das F.A.Z. Institut haben die staatlich anerkannte private Hochschule erneut in der Kategorie „Private Hochschulen“ ausgezeichnet.

Bereits im Vorjahr hatte die Allensbach Hochschule die Kategorie als Branchensieger angeführt. „Die zweite Auszeichnung in Folge freut uns sehr, weil Arbeitgeberattraktivität für die langfristige Entwicklung einer Hochschule eine zentrale Bedeutung hat. Gute Lehre und verlässliche Betreuung setzen qualifizierte Beschäftigte voraus, die ihre fachlichen Fähigkeiten einbringen und Verantwortung übernehmen können“, sagt Timo Keppler, Kanzler der privaten Hochschule in Konstanz. „Gerade in einem engen Arbeitsmarkt müssen Hochschulen Bedingungen schaffen, unter denen Menschen gerne arbeiten und sich fachlich weiterentwickeln.

ServiceValue führt die Studie „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber“ in Kooperation mit dem F.A.Z. Institut durch. Der demografische Wandel verringert das verfügbare Arbeitskräfteangebot, während die Anforderungen an Beschäftigte in wissensintensiven Organisationen steigen. Hochschulen benötigen wissenschaftlich qualifizierte Lehrende und Mitarbeitende, die digitale Studienangebote zuverlässig organisieren, Studierende beraten und Verwaltungsaufgaben fachgerecht bearbeiten. „Eine digitale Hochschule benötigt klare Abläufe und Beschäftigte, die über ihre jeweiligen Fachgebiete hinaus zusammenarbeiten. Die erneute Auszeichnung verstehen wir als Anerkennung für das Engagement unseres gesamten Teams. Zugleich bleibt sie ein Auftrag, unsere Arbeitsbedingungen und die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule kontinuierlich weiterzuentwickeln“, betont Timo Keppler.

Arbeitgeberattraktivität entscheidet dabei über die Gewinnung neuer Beschäftigter und darüber, ob erfahrene Fachkräfte langfristig in einer Organisation bleiben. Verlässliche Arbeitsbedingungen, nachvollziehbare Kommunikation und Möglichkeiten zur fachlichen Entwicklung beeinflussen, wie Mitarbeitende ihren Arbeitgeber wahrnehmen. Für eine Hochschule wirkt sich diese Wahrnehmung auch auf den Studienbetrieb aus, weil die Qualität von Lehre und Betreuung eng mit der Arbeit der Beschäftigten verbunden ist.

Die Allensbach Hochschule arbeitet als digitale Fernhochschule mit Studienangeboten, die sich vor allem an Berufstätige richten. Vorlesungen finden online statt und werden aufgezeichnet. Studienmaterialien werden über digitale Systeme bereitgestellt, während Lehrende und Studienberatung die Studierenden bei fachlichen und organisatorischen Fragen unterstützen. Dieses Modell verlangt eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehre, Verwaltung und Studienservice.

Die Auszeichnung ergänzt weitere aktuelle Anerkennungen der Allensbach Hochschule im Arbeitgeberbereich.

Die Hochschule erhielt beispielsweise

  • 2026 den kununu Top Company Award und
  • wurde von der DQBG Deutsche Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft als einer von „Deutschlands Besten Arbeitgebern 2026“ ausgezeichnet.

Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Hochschule sowohl in öffentlichen Rankings als auch in Bewertungen von Beschäftigten positiv wahrgenommen wird.

Mit ihrem konsequent digitalen Fernhochschulkonzept und flexibel konzipierten wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen erreicht die Allensbach Hochschule vor allem Berufstätige aus Deutschland und Österreich, die sich akademisch weiterqualifizieren oder ein nebenberufliches Studium absolvieren möchten.

Die Studiengänge sind akkreditiert, als Fernstudiengänge konzipiert und zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen.

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Das Kontaktstudium – akademische Weiterbildung mit ECTS und echtem Anrechnungswert

In Deutschland gut etabliert, in Österreich hingegen nahezu unbekannt: das Kontaktstudium. Dabei handelt es sich um ein hochschulrechtlich verankertes Format der wissenschaftlichen Weiterbildung, das gerade für Berufstätige einen attraktiven – und rechtlich abgesicherten – Weg in die akademische Welt eröffnet.

Was ist ein Kontaktstudium?

Das Kontaktstudium ist ein Angebot der wissenschaftlichen Weiterbildung an deutschen Hochschulen. Da Hochschulrecht in Deutschland Landesrecht ist, findet sich die maßgebliche Rechtsgrundlage in den jeweiligen Landeshochschulgesetzen – für Baden-Württemberg etwa in § 31 Abs. 5 des Landeshochschulgesetzes (LHG):

Das Kontaktstudium dient der wissenschaftlichen oder künstlerischen Vertiefung und Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen. Die Regelungen über Studiengänge finden keine Anwendung. Die Hochschulen sollen für die Teilnahme am Kontaktstudium nach erfolgreicher Ablegung einer Abschlussprüfung ein Zertifikat ausstellen. Das Kontaktstudium kann privatrechtlich ausgestaltet werden. Die Hochschulen regeln die Ausgestaltung des Kontaktstudiums; im Fall der öffentlich-rechtlichen Ausgestaltung des Kontaktstudiums erfolgt dies durch Satzung. Die Hochschulen können Veranstaltungen des Kontaktstudiums auf Grund von Kooperationsvereinbarungen auch mit Einrichtungen außerhalb des Hochschulbereichs durchführen. Durch den Kooperationsvertrag ist sicherzustellen, dass der Hochschule die Aufgabe obliegt, das Lehrangebot inhaltlich und didaktisch zu entwickeln, Prüfungen abzunehmen und ein gemeinsames Zertifikat auszustellen. Außerdem ist sicherzustellen, dass sich die kooperierende Einrichtung verpflichtet, die Weiterbildungsveranstaltungen in eigener Verantwortung zu organisieren, anzubieten und durchzuführen sowie der Hochschule für ihre Leistungen ein angemessenes Entgelt zu entrichten. Die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Rahmen solcher Kooperationsvereinbarungen gehört in der Regel nicht zu den Dienstaufgaben des Lehrpersonals der Hochschulen.“

Das Kontaktstudium ist also kein Studiengang im Sinne des Hochschulrechts – es führt daher auch nicht zu einem akademischen Grad. Es ist aber sehr wohl ein akademisches Format: Die Lehre erfolgt auf Hochschulniveau, die Qualitätsstandards der anbietenden Hochschule gelten, und der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Hochschulzertifikat dokumentiert.

Kooperation von Hochschulen mit externen Partnern

Weil das Kontaktstudium privatrechtlich ausgestaltet werden kann und die Hochschulen seine Ausgestaltung selbst regeln, eignet es sich in besonderer Weise für Kooperationen zwischen Hochschulen und externen Bildungspartnern.

Der externe Partner übernimmt dabei typischerweise Organisation, Vermarktung und Teile der Durchführung, während die Hochschule die wissenschaftliche Verantwortung trägt, die Prüfungen abnimmt und das Zertifikat ausstellt. So entstehen praxisnahe, berufsbegleitende Weiterbildungsangebote – häufig in Fernlehre –, die akademische Qualität mit der Flexibilität außerhochschulischer Anbieter verbinden.

ECTS – die Währung des Bologna-Raumes

Der entscheidende Mehrwert: Für die im Kontaktstudium erbrachten und geprüften Studienleistungen können ECTS-Anrechnungspunkte (European Credit Transfer and Accumulation System) vergeben werden. ECTS sind die gemeinsame „Währung“ des Europäischen Hochschulraumes und machen Lernleistungen vergleichbar, dokumentierbar und übertragbar.

Anrechnung auf nachfolgende Bachelor- und Masterstudien

Wer ein Kontaktstudium erfolgreich absolviert hat, kann die dort erworbenen ECTS in einem nachfolgenden Bachelor- oder Masterstudium zur Anrechnung bringen.

Die Anrechnung erfolgt nach Maßgabe der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung, wenn die erworbenen Kompetenzen den zu ersetzenden Studienleistungen nach Inhalt und Niveau im Wesentlichen entsprechen (Gleichwertigkeitsprüfung). Im günstigsten Fall verkürzt sich das Regelstudium dadurch ganz erheblich.

Zwei Dinge sind dabei rechtlich klar auseinanderzuhalten:

  1. Die Anrechnung ersetzt Studienleistungen, nicht die Zulassung. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen für das jeweilige Bachelor- oder Masterstudium (z. B. Hochschulzugangsberechtigung bzw. ein erster Studienabschluss für den Master) müssen selbstverständlich erfüllt werden. Das Kontaktstudium verschafft keinen Zugang zum Studium – es erleichtert und verkürzt aber den Weg durch das Studium.
  2. Ein Rechtsanspruch auf pauschale Anrechnung besteht nicht – die Entscheidung trifft die aufnehmende Hochschule im Einzelfall. Seriös konzipierte Kontaktstudien werden allerdings von vornherein so gestaltet (Module, Workload, Prüfungsformen), dass die Anrechnung im kooperierenden Regelstudium gesichert möglich ist.

Anrechnung auch in Österreich und im gesamten Bologna-Raum

Die Verwertbarkeit endet nicht an der deutschen Grenze. Da ECTS das gemeinsame Leistungspunktesystem des Europäischen Hochschulraumes sind, können in deutschen Kontaktstudien erbrachte und von einer staatlich anerkannten Hochschule zertifizierte Studienleistungen auch in österreichischen Studien – auf Grundlage der Anerkennungsbestimmungen des § 78 Universitätsgesetz 2002 bzw. der entsprechenden Regelungen für Fachhochschulen und Privathochschulen – sowie in Studien anderer Staaten des Bologna-Raumes angerechnet bzw. anerkannt werden. Maßstab ist auch hier die Gleichwertigkeit der erworbenen Kompetenzen; das Lissabonner Anerkennungsübereinkommen gibt dabei den wohlwollenden Prüfungsmaßstab vor: Anerkannt wird, sofern kein wesentlicher Unterschied nachgewiesen werden kann.

Ein Beispiel aus der Praxis

Wie eine solche Kooperation konkret aussehen kann, zeigen die VIS-Kontaktstudien Management und Marketingund „Betriebswirt“, die Vienna International Studies (VIS) gemeinsam mit der staatlich anerkannten Allensbach Hochschule Konstanz in Fernlehre anbieten: Die in diesen Kontaktstudien erbrachten und geprüften Studienleistungen können im Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre (B.A.) der Allensbach Hochschule – einem Fernstudium mit 13 Vertiefungsrichtungen – angerechnet werden.

Wer also zunächst berufsbegleitend und ohne Immatrikulation ein Kontaktstudium absolviert, hat bei nachfolgendem Einstieg in das Bachelorstudium bereits einen erheblichen Teil des Weges zurückgelegt – und konnte zugleich erproben, ob ein Regelstudium der richtige nächste Schritt ist.

In aller Kürze:

  • das Kontaktstudium ist ein rechtlich sauber verankertes, flexibles und international anschlussfähiges Instrument der wissenschaftlichen Weiterbildung,
  • auf akademischem Niveau ohne Immatrikulation an einer Hochschule,
  • ein Hochschulzertifikat mit ECTS und
  • damit ein handfester Baustein für spätere Bachelor- und Masterstudien in Deutschland, Österreich und dem gesamten Bologna-Raum.
  • Für Berufstätige, die den Einstieg in ein Regelstudium erst erproben oder sich Studienzeit „vorarbeiten“ möchten, gibt es kaum ein besser geeignetes Format.

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Rückfragen, Informationen und Anmeldungen – auch zu den VIS-Kontaktstudien, weiteren Online-Lehrgängen und Regelstudien – bitte einfach an: martin.stieger@viennastudies.com

Erkennen Sie, was andere übersehen: Der Kontaktstudiengang für Wirtschaftskriminologie, Profiling und professionelle Verhaltensanalyse

Wirtschaftskriminalität beginnt selten mit einem offensichtlichen Regelverstoß. Sie beginnt mit kleinen Unstimmigkeiten, widersprüchlichen Aussagen, ungewöhnlichen Verhaltensmustern oder Entscheidungen, deren tatsächliche Hintergründe zunächst verborgen bleiben.

Wer diese Signale frühzeitig erkennt, kann erhebliche finanzielle Schäden, Reputationsverluste und folgenschwere Fehlentscheidungen verhindern.

Der Kontaktstudiengang „Hochschulgeprüfte/r Wirtschaftskriminologe/ Wirtschaftskriminologin (m/w/d)” vermittelt Ihnen genau die Kompetenzen, die Sie benötigen, um wirtschaftskriminelle Risiken besser zu beurteilen, Täuschungs- und Manipulationsversuche schneller zu erkennen und Menschen sowie komplexe Situationen fundierter einzuschätzen.

Der 1-semestrige Kontaktstudiengang wird in Kooperation mit der staatlich anerkannten Allensbach Hochschule Konstanz angeboten. Er verbindet wissenschaftlich fundierte Inhalte mit einem konsequenten Praxisbezug und richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen, Risiken bewerten und Entscheidungen mit weitreichenden Folgen treffen.

Ein Kompetenzvorsprung, der unmittelbar nutzbar ist

Sie lernen, wirtschaftskriminelle Strukturen und Täterstrategien besser zu verstehen, auffällige Verhaltensmuster professionell einzuordnen und kritische Situationen systematisch zu analysieren.

Das erworbene Wissen kann unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Compliance-Prüfungen und internen Untersuchungen,
  • Personal- und Einstellungsentscheidungen,
  • Verhandlungen und Konfliktgesprächen,
  • der Bewertung von Geschäftspartnern,
  • Verdachtsfällen und wirtschaftskriminellen Sachverhalten,
  • Interviews, Befragungen und Ermittlungen,
  • Sicherheits- und Risikoanalysen,
  • sowie bei strategischen Entscheidungen in Unternehmen und Organisationen.

Damit erwerben Sie keine rein theoretische Zusatzqualifikation. Sie entwickeln Fähigkeiten, die Sie unmittelbar im beruflichen Alltag einsetzen können.

Das besondere Alleinstellungsmerkmal: das EFID-Verfahren

Ein zentraler Bestandteil des Studiengangs ist das von der Kriminalforensikerin Sabrina Rizzo entwickelte EFID-Verfahren.

Das Verfahren ermöglicht eine strukturierte Analyse von Personen, Verhaltensweisen, Kommunikationsmustern und Situationen. Dabei werden unterschiedliche Erkenntnisse aus der Verhaltensanalyse, der Persönlichkeitsbeurteilung und der kriminalforensischen Praxis miteinander verbunden. Teilnehmende lernen, Informationen nicht nur oberflächlich wahrzunehmen, sondern Zusammenhänge, Auffälligkeiten und mögliche Widersprüche gezielter zu erfassen. Gerade in sensiblen Situationen kann diese Fähigkeit einen entscheidenden Unterschied machen: bei Bewerbungen, Verhandlungen, Verdachtsfällen, Compliance-Untersuchungen, Interviews, Ermittlungen, Krisengesprächen oder der Einschätzung potenzieller Geschäftspartner.

Für Menschen, die mehr erkennen und sicherer entscheiden wollen

Der Kontaktstudiengang richtet sich insbesondere an:

  • Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer,
  • Führungskräfte und Entscheidungsträger,
  • Compliance- und Revisionsverantwortliche,
  • Angehörige von Polizei, Kriminalpolizei und Sicherheitsbehörden,
  • Juristinnen und Juristen,
  • Personalverantwortliche,
  • Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater,
  • Sachverständige,
  • Ermittlerinnen und Ermittler,
  • sowie Fachkräfte aus Risiko-, Sicherheits- und Präventionsbereichen.

Auch ohne klassische kriminalistische Vorbildung bietet der Studiengang einen strukturierten Einstieg in die Wirtschaftskriminologie und vermittelt Fähigkeiten, die in Unternehmen, Behörden und beratenden Berufen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Ihre Vorteile

  • Hochschulzeugnis einer staatlich anerkannten Hochschule
  • Ohne Abitur, Ihre Berufserfahrung ist Zugangsvoraussetzung
  • Dauer: 1 Semester
  • 100 Prozent online und berufsbegleitend absolvierbar
  • flexible Zeiteinteilung
  • wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Inhalte
  • Verbindung von Wirtschaftskriminologie, Profiling, Compliance und Verhaltensanalyse
  • exklusiver Zugang zum EFID-Verfahren von Sabrina Rizzo
  • unmittelbar nutzbares Wissen für berufliche Entscheidungssituationen
  • Qualifikation für ein fachlich anspruchsvolles und hochaktuelles Themenfeld

Sichern Sie sich jetzt Ihren Studienplatz

Die regulären Studiengebühren betragen 7.100 €. Im Rahmen unseres Summer-Compliance-Days können Sie sich bei einem Studienstart bis zum 31. Juli für nur 6.120 € anmelden. Ihre Ersparnis: 980 €

Wer wirtschaftskriminelle Risiken frühzeitiger erkennen, Menschen professioneller einschätzen und in kritischen Situationen sicherer entscheiden möchte, sollte diese Gelegenheit nutzen.

Jetzt informieren und Studienplatz zum Aktionspreis sichern:

Weitere Informationen bei uns oder unter: www.wirtschaftskriminologie.de

Weitere spannende Allensbacher Kontaktstudien:

Weiterbildungen im Bereich der Wirtschaftspsychologie:

Hochschulzertifikate in „Wirtschaftspsychologie“ vermitteln interdisziplinäre Handlungskompetenz.

Wirtschaftspsychologie wird zum Schlüssel für modernes Management: Die Allensbach Hochschule bietet dafür verschiedene, flexibel belegbare Hochschulzertifikate, welche psychologische Expertise mit wirtschaftlichem Denken verbinden – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und vollständig online.

Die Wirtschaft wird immer komplexer und dynamischer, die Erwartungen und Herausforderungen steigen kontinuierlich. Daher rücken menschliches Verhalten, Kommunikation und Entscheidungsprozesse stärker denn je in den Mittelpunkt unternehmerischen Denkens.

Die interdisziplinäre Disziplin der Wirtschaftspsychologie liefert das wissenschaftlich fundierte Instrumentarium, um wirtschaftliches Handeln besser zu verstehen, nachhaltiger zu gestalten und psychologische Erkenntnisse gezielt einzusetzen.

Mit den Hochschulzertifikaten in „Wirtschaftspsychologie“ bietet die staatlich anerkannte Allensbach Hochschule Konstanz eine flexible akademische Weiterbildung, die genau auf diese Anforderungen ausgerichtet ist.

Das modular aufgebaute Zertifikatsprogramm richtet sich insbesondere an Berufstätige, die ihre wirtschaftspsychologischen Kompetenzen gezielt vertiefen möchten – sei es in der Personalentwicklung, im Marketing, im Change Management oder in der internen und externen Kommunikation.

Die Teilnehmenden erwerben praxisnahes Wissen in verschiedenen Anwendungsfeldern, etwa in der Markt- und Konsumentenpsychologie, der Arbeits- und Organisationspsychologie, der Gesundheitspsychologie sowie der Kommunikations- und Umweltpsychologie.

Im Zentrum steht stets die Frage, wie psychologische Mechanismen wirtschaftliche Entscheidungen und Handlungen beeinflussen – und wie diese Erkenntnisse professionell nutzbar gemacht werden können.

Geprüfte KI-Expertin/geprüfter KI-Experte:

In Kooperation mit der baden-württembergischen Allensbach Hochschule Konstanz ermöglichen es Ihnen hochkarätige Spezialist*innen niederschwellig und alltagstauglich künftig  Künstliche Intelligenz richtig anzuwenden.
KI-RA = Künstliche Intelligenz richtig anwenden: KI-RA

  • berufsbegleitend in 4 – 6 Wochen
  • kein Vorwissen nötig
  • lebenslanger Zugang auf die Lektionen
  • 6 ECTS
  • strukturiert, Schritt für Schritt, pragmatisch lernen:
    • Modul Text: von der Simulation von Bewerbungsgesprächen bis zur Optimierung von Strategien ……
    • Modul Bild: Bildideen können selbst generiert und fotorealistische Bilder selbst erstellt werden ……
    • Modul Video: hochwertige Produkt-Videos werden von Avataren erklärt …
    • Modul Audio: Musik für die Kunden selbst produzieren, ……
  • für Privatpersonen (KIRA Campus) und Unternehmen (KIRA Business, KIRA NextGen) geeignet
  • kostenloser Testzugang

Überzeugen Sie sich selbst und sehen Sie sich an, was Sie in Kürze alles in den Anwendungen Text – Bild – Video – Audio selbst erstellen können: KI-RA ideal geeignet für jene, ….
…. die moderne Technologien anwenden,…. die mit Praxiskompetenz punkten,…. die ihre Lösungskompetenz erweitern und…. die Zukunft gestalten wollen.

Hochschulgeprüfte/r Datenschutzbeauftragte/r:

Datenschutz ist weit mehr als ein juristisches Thema – er ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen, Behörden und Selbstständige geworden.

Verstöße gegen die DSGVO oder nationale Datenschutzgesetze führen nicht nur zu hohen Bußgeldern, sondern auch zu erheblichen Reputationsschäden und Vertrauensverlust – bis hin zu existenziellen Risiken für Organisationen und Personen.

Umso wichtiger ist fundiertes Wissen über rechtliche, organisatorische und technische Aspekte des Datenschutzes.

Hier setzt das Kontaktstudium „Hochschulgeprüfte/r Datenschutzbeauftragte/r“ an der Allensbach Hochschule an: ein Weiterbildungsprogramm, das akademische Qualität, praxisorientierte Inhalte und maximale Flexibilität vereint.

Sie erwerben das Know-how, um als interne/r oder externe/r Datenschutzbeauftragte/r kompetent und sicher zu agieren – mit rechtlichem Hintergrundwissen, organisatorischem Verständnis und aktuellem technischem Know-how.

Ob Sie sich innerhalb Ihres Unternehmens spezialisieren, einen nächsten Karriereschritt planen oder sich als selbstständiger Datenschutzberater etablieren möchten – mit diesem Kontaktstudium schaffen Sie sich einen klaren Vorsprung in einem zukunftssicheren Berufsfeld.

👉 Jetzt Studienplatz sichern und als geprüfter Datenschutz-Experte durchstarten:

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Allensbach Hochschule mehrfach im SZ-Institut-Ranking „Beste Hochschulen für Weiterbildung 2026“ ausgezeichnet

Die Allensbach Hochschule Konstanz wurde im neuen Ranking „Beste Hochschulen für Weiterbildung 2026“ des SZ Instituts in mehreren Weiterbildungsbereichen ausgezeichnet. Die Bewertung beruht auf einer Studie des Marktforschungsinstituts SWI, die eine Online-Kundenbefragung mit Social Listening aus über 100 Millionen Online-Quellen verbindet.

Die Allensbach Hochschule Konstanz ist im aktuellen Ranking „Beste Hochschulen für Weiterbildung 2026“ des SZ Instituts mehrfach ausgezeichnet worden. Das Ranking wurde unter dem Titel „Mit Hochschulweiterbildung neue Türen öffnen“ in der Süddeutschen Zeitung angekündigt und online veröffentlicht. Die staatlich anerkannte private Hochschule wurde in mehreren Kategorien berücksichtigt: „Top Weiterbildung Digitales“, „Top Weiterbildung Führung & Management“, „Top Weiterbildung Marketing“, „Beste Weiterbildung Prozess- und Projektmanagement“ sowie „Top Weiterbildung Psychologie“.

Die Auszeichnungen im SZ-Institut-Ranking freuen uns sehr, weil sie zentrale Felder unseres Weiterbildungsangebots betreffen. Digitale Kompetenzen, Führung und Management, Marketing, Projekt- und Prozessmanagement sowie Psychologie gehören zu den Themen, die für Berufstätige in vielen Branchen unmittelbare Bedeutung haben“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule. „Für uns ist die Auszeichnung zugleich eine Bestätigung unseres Ansatzes, wissenschaftlich fundierte Weiterbildung konsequent berufsbegleitend und digital zugänglich zu machen.“

Das Ranking „Beste Hochschulen für Weiterbildung 2026“ beruht nach Angaben des SZ Instituts auf einer Studie des Marktforschungsinstituts SWI (Sozialwissenschaftliches Institut Schad).

Die Untersuchung kombiniert eine Online-Kundenbefragung mit Social Listening aus über 100 Millionen Online-Quellen, darunter Social-Media-Plattformen, Blogs, Bewertungsportale und weitere digitale Quellen. Auf dieser Grundlage werden Hochschulen im Bereich Weiterbildung bewertet und in fachlichen Kategorien ausgezeichnet.

Für die Allensbach Hochschule hat die mehrfache Auszeichnung in den Kategorien „Top Weiterbildung Digitales“, „Führung & Management“, „Marketing“, „Prozess- und Projektmanagement“ sowie „Top Weiterbildung Psychologie“ eine besondere Bedeutung, weil sie mehrere Kernbereiche des eigenen Studien- und Weiterbildungsportfolios abbildet.

Die Hochschule bietet berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme sowie Hochschulzertifikate in wirtschaftswissenschaftlichen, psychologischen, managementbezogenen und digitalen Themenfeldern an.

Mit ihrem konsequent digitalen Fernhochschulkonzept und flexibel konzipierten wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen erreicht die staatlich anerkannte Hochschule vor allem Berufstätige aus Deutschland und Österreich, die sich strukturiert und praxisorientiert im akademischen Bereich weiterbilden oder ein nebenberufliches Studium absolvieren wollen.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind akkreditiert, als Fernstudiengänge konzipiert und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Weiterbildung ist für Berufstätige heute eng mit Beschäftigungsfähigkeit, fachlicher Spezialisierung und persönlicher Entwicklung verbunden. Hochschulen müssen dafür Angebote schaffen, die wissenschaftliche Qualität, digitale Studierbarkeit und berufliche Anschlussfähigkeit zusammenführen. Die Ergebnisse des SZ-Institut-Rankings zeigen, dass die Allensbach Hochschule in wichtigen Zukunftsfeldern der akademischen Weiterbildung wahrgenommen wird“, betont Timo Keppler.

Die Allensbach Hochschule auf YouTube:

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Endlich Matura (Abitur) – und jetzt? Studieren oder arbeiten. Warum nicht beides?

Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler haben 2025 in Deutschland die Hochschulreife erworben, in Österreich treten heuer rund 45.000 zur Matura an.

Nach dem letzten Prüfungstag folgt nun für fast 380.000 Absolventinnen und Absolventen nicht nur die große Erleichterung – sondern auch die große Frage: Studieren oder arbeiten?

Die gute Nachricht: Diese Frage müssen Sie nicht entweder-oder beantworten.

Arbeiten bringt finanzielle Unabhängigkeit – aber auch Risiken

Wer direkt ins Berufsleben einsteigt, verdient eigenes Geld, sammelt Erfahrung und steht auf eigenen Beinen. Das sind echte Vorteile.

Gleichzeitig zeigen Statistiken klar: Akademikerinnen und Akademiker haben die deutlich niedrigere Arbeitslosenquote – und stoßen im Karriereverlauf seltener an Grenzen, wenn es um Führungspositionen geht.

Ein Studium öffnet Türen – muss aber nicht das Leben auf Eis legen

Viele denken bei „Studium“ automatisch an Hörsäle, WG-Zimmer und Nebenjobs. Doch es geht auch anders: Ein Fernstudium ermöglicht es, gleichzeitig vollberuflich tätig zu sein – zeitlich flexibel, ortsunabhängig und ohne auf ein geregeltes Einkommen zu verzichten.

Ein konkretes Beispiel: das Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre an der Allensbach Hochschule Konstanz.

Der Studiengang umfasst 180 ECTS (6 Semester Regelstudienzeit) und ist in 13 Vertiefungsrichtungen wählbar – von Digital Marketing über Personalmanagement bis hin zu Fashion Management oder Wirtschaftspsychologie:

Was kostet ein Studium im Vergleich wirklich?

Die Studiengebühren für dieses Bachelorstudium betragen EUR 375,– monatlich (36 Raten).

Auf den ersten Blick mehr als ein klassisches Präsenzstudium – aber:

  • Wer gleichzeitig arbeitet, finanziert sich selbst.
  • Kein Studentenzimmer in München oder Wien für 900 EUR+,
  • keine Abhängigkeit von Eltern oder Stipendien.
  • …..

Bei einer ehrlichen Gesamtrechnung relativiert sich der Unterschied schnell.

7 Gründe, warum sich ein Studium nach der Matura lohnt

  1. Bessere Karrierechancen: In Führungspositionen wird ein Abschluss oft schlicht vorausgesetzt.
  2. Schlüsselqualifikationen: Selbstorganisation, Teamarbeit, Stressresistenz – ein Studium trainiert mehr als reines Fachwissen.
  3. Höheres Einkommenspotenzial: Akademikerinnen und Akademiker verdienen statistisch gesehen mehr.
  4. Geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko: Die Arbeitslosenquote unter Hochschulabsolventinnen liegt konstant unter dem Bevölkerungsdurchschnitt.
  5. Persönliche Entwicklung: Ein Studium schafft Erfolgserlebnisse und öffnet den Horizont.
  6. Bildung als Investition: Was man einmal erworben hat, bleibt – ein Leben lang.
  7. Schneller als gedacht: Ein Bachelor ist auch berufsbegleitend in 3–4 Jahren erreichbar.

Interesse? Fragen zum Beitrag, zu interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Martin Stieger, Professor an der Allensbach Hochschule Konstanz

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Baden-Württemberg stärkt digitale Innovationszentren und fördert damit Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit

Mit jeweils 720.000 Euro unterstützt das Land die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg und fördert damit Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro. Die beiden Konsortien „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mit dem Konsortialführer ZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe und der „EDIH Südwest“ mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen konnten sich erfolgreich für die zweite Förderperiode bei der Ausschreibung der Europäischen Kommission bewerben.

1,4 Millionen Euro für Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit

Dass sich beide baden-württembergische EDIHs erneut im europäischen Wettbewerb behauptet haben, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen verlässliche Partner, um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit schneller, sicher und praxisnah in die Anwendung zu bringen. Genau dafür stehen unsere Innovationszentren.“

Lesen Sie hier mehr …

Künstliche Intelligenz – gibt es dafür auch praxisnahe Aus- und Weiterbildungsformate?

Ja z.B. ein Online-Zertifikat der Allensbach Hochschule:

Allensbach Hochschule: geprüfte KI-Expertin/geprüfter KI-Experte

In Kooperation mit der baden-württembergischen Allensbach Hochschule Konstanz ermöglichen es Ihnen hochkarätige Spezialist*innen niederschwellig und alltagstauglich künftig  Künstliche Intelligenz richtig anzuwenden.
KI-RA = Künstliche Intelligenz richtig anwenden: KI-RA

  • berufsbegleitend in 4 – 6 Wochen
  • kein Vorwissen nötig
  • lebenslanger Zugang auf die Lektionen
  • 6 ECTS
  • strukturiert, Schritt für Schritt, pragmatisch lernen:
    • Modul Text: von der Simulation von Bewerbungsgesprächen bis zur Optimierung von Strategien ……
    • Modul Bild: Bildideen können selbst generiert und fotorealistische Bilder selbst erstellt werden ……
    • Modul Video: hochwertige Produkt-Videos werden von Avataren erklärt …
    • Modul Audio: Musik für die Kunden selbst produzieren, ……
  • für Privatpersonen (KIRA Campus) und Unternehmen (KIRA Business, KIRA NextGen) geeignet
  • kostenloser Testzugang

Überzeugen Sie sich selbst und sehen Sie sich an, was Sie in Kürze alles in den Anwendungen Text – Bild – Video – Audio selbst erstellen können: KI-RA ideal geeignet für jene, ….
…. die moderne Technologien anwenden,…. die mit Praxiskompetenz punkten,…. die ihre Lösungskompetenz erweitern und…. die Zukunft gestalten wollen.

Weitere Infos:

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Martin Stieger

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Baden-Württemberg: eine neue Webseite „Studieren in BW“ geht online

Die Studienwahl in Baden-Württemberg wird durch den Relaunch der Seite „Studieren in BW“ einfacher und klarer gestaltet. Das Angebot ist auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten.

Baden-Württemberg startet ein neues Online-Angebot zur Studienorientierung. Die etablierte Website Studieren in Baden-Württemberg wurde vollständig überarbeitet und präsentiert sich jetzt im neuen Look: moderner, übersichtlicher und nutzerfreundlicher.

Ein Studium ist ein großer Schritt. Wir wollen, dass junge Menschen ihn selbstbewusst und gut informiert gehen können“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zum Relaunch der Webseite in Stuttgart. „Unser neues Online-Angebot zeigt, was alles möglich ist: Es macht Mut, gibt Orientierung und begegnet Studieninteressierten modern, klar und auf Augenhöhe. So unterstützen wir junge Menschen beim Start in ihre berufliche Zukunft.

Alle Informationen auf einen Blick

Die Website bündelt alle wichtigen Informationen rund um die Studienwahl an einem Ort – von Studiengängen und Hochschulen bis hin zu Beratungsangeboten im Land. Besonderes Augenmerk liegt auf der mobilen Nutzung: Die neue Website ist für Smartphones optimiert und damit gezielt auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Studieninteressierte finden schnell und verständlich Informationen dazu, welche Studiengänge in Baden-Württemberg angeboten werden und welche Wege zu ihren Interessen, Stärken und Zielen passen.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg: Studieren in BW

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.

Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Universitäten
  • 23 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • acht Kunst- und Musikhochschulen und
  • drei Akademien für Film, darstellende Kunst und Pop

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Martin Stieger

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Wissenschaftliches Arbeiten

Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

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Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

Soziales Netzwerken

80 Jahre Prof. Felix Unger – zwei Festschriften

Die diesjährige feierliche Plenarsitzung der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (EASA) war deren Gründer und Ehrenpräsidenten Felix Unger zu seinem 80. Geburtstag gewidmet, den er am 2. März 2026 feierte.

Ehrenpräsident Felix Unger wurde im Rahmen der Generalversammlung mit zwei Festschriften geehrt:

  • Zum einen mit einer klassische Anthologie, herausgegeben vom Präsidenten der EASA, Klaus Mainzer, und Gerhard Fasching, veröffentlicht beiEASA Press – ISBN 978-3-903611-01-6). Dieses zeitgenössische Dokument würdigt sein Leben und Wirken in der Herzchirurgie sowie sein Lebenswerk, die EASA. Im Mittelpunkt stehen seine Gedanken zu einer europäischen Föderation als einer realen Utopie für die wertebasierte Weiterentwicklung Europas.
  • Zudem die Festschrift von Anna Vanadis Faix: „The Heart of Europe“: Wissenschaft, Menschlichkeit und Verantwortung, erschienen bei Scientia Press, Herrenberg (ISBN 978-3-9828282-0-6). Diese Festschrift würdigt sein Lebenswerk und seine Vision eines Europas, das durch Dialog, Wissenschaft und Werte zusammengehalten wird. Sie vereint Beiträge von Weggefährten, Kollegen und führenden Vertretern aus den Bereichen Medizin, Philosophie, Naturwissenschaften, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Die Laudatio auf Ehrenpräsident Felix Unger hielt Brigitte Tag, ehemalige Vizepräsidentin der EASA und Direktorin des Kompetenzzentrums für Medizin, Ethik und Recht Helvetia (MERH) an der Universität Zürich.

Felix Unger:

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Felix Unger ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft.

Als international renommierter Herzchirurg wurde Prof. Unger am 1. März 1985 mit dem Aufbau der Herzchirurgie in Salzburg betraut und leitete bis zum 31. März 2011 die Universitätsklinik für Herzchirurgie an der Paracelsus-Medizinischen Universität. Dort wurden über 20.000 Patienten operiert; eine spektakuläre Leistung wurde im März 1986 vollbracht, als der erste klinische künstliche Herzersatz in Europa durchgeführt wurde, gefolgt von einer Transplantation.

GRÜNDUNG DER EASA IM JAHR 1990

Im Jahr 1990 gründete Prof. Unger gemeinsam mit dem Erzbischof von Wien, Franz Kardinal König, und dem Politikwissenschaftler und Philosophen Nikolaus Lobkowicz die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.

Als langjähriger Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (EASA) hat er 30 Jahre lang Brücken zwischen Disziplinen, Religionen und Nationen geschlagen. Sein Werk steht für eine Wissenschaft, die Menschlichkeit und Verantwortung vereint – mit einem klaren europäischen Geist, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Felix Unger – Brückenbauer für Wissenschaft, Kultur und Frieden

Wenn man das Lebenswerk von Felix Unger in einem einzigen Bild verdichten möchte, dann ist es jenes des Brückenbauers.

Brücken zu bauen bedeutet, Verbindungen zu schaffen, wo zuvor Trennlinien verliefen. Es bedeutet, Gegensätze nicht zu negieren, sondern fruchtbar zu machen. Es bedeutet, Räume des Dialogs zu eröffnen – zwischen Menschen, Disziplinen, Kulturen und Weltanschauungen. Genau darin liegt die große, bleibende Leistung von Felix Unger.

Als er im Jahr 1990 gemeinsam mit dem damaligen Wiener Erzbischof Franz König und dem Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München, Nikolaus Prinz von Lobkowicz, die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste gründete, war Europa im Umbruch. Der Eiserne Vorhang war gefallen, alte politische Blöcke lösten sich auf, neue Ordnungen suchten nach Orientierung. In dieser historischen Situation entstand eine Institution, die von Beginn an mehr sein wollte als eine klassische Gelehrtengesellschaft.

Die Akademie sollte eine geistige Brücke errichten:

  • zwischen Wissenschaft und Kunst,
  • zwischen WissenschaftlerInnen aus „West“ und „Ost“
  • zwischen den unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen,
  • zwischen Erkenntnis und Verantwortung.

Felix Unger verstand Wissenschaft nie als Selbstzweck. Für ihn war sie immer eingebettet in einen größeren kulturellen, gesellschaftlichen und humanistischen Zusammenhang. Sein Denken war geprägt von der Überzeugung, dass wissenschaftlicher Fortschritt ohne kulturelle Verankerung und ethische Reflexion seine Orientierung verliert. Die Akademie wurde damit zu einem Ort des interdisziplinären Gesprächs – einem Forum, in dem Naturwissenschaftler, Mediziner, Philosophen, Theologen, Juristen, Künstler und Ökonomen einander auf Augenhöhe begegnen.

Eine zweite große Brücke, die Felix Unger mit der Akademie geschlagen hat, ist jene zwischen Ost und West.

In den frühen 1990er-Jahren war der wissenschaftliche Austausch zwischen den ehemals getrennten politischen Systemen noch keineswegs selbstverständlich. Viele akademische Netzwerke waren zerstört oder nie entstanden. Unger erkannte früh, dass der europäische Einigungsprozess nicht nur politisch und wirtschaftlich, sondern vor allem geistig und kulturell getragen werden muss.

Heute zählt die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste mehr als 2.000 Mitglieder aus allen Teilen der Welt, darunter über 30 Nobelpreisträger. Sie ist ein einzigartiges Netzwerk exzellenter Persönlichkeiten, das weit über Europa hinaus wirkt. In ihr begegnen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Traditionen, Erfahrungshorizonten und Denkschulen – verbunden durch den gemeinsamen Anspruch, Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaften zu übernehmen.

Doch Felix Ungers Brücken reichen noch weiter.

In einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen, neuer Blockbildungen und wachsender Polarisierung kommt der Wissenschaft eine besondere Rolle zu. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind oft die letzten, die jenseits politischer Frontlinien miteinander sprechen können. Sie wirken als Wissensdiplomaten, als Mittler, als Vertrauensstifter.

Tagungen, Kongresse und Dialogforen der Akademie ermöglichen Begegnungen, die auf politischer Ebene häufig nicht mehr möglich wären. Gerade hier zeigt sich die leise, aber nachhaltige Kraft des akademischen Dialogs: Er schafft Räume, in denen Verständigung möglich bleibt – auch dann, wenn politische Beziehungen eingefroren sind.

So wird die Akademie zu einer Brücke des Friedens.

In diesem Sinne verkörpert Felix Unger auch jenes Leitmotiv, das Österreich selbst in den vergangenen Jahrzehnten für sich formuliert hat: Brückenbauer für die Welt.

Als Österreich in den Jahren 2012 und 2013 im Rahmen des Nation-Branding-Projekts unter Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Außenminister Michael Spindelegger seine internationale Rolle neu definierte, stand genau dieses Bild im Zentrum: Österreich als Drehscheibe zwischen West und Ost, als Ort des Ausgleichs, der Vermittlung und des Dialogs. Als Land, das historisch gewachsen ist zwischen Kulturen, Sprachen und politischen Räumen – und daraus seine besondere Verantwortung ableitet.

Felix Unger ist die personifizierte Ausprägung dieses Gedankens.

Sein Wirken verbindet medizinische Exzellenz mit humanistischer Bildung, wissenschaftliche Strenge mit kultureller Offenheit, internationale Vernetzung mit österreichischer Identität. Er denkt europäisch und handelt global – ohne jemals den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Was ihn dabei auszeichnet, ist nicht nur seine intellektuelle Autorität, sondern seine persönliche Integrationskraft. Er bringt Menschen zusammen. Er stiftet Vertrauen. Er eröffnet Gesprächsräume. Und er erinnert uns daran, dass Wissenschaft immer auch eine moralische Dimension hat.

In einer Zeit, in der Spezialisierung oft zur Abschottung führt und Expertise nicht selten in Silos verschwindet, ist Felix Unger ein Mahner für das Verbindende. Sein Lebenswerk steht für die Überzeugung, dass Erkenntnis nur dann ihre volle Wirkung entfaltet, wenn sie geteilt, diskutiert und in den Dienst des Gemeinwohls gestellt wird.

Brückenbauer zu sein heißt, Verantwortung zu übernehmen – für die Gegenwart und für kommende Generationen.

Felix Unger hat diese Verantwortung angenommen. Mit Mut, mit Weitblick und mit einer außergewöhnlichen menschlichen Integrität. Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste ist sein Vermächtnis – eine lebendige Brücke in eine offene, dialogfähige und friedliche Zukunft Europas und der Welt.

(Stieger, Martin, 2026: „Felix Unger – Brückenbauer für Wissenschaft, Kultur und Frieden“ in Mainzer, Klaus; Faix, Anna-Vanadis (Hg): „Das Herz Europas – Wissenschaft, Humanität und Verantwortung“ Festschrift für Felix Unger zum 80 Geburtstag, Alma Mater Europaea – ECH Scienta Press Herrenberg(ISBN 978-3-9828282-0-6), S 499 – 501)

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Die Allensbach Hochschule Konstanz zählt zu „Deutschlands Besten Arbeitgebern 2026“

Die DQBG Deutsche Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft hat die Allensbach Hochschule für ihre Arbeitgeberattraktivität, faire Arbeitsbedingungen und eine tragfähige Unternehmenskultur ausgezeichnet.

Die Allensbach Hochschule Konstanz ist in der unabhängigen Studie „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2026“ der DQBG Deutsche Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft mit dem Titel „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2026“ ausgezeichnet worden.

Grundlage der Untersuchung ist ein Drei-Säulen-Modell aus repräsentativer Bevölkerungsbefragung, KI-gestützter Online-Analyse und ergänzender Auswertung eines Unternehmensfragebogens.

Die Auszeichnung ist für uns ein wichtiges Signal aus dem Arbeitsmarkt. Sie bestätigt, dass wir als Arbeitgeber durch Attraktivität, faire Arbeitsbedingungen und eine tragfähige Unternehmenskultur überzeugen – und dass wir diese Standards konsequent weiterentwickeln müssen“, sagt Timo Keppler, Kanzler der privat geführten und staatlich anerkannten Allensbach Hochschule (www.allensbach-hochschule.de).

Die DQBG legt der Studie eine Bewertung auf einer Skala von ein bis fünf Sternen zugrunde und führt die Ergebnisse aus drei Komponenten zusammen. Neben der Bevölkerungsbefragung wird eine KI-basierte Online-Analyse eingesetzt, die Beiträge, Kommentare und Bewertungen aus Social Media, Nachrichtenportalen, Blogs, Foren und Arbeitgeberbewertungsplattformen einbezieht.

Laut Studienband wurden hierfür mehr als zwei Millionen Online-Beiträge identifiziert und in der Auswertung berücksichtigt; zudem flossen 210.993 Einzelbewertungen in die Untersuchung ein. Für die Gesamtnote wird ein gewichteter Durchschnitt gebildet: Die „Allgemeine Bewertung“ geht mit 50 Prozent ein, vier Subkategorien – „Zukunftsfähigkeit“, „Work-Life-Balance“, „Entwicklung & Weiterbildung“ sowie „Familienfreundlichkeit“ – werden jeweils mit 12,5 Prozent berücksichtigt. In die Rangliste werden Unternehmen aufgenommen, wenn mindestens 25 Bewertungen vorliegen und ein Schwellenwert von vier Sternen erreicht wird.

Mit einem konsequenten digitalen Fernhochschulkonzept und flexibel konzipierten wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen erreicht die staatlich anerkannte Hochschule vor allem Berufstätige aus Deutschland und Österreich, die sich strukturiert und praxisorientiert im akademischen Bereich weiterbilden oder auch ein nebenberufliches Studium absolvieren wollen.

Hochschul- und Bildungsexperten halten digitale Lernmodelle für ein wesentliches Element im Bildungssektor, jetzt und in Zukunft. Digitales Lernen ermöglicht Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert. Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

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