Archiv der Kategorie: Politik

Sicherheitspolitik 2021 – sind unsere Antworten zeitgemäß?

Die „Plattform Wehrhaftes Österreich“ organisiert am 20. Jänner 2021 den Tag der Wehrpflicht.

Als Mitglied der Plattform lädt der MILIZVERBAND ÖSTERREICH herzlich ein, an dieser interessanten Veranstaltung teilzunehmen sowie diese Info weiterzuleiten:

  1. Tag der Wehrpflicht
    Termin: 20.01.2021, 17:00 Uhr
    ONLINE/LIVESTREAM: http://www.wehrhaftes-oesterreich.at/tag-der-wehrpflicht-2021/
    Beiträge:
    Bgdr iR Walter FEICHTINGER
    Verteidigungsattachés der Schweiz und aus Schweden
    Bundespräsident Univ.-Prof. Dr. Alexander VAN DER BELLEN

MILIZVERBAND ÖSTERREICH
Verein zur Förderung der österreichischen Milizsoldaten und des österreichischen Milizwesens
ZVR 1335300557
Sitz des Vereins: A-1030 WIEN, Salmgasse 13

Info: https://www.milizverband.at
LinkedIn: www.linkedin.com/company/milizverband

Rückfragen:

Martin Stieger, Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung

Vienna International Studies and EduEarth.org

T:  +43 664 5432246

E:  martin.stieger@viennastudies.com  

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The US Elections 2020: What Future for Democracy, Social Movements, and Human Rights?

Besuchen Sie hier die Webversion.

On behalf of the Austrian Institute for International Affairs – oiip
I cordially invite you to the third

Heinz Gärtner Lecture

on the topic

The US Elections 2020: What Future for Democracy, Social Movements, and Human Rights?

While the final results of the US elections are not yet known, it is already clear that the Trump presidency was not an aberration in the democratic tradition of the US, but reflects a broader shift towards authoritarian politics that is also mirrored on the global scale. This panel discussion reflects on the domestic and international effects of these shifts on social movements, marginalized populations, human rights, and global peace-making. Together with renowned experts, we will explore the future of social justice, inclusion, and participation in the US and beyond under the conditions of populism, persistent white supremacy, and rising authoritarianism.

Participants:
DEVA WOODLY
(The New School for Social Research, New York)
TINA KEMPIN REUTERS
(University of Alabama at Birmingham)
Chair:
SASKIA STACHOWITSCH
(Austrian Institute for international Affairs/University of Vienna)

Date & Time:
Monday, November 30, 2020
5 pm

Program

Registrations are required for this event, please register here

THIS LECTURE IS PART OF THE „A BRAND NEW WORLD? SHIFTING POWERS IN INTERNATIONAL POLITICS OIIP ONLINE SERIES“

In cooperation with

  • the U.S. Embassy Vienna,
  • the University of Vienna and
  • the Ministry of Defense.

Martin Stieger, Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung (Scientific Commission of the Austrian Ministry of Defense)

Vienna International Studies and EduEarth.org

T:  +43 664 5432246

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USA and the World: The World after US Elections

The International Institute for Peace (IIP) in cooperation with the Scientific Commission of the Austrian Ministry of Defense cordially invite you to an online discussion on the topic:

USA and the World: The World after US Elections

Date: Thursday, November 19th, 2020
Time: 12:00 PM (CET)
Venue: Zoom link will be sent to registered participants
Registration: https://www.iipvienna.com/event-calendar/usa2-5xgxg

Panelists:

· HANNES SWOBODA, President of the International Institute for Peace (IIP), former MEP
· LUIZA BIALASIEWICZ, University of Amsterdam
· HEINZ GÄRTNER, University of Vienna, IIP
· PASCAL LOTTAZ, Waseda Institute for Advanced Studies (WIAS)

Moderation:
STEPHANIE FENKART, Director of the IIP

Content:

The United States’ role in the world has undergone some profound changes lately. Its status of an international leader, the great power in a unipolar world and a global agenda-setter has been increasingly questioned and challenged both domestically and internationally. One can speak of an ongoing global structure shift where transformations within and around the United States warrant close attention and careful analysis. The IIP has launched a series of discussions titled USA and the World that aim to shed some light on such pressing issues as the status of arms control negotiations, the transatlantic relations, and the upcoming presidential elections in the United States.

The discussion will be held in English.

PLEASE SHARE WITH YOUR NETWORK!
You can also find the event on our homepage
http://www.iipvienna.com/events
as well as on Facebook
http://www.facebook.com/IIPVIENNA

Martin Stieger, Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung (Scientific Commission of the Austrian Ministry of Defense)

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Mein Dienst für Österreich

Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner präsentierte kürzlich ein neues Maßnahmenpaket für eine attraktivere Ausbildung von Grundwehrdienern und Milizsoldaten.

Das Paket steht unter dem Motto: „Mein Dienst für Österreich“.

Grundwehrdiener können im Zuge ihrer Ausbildung mehrere Optionen auf freiwilliger Basis wählen:

  • Assistenzeinsatz nach dem Grundwehrdienst: Wer nach dem Grundwehrdienst Zeit hat und noch mehr für die Republik leisten möchte, kann sich zu einem dreimonatigen Einsatz melden und so unsere Grenzen schützen. Freiwillige erhalten dafür pro Monat mehr als 3.000 Euro netto.
  • Milizbonus: Alle Grundwehrdiener, die sich zur Miliz melden (30 Übungstage in 10 Jahren), erhalten ab dem dritten  Monat 400 Euro im Monat zusätzlich zu ihrem Sold.
  • Milizkaderausbildung: Rekruten, die sich zur Miliz gemeldet haben, können noch während ihrem Grundwehrdienst den ersten Teil ihrer Milizausbildung absolvieren: Sie melden sich auch zur Milizkaderausbildung und erhalten monatlich weitere 200 Euro.
  • Zusatzausbildungen während dem Grundwehrdienst: Das Bundesheer bietet eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten. Von der Hygieneausbildung bis zur Sanitäterausbildung bis hin zum LKW-Schein oder zum Programmierkurs.

Info BMLV

Martin Stieger, Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung

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Die neue Technische Universität gehört (nur) nach Linz?

Der großartige Erfolg  für Oberösterreich Standort einer neuen Technischen Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung zu werden hat naturgemäß die genauere Standortfrage ausgelöst.

Neben dem – auch von der Landespolitik – favorisierten Standort Linz – begründet auch mit der Nähe zur Johannes Kepler Universität – haben sich auch andere Städte ins Spiel gebracht.

Auch Wels.

Wels ist Standort der FH Oberösterreich und hat den damaligen Wettbewerb darum mit einem guten Konzept gewonnen.

Warum soll Wels daher nicht auch Standort der neuen Technischen Universität werden?

Oberösterreichs Landespolitiker fordern zu Recht Föderalismus für den Bundesstaat Österreich ein und da hört man dann, dass bei  der Ansiedelung von Bundesbehörden sehr drastisch aufgezeigt wird: „In Österreich sind nur drei dieser Stellen außerhalb von Wien angesiedelt, in Deutschland hingegen sind 80 Bundeszentralen gleich auf 24 Städte verteilt und in der Schweiz findet man 45 Bundesbehörden in elf verschiedenen Städten.“

Leider hört die Diskussion über Föderalismus dann auch schon auf und übersieht dann ganz leicht, dass Oberösterreich nicht nur aus der Landeshauptstadt Linz besteht.

Gerade die Nähe zur FH Oberösterreich und das industrielle und technische Umfeld prädestinieren Wels.

Die nötige und sinnvolle Zusammenarbeit der neuen TU mit der Universität Linz würde darunter sich nicht leiden.

Den oberösterreichischen Lehramtsstudierenden wird zugemutet Teile ihres Studiums an der Universität Salzburg (!) zu absolvieren, warum sollte daher die neue TU am Standort Wels nicht mit der JKU kooperieren können?

Und wenn wir schon den Vergleich mit Wien suchen, der räumliche Abstand TU Wels und JKU wäre auch nicht größer als der einzelner Institute der Uni Wien, die in der ganzen Stadt verstreut angesiedelt sind.

Wichtig ist beim Wettbewerb der Standorte nun auch noch, dass nicht jeder Welser Kommunalpolitiker in Aussicht genommene Welser Standort in Medien kritisiert, sondern dass verantwortungsbewusst an einem geeigneten Konzept gearbeitet wird – denn das hat schon einmal geklappt – siehe Ansiedelung der FH OÖ in Wels.

Erschienen auch als Kommentar in „Die Monatliche“, Ausgabe 58

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

ceo and partner

Vienna International Studies and EduEarth.org

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Plädoyer gegen die Schlechterstellung von FH-Lehrgängen der Weiterbildung – FHK bitte aufwachen!

Österreich: Leider sind Absolventen/-innen von FH-Lehrgängen der Weiterbildung dreifach schlechter gestellt als Absolventen/-innen von Universitätslehrgängen:

  1. Die Schlechterstellung im UG
  2. Die Schlechterstellung in den Gewerbezugangsverordnungen für reglementierte Gewerbe
  3. Die Schlechterstellung im Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Österreich über Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich (Äquivalenzabkommen)

Auch wenn wir diese Schlechterstellungen in nahezu allen Fällen – in welchen ich involviert war – individuell lösen konnten, sind sie durch eine verantwortungsvolle Politik endlich zu beseitigen.

Österreich kennt Lehrgänge in der Weiterbildung, die je nach Bildungseinrichtung, die sie durchführen, unterschiedlich bezeichnet werden als:

Universitätslehrgänge

  • durchgeführt an öffentlichen Universitäten gem. § 56 Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002 in der geltenden Fassung),
  • durchgeführt an Privatuniversitäten gem. § 3 Abs. 4 Bundesgesetz über Privatuniversitäten (Privatuniversitätengesetz – PUG) StF: BGBl. I Nr. 74/2011

Lehrgänge zur Weiterbildung

  • durchgeführt an öffentlichen und privaten Fachhochschulen gem. § 9 Bundesgesetz über Fachhochschul-Studiengänge (Fachhochschul-Studiengesetz – FHStG) StF: BGBl. Nr. 340/1993
  • durchgeführt an Privathochschulen gem. § 8 Abs. 4 Bundesgesetz über Privathochschulen (Privathochschulgesetz – PrivHG) oder

Hochschullehrgänge

  • durchgeführt an Pädagogischen Hochschulen gem. § 39 Bundesgesetz über die Organisation der Pädagogischen Hochschulen und ihre Studien (Hochschulgesetz 2005 – HG) StF: BGBl. I Nr. 30/2006
  • durchgeführt als privater Studiengang, privater Hochschullehrgang oder privater Lehrgang gem. § 4 Bundesgesetz über die Organisation der Pädagogischen Hochschulen und ihre Studien (Hochschulgesetz 2005 – HG) StF: BGBl. I Nr. 30/2006

In Lehrgängen der Weiterbildung können Berufsrechte und ECTS erworben werden.

In Lehrgängen der Weiterbildung abgelegte (positiv beurteilte) Prüfungen können in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung und ordentlichen Studien angerechnet werden.

In österreichischen Lehrgängen der Weiterbildung erworbene Mastergrade können auch in Deutschland geführt werden.

Da es sich materiell-rechtlich um dieselbe Art von Lehrgängen handelt (eben akademische Lehrgänge in der Weiterbildung), können alle diese Rechte unbeschadet des Trägers der Lehrgänge (Universität, Privatuniversität, Privathochschule, öffentliche oder private Fachhochschule, öffentliche oder private Pädagogische Hochschule) ausgeübt werden!

Wirklich?

Leider ist das nicht so!

Erstaunlicherweise sind der österreichische Gesetzgeber, die zuständigen Ministerien und nicht zuletzt die Fachhochschulkonferenz hier entweder schlampig oder säumig, jedenfalls – insbesondere aus Sicht der Absolventen/-innen von Lehrgängen zur Weiterbildung (Träger sind die Fachhochschulen und die künftigen Privathochschulen) unzumutbar – untätig.

Seit Jahren weise ich das Wirtschaftsministerium, das Wissenschaftsministerium und die Fachhochschulkonferenz auf drei wirklich nicht zumutbare Schlechterstellungen von FH-Absolventen/-innen hin.[1]

  1. Die Schlechterstellung im UG:

Der § 78 (8) UG neu bestimmt:

Positiv beurteilte Prüfungen, die außerordentliche Studierende abgelegt haben, sind für ordentliche Studien nach Maßgabe der Gleichwertigkeit nur insoweit anerkennbar, als sie „im Rahmen von Universitätslehrgängen oder Hochschullehrgängen abgelegt wurden„.

Hier hat man ganz offensichtlich auf die Lehrgänge zur Weiterbildung vergessen.

2. Die Schlechterstellung in den Gewerbezugangsverordnungen für reglementierte Gewerbe

So regelt z.B. die Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Zugangsvoraussetzungen für das reglementierte Gewerbe der Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger) (Immobilientreuhänder-Verordnung) in den Zugangsvoraussetzungen:

§ 1. (1) Die fachliche Qualifikation für die Tätigkeiten der Immobilienmakler und der Immobilienverwalter wird durch folgende Belege erfüllt:

  1. Zeugnisse über den erfolgreichen Abschluss eines facheinschlägigen Universitätslehrganges oder Fachhochschul-Studienganges und eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder ….

Damit stellt sich natürlich die Frage was ist mit den Absolventen/-innen eines FH-Lehrgangs der Weiterbildung und so habe ich mich zur Klärung dieser Frage an die Österreichische Fachhochschul-Konferenz gewandt und diese klar gestellt:

Die Lehrgänge zur Weiterbildung wurden im Zuge einer Novelle im Jahr 2003 ins Fachhochschul-Studiengesetz aufgenommen.

Davor gab es nur die Universitätslehrgänge an den Universitäten.

Die von Ihnen genannten Bestimmungen bzw. die Erläuterungen des damaligen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur stammen aus den Jahren 2003 und 2004, haben sich also mit der Einführung der Lehrgänge zur Weiterbildung quasi überschnitten.

Diese sind daher damals nicht mitbedacht worden.

Aus heutiger Sicht sind die genannten Bestimmungen jedenfalls so zu lesen, dass sie auch die Lehrgänge zur Weiterbildung an den Fachhochschulen umfassen. 

Im Fall der Gewerbeordnung hilft man sich über das Fehlen der Lehrgänge damit hinweg, dass man im Fall der Immobilientreuhänder § 19 Gewerbeordnung analog anwendet und das Vorliegen einer individuellen Befähigung feststellt. 

Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass die Lehrgänge zu Weiterbildung an Fachhochschulen in die betreffenden Bestimmungen aufgenommen werden.

Sollten Ihnen zwischenzeitlich konkrete Fälle bekannt werden, in welchen eine Qualifikation nicht anerkannt wurde, bitten wir Sie, diese an uns weiterzuleiten, damit wir entsprechende Interventionsschritte bei den zuständigen Stellen setzen können.“

Das war im März 2015!

Ich sehe wirklich nicht ein, warum Absolventen/-innen eines Universitätslehrganges das entsprechende reglementierte Gewerbe gem. § 18 GewO anmelden können, Absolventen/-innen eines inhaltsgleichen FH-Lehrgangs der Weiterbildung einen Antrag auf individuelle Befähigung gem. § 19 GewO stellen müssen und hier dem Goodwill der Gewerbebehörden ausgesetzt sind.

Neben den Immobilientreuhändern geht es auch um Unternehmensberater, Vermögensberater, Versicherungsagenten,  Versicherungsvermittler …..

3. Die Schlechterstellung im Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Österreich über Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich (Äquivalenzabkommen)[2]

Das Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Österreich über Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich (Äquivalenzabkommen) kennt überhaupt nur Universitätslehrgänge (Artikel 3 im Absatz (1): ….“Einschlägige österreichische Universitätslehrgänge, denen der Abschluss eines Hochschulstudiums vorausgeht, sind als Entsprechung der deutschen Zusatz-, Aufbau- und Ergänzungsstudien anzusehen“

Alles nur eine akademische Diskussion?

Leider nein, nahezu täglich schreiben mit FH-Absolventen/-innen, bitten mich um Hilfe und berichten mir dabei von ganz konkreten Problemen mit diesen hier aufgezeigten Schlechterstellungen. 

Die FH-Absolventen/-innen müssen sich insbesondere mit Universitäten und Gewerbebehörden herum schlagen, um ihr Recht auf Anrechnungen und Gewerbeberechtigungen mühsam durchzusetzen.

Das muss wirklich nicht sein!

Dabei wäre die Lösung (eine Legaldefinition) sehr einfach und leicht in einem diesbezüglichen Gesetz beschlossen.

Der Gesetzgeber müsste nur einmal einen Lehrgang der Weiterbildung definieren, der alle entsprechenden Lehrgänge an Universitäten, Privatuniversitäten, künftigen Privathochschulen, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen umfasst.

Die Möglichkeit dazu hätte man beispielsweise mit dem neuen Bundesgesetz über Privathochschulen (Privathochschulgesetz – PrivHG) gehabt.

Dabei hat der Gesetzgeber das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes und das Fachhochschul-Studiengesetzes geändert und das Bundesgesetz über Privathochschulen geschaffen.

Unverständlicherweise hat die Fachhochschulkonferenz dazu in der Begutachtungsfrist nicht einmal offiziell Stellung genommen.

Auch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort – zuständig für die Gewerbezulassungs-Verordnungen – rührt für die FH-Absolventen/-innen in dieser Frage keinen Finger.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung selbst scheint bei den vielen unterschiedlichen Lehrgängen in der Weiterbildung – wie der § 78 (8) UG zeigt – den Überblick verloren zu haben und lässt stetige Novellierungen des UG hierzu ungenutzt.

Ich kann nur einmal mehr auf diesen Umstand hinweisen und insbesondere die Fachhochschulkonferenz animieren die Interessen ihrer FH-Studierenden in dieser Frage engagierter zu vertreten.

Siehe dazu auch:

Rückfragen, weitere Informationen und Anmeldungen zu Studien- und Lehrgängen: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

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Infos zu VIS finden Sie auch auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

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[1] Zuletzt anlässlich der Möglichkeit zur Begutachtung des Privathochschulgesetzes PHG https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/SNME/SNME_00320/imfname_801540.pdf

[2] Abkommen zwischen der Regierung der Republik Österreich und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich StF: BGBl. III Nr. 6/2004 

Österreich: Bildungsbonus für Arbeitslose ab Oktober – Ziel ist die Umschulung für Mangelberufe

Die österreichische Bundesregierung beschloss Mittwoch (09.09.2020) einen Bildungsbonus für Arbeitslose, die sich für Mangelberufe umschulen lassen und

  • will Arbeitslose damit vermehrt dazu bringen, die Branche zu wechseln und
  • sich für einen Beruf ausbilden zu lassen, in dem Arbeitskräftemangel herrscht.

Personen, die im Rahmen der Corona-Arbeitsstiftung ab Oktober 2020 Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen für zumindest vier Monate absolvieren, bekommen laut dem Modell künftig einen Bildungsbonus von 180 Euro – zusätzlich zum regulären Arbeitslosengeld.

Ein zusätzlicher Antrag für die Bonus-Auszahlung ist nicht nötig.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird das Geld mit dem Arbeitslosengeld automatisch ausbezahlt.

Kosten soll die Maßnahme bis zum Jahr 2022 58 Millionen Euro.

Mit der Arbeitsstiftung sollen 100.000 Menschen erreicht werden, rund die Hälfte von ihnen auch mit dem Bildungsbonus.

Konkret:

Bundesgesetz, mit dem das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977 geändert wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977 (AlVG), BGBl. Nr. 609/1977[1], zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 98/2020, wird wie folgt geändert:

  1. § 20 wird folgender Abs. 7 angefügt:

„(7) Für die Dauer der Teilnahme an Maßnahmen der Nach- und Umschulung im Auftrag des Arbeitsmarktservice, die im Zeitraum ab 1. Oktober 2020 bis spätestens 31. Dezember 2021 begonnen haben und mindestens vier Monate dauern, gebührt zusätzlich zum täglichen Arbeitslosengeld und zum Zusatzbetrag gemäß Abs. 6 ein Bildungsbonus in der Höhe von 4 € täglich. Gebührt kein Zusatzbetrag gemäß Abs. 6, so gebührt auch kein Bildungsbonus.“

2. § 79 wird folgender Abs. 169 angefügt: „(169) § 20 Abs. 7 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. xxx/2020 tritt mit 1. Oktober 2020 in Kraft und mit 31. Dezember 2023 außer Kraft.“

Erläuterungen

Allgemeiner Teil

Hauptgesichtspunkte des Entwurfes:

Die internationale Covid-19-Krise stellt den österreichischen Arbeitsmarkt vor enorme Herausforderungen. Gerade in und nach der Krise ist es wichtig, arbeitslosen Menschen eine Perspektive zu bieten. Um die Voraussetzungen zur Bewältigung des Strukturwandels zu schaffen und für den mittel- und langfristigen Fachkräftebedarf in Österreich die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen, kommt neben der Erstausbildung insbesondere der Qualifizierung eine besondere Bedeutung zu.

Im Rahmen einer neuen Corona-Arbeitsstiftung sollen daher die Aus- und Weiterbildungen durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen besonders gefördert werden. Zielgruppe sind Personen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind und an einer beruflichen Neuorientierung oder -weiterentwicklung interessiert sind. Diesen sollen mit möglichst kurzfristig verfügbaren Umschulungsmaßnahmen berufliche Perspektiven in anderen Branchen eröffnet werden. Aber auch Personen, die schon vor der Corona-Krise von Arbeitslosigkeit betroffen waren, sollen diese Arbeitsmarktprogramme zur Verfügung stehen.

Die Corona-Arbeitsstiftung soll alle geeigneten Qualifizierungsmaßnahmen umfassen. Arbeitsstiftungen sind ein bewährtes Instrument zur Lösung regionaler Struktur-, Branchen- und Arbeitsmarktprobleme. Arbeitsstiftungen bestehen aus mehrteiligen Maßnahmenbündeln, bieten Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und fördern auch die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit. Die Corona-Arbeitsstiftung ergänzt das Angebot der bestehenden Implacement-, Regional- und Outplacementstiftungen.

Die soziale und finanzielle Absicherung während der Maßnahme erfolgt wie gewohnt durch das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe. Zusätzlich sollen die TeilnehmerInnen für eine befristete Dauer einen Bildungsbonus erhalten.

Rückfragen zum Thema, weitere Informationen und Anmeldungen – auch zu interessanten Lehrgängen und Regelstudien:  vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/ sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

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[1] Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977 (AlVG) StF: BGBl. Nr. 609/1977

The Global Innovator: How Nations Have Held and Lost the Innovative Edge

The Global Innovator:  How Nations Have Held and Lost the Innovative Edge

A sweeping history of innovation ranging more than five thousand years, it presents a model to explain why some places have been highly innovative, while others have not been.  Although many business writers, economists, and journalists are deeply interested in innovation and are trying to predict or explain what causes innovation, none have adequately used history to identify the ingredients of success. 

This book does this in the manner of other highly successful historical works such as Paul Kennedy’s The Rise and Fall of Great Powers or Yuval Harari’s Sapiens:  A Brief History of Human Kind.  In a similar manner, The Global Innovator shows how nations have harnessed the powers of human interactions, trade, and exchange to become fertile and influential centres of learning, creativity, science, knowledge and innovation. 

The story begins in the ancient world of Greece and Rome, follows innovation leadership to Islamic civilization in the Middle Ages, to Song and Ming China, to Europe in the Renaissance, England in the Industrial Revolution, the United States in the ninetieth and twentieth centuries, finally to China today.  In each case, the authors argue, these cultures mastered the demands of innovation and added to human knowledge and potential by creating new forms of innovation that others would then imitate and move forward.

The book ends by considering the global nature of innovation today and the question of whether China is becoming the next world leader of innovation, or if the United States will continue to dominate.

Read more: https://theglobalinnovator.com/innovation-global/

Umfangreiches Kooperationsabkommen zwischen UNIBIT und GDBOP – Generaldirektion für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität – in Sofia abgeschlossen

Foto: Сн. МВР

Der Bericht dazu in bulgarischer Sprache und auf der GDBOP-Webpage

Prof. Irena Peteva, Rektorin der Universität für Bibliothekswissenschaft und Informationstechnologie (UniBIT), und Chief Commissioner Ivaylo Spiridonov, Direktor der Generaldirektion für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität (GDBOP) im Innenministerium, unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung im Bereich der Cybersicherheit und der Bekämpfung der Internetkriminalität .

Die Leiter der beiden Institutionen einigten sich darauf, die Bemühungen um ein höheres Schutzniveau im Bereich der Cybersicherheit in der Republik Bulgarien zu vereinen, um der Cyberkriminalität und den daraus resultierenden Bedrohungen der nationalen Sicherheit und der öffentlichen Ordnung entgegenzuwirken.

Das übergeordnete, gemeinsame Ziel besteht darin:

  • schnell und angemessen auf Cyber-Bedrohungen, Cyber-Angriffe und Cyber-Vorfälle zu reagieren,
  • einen Dialog zu führen,
  • bewährte Verfahren im Bereich der Cybersicherheit zu unterstützen und auszutauschen,
  • die organisatorische Basis und die Fähigkeit der Behörden zu verbessern,
  • kriminelle Aktivitäten im Cyberspace durch Interaktion zu untersuchen und aufzudecken.

Als Zeichen einer guten Partnerschaft überreichte Chief Commissioner Spiridonov an Prof. Peteva eine Ehrentafel der Generaldirektion für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

„Ich fühle mich geehrt, ein Universitätszentrum für den Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Netzwerk- und Informationssicherheit auf nationaler und internationaler Ebene zu sein“, sagte Prof. Peteva.

Die Rektorin fügte hinzu, dass viele UNIBIT-Absolventen in IT-Fachgebieten in GDBOP und anderen Sicherheitsdiensten (Intelligence Service) arbeiten.

„Unsere Zusammenarbeit basiert ausschließlich auf dem guten Willen beider Seiten“, sagte Chief Commissioner Spiridonov.

Er zeigte sich zufrieden mit den beruflichen Fähigkeiten der Fachkräfte, die ihre Ausbildung an der renommierten Universität erhalten haben.

Das denkwürdige Treffen fand im Konferenzsaal von UniBIT statt.

Prof. Stoyan Denchev, Vorsitzender der Generalversammlung der UniBIT, forderte, dass die festliche Veranstaltung mit der Nationalhymne beginnt.

Das bulgarische Lied „Mila Rodino“ sei ein weiterer Grund, sich bulgarisch zu fühlen, sagte er.

Ein besonderer Gast der Veranstaltung war die stellvertretende Premierministerin Mariana Nikolova, stellvertretende Premierministerin für Wirtschafts- und Demografiepolitik und Vorsitzende des Cyber ​​Security Council.

„Wir leben in einer Zeit hybrider Kriege, wachsender Cyber-Angriffe und Social Engineering. Um angemessen auf die ständigen Angriffe und Durchbrüche im Cyberspace vorbereitet zu sein, müssen ein starker Rechtsrahmen, ein hohes Maß an Netzwerk- und Informationssicherheit sowie Investitionen in den Aufbau der Cybersicherheitsinfrastruktur erreicht werden. Es ist auch notwendig, die Kompetenzen und das Wissen von Spezialisten ständig weiterzuentwickeln. Ich glaube, dass das heutige Kooperationsabkommen der Beginn einer erfolgreichen Partnerschaft zwischen den Institutionen und UniBIT ist. Die wissenschaftliche Infrastruktur und die Analyse von Big Data werden den Mitarbeitern der Generaldirektion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität bei ihrer täglichen Arbeit zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Bulgarien von Nutzen sein „, fasste die stellvertretende Ministerpräsidentin Mariana Nikolova die Bedeutung des Treffens zusammen.

Eine Begrüßung im Namen von Herrn Sotir Tsatsarov, Vorsitzender von KPKONPI, wurde von Frau Hristina Vasileva, Direktorin der Direktion für Interessenkonflikte bei KPKONPI, gelesen.

An der Veranstaltung nahmen auch

  • Dr. Petar Nikolov, stellvertretender Minister für Bildung und Wissenschaft,
  • Stefan Balabanov, stellvertretender Innenminister,
  • Nikolay Nenkov, stellvertretender Vorsitzender der staatlichen Agentur für nationale Sicherheit,
  • Vertreter der staatlichen Agentur „Intelligence“,
  • Mitarbeiter der Generaldirektion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität,
  • und viele Dozenten, Doktoranden und Studenten der UniBIT

teil.

Die Veranstaltung fand am Vorabend der Kandidaten-Studenten-Kampagne für das akademische Jahr 2020/2021 statt und ist Teil des festlichen Programms anlässlich des 70-jährigen Jubiläums von UniBIT.

Vienna International Studies führt seit 2015 in Kooperation mit der UNIBIT grenzüberschreitende Promotionsstudien am Standort Wien durch und konnte bislang 30 Doktoranden in den AQ-registrierten Programmen promovieren.

Rückfragen zum Promotionsprogramm, Informationen und Anmeldungen zu weiteren interessanten Lehrgängen und Regelstudien bitte über: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

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https://www.youtube.com/channel/UC45ic2jjbdXdVHfST0UQVoQ