Archiv für den Monat: Dezember 2021

„Geometric Species“

so der Titel der Ausstellung, zu der Sie/Du herzlichst eingeladen bist!

Ausstellungseröffnung Mittwoch, 5. Jänner 19.30 Uhr!
Aquarell/Tuschzeichnungen in der Welser Wimmer Medien Galerie, Stadtplatz 41 / 3. Stock.

Begrüßung: Ing. Andreas Cuturi MAS
Laudator: Johann Reindl Schwaighofer / KulturStR a.D.
Eröffnung und Sponsor: Andreas Hüthmayr / Immotreuhand Wels

. . . zu sehen bis 11. Februar zu den normalen Geschäftszeiten.  

Unbedingt 2 G – Maske mitnehmen!

Sandra Steinerberger, studierte Biologin und leidenschaftliche Zeichnerin: „Biologie und zeichnen war für mich schon immer ein Thema und es freut es mich besonders, in meiner Heimatstadt ausstellen zu können“

ZIP – Zertifizierte Infektions-Prävention

2G Regelung und drohende Reisebeschränkungen stellen Hotellerie, Gastronomie und den Freizeitbereich vor neue Herausforderungen. 

Hygiene und Sicherheit sind nicht nur Schlagworte, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im Tourismus.

Die SFU Sigmund Freud Privatuniversität Wien, die AUVA Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und das ÖRK Österreichische Rote Kreuz haben gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, damit Tourismusbetriebe, das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Sicherheitskonzept für Gäste und MitarbeiterInnen nachhaltig und standardisiert umsetzen können.  

Professionell, schnell und online zur Zertifizierung – die Investition beträgt Euro 960,00 und beinhaltet:

  • Kompetente Erstellung / Anpassung eines Prävention Konzeptes 
  • Online Kurs des Wiener Roten Kreuz zum COVID 19 – Beauftragten 
  • Schulungsunterlagen für COVID – 19 Beauftragten und MitarbeiterInnen 
  • Online Zertifizierung eines COVID – 19 Beauftragten 

Details zum Zertifikat, Erstellung und Anpassung eines Prävention Konzeptes und Kursbuchung finden Sie auf folgender Webseite: 

https://viennastudies.com/zip-zertifikat

Bei Fragen zur Initiative und/oder Zertifizierung kontaktieren Sie bitte 

Ulrike.furch@viennastudies.com

Fragen zu diesem Beitrag oder auch zu spannenden Fernlehrgängen und Online-Studienangeboten (Promotionsprogramm, MBA-Studiengänge ……) bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Kontaktstudium „Management und Marketing“

12. Merck Innovation Cup 2022 – Initiative für Postgraduierte – Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2022

Vom 23. bis 29. Juli 2022 wird die Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, ein dynamisches Wissenschafts- und Technologieunternehmen mit einer mehr als 350-jährigen Geschichte, den 12. Merck Innovation Cup in der Nähe von Frankfurt, Deutschland, ausrichten.

Für den Fall, dass die Pandemie-Situation ein persönliches Treffen nicht zulässt, wird die Veranstaltung online stattfinden.

Wir laden Postgraduierte und junge Berufstätige ein, sich jetzt zu bewerben – Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2022.

Der Innovation Cup ist eine Initiative für Postgraduierte und junge Berufstätige aus den Bereichen Naturwissenschaften, Informatik und Betriebswirtschaft, die an einem Trainingsprogramm in der Nähe von Frankfurt teilnehmen möchten.

Alle Kosten für Reise, Verpflegung und Unterkunft werden von Merck übernommen.

Der Innovation Cup soll die berufliche Entwicklung von Postgraduierten unterstützen, die sich für die pharmazeutische und chemische Industrie interessieren.

Die Teilnehmer lernen durch Vorträge von Merck-Managern und -Wissenschaftlern, wie Forschung und Entwicklung in der Industrie funktionieren.

Die Studenten werden außerdem mit ihrem Team eine Idee zu einem vollständigen Projektplan weiterentwickeln.

Die Veranstaltung bringt eine vielversprechende neue Generation von Talenten mit leitenden Managern und Forschern sowie erfahrenen Rentnern in einem Treffen der Generationen zusammen.

Außerdem bietet sie eine einzigartige Gelegenheit, mit den klügsten Studenten aus der ganzen Welt Kontakte zu knüpfen.

Die Teams werden an innovativen Projekten in folgenden Bereichen arbeiten: Onkologie, Immuno-Onkologie, Autoimmunität, Drug Discovery Technologies, Digitalisierung, Connected Health und Anti-Aging.

Am ersten Tag des Sommercamps wird eine Konferenz mit Alumni aus früheren Ausgaben des Innovation Cups organisiert.

Postdocs und Doktoranden auf dem Weg zur Promotion in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Medizin, Biotechnologie, Bioinformatik, Computerwissenschaften, Datenwissenschaften, Informatik, Biochemie, Pharmazie, Ingenieurwesen oder verwandten Bereichen sind eingeladen, sich zu bewerben.

Darüber hinaus können sich auch fortgeschrittene MBA-Studenten oder frischgebackene MBA-Absolventen mit Interesse an der Pharma- und Chemiebranche und einem naturwissenschaftlichen Hintergrund bewerben.

Die teilnehmenden Teams haben die Chance, den mit 20.000 EUR dotierten Innovation Cup für den überzeugendsten Projektplan zu gewinnen, sowie 5.000 EUR für den Zweitplatzierten.

Die überzeugendsten Projektpläne werden möglicherweise umgesetzt und den leistungsstärksten Teilnehmern wird eine Festanstellung bei Merck angeboten.

Weitere Infos:

Poster (world except US/CAN): https://drive.google.com/file/d/1W2YRnticwbFErmmBef1_5ugNIXMasto_/view?usp=sharing

Flyer (world except US/CAN): https://drive.google.com/file/d/10uSoHW8jH8b2pWqt5iQBqg7YdZF2VJO3/view?usp=sharing

Poster US/CAN: https://drive.google.com/file/d/1BVSlxTzkRzL2ceW4cE23TTEdiAzqdzQ5/view?usp=sharing

Flyer US/CAN: https://drive.google.com/file/d/1N0kGNF11mpVu7BLhzV6Oq6NPxmjoizaK/view?usp=sharing

Fragen zu diesem Beitrag oder auch zu spannenden Fernlehrgängen und Online-Studienangeboten (Promotionsprogramm, MBA-Studiengänge …… bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Promotion im Fernstudium:

Österreich: das neue ÖVP-Regierungsteam wird maßgeblich durch die Landeshauptleute bestimmt und deutlich von der ÖVP NÖ geprägt

Prof. Heinz Faßmann musste als Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung gehen, nicht weil er als Minister versagt hatte, sondern weil er ohne Hausmacht (Bundesland oder Teilorganisation) war und die steirische ÖVP einen Ministerposten für sich reklamierte.

Der politischen Logik folgend wollen sich alle Landesparteien in der Bundesregierung wiederfinden und so kamen etwa 15,5 % der bei der Nationalratswahl gültig für die ÖVP abgegebenen Stimmen (278.228 von 1,789.417) aus der Steiermark (Anteil der steirischen unter den österreichischen Wahlberechtigten 15,1 %).

Den größten Machtfaktor in der ÖVP stellt allerdings unbestreitbar die ÖVP Niederösterreich dar.

20 % der Wahlberechtigten leben hier und jede vierte (!!!) ÖVP-Stimme (24,3 %) bei den NR-Wahlen 2019 kam aus Niederösterreich.

Die niederösterreichische Landeshauptfrau erzielte bei den Landtagswahlen 2018 49,6 % und regiert mit absoluter Mehrheit im flächenmäßig größten Bundesland Österreichs.

17,4 % der auf die ÖVP bei der NRW 2019 entfallenen Stimmen kamen aus Oberösterreich, was in etwa dem Anteil der Stimmberechtigten (17,2 %) entspricht.

Bei der Landtagswahl 2021 kam die ÖVP in Oberösterreich auf 37,6 %.

Daher war – die Familienministerin wird der ÖVP OÖ zugerechnet – bei der Regierungsumbildung auch nicht mehr zu holen als ein Staatssekretariat.

Die ÖVP aus Vorarlberg ist nun auf Ministerebene vertreten (Finanzminister Magnus Brunner), ein Vorschuss auf die Zukunft, denn bei 4,3 % der Wahlberechtigten lieferten die Vorarlberger nur 3,8 zum Bundesergebnis 2019 ab.

3,6 % der Wahlberechtigten leben im Burgenland, 6,9 % in Kärnten, 20,1 % in Niederösterreich, 17,2 % in Oberösterreich, 6,2 % in Salzburg, 15,1 % in der Steiermark, 8,5 % in Tirol, 4,3 % in Vorarlberg und 18 % in Wien.

Der Anteil an den ÖVP-Stimmen bei der NRW 2019:

Burgenland 4 % (über dem Anteil der Wahlberechtigten)

Kärnten 6 % (unter dem Anteil der Wahlberechtigten)

Niederösterreich 24,3 % (sehr deutlich über dem Anteil der Wahlberechtigten)

Oberösterreich 17,4 % (knapp über dem Anteil der Wahlberechtigten)

Salzburg 7,7 % (sehr deutlich über dem Anteil der Wahlberechtigten)

Steiermark 15,5 % (knapp über dem Anteil der Wahlberechtigten)

Tirol 9,9 % (sehr deutlich über dem Anteil der Wahlberechtigten)

Vorarlberg 3,8 % (unter dem Anteil der Wahlberechtigten)

Wien 11,3 % (sehr deutlich unter dem Anteil der Wahlberechtigten)

Die Bedeutung der Westachse?

Die Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Salzburg bilden in der ÖVP die sogenannte Westachse.

In diesen drei Bundesländern leben zusammengezählt ziemlich genau 19 % der Wahlberechtigten und wurden anlässlich der Nationalratswahl hier 21,4 % der ÖVP-Stimmen erzielt.

Obgleich rund 10 % der für die ÖVP bei der NRW 2019 abgegebenen Stimmen aus Tirol kamen (hier leben 8,5 % der Wahlberechtigten) und die Landes-ÖVP daher durchaus selbstbewusst aufzutreten vermag, ist die ÖVP Niederösterreich in der Bundespartei wohl gewichtiger zu hören, also die gesamte Westachse.

24,3 % – also jede vierte Stimme – des gesamten ÖVP-Stimmergebnisses bei der NRW 2019 kamen allein aus Niederösterreich.

Daher sieht die neue Bundesregierung auf Seite der ÖVP auch so aus, wie sie aussieht:

In neuen Funktionen:

  • Bundeskanzler Karl Nehammer, ist zwar ein Wiener Politiker (Obmann des Wiener ÖAAB), wurde aber in der niederösterreichischen ÖVP sozialisiert
  • Innenminister Gerhard Karner (Niederösterreich)
  • Finanzminister Magnus Brunner (Vorarlberg)
  • Bildungsminister Martin Polaschek (Steiermark)   
  • Staatssekretärin Claudia Plakolm (Oberösterreich)

Im Amt bleiben:

  • Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (Salzburg),
  • Familienministerin Susanne Raab (Oberösterreich)
  • Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (Niederösterreich)
  • Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (Tirol)
  • Landwirtschafts- und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (Kärnten)
  • Arbeitsminister Martin Kocher .

Die Wiener ÖVP liefert mit 11,3 % der ÖVP-Stimmen bei der NRW 2019 nicht viel mehr ab als die Tiroler ÖVP (9,9 %) obwohl 18 % der Wahlberechtigten in Wien leben und nur 8,5 % in Tirol.

Bei der SPÖ ist es naturgemäß umgekehrt.

Bei den 2019 anlässlich der NRW für die SPÖ abgegebenen Stimmen kamen 22 % aus Wien (allerdings auch 20 % aus NÖ und 18 % aus OÖ).

Bemerkenswert sind in der SPÖ die Stimmen aus dem Burgenland.

Das kleinste Bundesland (nur 3,6 % der Wahlberechtigten Österreichs leben hier), lieferte mit knapp 55.000 Stimmen jede 20ste SPÖ-Stimme für das Bundesergebnis (5,4 % !) ab und ließ damit die Bundesländer Tirol, Salzburg und Vorarlberg hinter sich.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Dieser Beitrag enthält Produktplatzierungen?

Nein, aber meinen politischen Hintergrund muss ich wohl offenlegen.

Ich bin seit 1975 Mitglied der ÖVP in Oberösterreich (damals Eintritt in die Junge ÖVP), jetzt ÖAAB (auch schon mehr als 35 Jahre)

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Was ist Politik?

Polit-Wiki im StadtTV Wels

Wahlanalyse Gemeinderatswahl 2021 in Wels:

Gesundheit Österreich GmbH, Fonds Gesundes Österreich, Österr. Bundesinistitut für Gesundheitswesen, Bundesgesundheitskommission, Bundes-Zielsteuerungskommission, Gesundheitsberuferegister, Öffentliches Gesundheitsportal ….?

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) hält uns im Lockdown gefangen. Den Weg aus dem Lockdown begleiten viele Institutionen, eine der wichtigsten dabei ist die Gesundheit Österreich GmbH.

Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) ist das Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen und die Kompetenz- und Förderstelle für Gesundheitsförderung in Österreich.

Ihre Grundlage ist das Bundesgesetz über die Gesundheit Österreich GmbH vom 31. Juli 2006.

 Downloadpfeil GÖG-Gesetz (Fassung vom 12.07.2018)
 Downloadpfeil Gesundheitsförderungsgesetz (BGI I 1998/51)
 Downloadpfeil Gesundheitsqualitätsgesetz (BGBl I 2004/179)

Alleingesellschafter der GÖG ist der Bund, vertreten durch den Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Die GÖG ist nicht gewinnorientiert.

Die GÖG ist in drei Geschäftsbereiche gegliedert:

Die GÖG ist eine wissenschaftliche Einrichtung und arbeitet im Auftrag des Bundes, der Bundesgesundheitskommission (BGK) und der Bundes-Zielsteuerungskommission. In ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie weisungsfrei.

Tochtergesellschaften

Zur Abwicklung von Projekten anderer Auftraggeber, etwa der Bundesländer, der Sozialversicherungsträger und des Dachverbands, sowie anderer nationaler und internationaler Gesundheitsinstitutionen und -unternehmen betreibt die GÖG zwei Tochtergesellschaften (GÖ Forschungs- und Planungs GmbH für Non-Profit-Unternehmen und GÖ Beratungs GmbH).

Die GÖG führt verschiedene Register, daruner auch das Gesundheitsberuferegister.

Gesundheits­berufe­register

Seit 1. Juli 2018 gibt es eine Registrierungspflicht für Angehörige wichtiger Gesundheitsberufe (Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste).
Auf der Website https://gbr.goeg.at/ finden Sie alle wichtigen Informationen, Formulare, Links, Videos und Ausfüllhilfen für die Registrierung bei der Gesundheit Österreich.

Für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig ist das Öffentliche Gesundheitsportal:

Das Gesundheitsportal bietet Bürgerinnen und Bürgern unabhängige, gesicherte und serviceorientierte Informationen zu den Themen „gesund bleiben“ und „gesund werden“. Das Gesundheitsportal ist ein wesentlicher Beitrag, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken (Gesundheitsziel 3) und hilft dabei, den (richtigen) Weg durch das Gesundheitssystem zu finden.

Das Gesundheitsportal wird im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz geführt. Die Redaktion befindet sich in der GÖG/BIQG, der technische Betrieb wird vom Bundesrechenzentrum durchgeführt.

Das Angebot des Gesundheitsportals umfasst

  • Informationen über Gesundheitsförderung, Prävention, Krankheiten, Diagnose- und Behandlungsmethoden, Arzneimittel, Medizinprodukte sowie Laborwerte
  • Informationen über Gesundheitsangebote
  • Zugang zu ELGA
  • Suchfunktionen und interaktive Tools (z. B.: Gesundheitsquiz)
  • monatlicher Newsletter und Fokusnewsletter
  • Informationen über Strukturen des Gesundheitswesens
  • und vieles mehr …

Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs

Die GÖG führt derzeit gerade auch eine sehr spannende öffentliche Konsultation durch:

Zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen, qualitätsvollen Versorgung ist es erforderlich, berufsrechtliche Grundlagen der Gesundheitsberufe regelmäßig an neue Erfordernisse anzupassen. Im Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) werden daher im Jahr 2022 die Arbeiten an der Adaptierung und Modernisierung der gesetzlichen Grundlagen für die sieben Berufsgruppen der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (Biomedizinische Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Logopädie, Orthoptik, Physiotherapie, Radiologietechnologie) fortgeführt.

Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) wurde im Jahr 2021 vom BMSGPK beauftragt, bei der Modernisierung der MTD-Berufsbilder mitzuwirken. In einem ersten Schritt erfolgte eine Systematisierung der Vorarbeiten des BMSGPK mit fachlicher Unterstützung der MTD-Berufsverbände.

Im Jahr 2022 soll – aufbauend auf den Vorarbeiten – ein strukturierter Prozess mit Stakeholderinnen und Stakeholdern sowie Systempartnerinnen und Systempartnern durchgeführt werden. Im Vorfeld dazu organisiert die GÖG nun im Auftrag des BMSGPK eine öffentliche Konsultation, die wesentliche Anpassungserfordernisse der berufsspezifischen Grundlagen der MTD aufzeigen soll.

Wir kontaktieren Sie, damit Sie ggf. prioritäre Anliegen, die Sie hinsichtlich eines Modernisierungsbedarfs der berufsspezifischen Grundlagen der MTD haben, einbringen können.

In der Befragung werden folgende Kernbereiche für die sieben Berufsgruppen der gehobenen medizinisch-technischen Dienste thematisiert:

  1. Kompetenzen, Verantwortlichkeit und Tätigkeitsbereiche 
  2. Ausbildung, Spezialisierung (derzeit „Sonderausbildung“)
  3. Interprofessionelle Zusammenarbeit 
  4. Forschung und Entwicklung
  5. Wissenschaft
  6. Qualitätssicherung und -kontrolle

Im Rahmen der öffentlichen Konsultation besteht nun bis 31.12.2021 die Möglichkeit, Ihre Anliegen in Bezug auf die o.g. Schwerpunktthemen über ein Online-Umfragetool einzubringen. Dafür ersuchen wir Sie, folgenden Link zu verwenden: https://www.goeg.at/Oeffentliche_Konsultation_MTD

Die Rückmeldungen werden im Anschluss systematisiert und fließen in den weiteren Arbeitsprozess zur Adaptierung und Modernisierung der gesetzlichen Grundlagen der MTD ein.

Falls Sie Schwierigkeiten beim Benützen oder Befüllen des Online-Fragebogens haben, wenden Sie sich bitte an office-gb@goeg.at (Ansprechperson: Marie Luise Schmidt).

Fragen und Diskussionsbeiträge zu diesem Beitrag oder auch zu spannenden Fernlehrgängen und Online-Studienangeboten mit Gesundheitsthemen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Berufsrecht für gesundheitsbezogene (gewerbliche) Berufe:

Österreich: wie üben die vormaligen Heilbademeister ihren Massageberuf heute aus?

Eine ehemalige Kursteilnehmerin fragt mich heute:

„Es hat sich bei mir eine Dame beworben, die die Ausbildung Heilmassage ALT hat und da frage ich, ob die Kollegin im Angestelltenverhältnis auch Heilmassagen durchführen darf?“

Antwort:

Heilbademeister und Heilmasseure alt sind zur Ausübung des Berufes als „Medizinischer Masseur“/ „Medizinische Masseurin“ berechtigt.
Im Bundesgesetz über die Berufe und die Ausbildungen zum medizinischen Masseur und zum Heilmasseur (Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz – MMHmG) StF: BGBl. I Nr. 169/2002 wird diese unselbständige Berufsausübung geregelt:

Berufsausübung als medizinischer Masseur

§ 14.

Eine Berufsausübung als medizinischer Masseur darf im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu

1.einem Rechtsträger einer Krankenanstalt oder Kuranstalt oder
2.einem Rechtsträger einer sonstigen unter ärztlicher Leitung oder Aufsicht stehenden Einrichtung, die der Vorbeugung, Feststellung oder Heilung von Krankheiten oder der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen, oder
3.einem freiberuflich tätigen Arzt, einer Gruppenpraxis, einer Primärversorgungseinheit oder
4.einem freiberuflich tätigen diplomierten Physiotherapeuten
erfolgen.

Die weiteren Regelungen des MMHmG, die die Heilbademeister und Heilmasseure alt betreffen:

Heilbademeister und Heilmasseure

§ 80.

(1) Personen, die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Bundesgesetzes eine Berufsberechtigung als „Heilbademeister und Heilmasseur“ gemäß dem MTF-SHD-G, BGBl. Nr. 102/1961, besitzen, sind zur Ausübung des Berufs des medizinischen Masseurs und zur Führung der Berufsbezeichnung „Medizinischer Masseur“/“Medizinische Masseurin“ berechtigt.

(2) Personen, die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Bundesgesetzes eine Berufsberechtigung als „Heilbademeister und Heilmasseur“ gemäß dem MTF-SHD-G besitzen, sind zur Ausübung der Spezialqualifikation der Hydro- und Balneotherapie und zur Führung der Zusatzbezeichnung „medizinischer Bademeister“/“medizinische Bademeisterin“ in Klammer berechtigt.

Heilbademeister – gewerblicher Masseur:
Die Zeugnisse über die erfolgreiche Ausbildung zum Heilbademeister und Heilmasseur reichen nicht aus, um das reglementierte Gewerbe der Massage (gem. § 94 Z 48 GewO 1994) anmelden zu können. Es bedarf auch hier – wie beim medizinischen Masseur – der erfolgreich abgelegten Befähigungsprüfung.

Das heißt, Sie können die Dame mit der Ausbildung zur Heilmassage alt anstellen und kann die Dame dann im Rahmen Ihrer bestehenden Gewerbeberechtigung (gewerbliche) Massagen durchführen.
Allerdings keine Heilmassagen!
Heilmassagen dürfen selbständig nur Heilmasseure durchführen.
Heilmasseure dürfen dabei auch keine med. Masseure anstellen.
Also die kurze Zusammenfassung der längeren Antwort:
Sie können die Dame gerne anstellen um gewerbliche Massagen durchzuführen, Heilmassagen dürfen Sie im Rahmen der gewerblichen Massagen unter keinen Umständen anbieten und durchführen, auch mit angestellten med. Masseuren nicht.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)