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Der MBA feiert seinen 100sten Geburtstag – dieser weltweit bekannte Abschluss ist auch Ihnen im Fernstudium an der Allensbach Hochschule möglich:

Als der MBA erstmals 1921 von der Harvard University angeboten wurde, war der Siegeszug dieser mittlerweile internationalsten akademischen Ausbildung für Manager/-innen nicht vorherzusehen.

In einer Vorform als Master of Commercial Science erstmals im Jahr 1902 an der Tuck School in New Hampshire verliehen wurde der MBA in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wirklich populär, kam in den 90er Jahren nach Deutschland und vor 35 Jahren auch nach Österreich.

Lesen Sie die spannende Geschichte des MBA hier nach!

Weltweit können Sie mittlerweile aus mehr als 2.000 MBA-Angeboten wählen.

Eines darf ich Ihnen heute vorstellen, jenes der Allensbach Hochschule aus Konstanz, welches Ihnen als Fernstudium den zeit- und ortsunabhängigen Abschluss neben Beruf und Familie ermöglicht.

Für wen eignet sich dieses MBA-Studium?

Sie haben bereits einen ersten, nicht wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss erworben, z.B. als Ingenieur, Jurist, Mediziner, Geistes- oder Naturwissenschaftler, und möchten Ihre Fachkompetenz mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Management-Know-how kombinieren, weil Sie sich z.B. selbstständig machen möchten oder eine Führungsposition im Unternehmen anstreben. Für die Beförderung auf eine Führungsposition ist ein MBA-Studium oftmals die Voraussetzung, da neben Kompetenzen in der Personalführung auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse gefordert sind – wenn die Stelle beispielsweise Budgetverantwortung beinhaltet.

Ein MBA-Studium hilft Ihnen auch beim Erwerb des notwendigen Knowhows, wenn Sie als Mediziner eine eigene Klinik führen möchten oder als Jurist mit betriebwirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert sind.

An der Allensbach Hochschule können Sie dieses Wissen berufsbegleitend im Fernstudium erwerben und sind dabei örtlich und zeitlich flexibel. Neben einer fundierten wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung erwartet Sie im Studiengang MBA General Management eine persönliche Betreuung durch die Professoren und Dozenten –  ohne Präsenzveranstaltungen vor Ort und ohne Präsenzpflichten. Ihre Vorlesungen finden live als Webinar statt und Sie können mit Ihren Dozenten und Mitstudierenden aktuelle Fragestellungen diskutieren. Bei Bedarf können Sie jederzeit auf die Aufzeichnungen zugreifen.

MBA in drei Studienvarianten – berufsbegleitend im Fernstudium

Den MBA in General Management gibt es in drei Studienvarianten:

  1. ohne Vertiefungsrichtung mit einer Studiendauer von 2 Semestern (60 ECTS) – für Absolventen mit mindestens 240 ECTS („Executive Variante“)
  2. ohne Vertiefungsrichtung mit einer Studiendauer von 3 Semestern (90 ECTS) – für Absolventen mit mindestens 210 ECTS
  3. mit Vertiefungsrichtung mit einer Studiendauer von 4 Semestern (120 ECTS) – für Absolventen mit 180 ECTS

Falls Sie also über ein Diplom FH, Diplom BA oder ein Diplom Universität verfügen, können Sie das MBA-Studium in weniger als zwei Jahren abschließen.

Und wenn Sie noch mehr erreichen wollen: Es stehen Ihnen optional verschiedene Vertiefungsrichtungen zur Auswahl, die Sie zu einem gesuchten Experten in der jeweiligen Fachrichtung machen. Als Akademiker mit einem MBA-Aufbaustudium verbessern Sie Ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt und legen somit den Grundstein für den Weg in gehobene Führungspositionen. Zudem steht Ihnen der Weg offen, zu einem späteren Zeitpunkt noch berufsbegleitend zu promovieren.

Studienbeginn: jederzeit

Nachdem Sie alle Prüfungsleistungen erfolgreich erbracht haben, verleiht Ihnen die Hochschule den akademischen Grad “Master of Business Administration (MBA)”, welcher Sie auch zur Promotion berechtigt.

Setzen Sie Ihren eigenen Schwerpunkt im MBA-Studium

Wählen Sie eine der folgenden Vertiefungsrichtungen aus:

  • Finance Management
  • Human Resources Management
  • Marketing Management
  • Digital Business Management
  • Engineering Management
  • Wirtschaftspsychologie
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Transformations- und Turnaround-Management
  • Economics

Der MBA-Studiengang der Allensbach Hochschule ist die beste Voraussetzung für Ihren nächsten Karriereschritt!

Garantierte Qualität: Der Studiengang ist von der Akkreditierungsagentur ZEvA und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Studiengangleitung: Prof. Dr. habil. Robert Neumann

Alles weitere zum MBA-Studium können Sie hier nachlesen bzw. wenden Sie sich direkt an mich: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Fußpflege in den Räumen einer Arztpraxis?

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Frage:

Ich arbeite in einer Arztpraxis. Darf man darin Fußpflege anbieten?

Eine gute Frage:

Ja, die Fußpflege darf in den Räumen einer Arztpraxis vorgenommen werden.

Die allgemeinen Anforderungen an die Betriebsräume und Arbeitsgeräte, die Personalhygiene und die Desinfektion finden sich in der Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über Ausübungsregeln für Fußpflege, Kosmetik und Massage durch Gewerbetreibende StF: BGBl. II Nr. 262/2008, in dieser Verordnung finden Sie auch die Speziellen Anforderungen für die Fußpflege:

Spezielle Anforderungen an die Arbeitsgeräte für die Fußpflege:

1.Die Arbeitsgeräte (z. B. Scheren, Nagelzangen, Hautzangen, Klingenhalter, Hohlhandmeißel, Fräser, Feilen) müssen chemisch oder thermisch desinfizierbar sein und nach der Anwendung chemisch oder thermisch desinfiziert werden oder es müssen Einmalprodukte verwendet werden, die nach jeder Anwendung ordnungsmäßig zu entsorgen sind.
2.Es dürfen nur sterilverpackte Einmalklingen verwendet werden.

Spezielle Anforderungen an die Personalhygiene für Fußpfleger:

1.Als Eigenschutz sind Schutzbrillen und Mundschutz bei Schleifarbeiten (Nagelschleifarbeiten) zu tragen.
2.Bei Arbeiten am Kunden in der Fußpflege sind immer Einmalhandschuhe zu tragen.

Spezielle Anforderungen an die Reinigung/Desinfektion für Fußpfleger:

1.Spezielle Fußpflegewannen und die Fußstützen des Behandlungsstuhles sind nach jeder Benützung zu reinigen und zu desinfizieren.
2.Bei der Behandlung von Folgeerscheinungen von Nagelpilzerkrankungen (Staubbelastung und dadurch Verbreitung des Nagelpilzes über die Nagel- und Hautschuppen) ist nach dem Ende der Behandlung eine gründliche Reinigung und Desinfektion aller kontaminierten Flächen (z. B. auch belastete Bereiche des Bodens) vorzunehmen.

Wenn Sie die Befähigung als Fußpflegerin haben, können Sie die Fußpflege in den Räumlichkeiten der Arztpraxis selbständig ausüben.

Falls nicht, könnte der Arzt oder die Ärztin die Voraussetzungen schaffen. Das Berufsrecht der selbständigen Ausübung der Fußpflege als reglementiertes Gewerbe erfordert natürlich Zugangsvoraussetzungen, die ein Arzt leicht erfüllt:

Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Zugangsvoraussetzungen für das reglementierte Gewerbe der Fußpflege (Fußpflege-Verordnung) StF: BGBl. II Nr. 48/2003:

Zugangsvoraussetzungen

§ 1. Die fachliche Qualifikation zum Gewerbe der Fußpflege (§ 94 Z 23 GewO 1994) wird erbracht durch Belege über

1.den erfolgreichen Abschluss der Studienrichtung Medizin/Humanmedizin/Zahnmedizin und die Unternehmerprüfung, soweit diese nicht auf Grund einer Verordnung gemäß § 23 Abs. 3 GewO 1994 entfällt, und eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit 

Nachfrage:

Ich bin Fußpflegerin mit Befähigungsprüfung und arbeite seit kurzem in einer Arztpraxis, der Arzt möchte nun die Fußpflege anbieten

Falls Sie das Gewerbe der Fußpflege anbieten wollen, müssen Sie einen Gewerbeschein haben.

Entweder Sie – auf Grund Ihrer Befähigungsprüfung kein Problem – oder eben der Arzt.

Der Arzt kann den Gewerbeschein für sich selbst auch beantragen, wenn er ein Jahr fachliche Tätigkeit und drei Jahre selbständige Tätigkeit (damit entfällt der Nachweis der Unternehmerprüfung) nachweisen kann.

Es haftet jene Person, die das Gewerbe ausübt, eben Sie oder der Arzt.

Es gäbe auch die Möglichkeit, dass der Arzt Sie als gewerberechtliche Geschäftsführerin für die Fußpflege anstellt, da Sie ja schon in der Praxis arbeiten, ist das sicher kein Problem.

Dann beantragt der Arzt den Gewerbeschein Fußpflege für sich auf Grund Ihrer Befähigungsprüfung (als gewerberechtliche Geschäftsführerin), haftet auch selbst und Sie sind die gewerberechtliche Geschäftsführerin und haften für die Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften.

Aber das wirtschaftliche Risiko trägt der Arzt.

Dieses wird aber gering sein, da die zusätzlichen Investitionen in der Praxis überschaubar sind und Sie ohnehin schon angestellt sind.

Die gewerberechtliche Geschäftsführung durch Sie kann dann auch über eine Lohnerhöhung und/oder Überstunden, Prämien … geregelt werden, das könnte der Steuerberater des Arztes auf eine optimale Lösung für beide Seiten hin gerne überlegen.

Anmerkungen, Kritik und Diskussionsbeiträge bitte einfach per Mail an martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Fußpflege:

man doing massage for client in salon

Österreich: ab 2022 Physiotherapie auf Krankenschein

Physiotherapie soll es ab dem kommenden Jahr auf Krankenschein geben – und zwar nicht nur in den Vertragsinstituten und den Gesundheitszentren der Gesundheitskasse, sondern erstmals auch bei niedergelassenen Physiotherapeuten.

Physiotherapie ist die Arbeit mit Bewegung und umfasst physiotherapeutische Verfahren der Bewegungstherapie sowie begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie

Der Fokus der Physiotherapie liegt auf der Entwicklung und den Funktionsweisen des Bewegungssystems sowie auf dem Wechselspiel von Sensorik und Motorik.

Physiotherapie wird in der Prävention, Therapie, Rehabilitation sowie in Palliative Care und Hospizwesen angewendet. Das Arbeitsfeld der PhysiotherapeutInnen umfasst praktisch alle medizinischen Fachbereiche.

Physiotherapeutinnen und -therapeuten arbeiten in ihrer Praxis freiberuflich und stellen eine Rechnung, die der Patient bzw. die Patientin bezahlt. Dieser reicht die Rechnung anschließend bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) ein und erhält innerhalb mehrerer Wochen einen fixen Satz in Höhe von 33,43 Euro pro Therapiestunde zurück.

Ab 2022 soll das zum Teil anders werden, denn mehr als 300 Physiotherapeutinnen und -therapeuten in Österreich erhalten dann einen Kassenvertrag.

Behandlung in diesem Falle kostenlos!

Bei Therapeuten mit Kassenvertrag kostet die Behandlung nichts, sie wird wie bei einem Kassenarzt direkt mit der ÖGK abgerechnet. Bei allen anderen niedergelassenen Physiotherapeutinnen und -therapeuten bleiben die Abläufe gleich wie bisher, es ändert sich aber der Kostenzuschuss der ÖGK. Physiotherapeuten ohne Kassenvertrag werden dann wie Wahlärzte behandelt und stellen Rechnungen, der Patient erhält 80 Prozent der Kosten zurück.

Für eine Stunde sind das im Schnitt 48 Euro, denn auch der Stundensatz wurde neu verhandelt: Er liegt ab 1. Jänner bei 60 Euro. Der Tarif und der Kostenzuschuss der ÖGK werden aber nicht fixiert, sondern valorisiert, also jährlich erhöht. Wie bisher benötigt man eine Verordnung der behandelnden Ärztin bzw. des Arztes. Die Bewilligungspflicht, die derzeit wegen der Pandemie bis Ende des Jahres gänzlich ausgesetzt ist, wird für Kassen-Therapeuten auch künftig wegfallen. Für freiberufliche Physiotherapeuten tritt die Bewilligungspflicht ab 1. Jänner wieder in Kraft.

„Mit erstem Schritt zufrieden“

Physio Austria-Präsidentin der Constance Schlegl, MPH, zeigt sich „mit diesem ersten Schritt zufrieden“.

Mehr zur Physiotherapie in Österreich: https://www.physioaustria.at

Anmerkungen, Kritik und Diskussionsbeiträge bitte einfach per Mail an martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

Physio Austria -Physiotherapie:

Die Geschichte der Physiotherapie in Österreich:

Gemeinsam mehr erforschen: 15 x 10.000 Euro für die besten Ideen: Der Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Mitforschen erwünscht! Unter diesem Motto steht der Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!Wissenschaft im Dialog lädt Studierende, Postdocs und junge Forschende aller Fachrichtungen ein, kreative und interaktive Projektideen einzureichen, die eine Brücke zwischen Forschung und lokaler Bevölkerung schlagen und die Gesellschaft aktiv einbinden. Die 15 Gewinnerteams erhalten jeweils 10.000 Euro, um ihre Ideen umzusetzen. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2021. 

Ob ein mobiles Labor, in dem Forschende und die Menschen vor Ort gemeinsam Umweltdaten auswerten, ein Podcast, der zusammen mit den Hörerinnen und Hörern produziert wird, oder eine studentische Initiative, die gemeinsam mit Pflegebedürftigen das Arbeitsfeld Pflege neu denkt – gefördert werden Ideen, bei denen die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern integraler Bestandteil des Projekts ist. Von einer solchen Zusammenarbeit können sowohl Wissenschaft als auch Gesellschaft profitieren: Während die Forschenden Impulse aus der Bevölkerung unmittelbar aufgreifen können, erhalten Bürgerinnen und Bürger einen intensiven Einblick in wissenschaftliche Prozesse und Methoden. Ein wichtiger Parameter, um Vertrauen in Wissenschaft und Forschung zu stärken.
 
Die Umsetzung der 15 besten Projekte wird mit je 10.000 Euro und Workshops zur Wissenschaftskommunikation unterstützt. Dabei stellt der Wettbewerb häufig einen Startschuss für eine erfolgreiche Zukunft in der Wissenschaftskommunikation dar. Zahlreiche Gewinnerteams der vergangenen Jahre fanden im Anschluss an den Hochschulwettbewerb sowohl national als auch international Beachtung, erhielten Preise und Folgeförderungen und konnten sich langfristig in der Wissenschaftskommunikation etablieren.
 
Der Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog in Kooperation mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation und der Hochschulrektorenkonferenz. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb: hochschulwettbewerb.net/2022
Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!: wissenschaftsjahr.de

Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

#MeineFragefürdieWissenschaft

Das Wissenschaftsjahr beschreitet neue Wege: Erstmalig steht kein einzelnes Thema im Fokus, sondern die Fragen der Bürgerinnen und Bürger bilden den Mittelpunkt des Geschehens. Ihre Frage zählt im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Wissenschaft und Forschung durchdringen alle Bereiche unseres Lebens. Täglich gibt es neue Forschungsergebnisse, die unmittelbar für uns Menschen relevant sind oder es werden können. Ob es nun die wachsende Bedeutung von Algorithmen im Alltag und im Arbeitsleben ist, die Frage, wie und wovon sich eine wachsende Weltbevölkerung ernähren wird, oder der Einfluss unserer Lebensführung auf das globale Klima: Wir als Gesellschaft stehen im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen. Es ist daher entscheidend, dass wir alle uns mit den Erkenntnissen von Wissenschaft und Forschung auseinandersetzen, nachfragen und die eigene Perspektive und das eigene Wissen einbringen – um gemeinsam die Gesellschaft zu gestalten.

Ganz im Sinne der Partizipation treten im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! einzelne Bürgerinnen und Bürger sowie zivilgesellschaftliche Gruppen mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft in einen partnerschaftlichen Dialog, um voneinander zu lernen. Das Ziel: gemeinschaftlich erarbeitete Impulse in zukünftige Forschungsvorhaben und Forschungspolitik einzubringen.

Hierzu werden, zum Auftakt des Wissenschaftsjahres, von Januar bis April 2022 alle Bürgerinnen und Bürger im IdeenLauf – der zentralen Mobilisierungsaktion – dazu aufgefordert, ihre persönlichen Fragen an die Wissenschaft zu stellen. Ab April werden diese Fragen dann sowohl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als auch von Bürgerinnen und Bürgern gesichtet, übergreifenden Themen zugeordnet und weiterbearbeitet – als Anregung für Wissenschaft und Politik.

Machen Sie mit!

Im Zentrum des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! stehen also Sie, die Bürgerinnen und Bürger, die der Wissenschaft Fragen stellen können: konkrete Fragen, alltagsnahe Fragen, aber auch visionäre Fragen. Die Vielfalt der Anliegen, Visionen und Wünsche der Gesellschaft wird das neue Wissenschaftsjahr prägen, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch die Initiative Wissenschaft im Dialog initiiert ist.

Sie können das Wissenschaftsjahr aktiv mitgestalten, indem Sie alle Fragen stellen, die Sie beschäftigen – der Neugier sind keine Grenzen gesetzt. Und auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, das Jahr als Chance für den Dialog zu nutzen. Sie erleben ihre Disziplin aus anderen Blickwinkeln und erhalten Fragen, die so nie gestellt worden wären.

Das Wissenschaftsjahr wird – virtuell und analog – Räume eröffnen, um aufeinander zuzugehen und die Forschung aus völlig neuen Perspektiven zu betrachten. Seien auch Sie dabei.

Österreich: Diplomrechtspflegerinnen und Diplomrechtspfleger – Unbekannte Wesen

Die Vereinigung der Diplomrechtspflegerinnen und Diplomrechtspfleger ÖsterreichsVDRÖ – legt die Broschüre „Diplomrechtspflegerinnen und Diplomrechtspfleger – Unbekannte Wesen“ in mittlerweile vierter Auflage vor, um den für das Rechtsleben so wichtigen Beruf näher vorzustellen und auch bekannter zu machen.

Die informative Broschüre

  • befasst sich mit der Entstehungsgeschichte der Rechtspflege in Österreich, stellt das Berufsbild und die Ausbildung sowie die Zuständigkeiten und Arbeitsgebiete vor … wussten Sie z.B., dass bei bestimmten Bezirksgerichten ein Schiffsregister geführt wird? …..
  • wird auf Berufsinformationsmessen und an alle österreichischen Handelsakademien verteilt,
  • steht auch zum Download auf der Webpage des VDRÖ bereit.

Dazu auch: Rechtspfleger? Gibt es auch Linkspfleger? Rechtspfleger – die unbekannten ExpertInnen

Anmerkungen, Kritik und Diskussionsbeiträge bitte einfach per Mail an martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

Rechtspfleger:

Diplomrechtspfleger*innen

Allgemeines

Diplomrechtspfleger*innen sind in Österreich eine unverzichtbare Säule der Gerichtsbarkeit. Bereits mehr als drei Viertel aller Entscheidungen bei Österreichs Bezirksgerichten werden von Diplomrechtspfleger*innen getroffen.

Diplomrechtspfleger*innen sind besonders ausgebildete und geprüfte Gerichtsbedienstete, denen zur Entlastung der Richter*innen aufgrund des Bundes-Verfassungsgesetzes und des Rechtspflegergesetzes die Erledigung bestimmter Geschäfte der Zivilgerichtsbarkeit erster Instanz überlassen wird. Sie sind an die Weisungen der nach der Geschäftsverteilung zuständigen Richterin bzw. des Richters gebunden; diese können sich auch jederzeit die Erledigung der Rechtssache vorbehalten oder diese an sich ziehen. Diplomrechtspfleger*innen können nur Beschlüsse fällen. Dem dagegen erhobenen Rekurs kann die bzw. der Richter*in selbst stattgeben; darüber hinaus besteht das Rechtsmittel der Vorstellung an die bzw. den Richter*in.

Aufgabenbereiche

Der Wirkungsbereich der Diplomrechtspfleger*innen umfasst unter anderem das Mahnverfahren, die Bestätigung der Rechtskraft und Vollstreckbarkeit von richterlichen Entscheidungen in eigenen Arbeitsgebiet, die Entscheidung über Verfahrenshilfeanträge im Rechtspflegerverfahren und die Vornahme von Amtshandlungen aufgrund eines Rechtshilfeersuchens eines inländischen Gerichts oder einer inländischen Behörde.

Besonders umfangreich ist die Tätigkeit der Diplomrechtspfleger*innen im Exekutionsverfahren und im Privatkonkurs. Dazu kommt die Führung von Grundbuch und Firmenbuch. Weitere Tätigkeitsbereiche liegen im Verlassenschafts- und Pflegschaftsverfahren (Außerstreitsachen).

Die Bestellung zur bzw. zum Diplomrechtspfleger*in kann für eines oder mehrere dieser Arbeitsgebiete erfolgen. Jedes dieser Arbeitsgebiete erfordert eine gesonderte Ausbildung und eine gesonderte Bestellung für die Diplomrechtspflege auf diesem Gebiet.

Ausbildung

Zur Ausbildung als Diplomrechtspfleger*innen werden nur Gerichtsbedienstete zugelassen, die die Matura oder eine Beamtenaufstiegsprüfung abgelegt, zwei Jahre lang in einer Gerichtskanzlei gearbeitet und die Gerichtskanzleiprüfung sowie die Fachdienstprüfung absolviert haben. Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst die Tätigkeit bei Gericht mit der Vorbereitung von Erledigungen auf dem angestrebten Arbeitsgebiet, die Teilnahme an einem Grund- und einem Arbeitsgebietslehrgang und die positive Ablegung einer Prüfung auf diesen Gebieten. Nach der bestandenen Rechtspflegerprüfung erhalten die Rechtspflegeranwärter*innen von der Bundesministerin bzw. vom Bundesminister für Justiz ein Diplom.

ANDREA PENZ – Malerei und Grafik – Alles Neue (und das Alte)

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG

Galerie Medienhaus Wimmer – 20. Oktober – 19. November 2021

Eröffnung der Ausstellung:  Mittwoch, 20. Oktober 19.30 Uhr, Wimmer Medienhaus; Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung:                    Ing. Andreas Cuturi, MAS MIM

Laudator:                        Prof. Dr. Dr. Martin Stieger, Kulturreferent a.D.

Eröffnung:                      Ing. Rudolf Haase/LIMODOR

zu sehen:                       bis Freitag, 19. November 2021

Mo bis Do 8.00 – 12.00 Uhr & 14.00 –16.45 Uhr, Freitag von 8.00–12.00 Uhr oder nach Vereinbarung unter: 0664 / 73 570 689 bzw. andrea.penz@hotmail.com

Informationen zur Künstlerin Andrea Penz:

4800 Attnang Puchheim, Salzburgerstraße 101, Telefon: 0664.73570689, E-Mail: andrea.penz@hotmail.com

Geboren: 1966 in Vöcklabruck, lebt und arbeitet auch im Raum Vöcklabruck.
Grafische Ausbildung als Werbedesignerin.
Intensive Beschäftigung mit Malerei seit 1998

2004/2005 Unterricht bei Prof. Colnago

2006 – 2010 Aktstudium an der Kunstuniversität Linz bei Univ. Prof. Dietmar Brehm
(mit Auszeichnung abgeschlossen)

2008 Studium an der internationalen Sommerakademie Traunkirchen bei Xenia Hausner

2009 Studium an der internationalen Sommerakademie Traunkirchen bei Christian Ludwig Attersee

2010 Studium an der internationalen Sommerakademie Traunkirchen bei Jürgen Messensee

2011 Studium an der internationalen Sommerakademie Traunkirchen bei Christian Ludwig Attersee

2012 Studium an der internationalen Sommerakademie Traunkirchen bei den Zhou Brothers

2013/14 Aktzeichnen an der Kunstuniversität Linz, Mag. Annelies Oberdanner

2014 Studium an der internationalen Sommerakademie Traunkirchen bei Ákos Birkás

2015 Mitglied des bsa:art Oberösterreich,

Verschiedene Ausstellungen, unter anderem in der
– 2009 Galerie Atrium(Bad Schallerbach)
– 2010 Galerie des LKH (Vöcklabruck)
– 2010 Galerie Warum.Kunst.Raum (Wels)
– 2012 Galerie der Stadt Vöcklabruck      Lebzelterhaus
– 2013 Galerie Warum.Kunst.Raum (Wels)
– 2013 Wandergalerie Lichtschein   (Vöcklabruck)
– 2014 Galerie Graffiti (Vöcklabruck)
– 2014 Stadtturmgalerie Schwanenstadt
– 2015 Kunst trifft Handwerk (Vöcklabruck) Ausstellungsbeteiligungen in Linz, Gmunden, Traunkirchen

Die Künstlerin befragt zu ihrer Arbeit:

Mich malend auszudrücken ist mir ein großes Anliegen. Im Malprozess versuche
ich mich so frei wie möglich zu zeigen um herauszufinden, was nach Ausdruck verlangt. Deshalb sind meine Bilder nicht durchkonzipiert, sondern wachsen ihrer endgültigen Aussage entgegen.
Sehr oft werden sie zu gegenständlichen Arbeiten. Wenn die Farbe aber nur nach Gefühlsausdruck verlangt, entstehen auch abstrakte Bilder.
Alles Menschliche interessiert mich, vom körperlichen bis zum geistigen Ausdruck.
Themen sind Mensch, Raum und Abstraktion des Raumes. Malerei bedeutet für mich Freiheit
.“

………. und zum Thema der Ausstellung:

Den Titel „Alles Neue (und das Alte)“ habe ich gewählt, da sich in meiner Arbeitsweise mit Beginn der Coronakrise doch merklich etwas geändert hat. Die Abstraktion wurde immer wichtiger und die gegenständliche Arbeit stark zurückgedrängt. In der Ausstellung soll aber beides seinen Platz finden, die Arbeiten vor dieser seltsamen Zeit und die, die während der letzten eineinhalb Jahren entstanden sind. Ich werde auch die Entwicklung in dieser Zeit in Blöcken zeigen. Ich glaube, wir sind alle wachgerüttelt worden und das wird natürlich auch in der Kunst sichtbar. Wenn neue Wege eingeschlagen werden, ist es immer spannend und wir dürfen uns trauen, das auch anzunehmen und so weiterzugehen.“

Anmerkungen, Kritik und Diskussionsbeiträge zu meinen Blog-Beiträgen bitte einfach per Mail an martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

DHV-Symposium 2021 – (K)eine Zäsur!? Die Covid-19-Pandemie und ihre Folgen im Spiegel der Wissenschaft

Die Covid-19-Pandemie hält die Welt bereits seit anderthalb Jahren in Atem. Der Kampf gegen das SARS-CoV2-Virus hat den gewohnten Alltag auf den Kopf gestellt: Die weltweite Verflüssigung von Grenzen mit zunehmend freierem Verkehr von Finanzen, Waren, Dienstleistungen und auch Personen ist zeitweise nachhaltig ins Stocken geraten. Die in den letzten Jahrzehnten forcierte internationale Arbeitsteilung in der Wirtschaft war einer ernsten Prüfung ausgesetzt.

Statt internationalen oder supranationalen Einrichtungen wie der WHO oder der EU geben im Kampf gegen das tödliche Virus die Nationalstaaten den Ton an, obwohl deren Bedeutung im Zeitalter der Globalisierung nachzulassen schien. Temporäre „Lockdowns“ und „Shutdowns“ haben Arbeitsplätze gekostet und Existenznöte verstärkt. Im Streit um die Verhältnismäßigkeit der Pandemiebekämpfung haben die sozialen Spannungen zugenommen.

Welche Auswirkungen hat die Covid-19-Pandemie bisher auf Staat und Gesellschaft – gesundheitlich, sozial und wirtschaftlich? Ist die Pandemie eine Zäsur, gar der Beginn einer Zeitenwende, oder lässt sie sich mit anderen Einschnitten der Menschheitsgeschichte vergleichen? Birgt sie neben Gefahren möglicherweise auch Chancen? Welche Lehren können und sollten aus der Pandemie gezogen werden? Und was sind die Möglichkeiten, um die Menschheit vor künftigen Pandemien besser zu wappnen?

Diesen und damit zusammenhängenden Fragen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 27. Oktober 2021 nachgehen.

Als Berufsvertretung der „Köpfe, die Wissen schaffen“, will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Zeitplan

09:30 bis 09:45 Uhr: Eröffnung und GrußwortUniv.-Professor Dr. Bernhard Kempen, Universität zu Köln, Institut für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht; Präsident des Deutschen Hochschulverbandes
Professor Dr. h.c. Dipl.-Ing. Dietmar v. Hoyningen-Huene, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der MLP Corporate University


09:45 bis 10:30 Uhr: Die Covid-19-Pandemie aus Sicht einer MedizinerinUniv.-Professorin Dr. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt und „Hochschullehrerin des Jahres 2021″


10:30 bis 11:15 Uhr: Die Covid-19-Pandemie aus Sicht eines (Medizin-)Historikers Univ.-Professor Dr. Heiner Fangerau, Lehrstuhl für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Düsseldorf


11:15 bis 11:45 Uhr: Kaffeepause


11:45 bis 12:30 Uhr: Die Covid-19-Pandemie aus Sicht eines Ökonomen

Univ.-Professor Dr. Clemens Fuest, Direktor des ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München


12:30 bis 14:00 Uhr: Mittagspause


14:00 bis 14:45 Uhr: Die Covid-19-Pandemie aus Sicht einer Soziologin

Univ.-Professorin Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin


14:45 Uhr: Schlusswort


 Programm zur Veranstaltung (PDF)

Teilnahmegebühren

Reguläre Präsenz-Teilnahmegebühr: EUR 60,-
Ermäßigte Präsenz-Teilnahmegebühr für Studierende: EUR 30,-

Darin enthalten: Tagungsunterlagen, Mittagessen und Tagungsgetränke. Teilnahme an den Diskussionen im Anschluss an die jeweiligen Vorträge.


Online-Teilnahmegebühr: EUR 20,-

Darin enthalten: Tagungsunterlagen (elektronisch).

Anmeldebedingungen

Anmeldungen sind verbindlich.

Bei Stornierung einer Präsenz-Anmeldung bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 25,- EUR.
Danach bzw. bei Nichterscheinen des Teilnehmers/der Teilnehmerin berechnen wir die gesamte Tagungsgebühr.

Bei Stornierung einer Online-Anmeldung innerhalb von zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin berechnen wir die gesamte Tagungsgebühr.

Abmeldungen müssen schriftlich erfolgen. Eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers/der angemeldeten Teilnehmerin ist möglich.

Veranstaltungsort

Präsenz:

Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstr. 45
53175 Bonn

Anreise zum Wissenschaftszentrum Bonn

Hygienekonzept Wissenschaftszentrum Bonn

Hygieneregeln Wisenschaftszentrum Bonn

Hotels in Bonn


Online:

Zur Online-Teilnahme wird die Software Zoom verwendet. Es ist zudem eine MEETING-Registrierung bei Zoom notwendig.

Nach der Buchung erhalten Sie weitere Informationen zu den Zugangs- und Anmeldemöglichkeiten.

Weitere Informationen   

Die Teilnehmendenzahl wird von den aktuellen gesetzlichen und pandemiebedingten Randbedingungen abhängig sein.

Diese Veranstaltung wird teilweise mit Bild aufgezeichnet. Mit Ihrer persönlichen Präsenz-Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Bildmaterial für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden darf.

Die Angaben zu Name, Institution/Hochschule, Fachbereich und E-Mail-Adresse dienen den Referenten zur Vorbereitung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer derselben Veranstaltung erhalten eine Übersicht als Teilnehmerliste zum Zweck der Netzwerkbildung.

Das Symposium ist als ‚Hybrid-Veranstaltung‘ angelegt: Eine Teilnahme ist alternativ vor Ort, im Wissenschaftszentrum Bonn, oder online möglich.

  • Bei einer Teilnahme vor Ort können Sie aktiv an der Diskussion im Anschluss an die Vorträge teilnehmen.
  • Bei einer Online-Teilnahme ist eine aktive Partizipation an der Präsenzveranstaltung nicht möglich. Hier gibt es die Möglichkeit, mit anderen Online-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern zu chatten und in der Pause in Breakout-Rooms zu diskutieren.

Datenschutz bei DHV-Veranstaltungen

Datenschutz bei DHV-Veranstaltungen_Foto-Videoaufnahmen


Ansprechpartner

Dr. Tim Kurz
Deutscher Hochschulverband
Projektmanager
Rheinallee 18-20, 53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66 81
E-Mail: kurz@hochschulverband.de

„Ein garstig Lied! Pfui“ Ein politisch Lied!“ Fünf kurze Filmbeiträge zu den Wahlen in Oberösterreich auf Stadt TV Wels

Am 26. September 2021 wird in Deutschland, der steirischen Landeshauptstadt Graz und im Bundesland Oberösterreich gewählt.

Am 26. September 2021 finden in Oberösterreich neben der Landtagswahl auch Gemeinderatswahlen sowie Bürgermeisterinnen- und Bürgermeisterwahlen statt. Rund eine Million Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sind bei diesen Wahlen, die alle sechs Jahre stattfinden, wahlberechtigt.


Stadt TV Wels hat dazu fünf kurze Beiträge auf Youtube gestellt:

„Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied! Ein leidig Lied“! Johann Wolfgang von Goethe (Faust) – „Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze (Politik) gemacht werden, desto besser schlafen sie!“ (Otto von Bismarck):

Sechs Ebenen der Gewaltenteilung – der Landtag als Parlament eines Bundeslandes ….

Soll man taktisch wählen?

Wer darf wählen? Aktives und passives Wahlrecht – auch der EU-Bürger mit Hauptwohnsitz ….

Wie wähle ich richtig – drei Stimmzettel: Landtag, Gemeinderat, Direktwahl Bürgermeister/in:

Anmerkungen, Kritik und Diskussionsbeiträge zu diesen Beiträgen bitte einfach per Mail an martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

Österreich: was sind „allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige“ und wie wird man ein/e solche/r?

Der Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs nimmt als Dachverband nach seinen Statuten die Interessen der für die Gerichte tätigen Sachverständigen österreichweit wahr und erstellte einen Leitfaden für Eintragungswerber zur Aufnahme in die Liste der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs.
Der gerichtliche Sachverständige ist Helfer des Gerichts und stellt diesem sein Fachwissen zur Verfügung.

Im Interesse der Qualität der Rechtspflege muss daher hervorragende Sachkunde, aber auch Objektivität, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit verlangt werden.

Die Fähigkeit, sich korrekt auszudrücken, die einwandfreie Beherrschung der deutschen Sprache und der Rechtschreibung sowie die Fähigkeit, auch fachlich schwierige Sachverhalte verständlich darzulegen, sind weitere unabdingbare Voraussetzungen.

Das Vorliegen und der Weiterbestand dieser Voraussetzungen wird in einem Qualitätssicherungsverfahren (Zertifizierung) geprüft, das die Präsidenten der Gerichtshöfe erster Instanz (das sind die Landesgerichte) als Zertifizierungsstellen durchführen und dessen Ziel die Eintragung in die von ihnen geführte Sachverständigenliste ist.

Nach § 2 des Bundesgesetzes über die allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher (SDG), BGBl 1975/137 idgF sind für eine Eintragung in die Sachverständigenliste folgende Voraussetzungen erforderlich:

  • Sachkunde und Kenntnisse
    • über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts,
    • über das Sachverständigenwesen,
    • über die Befundaufnahme sowie
    • über den Aufbau eines schlüssigen und nachvollziehbaren Gutachtens;

die Prüfung der Sachkunde entfällt bei Inhabern einer entsprechenden Lehrbefugnis an einer Hochschule oder bei Angehörigen eines Berufes, zu dem nach der Berufsordnung auch die Erstattung von Gutachten gehört, z.B. bei Ärzten, Wirtschaftstreuhändern, Psychologen, Ziviltechnikern und Gesundheits- und Kankenpflegern.
Österreichweit einheitliche Prüfungsstandards zur Sachkunde sind im Aufbau bzw. teilweise bereits vorhanden. 

  • zehnjährige, möglichst berufliche Tätigkeit in verantwortlicher Stellung auf dem bestimmten oder einem verwandten Fachgebiet unmittelbar vor der Eintragung
  • eine fünfjährige Tätigkeit solcher Art genügt, wenn der Bewerber als Berufsvorbildung ein entsprechendes Hochschulstudium (im medizinischen Bereich sind 5 Jahre Facharzt Voraussetzung, 5 Jahre nach Steuerberater- oder Ziviltechnikerprüfung) oder ein Studium an einer berufsbildenden höheren Schule erfolgreich abgeschlossen hat.
  • volle Geschäftsfähigkeit
  • körperliche und geistige Eignung
  • Vertrauenswürdigkeit
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder die Staatsangehörigkeit einer Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
  • gewöhnlicher Aufenthalt oder Ort der beruflichen Tätigkeit im Sprengel des Gerichtshofes I. Instanz, bei dessen Präsidenten der Bewerber die Eintragung beantragt
  • geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
  • ausreichende Ausstattung mit der für eine Gutachtenserstattung im betreffenden Fachgebiet erforderlichen Ausrüstung
  • Abschluss einer Haftpflichtversicherung vor der Vereidigung


Empfehlenswert ist zuerst die Antragstellung an das Präsidium des Landesgerichtes (Linz, Salzburg, Ried, Steyr oder Wels) in dessen Sprengel der Wohn- oder Berufssitz gelegen ist.

Das ANTRAGSFORMULAR können Sie hier herunterladen und ausdrucken.

Dem Ansuchen sind folgende Beilagen in 3-facher Kopie anzuschließen:
Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Berufsnachweis, Nachweis über 5- bzw. 10jährige verantwortliche Tätigkeit (Dienstgeberbescheinigung), Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel.
Das Original des Ansuchens ist mit EUR 63,– zu vergebühren (Erlagschein wird vom Landesgericht zugesandt).

Im Zuge des Eintragungsverfahrens holt der/die eintragende Präsident/in unter anderem

  • zur Prüfung der Sachkunde,
  • der Kenntnisse der Verfahrensvorschriften und
  • der Berufsvorbildung

ein Gutachten einer Kommission ein, der ein Richter und zwei Fachleute, die von der Kammer oder gesetzlichen Interessensvertretung, zu der das betreffende Fachgebiet gehört und vom Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs namhaft gemacht wurden, angehören.

Die Kommission hat den Bewerber mündlich, allenfalls auch schriftlich zu prüfen.

Für die Prüfung ist nach der VO des BMJ (BGBl II 2007/397) eine Prüfungsgebühr von EUR 400,– an den zuständigen Gerichtshof zu entrichten.

Bei Heranziehung von mehr als drei Prüfern erhöht sich diese Gebühr um EUR 100,– je zusätzlichem Prüfer.

Die Höhe der Prüfungsgebühr wird Ihnen bei der Ladung zur Prüfung bekannt gegeben.

Für die vor Eintragung in die Liste nachzuweisende Haftpflichtversicherung hat der Hauptverband einen Rahmenvertrag abgeschlossen, auf dessen Grundlage Versicherungsschutz im Rahmen von Einzelverträgen und (für geringfügig beauftragte Sachverständige) von Kollektivverträgen (Gruppenhaftpflichtvertrag) gewährt wird.

Auskünfte zur Versicherung erhalten Sie beim jeweiligen Landesverband.

Es bleibt Ihnen aber selbstverständlich unbenommen, selbst für die erforderliche Versicherungsdeckung zu sorgen.

Führung des Rundsiegels:

Sachverständige haben ein Rundsiegel mit ihrem Namen und der Bezeichnung „Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger“ zu führen (§ 8 Abs. 5 Sachverständigen- und Dolmetschergesetz – SDG).

Es dient der klaren Kennzeichnung von Gerichts- und Privatgutachten.

Bei elektronischen Gutachten ist die Verwendung eines geeigneten Zertifikats (§ 2 Z 8 Signaturgesetz – SigG) ausreichend. 

Nähere Infos hier…

Baden-Württemberg: Deutscher Meister bei Forschung und Entwicklung

Bild:  © picture alliance/dpa | Patrick Seeger

Ein Drittel der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten kamen 2019 aus Baden-Württemberg. Damit ist der Südwesten weiterhin Spitzenreiter in Deutschland.

Baden-Württemberg ist im Bundesländervergleich weiterhin Spitzenreiter bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE).

Ein Drittel der FuE-Investitionen insgesamt kamen nach neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes 2019 aus Baden-Württemberg.

„Die Landesregierung sorgt mit ihrer aktiven Innovationspolitik für ein innovationsfreundliches Klima. Die Zahlen zeigen, dass unsere Angebote für Investitionen in Zukunftstechnologien angenommen werden und baden-württembergische Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter erhöht haben. Gerade aufgrund der Auswirkungen der Pandemie müssen wir an unserem Engagement festhalten. Denn Innovationen sind der entscheidende Faktor, dass unsere Betriebe gut aus der Krise kommen und der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg stark bleibt“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der veröffentlichten Zahlen.

„Vor allem die starke Innovationskraft unserer Automobilbranche spielt hier eine entscheidende Rolle“, sagte die Ministerin. „Beim Transformationsprozess der Automobilwirtschaft bilden Forschung und Entwicklung sowie Innovation und Technologietransfer den Schlüssel zum Erfolg. Wir wollen es schaffen, dass unsere Wirtschaft bei den Hochtechnologie-Schlüsselkomponenten wie dem E-Motor oder der Brennstoffzelle eine starke Marktstellung erreicht“, so die Ministerin. Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg bündelt Baden-Württemberg deshalb die Stärken der weltweit agierenden Automobilhersteller und Zulieferer. „Die Stakeholder können so ihr gemeinsames Potenzial in den Transformationsprozess einbringen“, sagte die Ministerin.

Laut dem Statistischen Landesamt stiegen 2019 im Südwesten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei Unternehmen auf ein neues Rekordniveau von insgesamt rund 25,3 Milliarden Euro und im Vergleich zum Jahr 2017 um 8 Prozent. 2019 wurden von baden-württembergischen Unternehmen aus der Automobilbranche rund 13,3 Milliarden Euro für FuE aufgewendet. Über die Hälfte der im Jahr 2019 in Baden-Württemberg investierten FuE-Aufwendungen gehen damit auf die Automobilbranche zurück.

Statistisches Landesamt: Die Hälfte der deutschlandweiten FuE-Investitionen kommen aus Baden-Württemberg und Bayern

Sie können in Baden Württemberg auch studieren – von der ganzen Welt aus – in Fernstudien der Allensbach Hochschule, Konstanz

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

An der Allensbach Hochschule studieren: