Baden-Württemberg Vorbild für Psychologie-Studieneignungstest

© picture alliance/dpa | Patrick Seeger

Der baden-württembergische Studieneignungstest für Psychologie, der im Jahr 2022 entwickelt wurde, ist Grundlage für den 2023 erstmals bundesweit durchgeführten Zulassungstest für ein Bachelorstudium Psychologie. Das innovative Verfahren verbessert die Chancengerechtigkeit bei der Zulassung.

Psychologie gehört zu den begehrtesten Studienfächern – die Nachfrage ist enorm und übersteigt die zur Verfügung stehenden Studienplätze um ein Vielfaches. Auch im Studiengang Psychologie wurde ein neues Auswahlkriterium etabliert, das stärker auf die fachspezifische Eignung abhebt und damit die Chance auf einen Studienplatz auch ohne Bestnote im Abitur erhöht. Im vergangenen Jahr ist der mit Landesmitteln geförderte und von den Universitäten HeidelbergFreiburgMannheimTübingen und Ulm gemeinsam entwickelte Studieneignungstest für Psychologie erstmals erfolgreich in Baden-Württemberg bei der Auswahl und Zulassung der Studierenden durchgeführt worden. Jetzt wurde das baden-württembergische Testverfahren zusammengeführt mit dem an der Berliner Humboldt Universität entwickelten Studierfähigkeitstest. Für das kommende Semester steht der neue Zulassungstest bundesweit für den Bachelor in Psychologie zur Verfügung.

„Dass der von unseren Universitäten entwickelte Test Blaupause für das neue Testverfahren ist und bundesweit zur Anwendung kommt, ist ein beachtlicher Erfolg. Dank der herausragenden Arbeit unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie haben Studieninteressierte ab sofort die Möglichkeit, sich mit demselben Test an zahlreichen Universitäten in ganz Deutschland zu bewerben“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.

Mehr Chancengerechtigkeit bei der Zulassung zum Studium

„Mit den von Baden-Württemberg angestoßenen innovativen Verfahren verbessern wir auch die Chancengerechtigkeit bei der Zulassung zum Psychologie-Studium. Da neben der Abiturnote das Ergebnis des Tests in die Auswahl der Studierenden mit einfließt, haben auch Bewerberinnen und Bewerber eine Chance auf ein Psychologiestudium, die keinen 1,0-Schnitt im Abitur erzielt haben“, so die Ministerin weiter.

Selbsttest hilft bei Studienwahl und bereitet auf Studieneignungstest vor

Neben dem Zulassungstest wird auch der baden-württembergische Online-Selbsttest bundesweit verfügbar sein. Mit dem Online-Self-Assessment können Bewerberinnen und Bewerber vorab ihre Motivation für das Studium abklären und sich kostenfrei auf den Zulassungstest vorbereiten. Der Online-Selbsttest prüft zentrale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Psychologie-Studium, wie schlussfolgerndes Denken, grundlegende Biologie- und Mathematik-Kenntnisse, aber auch das Englisch- sowie Psychologie-Verständnis.

Landesstrategie Eignung und Auswahl

Das neue Studierendenauswahlverfahren wurde im Rahmen der baden-württembergischen Landesstrategie „Eignung und Auswahl“ entwickelt. Das Wissenschaftsministerium hat seit 2019 innerhalb der Landesstrategie 24 Projekte mit insgesamt 14,3 Millionen Euro aus dem Fonds „Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ gefördert.

Anmeldung zum Test

Um am Zulassungstest 2023 teilnehmen zu können, müssen sich Studieninteressierte im Zeitraum vom 20. Februar bis spätestens 15. März 2023 auf der Webseite des Studieneignungstests Psychologie registriert und bis 22. März 2023 die Testgebühr überwiesen haben. Die Testgebühr beträgt 100 Euro. Die Testtermine sind im Mai 2023 und werden auf der Webseite in Kürze zusammen mit den Testorten bekannt gegeben.

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BWL-Bachelor mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie in Fernlehre:

Sie können an der Allensbach Hochschule, Konstanz, in Fernlehre ein BWL-Bachelorstudium mit einer Vertiefung in Wirtschaftspsychologie absolvieren.

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Die Allensbach Hochschule:

Das Land Baden-Württemberg fördert die digitale Hochschullehre

Das Wissenschaftsministerium und der Stifterverband fördern 14 Fellowships für digitale Hochschullehre in Baden-Württemberg. Mit dem Programm unterstützt das Land die Hochschulen dabei, ihre digitalen Lehr-Konzepte zu sichern und weiterzuentwickeln.

Ob Data-Science-Verfahren in der Bewegungswissenschaft, durchdachte Konzepte für kritisches Denken und Argumentieren oder digitale Lehr- und Lernprozesse: Gesucht wurden inspirierende Ideen, wie digitale Hochschullehre innovativ gestaltet und weiterentwickelt werden kann. Mit den Fellowships möchten der Stifterverband und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eine dauerhafte fächernahe, aber auch fächerübergreifende Diskussion anregen. 14 Tandems aus baden-württembergischen Hochschulen, die beispielgebende Lehrkonzepte und Unterstützungsangebote für die digitale Hochschullehre weiterentwickelt haben, werden durch das Land unterstützt. Ein Tandem-Fellowship ist mit bis zu 50.000 Euro dotiert.

„Mit dem Fellowship-Programm für digitale Hochschullehre unterstützen wir die Hochschulen dabei, ihre digitalen Lehr-Konzepte zu sichern und weiterzuentwickeln. Dazu tragen auch zukunftsweisende Unterstützungsstrukturen bei, die über die Pandemieperspektive hinausgehen“, sagte die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Montag, 23. Januar 2023, in Stuttgart. „Ziel der Landesregierung ist es, die Studierenden auf die Anforderungen der digitalen Kommunikation und Zusammenarbeit in der Arbeitswelt vorzubereiten und sie zur aktiven Teilhabe in der Gesellschaft zu befähigen. Dabei setzen wir im Wissenschaftsministerium auf kooperative, strukturbildende und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Vorhaben im Rahmen unserer Landesstrategie ‚Digitale Lehre@BW 2025‘ – das Fellowship-Programm ist ein Teil davon.“

„Während der Distanzlehre in der Corona-Pandemie haben sich kluge digitale Angebote bewährt und die Hochschullehre nachhaltig verändert”, sagt Volker Meyer-Guckel, Generalsekretär des Stifterverbandes. „Diese Innovationen müssen wir erhalten. Digitalisierung wird auch zukünftig die Art und Weise, wie Hochschulen Wissen vermitteln, beeinflussen. Es erfordert jedoch leistungsfähige und durchdachte Konzepte, um eine wirklich sinnvolle Ergänzung zur Präsenzlehre darzustellen. Mit den Fellowships werden Anreize geschaffen, die besten Formate weiterzuentwickeln und so als Ideengeber in die Hochschullandschaft hineinzuwirken.“

14 Hochschul-Tandems aus Baden-Württemberg erhalten Förderung

Unter 46 eingereichten Ideen aus ganz Baden-Württemberg hat eine Jury folgende Tandems ausgewählt:

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Stifterverband: Fellowships für Lehrinnovationen und Unterstützungsangebote in der digitalen Hochschullehre

Eine Hochschule, an der alle Bachelor- und Master-Studien online absolviert werden können, ist die Allensbach Hochschule, Konstanz:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Die Allensbach Hochschule

Das Bildungskonto des Landes Oberösterreich – neue Förderrichtlinien seit 01. 01. 2023

Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen Erwachsener zum besseren Fortkommen im Beruf und zur besseren persönlichen Qualifizierung

Hier die kurze Übersicht der Änderungen für die Förderperiode 2023 – 2026:

  • Hauptwohnsitz OÖ mind. 6 Monate vor Kursstart
  • Anhebung der Höchstgrenzen:
    • 30 % von 2.000 auf 2.200 Euro
    • 60 % von 2.400 auf 2.700 Euro für Bildungsmaßnahmen
  • berufliche Umsetzung innerhalb von 1 Jahr nach Abschluss, Antrag 6 Monate nach pos. Absolvierung
  • zusätzlich wurden die Einkommensgrenzen für Personen mit akad. Abschluss und bei Ein-Pers.- und Kleinunternehmer von 2.700,- auf 3.000,– Euro erhöht
  • Weitere Infos finden Sie hier!

Das Formular zum download

Hier die etwas längere Übersicht für die Förderperiode 2023 – 2026:

Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmer/innen, d.h. in einem aufrechten Arbeitsverhältnis stehende Personen
  • Personen, die aus Anlass der Geburt eines Kindes Anspruch auf Wochengeld haben bzw. Kinderbetreuungsgeld beziehen, sofern sie vorher in einem aufrechten Arbeitsverhältnis waren und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen
  • Wiedereinsteiger/innen nach der Kinderkarenz, die beim AMS arbeitssuchend gemeldet sind, keine Leistungen des AMS erhalten und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen
  • Geringfügig Beschäftigte
  • Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe beziehende Personen
  • Freie Dienstnehmer/innen 
  • Personen mit einem akademischen Abschluss, sofern ihr Einkommen monatlich nicht mehr als 3.000 Euro brutto beträgt (bei OÖ. Digi-Bonus max. 4.000 Euro brutto)
  • Ein-Personen-Unternehmer/innen, Kleinunternehmer/innen mit maximal fünf (VZÄ – Vollzeitäquivalent) Beschäftigten. Bei Unternehmer/innen mit einem akademischen Abschluss darf das Einkommen monatlich nicht mehr als 3.000 Euro brutto betragen (bei OÖ. Digi-Bonus max. 4.000 Euro brutto)

Wer wird nicht gefördert?

  • Personen, die beim AMS als arbeitssuchend vorgemerkt sind und bisher keinen Arbeitnehmerstatus hatten
  • Personen, die eine Alterspension beziehen
  • Personen, die ihren Hauptwohnsitz nur für einen bestimmten Zeitraum in Oberösterreich angemeldet haben (für Studien- und Ausbildungszwecke, Aupair)
  • Alle Studien und Lehrgänge an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und sonstigen Instituten, die mit einem akademischen Grad abschließen (Bachelor-, Master-, Magister-, Doktorratsstudium, MBA, MSc etc.)
  • Energetische Aus- und Weiterbildungen
  • Der Besuch von Hobbykursen und der Erwerb von Lenkerberechtigungen, ausgenommen der Gruppen C bis F bei unmittelbarer beruflicher Anwendung
  • Esoterische Aus- und Weiterbildungen 
  • Kurskosten unter 100 Euro
  • Anreise-, Nächtigungs-, Verpflegungs-, Literaturkosten und Prüfungsgebühren

Was wird gefördert?

Gefördert werden berufsorientierte Weiterbildungen und berufliche Umorientierungen (ausgenommen Umschulungen i.S.d. AMS) zur Arbeitsplatzsicherung. Bei Umorientierungen ist der Nachweis der beruflichen Anwendung innerhalb eines Jahres nach Kursabschluss nachzuweisen.

Anträge sind spätestens sechs Monate nach Absolvierung der Bildungsmaßnahme bzw. Abschluss der Prüfung mit den erforderlichen Unterlagen einzubringen.

Wie wird gefördert?

  • Die maximale Gesamtförderhöhe gilt für den Zeitraum 2023 bis 2026.
  • Bildungsmaßnahmen werden grundsätzlich mit 30 % der Kurskosten bis zur maximalen Gesamtförderhöhe von 2.200 Euro gefördert.

Bildungsmaßnahmen werden mit einem erhöhten Fördersatz von 60 % der Kurskosten bis zur maximalen Gesamtförderhöhe von 2.700 Euro/max. 4.000 Euro bei OÖ. Digi-Bonus gefördert für

  • OÖ. Digi-Bonus (für höherwertige digitale Ausbildungen),
  • OÖ. Bonus: Kollegs für Elementar- und Sozialpädagogik sowie Grundausbildungen für Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen,
  • OÖ. Bonus für Ausbildungen in Gesundheits- und Pflegeberufen,
  • OÖ. Bonus für außerordentliche Lehrabschlüsse (ausnahmsweise Zulassung zur Lehrabschlussprüfung nach dem Berufsausbildungsgesetz),
  • OÖ. Bonus für Karenzierte und Wiedereinsteiger/innen (Personen, die aus Anlass der Geburt eines Kindes Anspruch auf Wochengeld haben bzw. Kinderbetreuungsgeld beziehen, sofern sie vorher in einem aufrechten Dienstverhältnis waren und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen),
  • Personen ab Vollendung des 50. Lebensjahres, sofern ihr Einkommen monatlich nicht mehr als 2.400 Euro brutto beträgt,
  • Personen, die zwecks Integration Deutschkurse besuchen (A1, A2, B1 und B2),
  • Personen, die keinen höheren formalen Abschluss als maximal den Pflichtschulabschluss und keine berufliche Qualifikation haben und sich in keinem Lehrverhältnis befinden.
  • Sprachkurse sind generell bis zur maximalen Gesamtförderhöhe von 1.000 Euro förderbar.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Hauptwohnsitz zu Kursbeginn in Oberösterreich
  • Die Bildungsmaßnahme muss an einer Bildungseinrichtung absolviert werden, die über das Qualitätssiegel der Oö. Erwachsenenbildung verfügt, durch vergleichbare Verfahren (z.B. Ö-Cert) zertifiziert ist oder an Akademien bzw. Schulen, die auf Grund von Bundes- oder Landesgesetzen mit Bescheid eingerichtet sind.
  • Die Anwesenheit von 75% an der Bildungsmaßnahme muss nach deren Abschluss mit einer Teilnahmebestätigung nachgewiesen werden.

Abwicklung / Antragstellung

Der Förderantrag ist fristgerecht mittels Formular an die Direktion Kultur und Gesellschaft, Abteilung Gesellschaft, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz einzubringen.

Bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen erhält der Förderungswerber eine Mitteilung über die Höhe der genehmigten Förderung und diesen Betrag auf das angegebene Konto überwiesen.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Studiengebühren und Steuern – Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Studiengebühren

Baden-Württemberg: weitere Investitionen in ein gerechteres Bildungssystem

Foto:  © picture alliance / dpa | Wolfram Kastl

Die Landesregierung investiert noch mehr in ein gerechteres Bildungssystem. Mit der Verdopplung der Stellen für Pädagogische Assistentinnen und Assistenten und dem Ausbau des Freiwilligen Sozialen Jahres will das Land Lehrkräfte entlasten und damit eine stärkere individuelle Förderung ermöglichen.

Das Kabinett hat am Dienstag, 17. Januar 2023, beschlossen, dass das Land noch mehr in die Bildungsgerechtigkeit investieren wird. Dazu verdoppelt das Land bereits zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar 2023 die Zahl der Stellen für Pädagogische Assistentinnen und Assistenten. Außerdem wird es ab dem kommenden Schuljahr 250 zusätzliche Plätze für das „Freiwillige Soziale Jahr“ (FSJ) an den Schulen geben.

„Der Bildungserfolg in Baden-Württemberg hängt noch zu stark von der sozialen Herkunft ab – das muss sich ändern. Wir gehen das mit der Verdopplung der Stellen für Pädagogische Assistentinnen und Assistenten und dem Ausbau des Freiwilligen Sozialen Jahres an. Damit ermöglichen wir eine stärkere individuelle Förderung von schwächeren Schülerinnen und Schülern und entlasten die Lehrkräfte“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

„Die Assistentinnen und Assistenten unterstützen die Lehrkräfte im Unterricht, indem sie bei der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler und der Förderung in Kleingruppen helfen. Auch mit dem Ausbau des FSJ entlasten wir Lehrkräfte und geben ihnen dadurch die Möglichkeit, sich gezielter um die Schülerinnen und Schüler und ihre jeweiligen Bedürfnisse zu kümmern. Das Freiwillige Soziale Jahr, bei dem gezielt im Unterricht unterstützt werden kann, ist außerdem Werbung für den tollen Beruf als Lehrerin beziehungsweise Lehrer und andere pädagogische Berufe. Die Freiwilligen lernen die Schule von der anderen Seite der Schulbank kennen. Sie können positive Erfahrungen sammeln, von denen der Lehrerberuf viele zu bieten hat“, ergänzte Kultusministerin Theresa Schopper.

Pädagogische Assistentinnen und Assistenten

Für Pädagogische Assistentinnen und Assistenten stehen bereits 267 Stellen für den Einsatz an Grund-Haupt- und Werkrealschulen zur Verfügung. Die Landesregierung verdoppelt zunächst bis Ende des Jahres 2024 diese Stellen. Der Fokus liegt dabei auf zusätzlichen Stellen in der Grundschule. Auch sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie die Inklusion besonders in Grundschulen sollen durch zusätzliches Personal unterstützt werden. Die Assistenzkräfte erhalten je nach Vorbildung Qualifizierungsmöglichkeiten.

„Die Pädagogischen Assistentinnen und Assistenten möchten wir vor allem an den Schulen einsetzen, die vor besonderen Herausforderungen stehen und auch einen besonderen Bedarf haben“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper. Die Kosten für die Verdopplung der pädagogischen Assistenz belaufen sich auf 14,9 Millionen Euro für das Jahr 2023 und auf 16,2 Millionen Euro für das Jahr 2024. Die Finanzierung erfolgt über Mittel aus dem Programm „Lernen mit Rückenwind“.

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Auch für berufstätige Pädagog*innen gut geeignet, ein Fernstudium an der Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Die Allensbach Hochschule

Baden-Württemberg: ein forschungsintensives Land mit einer Vielfalt an renommierten Hochschulen

Foto: © IBM Research

Das Land Baden-Württemberg fördert Forschung und Innovationen im ganzen Bundesland:

Förderung von Forschung und Innovation am Oberrhein

Die grenzüberschreitende Wissenschaftsoffensive fördert Forschung und Innovation am Oberrhein mit insgesamt sieben Millionen Euro. Die neue Ausschreibung legt den Schwerpunkt auf die Valorisierung und den Transfer von Forschungsergebnissen, um sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen.

Die grenzüberschreitende Wissenschaftsoffensive zur Förderung von Forschung und Innovation am Oberrhein geht in eine neue Runde: Noch bis 24. März 2023 haben die Akteure aus Forschung und Technologietransfer am Oberrhein die Möglichkeit, grenzüberschreitende Projekte einzureichen. Das gemeinsame Finanzierungsinstrument der Région Grand Est, der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie dem Interreg Oberrhein Programm wird grenzüberschreitende Projekte in der vierten Ausschreibungsrunde mit einem Gesamtbudget von sieben Millionen Euro unterstützen.

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Baden-Württemberg fördert Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing

Das Wirtschaftsministerium fördert fünf Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing mit mehr als zwölf Millionen Euro. Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sind zentral, um das hervorragende Ökosystem zu Quantentechnologien im Land weiter zu stärken.

Mit einem Umfang von insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus ab Jahresbeginn 2023 für 15 Monate fünf Verbundforschungsprojekte, die sich im Rahmen des zweiten Förderaufrufs des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft erfolgreich beworben haben.

In den Vorhaben arbeiten Forscherinnen und Forscher aus insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit 17 weiteren Universitäts-, Hochschul- und außeruniversitären Instituten des Landes sowie 56 assoziierten Unternehmenspartnern aus Baden-Württemberg und Deutschland zusammen, um unter Nutzung von Quantencomputing-Ressourcen des Kompetenzzentrums die Forschung und Entwicklungsarbeiten in verschiedenen Themenstellungen voran zu treiben.

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Bis zu 141 Millionen Euro für Universitätskliniken

Das Land hat die Corona-Finanzhilfen verlängert und unterstützt damit die Universitätskliniken im Jahr 2023 mit bis zu 141 Millionen Euro. Dies sichert die medizinische Infrastruktur in Baden-Württemberg.

Die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr belasteten Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm erhalten vom Land auch in 2023 außerordentliche Finanzhilfen. Das Kabinett hat eine Unterstützung von insgesamt bis zu 141 Millionen Euro für das Jahr 2023 zugesagt. Damit sollen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gemindert sowie die Auswirkungen der Pandemie auf die Zahlungsfähigkeit der vier Häuser der universitären Maximalversorgung ausgeglichen werden.

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Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine solche Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Die Allensbach Hochschule

Die besten Fernstudienanbieter – FSD-Siegel 2023 – die Allensbach Hochschule liegt auf Platz 2 der bestbewerteten Fernhochschulen in Deutschland

Auch in diesem Jahr sind Student:innen verschiedener akademischer und nicht-akademischer Fernkurse auf dem Vergleichsportal Fernstudium Direkt aktiv gewesen, haben Sterne vergeben und hilfreiche Erfahrungsberichte hinterlassen.

Fernstudium Direkt freut sich, dank dieser Kursbewertungen die FSD-Gütesiegel 2023 zu vergeben und die Top 3 der bestbewerteten akademischen und nicht-akademischen Fernstudienanbieter zu küren.

Hierzu wurden 5120  Bewertungen ausgewertet, die im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 verfasst wurden.

BESTE FERNHOCHSCHULEN 2023

Über die Top-Platzierung in der Kategorie „Bestbewerteter Akademischer Anbieter“ darf sich die Wirtschaftsakademie Wien freuen (Durchschnittsbewertung 4,9 von 5 Sternen bei 116 Bewertungen).

Auf Platz 2 und 3 der bestbewerteten Fernhochschulen liegen die ASAS Austrian School of Applied Studies (4,8 Sterne) und die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft (4,7 Sterne). 

BESTE DEUTSCHE FERNHOCHSCHULEN 2023

Über die Top-Platzierung in der Kategorie „Bestbewertete Fernhochschule Deutschland“ darf sich die  APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft (4,7 Sterne) freuen.

Auf Platz 2 und 3 der bestbewerteten Fernhochschulen in Deutschland liegen die Allensbach Hochschule (4,6 Sterne) und die IST-Hochschule für Management mit jeweils einer Bewertung von 4,6 Sternen. 

BESTE FERNSCHULEN 2023

Auf Platz 1 der nicht-akademischen Fernstudienanbieter liegt im Siegelzeitraum 2023 die Fernakademie für Pädagogik und Sozialberufe mit rekordhaften 1.169 generierten Kursbewertungen. Auf Platz 2 und 3 der bestbewerteten Fernschulen liegen die KAF-Akademie (5 Sterne) und die Rolf-Schneider-Akademie – Fernschule (5 Sterne). 

DIE FSD-SIEGEL 2023 – DAS SIND DIE „EXZELLENTEN“ UND „SEHR GUTEN ANBIETER“

Nun schon zum achten Mal wurden die FSD-Qualitätssiegel an insgesamt 38 besonders gut bewertete Fernstudienanbieter verliehen.

Davon erhalten 35 Fernstudienanbieter das FSD-Siegel „Exzellenter Anbieter 2023“ und drei das „Sehr Guter Anbieter 2023“-Siegel.

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Die Allensbach Hochschule:

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Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Die Allensbach Hochschule Konstanz:

Sehenswert: 10 Jahre Museum Angerlehner – 80 Jahre Ausnahme-Sammler KommR Angerlehner

KUNST. LEBEN. LEIDENSCHAFT

10 JAHRE MUSEUM ANGERLEHNER – DIE SAMMLUNGSSCHAU

Große Ausstellungshalle, Grafikräume & Galerieräume

Ausstellungsdauer: 16. 10. 2022 – 15. 10. 2023

Das privat geführte Museum Angerlehner gehört zu den wichtigen Orten für zeitgenössische Kunst in Österreich.

Die Sammlungsschau zum zehnjährigen Bestehen des Museums ermöglicht einen vertiefenden wie überraschenden Einblick in die vielfältigen Bestände österreichischer wie auch internationaler Kunst.

Rund 200 Werke von 127 Künstler:innen sind in der großen Ausstellungshalle sowie den Galerie- und Grafikräumen zu sehen.

Der Kunstleidenschaft des Privatsammlers Heinz Josef Angerlehner, seinem Gespür, seinen persönlichen Vorlieben und Interessen wird in der Schau bewusst Rechnung getragen.

Die von Kurator Günther Oberhollenzer gestaltete Ausstellung streicht die Besonderheiten der Sammlung Angerlehner heraus und ermöglicht interessante wie ungewöhnliche Dialoge zwischen den Kunstwerken – oft auch über eingeübte kunsthistorische Einordnungen hinweg. Individuelle Sichtweisen und persönliche Vorlieben werden selbstbewusst vorgestellt.

Thematische Klammern widmen sich relevanten Aspekten der Malerei wie Menschenbild und Naturlandschaft, Farbrausch und Abstraktion.

Zu sehen sind aber auch fotografische Wirklichkeiten, zeichnerische Bildwelten und skulpturale Positionen. Die Werkauswahl vermittelt in ihrer assoziativen Zusammenstellung viel vom einmaligen Charakter der Sammlung und lässt die Besucher:innen in wunderbare künstlerische Welten eintauchen.

Kurator der Ausstellung: Günther Oberhollenzer

Ein umfassendes Kunstbuch zur Ausstellung und dem 10jährigen Bestehen des Museum Angerlehner erscheint im Frühjahr 2023.

Der Ausnahme-Sammler:

Heinz Josef Angerlehner wurde 1943 in Wels geboren.

Er war leitender Angestellter in verschiedenen Maschinenbau- und Industriefirmen. 

1980 gründete er sein eigenes Unternehmen, die FERRO-Montagetechnik (FMT). 

Fast drei Jahrzehnte lang leitete er seine Firma mit großem Erfolg. Für seine Verdienste erhielt Kommerzialrat Heinz J. Angerlehner zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa:

Im Jahr 2007 legte KommR Heinz J. Angerlehner die operative Geschäftsführung zurück und widmete sich von da an verstärkt seiner Leidenschaft für Kunst. 

2009: Erwerb der FMT-Liegenschaft mit Büro und Hallenkomplex und die Gründung des Museum Angerlehner in Thalheim. 

2010 – 2013: Planung und Bau des Museums und der Stege über Traun und Aiterbach. 

12. Sept. 2013: Eröffnung des Museums

Die Sammlung Angerlehner:

Im Mittelpunkt des Museums steht die in etwa 40 Jahren aufgebaute Sammlung Angerlehner mit ihren rund 3.000 Kunstwerken.

Einen besonderen Schwerpunkt der Sammlung nimmt die österreichische Malerei in ihrer Entwicklung der letzten 50 Jahre ein.

Große Namen dieser Kunstentwicklung finden sich ebenso vertreten wie junge Positionen. Skulpturen, grafische Werke und künstlerische Fotografie vervollständigen die Sammlung.

Freund:in des Museum Angerlehner:

Hier können Sie Freund:in des Museum Angerlehner werden.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Museum Angerlehner:

https://www.youtube.com/@museumangerlehner5080/videos

https://www.youtube.com/@museumangerlehner5080

Baden-Württemberg: 32 Millionen Euro für Fraunhofer-Gesellschaft

Foto © picture-alliance/dpa | Peter Förster

Die Fraunhofer-Gesellschaft erhält vom Wirtschaftsministerium im Jahr 2022 insgesamt 32 Millionen Euro im Rahmen der Grundfinanzierung und für Investitionen.

Die Fraunhofer-Gesellschaft erhält vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Jahr 2022 insgesamt 32 Millionen Euro im Rahmen der Grundfinanzierung und für Investitionen. Das gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt. Von der Förderung entfallen 10 Millionen Euro auf den Anteil des Landes an der Grundfinanzierung der Forschungsorganisation. Rund 22 Millionen Euro wurden für Investitionen in Gebäude und Geräteausstattungen der Fraunhofer-Institute in Baden-Württemberg bereitgestellt.

„Um die aktuellen Herausforderungen für unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft bestehen zu können, sind Innovationen unersetzlich“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut. „Die Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute mit Unternehmen bei allen wichtigen Zukunftstechnologien wie KI, Robotik, Quantentechnologien oder Umwelt- und Energietechnologien leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes und stärken die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, begründete sie die finanzielle Unterstützung des Landes.

„Mit dem Forschungsneubau HYKOS am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg (ISE) bauen wir beispielsweise die Forschungsinfrastruktur im Bereich der Wasserstofftechnologien massiv aus und stärken die wirtschaftsnahe Energieforschung in Baden-Württemberg. Wir bereiten den Weg für ein eigenständiges Fraunhofer-Institut für Wasserstofftechnologen“, so die Ministerin. „Wasserstoff ist für das Energiesystem der Zukunft auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität unverzichtbar“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Das ISE in Freiburg ist derzeit das größte Solarforschungsinstitut in Europa und eines der größten Institute innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Institut forscht an allen Technologien, die mit der Transformation des Energiesystems zusammenhängen. Dabei gehört gerade der Bereich der Wasserstofftechnologien zu den größten Laboren innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit dem Neubau für das Kompetenz- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologien und Kognitive Energiesysteme – HYKOS erhält die Fraunhofer-Gesellschaft die Möglichkeit, den technologischen Vorsprung für die deutsche Industrie zu sichern und auszubauen. Die Gesamtfinanzierung für HYKOS von 42 Millionen Euro erfolgt zu jeweils 50 Prozent durch Bund und Land.

Fraunhofer-Gesellschaft

An den 13 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft in Baden-Württemberg sind etwa 6.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, das Haushaltsvolumen einschließlich Investitionen beträgt rund 570 Millionen Euro. Thematisch decken die Fraunhofer-Institute alle wichtigen Schlüsseltechnologien ab. Das Spektrum reicht von der Produktions-, Werkstoff- und Oberflächentechnik über die Informations-, Kommunikations- und Medientechnik bis hin zur Bioverfahrenstechnik, Solartechnik und Bauforschung.

Die Finanzierung der Fraunhofer Gesellschaft erfolgt gemeinsam mit dem Bund, wobei der Anteil des Bundes an der Grundfinanzierung bei 90 Prozent und bei den Investitionen in Gebäude und Ausstattung bei 50 Prozent liegt.

Baden-Württemberg: Forschung, Wissenschaft & Lehre – kein anderes deutsches Bundesland bietet eine solche Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Die Allensbach Hochschule Konstanz:

Oberösterreich: Meisterprämie auch 2023!

Mit der Förderaktion „Meisterprämie“ unterstützt das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich Menschen, die ihre Meister- bzw. Befähigungsprüfung erfolgreich abgelegt haben und damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich leisten.

Wer wird gefördert?

Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Oberösterreich, die im Zeitraum von 01.01.2023 – 31.12.2023 einen erfolgreichen Prüfungsabschluss einer

  • Meisterprüfung nach der Gewerbeordnung 1994
  • Befähigungsprüfung nach der Gewerbeordnung 1994
  • Fachprüfung nach dem Bilanzbuchhaltergesetz 2014
  • Eignungsprüfung nach dem Güterbeförderungsgesetz 1995
  • Eignungsprüfung nach dem Gelegenheitsverkehrsgesetz 1996

mittels Gesamtprüfungszertifikat vorweisen können.

Ausgenommen von der Förderung sind z.B. AbsolventInnen von Werksmeisterschulen oder GetränkebetriebsmeisterInnen, sowie Land- und ForstwirtschaftsmeisterInnen.

Die Prüfungsteile können auch in einem anderen Bundesland abgelegt worden sein.

Wie wird gefördert?

Die Prämie beträgt 1.000 Euro und kann pro Person einmalig über den gesamten Zeitraum der Förderaktion (seit 2020) in Anspruch genommen werden.

Abwicklung / Antragstellung

Der beiliegende Antrag ist auszufüllen und samt Beilagen (Meldezettel nicht älter als drei Monate, Kopie des Gesamt-Prüfungszertifikates) zu übermitteln.

Der Antrag ist spätestens drei Monate nach dem Ausstellungsdatum des Gesamtprüfungszeugnisses einzubringen.

Die Prämie wird ausschließlich für die Gesamtprüfung und nicht für Teilprüfungen wie z.B. einzelne Module, Unternehmerprüfung oder Lehrlingsausbilderprüfung gewährt.

Formular

Meisterprämie (LWLD-Wi/E-86)    

Richtlinie

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Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Mit der Meisterprüfung studieren:

Österreich: erfreuliche Zahlen bei Meisterinnen und Meistern auch in schwierigen Zeiten

Im Jahr 2022 wurden bundesweit insgesamt 4.891 Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse ausgestellt

Dieses Jahr wurden insgesamt 4.891 Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse ausgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr mit mehr als 5.500 Prüfungen ist die Zahl zwar gesunken, liegt aber über den Werten der Vor-Corona-Zeit (rund 4.300 Prüfungen pro Jahr).

Die Meisterprüfung ist die wichtigste Qualifikationsform für handwerkliche Berufe und damit der relevanteste Befähigungsnachweis für die selbständige gewerbliche Berufsausübung in Österreich.

Mit diesem Abschluss sind Fachkräfte befähigt, einen Betrieb zu führen und Lehrlinge auszubilden.

Mit der österreichischen Meisterprüfung kann man auch ohne Matura in Deutschland ein ordentliches Hochschulstudium beginnen.

2022 haben 1.945 Personen die Meisterprüfung erfolgreich abgelegt.

Für eine große Anzahl von weiteren reglementierten Gewerben ist für den Gewerbezugang eine Befähigungsprüfung vorgesehen. Diese Form des Qualifikationserwerbs wurde 2022 in 2.946 Fällen positiv bestanden.

Auf Basis einer Lehrausbildung entscheiden viele Fachkräfte, eine Meister- oder Befähigungsprüfung als professionale Weiterentwicklung in ihrem Berufsbereich abzulegen. Die Meister- und Befähigungsprüfungen dienen damit nicht nur als Zugang zur selbständigen Gewerbeausübung, sondern vor allem als berufliche Höherqualifizierung. 2022 haben rund 4.900 Fachkräfte die Meister-oder Befähigungsprüfung erfolgreich bestanden. Das ist ein wichtiger Impuls für den Standort Österreich„, resümiert Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Es ist schon lange nicht mehr so, dass man mit einer praktischen Ausbildung ein Leben lang dieselben drei Handgriffe macht und die Meisterprüfung ist einer der ganzen großen Schritte in der Karriere mit einer Lehre. Wir brauchen die besten Köpfe in unseren Betrieben, denn die Meister von heute sind die Ausbildner und Arbeitgeber von morgen„, so Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm.

Dass trotz der wirtschaftlich extrem fordernden Umstände im abgelaufenen Bildungsjahr so viele Meister- und Befähigungsprüfungen erfolgreich abgelegt wurden, ist ein großartiges Signal: Fast 4.900 Personen haben sich höherqualifiziert. Für drei Viertel der heimischen Fachkräfte ist die Meister- und Befähigungsprüfung in der fachlichen Weiterbildung der wesentlichste Bestandteil“, sagt Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Die Meister- und Befähigten-Qualifikation genießt in Österreich zurecht hohes soziales Ansehen. Sie ebnet den Schritt in die Selbstständigkeit oder zum Aufstieg in Führungspositionen, wirkt sich positiv auf das Einkommen aus und ist zugleich die stabile Basis für unser erfolgreiches und international angesehenes duales Ausbildungssystem. Kurzum: Sie macht uns als Standort in der beruflichen Bildung zukunftsfit.“

Die meisten Meister- bzw. Befähigungsprüfungen wurden 2022 im Bereich „Gastgewerbe“ abgelegt, gefolgt von „Versicherungsvermittlung“ und „Kraftfahrzeugtechnik“. Von allen Prüfungen entfallen 29 Prozent auf das Bundesland Tirol, 19 Prozent auf Vorarlberg und 15 Prozent auf Oberösterreich.

BMAW und WKO modernisieren Lehrberufe und schaffen attraktive Rahmenbedingungen

Damit sich besonders viele Menschen für eine Lehre entscheiden, braucht es attraktive Rahmenbedingungen und moderne Lehrberufe. Damit die Lehrberufe am Puls der Zeit bleiben, werden die Berufsbilder alle fünf Jahre überprüft und aktualisiert. Seit 2018 wurden 54 Meister-und Befähigungsprüfungsordnungen (34 Meister- und 20 Befähigungsprüfungsordnungen) gemeinsam mit den Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich lernergebnisorientiert neu gestaltet, vom Wirtschaftsministerium approbiert und kundgemacht, davon allein 17 neue Prüfungsordnungen (10 Meister- und 7 Befähigungsprüfungen) im heurigen Jahr.

Im September 2018 wurde die Meisterprüfung dem Qualifikationsniveau 6 (=Bachelor-Niveau) des Nationalen (und damit auch Europäischen) Qualifikationsrahmens zugeordnet. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Aufwertung der Meisterprüfung ist die Möglichkeit, den Meistertitel auch in öffentlichen Urkunden, vergleichbar einem akademischen Grad, eintragen zu lassen. Damit sollen die Qualität und der Stellenwert der Meisterinnen und Meister sichtbar gemacht werden.

Ein weiterer wesentlicher Beitrag zur Aufwertung der Lehre wird durch die Einführung der Höheren Beruflichen Bildung erfolgen, die die Grundlage für ein umfassendes System zur Etablierung weiterführender berufspraktischer Abschlüsse, ergänzend zu den Meister- und Befähigungsprüfungen, bieten soll. Derzeit wird mit Expertinnen und Experten, Sozialpartnern und Ländern dazu ein entsprechendes Gesetz diskutiert, das 2023 beschlossen werden soll. Mit der Einführung der Höheren Beruflichen Bildung soll insbesondere Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen ein anerkannter Qualifikationspfad offenstehen„, so Kocher.

Den Karrierechancen über die Lehre werden mit der Höheren Beruflichen Bildung keine Grenzen mehr gesetzt sein. Der Weg wird dadurch frei für eine nahtlos an die Lehre anschließende berufspraktische Höherqualifikation bis auf tertiäres Niveau – ein Meilenstein für die Berufsbildung in Österreich auf die wir sehr stolz sein können„, betont Kühnel.

Eine berufliche Qualifikation wie die Meister- oder Befähigungsprüfung ermöglicht den deutschlandweiten Hochschulzugang.

Diese Möglichkeit trägt der Einstufung der Meisterprüfung auf dem EQR-Niveau 6 (diese wurde sowohl in Deutschland als auch in Österreich bereits vorgenommen) deutlich besser Rechnung als der neue österreichische Bildungspfad eines Bachelor Professional (BPr).

Österreichische (Handwerks-)Meister u.a. können daher in Deutschland auch ohne Matura (Abitur) ein Regelstudium beginnen – die Allensbach Hochschule empfiehlt dafür den B.A. Betriebswirtschaftslehre – Vertiefung KMU- und Handwerksmanagement.

Die Befähigungsprüfung aus Österreich, die abgeschlossene  Werkmeisterausbildung u.v.am. eröffnet in Deutschland den Zugang zu ordentlichen Studien, in Österreich leider nicht!

Auch den 33.000 geprüften österreichischen Meisterinnen und Meistern aller 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufe …. steht in Deutschland der Hochschulzugang zum ordentlichen Studium offen.

Die Allensbach Hochschule bietet ein Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre online (B.A.) mit 11 aktuellen Schwerpunkten an.

Darunter auch einen Schwerpunkt „KMU- und Handwerksmanagement“.

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Österreichische Handwerksmeister können in Deutschland auch ohne Matura ein Regelstudium beginnen – z.B. den B.A. Betriebswirtschaftslehre mit der Vertiefung KMU- und Handwerksmanagement

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Mit der Meisterprüfung studieren:

Studieren auch ohne Matura: