Archiv für den Monat April 2016

Europäische Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens

Cedefop reference series 104

Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, 2016

Die „Europäische Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens“ sind am 15. April 2016 auf deutsch erschienen.

Einige Sätze daraus:

Jeden Tag bieten sich uns Gelegenheiten zum Lernen.

Nicht nur in formalen Bildungseinrichtungen, sondern auch in unserem täglichen Leben am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der Freizeit können wir sehr wertvolle Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen erwerben.

Das lebenslange Lernen ist ein wichtiger Weg zur persönlichen Weiterentwicklung: durch seine Anerkennung können individuelle Leistungen und deren potenzieller Beitrag für die Gesellschaft einen angemessenen Stellenwert erhalten.

Dennoch sind die Einstellungen so stark von herkömmlichen Bildungsformen geprägt, dass nicht formales und informelles Lernen häufig nicht gesehen und unterbewertet wird.

In der Empfehlung des Rates zur Validierung nichtformalen und informellen Lernens von 2012 wird diese Situation anerkannt und dafür plädiert, ein systematischeres Vorgehen bei der Validierung zu fördern und die Sichtbarkeit und den Stellenwert des Lernens außerhalb formaler Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen zu steigern.

Ein zentrales Ziel der Empfehlung von 2012 ist, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zusammenarbeiten, um bis 2018 nationale Regelungen für die Validierung einzuführen, die es allen Bürgern ermöglichen, ihre nicht formalen und informellen Lernerfahrungen ermitteln und dokumentieren, sowie auf Wunsch bewerten und zertifizieren zu lassen.

Eine Validierung kann vielfältige Ergebnisse haben, die von formalen Qualifikationen bis hin zu unternehmensinternen Nachweisen erworbener Kompetenzen reichen.

Alle haben jedoch eine Gemeinsamkeit: es handelt sich um Anstrengungen zur Erhöhung der Sichtbarkeit und des Werts des Lernens, das außerhalb von Schulen und Berufsbildungseinrichtungen stattfindet.

Um die grundlegenden Phasen einer Validierung zu erläutern, werden in der Empfehlung folgende vier Einzelschritte unterschieden:

  • Identifizierung,
  • Dokumentierung,
  • Bewertung und
  • Zertifizierung.

 

Die vier Einzelschritte:

  • IDENTIFIZIERUNG der Lernergebnisse, die eine Person auf nichtformalem oder informellem Weg erzielt hat;
  • DOKUMENTIERUNG der Lernergebnisse, die eine Person auf nichtformalem oder informellem Weg erzielt hat;
  • BEWERTUNG der Lernergebnisse, die eine Person auf nichtformalem oder informellem Weg erzielt hat;
  • ZERTIFIZIERUNG der Ergebnisse der Bewertung der von einer Person auf nichtformalem oder informellem Weg erzielten Lernergebnisse in Form einer Qualifikation, oder in Form von Leistungspunkten, die zu einer Qualifikation führen, oder in einer anderen geeigneten Form;“[1]

 

Diese Phasen werden je nach dem Zweck der jeweiligen Validierung unterschiedlich kombiniert und gewichtet.

Wenn eine formale Qualifikation angestrebt wird, ist die Stichhaltigkeit und Glaubwürdigkeit der Bewertungsphase entscheidend.

In anderen Fällen, beispielsweise in Bezug auf Freiwilligenarbeit, kann der Schwerpunkt stärker auf der Identifizierung und Dokumentierung und weniger auf der formalen Bewertung und Zertifizierung liegen.

Wahrscheinlich sind diese vier Schritte aber in allen Validierungsregelungen enthalten.

Zweck der Validierung ist ein Nachweis von Lernerfahrungen, der im Rahmen des weiteren Bildungswegs oder auf dem Arbeitsmarkt angerechnet werden kann.

Wer weiterlesen möchte: http://www.cedefop.europa.eu/de/translated-content/de

 

[1] Rat der EU, 2012, Seite 3, Nummer 1 Ziffer 2 Buchstaben a bis d.

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MEGATREND Achtsamkeit! Gestalten Sie Ihr eigenes Arbeits- und Lebensumfeld aktiver und bewusster:

Für Menschen, die sich verantwortlich fühlen für den Umgang mit Arbeitsbelastungen.

Für Führungskräfte, die die Bedeutung von gesunden Mitarbeiter/innen erkannt haben und einen Beitrag leisten wollen. (Mitarbeiter bewusster führen – followership statt leadership)

Für Arbeitsmediziner/innen, für Projektleiter/innen in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Für Berater/innen in Bezug auf Arbeitsbelastung.

Für Trainer/innen, Coaches und Mediator/innen.

Für alle, die an einer gesunden Life-Balance interessiert sind.

 

Stufenplan:

Stufe 1:

Zertifikatskurs ACHTSAMKEITSTRAINING / Präsenz Studium / Berufsbegleitend

KURSBESCHREIBUNG

Dieser Zertifikatskurs mit einem Workload von 150 Stunden (6 ECTS äquivalent) richtet sich an alle Personen, die mehr Bewusstsein in ihr Leben bringen, Ängste abbauen, Stress reduzieren, mit Emotionen besser umgehen und damit ihre Lebensqualität verbessern möchten und lernen wollen, ein erfüllteres Leben zu führen. Seine Inhalte bilden den Grundstein für die tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema Achtsamkeit und die darauf aufbauenden Lehrgänge, die letztlich dazu befähigen das Thema Achtsamkeit auch selbst lehren zu können.

AUSBILDUNGSZIELE

Jedes Leben braucht Sinn. Viele verwechseln jedoch Sinn mit Aufgaben. So wird die To-Do-Liste immer länger und der Terminkalender immer voller, doch die innere Leere immer größer. Auf Basis „Achtsamkeit“ reflektieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre aktuelle Lebenssituation, bekommen Impulse für sofort anwendbare Verbesserungen im Alltag, einen hilfreicheren Umgang mit Emotionen, Informationen über neuro-wissenschaftliche Zusammenhänge und erlernen die Anwendung von Achtsamkeit im Alltag.

REFERENTINNEN

Elisabeth Marcucci, DIin Marcela Semper, Susanne Strobach, MSc

INHALTE

  • Definition von Achtsamkeit
  • Mein Atem – mein Anker
  • Standortbestimmung im beruflichen und privaten Leben (Life-Balance)
  • Achtsamer Umgang mit Stress
  • Umgang mit heftigen Emotionen
  • Neurowissenschaftliche Hintergründe
  • Einfache Körperübungen (Bodyscan, Yoga)
  • Integration von Achtsamkeit im Alltag

DAUER

Stundenliste: Präsenzzeiten (70 Unterrichtseinheiten), 2 WE jeweils Freitag 15.00-21.00, Samstag und Sonntag 9.00-19.00 Uhr, dazu kommen Literaturstudium, Praxis & Dokumentation

(tägliche Praxis und schriftliches Festhalten der Erfahrungen zwischen den Wochenendblöcken).

TERMINE

  1. – 05. Juni & 01. – 03 Juli. 2016

Anmeldeschluss: 20. Mai 2016

KURSORT

Wien

KOSTEN

€ 1.000,—

(Mindestteilnehmer/innen 12)

 

Ihr Gewinn:

  • Sie bekommen Hintergrundwissen über Stress und Burnout und sind in der Lage die ersten Anzeichen bei Ihren MitarbeiterInnen/Mitmenschen zu erkennen und sinnvolle Unterstützungsmaßnahmen anzubieten.
  • Sie erlernen leicht umsetzbare Achtsamkeitsübungen und Atemtechniken.
  • Mit Ihnen gehen nicht mehr „die Pferde durch“, sondern SIE sind Frau/Herr über Ihre Emotionen.
  • Sie kommunizieren effizienter.
  • Sie knacken den Feedback-Code.
  • Sie genießen schöne Erlebnisse mehr und lassen sich von weniger erfreulichen nicht so leicht aus der Balance bringen.
  • Sie lernen höchst effiziente, sofort umsetzbare Mentaltechniken, die sie Ihre Ziele mit weniger Aufwand erreichen lassen.
  • Sie lernen Entspannungstechniken.
  • Sie lernen Achtsamkeitstechniken zur Stressreduktion.
  • Sie können Menschen in Krisensituationen hilfreich unterstützen.
  • Sie bekommen neurowissenschaftliche Hintergründe über das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Emotionen und Kommunikation.
  • Sie erhalten basierend auf den aktuellsten Ergebnissen der Gehirnforschung neue Impulse, um Ihre Konfliktlösungskompetenz aufzubauen.
  • Sie sind authentischer und damit erfolgreicher.
  • Nach unserem Diplomlehrgang sind Sie in der Lage selbst Achtsamkeitsseminare in (Ihrem) Unternehmen anzubieten und haben einen prall gefüllten Methodenkoffer aus dem Sie schöpfen können.

 

Rückmeldungen unserer SeminarteilnehmerInnen:

„Ich lasse mich nicht mehr von Negativem beeinflussen.“

„Ich atme bewusst durch, bevor ich handle.“

„Ich wurde zu neuem Denken angeregt.“

„Ich fühle mich entlasteter und das macht mich auch bei der Arbeit glücklicher.“

„Ich setze das achtsame Atmen in heiklen Situationen gezielt ein.“

„Ich achte auf meine inneren Dialoge/Selbstgespräche.“

„Das Wissen über neurowissenschaftliche Vorgänge im Körper war hilfreich mich und andere besser zu verstehen.“

„Die besten Einfälle kommen mir nach Achtsamkeitsübungen.“

„Ich reagiere ganz anders in Stresssituationen.“

„Ich merke, wie Achtsamkeit in alle Bereiche meines Lebens einfließt und das fühlt sich gut an.“

 

Stufe 2:

Zertifikatslehrgang Achtsamkeit / Präsenz Studium / Berufsbegleitend

mit einem Abschluss als zertifizierte/r Achtsamkeitstrainer/in oder einer vergleichbaren Vorbildung

LEHRGANGSBESCHREIBUNG

Der Zertifikatslehrgang „Achtsamkeit“ baut auf den Zertifikatskurs „Achtsamkeitstraining“ auf und erweitert die Themenbereiche um die Module „Gesundheit und Ernährung“, „Achtsame Kommunikation & Feedback-Kultur“, „Achtsamkeit im Business“ sowie „Achtsamkeit in der Natur“. Ein Selbsterfahrungsmodul sensibilisiert für einen achtsameren Umgang mit inneren und äußeren Prozessen im Alltag. Klarheit, Ruhe, Fokussierung auf das Wesentliche und tiefere Beziehungen sind der Gewinn.

Intensive Erfahrungen mit allen Sinnen regen die Bildung neuer Synapsen im Gehirn an, neurowissenschaftliche Inputs und aktuellste Studien bilden das wissenschaftliche Fundament.

Die Präsentation der persönlichen „Essenz“ im letzten Modul garantiert die Nachhaltigkeit des Lehrgangs.

ZIELGRUPPE

Dieser Kurs richtet sich an alle Personen, die

  • Menschen in Ihrer Entwicklung begleiten (HR-Manager/innen, Coaches, Sozialarbeiter/innen, Mediatoren/innen, Trainer/innen, Pädagogen/innen, Mitarbeiter/innen im Gesundheitswesen…)
  • Menschen, die sich beruflich der Betrieblichen Gesundheitsförderung widmen
  • erfolgreich im Berufsleben kommunizieren möchten
  • ihr Potenzial weiter entfalten möchten
  • Ruhe und Gelassenheit im Berufsalltag entwickeln möchten
  • eine gesunde Life-Balance finden möchten
  • Interesse an Stress- und Burnout Prävention haben bzw. einen positiven Umgang mit Stress entwickeln möchten
  • Achtsamkeitsübungen beruflich einsetzen möchten

AUSBILDUNGSZIELE

Der Fokus im Zertifikatslehrgang „Achtsamkeit“ liegt darauf, achtsam im Hier und Jetzt zu leben, in schwierigen oder stressigen Situationen Ruhe finden zu können, Inseln zum Auftanken in seinem Leben erkennen zu können und seine individuellen Zugang für eine positive Lebenseinstellung zu finden.

REFERENTEN/INNEN

Lukas Brunbauer, Andreas Fritsch, BA, Maga Doris Göbl, Helmut Kirchner, Elisabeth Marcucci, DIin Marcela Semper, DIin Sigrid Steinwender, Susanne Strobach, MSc

MODULE

  • Achtsamkeit in meinem Werdegang
  • Achtsame Kommunikation & Feedback-Kultur
  • Achtsamkeit in Gesundheit & Ernährung
  • Achtsamkeit im Business
  • Achtsamkeit in der Natur
  • Meine Essenz

DAUER

Präsenzzeiten (210 Stunden), 6 WE jeweils Freitag 15.00-21.00 Uhr, Samstag und Sonntag 9.00-19.00 Uhr, dazu kommen Literaturstudium, Praxis & Dokumentation (tägliche Praxis und schriftliches Festhalten der Erfahrungen zwischen den Wochenendblöcken) und eine Abschlussarbeit.

TERMINE

16.-18.9., 30.9.-2.10.,14.-16.10., 4.-6.11., 18.-20.11., 2.-4.12.2016

Anmeldeschluss 15. August 2016

KURSORT

Wien

KOSTEN

€ 3.000,—

(Mindestteilnehmer/innen 12)

Die Lehrgangsgebühren sind steuerlich absetzbar und können auch je Modul bezahlt werden (6 Module, je Modul EUR 530,–).

Allfällige Fördermöglichkeiten: http://asasonline.com/weiterbildung/foerderung-und-finanzierung-des-fernstudiums.html

Die Finanzierung könnte über ein Bildungsdarlehen erfolgen (bei jeder Bausparkasse), z.B. Wüstenrot: http://webster.ac.at/sites/webster.ac.at/files/attachments/Wuestenrot_Bildungssparen_Bildungsdarlehen.pdf

Der Lehrgang eignet sich für Bildungskarenz und Bildungsteilzeit https://www.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/bildungsfoerderungen/Bildungskarenz.html

 

Stufe 3:

Diplomlehrgang Achtsamkeitstraining / Präsenz Studium / Berufsbegleitend

mit einem Abschluss als Dipl. Achtsamkeitstrainer/in

ZIELGRUPPE

Dieser Kurs richtet sich an alle Absolventinnen und Absolventen des Zertifikatslehrganges „Achtsamkeit“.

AUSBILDUNGSZIELE

Im Diplomlehrgang Achtsamkeit werden von authentischen Trainerinnen und Trainern die erforderlichen Werkzeuge vermittelt, um achtsam im Hier und Jetzt zu leben und das Wissen darüber weitergeben zu können.

Der Diplomlehrgang Achtsamkeit schafft den Zugang zum MBA-Lehrgang Coaching und Training http://asasonline.com/weiterbildung/mba/fernstudium/mba-coaching-und-training.html und werden auf diesen bis zu 18 ECTS aus dem Diplomlehrgang angerechnet.

REFERENTEN/INNEN

Theo Brinek, M.A., Drin Tina Draszczyk, Helmut Kirchner, Maga. Doris Göbl, Dr. Thomas Krobath, Dr. Martin Prein, Susanne Strobach, MSc, DIin Marcela Semper, Lore Wehner, M.A.

MODULE

  • Achtsamkeit mit meiner physischen Gesundheit
  • Achtsamkeit mit meiner psychischen Gesundheit
  • Achtsamkeit mit meiner mentalen Gesundheit
  • Achtsamkeit mit meiner spirituellen Gesundheit
  • Achtsamer Umgang mit Konflikten
  • Achtsamer Umgang mit dem Tod als Teil des Lebens
  • Achtsam sein mit meinen Ressourcen
  • Achtsam sein in und mit meinem sozialen Umfeld
  • Achtsamkeit lehren
  • Abschluss-Wochenende: Präsentation der Diplomarbeiten

DAUER

Präsenzzeiten (210 Stunden): 10 WE jeweils Freitag 15.00 – 21.00 Uhr, Samstag und Sonntag 9.00 – 19.00 Uhr, dazu kommen Literaturstudium, Praxis & Dokumentation (tägliche Praxis und schriftliches Festhalten der Erfahrungen zwischen den Wochenendblöcken) und das Verfassen einer 20-seitigen Diplomarbeit.

TERMINE

27.-29.1., 24.-26.2., 17.-19.3., 21.-23.4., 12.-14.5., 9.-11.6., 30.6.-2.7., 29.9.-1.10., 20.-22.10., 17.-19.11.2017

KURSORT

Wien

KOSTEN

€ 7.600,— (Mindestteilnehmer/innen 8)

Die Lehrgangsgebühren sind steuerlich absetzbar und können auch je Modul bezahlt werden (10 Module, je Modul EUR 800,–).

Allfällige Fördermöglichkeiten: http://asasonline.com/weiterbildung/foerderung-und-finanzierung-des-fernstudiums.html

Die Finanzierung könnte über ein Bildungsdarlehen erfolgen (bei jeder Bausparkasse), z.B. Wüstenrot: http://webster.ac.at/sites/webster.ac.at/files/attachments/Wuestenrot_Bildungssparen_Bildungsdarlehen.pdf

Der Lehrgang eignet sich für Bildungskarenz und Bildungsteilzeit https://www.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/bildungsfoerderungen/Bildungskarenz.html

Anmeldeinformation

Bei Interesse bzw. bei Fragen zum Angebot erreichen Sie uns per Email (info(at)asasonline.com), über unser Kontaktformular oder per Telefon unter der Nummer +43(0)7242/55864.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne auch konkrete inhaltliche Beschreibungen zu den einzelnen Modulen zu.

 

 

 

Österreich: Anerkennungs- und Bewertungsgesetz (AuBG) im Ministerrat beschlossen

Am 12. April wurde im Ministerrat nach zweijährigen Vorarbeiten und Verhandlungen das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz beschlossen.

Verbesserung der Anerkennungsbedingungen:

Um den Arbeitsmarkteinstieg und die ausbildungsadäquate Beschäftigung von im Ausland geborenen Personen und der Flüchtlinge in Österreich zu fördern, ist es notwendig, die bestehenden Anerkennungsbedingungen zu verbessern:

  • Rund ein Viertel der im Ausland geborenen Personen ist für ihre gegenwärtige Tätigkeit in Österreich überqualifiziert, wobei Frauen deutlich öfter betroffen sind als Männer.
  • Auch unter der hohen Anzahl an Flüchtlingen befinden sich viele Personen mit mitgebrachten Qualifikationen,
  • daher sieht das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz (AuBG) besondere Verfahren für Flüchtlinge vor, die aus Fluchtgründen keine Dokumente zu ihren Qualifikationen mehr vorlegen können,
  • es verankert Bewertungsverfahren auf allen Ausbildungsniveaus,
  • es gleicht Fristen an EU-Standards an,
  • es schafft mit dem Anerkennungsportal und den österreichweiten Beratungsstellen wichtige Serviceangebote und
  • legt neue Transparenzkriterien für eine einheitliche statistische Erfassung aller Anträge und Entscheidungen fest.
  • Ziel:
    • Arbeitsmarktintegration und ausbildungsadäquate Beschäftigung unterstützen,
    • raschere Verfahren bei gleichbleibender Qualität des Ausbildungsniveaus am österreichischen Arbeitsmarkt
  • Zielgruppe:
    • Personen mit Zugang zum Arbeitsmarkt bzw. Personen, die in Österreich arbeiten wollen,
    • spezielle Verfahren für anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte

Zentrale inhaltliche Eckpunkte:

  • Anspruch auf Anerkennungs- und Bewertungsverfahren
  • Einführung von neuen Bewertungsverfahren (Niveau Lehrabschlüsse, Schulabschlüsse und Hochschulabschlüsse), Ergebnis ist ein Gutachten, das dem Arbeitgeber einen raschen Überblick über die vorhandenen Qualifikationen ermöglicht ;
  • Angleichung verfahrensrechtlicher Bestimmungen für im Drittstaat erworbene Qualifikationen an EU-Standards: Kürzung aller Fristen auf 4 Monate, verpflichtende Festlegung von notwendigen und konkreten Nachqualifzierungs- /Ausgleichsmaßnahmen
  • Transparenz und Service: Online- Anerkennungsportal und Beratungsstellen in ganz Österreich
    • Anerkennungsportal als Informations- und Orientierungshilfe mit konkreten Informationen zur zuständigen Behörde (direkter Link zu Antragsformularen), notwendigen Dokumenten, notwendigen Übersetzungen und/oder Beglaubigungen und Verfahrenskosten
    • Flächendeckendes Beratungsangebot durch die Einrichtung von Beratungsstellen
    • Verpflichtung aller verfahrensführenden Stellen zur statistischen Erfassung von Verfahren und Kennzahlen
  • Einführung neuer Verfahren für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte zur Ermöglichung der Arbeitsmarktintegration: Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte sollen den Zugang zu Verfahren erhalten, auch wenn sie aufgrund ihrer Flucht unverschuldet ihre Zeugnisse oder andere Ausbildungsnachweise nicht vorweisen können
  • Koppelung von Anerkennungs- und Bewertungsverfahren an die Arbeitsvermittlung: Verwertbarkeit von Anerkennungsbescheiden und Bewertungsgutachten durch das AMS

UNWE – Master’s Programme in Nuclear Security

The New Addmission Cycle of the Master’s Programme in Nuclear Security at University of National and World Economy – Sofia, Bulgaria in the framework of the NSS12 is now open.

Duration: 120 ECTS, two years.

Language: English

Deadline for Application:
 1st of August 2016

Partners:
 The Master’s programme is a result of an agreement between the International Atomic Energy Agency (IAEA) and the University of National and World Economy (UNWE), Sofia, Bulgaria.

The Master’s Programme is developed and supported by International Nuclear Security Education Network (INSEN) and several Bulgarian and International institutions, including the Bulgarian Academy of Sciences, Sofia University “St. Kliment Ohridski”, Technical University – Sofia.

Several technical visits are organized to nuclear facilities.

In the past the students came from: Bulgaria, Nigeria, Zambia, Lebanon, Jordan, and Burkina Faso.

Tuition fees:
 4 000 Euro/year (for non- European students)

Programme Leader: Prof. Dr. Dimitar Dimitrov,

Dean of Faculty ‚Economics of Infrastructure’
and Head of Department ‚National and Regional Security‘,
University of National and World Economy – Sofia, Bulgaria

More Information:

Master’s Programme in Nuclear Security http://www.unwe.bg/nuclear-security/en

Life in Bulgaria:

http://www.unwe.bg/nuclear-security/en/pages/7571/guides-for-bulgaria-sofia-and-students-town.html

Postal Address:Please be advised that according to the national regulations, application documents for studying at UNWE, sent by fax, e-mail or by post are not accepted, not examined and will be disregarded

blvd. “8-mi dekemvri”
, Department ‚National and Regional Security‘,
 University of National and World Economy
 , 1700 Sofia
, BULGARIA

e-mail: nusec@unwe.bg

Die R & B Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung, Belgrad

Seit Ende 2015 bietet die R & B Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung aus Belgrad http://www.rafin.edu.rs in Österreich (Wien) grenzüberschreitend drei Bachelor-Studiengänge an:

1. Bankwesen, Versicherung und Börse (180 ECTS) – (Bachelor in angewandten Wirtschaftswissenschaften [Bachelor in Applied Economics])
2. Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung (180 ECTS) – (Bachelor in angewandten Wirtschaftswissenschaften [Bachelor in Applied Economics])
3. Steuern und Zollabgaben (180 ECTS) – (Bachelor in angewandten Wirtschaftswissenschaften [Bachelor in Applied Economics])

 

Grenzüberschreitende Studien:

Ausländische Hochschulen dürfen auf der Grundlage des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes (HS-QSG) in Österreich Studiengänge durchführen, soweit diese in ihrem Herkunfts- bzw. Sitzstaat anerkannte Ausbildungen im Sinne des § 51 Abs 2 Z 1 UG darstellen.

Voraussetzung für die Durchführung ist die Meldung der Studien und deren Aufnahme in ein Verzeichnis der AQ Austria.

https://www.aq.ac.at/de/meldung-grenzueberschreitender-studien/meldung-grenzueberschreitender-studien.php

Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria): https://www.aq.ac.at/de/

Nähere Informationen zur Hochschule und den Studien:  http://rafin.edu.rs/eng/indexeng.html oder auf Anfrage:

martin.stieger@liwest.at

DDr. Martin Stieger, Professor für Fachstudien im Bereich Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der R & B Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung, Belgrad