Archiv der Kategorie: Bildung

Wien: Ein Studium ist immer noch eine gute Investition

Die Tageszeitung „Die Presse“ resümiert eine interessante ÖPWZ-Studie mit: „Ein Studium ist immer noch eine gute Investition“.

Demnach kommen Lehrabsolventen am Beginn ihrer Berufslaufbahn auf ein Jahresbrutto von bis zu rund 38.100 Euro, AHS-Absolventen auf bis zu 42.400 Euro und Absolventen einer Handelsakademie auf bis zu 44.200 Euro.

Mit einem Studienabschluss lässt sich deutlich mehr verdienen: Bis zu 51.000 Euro brutto im Jahr verdienen Berufseinsteiger, die einen Bachelor an einer Fachhochschule mit Schwerpunkt Wirtschaft absolviert haben.

Ein solches Bachelorstudium bietet z.B. die Allensbach Hochschule Konstanz in Fernlehre an. Dieses kann zeit- und ortsunabhängig neben Beruf und Familie absolviert werden und auch ohne Matura/Abitur aufgenommen werden:

https://viennastudies.com/news/f/bachelor-ba-betriebswirtschaftslehre-im-fernstudium

Mit einem Master kommt man auf bis zu 55.200 Euro.

Masterstudien können an der Allensbach Hochschule Konstanz auch in Fernlehre zeit- und ortsunabhängig neben Beruf und Familie absolviert werden.

In derselben Größenordnung verdienen Universitätsabsolventen mit Schwerpunkt Wirtschaft. Absolventen von Fachhochschulen oder Universitäten mit Schwerpunkt Technik liegen beim Berufseinstieg in derselben Einkommensklasse. Etwas darüber liegen Absolventen der Rechtswissenschaften.

Die Erhebung hat das Institut ÖPWZ durchgeführt (Österreichisches Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum). Das Institut war im Rahmen des Marshall-Plans gegründet worden und unterstützt Unternehmen bei der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Die Erhebung wird alle zwei Jahre durchgeführt. Befragt wurden Personalverantwortliche von 41 Unternehmen, die nach Angaben der Institutsleiter für rund 400.000 Mitarbeiter stehen. Zusätzlich wurden Einzelinterviews mit Personalleitern geführt. „Bei Berufseinsteigern würden sich Unternehmen stark an der Ausbildung orientieren und weniger an der tatsächlichen Position„, sagt Geschäftsführer Armand Kaáli-Nagy. Nach einigen Jahren kristallisiere sich dann eine Spezialisierung heraus und das Gehalt entwickle sich entsprechend der konkreten Position und Erfahrung.

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Techniker verdienen spitze:

Betrachtet man die Einkommen nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung, stechen Master-Absolventen von technischen Universitätsstudien heraus: Sie kommen auf bis zu 66.000 Euro Jahresbrutto und damit auf den höchsten Verdienst der untersuchten Gruppen. Verglichen wurde auch die Entwicklung der Gehälter in den Jahren 2022 bis 2024. „Noch nie habe es einen derartigen Sprung gegeben„, sagt Kaáli-Nagy, was an der hohen Inflation und den entsprechend starken Erhöhungen der Löhne laut Kollektivvertrag liege.

Besonders starke Gehaltssteigerungen gab es für Berufseinsteiger, die eine HAK abgeschlossen hatten (19 Prozent), sowie für Lehrabsolventen (17 Prozent). Bei niederschwelligen Ausbildungen habe es Aufholbedarf gegeben. So gut wie alle Firmen würden außerdem mehr bezahlen als die Löhne laut Kollektivvertrag.

„Goodies“:

Berufseinsteigern gehe es heute aber um mehr als nur um das Gehalt. Die meisten Unternehmen bieten Zusatzleistungen und „Goodies“ an, um Fachkräfte zu sich zu locken. Früher seien das häufig private Krankenzusatzversicherungen gewesen, wie auch Verpflegung in Pausen. „Das hat sich gewandelt“, sagt Kaáli-Nagy. Heute gehe es sehr stark um Gesundheitsleistungen, wie Fitnesscenter oder Turnangebote. Über 90 Prozent der befragten Unternehmen bieten Gesundheitsmaßnahmen für alle Mitarbeiter an.

Mehr als 70 Prozent der befragten Betriebe bieten Mittagsverpflegung oder Essensgutscheine für all ihre Mitarbeiter an. Etwas über 60 Prozent der Firmen bieten der gesamten Belegschaft eine Art von betrieblicher Altersvorsorge an. Ein Firmenhandy sei heute kein Goodie mehr, sondern ein Standard-Werkzeug für Beschäftigte. Rund 25 Prozent der Unternehmen bieten all ihren Mitarbeitern eine private Krankenzusatzversicherung an. Beliebt sind bei Bewerbern auch Tickets für den öffentlichen Verkehr, wie die Jahreskarte der Wiener Linien und das Klimaticket.

„Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort sowie Weiterbildungsmöglichkeiten stehen bei Berufseinsteigern hoch im Kurs„, sagt ÖPWZ-Präsident Andreas Prenner, der auch Bereichsleiter Finanzen, Personal und Organisation bei der Industriellenvereinigung ist. „Früher habe man erst nach einigen Jahren Betriebszugehörigkeit über flexible Arbeitszeiten gesprochen, das habe sich aber stark geändert„, sagt Kaáli-Nagy. Auch Home­office sei längst Standard. Es gebe kaum mehr Unternehmen, die Homeoffice restriktiv handhaben. Quer durch die untersuchten Branchen würden knapp 80 Prozent der Mitarbeiter in irgendeiner Form Homeoffice machen, zeigt die Befragung. In den meisten Fällen können Mitarbeiter bis zu 40 Prozent ihrer Normalarbeitszeit von daheim aus arbeiten. 73 Prozent der Unternehmen gaben an, ihren Mitarbeitern bis zu zwei Tage Homeoffice zu gestatten, sieben Prozent bis zu drei Tage.

„Groß eingestellt wird nicht“

Der Fachkräftemangel hat sich laut den ÖPWZ-Leitern aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Lage entspannt. „Die Unternehmen kündigen nicht, aber groß eingestellt wird auch nicht“, sagt Kaáli-Nagy. Er rechnet daher auch damit, dass der Zuwachs der Löhne für Berufseinsteiger nicht mehr so stark ausfallen werde. „In den letzten Jahren gab es einen Bewerbermarkt, aber das hat sich abgekühlt.“

Akademische Weiterbildung in Fernlehre

Am 23. März 2012 ins Firmenbuch eingetragen, ermöglicht Ihnen VIS Vienna International Studies seither ein internationales Studium von zu Hause aus.

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische  Weiterbildung  im  Fernstudium!

Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau  mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.

Neben den Bachelor-, Master– und  Promotionsstudien  ermöglicht  VIS  auch  Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VIS–Kontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die  Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

Fragen zum Beitrag, zu weiteren interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: Weiterbildungsstudie 2024

Seit 2009 führt die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung jährlich – in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut MAKAM Research GmbH eine österreichweite Weiterbildungsstudie durch.

Mittels telefonischer Repräsentativbefragungen von HR- bzw. Personalverantwortlichen und GeschäftsführerInnen in österreichischen Unternehmen ab 20 MitarbeiterInnen macht die Studie Trends, Entwicklungen und Herausforderungen im beruflichen Aus- und Weiterbildungsbereich sichtbar und leiten sich daraus Handlungsempfehlungen für die Bildungsanbieter ab.

  • Weiterbildung wird noch wichtiger: In mehr als der Hälfte der Unternehmen (57%) wird Weiterbildung in den kommenden Jahren größere Bedeutung einnehmen als bisher.
  • Weiterbildungsranking: KI (65%), Future Technologies/Green Jobs (54%) und IT-Skills (53%) sind jene Weiterbildungsthemen, die in den nächsten Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen.
  • Budgetplanung: 30% der Unternehmen haben im Budget für 2024 mehr Mittel für Weiterbildung eingeplant als im Vorjahr
  • Weiterbildungsformate: reine Präsenztrainings (61% aller geplanten Maßnahmen) setzen den Trend der letzten Jahre weiter fort und nehmen seit 2022 (53%), über 2023 (57%) stetig an Bedeutung zu.
  • Einstellung gegenüber KI: Es zeigt sich ein deutlich positiver Trend bei der Einstellung zur KI: Während im vergangenen Jahr nur etwa jedes zweite Unternehmen die rasante Entwicklung von KI positiv bewertete, sind es in diesem Jahr bereits 64%.
  • KI in der Personalarbeit: Jedes dritte Unternehmen setzt KI in der Personalarbeit ein. Dabei korreliert der Einsatz von KI in der Personalarbeit naturgemäß mit der grundsätzlichen Einstellung zur technologischen Entwicklung.
  • Forderungen an die Politik: 95% der Unternehmen adressieren vor dem Hintergrund der bevorstehenden Nationalratswahl konkrete Forderungen an die Politik: An erster Stelle steht ein steuerlicher Vorteil für Unternehmen. 20% fordern Unternehmensprämien für betriebliche Weiterbildungen und 17% individuelle Bildungsschecks für Mitarbeiter:innen.

Akademische Weiterbildung in Fernlehre

Am 23. März 2012 ins Firmenbuch eingetragen, ermöglicht Ihnen VIS Vienna International Studies seither ein internationales Studium von zu Hause aus.

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische Weiterbildung im Fernstudium!

Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.

Neben den Bachelor-, Master– und Promotionsstudien ermöglicht VIS auch Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VIS–Kontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

Fragen zum Beitrag, zu weiteren interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Statistik Austria: Geringe Bildungsmobilität zwischen Generationen

Wien, 2024-05-21 – Das formale Bildungsniveau in Österreich steigt, wie aus „Bildung in Zahlen 2022/23“ von Statistik Austria hervorgeht. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Publikation, dass Bildungschancen in Österreich nach wie vor zu einem nicht unerheblichen Teil „vererbt“ werden und frühe Bildungsentscheidungen ausschlaggebend für die gesamte Bildungslaufbahn sind.

„Bildung zahlt sich aus – mit höherem Abschluss steigen die Beschäftigungschancen am Arbeitsmarkt und die Entlohnung fällt höher aus. Die Bildungsmobilität zwischen den Generationen ist in Österreich nur schwach ausgeprägt und die Weichen für die Bildungslaufbahn werden früh gestellt. So besuchen neun von zehn Schüler:innen nach dem Abschluss einer AHS-Unterstufe maturaführende Schulen, jedoch nur vier von zehn nach Abschluss einer Mittelschule“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Bildungsstand steigt insgesamt, Anteil an Personen mit Lehrabschluss rückläufig

Das Bildungsniveau der österreichischen Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren steigt weiterhin. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Anteil von Personen mit Hochschul- oder Akademie-Abschluss um rund 5 Prozentpunkte erhöht (2011: 14,6 %; 2021: 19,7 %). Im Gegenzug ist der Anteil an Personen mit Lehrabschluss gesunken. Betrug dieser im Jahr 2011 36,0 %, so sank er bis zum Jahr 2021 um 3,4 Prozentpunkte. Dennoch bleibt der Lehrabschluss wie in den letzten drei Jahrzehnten anteilig betrachtet der häufigste Abschluss in Österreich.

Personen mit Lehrabschluss haben zeitlich betrachtet den schnellsten Berufseinstieg (im Median 22 Tage) sowie eine relativ niedrige Arbeitslosenquote (3,9 %). Deutlich höher sind die Arbeitslosenquoten von Personen ohne formale Ausbildung (höchstens Pflichtschulabschluss: 12,2 %) sowie von Personen mit AHS als höchstem Abschluss (8,0 %). Hingegen weisen Personen mit BHS- (3,2 %) oder Hochschulabschluss (3,5 %) noch niedrigere Arbeitslosenquoten auf als Personen mit Lehrabschluss.

Frühe Bildungsentscheidungen stellen zentrale Weichen

Bereits früh in der Bildungskarriere werden zentrale Weichen für die Zukunft gestellt. Nach dem Abschluss einer AHS-Unterstufe besuchen in Folge neun von zehn Schüler:innen eine maturaführende Schule. Nach dem Abschluss einer Mittelschule sind es mit 40,3 % deutlich weniger. Ist die BMS für beinahe jede:n Fünften (18,3 %) nach der Mittelschule die Schule der Wahl, trifft dies nur auf 2,0 % nach dem Abschluss der AHS-Unterstufe zu. Für viele geht der Weg nach Abschluss einer Mittelschule in Richtung Lehre. So besuchen 22,3 % in Folge die Polytechnische Schule.

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Bildungsstatistik finden Sie in der Publikation Bildung in Zahlen 2022/23 (PDF, 22 MB), in der Präsentation zur Pressekonferenz vom 21. Mai 2024 (PDF, 600 KB) sowie auf der Website von Statistik Austria.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: Lange Nacht der Forschung (24. Mai 2024)

Am Freitag, den 24. Mai 2024, findet wieder die Lange Nacht der Forschung (LNF24) in ganz Österreich statt.

Von 17 bis 23 Uhr können Sie bei freiem Eintritt an rund 270 Standorten die heimische Forschungslandschaft hautnah kennenlernen und innovative Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung sowie bahnbrechende Technologien zu bestaunen.

Zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitutionen sowie forschend tätige Unternehmen laden ein, ihre vielfältigen Forschungsprojekte auf verständliche und unterhaltsame Weise zu erleben.

Das österreichweite Programm finden Sie online unter  www.langenachtderforschung.at.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist auch in diesem Jahr mit einem eigenen Standort vertreten: Am Heldenplatz in Wien werden Forscherinnen und Forscher ihre innovativen Projekte bei interaktiven Mitmach-Stationen präsentieren und Sie mit einem spannenden Angebot begeistern.

Weiters erwartet Sie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit mehreren Highlights:

  • Bei zwei Science Shows um 17:30 und 19 Uhr werden spektakuläre Experimente und verblüffende Phänomene präsentiert,
  • ein eindrucksvoller Auftritt des Mikrotheaters des Naturhistorischen Museums Wien bietet Ihnen um 18:30 Uhr einzigartige Einblicke in die faszinierende Welt der Mikroorganismen.

Um 20:30 Uhr verleihen die Science Busters in einer bunten Gala den Oberhummer-Award an den Wissenschaftspodcast „Methodisch inkorrekt!“.

Alle Infos zu Ausstellern und Programmangebot am Heldenplatz: Forschung im Zentrum – Forschung erleben! – #LNF24 Lange Nacht der Forschung.  

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: 25 Jahre Vitalakademie – 50.000 Studierende

Die Vitalakademie feiert heuer das 25-jährige Bestehen.

Die anerkannte Bildungseinrichtung konnte seit der Gründung im Jahr 1999 österreichweit bereits mehr als 50.000 Studierende ausbilden.

Alljährlich werden hunderte Kurse angeboten und machen die Vitalakademie zu einer der größten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in Österreich.

Als Spezialistin für Ausbildungen in den Bereichen Massage, Kosmetik & Fußpflege, Sport, Gesundheit und Soziales setzt die Vitalakademie auf den ganzheitlichen Weg der Erwachsenenbildung und betrachtet die Gesundheit eines Menschen aus drei Blickwinkeln:

  • körperlich,
  • geistig und
  • sozial.

Professionelle Dienstleister/innen in diesen Bereichen erlangen mit dem Abschluss (Diplom, staatlich anerkannter Abschluss oder Zertifikat) das entsprechende Wissen in Theorie UND Praxis für eine erfolgreiche Berufsausübung im Zukunftsmarkt Gesundheit.

Sowohl für den/die Dienstleister/in, als auch für deren Klienten/-innen geht es um ein ganzheitliches Wohlbefinden und die Möglichkeit, das individuelle Persönlichkeitspotential auch leben zu können.

In Präsenzkursen an sechs Standorten in Österreich kann jede/r einzelne Teilnehmer/in aus einer Vielzahl an aktuellen Diplomlehrgängen – Basislehrgängen wie Spezial-Upgrades – sowie auch Fachkursen die Qualifikation erlangen, die zu ihr/ihm passt.

Die 6 Vitalfelder entsprechen dem ganzheitlichen Bildungsansatz:

  • Fitness & Ernährung
  • Leben & Natur
  • Soziales & Pädagogik
  • Massage & Wellness
  • Kosmetik & Fußpflege
  • Medizinische Verwaltung

Die Vitalakademie will Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Qualifikation für gesundheitsbezogene Berufe begeistern.

Die Vitalakademie-Diplomlehrgänge können flexibel absolviert werden, d.h. berufsbegleitend, am Abend, am Wochenende oder als Tageskurs.

Mit Blended Learning, einem Mix aus verschiedenen Lernformen, wird der Lehrstoff bestens aufbereitet.

Präsenzkurse setzen darüber hinaus auf persönliche Atmosphäre, Arbeiten in kleinen Gruppen auf höchstem Niveau und mit viel Praxisbezug. Hand in Hand arbeiten dafür das Vitalakademie-Team (Planung, Organisation und Qualitätssicherung) und die Trainer/innen (fachliche und persönliche Kompetenz für Wissensvermittlung)

Künftig arbeitet die Vitalakademie in Kontaktstudien mit der Allensbach Hochschule Konstanz zusammen und kann bereits ab Herbst 2024 der Lehrgang „Berufs- und Sozialpädagogik (Allensbach Hochschule)“ begonnen werden.

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Stifterverband: Zukunftsmission Bildung

Mit der Zukunftsmission Bildung will der Stifterverband ein Bildungssystem für eine Welt im Wandel gestalten, welches schnell mehr Menschen mit den notwendigen Kompetenzen aus- und weiterbildet.

Dazu bringt der Stifterverband relevante Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in einer Gemeinschaftsinitiative zusammen und entwickelt gemeinsam mit ihnen Aktivitäten in vier starken Allianzen.

Denn um die großen Herausforderungen im Bildungssystem zu lösen, braucht es wirkungsvolle Umsetzungspartnerschaften – die gegenüber der Politik mit einer Stimme sprechen, gemeinsame Ziele verfolgen und die Rahmenbedingungen so förderlich gestalten, dass langfristige Verbesserungen im Bildungssystemwirksam werden.

Deutschland braucht eine Zukunftsmission Bildung!

Die rund 50 im Vorstand des Stifterverbandes engagierten Unternehmen und Unternehmensverbände haben die Zukunftsmission Bildung gestartet.

Der Stifterverband ruft die Wirtschaft und Stiftungen auf, sich an der Gemeinschaftsinitiative in umsetzungsstarken Allianzen zu beteiligen.

In der Zukunftsmission Bildung will der Stifterverband neue und umsetzungsstarke Allianzen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik schmieden:

  • Wir wollen privates Engagement stärken und Vernetzung ermöglichen: Wir identifizieren Leerstellen, setzen gemeinsam Impulse, sorgen für einen orchestrierten Austausch über Best Practices und definieren erfolgreiche Rahmenbedingungen.​
  • Wir wollen Wirkung erzielen: Wir setzen gemeinsame Ziele, formulieren Roadmaps, identifizieren die für eine Veränderung relevanten Hebel und entwickeln partnerschaftlich dazu passgenaue Initiativen.
  • ​Wir wollen den Dialog verstärken: Wir bündeln den Diskurs mit der Politik, um Rahmenbedingungen zu verbessern und systemisch in die Breite zu wirken.​ 

Diese Zukunftsmission kann und muss man unterstützen!

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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DAAD fördert Gewinnung und Qualifizierung internationaler Fachkräfte

Themenbild internationale Studierende auf einem Campus © Colourbox

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützt ab April über 100 Hochschulen deutschlandweit bei der Qualifizierung internationaler Studierender als zukünftige Fachkräfte. 114 Projekte wurden dazu aktuell im Rahmen der „Campus Initiative internationale Fachkräfte“ ausgewählt. Für die Initiative stehen bis 2028 insgesamt rund 120 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums (BMBF) bereit.

„Deutschland ist eines der Top-3-Zielländer für internationale Studierende und Promovierende. Gleichzeitig nimmt der Fachkräftemangel bei uns im Land dramatische Ausmaße an. Es liegt daher nahe, internationale Talente nach ihrem erfolgreichen Studium für einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland zu gewinnen. Die deutschen Hochschulen wollen eine treibende Kraft bei der Gewinnung internationaler Fachkräfte sein. Dies zeigt sich auch in der hohen Beteiligung an den Ausschreibungen zur Fachkräfte-Initiative. Ab April fördern wir daher insgesamt 114 Projekte an 104 Hochschulen in allen Bundesländern, um internationalen Talenten den Weg von der Hochschule in den deutschen Arbeitsmarkt besser zu ebnen“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

Programmlinie FIT: Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt

Die Fachkräfte-Initiative besteht aus zwei Programmlinien: „FIT“ und „Profi Plus“.

Im Rahmen des „FIT“-Programms können deutsche Hochschulen internationale Studierende, die einen Studienabschluss in Deutschland anstreben, mit zusätzlichen Angeboten zu Studienbeginn, während des Studiums und beim Übergang in den deutschen Arbeitsmarkt unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt auf berufsbezogener Beratung und Unterstützung. Die Förderung der Vernetzung zwischen Hochschulen, Unternehmen und wirtschaftsnahen Institutionen soll zudem internationalen Absolventinnen und Absolventen den Übergang in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern.

Programmlinie Profi plus: Akademische Anpassungsqualifizierung für den deutschen Arbeitsmarkt

Im Programm „Profi plus“ können deutsche Hochschulen die fachliche Qualifizierung von internationalen Akademikerinnen und Akademikern mit ausländischem Hochschulabschluss fördern. Internationale Akademiker und Akademikerinnen erhalten im Programm zusätzliches Fachwissen für den deutschen Arbeitsmarkt und können ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen ausbauen. Kooperationen mit deutschen Unternehmen und Institutionen aus den jeweiligen Berufsfeldern ermöglichen es zudem, Praxiserfahrungen zu sammeln und berufliche Netzwerke aufzubauen.

Internationale Studierende als Fachkräfte von morgen

Laut einer DAAD-Schnellabfrage steuern deutsche Hochschulen im Wintersemester 2023/24 mit rund 380.000 internationalen Studierenden auf einen neuen Rekord zu. Deutschland steht damit weiterhin weltweit an dritter Stelle der beliebtesten Zielländer für internationale Studierende, nach den USA und dem Vereinigten Königreich. Laut einer weiteren DAAD-Umfrage sind gute berufliche Perspektiven ein wichtiger Grund für internationale Studierende, sich für ein Studium in Deutschland zu entscheiden.

Hintergrund Beispielprojekte FIT und Profi plus 

FIT-Projekte
An der Universität Heidelberg soll das Integrationsprogramm „Make Your Way – Study to Stay“ internationalen Studierenden unter anderem die Möglichkeit bieten, deutsche Familien an Feiertagen zu begleiten. Dadurch erhalten sie authentische Einblicke in die deutsche Alltagskultur und knüpfen soziale Kontakte außerhalb des Campus. Zudem können Teilnehmenden Credit Points für die Absolvierung von berufspraktischen und interkulturellen Seminaren erhalten, um Anreize für die Teilnahme an berufsvorbereitenden Begleitmaßnahmen zu setzen.

Die Technische Hochschule Köln will im Projekt „Ready, Study, Go“ internationale Studierende aus MINT-Studiengängen unter anderem regelmäßig mit Recruitern aus Unternehmen und wirtschaftsnahen Einrichtungen in der Regi-on in Kontakt bringen. So wird der Austausch zwischen potenziellen Arbeitge-bern und zukünftigen Fachkräften gestärkt. Zudem sollen im Projekt interna-tionale Studierende ihr theoretisches Wissen praktisch erweitern, um einfa-cher Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu finden.

Profi-Plus-Projekte
Die Universität Bremen setzt im Projekt „Profi plus in Bremen“ auf die Ansprache internationaler Akademikerinnen mit Abschluss in einem MINT-Fach, die in deutschen Unternehmen unterrepräsentiert sind. Sie sollen insbesondere für die Möglichkeiten des deutschen Arbeitsmarkts im MINT-Bereich sensibi-lisiert werden. Durch individuelle Berufscoachings und die Vermittlung von sogenannten Future Skills sollen zusätzliche Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg in Deutschland eröffnet werden.

Die Pädagogische Hochschule Freiburg will im Programm „HOLA: Hochschulzertifikat für Lehrkräfte mit ausländischem Hochschulabschluss“ die Gewinnung internationaler Lehrkräfte verbessern. Das Programm umfasst dazu berufssprachenorientierte Deutschkurse, eine kontinuierliche Sprachbegleitung während der Anpassungsqualifizierung und individuelle Sprachlernberatung. So sollen Teilnehmenden auf die hohen sprachlichen Anforderungen für den Schuldienst in Deutschland vorbereitet werden, und sie dazu zu befähigen werden, professionell mit den Herausforderungen eines Schulalltags in einer Migrationsgesellschaft umzugehen.

Weitere Informationen

Alle ausgewählten Hochschulen und Projekte:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Rachel Estevez Prado 
Leiterin – Referat P43 Fachkräfteprogramme für deutsche Hochschulen
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-225
estevez@daad.de

Presse-Kontakt:

Michael Flacke

Leiter der Pressestelle / Pressesprecher – SB03
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-454
presse@daad.de

Österreich: HBB-Gesetz in Kraft – Höhere Berufliche Bildung – Qualifikationen der beruflichen Bildung

Das Gesetz zur Höheren Beruflichen Bildung ermöglicht es, neue berufspraktische Abschlüsse in Österreich zu entwickeln. Diese reagieren auf konkreten Bedarf am Arbeitsmarkt, können berufsbegleitend erworben werden und ermöglichen so Fach- und Führungskarrieren.

Deutschland hatte im Berufsbildungsgesetz (BBiG) – § 53 – bereits mit 01. 01. 2020 vorgelegt und drei Fortbildungsstufen der höherqualifizierenden Berufsbildung geschaffen:

  • erste Fortbildungsstufe: Geprüfte Berufsspezialistin, Geprüfter Berufsspezialist (NQR-Niveau V)
  • zweite Fortbildungsstufe: Bachelor Professional (NQR-Niveau VI)
  • dritte Fortbildungsstufe: Master Professional (NQR-Niveau VII)

Österreich ist diesen Bezeichnungen – warum eigentlich? – nicht gefolgt und hat eigene geschaffen (siehe weiter unten)

Warum braucht es die HBB?

Die WKO dazu:

  • Derzeit denken viele Österreicher:innen bei höherer/tertiärer Bildung ausschließlich an akademische Qualifikationen. Wichtige berufspraktische Abschlüsse wie Meister:in, Befähigte:r oder Ingenieur:in werden nicht als gleichwertig wahrgenommen.
  • In vielen Fachbereichen gibt es keine Meister- oder Befähigungsprüfung. Somit fehlen Qualifikationen für hochkompetente Fachkräfte, die sich im Betrieb weiterentwickeln wollen.
  • Durch die Möglichkeit zur Höherqualifikation können besonders weiterbildungs- und leistungsbereite Mitarbeiter:innen leichter im Betrieb gehalten werden.
  • Österreichische Unternehmen haben Nachteile bei internationalen Ausschreibungen, die offiziell nachweisbare, höhere Qualifikationsniveaus von beteiligten Mitarbeiter:innen einfordern.
  • Mit dem Arbeits- und Fachkräftemangel steigt der Bedarf an beruflicher Höherqualifikation.

Die WKO nennet mögliche Beispiele für künftige HBB-Qualifikationen?

Handel

  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) als Filial- bzw. Regionalleitung (aufbauend auf Lehrberuf Einzelhandelskaufmann/-frau) – NQR 5

Handwerk und Gewerbe

  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) Technische Projektleitung bzw. Servicetechnik im Bereich Heizungstechnik – NQR 5
  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) Energieeffizienztechnik, aufbauend auf unterschiedliche Lehrberufe, z.B. Rauchfangkehrer:in – NQR 5

Umwelt- und Klimatechnologie

  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) Dachdeckerei/Fassadenbau mit Spezialisierung Photovoltaik/ Solarthermie – NQR 5

Industrie und Herstellung von Waren

  • Duale Akademie Professional – Automatisierungstechnik-Mechatronik – NQR 5

Wie trägt die HBB zur Aufwertung der Lehre bei?

  • Österreichs System der dualen Ausbildung ist international als Erfolgsmodell hoch angesehen und wird vielfach kopiert.
  • Im Inland selbst wird die Lehre derzeit allerdings noch zu selten als Einstieg in Fach- und Führungskarrieren gesehen.
  • Mit der HBB werden – an die Lehrabschlussprüfung anschließend – durchgängige Karrierewege möglich, die zu anerkannten höheren Bildungsabschlüssen führen.
  • Dadurch erfährt die Lehrlingsausbildung größere gesellschaftliche Anerkennung.

Welche Abschlussbezeichnungen werden mit der HBB möglich?

Für Abschlüsse der Höheren Beruflichen Bildung sind folgende Stufenbezeichnungen geplant:

  • auf NQR-Niveau 5: Höhere Berufsqualifikation (HBQ) – englisch: Extended Professional Qualification
  • auf NQR-Niveau 6: Fachdiplom (FD) – englisch: Professional Certificate
  • auf NQR-Niveau 7: Höheres Fachdiplom (HFD) – englisch: Advanced Professional Certificate

§ 5 (1) Bundesgesetz über die höhere berufliche Bildung (HBB-Gesetz):

Die Qualifikation entspricht den Deskriptoren mit Bezug zu folgenden Qualifikationsniveaus:Abschlussbezeichnungen (jeweils plus Ergänzung mit Bezug zum Fachgebiet der Qualifikation)Englische Abschlussbezeichnungen (jeweils plus Ergänzung mit Bezug zum Fachgebiet der Qualifikation)
NQR 5Höhere Berufsqualifikation (HBQ)Extended Professional Qualification
NQR 6Fachdiplom (FD)Professional Certificate
NQR 7Höheres Fachdiplom (HFD)Advanced Professional Certificate

(2) Personen, die im Rahmen eines Validierungs- oder Prüfungsverfahrens eine Qualifikation gemäß diesem Bundesgesetz erworben haben, sind berechtigt, die entsprechende Abschlussbezeichnung im privaten und geschäftlichen Verkehr zu führen.

Das HBB-Gesetz normiert dadurch auch einen Bezeichnungsvorbehalt:

Strafbestimmungen:

§ 17. (1) Wer vorsätzlich eine Abschlussbezeichnung gemäß § 5 oder eine den Abschlussbezeichnungen ähnliche Bezeichnung unberechtigt verleiht, vermittelt oder führt, begeht eine Verwaltungsübertretung, die von der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu 15 000 Euro zu bestrafen ist.

(2) Unberechtigt ist die Verleihung oder Führung insbesondere dann, wenn die Abschlussbezeichnung oder die ähnliche Bezeichnung nicht von einer zuständigen gemäß § 12 ermächtigten Validierungs- und Prüfungsstelle stammt.

Wann gibt es die ersten HBB-Qualifikationen?

Das Gesetz ist mit 1. Mai 2024 in Kraft getreten. Damit ist der Startschuss erfolgt: Es werden von mehreren Branchen bereits Qualifikationen vorbereitet, die in der Folge beim Wirtschaftsministerium eingereicht und voraussichtlich ab Anfang 2025 angeboten werden können. Bis HBB-Qualifikationen in größerer Zahl vorliegen, wird es allerdings etwas dauern.

Wie verändert sich Österreichs Bildungslandschaft durch die HBB?

Das HBB-Gesetz ist grundsätzlich zu begrüßen, an der Harmonisierung zwischen Ausbildungs- und Berufsrecht muss allerdings weitergearbeitet werden.

VIS Vienna International Studies sieht sich jedenfalls darin bestärkt, alle Bemühungen von Studieninteressierten mit Bildungsreserven zu unterstützen, damit diese

berufliche Abschlüsse für akademische Anschlüsse nutzen

können und im Fernstudium auch berufsbegleitend und neben Familie und Betreuungsverpflichtungen im In- und Ausland aufbauend auf der beruflichen Vorbildung Regelstudien (Bachelor, Master/Magister, Doktorat/PhD) oder als akademische Weiterbildung auch spezielle Zertifikatskurse und Kontaktstudien absolvieren können.

Denn mit den Anrechnungs- und Studienmöglichkeiten auf Grund der beruflichen Vorbildung ergeben sich oft ungeahnte Möglichkeiten.

VIS Vienna International Studies informiert Sie gerne näher.

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Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

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In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VIS–Kontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Das VIS Kontaktstudium:

Kontaktstudium Management und Marketing:

ASAS-Zertifikatskurse – in Kooperation mit der Allensbach Hochschule – auch als Kontaktstudien und in Fernlehre absolvierbar

Das österreichische Bildungsunternehmen ASAS Aus und Weiterbildung GmbH bietet aktuell 6 MBA-Fernstudienprogramme und 3 Expertenlehrgänge in Kooperation mit der Fachhochschule Burgenland Weiterbildung an.

Als zertifiziertes Weiterbildungsinstitut (Ö-CERT, ISO 21001:2018) werden auch ASAS–eigene Diplomlehrgänge und Zertifikatskurse angeboten, für die österreichweit Förderungen wie beispielsweise über den WAFF oder das oberösterreichische Bildungskonto in Anspruch genommen werden können.

Die ASAS-Fernstudienangebote eignen sich auch für Bildungskarenz und Bildungsteilzeit.

Für Studierende, die sich auch für positiv absolvierte Zertifikatskurse den Nachweis des erbrachten work loads mittels ECTS ausstellen lassen wollen, besteht auf Grund einer Kooperation mit der Allensbach Hochschule die Möglichkeit diese auch als Kontaktstudium zu absolvieren.

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Berufs- und Sozialpädagogik (Allensbach Hochschule)

Eine Kooperation der Allensbach Hochschule Konstanz mit der Vitalakademie ermöglicht es künftig Lehrgangsteilnehmer*innen ein Kontaktstudium Berufs- und Sozialpädagogik (Allensbach Hochschule) in Präsenz oder als Fernstudium zu absolvieren.

In Präsenz wird das Kontaktstudium Berufs- und Sozialpädagogik (Allensbach Hochschule) durch die Vitalakademie angeboten, als Fernstudium über learn@home als Kombination aus dem Lehrgang Zert. Berufs- und Sozialbegleiter/-in und dem Lehrgang Berufs- und Sozialpädagogik (Allensbach Hochschule).

Detaillierte Informationen erhalten Sie auch direkt bei den jeweiligen Bildungseinrichtungen.

Neuerungen durch das Sozialarbeits-Bezeichnungsgesetz:

Das Sozialarbeits-Bezeichnungsgesetz legt Qualifikationen für Berufszugehörigkeit fest; also unter welchen Voraussetzungen man sich als Sozialarbeiter:in, als Sozialpädagoge oder Sozialpädagogin bezeichnen darf.

➡️ Das Gesetz stellt darüber hinaus die offiziellen Berufsbezeichnungen unter Schutz.

Das bedeutet: Wer sich als Sozialarbeiter:in oder Sozialpädagogin bzw. -pädagoge bezeichnet, ohne die Voraussetzung zu erfüllen, dem drohen Geldstrafen bis zu 15.000 Euro.

➡️ Rund 43.000 Menschen in Österreich sind beruflich als Sozialarbeiter:innen bzw. Sozialpädagog:innen tätig.

➡️ Ausbildungserfordernisse für „akademische Sozialarbeiter:innen„, „akademische Sozialpädagog:innen“ und „Diplom-Sozialpädagog:innen„: um künftig die Berufsbezeichnung „akademische Sozialarbeiter:innen”, „akademische Sozialpädagog:innen” und “Diplom-Sozialpädagog:innen” führen zu dürfen, wird ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, ein Bachelor- bzw. Masterstudium oder ein Diplomlehrgang zur Sozialpädagogik benötigt.

Auch Personen mit bereits abgeschlossener Ausbildung an den Sozialakademien etc. dürfen sich als Sozialarbeiter:in, als Sozialpädagoge oder Sozialpädagogin bezeichnen.

Geschützte Berufsbezeichnungen – Sozialarbeits-Bezeichnungsgesetz

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