Archiv für den Monat: September 2026

Three colleagues collaborating around a laptop at a coworking table

Die Allensbach Hochschule Konstanz erzielte viermal eine Höchstwertung bei „Leading Innovators 2027“

Die Allensbach Hochschule Konstanz gehört erneut zu den von FOCUS Business ausgezeichneten „Leading Innovators“. Im aktuellen Bewertungsverfahren erreicht die staatlich anerkannte private Hochschule 14 von 15 möglichen Punkten und erhält in vier der fünf untersuchten Innovationsbereiche die Höchstwertung „Exzellent“.

FOCUS Business hat gemeinsam mit dem Recherche-Institut FactField die „Leading Innovators 2027“ ermittelt.

Die Allensbach Hochschule Konstanz gehört erneut zum Kreis der ausgezeichneten Unternehmen und erreicht ein besonders starkes Ergebnis: In den Bereichen Strategie und Innovationskultur, Produkte und Dienstleistungen, Prozesse sowie Geschäftsmodell erhält die Hochschule jeweils drei von drei möglichen Punkten und damit die Einstufung „Exzellent“. Im Bereich Organisation wird sie mit zwei Punkten als „Sehr gut“ bewertet. Insgesamt erzielt die Allensbach Hochschule damit 14 von maximal 15 Punkten.

„Vier Höchstwertungen und insgesamt 14 von 15 Punkten sind für uns eine sehr erfreuliche Bestätigung der Entwicklung unserer Hochschule“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule. „Wir haben unser Studienmodell früh konsequent auf digitale, berufsbegleitende Hochschulbildung ausgerichtet und entwickeln die dazugehörigen Studienangebote und Abläufe kontinuierlich weiter. Gerade für eine Fernhochschule ist Innovationsfähigkeit eng damit verbunden, wie gut akademische Qualität und die Anforderungen berufstätiger Studierender zusammengebracht werden.“

Besonders positiv bewertet der individuelle Benchmark-Report die Geschäftsmodellinnovation der Allensbach Hochschule. In diesem Bereich sieht die Untersuchung die Hochschule gegenüber anderen empfohlenen Leading Innovators besonders gut aufgestellt.

Hervorgehoben wird die Fähigkeit, etablierte Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Für die Allensbach Hochschule lässt sich diese Bewertung unmittelbar mit ihrem Hochschulmodell verbinden.

Die Studiengänge richten sich überwiegend an Berufstätige, die einen akademischen Abschluss mit ihrer beruflichen Tätigkeit vereinbaren möchten. Vorlesungen werden vollständig online durchgeführt und aufgezeichnet. Studienmaterialien stehen digital zur Verfügung, Prüfungen können flexibel in den Studienverlauf integriert werden, und Lehrende sowie Studienberatung begleiten die Studierenden bei fachlichen und organisatorischen Fragen.

„Unser Geschäftsmodell beruht darauf, Hochschulbildung so zu organisieren, dass ein anspruchsvolles Studium auch neben einer laufenden Berufstätigkeit realistisch absolviert werden kann“, erklärt Timo Keppler. „Dafür reicht es nicht aus, Lehrveranstaltungen lediglich ins Internet zu übertragen. Studienmaterialien, Prüfungen und Betreuung müssen so organisiert werden, dass wissenschaftliches Lernen auch unter den Bedingungen räumlicher Distanz verlässlich funktioniert. Dass FOCUS Business unsere Geschäftsmodellinnovation besonders hervorhebt, freut uns deshalb sehr.“

Die Empfehlungsliste „Leading Innovators“, die aus der früheren Untersuchung „Innovationschampions“ hervorgegangen ist, basiert auf einem mehrstufigen Bewertungsverfahren.

FOCUS Business und FactField untersuchen Unternehmen in den fünf Bereichen Strategie und Innovationskultur, Produkte und Dienstleistungen, Prozesse, Geschäftsmodell sowie Organisation. Für jede Dimension wird auf Grundlage verschiedener Datenquellen ein Wert ermittelt und anschließend in eine dreistufige Bewertung übertragen. Drei Punkte stehen für „Exzellent“, zwei Punkte für „Sehr gut“ und ein Punkt für „Gut“. Insgesamt können Unternehmen maximal 15 Punkte erreichen.

Für die Aufnahme in die Empfehlungsliste sind mindestens sieben Punkte erforderlich. FOCUS Business hat für die Ausgabe 2027 rund 400 Unternehmen aus 31 Branchen als Leading Innovators ausgezeichnet. Die Unternehmen werden außerdem nach Größenklassen betrachtet, damit ihre Innovationsleistung mit geeigneten Vergleichsgruppen bewertet werden kann. Das Bewertungsmodell berücksichtigt Innovation damit über technische Neuerungen hinaus. Bei Produkten und Dienstleistungen wird beispielsweise untersucht, wie Unternehmen bestehende Angebote weiterentwickeln und welchen Nutzen neue Lösungen für ihre Kundinnen und Kunden schaffen. Die Prozessdimension betrachtet Veränderungen interner Abläufe. Beim Geschäftsmodell geht es darum, wie Leistungen angeboten und neue Marktchancen erschlossen werden. Die Kategorie Organisation erfasst unter anderem neue Strukturen, Führungsformen und Berichtssysteme.

Für die Allensbach Hochschule knüpft die Auszeichnung an mehrere frühere Bewertungen ihrer Innovations- und Digitalisierungsleistung an. Die Hochschule wurde bereits 2024 und 2025 als „Innovationschampion“ von FOCUS Business ausgezeichnet und gehörte 2026 erstmals unter der neuen Bezeichnung zu den „Leading Innovators“. Mit der erneuten Auszeichnung für 2027 setzt sich diese Reihe fort. Auch in anderen Hochschul- und Arbeitgeberrankings erhielt die Allensbach Hochschule 2026 Auszeichnungen. FernstudiumCheck führt sie als „Top Fernhochschule 2026“, beim Vergleichsportal Fernstudium Direkt ist sie „Exzellenter Anbieter 2026“.

Hinzu kommen der kununu Top Company 2026 Award sowie die Auszeichnungen „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2026“, „Champion des Jahres 2026“ und „Exzellenter Service 2026“ der DQBG Deutschen Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft.

Im aktuellen F.A.Z.-Institut-Ranking „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber 2026“ ist die Allensbach Hochschule Branchensieger in der Kategorie „Private Hochschulen“. Zudem gehört sie zu den „Digital-Champions 2026“ von FOCUS-MONEY und Deutschland Test.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Martin Stieger

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Vorlesungen auf YouTube:

Soziologie

Marketing

Wissenschaftliches Arbeiten

Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

Mitarbeiterführung 2

Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

Soziales Netzwerken

Kurz erklärt: Wissens-Wikis auf YouTube

Was versteht man unter einer SWOT-Analyse, der Balanced Scorecard oder dem Cashflow?

Wie entwickelt man ein Forschungskonzept, findet wissenschaftliche Quellen und zitiert richtig?

In kurzen Wissens-Wikis auf YouTube erklären wir zentrale Begriffe und Modelle aus Wirtschaft, Management und wissenschaftlichem Arbeiten kompakt, verständlich und praxisnah. Die Videos eignen sich zum schnellen Einstieg, zur Wiederholung oder zum gezielten Nachschlagen – für Studierende ebenso wie für alle, die ihr Wissen auffrischen möchten.

Die nachfolgende Übersicht führt direkt zu einzelnen Videos.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ansehen dieser Wikis und vielleicht die eine oder andere neue Erkenntnis!

… noch mehr Wikis:

https://www.youtube.com/@YouTubeProfessor

https://www.youtube.com/@viennastudies

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen, auch solchen, in denen Sie die ECTS aus Ihrem Titulo propio nutzen können, bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Martin Stieger

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Dr. Sophie Pia Stieger awarded the Dissertation Prize by the Faculty of Philosophy and Educational Sciences at the University of Vienna

At this year’s Dies Facultatis on June 18, 2026, Dr. Sophie Pia Stieger was awarded the Dissertation Prize of the Faculty of Philosophy and Education at the University of Vienna.

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Her dissertation, titled „Denominations and Disciplines. On the Soul, Ideological Demarcation and the Absence of Psychology in France,„ examines how 18th-century debates about the soul were shaped by the religio-political circumstances of their time — and how these debates, in turn, came to shape the history of psychology as the science of the soul. At its center is the striking absence of a distinct psychology in Catholic France, in sharp contrast to developments in Protestant Germany. The thesis shows how, under these particular conditions, an alternative way of understanding human beings and education emerged — one that did without the concept of the soul altogether.

The dissertation was supervised by Daniel Tröhler, Professor of General Education at the University of Vienna. It was reviewed by two internationally renowned historians: intellectual historian Richard Whatmore (University of St Andrews) and Brad S. Gregory, Professor of European History at the University of Notre Dame (Indiana).

Congratulations on this wonderful achievement!

An official publication of the dissertation as a book is in the works; if you are interested, you can request a digital copy in advance at sophie.stieger@ife.uzh.ch.

Dissertationspreis der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien an Dr. Sophie Pia Stieger verliehen

Beim diesjährigen Dies Facultatis, der jährlichen Feier der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien, wurde am 18. Juni 2026 der Dissertationspreis der Fakultät an Dr. Sophie Pia Stieger verliehen.

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Ausgezeichnet wurde ihre Dissertation „Denominations and Disciplines. On the Soul, Ideological Demarcation and the Absence of Psychology in France“, betreut von Daniel Tröhler, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Wien. Begutachtet wurde die Arbeit von zwei international renommierten Historikern: dem Ideenhistoriker Richard Whatmore (University of St Andrews) und Brad S. Gregory, Professor für Europäische Geschichte an der University of Notre Dame (Indiana) – eine Zusammensetzung, die die interdisziplinäre und internationale Bedeutung der Arbeit unterstreicht.

Worum geht es in der Dissertation?

Die Arbeit untersucht historisch, wie Debatten über die Seele durch die religiös-politischen Konfigurationen ihrer jeweiligen Entstehungszeit und -orte geprägt wurden – und wie diese Debatten wiederum die Geschichte der Psychologie als Wissenschaft von der Seele mitbestimmten.

In kritischer Auseinandersetzung mit der bestehenden Forschung zu den spezifisch protestantischen Ursprüngen der Psychologie beleuchtet die Dissertation ein Gegenstück dazu: das Schicksal der Idee der Seele im katholischen Frankreich des 18. Jahrhunderts. Anders als im protestantischen Deutschland fehlte dort nicht nur das Wort „Psychologie“, sondern auch das damit verbundene Vorhaben, überhaupt eine eigenständige Seelenwissenschaft zu entwickeln. Wie die Arbeit zeigt, hängt diese besondere – oder besser: ausbleibende – Entwicklung der französischen Psychologie eng mit der religionspolitischen Situation Frankreichs und dem davon geprägten Verlauf der französischen Aufklärung zusammen.

Die Seelendebatten, die unter diesen historischen Bedingungen geführt wurden, verhinderten sowohl die Verbreitung der deutschen Psychologie in Frankreich als auch die Entstehung einer vergleichbaren „katholischen“ Seelenwissenschaft. Stattdessen entstand ein alternativer Denkansatz, der es erlaubte, den Menschen ganz ohne Rückgriff auf den Begriff der Seele zu verstehen – und damit auch die Vorstellung einer wissenschaftlichen Landschaft ganz ohne Psychologie.

Auch wenn sich diese Alternative historisch letztlich nicht durchgesetzt hat, öffnet ihre Rekonstruktion einen wichtigen Denkraum: Sie lädt dazu ein, den scheinbar selbstverständlichen Status der Psychologie zu hinterfragen – einer Disziplin, die nicht nur bis heute fester Bestandteil der akademischen Welt ist, sondern grundlegend prägt, wie wir über Subjektivität, das Selbst und in der Folge über Bildung und Erziehung nachdenken.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Auszeichnung – wir freuen uns sehr über diesen verdienten Erfolg!

Eine offizielle Publikation der Dissertation als Buch ist in Planung, bei Interesse kann unter sophie.stieger@ife.uzh.ch vorab eine digitale Fassung angefragt werden.