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2020 erstmals mehr Studierende an Österreichs Privatuniversitäten als an den Pädagogischen Hochschulen

Die Zahl der Studierenden an Österreichs Privatuniversitäten wächst schneller als die der anderen Hochschulsektoren und ist auch internationaler.

Im Jahr 2020 hat die Zahl der Studierenden an den 16 Privatuniversitäten erstmals die der 14 Pädagogischen Hochschulen überschritten.

Die österreichischen Privatuniversitäten haben sich seit dem Jahr 1999  – Privat-universitätsgründungen wurden in Österreich erst durch das 1999 verabschiedete Universitäts-Akkreditierungsgesetz – UniAkkG[1]  möglich – damit als die dritte und dynamisch wachsende Säule des österreichischen Hochschulwesens etabliert.

Sowohl die Zahl der Privatuniversitäten (im Jahr 2000 wurde eine[2] Institution akkreditiert) als auch die ihrer Studierenden wächst seit ihrer Einführung kontinuierlich.

Die ÖPUK Österreichische Privatuniversitäten Konferenz bringt es auf den Punkt:

  • 16 Privatuniversitäten bieten in mehr als 220 Studiengängen ein vielfältiges akademisches Programm an, insbesondere in den Bereichen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie, Philosophie sowie Kunst und Musik.
  • Die österreichischen Privatuniversitäten verzeichnen in den letzten Jahren die höchsten Zuwachsraten innerhalb der vier Hochschulsektoren. Im Studienjahr 2020/21 gab es mit 18.221 Studierenden einen Anstieg von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bzw. ein Plus von 21 Prozent gegenüber den 15.063 Studierenden, welche die Statistik Austria für das Jahr 2019/20 veröffentlichte.
  • Der Anteil an international Studierenden ist mit 44 Prozent höher als an FH und staatlichen Universitäten.

Zur Erlangung der erforderlichen Akkreditierung als Privathochschule und als Privatuniversität ist es erforderlich, dass es sich bei den privaten Bildungseinrichtungen um juristische Personen mit Sitz in Österreich handelt.

Eine Bundesfinanzierung ist für Privatuniversitäten grundsätzlich nicht möglich.

Die 16 Privatuniversitäten in Österreich:

Rückfragen, weitere Informationen und Anmeldungen zu Studien- und Lehrgängen: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, sowie VISVienna International Studies , am IHM Institut für Health Management und der Österreichischen Plattform gesundheitsbezogener Berufe OGB und arbeitet gelegentlich als Bildungs- und Unternehmensberater sowie Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ)

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[1] Dieses nun 2021 durch das Privathochschulgesetz (PrivHG) abgelöst

[2] die Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz

(Privat-) Universitäten, (private) Fachhochschulen, (private) Pädagogische Hochschulen – ab kommendem Jahr gibt es in Österreich einen neuen Hochschultyp – die Privathochschule:

Als postsekundäre Hochschuleinrichtungen definieren die einschlägigen gesetzlichen  Bestimmungen (das Universitätsgesetz – UG, das Privatuniversitätengesetz – PUG, das Fachhochschul-Studiengesetz – FHStG sowie das Hochschulgesetz – HG) jene Einrichtungen,

  • die Studien in der Dauer von mindestens drei Jahren anbieten,
  • zu denen man entweder aufgrund der allgemeinen Universitätsreife oder einer künstlerischen Eignung zugelassen werden kann und
  • die vom Staat offiziell anerkannt sind.

Folgende Bildungseinrichtungen fallen darunter:

Nun kommt  ab dem kommenden Jahr mit dem neuen Bundesgesetz über Privathochschulen (Privathochschulgesetz – PrivHG) ein neuer Hochschultyp dazu.

Durch die Einführung von „Privathochschulen“ wird im privaten Sektor eine Differenzierung angestrebt: Die Bezeichnung „Privatuniversität“ soll jenen Einrichtungen vorbehalten werden, die entsprechende Forschungsleistungen und Studienangebote wie das Doktorat erbringen können.

In Österreich gibt es derzeit

  • 22 öffentliche Universitäten
  • 16 Privatuniversitäten
  • 21 Fachhochschulen
  • 14 Pädagogische Hochschulen

Öffentliche Universitäten:

Rechtsgrundlage:

Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002

22 öffentliche Universitäten

Studienangebot:

Vollstudien: Diplom-, Bachelor-, Master-, Erweiterungs- und Doktoratsstudien

Akademische Weiterbildung: Universitätslehrgänge

Privatuniversitäten:

Rechtsgrundlage:

Bundesgesetz über Privatuniversitäten (Privatuniversitätengesetz – PUG) StF: BGBl. I Nr. 74/2011

16 Privatuniversitäten

Studienangebot:

Vollstudien: Diplom-, Bachelor-, Master-, Erweiterungs- und Doktoratsstudien

Akademische Weiterbildung: Universitätslehrgänge

Fachhochschulen:

Rechtsgrundlage:

Bundesgesetz über Fachhochschul-Studiengänge (Fachhochschul-Studiengesetz – FHStG) StF: BGBl. Nr. 340/1993

21 Fachhochschulen

Studienangebot:

Vollstudien: Bachelor- und Masterstudien

Akademische Weiterbildung: Lehrgänge zur Weiterbildung

Pädagogische Hochschulen:

Rechtsgrundlage:

Bundesgesetz über die Organisation der Pädagogischen Hochschulen und ihre Studien (Hochschulgesetz 2005 – HG) StF: BGBl. I Nr. 30/2006

14 Pädagogische Hochschulen

Studienangebot:

Vollstudien: Bachelor- oder Bachelor- und Masterstudien

akademische Weiterbildung: Hochschullehrgänge

Weitere postsekundäre Bildungseinrichtungen in Österreich:

Rückfragen zum Thema, weitere Informationen und Anmeldungen – auch zu interessanten Lehrgängen und Regelstudien:  vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/ sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

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VIS – (Akademische) Weiterbildung im Fernstudium:

Management und Marketing – Kontaktstudium:

Österreich: künftig starten neue Privatuniversitäten jedenfalls als Privathochschulen und müssen dafür weitaus strengere Anforderungen erfüllen (z.B. zwei Vollstudien mehr anbieten) – Mehr ist also Weniger!

Der Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz geändert wird, ein Bundesgesetz über Privathochschulen erlassen wird und das Fachhochschul-Studiengesetz sowie das Hochschulgesetz 2005 geändert werden, hat es in sich.

Die Materialien dazu finden Sie hier: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00021/index.shtml

Privatuniversitäten müssen künftig jedenfalls bei der Erstakkreditierung als Privathochschulen beginnen.

Nur jenen Privathochschulen, die dann zusätzliche Anforderungen erfüllen (wie z.B. das Angebot von Promotionsstudien) können dann als Privatuniversitäten weiter geführt werden.

Aber schon der Weg Privathochschule zu werden ist künftig schwieriger als es die Privatuniversitäten bislang hatten.

Aus zumindest drei Studien die Privatuniversitäten bislang anbieten mussten wurden fünf für die künftigen Privathochschulen.

Mehr wird also weniger – spannend:

Bislang:

Bundesgesetz über Privatuniversitäten (Privatuniversitätengesetz – PUG)
StF: BGBl. I Nr. 74/2011

§ 2 PUG Akkreditierungsvoraussetzungen:

4.Sie muss jedenfalls zwei Studien in einer oder mehreren wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplinen, die zu einem akademischen Grad führen, welcher im internationalen Standard für mindestens dreijährige Vollzeitstudien verliehen wird, sowie mindestens einen darauf aufbauenden Studiengang anbieten. Bei der erstmaligen Antragstellung sind die Studienpläne für die geplanten Studien vorzulegen. Die Studienpläne müssen materiellen, fachlichen und formalen Anforderungen nach internationalen Standards entsprechen;

Künftig:

Bundesgesetz über Privathochschulen (Privathochschulgesetz – PHG)

§ 2 Abs. 4. Sie muss jedenfalls drei Studien in einer oder mehreren wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplinen, die zu einem akademischen Grad führen, welcher im internationalen Standard für mindestens dreijährige Vollzeitstudien verliehen wird, sowie mindestens zwei darauf aufbauende Studien anbieten. Bei der erstmaligen Antragstellung sind die Studienpläne für die geplanten Studien vorzulegen.

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

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Rund 30.000 Absolventen/Absolventinnen in den österreichischen Lehrgängen der Weiterbildung haben keine eigene Interessenvertretung!?

An Österreichs Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen werden in einer Vielzahl interessanter Lehrgänge der Weiterbildung tausende Absolventen und Absolventinnen auf akademischen Niveau mit hoher Praxisrelevanz für Aufgaben in der Privatwirtschaft aus- und weitergebildet.

In den Masterlehrgängen werden akademische Mastergrade verliehen, in den Expertenlehrgängen (mindestens 60 ECTS)  akademische Experten und Expertinnen graduiert.

Die Hochschulen laden in der Regel die Absolventen und Absolventinnen aus den Regelstudien zur Mitgliedschaft in den hauseigenen Alumni-Verbänden ein.

Gerade die Absolventen und Absolventinnen aus den akademischen Weiterbildungslehrgängen eint die Bereitschaft sich neben Beruf und Familie akademisch weitergebildet zu haben und gut und selbstorganisiert neue Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten – mit einem Wort zusätzliche Kompetenzen –  erworben zu haben und dies auch beruflich nutzen zu wollen.

Durch Lehrgänge der Weiterbildung werden auch viele Berufsrechte begründet.

Berufliches Fortkommen, beruflicher Aufstieg geschieht auch durch und unter Nutzung von Netzwerken und in einer Gruppe Gleichgesonnener.

Mit einem Wort: in einer eigenen österreichweiten und parteiungebundenen Interessenvertretung aller Absolventen und Absolventinnen von Lehrgängen der Weiterbildung.

Diese Interessenvertretung kann und will der VÖWA Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker sein.

Ich lade Sie daher herzlich ein, nicht nur Mitglied des VÖWA zu werden, sondern auch aktiv an der Organisation einer Weiterbildungssektion innerhalb des VÖWA mit zu arbeiten und sich hier aktiv einzubringen.

Ich würde mich über Ihre Mitgliedschaft sehr freuen und mehr noch über Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit.

VÖWA-Mitglied werden:

http://www.voewa.at/pages/show/13?menu_id=6

Schreiben Sie mir, wenn Sie ein (aktives) Teammitglied werden wollen oder einfach nur Fragen zum VÖWA oder zur akademischen Weiterbildung ganz allgemein haben:

martin.stieger@voewa.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

VÖWA-Vizepräsident und Landesleiter VÖWA-Oberösterreich

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Sind „Pädagogische Hochschulen“ eigentlich Hochschulen?

Was soll diese Frage?

Nun ja:

Die offizielle Seite des Wissenschaftsministeriums führt zu

Wissenschaft & Hochschulen

Interessantes aus:

„Die österreichischen Hochschulen lassen sich grundsätzlich in drei Typen von postsekundären Bildungsanstalten aufgliedern:

Die öffentlichen Universitäten, die Fachhochschulen und die Privatuniversitäten.

Derzeit gibt es in Österreich 22 öffentliche Universitäten, 21 Fachhochschulen und 12 Privatuniversitäten (Februar 2014).

  • 304.160 Ordentliche und außerordentlich Studierende an öffentlichen Universitäten (Wintersemester 2014, Stichtag 9.1.2015)
  • 277.678 Ordentliche Studierende an öffentlichen Universitäten, davon 147.143 Frauen (Wintersemester 2014, Stichtag 9.1.2015)
  • 45.660 Studierende an Fachhochschulen (Wintersemester 2014, Stichtag 15.11.2014)“

vgl: http://wissenschaft.bmwfw.gv.at/bmwfw/wissenschaft-hochschulen/

Da ich als Lektor an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich http://ph-ooe.at/ „Politische Bildung“ lehren darf, frage ich mich nun doch ein wenig überrascht, ob alleine auf Grund des Umstands, dass für die Pädagogischen Hochschulen das Bildungsministerium https://www.bmbf.gv.at/ zuständig ist, die (immerhin) 14 Pädagogischen Hochschulen https://www.bmbf.gv.at/schulen/ph/index.html mit mehr als 16.000 Studierenden[1] aus Sicht unseres Wissenschaftsministeriums nicht als Hochschulen gelten und auch nicht als postsekundäre Bildungsanstalten angesehen werden können?

[1] https://www.bmbf.gv.at/schulen/bw/ueberblick/phstat_fortbildunginst.html