Schlagwort-Archive: VÖWA

Wirtschafts-Crash als Kollateralschaden der Virusbekämpfung?

Zum ersten mal seit Jahrzehnten hat sich der VÖWA dazu entschlossen, in der Öffentlichkeit zu den möglichen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise Stellung zu nehmen.

Falls Sie der Inhalt gerade jetzt in Ihrer eigenen persönlichen Situation anspricht, bitten wir Sie um Weiterleitung dieser Stellungnahme.

Im Übrigen haben wir uns diese Inhalte nicht nur einfach ausgedacht, sondern in den letzten Tagen sehr viel recherchiert und viele persönliche Gespräche mit hochkarätigen Volkswirten geführt, die ja zum Glück unseren Verband angehören.

Insbesondere haben wir auch verschiedene Gespräche mit Spitzenbeamten sowie Abgeordneten verschiedener Regierungsparteien gesprochen.

Die Lage ist nicht nur im Hinblick auf das Virus ernst, sondern auch auf die nachhaltige und möglichst rasche Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen auf den privaten und öffentlichen Sektor.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS:

Die aktuelle Situation wird gerne mit einer Wirtschaftskrise wie im Jahr 2008 verglichen, was sie jedoch volkswirtschaftlich gesehen nicht ist.

Wien (OTS) – Aus unserer Sicht ist die gleichberechtigte Abgeltung aller entstandenen wirtschaftlichen Kollateralschäden die sinnvollste Art zur nachhaltigen Rettung der Österreichischen Wirtschaft.

Als Österreichweiter überparteilicher Wirtschaftsakademikerverband möchten wir zu der aktuellen Situation in Österreich Stellung nehmen und eindringlich davor warnen, unzureichende wirtschaftliche Maßnahmen im Rahmen der Bewältigung der Corona-Krise zu setzen. Hierbei möchten wir bewusst davon Abstand nehmen, zu den medizinischen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus Stellung zu nehmen. Ob diese richtig oder ausreichend sind, können wir nicht beurteilen, vertrauen aber darauf, dass diese Maßnahmen notwendig und hilfreich sind.

Als Netzwerk aus hunderten Experten der Betriebs- und Volkswirtschaft können und möchten wir jedoch zur wirtschaftlichen Gefahr für Klein-, Mittel- und Großbetriebe sowie für den Öffentlichen Sektor selbst Stellung nehmen.

Die aktuelle Situation wird gerne mit einer Wirtschaftskrise wie im Jahre 2008 verglichen, was sie jedoch volkswirtschaftlich gesehen nicht ist.

Im Gegensatz zu einer Wirtschaftskrise funktionierte bis vor wenigen Tagen die Österreichische Wirtschaft noch reibungslos, was letztendlich sogar zur Anstrebung eines Nulldefizits im Staatshaushalt führte. Mit dem Beginn der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus setzten die politischen Verantwortlichen jedoch auch das bis dahin reibungslose Zusammenspiel zwischen der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen und der Angebotsseite aus, welche bis zu diesem Zeitpunkt diese Leistungen in den meisten Branchen auch erbringen konnten. Damit kam es zu einem von der Regierung verordnetem Nachfrageverbot der Konsumenten in unterschiedlichen Branchen, für welche die Angebotsseite völlig unverschuldet nun den Kopf hinhalten muss. Dies betrifft zunächst insbesondere Branchen des öffentlichen Lebens mit den unterschiedlichsten Einkommensarten und wird zu einem Dominoeffekt des sukzessiven Wegbrechen auch weiterer Branchen führen, falls diese zu befürchtende Kettenreaktion nicht umgehend gestoppt wird.

Dies ist für das Überleben unserer Volkswirtschaft sehr gefährlich, wenn man nicht versteht, dass die davon unschuldig betroffenen Sektoren mit ihrer Wirtschaftsleistung voll und ganz für die dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schäden entschädigt werden müssen. Hierin sehen wir auch budgetär gar keine Hindernisse, denn derzeit ist kein Nulldefizit, sondern das Überleben unserer Volkswirtschaft relevant. Wenn man die Signale einer Europäischen Zentralbank und die Aussagen der Präsidentin der Europäischen Union richtig versteht, dann ist derzeit in jeder Höhe Geld für Österreich verfügbar, um die betroffenen Sektoren am Leben zu erhalten.

Deshalb ist für uns unverständlich, weshalb gerade der wirtschaftliche Rettungsanker des Epidemiegesetzes in Form einer „Sonntags-Gesetzgebung“ einfach von heute auf morgen außer Kraft gesetzt wurden, welche die Wirtschaft plötzlich vom Anspruchsteller zum Bittsteller degradiert. Dieses besagt unter anderem, dass natürlichen und juristischen Personen sowie Personengesellschaften des Handelsrechtes die durch die Behinderung ihres Erwerbes entstandenen Vermögensnachteile vom Staat zu vergüten sind, wenn sie in ihrem Betrieb teilweise oder gänzlich beschränkt wurden, und dadurch ein Verdienstentgang eingetreten ist. Auch wenn dieses Bundesgesetz bereits seit 1950 in Kraft ist, ist in diesem aus unserer Sicht der Anspruch auf Entschädigung eigentlich sehr eindeutig definiert. Wieso man dieses in aller Eile genau einen Tag vor dem Eintreten der Entschädigungsansprüche außer Kraft setzt, ist für uns weder betriebswirtschaftlich noch volkswirtschaftlich nachvollziehbar. Denn dieser seit nun 70 Jahren existierende und auf seine Anwendung wartende, sinnvolle Rettungsanker unserer Volkswirtschaft ist eigentlich das, was es nun auch brauchen würde. Jedes Unternehmen hätte gleichberechtigt, egal ob Großkonzern oder Ein-Personen-Unternehmen die Gewissheit, in dieser Krisensituation einen Rechtsanspruch auf sein wirtschaftliches Überleben und auf die Abgeltung seiner Verdienstausfälle zu haben.

Setzt man dieses außer Kraft, nur weil man etwaig befürchtet, sich die Abgeltung dieser Ansprüche nicht leisten zu können, so käme dies einer einseitigen und fristlosen Kündigung einer Elementarversicherung gleich, genau wenn der Schadensfall auch wirklich eintritt. Und genau genommen haben die Österreicherinnen und Österreicher seit nun mehr 70 Jahren in diese Elementarversicherung eingezahlt. Glaubt man nun seitens der politisch Verantwortlichen, durch das Außer Kraft setzen dieser Anspruchsgrundlage Geld zu sparen, welches jedoch nicht dem Staat, sondern den Bürgern gehört, so müssen diese sich auch bewusst werden, dass letztendlich der Schaden für die gesamte Volkswirtschaft größer sein wird, als bei der nun geplanten Entschädigung nach dem Förderprinzip, welche nun aber keinen Anspruch mehr für die Wirtschaft darstellt. Denn kommt es aufgrund zu zögerlicher oder unzureichender Maßnahmen doch zu dem befürchteten Dominoeffekt und damit zum Versterben einer größerer Zahl von Unternehmen als angenommen, so wird es dem Staat etwaig um ein Vielfaches mehr aufgrund der Steuerausfälle und Zahlung von Notstandshilfen kosten, als die jetzt noch mögliche flächendeckende und faire Abgeltung der zwar in dieser Notsituation gut gemeinten, aber dennoch selbst verordneten Entkoppelung von Angebot und Nachfrage durch ein verhängtes Nachfrageverbot. Wer dies nicht glaubt, möge uns den sofortigen Anstieg der Arbeitslosigkeit um rund 49.000 Personen innerhalb von zwei Tagen erklären, von den Kursverlusten ganz zu schweigen.

Aus unserer Sicht ist daher die gleichberechtigte Abgeltung aller entstandenen wirtschaftlichen Kollateralschäden die sinnvollste Art zur nachhaltigen Rettung der Österreichischen Volkswirtschaft. Kredite und Garantien sind hierbei genau das, was ein Unternehmen jetzt gar nicht braucht, denn dies kompensiert nicht den staatlich verordneten Umsatzausfall. Nur Bares ist Wahres und Unternehmer lassen sich nur ungern hinters Licht führen. Dies mindert lediglich das Vertrauen in die Ernsthaftigkeit der Maßnahmen.

Hierbei sei auch erwähnt, dass das sich derzeit abzeichnende, für Österreich typische bürokratische Vorgehen einer Antragstellung durch die Unternehmen und die Gewährung durch den Staat wohl kaum funktionieren kann, insbesondere in einer Zeit, wo jetzt auch noch Homeoffice angesagt ist. Außergewöhnliche Zeiten brauchen jetzt auch außergewöhnliche Geschäftsprozesse. Hier möchten wir an dieser Stelle daran erinnern, dass der Umsatz der Unternehmen aufgrund der vorliegenden Steuerbescheide der letzten Jahre sehr leicht als Entschädigungsbasis herangezogen werden kann, ohne die Unternehmen in dieser schwierigen Situation auch noch mit Anträgen oder Behördenwegen zu belasten. Für Startups und Jungunternehmer braucht es hierbei jedoch natürlich andere Lösungen.

Wir hoffen, dass der sinnvolle und faire medizinische Ansatz zur Rücksichtnahme auf unsere gesundheitlichen Risikogruppen auch in wirtschaftlicher Hinsicht seine Anwendung finden wird, auch wenn die Gesundheit hierbei selbstverständlich im Vordergrund steht.

Rückfragen & Kontakt:

Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker
Teinfaltstraße 1/12
1010 Wien
Web: www.voewa.at
Tel.: +43 660 1990 900
Email: office@voewa.at

Herzliche Einladung zu den Praxistagen und dem Wirtschaftsakademikertag in St. Pölten

Praxistage 2018

Die Praxistage 2019 finden am 1. und 2. Juli 2019 im Landhaussaal des Landhauses der NÖ Landesregierung, Landhausplatz 1, Haus 1B, 3109 St. Pölten, statt.

Neben vielen interessanten Fachvorträgen zu den verschiedensten Themen der Digitalisierung hat heuer Herr BM Dr. Josef Moser (Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz) zum Business Talk am ersten Konferenztag zugesagt.

Die Eröffnung der Konferenz wird heuer Frau Landesrätin Mag.a Christiane Tischl-Hofmeister (Land Niederösterreich) in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner vornehmen.

Mag. Helmut Miernicki (Geschäftsführer ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur) und Dr. Hubert Schultes (Generaldirektor Niederösterreichische Versicherung)  werden die Begrüßung im Rahmen eines Keynotes vornehmen. 

Frau Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav (Land Niederösterreich), Herr Mag. Georg Bartmann (Leiter Wirtschaft, Tourismus und Technologie) und Herr DI (FH) Matthias Weiländer (Geschäftsführer Marketing St. Pölten) werden in verschiedenen Keynotes darstellen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Unternehmen, die BürgerInnen und den Tourismus hat.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler (Bürgermeister Landeshauptstadt St. Pölten), KommR Dr. Christian Moser (Vizepräsident Wirtschaftskammer Niederösterreich) und DI Dr. Hans Aubauer (Generaldirektor SVA) werden die Eröffnung des zweiten Konferenztages vornehmen. Generalsekretär und Kabinettchef Dipl.-Ing. Michael Esterl (BM für Digitalisierung und Wirtschaftssstandort) ist Gast des Business Talks am zweiten Konferenztag. 

Dr. Manfred Weiss (Gründer der Fachzeitung „Computerwelt“) wird im heurigen Expertengespräch mit 6 CIOs die Frage stellen: Digitalisierung – Disruptive Technologie oder „neuer Wein in alten Schläuchen“? Es diskutieren hierzu Herr Dipl.-Ing. Mag. Günther Tschabuschnig (CIO ZAMG), Herr Thomas Zapf (CDO Verbund), Herr Dipl.-Ing. Bernd Logar (CIO TU Wien), Herr Rainer Steffl (CIO Mondi Group), Herr Alexander Ebner (CIO Gebauer & Griller) und Herr Dipl.-Ing. Klaus Glatz (CIO Andritz AG) .

Herzstück der Konferenz bilden auch heuer wieder zahlreiche spannende Vorträge zu modernen Themen der Informations- und Kommunikationstechnologie und die persönlichen Gespräche an den einzelnen Themeninseln. Hier steht insbesondere Ihr persönlicher Nutzen, und kein unverständliches technisches „Kauderwelsch“ im Mittelpunkt.

Melden Sie sich rasch an uns sichern Sie sich jetzt schon Ihren Platz zur kostenlosen Teilnahme als Gast dieser einzigartigen Konferenz für Entscheider!


Montag, 01. Juli 2019

08:30
Check in und Begrüßungskaffee: Niederösterreichisches Landhaus – Landtagssaal, Landhausplatz 1, Haus 1B, 3109 St. Pölten

09:00
Begrüßung: Digitalisierung bei der Niederösterreichischen Versicherung. Generaldirektor Dr. Hubert Schultes (Niederösterreichische Versicherung).

09:20
Keynote: Das Haus der Digitalisierung als Leuchtturmprojekt der Digitalisierungsstrategie Niederösterreichs. Mag. Helmut Miernicki (ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH).

09:40
Impulsreferat: St. Pölten als aufstrebender Wirtschaftsstandort mit vielen Pluspunkten. Zahlen und Fakten. Dipl.-Ing. (FH) Matthias Weiländer (Marketing St. Pölten).

10:00
Keynote: „Digitalisierung anders denken“. Digitalisierung der Landesverwaltung – mehr als „nur“ Softwareentwicklung? Mag. Georg Bartmann (Leiter Wirtschaft, Tourismus und Technologie).

10:20
Eröffnungsworte durch Frau Landesrätin Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Mag.a Johanna Mikl-Leitner.

10:40
Kaffeepause

11:10
Digitalisierung versus Security. Kann die Sicherheit mit der Geschwindigkeit der Digitalisierung noch Schritt halten? Hr. Walter Khom, MBA (bit media e-solutions GmbH).

11:50
Eine Zukunft ohne persönlicher digitaler Identität gibt es nicht. Warum wird die eindeutige digitale Identifikation für uns Menschen immer wichtiger? Hr. Josef Weissinger(Soroban IT-Beratung GmbH).

12:30
Mittagspause

13:30
Digitalisierung im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine. Warum muss der Digitalisierungsprozess bei den Menschen beginnen? Hr. Herbert Leberbauer (Informio Software GmbH).

14:10
Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung mit dem „digitalen Amt“ – oesterreich.gv.at als Plattform für Mobile Government – MR Ing. Roland Ledinger (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort).

14:50
Kaffeepause

15:20
Simplify IT – Die Arbeitswelt ist im Wandel. IT soll sich nach Menschen und Unternehmen richten. – Hr. Christoph Mixa (Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH).

16:00
Kommunikation effizient gestalten. Wie sich Digitalisierung und Machine Learning auf unsere Korrespondenz auswirken. Hr. Markus Gruber (DocuMatrix GmbH).

16:40
Keynote: Digitalisierungsstrategie in Niederösterreich. Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav (Amt der NÖ Landesregierung).

17:00
Kaffeepause

17:30
Business-Talk „Zur Person“: Dr. Josef Moser (vorm. Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz) im Gespräch mit Dr. Daniel Lohninger (Chefredakteur Niederösterreichische Nachrichten).


Dienstag, 02. Juli 2019

08:30
Check in und Begrüßungskaffee: Niederösterreichisches Landhaus – Landtagssaal, Landhausplatz 1, Haus 1B, 3109 St. Pölten09:00
Begrüßung durch Bürgermeister Mag. Matthias Stadler (Landeshauptstadt St. Pölten).
09:10
Keynote: Digitalisierungsstrategie der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Vizepräsident KommR Dr. Christian Moser (Wirtschaftskammer Niederösterreich).
09:30
Impulsreferat: Digitalisierung zur Steigerung des Kundennutzens bei der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft. Dipl.-Ing. Mag. Dr. Hans Aubauer, CFA (Generaldirektor Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft).

09:50
Podiumsdiskussion: Digitalisierung – Disruptive Technologie oder „neuer Wein in alten Schläuchen“?

  • Dipl.-Ing. Peter Anderla (Vinzenz Gruppe)
  • Dipl.-Ing. Mag. Günther Tschabuschnig (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
  • Hr. Thomas Zapf (Verbund)
  • Dipl.-Ing. Bernd Logar (Technische Universität Wien)
  • Hr. Rainer Steffl (Mondi Group)
  • Hr. Alexander Ebner (Gebauer & Griller)
  • Dipl.-Ing. Klaus Glatz (Andritz AG)

Moderation:  Dr. Manfred Weiss (Gründer der Fachzeitschrift „Computerwelt“)

10:50
Kaffeepause

11:20
Wieviel Mensch braucht es für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz? Dr. Martin Berninger (d-fine Austria GmbH).

12:00
Breitband 2030 – Österreich im europäischen Umfeld. MR Ing. Mag. Alfred Ruzicka (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie).

12:40
Mittagspause

13:30
Augmented Reality, Big Data und Advanced Analytics – Anwendungen und Beispiele aus der Praxis. Hr. Marcus Kottinger (Axians ICT Austria GmbH). 

14:10
Für ein sicheres Österreich – neue Möglichkeiten zur Einsatzkoordination und im Krisenmanagement. Mag. Oliver Starka, Dr.-Ing. Jens Hartmann (Hexagon Safety & Infrastructure).

14:50
Kaffeepause

15:30
Vorteile durch Machine Learning auf „IBM i“. Status quo und Blick in die Zukunft. Hr. Clemens Zauchner, MSc  (IT-Power Services GmbH).

16:10
Weiterer Fachvortrag (noch ausstehend)

17:00
Business-Talk „Zur Person“: Dipl.-Ing. Michael Esterl (vorm. Generalsekretär und Kabinettchef Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort).


Mittwoch, 03. Juli 2019

08:30 
Check in und Begrüßungskaffee: Haus der Niederösterreichischen Versicherung, Neue Herrengasse 10, 3100 St. Pölten

10:00
Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Wirtschaftsakademiker. Zugelassen sind ausschließlich Mitglieder des Verbandes.


Begleitprogramm für Gäste: Besichtigung des Hauses der Geschichte in St. Pölten 12:00
Mittagsbrunch in den Räumlichkeiten des „NV Forum“ auf Einladung von Generaldirektor Dr. Hubert Schultes (Niederösterreichische Versicherung).


13:15
Besichtigung des Landesstudio ORF Niederösterreich. Die Führung übernimmt Frau Dipl.-Ing. Katharina Wöhrer, BSc, Archiv und Dokumentation des Landesstudio NÖ (ORF).

15:00
Abfahrt nach Melk mit Bus.
Führung durch das StiftMelk.
Ausklang im Restaurant des Stiftes Melk mit gemeinsamen Abendessen.
Rückreise nach St. Pölten mit Bus (ca. 18:30).

20:30
Abendkonzert mit Elīna Garanča im Stift Göttweig (Karten sind gesondert zu bezahlen).


Das Ziel der seit über zwölf Jahren bestehenden Konferenzreihe ist es, Entscheidungsträgern den betriebswirtschaftlichen Nutzen verschiedener Themenbereiche der Informations- und Kommunikationstechnologie vor Augen zu führen und ihnen die betriebswirtschaftliche Relevanz für ihr eigenes Unternehmen aufzuzeigen. Im Mittelpunkt der Vorträge und Themeninseln steht daher nicht der technische Prozess, sondern der Nutzen für das Unternehmen und die angesprochenen Unternehmensbereiche .

Die Vorträge umfassen Themen moderner Informationstechnologie und Telekommunikation genauso wie steuerliche und finanzwirtschaftliche Aspekte sowie Themen der modernen Marketing- und Vertriebsunterstützung . 


Praxistage 2018

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Online-Anmeldung möglich. 

Die Teilnahme an den Business Talks setzt den Besuch der Tageskonferenz voraus. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Konferenzort:
Niederösterreichisches Landhaus – Landtagssaal
Landhausplatz 1, Haus 1B
3109 St. Pölten
Anfahrt 
Anmeldung

Rund 30.000 Absolventen/Absolventinnen in den österreichischen Lehrgängen der Weiterbildung haben keine eigene Interessenvertretung!?

An Österreichs Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen werden in einer Vielzahl interessanter Lehrgänge der Weiterbildung tausende Absolventen und Absolventinnen auf akademischen Niveau mit hoher Praxisrelevanz für Aufgaben in der Privatwirtschaft aus- und weitergebildet.

In den Masterlehrgängen werden akademische Mastergrade verliehen, in den Expertenlehrgängen (mindestens 60 ECTS)  akademische Experten und Expertinnen graduiert.

Die Hochschulen laden in der Regel die Absolventen und Absolventinnen aus den Regelstudien zur Mitgliedschaft in den hauseigenen Alumni-Verbänden ein.

Gerade die Absolventen und Absolventinnen aus den akademischen Weiterbildungslehrgängen eint die Bereitschaft sich neben Beruf und Familie akademisch weitergebildet zu haben und gut und selbstorganisiert neue Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten – mit einem Wort zusätzliche Kompetenzen –  erworben zu haben und dies auch beruflich nutzen zu wollen.

Durch Lehrgänge der Weiterbildung werden auch viele Berufsrechte begründet.

Berufliches Fortkommen, beruflicher Aufstieg geschieht auch durch und unter Nutzung von Netzwerken und in einer Gruppe Gleichgesonnener.

Mit einem Wort: in einer eigenen österreichweiten und parteiungebundenen Interessenvertretung aller Absolventen und Absolventinnen von Lehrgängen der Weiterbildung.

Diese Interessenvertretung kann und will der VÖWA Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker sein.

Ich lade Sie daher herzlich ein, nicht nur Mitglied des VÖWA zu werden, sondern auch aktiv an der Organisation einer Weiterbildungssektion innerhalb des VÖWA mit zu arbeiten und sich hier aktiv einzubringen.

Ich würde mich über Ihre Mitgliedschaft sehr freuen und mehr noch über Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit.

VÖWA-Mitglied werden:

http://www.voewa.at/pages/show/13?menu_id=6

Schreiben Sie mir, wenn Sie ein (aktives) Teammitglied werden wollen oder einfach nur Fragen zum VÖWA oder zur akademischen Weiterbildung ganz allgemein haben:

martin.stieger@voewa.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

VÖWA-Vizepräsident und Landesleiter VÖWA-Oberösterreich

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Brauchen wir so viele Betriebswirte?

Noch bevor der Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreichs Dr. Axel Greiner die Diskussion zum Thema Industrie-Standort-Oberösterreich eröffnete (Dezember 2015) stellte er sich und uns im Oktober 2015 die Frage: Brauchen wir so viele Betriebswirte?

OÖN, http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Brauchen-wir-so-viele-Betriebswirte;art67,2007247

Der Verband der Österreichischen Wirtschaftsakademiker – VÖWA – der älteste und größte österreichweite Vertreter der Betriebswirte[1] nutzte die Gelegenheit und lud den IV-Präsidenten zum Jahresauftakt der VÖWA-Landesgruppe Oberösterreich ins Casino Linz.

Der promovierte Chemiker Axel Greiner folgte dieser Einladung auch prompt und so diskutierten rund 70 Wirtschaftsakademiker und Wirtschaftsakademikerinnen mit dem IV-Präsidenten die Notwendigkeit, mehr Techniker auszubilden, Schüler und Studierende für die Naturwissenschaften zu begeistern und die „gläserne Decke“ zu durchbrechen, die es scheinbar bei der Studierendenzahl an den technischen Fakultäten gibt.

So kommt die Zahl der Technik-Studierenden an der Johannes Kepler Universität über 4.000 nicht hinaus, so sehr man auch neue, interessante Studien anbieten würde.

Die Studierenden wechseln dann innerhalb der Fakultät, aber mehr würden es nicht.

Es wurde recht engagiert über die Rolle der (Hoch-)Schulen, die Einbindung älterer ArbeitnehmerInnen, der Politik im allgemeinen und im speziellen, der Lehrer und der Wirtschaft insgesamt diskutiert und der Konsens gefunden, dass man wohl beides brauchen würde: Techniker und Betriebswirte und – da waren sich alle Anwesenden einig – eine engagiertere Bildungs- und Wirtschaftspolitik, wobei man damit wieder beim Dezember-Thema des IV-Präsidenten angelangt war.

 

VÖWA Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker http://www.voewa.at/

Industriellenvereinigung Oberösterreich: http://www.iv-oberoesterreich.at/

Casino Linz: http://www.casinos.at/de/linz

Bericht zur Tagung:

http://www.welsermerkur.at/voewa-jahresauftakt-im-casino-linz/

 

[1] (als Teil der Wirtschaftsakademiker: Betriebswirte, Volkswirte, Sozialwirte, Wirtschaftsinformatiker, Wirtschaftspädagogen ….)

1-2-3 Schuldenfrei – Amtsschimmel können Rennpferde werden!

Vortragsveranstaltung des Verbandes Österreichischer Wirtschaftsakademiker (VÖWA), Landesgruppe Oberösterreich im Pressezentrum des Alten Rathauses der Stadt Linz vom 16. Juni 2014 mit anschließender hochkarätig besetzter Podiumsdiskussion:

Im Eröffnungsstatement skizzierte VÖWA-Vizepräsident und Landesgruppenobmann OÖ Dr. Martin Stieger das Geldvolumen der österreichischen Gebietskörperschaften mit ca. 180 Milliarden EUR, wovon 2/3 auf den Bund, 1/6 auf die Bundesländer ohne Wien, rund 10 % auf die Gemeinden ohne Wien und rund 7 % auf die Bundeshauptstadt Wien entfallen.

Gerade die Kommunen klagen über stetig wachsende Aufgaben und sinkende finanzielle Spielräume.

Was dagegen tun?

Hier Lösungen aufzuzeigen lag nun am Vortragenden:

Der Referent, Magnus Staehler, 15 Jahre lang Bürgermeister der Stadt Langenfeld in Deutschland und mit insgesamt 20jähriger politischer Erfahrung gesegnet, hatte seine Stadt mit einem Gebarungsminus von 40 Mio EUR übernommen und einem Plus von 30 Mio übergeben.

Die Stadt Langenfeld ist auch heute noch schuldenfrei. Erreicht wurde das nicht durch den Verkauf von Tafelsilber und Ausgliederungen der Schulden sondern durch gemeinsames strategisches Vorgehen, wobei Sparpolitik nicht gleich auch Abwahlpolitik bedeuten muss.

Im Gegenteil – aus der Koalition zu Beginn seiner Amtszeit wurde die absolute Mehrheit der CDU, die erst vor 14 Tagen erneut verteidigt werden konnte.

Die Instrumente eine Kommune zu entschulden und Spielraum zu bekommen? 

– Klare Ziele, 

– klare Ansagen, 

– klare Ergebnisse und 

– Mut, Mut, Mut …

Eigentlich eine Binsenweisheit: Einnahmen steigern durch z.B. Betriebsansiedelung und Arbeitsplatzzuwächse daneben Ausgabenkürzungen durch Redelegation von Aufgaben an die Bürger – ein Beispiel: das Verteilen von 1.000 Besen an die Bürger um die Straßen selbst zu reinigen und dafür von Reinigungsgebühren befreit zu werden.

Ein solche Ansage konnte die Podiumsdiskussion nur befeuern.

Alle Linzer Gemeinderatsfraktionen waren dabei vertreten:

Bezirksgeschäftsführer GR Jakob Huber (SPÖ)

LAbg. FV GRin Mag.a. Dr.in. Elisabeth Manhal (ÖVP)

FV GR Markus Hein (FPÖ)

GR Mag. Markus Pühringer (GRÜNE)

und diskutierten die Schuldensituation der Landeshauptstadt Linz, die (Kern)Aufgaben einer Stadt, die Frage von Schulden und Vermögen, die volks- und betriebswirtschaftliche Betrachtung kommunaler Aufgaben – durchaus kontrovers und ideologisch untermauert.

Auch das Publikum (darunter Bürgermeister Gottfried Sperl, Gemeinde Frojach und der langjährige Kontrollamtsdirektor der Landeshauptstadt Linz FH.Prof. Univ.Doz. OSenR Dr. Friedrich Klug) beteiligte sich rege.

Beim allen Unterschieden in der Diskussion – einig war man sich schlussendlich aber doch über Eines – es war ein spannender und interessanter Abend.

GR Huber gab Bgm.a.D. Staehler zur Erinnerung ein Buch über die Landeshauptstadt Linz mit auf den Weg zurück nach Deutschland und VÖWA-Vorstandsmitglied Stadtrat Detlef Wimmer konnte das Buffet eröffnen um der Diskussion noch einigen Stunden Raum zu geben.

v.l.n.r.: BPG GR Jakob Huber (SPÖ), LAbg. FV GRin Mag.a. Dr.in. Elisabeth Manhal (ÖVP)VÖWA-Vizepräs. Dr. Martin Stieger, Bürgermeister Magnus Staehler, FV GR Markus Hein (FPÖ), GR Mag. Markus Pühringer (GRÜNE)

Bild  

weitere Fotos: https://www.facebook.com/voewaooe 

Der Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker (VÖWA) fragte zur EU-Wahl nach

EU-Wahlen – Sonntag 25. Mai 2014 

Der Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker (VÖWA) ersuchte die Spitzenkandidaten um die Nennung dreier guter Gründe für eine/n Wirtschaftsakademiker/in die jeweilige Partei zu wählen:

es wurden angefragt:

– [BZÖ] BZÖ – Liste Mag. Werthmann 


– [GRÜNE] Die Grünen – Die Grüne Alternative 


– [REKOS] Die Reformkonservativen – Liste Ewald Stadler 


– [EUSTOP] EU-Austritt, Direkte Demokratie, Neutralität (EU-STOP)

– [ANDERS] Europa anders – KPÖ, Piratenpartei, Wandel und Unabhängige

– [FPÖ] Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen 


– [NEOS] NEOS Das Neue Österreich und Liberales Forum 


– [ÖVP] Österreichische Volkspartei – Liste Othmar Karas 


– [SPÖ] Sozialdemokratische Partei Österreichs  
 

 

Das VÖWA-Schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie kandidieren an der Spitze Ihrer jeweiligen Partei zur EU-Wahl am 25. Mai 2014.

Der Verband der Wirtschaftsakademiker Österreichs http://www.voewa.at einebundesweite, offenen und überparteiliche Plattform von Wirtschafts-akademikern undWirtschaftsakademikerinnen möchte den mehr als 1.000 Mitgliedern Mitte Mai in einereigenen Aussendung die wahlwerbenden Parteien zur EU-Wahl vorstellen und dabeijeweils auch drei kurze und knappe Argumente der/des jeweiligen Spitzenkandidaten/ Spitzen-kandidatin bringen, warum ein/e Wirtschaftsakademiker/indie jeweils vertretene Partei am 25. Mai  wählen sollte.

Wir ersuchen Sie daher hiermit, uns in den nächsten Tagen – spätestens bis zum 05.Mai – Ihre drei Argumente zu nennen.

Herzlichen Dank dafür.

Mit freundlichen Grüßen

KommR Dkfm. Werner Kraus

Präsident

  

Die Antworten in der Reihenfolge Ihres Eintreffens: 

NEOS:

Chancen geben: unser Europa für die nächste Generation

Damit Europa Zukunft hat, müssen wir denen Chancen geben, die diese Zukunft sind: unseren Kindern und Enkeln.

Die dramatisch steigende Jugendarbeitslosigkeit raubt der jungen Generation die Luft und das Geld zum Leben. 

Bringen wir unsere Haushalte in Ordnung und beachten wir die Kriterien, die wir uns in Europa selbst vereinbart haben!

Bringen wir die Forschung auf ein Niveau, das uns zum Kontinent der Nobelpreisträger_innen macht!

Und schaffen wir ein Klima, in dem junge Gründer_innen groß werden können! Anpacken und Chancen geben.

Rein in die Herzen: unser Europa der Bürger_innen

Wir glauben an die europäische Idee und sind davon überzeugt, dass die Europäische Union sich als Chancengemeinschaft

zur Sicherung von Frieden und Wohlstand in den letzten 60 Jahren trotz Krisen immer wieder bewährt hat. 

Europa muss es aber auch in die Herzen schaffen. Dazu braucht es zunächst mehr Mitbestimmung und mehr Transparenz. 

Erarbeiten wir eine neue Europäische Verfassung und stimmen wir 2019 darüber ab! Wählen wir die/den nächsten Kommissionspräsident_in direkt!

Stärken wir die Bürger_innenrechte und den Datenschutz! 

Warum es NEOS im Europaparlament braucht:

Wir wollen, im Gegensatz zu den Regierungsparteien, Verantwortung übernehmen für EU-Entscheidungen an denen wir mitstimmen.

Wir werden innerhalb der ALDE Fraktion Akzente setzen und Europapolitik gestalten. 

Da wir Europapolitik als Innenpolitik verstehen, werden wir daran arbeiten in Österreich ein positives Europagefühl zu entwickeln.

 

GRÜNE:

Frau Lunacek ist davon überzeugt, dass die Stimme von Wirtschaftsakademiker/in am besten bei uns Grünen aufgehoben ist. Ihre drei Gründe dafür sind folgende: 

  • Unser Green New Deal das richtige Rezept gegen die Krise und für ein nachhaltiges Wachstum ist. Mehr Geld für die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit – insbesondere von Jugendlichen – für Bildung, für Forschung und Innovation, für notwendige Öko-Investitionen in eine umweltgerechte Infrastruktur sowie für erneuerbare Energie und Energieeffizienz würden in den nächsten Jahren eine Million Grüne Arbeitsplätze in Europa schaffen. Damit das gelingt, müssen die Prioritäten im Haushalt der Union darauf ausgerichtet werden.
  • Besonders im Wirtschaftsbereich sind Sprachkompetenz und internationale Kontakte von großer Bedeutung. Wir fordern eine Ausweitung aller Austauschprogramme, die die Ausbildung europäisieren. Teile der Schulausbildung, der Lehre oder des Studiums im europäischen Ausland zu absolvieren, bringt zusätzliche Ausbildungsvorteile, Kultur- und Sprachkompetenz. International zu forschen, stärkt die Forschungskompetenz. 
  • Wir fordern gleiche Rechte für Frauen. Demokratie heißt auch, dass Frauen überall in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gleichberechtigt vertreten sind. Das soll sowohl für Parteien, Parlamente und Regierungen, als auch für Aufsichtsräte und Vorstände in Konzernen, Verbänden und Vereinen gelten. Für das Erreichen von Halbe-Halbe sind Quotenregelungen notwendig. Weiters sind öffentliche Haushalte geschlechtergerecht zu gestalten (gender budgeting) und der europaweite Kampf gegen Gewalt an Frauen und Frauenhandel muss Priorität erhalten. Gleichzeitig ist der Bereich Arbeit auch für Männer familienfreundlicher zu gestalten, etwa durch die Förderung der Väterkarenz. 

 

FPÖ:

  1. Währung und Volkswirtschaft

Die FPÖ kämpft für den Erhalt der nationalstaatlichen Volkswirtschaften und gegen die Fehlkonstruktion der Euro-Einheitswährung. Sollte es nicht gelingen, den Euro zu stabilisieren, muss es alternative Möglichkeiten geben. Das heißt: Eine Rückkehr zu nationalen Währungen oder die Einrichtung einer Währung auf Basis eines Verbundes ähnlich starker Volkswirtschaften müssen in Erwägung gezogen werden.

  1. Soziales

Sozialleistungen sollen nach dem Herkunftslandprinzip ausbezahlt werden. Das würde bedeuten, dass jeder Nicht-Staatsbürger an Transferleistungen in Österreich nur so viel erhalten kann, wie ihm auch in seinem Herkunftsland zusteht. Damit soll dem Abfluss von Sozialleistungen ins Ausland und dem wachsenden Sozialtourismus ein Riegel vorgeschoben werden.

  1. Wirtschaft, Banken und Spekulation

Die Trennung von Geschäftsbanken und Spekulationsbanken ist das Gebot der Stunde, um die Finanzierung der Wirtschaft, vor allem der den überwiegenden Teil der Arbeitsplätze schaffenden Klein- und Mittelbetriebe, zu gewährleisten. Zudem kämpft die FPÖ für eine europaweite Bankenaufsicht und ein strenges Spekulationsverbot für EU-Mitgliedsstaaten sowie auch für sonstige Gebietskörperschaften, also Länder und Gemeinden.

 

SPÖ:

Stellungnahme von Eugen Freund, Ex-ORF-Journalist und Spitzenkandidat der SPÖ:

Europa ist das erfolgreichste Friedensprojekt der Geschichte, und auch Österreich hat von der EU-Mitgliedschaft enorm profitiert.

Aber vieles in der europäischen Politik läuft nicht gut, und ich bin überzeugt, dass die Sozialdemokratie die besten Konzepte für eine starke und gerechte EU der Zukunft hat. 

  • Wir müssen in Europa Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen fördern und so die enorm hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit, in vielen EU-Ländern bekämpfen. Denn auch Österreichs Wirtschaftskraft und unsere exportorientierten Betriebe und Arbeitsplätze sind massiv von Europas wirtschaftlicher Stärke abhängig.
  • Wir wollen, dass die EU seine hohen Standards bei Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit sichert und sogar noch ausbaut.
  • Wir wollen Steuerbetrug und Steuersümpfe in Europa konsequent bekämpfen und so die SteuerzahlerInnen und ehrlichen Unternehmen vor jenen schützen, die das System ausnutzen wollen.

 

BZÖ:

1. Die Europäische Union verfolgt nicht mehr die Intentionen und Visionen der Gründerväter des europäischen Projekts und steht damit kaum noch für ein in Frieden, Sicherheit und Demokratie, Wachstum und Prosperität geeintes Europa. Statt einer starken europäischen Gemeinschaft regiert ein schwerfälliger, teurer und undurchsichtiger Apparat aus Bürokratie, Lobbyismus und divergierenden politischen Eigeninteressen, die in weiten Bereichen in einer für die Menschen Europas nachteiligen Politik münden. Das BZÖ steht für ein Umdenken und einen Kurswechsel, um diese für ein geeintes Europa schädliche Entwicklung zu bekämpfen. Die EU muss sich auf ihre eigentlichen und ursprünglichen Kernaufgaben besinnen. Um dieses Umdenken durchzusetzen, braucht es pro-europäische, aber EU-kritische Vertreter im Europaparlament.

2. Die dringliche Notwendigkeit eines solchen Kurswechsels wird insbesondere in der verfehlten Wirtschafts- und Währungspolitik der EU deutlich, welche als de facto gescheitert zu bewerten ist. Hier bietet das BZÖ mit der Forderung nach einem europäischen Integrationsmodell von „Partnerschaften nach Maß“ eine auf europäischer Ebene sinnvolle Alternative und setzt sich auf nationalstaatlicher Ebene in Österreich für eine nachhaltige Steuer(system)reform durch Umsetzung des Fair Tax-Systems“ für nachhaltige Steuerentlastungen ein.

3. Mit ein Hauptgrund für die vielfachen Fehlentwicklungen der EU in den letzten Jahren war die verfehlte Erweiterungspolitik, welche ohne tatsächlich entsprechende Beachtung der Rahmenbedingungen von Erweiterungsmöglichkeit der Union einerseits und der Beitrittsfähigkeit der jeweiligen Kandidatenländer andererseits geschehen ist. Die Fortführung dieser in vielfacher Hinsicht nachhaltig falschen und die europäische Einigung hemmenden politischen Entwicklung muss daher verhindert werden. Daher sagt das BZÖ klar Nein zu einem EU-Beitritt etwa der Türkei und lehnt jede Einführung einer Sozial- und/oder Schuldenunion entschieden ab.

 

ÖVP:

Drei Argumente für Wirtschaftsakademiker für Othmar Karas zu stimmen

–        Mein Ziel ist es, Arbeit durch Wachstum zu schaffen. Nur eine starke, wettbewerbsfähige Wirtschaft schafft und sichert Arbeitsplätze. Was wir europaweit sehen, ist, dass überall dort, wo die Arbeitslosigkeit am höchsten ist, auch die Schulden am höchsten sind. Wir müssen daher Schulden reduzieren, Strukturen reformieren und in Wachstum und Beschäftigung investieren.

–        Ich möchte ein unabhängigeres Europa – sowohl von amerikanischer IT-Infrastruktur als auch von russischem Gas. Die NSA-Affäre machte deutlich, dass wir eine IT-Offensive benötigen, damit europäische Daten auch auf europäischen Servern liegen. Und wir müssen an unserer Energie-Unabhängigkeit arbeiten, damit wir nicht von anderen Ländern erpressbar sind. Dazu braucht es eine Forschungs- und Investitionsinitiative in diesen Bereichen.

–        Und ich will Europa zum Bildungs- und Innovationsstandort Nummer Eins in der Welt machen. Europa kann im globalen Wettbewerb nicht über den Preis, sondern nur über Ideen gewinnen. Das bedeutet für mich mehr Mittel für Forschung und Entwicklung bereitzustellen und Initiativen im Schulbereich zu setzen, wie etwa den Export des erfolgreichen österreichischen dualen Ausbildungssystems in andere europäische Staaten.

 

REKOS:

Wählen Sie am 25. Mai REKOS – Liste Ewald Stadler, denn:

Wir REKOS wollen ein echtes Trennbankensystem, damit die Realwirtschaft nicht von Turbulenzen riskanter Spekulationsgeschäfte bedroht ist; nur so machen die Regeln einer Bankenunion erst Sinn.

Wir REKOS wollen einen steuerlichen Wettbewerb zwischen souveränen europäischen Nationalstaaten. Die EU soll keine Kompetenz zur Steuergesetzgebung bekommen. Mit einem Steuerwettbewerb kann Wirtschaftswachstum bewirkt werden. Nur Wirtschaftswachstum schafft Arbeitsplätze.

Wir REKOS wollen unter Berufung auf Leopold Kohr regionale Märkte fördern. Wir brauchen keinen unüberschaubaren EU-Markt oder gar einen gigantischen Freihandel mit den USA (TTIP), der nur den Konzernen dient und das nachhaltige Wirtschaften außer Acht lässt.

 

ANDERS Europa anders:

Wir freuen uns über jede Stimme am Sonntag den 25. Mai

und warum gerade ein/e Wirtschaftsakademiker/in „Europa anders“

wählen sollte:

Wie auch im „Manifest gegen die Krise der Ökonomie“ fordern wir auch einen neuen Diskurs über die großen wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fragen unserer Zeiten.

Die Alternativlosigkeit mit der wir alle in der Politik konfrontiert werden nimmt auch immer mehr in der Wissenschaft Einzug, wenn doch gerade in der Wissenschaft wie in der Politik breiter Diskurs wichtig ist.

Wir von Europa Anders werfen wichtige Fragen auf, wie zum Beispiel „wem unsere Wirtschaft dient“.

Eine Stimme für Europa anders ist auch ein Stimme für Meinungsvielfalt und Diskurs, in der Politik, wie in der Wissenschaft.

 

EU-STOP

S.g. Hr. Dkfm. Kraus,

Die Beantwortung ist sich leider nicht rechtzeitig ausgegangen.

Mit freundlichen Grüßen 


Mag. Robert Marschall

Spitzenkandidat Wahlbündnis EU-STOP bei der EU-Wahl 2014 


 

f.d.I.v. Dr. Martin Stieger