Schlagwort-Archive: Pädagogische Hochschule

Rund 30.000 Absolventen/Absolventinnen in den österreichischen Lehrgängen der Weiterbildung haben keine eigene Interessenvertretung!?

An Österreichs Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen werden in einer Vielzahl interessanter Lehrgänge der Weiterbildung tausende Absolventen und Absolventinnen auf akademischen Niveau mit hoher Praxisrelevanz für Aufgaben in der Privatwirtschaft aus- und weitergebildet.

In den Masterlehrgängen werden akademische Mastergrade verliehen, in den Expertenlehrgängen (mindestens 60 ECTS)  akademische Experten und Expertinnen graduiert.

Die Hochschulen laden in der Regel die Absolventen und Absolventinnen aus den Regelstudien zur Mitgliedschaft in den hauseigenen Alumni-Verbänden ein.

Gerade die Absolventen und Absolventinnen aus den akademischen Weiterbildungslehrgängen eint die Bereitschaft sich neben Beruf und Familie akademisch weitergebildet zu haben und gut und selbstorganisiert neue Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten – mit einem Wort zusätzliche Kompetenzen –  erworben zu haben und dies auch beruflich nutzen zu wollen.

Durch Lehrgänge der Weiterbildung werden auch viele Berufsrechte begründet.

Berufliches Fortkommen, beruflicher Aufstieg geschieht auch durch und unter Nutzung von Netzwerken und in einer Gruppe Gleichgesonnener.

Mit einem Wort: in einer eigenen österreichweiten und parteiungebundenen Interessenvertretung aller Absolventen und Absolventinnen von Lehrgängen der Weiterbildung.

Diese Interessenvertretung kann und will der VÖWA Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker sein.

Ich lade Sie daher herzlich ein, nicht nur Mitglied des VÖWA zu werden, sondern auch aktiv an der Organisation einer Weiterbildungssektion innerhalb des VÖWA mit zu arbeiten und sich hier aktiv einzubringen.

Ich würde mich über Ihre Mitgliedschaft sehr freuen und mehr noch über Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit.

VÖWA-Mitglied werden:

http://www.voewa.at/pages/show/13?menu_id=6

Schreiben Sie mir, wenn Sie ein (aktives) Teammitglied werden wollen oder einfach nur Fragen zum VÖWA oder zur akademischen Weiterbildung ganz allgemein haben:

martin.stieger@voewa.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

VÖWA-Vizepräsident und Landesleiter VÖWA-Oberösterreich

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

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Sind „Pädagogische Hochschulen“ eigentlich Hochschulen?

Was soll diese Frage?

Nun ja:

Die offizielle Seite des Wissenschaftsministeriums führt zu

Wissenschaft & Hochschulen

Interessantes aus:

„Die österreichischen Hochschulen lassen sich grundsätzlich in drei Typen von postsekundären Bildungsanstalten aufgliedern:

Die öffentlichen Universitäten, die Fachhochschulen und die Privatuniversitäten.

Derzeit gibt es in Österreich 22 öffentliche Universitäten, 21 Fachhochschulen und 12 Privatuniversitäten (Februar 2014).

  • 304.160 Ordentliche und außerordentlich Studierende an öffentlichen Universitäten (Wintersemester 2014, Stichtag 9.1.2015)
  • 277.678 Ordentliche Studierende an öffentlichen Universitäten, davon 147.143 Frauen (Wintersemester 2014, Stichtag 9.1.2015)
  • 45.660 Studierende an Fachhochschulen (Wintersemester 2014, Stichtag 15.11.2014)“

vgl: http://wissenschaft.bmwfw.gv.at/bmwfw/wissenschaft-hochschulen/

Da ich als Lektor an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich http://ph-ooe.at/ „Politische Bildung“ lehren darf, frage ich mich nun doch ein wenig überrascht, ob alleine auf Grund des Umstands, dass für die Pädagogischen Hochschulen das Bildungsministerium https://www.bmbf.gv.at/ zuständig ist, die (immerhin) 14 Pädagogischen Hochschulen https://www.bmbf.gv.at/schulen/ph/index.html mit mehr als 16.000 Studierenden[1] aus Sicht unseres Wissenschaftsministeriums nicht als Hochschulen gelten und auch nicht als postsekundäre Bildungsanstalten angesehen werden können?

[1] https://www.bmbf.gv.at/schulen/bw/ueberblick/phstat_fortbildunginst.html