AFUM ermöglicht den Abschluss eines deutschsprachigen MBA-Studiums der renommierten Katowice School of Economics

Short summary:

Unterrichtssprache: deutsch

Dauer: 3 Semester, 90 ECTS, Fernlehre

Zulassung: Vorstudium oder Qualifikation Level 6 DQR

Studiengebühren: EUR 7.900,–

More:

Die Akademie für Unternehmensmanagement (AFUM), Monheim bei Köln, ermöglicht mittels einer Kooperation Studierenden in deutscher Sprache den MBA in Management und Marketing der renommierten Handelshochschule Katowice in Fernlehre mit Präsenzseminaren in Monheim oder gänzlich online zu absolvieren.

Der Master of Business Administration (MBA) in Management und Marketing kann wie schon ausgeführt in deutscher Sprache an der Handelshochschule  in Kattowitz (Katowice School of Economics) absolviert werden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums verleiht die Oberschlesische Handelshochschule in Kattowitz (Katowice School of Economics) den Abschluss „Master of Business Administration“ (Kurzform MBA).

Die Katowice School of Economics ist eine von der deutschen Kultusministerkonferenz voll anerkannte Hochschule, die Studienmöglichkeiten auf allen drei Ebenen der Hochschulbildung (Bachelor, Master, Doktorat) anbietet.

Ihre Studienprogramme sind vom polnischen Wissenschaftsministerium (PKA) akkreditiert.

Die Katowice School of Economics gehört zu den zehn besten Business Schools in Polen.

Der Zugang zum MBA-Studium ist mit einem Vorstudium, aber auch mit  einem Nachweis einer Berufsausbildung und Weiterbildungsqualifikation (Level 6 DQR) sowie mindestens 2 Jahre Berufserfahrung möglich.

Der Lehrveranstaltungszeitraum beginnt am 1. November 2019 in den Räumen der AFUM in Monheim, Rheinpromenade 3.

Die Regelstudienzeit beträgt 3 Semester, die max. Studiendauer beträgt 6 Semester.

Die Gebühren für die von AFUM zu erbringenden Dienstleistungen inklusiv dem Nutzungsangebot der Einrichtungen sowie Studienplatz und Immatrikulation bei der Partnerinstitution belaufen sich auf € 7.900,00 bei Einmalzahlung und Einhaltung der Regelstudienzeit von 3 Semestern, zahlungsfällig zu Beginn des Studiums, spätestens zum 1. Lehrveranstaltungstag.

Dem Studierenden haben auch die Möglichkeit, die Studiengebühren in jeweils 18 monatlichen Raten von € 395,00 plus einer einmaligen Gebühr in Höhe von 1.490,00 EUR, die vor Studienbeginn fällig wird, im Voraus zu entrichten.

Für die Immatrikulation werden u. a. folgende Dokumente benötigt:

  1. Ein deutsch- und ein englisch-sprachiger tabellarischer Lebenslauf;
  2. Beglaubigte Kopien
  3. der akademischen Urkunde / Zeugnis (Diploma Supplement)

oder

  • Nachweis einer Berufsausbildung und Weiterbildungsqualifikation (Level 6 DQR) sowie     
    mindestens 2 Jahre Berufserfahrung (z. B. englischsprachiges Arbeitszeugnis);
  • Beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung (Schulabschlusszeugnis);
  • Digitales Lichtbild für den Studentenausweis.
  • Kopie des Personalausweises

Nützliche Hinweise zur Erstellung deutsch- und englisch-sprachiger Lebensläufe finden Sie unter: http://www.europass-info.de

Bei Interesse und Rückfragen: vis@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Vienna International Studies:

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Vienna International Studies – VIS

Über VIS – Vienna International Studies – können Bildungsprogramme 

unterschiedlicher Bologna-Stufen:

         Bachelor

         Master/Magister

         PhD/Dr

    und

         Weiterbildung

– in Kooperation mit unterschiedlichen Hochschulen aus 

         Bulgarien

         Deutschland 

         Groß Britannien 

         Österreich

         Polen 

         Serbien 

im Fernstudium (online) absolviert werden – auch in deutscher Sprache.

Das bietet VIS die Möglichkeit, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Studierenden mit ihren unterschiedlichen Bildungsbiographien einzugehen.

Der USP von VIS ist der Maßanzug, der aus den vorhandenen Programmen zusammenstellt werden kann.

Bei Interesse und Rückfragen: vis@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Vienna International Studies:

Österreich: Ernährungsberatung in der Kosmetik?

Weil ich immer wieder danach gefragt werde:

Ja – die Gewerbeberechtigung Kosmetik (Schönheitspflege) – ein reglementiertes Gewerbe gem. § 94 Z. 42 GewO – erlaubt es (individuelle)

„Schlankheits- und Zellulitebehandlungen einschließlich Ernährungsberatung“    

(ausgenommen zu medizinischen Zwecken) durchzuführen.

Siehe dazu

  • Hanusch Kommentar zur Gewerbeordnung, RZ 10 zu § 119 GewO
  • Anwaltliches Gutachten S 13 und 14
  • Verordnung der Bundesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure über die Durchführung von Befähigungsprüfungen für das reglementierte Gewerbe der Kosmetik (Schönheitspflege), ausgenommen Piercen und Tätowieren (Kosmetik (Schönheitspflege) Befähigungsprüfungsordnung):

6) Das Modul 1 Teil B hat projektartige, an den betrieblichen Abläufen orientierte Aufgaben zu den folgenden Tätigkeitsbereichen zu stellen, die gegenüber dem Niveau der Lehrabschlussprüfung den Nachweis einer höherwertigen Leistung ermöglichen. Dabei können jene Grundfertigkeiten, die dem Niveau der Lehrabschlussprüfung entsprechen, ebenfalls mit einbezogen werden. Für die positive Bewertung der Gegenstände des Moduls 1 Teil B sind jedoch die weiterführenden Fertigkeiten auf höherem Niveau ausschlaggebend.

1.    Pflegende Kosmetik:

a.    Hautbeurteilung (Sicht- und Tastbefund)

b.    Hautreinigung (wie Oberflächen- und Tiefenreinigung, Peeling und Entfernen von Mitessern und Milien)

c.    Gesichtsmassage

d.    Lymphdrainage

e.    Anwendung von Gesichtsmodellagen

f.    Anwendung von Packungen und Masken (auf den individuellen Hauttyp abgestimmt)

g.    apparative Kosmetik nach dem Stand der Technik (wie beispielsweise Bestrahlungen, Hochfrequenz, Schwellstrom, Tiefenwärme, Fibration, Iontophorese, Ultraschall und Dermabrasion)

2.    Dekorative Kosmetik: Auflegen eines Tag-, Abend-, Ball- und Phantasie-Make-ups unter vorheriger Hauttyp- und Persönlichkeitstypbestimmung und Abstimmung der Farben auf Persönlichkeit und Kleidung,

3.    Schlankheits- und Zellulitebehandlungen einschließlich Ernährungsberatung

4.    Hand- und Armpackungen

5.    Enthaarungen (nach dem Stand der Technik)

6.    Nageldesign, ausgenommen dem Modellieren von Fingernägeln

Daher verlangt die Befähigungsprüfung im Modul 3: fachlich schriftliche Prüfung auch:

§ 5. (1) Die Aufgabenstellung der schriftlichen Prüfung hat auf höherem fachlichen Niveau zu erfolgen, um die Anforderungen, die an einen Unternehmer zu stellen sind, nachweisen zu können.
(2) Die Aufgabenstellung hat die fachlich und betrieblich notwendigen Kenntnisse aus den Fachgebieten:

  1. Anatomie
  2. Somatologie
  3. Dermatologie
  4. Histologie
  5. Kräuterlehre
  6. Ernährungslehre
  7. kosmetische Chemie
  8. Physik
  9. Hygiene

….

Rückfragen:

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Vienna International Studies:

Österreich: Meldung ausländischer Studien neu geregelt

Das Board der AQ Austria hat in seiner 55. Sitzung am 3. Juli 2019 die

„Verordnung über Meldeverfahren für Studien ausländischer Bildungseinrichtungen 2019 – § 27 – Meldeverordnung 2019 (§ 27 – MeldeVO 2019)“

sowie die

„Verordnung über die zu meldenden Daten gemäß § 27 Abs 10 HS-QSG – § 27-Datenmeldeverordnung (§ 27 – DatenmeldeVO)“

beschlossen und auf der website veröffentlicht – https://www.aq.ac.at/de/meldung-auslaendischer-studien/meldung-auslaendischer-studien.php

Ausländische Bildungseinrichtungen dürfen auf der Grundlage von § 27 des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes (HS-QSG) in Österreich Studiengänge durchführen, soweit diese in ihrem Herkunfts- bzw. Sitzstaat als postsekundär im Sinne des § 51 Abs 2 Z 1 UG anerkannt sind und mit österreichischen Studien und akademischen Graden vergleichbar sind.

Nach positiver Absolvierung des Meldeverfahrens erfolgt die Aufnahme der Bildungseinrichtung und ihrer Studien in das Verzeichnis gemäß § 27 Abs 6 HS-QSG.

Ist das Meldeverfahren positiv entschieden, dürfen die Bildungseinrichtungen den Studienbetrieb in Österreich aufnehmen und durchführen.

Bildungseinrichtungen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) haben vor Aufnahme des Studienbetriebes die in § 27a Abs 1 Z 1-5 HS-QSG angeführten Unterlagen vorzulegen.

Bildungseinrichtungen aus Drittstaaten haben sich vor Aufnahme des Studienbetriebes einer externen Evaluierung nach § 27b Abs 2 HS-QSG zu unterziehen und die in § 27b Abs 1 Z 1-4 HS-QSG angeführten Unterlagen vorzulegen.

Nach positiver Absolvierung des Meldeverfahrens erfolgt die Aufnahme der Bildungseinrichtung und ihrer Studien in das Verzeichnis gemäß § 27 Abs 6 HS-QSG.

Mit der Meldung der ausländischen Studiengänge und der Aufnahme in das Verzeichnis ist keine Feststellung der Gleichwertigkeit mit österreichischen Studiengängen und entsprechenden österreichischen akademischen Graden verbunden.

Die Studiengänge und akademischen Grade gelten als solche des Herkunfts- bzw. Sitzstaates der ausländischen Bildungseinrichtung.

Rückfragen:

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Vienna International Studies:

Der „Immobilienpreisspiegel 2019“ – ein wichtiger Parameter für alle Stakeholder

Immobilienpreisspiegel 2019

Durchschnittliche Immobilienpreise für ganz Österreich auf Bezirksebene

Der Immobilien-Preisspiegel 2019 ist am 18. Juni 2019 der Presse vorgestellt worden und beinhaltet durchschnittliche Immobilienpreise auf Bezirksebene für folgende Objektkategorien:     

  • Mietpreise für Büros                                                                           
  • Mietpreise für Geschäftslokale                                                        
  • Mietpreise für Wohnungen (freier und angemessener Mietzins)         
  • Verkaufspreise für Baugrundstücke                                       
  • Verkaufspreise für Reihenhäuser                                         
  • Verkaufspreise für Einfamilienhäuser                                          
  • Verkaufspreise für Eigentumswohnungen (neu und gebraucht)
  • Verkaufspreise für Grundstücke zur Betriebsansiedlung                 

Der Immobilienpreisspiegel erscheint mit der Ausgabe 2019 seit 30 Jahren. 

Für uns interessant:

  • Auch im Jahr 2019 stiegen die Immobilienpreise weiter an.
  • Spürbar aber nicht mehr ganz so dramatisch wie in den letzten Jahren.
  • Das Preisniveau stieg dabei recht unterschiedlich stark an.
  • In begehrten Lagen werden nach wie vor Spitzenpreise erzielt.
  • Baugrund ist in manchen Teilen Österreichs nur mehr zu Spitzenpreisen zu haben.

Die Spitzenvertreter der Branche dazu:

  • „Im Jahr 2018 gab es insgesamt 108.000 Immobilien-Transaktionen, was einen geringfügigen Rückgang von rund 2,6% im Vergleich zu 2017 bedeutet.
  • Während die Anzahl der verbücherten Kaufverträge in den Kategorien Wohnhaus und Wald österreichweit gestiegen ist, sind die Transaktionen in den Kategorien Bauland, Landwirtschaft und Wohnung tendenziell rückgängig.
  • Das Transaktionsvolumen ist um 5%, auf rund 29,5 Mrd. Euro, gestiegen.
  • Über 20.000 Baugrundstücke, rund 43.000 Eigentumswohnungen und annähernd 30.000 verbaute Liegenschaften wechselten ihre Besitzer,“

fasst Georg Edlauer, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Ergebnisse des aktuellen Immobilienpreisspiegels 2019 zusammen. 

Seit 30 Jahren publiziert der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder jährlich den österreichischen Immobilienpreisspiegel, ein – nicht nur für die Immobilienwirtschaft – österreichweit, anerkanntes Nachschlagewerk.

„Wir evaluieren und arbeiten laufend daran, den Preisspiegel marktgerecht anzupassen und eine noch größere Detailtiefe der Daten anzubieten“, unterstreicht Edlauer. 

  • Österreichweit sind die Kosten für Baugrundstücke um 4,97% auf durchschnittlich 265,87 Euro/m² gestiegen.
  • Neuwertige Mietwohnungen werden bundesweit im Durchschnitt um 7,62 Euro netto pro Quadratmeter vermietet.
  • Bei Eigentumswohnungen – so der aktuelle Preisspiegel 2019 – ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis Erstbezug österreichweit um 8,8% gestiegen, wobei ein direkter Vergleich mit dem Preisspiegel aufgrund der aktualisierten Parameter nicht möglich ist.

Gewerbe-Immobilien:

Anpassung des Mietermixes an die Wünsche der Konsumenten

„Wir verzeichnen in allen Landeshauptstädten einen Anstieg der Büromieten, was wir als guten wirtschaftlichen Indikator deuten,“ berichtet Gerald Gollenz, Obmann-Stv. des Fachverbandes.

Die massive Fertigstellung von 260.000 Quadratmeter Bürofläche in Wien hat in keiner Form zu einem Abschwung der Preise geführt, und die kommenden Projekte in den Landeshauptstädten wie Linz, Graz, Innsbruck oder Salzburg bringen dringend benötigte innovative Flächen auf den Markt. 

Bei den Geschäftsflächen zeige sich die Situation eher durchwachsen.

Das sei einerseits der aktuellen Wirtschaftsentwicklung geschuldet, andererseits zeigt E-Commerce immer stärkere Auswirkungen, so Gollenz.

Die Gesamtgröße der Handelsflächen ist rückläufig.

„Es wird sicherlich sehr spannend, wie und in welcher Form die Geschäftsflächen in den kommenden Jahren genutzt werden. Eine sinnvolle Nutzung wird an den einzelnen Betreibern liegen“, zeigt sich Gollenz überzeugt.

Der wichtigste Faktor wird die Anpassung des Mietermixes an die Wünsche und Gewohnheiten der Konsumenten sein. 

Wien ist anders – Eigentumsquote bei 20%

„Wien ist grundsätzlich anders“, unterstreicht der stv. Fachverbands-Obmann Michael Pisecky.

  • Im Vergleich zu allen anderen Bundesländern, wo die Eigentumsquote bei durchschnittlich 60% liegt, bewohnen in Wien nur 20% der Bevölkerung eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus.
  • Der Markt ist also vergleichsweise klein.
  • Es gibt kaum gebrauchte Eigentumswohnungen, weshalb die Preise auch 2018 um 4% gestiegen sind. 
  • Mit einer moderaten weiteren Steigerung ist auch in den kommenden Jahren zu rechnen.
  • Im Erstbezug gibt es viele Fertigstellungen und ein breites Angebot, speziell in den Bezirken 10, 21,22, und 23.
  • Getrieben durch die hohen Grundkosten und die gerade in den letzten Jahren stark gestiegenen Baukosten, liegen die Preise um 6,5% über dem Vorjahr.
  • Durch den hohen Marktdruck werden höhere Preise auf Kundenseite allerdings kaum mehr akzeptiert.
  • Gegenteilig wirkt sich die neue Widmungskategorie aus, die mit der letzten Bauordnungsnovelle beschlossen wurde und die vorsieht, dass bei Um- und Neuwidmungen 2/3 für den geförderten Wohnbau reserviert sind.
  • „Damit ist der Wert für Baugrundstücke gesunken, was wiederum dazu führt, dass kaum verkauft wird und die Preise für bereits gewidmete Grundstücke steigen“, kritisiert Pisecky. 

Die gewerblichen Bauträger tragen wesentlich zur zunehmenden Sättigung des Marktes bei und durch die vielen Investitionen in freifinanzierte Miethäuser und Vorsorgewohnungen ist hier großes Angebot vorhanden.

  • Die Mietpreise sanken im vergangenen Jahr um 2,3%, speziell bei größeren Wohnungen.
  • Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt hoch, viele Wiener weichen nach Niederösterreich aus. 
  • Der große Anteil an Sozialwohnungen in Wien prägt weiterhin die Wohnsituation, wirkt preisdämpfend, es mangelt an sozialer Treffsicherheit.
  • Günstige Wohnungen, speziell schon lange vermietete, werden „aufgehoben“ und fehlen so dem Markt für die Neuvergabe.
  • Der Handlungsbedarf für eine ausgewogene Bewirtschaftung des Wiener Wohnmarkts bleibt groß.

Eugen Otto: Run auf Wiener Zinshäuser ist nicht abgeebbt

„Der Run auf Zinshäuser ist nicht abgeebbt. Dies zeigt sich schon alleine daran, dass die Milliardengrenze zum 4. Mail in Folge übertroffen wurde.

Mit 1,38 Milliarden Euro verzeichnet OTTO Immobilien im Vorjahr den stärksten Umsatz seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2009“, erklärt Eugen Otto anhand der Ergebnisse aus dem Ersten Wiener Zinshaus-Marktbericht von OTTO Immobilien.

  • Während die Maximalpreise auf hohem Niveau stabil geblieben bzw. nur leicht angestiegen sind, legten die Mindestpreise in einigen Bezirken teils kräftig zu.
  • Der höchste Zuwachs bei den Mindestpreisen wurde mit einem Plus von 23% im 2. Bezirk verzeichnet, allerdings war dieser auch führend bei den Preissteigerungen der Maximalpreise mit 7%.
  • Die Renditen spiegeln aktuell das besondere Investoreninteresse an Lagen im 1., 2., 15.und 20. Bezirk wider – hier fielen die Maximalrenditen zwischen 0,2%- und 0,4%-Punkten.
  • Laut Otto Immobilien ist nur mehr in einigen Bezirken außerhalb des Gürtels eine Rendite um 3% erzielbar.
  • Alle anderen liegen darunter.
  • Bei den Preiskategorien war die Zahl verkaufter Zinshäuser bis 5 Mio. Euro mit einem Anteil von 79% diesmal vergleichsweise niedriger, der Anteil der Verkäufe mit höheren Volumina hat sich heuer im Vergleich zu 2017 von 10% auf 21 % mehr als verdoppelt.

Die österreichischen Immobilientreuhänder kennen – wie wir gerade lesen konnten – die Immobilienpreise in den Städten und in ländlichen Lagen, wissen um die Unterschiede in den einzelnen Bundesländern und geben gerne kompetent und fundiert Auskunft.

Sie können aber natürlich auch selbst nachlesen, wie sich die aktuellen Immobilienpreise für die einzelnen Immobilienarten entwickelt haben und dabei auch feststellen, wie sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt haben.

Der Immobilienpreisspiegel ist für Mitglieder der WKO zum Preis von 29,– Euro netto (zuzügl. Versandkosten) und für Nichtmitglieder zum Preis von 39,- Euro netto (zuzügl. Versandkosten) erhältlich. Bestellungen bitte per Mail an den Fachverband: bestellung-immo@wko.at

Neben den aktuellen Werten in den Kategorien

  • Baugrundstücke für Einfamilienhäuser
  • Betriebsgrundstücke
  • Geschäftslokale (Miete)
  • Büroflächen (Miete)
  • Mietwohnungen

finden Sie einen direkten Vergleich mit dem Preisspiegel des Vorjahres.

Diese Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind in Prozent ausgewiesen. 

Es werden insgesamt mehr als 10.000 Einzelwerte veröffentlicht!

Im Anhang finden Sie ergänzend wieder eine Entwicklung der letzten fünf Jahre.

Der Immobilienpreisspiegel liefert allen Beteiligten (Käufer, Verkäufer, Kreditgebern, Versicherungen ….) eine wirklich gute Basis allerdings natürlich auf Grundlage von Durchschnittspreisen.

Den „wahren“ Wert Ihrer Immobilie können Sie dann bitte mit Hilfe einer Fachfrau, eines Fachmannes ermitteln – mit dem Immobilientreuhänder Ihres Vertrauens und in Ihrer Nähe.

Rückfragen:

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Unternehmensberater und Immobilientreuhänder in Wels, https://stieger.online/

Professor für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik an der Hochschule Allensbach, Konstanz https://www.allensbach-hochschule.de/

10 Jahre OGB & OGB Gütesiegel

Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe – OGB

Gegründet 18. Juni 2009

ZVR-Zahl 260770022

Obmann Martin Stieger:

  • „Unsere Mitglieder sind unsere Stärke“
  • OGB ist eine überparteiliche Interessenvertretung der gesundheitsbezogenen freien und gewerblichen Berufe und solcher gesundheitsbezogener Berufe die im Rahmen der neuen Selbständigkeit ausgeübt werden.
  • OGB vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber Kammern, Staat und Parteien……
  • Das OGB-Mission Statement:

  Wir arbeiten mit aller Kraft für unsere Mitglieder

Ziele:

  • Vertretung der Interessen der Mitglieder
  • Schutzfunktion gegen Abmahnanwälte
  • Gemeinsamer Einkauf von Leistungen Dritter
  • Eigenes Gesundheitsberuferegister – im Gesundheitsberuferegister auf Grundlage des GBRG fehlen z.B. die Heilmasseure und die Hebammen
  • Zuordnungsersuchen an die NQR-Koordinierungsstelle (NKS)
  • Qualitätsgütesiegel
  • ……………..

Die Österreichische Plattform gesundheitsbezogener Berufe (OGB), ein Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung, Entwicklung und Vertretung der neuen gesundheitsbezogenen gewerblichen Berufe und solcher gesundheitsbezogener Berufe die im Rahmen der neuen Selbständigkeit ausgeübt werden.

Der Verein darf sich hiezu auch an wirtschaftlichen Unternehmen – auch als Vollhafter – beteiligen und arbeitet auch mit anderen Institutionen, Kammern und Vereinen, insbesondere mit facheinschlägigen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen zusammen.

OGB verleiht ein Qualitätsgütesiegel an  Bildungseinrichtungen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen –  10 Gebote der qualitätsvollen Bildungseinrichtung: 

  1. Erwachsenenbildung im Bereich der Gesundheit ist die Haupttätigkeit der Organisation
  2. Der/die LeiterIn oder zumindest ein/e MitarbeiterIn der Einrichtung muss 2 Jahre Berufspraxis in einer EB-Einrichtung und/oder eine pädagogische Ausbildung bzw. Berufsausbildung mit pädagogischer Zusatzqualifikation nachweisen.
  3. Es werden nur eingetragene bzw. protokollierte Unternehmen bzw. Vereine zugelassen.
  4. Das Unternehmen/ der Verein muss zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindesten zwei Wirtschafts- bzw. Kalenderjahren Erwachsenenbildungs-/ Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt haben.
  5. Die Geschäftsbedingungen der Organisation müssen öffentlich transparent bzw. allgemein zugänglich sein.
  6. Die Bildungsangebote stehen in keinem Zusammenhang mit Produktschulungen.
  7. Die Bildungsveranstaltungen sind für alle InteressentInnen frei zugänglich und die Lehrgangs- bzw. Schulungsgebühren nachvollziehbar.
  8. Die Bildungsangebote werden öffentlich in einem selbständigen Programm regelmäßig angeboten
  9. Die Bildungsangebote sind vielfältig, d.h. es werden zumindest drei unterschiedliche Kurstypen im Wirtschaftsjahr/ Kalenderjahr angeboten.
  10. Die Bildungseinrichtung muss ein qualitätssicherndes System nachweisen.

Das Qualitätsgütesiegel kann auch an natürliche Personen verliehen werden, die in gesundheitsbezogenen Berufen arbeiten.

Voraussetzungen bei Personen:

  • einschlägige Ausbildung im Ausmaß von mindestens 200 Stunden
  •  Weiterbildungsbereitschaft von 24 UE in zwei Jahren
  • Einhaltung von Wohlverhaltensregeln
  • Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung

das Gütesiegel wird dann auf 5 Jahre verliehen und kann mit dem Nachweis der Versicherung und der bestätigten Weiterbildung natürlich immer wieder um 5 Jahre verlängert werden.

Derzeit erarbeitet OGB ein Register gesundheitsbezogener Berufe (RGB) nach dem Vorbild des Gesundheitsberufe-Registers in welchem die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflege, als auch Angehörige der Medizinisch-Technischen-Dienste, das heißt: PhysiotherapeutInnen, DiätologInnen, LogopädInnen, ErgotherapeutInnen, biomedizinische AnalytikerInnen, LogopädInnen und Radiologie-TechnologInnen erfasst werden.

Analog zu anderen Gesundheitsberufen (ÄrztInnen, ZahnärztInnen, PsychotherapeutInnen, Hebammen, etc.) werden im Gesundheitsberufe-Register und im künftigen Register gesundheitsbezogener Berufe (RGB) Namenslisten samt Ausbildung geführt, die öffentlich und über Internet abrufbar sind.

vgl. dazu http://www.bmg.gv.at/home/Presse/Pressemeldungen/Oberhauser_Gesundheitsberufe_Register_Gesetz_wichtiger_Beitrag_zu_PatientInnensicherheit_und_KonsumentInnenschutz

OGB auf facebook

Gesundheitsthemen und Berufsrechtliches zu Gesundheitsberufen:

https://martinstieger.blog/category/gesundheit/

Rückfragen und Kontakt:

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Vienna International Studies:


HC Strache ins EU-Parlament: echter Wählerwille oder die Schmarotzer-Wirt-Beziehung Identitäre – FPÖ?

Noch ist offen, ob Heinz Christian Strache sein Mandat als EU-Abgeordneter annimmt oder nicht, von der Bundeswahlbehörde wurde es ihm jedenfalls bereits zugewiesen.[1]

In Leserbriefen – auch Klubobmann Norbert Hofer argumentierte bei Armin Wolf so – wird ins Treffen geführt, dass es sich dabei jedenfalls um den „Wählerwillen“ handle..

Das kann man so nicht stehen lassen.

44.751 Vorzugsstimmen – als eigene Liste gesehen – würden für den Einzug jedenfalls nicht reichen:

Die Europawahl 2019 erfolgte u.a. auf Grund folgenden Prinzipien:

  1. Verhältniswahl (die zu vergebenden Mandate werden mittels des d’Hondtschen Verfahrens ermittelt);

Das bedeutet z.B. dass die SPÖ ihr 5. Mandat mit der Stimmenzahl 180.630 erhielt und die Grünen nach dem Austritt der Briten – wenn sich daraus ein 19. Mandat für Österreich ergibt, dieses mit der Stimmenzahl 177.398 erhalten.

Die NEOS mit insgesamt 319.024 Stimmen erhielten genau 1 Mandat.

Mit 45.000 Stimmen wäre HC Strache nicht auch nur annähernd in das EU –Parlament gelangt.

Allerdings würde er dem zweiten Prinzip:

  • Vorzugsstimmen können durch Eintragung auf dem Stimmzettel vergeben werden; für eine Vorreihung sind Vorzugsstimmen im Ausmaß von 5 % der auf die Parteiliste entfallenen gültigen Stimmen erforderlich;

genügen.

Im Falle Straches hätten 32.506 Vorzugsstimmen für die Vorreihung genügt, er erreichte 6,88 % an Vorzugsstimmen.

Unterstützung durch die Identitären:

Da die Identitären für Strache Vorzugsstimmen warben und wie wir sehen damit auch erfolgreich waren, zeigt ein demokratiepolitisches Problem auf.

Eine verschworene Truppe innerhalb einer wahlwerbenden Partei kann sich mittels einer Vorzugsstimmenkampagne und diesen 5 % der für eine Partei abgegebenen Stimmen das Mandat holen:

  • wenn die Partei zumindest ein Mandat erhält,
  • wenn der/die Kandidat(in) nur irgendwo auf dem Stimmzettel steht und
  • kein anderer Kandidat auf dieser Parteiliste mehr Vorzugsstimmen erhält.

Das ist auch nicht wirklich neu und hatten wir schon 2004 erlebt.

Ich beschäftigte mich schon damals kritisch mit dieser Möglichkeit:

Für die Europawahl 2004 stellte die FPÖ erneut den bisherigen EU-Abgeordneten Hans Kronberger als Spitzenkandidaten auf.

Andreas Mölzer startete als Vertreter des deutschnationalen Flügels in der FPÖ eine Vorzugsstimmenaktion, erreichte 14 % Vorzugsstimmen und erkämpfte sich so sein Mandat, obgleich 80 % der FPÖ-Wähler damals überhaupt keine Vorzugsstimme vergaben!

Kann man daher wirklich vom Wählerwillen sprechen – ich glaube nicht.

Ich sehe eher die Gefahr, dass eine kleine Gruppe (z.B. die Identitären), die den Einzug aus eigener Kraft niemals schaffen könnte, sich schmarotzend eines Wirtes (z.B. der FPÖ) bedient, dem der Einzug gelingt und von diesem wie ein Parasit ins Parlament getragen wird.

„In Flora und Fauna sind Schmarotzer Pflanzen oder Tiere, die „auf Kosten eines anderen leben“. Das in der Natur häufig zu beobachtende Phänomen nennt man Parasitismus. Dieser liegt vor, wenn der sogenannte Wirt vom Schmarotzer oder Parasiten geschädigt wird. Der Volksmund nennt den Efeu einen Schmarotzer, obwohl dieser seinen Wirt nicht beeinträchtigt. Misteln sind dagegen sogenannte Halbschmarotzer, die dem Wirt Wasser und Nährstoffe nehmen, der Kuckuck ist ein Brutschmarotzer. Ursprung des Wortes ist das frühnhd. Verb smorotzen „betteln, von anderen leben“, das im 15. Jh. das Substantiv smorotzer „Bettler, Parasit“ inspirierte. Parasitos hieß in der griechischen Antike ein Priester, der als Aufseher der Getreideopfer einen Teil derselben bekam, also „mitessen“ durfte (vgl. griech. para „neben“ und sitos „Speise“).“

https://www.wissen.de/wortherkunft/schmarotzer

Wie sehen Sie diese Überlegungen?

Die Diskussion darüber würde mich freuen:

Martin.stieger@liwest.at


[1] Die Bundeswahlbehörde hat in ihrer Sitzung am 12. Juni 2019 das endgültige Ergebnis festgestellt.

Von Österreich können 18 Abgeordnete in das Europäische Parlament entsendet werden.

Folgenden Bewerberinnen und Bewerbern wurden Mandate zugewiesen:

  • Mag. Karoline Edtstadler – ÖVP
  • Dr. Othmar Karas – ÖVP
  • Mag. Dr. Angelika Winzig – ÖVP
  • Simone Schmiedtbauer – ÖVP
  • Mag. Lukas Mandl – ÖVP
  • Barbara Thaler – ÖVP
  • Dipl.-Ing. Alexander Bernhuber – ÖVP
  • Mag. Andreas Schieder – SPÖ
  • Mag. Evelyn Regner – SPÖ
  • Mag. Dr. Günther Sidl – SPÖ
  • Mag. Dr. Bettina Vollath – SPÖ
  • Hannes Heide – SPÖ
  • Harald Vilimsky – FPÖ
  • Heinz-Christian Strache – FPÖ
  • Mag. Dr. Georg Mayer, M.B.L.-HSG – FPÖ
  • Mag. Werner Kogler – GRÜNE
  • Sarah Wiener – GRÜNE
  • Claudia Gamon, MSc – NEOS