Was macht einen guten Bürgermeister aus? Ich weiß es nicht – aber Andreas Stockinger ist einer!

Als Politikwissenschaftler werde ich gelegentlich gefragt, was einen guten Bürgermeister ausmacht.

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich – habe ich es doch in Wels selbst drei Mal mit einer Kandidatur erfolglos versucht (1991, 1997, 1999) .

Das Gesetz stellt an Bürgermeister jedenfalls keine Anforderungen in fachlicher Hinsicht, die Praxis aber zeigt zwei Dinge:

  • er/sie sollte fachlich qualifiziert sein, und
  • er/sie muss menschliche Qualitäten haben.

Ein/e guter Bürgermeister/-in muss ein offener Typ sein, auf Menschen zugehen und mit ihnen gut umgehen können. Er/sie muss authentisch und ehrlich sein – mit einem Wort er muss auch grüßen können und die Menschen mögen.

Ein solcher Bürgermeister ist Andreas Stockinger – zugegeben ich bin nicht ganz objektiv – ich kenne Andreas seit der Schulzeit an der Handelsakademie I in Wels – ich durfte dort ein Jahr hinter ihm mit seinem Bruder Joachim die Schulbank drücken, in der Milizoffiziersausbildung haben wir gemeinsam die Fähnrichs-Kaderübung absolviert und seither immer wieder unsre Wege gekreuzt, die gleichen Stammtische besucht, unsere Familien sind befreundet …

Es gibt kaum spezielle Ausbildungen, die Bürgermeister konkret zur Vorbereitung ihres Amtes besuchen könn(t)en.

Andreas jedenfalls ist ein Naturtalent, ein authentischer, offener Politiker, der Anliegen der Bürger zu seinen macht und dabei sehr viel Fachkompetenz einbringen kann.

Eine gewisse Unterstützung allerdings braucht man als Bürgermeister natürlich schon: einen guten Fotografen (Andreas sicher auch) ein geeignetes Team, einen guten Amtseiter, ….. schlussendlich jemanden, der die Prospekte layoutet oder die Homepage erstellt. Eine Tätigkeit als Gemeinderat wäre zudem eine gute Vorbereitung auf das Amt.

Der Bürgermeisterberuf ist der interessanteste, den die Politik zu bieten hat.

Ein Traumberuf mit zwei großen Nachteilen:

  • er ist zeitaufwendig und
  • man hat nicht mehr so viel Privatheit, ist unter ständiger Beobachtung – auch der Partner und die Familie.

Aber wenn man dazu bereit ist, dann ist das der Traumberuf und Andreas Stockinger lebt diesen Traum.

 

Martin Stieger ist als Hochschullehrer (Hochschule Allensbach – Allensbach University, Konstanz) – vor allem in Fernlehre von Wels aus tätig und Obmann des Vereins Lebensraum Wels 

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In Wels ist Nichts los?

Wir alle kennen das Lamento „in Wels ist nicht viel los“?

Doch die Stadt Wels verdient sich diesen Trauergesang wirklich nicht.

Wels ist nicht tot – besuchen Sie einfach mal den Veranstaltungskalender der Stadt im Netz oder eine der Galerien (ohne jede Wertung oder Reihung):

besuchen Sie eines der Konzerte

gehen Sie ins

in das Theater, in eines der Museen

lassen Sie sich von den Wochen- und Bauernmärkten, dem Flohmarkt (Kaiser-Josef-Platz, Zentralmarktgelände) und den Hobbymärkten verzaubern, steigern Sie Ihre Fitness in Welser Sporthallen und Sportstätten, dem Frei- und dem Hallenbad – Sie glauben gar nicht, wie viele und sehr unterhaltsame Veranstaltungen Sie hier erleben dürfen.

Nutzen Sie das Angebot der Welser Banken und Versicherungen an Vorträgen und Ausstellungen, auch das der Fachhochschule Wels, folgen Sie den Nachtwächtern auf hoch interessanten Rundgängen, begeistern Sie sich für das vielfältige Angebot der Pfarren und hunderter Welser Vereine … bis hin zu den Weiterbildungskursen und Lehrgängen von WIFI, BFI, Schloss Puchberg, der VHS und den privaten außeruniversitären Bildungseinrichtungen wie z.B. der ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH ….

Versuchen Sie bei schönem Wetter auf den Spiel- und Freizeitplätzen in der Stadt oder an der Traun einen Sitzplatz zu ergattern und denken Sie in einem der traumhaften Gastgärten darüber nach, ob sich in Wels nicht doch viel mehr ereignet als man so auf den ersten Blick hin annimmt.

 

Martin Stieger ist als Hochschullehrer (Hochschule Allensbach – Allensbach University, Konstanz) – vor allem in Fernlehre von Wels aus tätig und Obmann des Vereins Lebensraum Wels 

Lebensraum Wels: Gleichzeitigkeit und Konvivialität

Wels ist eine Stadt – das wissen wir doch alle?

Eine Stadt bedeutet Lebensraum, bildet unsere Umwelt mit Vergangenheit und Zukunft.

Unter einem urbanem Raum verstehen wir städtische Atmosphäre, Ausstrahlung und Gepräge – die Stadt ist für uns Menschen subjektiv wahrnehmbar und verlangt nach Identität – viele Einzelfaktoren geben in der Summe einer Stadt ihren unverwechselbaren Charakter, verknüpfen Räumliches und Soziales und sorgen für die Abgrenzung vom ländlichen Raum.

Eine Stadt wie Wels bietet die Gleichzeitigkeit von Unterschiedlichem (man kann ins Stadttheater Greif (jetzt gerade nicht), in eine von mehreren Ausstellungen oder in ein Konzert im Schlachthof gehen, aber auch ein gemütliches Abendessen entweder mit guter österreichischer Küche oder auch indisch, chinesisch, pakistanisch, griechisch, italienisch ……. einnehmen, ins Hallenbad, die städtische Sauna oder einfach ins Kino fahren, an der Traun oder in der Freizeitanlage Wimpassing laufen, eine Kletterwand erklimmen oder eine Messe besuchen – Dynamik und Ereignisdichte neben den Bedürfnissen der Menschen nach Ruhe, Natur, Freiraum, Rückzug und Sicherheit – diese Gleichzeitigkeit macht eine Stadt zur Stadt.

Unsere Stadt beheimatet unterschiedliche soziale Lebensformen, kulminiert ökonomische, politische, rechtliche, wissenschaftliche, künstlerische und religiöse Institutionen was resiliente, stabile, moderne und soziale Räume erfordert – mit einem Wort Konvivialität.

Schon 1975 hat Ivan Illich darunter eine „lebensgerechte“ Planung und den Einsatz „wirksamer Werkzeuge und Methoden“ verstanden, nicht nur materielle, sondern auch soziale und kulturelle Subsistenz verlangt.

Natürlich gibt es in jeder Stadt, auch in Wels, Irritierendes.

Bürger fühlen sich unsicher, klagen neben steigender Kriminalität vor allem über zunehmenden Verkehr und Überfremdung, den Verlust der Identität einer vormaligen „Messe- und Einkaufsstadt“ …

Ich kann und will hier nicht mit-jammern.

Wels ist für mich eine Stadt in der ich gerne wohne, arbeite, forsche, Sport treibe (na ja – nicht wirklich oft), flaniere, einkaufe, in Ausstellungen gehe, Filme und Konzerte besuche, gut esse, Amtswege schnell erledigen kann aber auch gemeinsam Feste feiern möchte …….

 

Martin Stieger ist als Hochschullehrer (Hochschule Allensbach – Allensbach University, Konstanz) – vor allem in Fernlehre von Wels aus tätig und Obmann des Vereins Lebensraum Wels 

 

European Cross-border (distant) PhD – in English or German

Vienna International Studies

EduEarth and ULSIT present :

 

Cross-border PhD

Highlights of the PhD Programme

  1. BOLOGNA PROCESS
  • Launched in 1999 with the the Bologna Declaration, it now defines the European Higher Education Area (EHEA)
  • The EHEA Ministerial Conferences have taken place throughout whole Europe every 2 or 3 years since then and have acheived:
    • Comparable degrees
    • Credits, ECTS
    • 3 levels (Bachelor, Master, PhD) of cooperation
    • Promoting the mobility of students and teachers
    • Promoting European cooperation in quality assurance
    • Promoting the European dimension in higher education
    • Originally 29 in 1999, now 49 states are included

 

  1. CROSS-BORDER STUDYING
  • Announced in Austria (location Vienna) and AQ registered
  • Agency for Quality Assurance and Accreditation Austria (AQ Austria
  • The inclusion in a directory of AQ Austria is a required condition for conducting foreign university studies, e.g.
  • University of Library Studies and Information Technologies
  • Courses conducted in Austria -> Doctoral programs:
    • Automated Information Processing and Management Systems (PhD or Dr)
    • Organization and Management of Information Processes (PhD or Dr)
    • Cultural and Historical Heritage in Modern Information Environment (PhD or Dr)
    • Book Studies, Library Studies and Bibliography (PhD or Dr)

              (Decision of the Board of 10.12.2015)

 

  1. ULSIT

UNIVERSITY OF LIBRARY STUDIES AND INFORMATION TECHNOLOGIES

  • State University in Sofia
  • In the worldwide ranking list the university is comparable with the University of Mozarteum Salzburg, University of Education Vienna and the University of Applied Sciences Burgenland (Austria) or the University of Speyer, the University of Bochum, the Steinbeis University Berlin (D)

 

  1. CONFERENCE OF THE MINISTRY OF EDUCATION, SCIENCE AND RESEARCH

Germany, legal basis

Decision of the Conference of the Ministry of Culture of 21.09.2001 i. d. F. from 26.06.2015:

Higher education degrees from Member States of the European Union (EU) or the European Economic Area (EEA), as well as higher education degrees of the European University Institute Florence and the Pontifical Universities, can be kept in their original form without appellation of origin.

Holder of a doctoral degree, acquired in a scientific doctoral procedure in EU state or institution, may use the approved common abbreviation of the country of origin. Section 1 of the resolution of 14.04.2000 alternatively points the abbreviation „Dr.“ without technical addition and without designation of origin. This does not apply to doctoral degrees awarded without doctoral studies and procedures (so-called professional doctorates) and to doctoral degrees which, according to the legislation of the country of origin, are not assigned to the third level of the Bologna classification of degrees. Simultaneous management of both abbreviations is not permitted.

  1. Quality Control

Germany: ANABIN H+

Bulgaria: Promotions can be requested from around the world via the official home page of NACID: http://nacid.bg/en/dissertations/

Austria: AQ-Registration

 

  1. WE SUPPORT YOU THROUGH THE ENTIRE STUDY PROCESS

the partners:

 

  1. REGISTRATION PROCEDURE

  • Submission of application documents with a doctoral thesis‘ topic
  • Examination of the admission options and the topic proposal
  • If the admission requirements are met and the topic is suitable, both sides – agency and student sign a contract
  • After signing of the contract, the student will be accepted by the university
  • Then the candidate has to prepare „Concept of the dissertation“ on his / her dissertation
  • The student can start at any time, there are no fixed enrollment dates.

 

  1. DOCUMENTS FOR REGISTRATION
  • Application Form
  • CV in English (europass) with color photo and handwritten signed
  • Notarized master’s degree (Master) or other degree (Dipl.Ing. …) with Diploma Supplement proving the fulfillment of the admission requirements
  • Medical certificate
  • Criminal record certificate if available
  • List of scientific publications, if the student already has ones. Or he / she has to make them during the study
  • Research Concept
  • ID copy
  • Social Security number
  • Dissertation if already available or at least 2/3 finished – then you can do a doctorate within one year
  • Proof of a completed course in English – otherwise you will need

 

  1. PH.D. RESEARCH CONCEPT
  • TITLE OF PHD DISSERTATION
  • AUTHOR
  • PHD SUPERVISOR(S)
  • TOPIC
  • STATE OF THE ART
  • RESEARCH OBJECT
  • RESEARCH SUBJECT
  • AIM OF THE RESEARCH
  • RESEARCH TASKS
  • WORKING HYPOTHESIS
  • RESEARCH METHODOLOGY AND TOOLS
  • CRITERIA FOR SUCCESS, QUALITY AND EFFECTIVENESS OF THE RESEARCH AND THE METRICS
  • FINAL RESEARCH PRODUCT/ OUTCOME
  • CUSTOMER OF THE RESEARCH PRODUCT AND WAYS IT CAN BE USED
  • APPROBATION AND IMPLEMENTATION OF THE PRODUCT
  • STRUCTURE AND SHORT CHAPTER ANNOTATIONS
  • PUBLICITY OF RESULTS
  • EXPECTED SCIENTIFIC AND PRACTICAL CONTRIBUTIONS

 

  1. PROCESS OF STUDY

After the successful registration and enrollment the candidate completes the dissertation and provides the required examinations:

  • At least three publications
  • Proof of knowledge of the English language
  • 5 – 6 Submitted assignments, which bring you ECTS are confirmed in the transcript
  • Author’s summary of the dissertation
  • A pre-defense (can also be done via skype)
  • Completion of the dissertation
  • The final defense of the work (defensio) in Sofia

 

  1. COURSE EXAMS – EXAMPLE
  • COURSE NAME: Theory and Practice of Knowledge Management
  • EXAM FORM: Essay on the book “The Revolutionary Wealth” (Alvin Toffler and Heidi Toffler, 2007).
  • Write an essay no less than 1500 words no longer than 2000 words (ex.: no less than 5 pages and it shouldn’t exceed 7 pages). The font you are to use for your text should be 14-point Times New Roman, whether in normal, bold, or italic, the line spacing should be exactly 1,5.
  • Choose your own topic depending on the issue/ issues that you find most interesting or intriguing in the book. Read carefully the criteria for evaluation of essays at the University before you start writing it. Do not forget to write the title of the essay and to include a statement of your main thesis in the beginning.

 

12. Final Defense in Sofia

The study duration is normally 3 years. If the dissertation is completed and meets the requirements both quantitatively and qualitatively, you can also do your doctorate earlier.

Tuition and costs of the procedure:

  • The tuition fee is EUR 19,900, which includes the fees for two years. If a third year is needed, EUR 1,200 will be added to the faculty fees.
  • The work has to be submitted in Bulgarian or in English, so that translation costs may be added if necessary. These are in Bulgaria with about EUR 6.00 / page (Bulgarian – German) but quite cheap.
  • Travel expenses to Bulgaria are incurred only for the defense, which takes place in presence in Sofia. All other appointments can be completed online, e.g. the pre-defense.
  • If an interpreter is required for the defense, there would be a corresponding cost. The defense can be in English or Bulgarian.

 

SOME OF OUR DOCTORS

Dr. Georg Votava, Director bei Lohmann&Rauscher Export and Emerging Market

Working in one of the leading companies for medical devices in Europe for more than 25 years, I am responsible for the worldwide export business. After my PhD program I got promoted as the new head for worldwide education and training, and all international affairs.

Dr. Hesham Hafez, Owner of Paper Distribution International PDI GROUP

It is my greatest pleasure to work with EduEarth and VIS, and I am very pleased to recommend their team. They have helped and supported me a lot throughout my PhD program. I was very impressed on how they walked me through the whole study process where they assisted me on every detail I need. The people who worked with me are very helpful and professional.”

Dr. Brigitte Mitterlechner-Pollak, Scientific / legal assistant at the controlling office, Federal Administrative Court

I can recommend the EduEarth and VIS teams 100%! They helped me a lot during my PhD program, and they were really perfect in their mission to educate and support me throughout the whole study process. The people working with me understood and facilitated everything that I needed.”

 

ASK US MORE

www.eduearth.org

team@eduearth.org

+359 899 993 654

Kontaktstudien – die Möglichkeit zur Weiterbildung – auch in Fernlehre

Kontaktstudien sind

  • längerfristig angelegte Weiterbildungsmöglichkeiten[1],
  • die insbesondere Berufstätigen die Möglichkeit eröffnen,
  • ihr einmal erworbenes Wissen auf den neuesten wissenschaftlichen[2] Stand zu bringen oder
  • sich mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften vertraut zu machen.
  • Kontaktstudien werden in Landeshochschulgesetzen[3] der (deutschen) Bundesländer geregelt,
  • sind an der Praxis orientiert und richten sich an diesem Bedarf aus.

In Kontaktstudien besteht die Möglichkeit, sowohl Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS) zu erwerben, als auch die erworbenen Punkte für fachverwandte Bachelor- und Masterstudiengänge anrechnen[4] zu lassen.

Interessante Kontaktstudien in Fernlehre, also zeit- und ortsunabhängig absolvierbar, bietet die Hochschule Allensbach, Allensbach University, Konstanz, in Kooperation mit der ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH an.

Von den Anwendungsbereichen der Mediation bis zum Sportmanagement finden Sie hier 26 Kontaktstudien, die Sie auch individuell miteinander kombinieren und zu maßgeschneiderten Lehrgängen verknüpfen können:

http://asasonline.com/weiterbildung/kontaktstudien.html

Kontaktstudien eignen sich auch für die österreichische Bildungskarenz oder Bildungsteilzeit.

https://martinstieger.blog/2017/01/27/in-die-bildungskarenz-mit-einem-kontaktstudium/

Sind Sie interessiert? Haben Sie Rückfragen?

Dann ersuche ich um Ihr Mail an: martin.stieger@asasonline.com

ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

E-Mail: martin.stieger@asasonline.com, Web: http://asasonline.com

Firmenbuchnummer: 291010g

 

[1] Gesetz über die Hochschulen in Baden-Württemberg (Landeshochschulgesetz – LHG) vom 1. Januar 2005, § 31 Weiterbildung

(1) Die Hochschulen sollen wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung in Form von weiterbildenden Studiengängen und Kontaktstudien anbieten. Die wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung erfordert curriculare und didaktische Konzepte, die an die Berufserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anknüpfen…..

[2] Gesetz über die Hochschulen in Baden-Württemberg (Landeshochschulgesetz – LHG) vom 1. Januar 2005, § 31 Weiterbildung

(5) Das Kontaktstudium dient der wissenschaftlichen oder künstlerischen Vertiefung und Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen. Die Regelungen über Studiengänge finden keine Anwendung. Die Hochschulen sollen für die Teilnahme am Kontaktstudium nach erfolgreicher Ablegung einer Abschlussprüfung ein Zertifikat ausstellen. Das Kontaktstudium kann privatrechtlich ausgestaltet werden. Die Hochschulen regeln die Ausgestaltung des Kontaktstudiums; im Fall der öffentlich-rechtlichen Ausgestaltung des Kontaktstudiums erfolgt dies durch Satzung. Die Hochschulen können Veranstaltungen des Kontaktstudiums auf Grund von Kooperationsvereinbarungen auch mit Einrichtungen außerhalb des Hochschulbereichs durchführen. Durch den Kooperationsvertrag ist sicherzustellen, dass der Hochschule die Aufgabe obliegt, das Lehrangebot inhaltlich und didaktisch zu entwickeln, Prüfungen abzunehmen und ein gemeinsames Zertifikat auszustellen. Außerdem ist sicherzustellen, dass sich die kooperierende Einrichtung verpflichtet, die Weiterbildungsveranstaltungen in eigener Verantwortung zu organisieren, anzubieten und durchzuführen sowie der Hochschule für ihre Leistungen ein angemessenes Entgelt zu entrichten. Die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Rahmen solcher Kooperationsvereinbarungen gehört in der Regel nicht zu den Dienstaufgaben des Lehrpersonals der Hochschulen.

[3] Z.B. Gesetz über die Hochschulen in Baden-Württemberg (Landeshochschulgesetz – LHG) vom 1. Januar 2005

[4] Kontaktstudien werden gem. § 35 Anerkennung und Anrechnung von Kompetenzen auf weitere Studien angerechnet, wenn zum Zeitpunkt der Anrechnung die für den Hochschulzugang geltenden Voraussetzungen erfüllt sind (§ 35 Abs. 3 Satz 1 Nummer 1)

 

Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki  in welchem ASAS gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt.

Sie finden hier z.B.

IMMO-Wiki:

ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.

 

 

In Fernlehre studieren – was heißt das konkret?

Lebenslanges Lernen als Gebot der Stunde ist uns allen bewusst.

Aber wie soll das neben Beruf und Familie wirklich funktionieren?

Eine große Fülle von Fernlehrangeboten macht ein zeit- und ortsunabhängiges Lernen, ja sogar Studieren, möglich.

Doch wie sieht so etwas ganz konkret aus?

Eine Abfolge von kleinen Textpassagen und abgefilmten Vorlesungen bietet z.B. der Welser Fernlehrspezialist, die ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH an, die in den akademischen Angeboten mit dem AIM Austrian Institut of Management der Fachhochschule Burgenland und der Hochschule Allensbach – Allensbach University, Konstanz zusammen arbeitet.

ASAS vermittelt diese Inhalte über einen modernen Fernlehr-Campus, der jederzeit auch von Nichtstudierenden zum Hineinschnuppern besucht werden kann:

http://asasonline.com/weiterbildung/campus-ihre-persionalisierte-studienplattform.html

Während des Weiterbildungsstudiums steht Ihnen das team der ASAS gerne zur Seite.

ASAS-Forum:

Viele Studierende nutzen auch das ASAS-Forum für Fragen, News, Diskussionen, dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch und für die vielen kurzen Filme zur Erklärung von Begriffen aus der BWL und rund um das Thema Immobilien.

http://forum.asasonline.com

Auch die Prüfungen können entweder in einem Prüfungszentrum oder online von zu Hause aus – also wirklich zeit- und ortsungebunden – abgelegt werden:

http://embed.wistia.com/deliveries/b68761ff73dc35361a7570ff7d76938dd225ca2b/file.mp4

Alle Fragen und Informationen zum Fernstudium via ASAS, zu Inhalten der Lehrgänge, Vertiefungs-Möglichkeiten, (Muster-)Klausuren, Prüfungen, zur Masterarbeit, zu Anrechnungen … finden Sie hier: http://campus.aim.ac.at/pages/formulare

Oder Sie schreiben mir einfach ein Mail: martin.stieger@asasonline.com

ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH

austrian school of applied studies

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Konsulent

Dragonerstraße 38, A-4600 Wels

Tel.: +43 (0) 72 42 / 5 58 64-0, Fax: +43 (0) 72 42 / 5 58 64-66, Mobil: +43 0664 60 4 86 670

E-Mail: martin.stieger@asasonline.com, Web: http://asasonline.com

Firmenbuchnummer: 291010g

Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki  in welchem ASAS gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt.

Sie finden hier z.B.

IMMO-Wiki:

ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.

 

 

 

Verpflichtendes Qualitätsmanagement (Fortbildung!) für Hebammen und Heilmasseure

Als Referent (u.a. Berufsrecht) der Vitalakademie erreicht mich heute folgendes Mail:

Hallo lieber Herr Stieger aus Wels 🙂

Hab da mal wieder eine Frage:

Seit 4.10.2017 ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, das besagt, dass Gesundheitsberufe dazu verpflichtet sind Qualitätsmanagement zu betreiben/machen und dies auch zu dokumentieren.

Meine Gattin ist freiberufliche Hebamme. Sie braucht ein Zertifikat, dass sie dazu befähigt ist.

Betrifft dies auch mich als angehenden freiberuflichen Heilmasseur? Wenn ja, sollte Sie dies im Unterricht mal erwähnen.

P.S. Das Hebammengremium schrieb:

gemäß dem Bundesgesetz zur Qualität von Gesundheitsleistungen (Gesundheitsqualitätsgesetz – GQG) vom 04.10.2017 § 3 werden Gesundheitsleistungserbringerinnen und -erbringer zur Teilnahme an Qualitätssicherungsmaßnahmen verpflichtet. Für die/den freiberufliche Hebamme ist es demnach erforderlich, Qualitätssicherungsmaßnahmen durchzuführen und die Tätigkeit in einem entsprechenden Qualitätsmanagementsystem darzustellen.

Meine Antwort:

Lieber Herr Kollege,

danke für Ihr Mail.

Ganz Unrecht hat Ihre Gattin nicht. Obwohl die gesetzliche Grundlage aus dem Jahr 2004, novelliert 2013 schon eine ältere ist, wurde sie durch die Zielsteuerung Gesundheit 2017 in der Tat auch für die Qualitätsarbeit im niedergelassenen Bereich wichtiger. Ziel ist aber die Qualitätsarbeit in den Krankenhäusern.

Derzeit gibt es nur für einige wenige Berufsgruppen detaillierte Regelungen. Die Qualitätssicherung der Arztordinationen ist im Ärztegesetz und die der Zahnarztordinationen durch eine Verordnung der Österreichischen Zahnärztekammer geregelt. Für alle anderen Berufsgruppen gibt es aktuell nur bedingt Vorschriften in den Berufsgesetzen. Auch im Bundesgesetz über den Hebammenberuf (Hebammengesetz – HebG) gibt es keine diesbezügliche Regelungen. 

Aber es ist sicher kein Fehler, wenn sich auch die freiberufliche Hebamme  Qualitätssicherungsmaßnahmen überlegt, durchführt und ihre Tätigkeit in einem entsprechenden Qualitätsmanagementsystem darstellt.

Sehr übersichtliche und gute Informationen finden Sie hier: https://www.gesundheit.gv.at/gesundheitssystem/gesundheitswesen/qualitaet

Ein wichtiger Baustein und sicher eine qualitätssichernde Maßnahme ist die Fortbildung, die ja für Hebammen und Heilmasseure gleichermaßen gesetzlich geregelt ist – Verpflichtung!

Hebammen:

Die Fortbildungsverpflichtung der Hebammen ist in Österreich im Hebammengesetz BGBl Nr. 310/1994 geregelt.

§ 37 (1) Zur Vertiefung der in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und zur Information über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der Hebammenkunde sowie der medizinischen Wissenschaft sind Personen, die gemäß § 10 zur Ausübung des Hebammenberufes berechtigt sind, verpflichtet, in Abständen von fünf Jahren Fortbildungskurse im Ausmaß von fünf Tagen zu besuchen. Der Besuch eines Fortbildungskurses ist weiters nach einer mehr als zweijährigen Berufsunterbrechung verpflichtend.

(5) Die regelmäßige Teilnahme ist von der Landesgeschäftsstelle des Österreichischen Hebammengremiums im Fortbildungspass zu bestätigen.

Mit 1.1.2012 wurde das Fortbildungsreferat (des Hebammengremiums) zentral für ganz Österreich mit der Anerkennung und Bewertung von Fortbildungen betraut.

Die Bewertung erfolgt über ein Punktesystem, wobei 150 Punkte fünf Tagen entsprechen. Die Punkte werden pro ganzer Stunde Vortragszeit berechnet und in fünf Hauptkriterien sowie einem Sonderkriterium eingeteilt. Der Fortbildungstag bleibt weiterhin mit sechs Stunden gedeckelt. Dadurch werden Fortbildungen ab einer Stunde Vortragsdauer (Pausenzeiten sind nicht berechenbar) anerkannt.

Zur Qualitätssicherung ist jede Hebamme verpflichtet, mindestens 75 Pflichtfortbildungspunkte zu absolvieren. Die weiteren 75 Punkte stehen zur freien Verfügung, können jedoch ebenfalls mit Pflichtfortbildungspunkten belegt werden. Die Unterschiedlichkeit der Themen muss gewährleistet sein, d. h. es ist nicht möglich ausschließlich FB aus einer Themenrichtung z. B. Stillen, zu belegen.

Seit 1.1.2013 ist jede Hebamme selbst verantwortlich, die Erreichung ihrer Fortbildungspflicht zu kontrollieren, das heißt, dass die Eigenverantwortung steigt. Die Nichterfüllung der Fortbildungspflicht kann folgende Auswirkungen haben:

  • Die Vertrauenswürdigkeit lt. § 10 Z 2 HebG ist nicht gegeben
  • Im Schadensfall kann es zu nachteiligen Folgen kommen
  • Die Versicherung kann die Zahlung verweigern
  • Das Österreichische Hebammengremium hat die Berufsberechtigung zu entziehen, wenn eine der Voraussetzungen zur Berufsausübung gemäß § 10 Z1 bis 5 wegfallen.

Heilmasseure:

Gemäß Bundesgesetz über die Berufe und die Ausbildungen zum medizinischen Masseur und zum Heilmasseur (Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz – MMHmGhaben Heilmasseure in den allgemeinen Berufspflichten (§ 2) auch im Abs. 2) eine Fortbildungsverpflichtung aufgetragen: Sie haben sich über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der medizinischen und anderer berufsrelevanter Wissenschaften, die für den Tätigkeitsbereich maßgeblich sind, regelmäßig fortzubilden. Das Mindestmaß der Fortbildungsverpflichtung beträgt 40 Stunden innerhalb von fünf Jahren.

Auch die im MMHmG geregelte Dokumentationspflicht (mit qualitätssichernden Maßnahmen), die Verschwiegenheitspflicht und die besondere Berufspflichten sowie die Hygiene (Hygieneplan) eignen sich als Grundlage für ein allfälliges Qualitätsmanagementsystem.

Ich werde die Anregung gerne aufnehmen und im Unterricht noch einmal speziell darauf eingehen.

Mit den besten Wünschen für einen recht angenehmen Sonntag morgen und herzliche Grüße aus Wels

Martin Stieger

Haben auch Sie Fragen?

Einfach ein Mail an martin.stieger@liwest.at richten und ich bemühe mich Ihnen zu antworten.

Martin Stieger, Professor für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik an der Hochschule Allensbach – Allensbach University Konstanz

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Begriffen aus der Betriebswirtschaft auf youtube:

IMMO Wikis auf youtube