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Normanno Locci: Neues aus Florenz

Herzliche Einladung zur Ausstellung 

Normanno Locci

Neues aus Florenz

 

Zeit:               Donnertag, 18. Oktober 2018, Beginn um 19.30 Uhr

Ort:                Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung:     Ing. Andreas Cuturi, MAS

Laudator:     Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Eröffnung:      Dir. Robert Reif, Sparkasse Oberösterreich

 

zum Künstler:

Normanno Locci wurde 1944 in Florenz geboren, wo er die Akademie der Bildenden Künste besuchte und 1972 seine erste Einzelausstellung in der Galerie „Il Vaglio“ in Florenz ausstellte.

1992 gründete er den Verein für zeitgenössische Kunst „Allegri Art“ von Florenz, dessen Präsident er ist.

Der Verein ist zum Treffpunkt für verschiedene italienische und ausländische Künstler geworden, der Mittelpunkt des kulturellen Austauschs.

1996 gründete und gründete er mit sechs weiteren Künstlern die internationale Gruppe „Safir“, mit der Initiativen europäischer Veranstaltungen stattfinden.

Seit 1971 hat er an zahlreichen Ausstellungen und internationalen Symposien teilgenommen.

Er lebt und arbeitet seit 1999 in Traun. (A)

Die kompositorische Einfachheit und chromatische Substantialität charakterisieren die künstlerische Arbeit von Normanno Locci.

Seine künstlerische Entwicklung führte ihn von den figurativen über geometrische Formen zum abstrakten Beton.

Mit wenigen Farben und reduzierten Formen ist der Maler in der Lage, Gefühle und Seelenzustände großartig zu interpretieren.

Seine kompositorischen Modelle sind komplex und kontemplativ. In seinen Bildern gibt es verborgene Energie des inspirierenden Lebens und dies ermöglicht eine tiefe Kommunikation mit dem Betrachter.

 

Normanno Locci: Neues aus Florenz

 

Zeit:               Donnertag, 18. Oktober 2018, Beginn um 19.30 Uhr

Ort:                Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung:     Ing. Andreas Cuturi, MAS

Laudator:     Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Eröffnung:      Dir. Robert Reif, Sparkasse Oberösterreich

 

Zu sehen: bis 16. November 2018

Mo bis Do 8–12 & 14–16.45 Uhr, Fr 8–12 Uhr

oder nach Vereinbarung unter +43 (0) 650 82 86 127 bzw. manuela.mager@gmx.at

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Walter Öllinger – Ausstellung in Wels

Ich nutze die Ausstellung

Gleichklang

Mag. Dr. Walter Öllinger

für eine kurze Vorstellung des Künstlers:

der Lebenslauf im „Blitzlicht“

 

der Lebenslauf als lange Geschichte – selbst erzählt:

Am 18.2.61 in Linz als Wassermann geboren. Man sagt mir nach eine lange Leine zu brauchen.

Sporthauptschule und Gymnasium absolviert. Insgesamt ein fauler und desinteressierter Schüler.

Nach 8 Monaten staatlichem Zwangsdienst bei freier Kost, Logis und Munition, 1981 in die Datenverarbeitung bei der Stadt Linz eingetreten. Die nach meinem Empfinden inhaltliche Monotonie und überbewertete Wichtigkeit der Materie haben mich  bewogen, den für mich sinnvollen Weg als Heimleiter bei der Seniorenzentren Linz GmbH einzuschlagen.

Berufsbegleitendes Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften 2000 mit Diplom und 2004 mit Doktorat abgeschlossen.

Nach einigen Jahren als freiberuflicher Trainer in der Erwachsenenbildung ereilte mich die Sinnkrise über meine zeitlich sehr ausgefüllte, inhaltlich jedoch zweifelhaft sinnvolle Beschäftigung zulasten meiner Familie.

2006 hat mich die Muse geküsst. Seither bin ich auf der Suche nach dem einen Pinselstrich, der einen Fläche, der einen Farbkombination, die alle Emotionen in sich birgt und mir das Gefühl schenkt, für eine kurzen Augenblick unverzichtbarer Teil einer übergeordneten Schaffenskraft zu sein. Es gelingt mir nur selten, aber in die Nähe dieses Gefühls möchte ich so oft als möglich gelangen. Das Studium bei Christian Ludwig Attersee hat mir ein Stück des Weges gewiesen.

Die künstlerische Zukunft wird öfter Bilder bringen, die Figuratives in freie Interpretationen einbindet. Sie sollen den Betrachtern Geschichten erzählen und Rätsel aufgeben – jedenfalls verwirren.

Unser Sohn Markus hat erfolgreich die Laufbahn eines Chirurgen eingeschlagen und macht uns Eltern wahnsinnig stolz. Meine Frau Gerda ist das Rückgrat, das alles trägt.

 

Bilder sagen mehr als Worte – die Ausstellung:

Zeit:               Donnertag 19. April um 19.30 Uhr

Ort:                Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung:     Ing. Andreas Cuturi, MAS[1]

Laudator:        Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Eröffnung:      DI Franz Gruber, MBA, Geschäftsführer Wels Strom

 

Zu sehen: bis Freitag 18. Mai 2018

Mo bis Do 8–12 & 14–16.45 Uhr, Fr 8–12 Uhr

oder nach Vereinbarung unter +43 (0) 676 918 1471 bzw. walter.oellinger@gmx.at

Der Künstler Walter Öllinger http://www.farbenspiele.at/

Autodidakt und Schüler von Christian Ludwig Attersee.  Inspiriert von Robert SüessAlfred Hansl, Formen und Farben. Betreibt das Atelier „Rudolf 13“ in Linz. Zahlreiche nationale Ausstellungen.

„Malen ist über die Zeit ein unverzichtbarer Teil von mir geworden. Viele meiner Gedanken ereilt das Schicksal in abstrahierter Form mit allen begleitenden Emotionen – gepaart mit Farben – auf einem Malgrund zu verschmelzen. Auf diese Weise bleibt mein Gestalten ein ganz persönlicher, oft kontemplativer, jedoch immer emotionaler Prozess.
Gedanken sind abstrakte Konstruktionen die in uns wachsen. Es gehört zu unseren Bedürfnissen sich darüber auszutauschen. Wenn jemanden eines meiner Bilder anspricht, tritt dieser Mensch in Dialog mit meinen in Farben verhüllten Gedanken. Er dreht und formt sie, bis daraus sein eigenes abstraktes Gedankenbild entsteht. Wenn das geschieht, ist mein Bild für seinen Betrachter gelungen.
In meiner Verwunderung darüber, was Menschen im Schein der Normalität mit sich und der Welt anstellen, versuche ich so oft es geht nicht normal zu sein. Dabei bin ich eine beliebig vielfältige Gestalt – gestalte so vielfältig ich nur kann, doch niemals beliebig. Manchmal spüre ich dabei tiefe Zufriedenheit. In diesen innigen Augenblicken fühle ich mich als Teil der Schöpfung. Diese Momente machen süchtig. Wenn das geschieht, ist ein Bild für mich gelungen.“

 

[1] Ing. Rudolf Andreas Cuturi, MAS (Jahrgang 1944) ist als Herausgeber und Geschäftsführer der Oberösterreichischen Nachrichten sowie als Präsident des Verbands Druck- und Medientechnik in Österreich sehr bekannt. Weniger bekannt ist er als Förderer von Kunst und Kultur und doch unterhält das Medienhaus Wimmer in vielen Städten eigene Galerieräume, in welchen immer wieder spannende Ausstellungen stattfinden, z.B. https://martinstieger.blog/2017/11/20/sepp-steiner-ausstellung-in-wels-biographisches/

 

 

„Gleichklang“

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

Gleichklang

Mag. Dr. Walter Öllinger

Zeit:               Donnertag 19. April um 19.30 Uhr

Ort:                Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung:     Ing. Andreas Cuturi, MAS[1]

Laudator:        Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Eröffnung:      DI Franz Gruber, MBA, Geschäftsführer Wels Strom

 

Zu sehen: bis Freitag 18. Mai 2018

Mo bis Do 8–12 & 14–16.45 Uhr, Fr 8–12 Uhr

oder nach Vereinbarung unter +43 (0) 676 918 1471 bzw. walter.oellinger@gmx.at

Der Künstler Walter Öllinger http://www.farbenspiele.at/

Autodidakt und Schüler von Christian Ludwig Attersee.  Inspiriert von Robert Süess, Alfred Hansl, Formen und Farben. Betreibt das Atelier „Rudolf 13“ in Linz. Zahlreiche nationale Ausstellungen.

„Malen ist über die Zeit ein unverzichtbarer Teil von mir geworden. Viele meiner Gedanken ereilt das Schicksal in abstrahierter Form mit allen begleitenden Emotionen – gepaart mit Farben – auf einem Malgrund zu verschmelzen. Auf diese Weise bleibt mein Gestalten ein ganz persönlicher, oft kontemplativer, jedoch immer emotionaler Prozess.
Gedanken sind abstrakte Konstruktionen die in uns wachsen. Es gehört zu unseren Bedürfnissen sich darüber auszutauschen. Wenn jemanden eines meiner Bilder anspricht, tritt dieser Mensch in Dialog mit meinen in Farben verhüllten Gedanken. Er dreht und formt sie, bis daraus sein eigenes abstraktes Gedankenbild entsteht. Wenn das geschieht, ist mein Bild für seinen Betrachter gelungen.
In meiner Verwunderung darüber, was Menschen im Schein der Normalität mit sich und der Welt anstellen, versuche ich so oft es geht nicht normal zu sein. Dabei bin ich eine beliebig vielfältige Gestalt – gestalte so vielfältig ich nur kann, doch niemals beliebig. Manchmal spüre ich dabei tiefe Zufriedenheit. In diesen innigen Augenblicken fühle ich mich als Teil der Schöpfung. Diese Momente machen süchtig. Wenn das geschieht, ist ein Bild für mich gelungen.“

 

[1] Ing. Rudolf Andreas Cuturi, MAS (Jahrgang 1944) ist als Herausgeber und Geschäftsführer der Oberösterreichischen Nachrichten sowie als Präsident des Verbands Druck- und Medientechnik in Österreich sehr bekannt. Weniger bekannt ist er als Förderer von Kunst und Kultur und doch unterhält das Medienhaus Wimmer in vielen Städten eigene Galerieräume, in welchen immer wieder spannende Ausstellungen stattfinden, z.B. https://martinstieger.blog/2017/11/20/sepp-steiner-ausstellung-in-wels-biographisches/

 

Sepp Steiner: Ausstellung in Wels – Biographisches

 

EINLADUNG zur AUSSTELLUNG

Prof. Dr. Sepp Steiner (1915 – 2008)

akad. Maler, Assistent Oskar Kokoschkas, Farbpsychologe

Aquarelle, Acryl & (Farb-)Zeichnungen

Präsentiert von seiner Tochter: Dr. Senta Wessely-Steiner

Eröffnung der Ausstellung am Do, 23. Nov. um 19.30 Uhr

im Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung: Ing. Andreas Cuturi, MAS

Laudator: Prof. Dr. Dr. Martin Gennadij Stieger

Eröffnung: Andreas Hüthmayr / GF Immotreuhand Wels

Zu sehen: bis 31. Dezember 2017

Mo bis Do 8–12 & 14–16.45 Uhr, Fr 8–12 Uhr

oder nach Vereinbarung unter 01 / 406 7127,

0681 / 201 31 932 bzw. sentawessely@gmail.com

 

Zum Leben des Künstlers:

1915 geboren in Hallein, absolvierte er in Wien ein Doppelstudium und promovierte 1940 zum Dr.rer.nat. und spondierte zum Mag.phil. an der Universität Wien sowie gleichzeitig an der Akademie der Bildenden Künste zum Mag.art., wo die Professoren Herbert Boeckl und Karl Fahringer sowie in der Meisterklasse für Grafik Prof. Christian Ludwig Martin seine Lehrer waren.

Seine Verwendung als Meteorloge während des zweiten Weltkrieges gab ihm als Wetterflieger mannigfache Gelegenheit zu Studien über Atmosphäre, Licht, Farbe und Trübung, worauf er später aufbauen sollte.

1946 wurde er zum ersten Kulturreferent der Stadt Salzburg ernannt, entschied sich aber bald für Kunst und Lehre.

1953 berief ihn Oskar Kokoschka als ersten Assistent; Sepp Steiner begründete mit Oskar Kokoschka  im gleichen Jahr die Internationale Sommerakademie für Bildende Künste, die „Schule des Sehens“, die er intensiv betreute. Kernpunkt der „Schule des Sehens“ war das Plädoyer, sich künstlerisch von der dunklen Seite der Kriege abzusetzen und eine neue humanitäre Kunst zu entwickeln.

Kokoschka schrieb wenig später: „Mein lieber Herr Dr. Steiner, die längste Zeit drängt es mich schon, Ihnen meinen herzlichsten Dank zu ihrer aufopfernden und künstlerisch so wertvollen Mitarbeit an dem großen Wagnis meiner Schule des Sehens in Salzburg auszusprechen. Niemand hatte mir in den ersten zwei Jahren so helfen können, dass trotz des Widerstandes von mancher Seite, des Unverständnisses der Öffentlichkeit ….. ein so glänzender Erfolg zu verzeichnen ist. Sie sind nicht nur ein Künstler mit tiefem Gefühl sondern auch ein Lehrer, der sich mit Takt die Autorität in dieser bunt zusammengewürfelten Schar bald zu erwerben wusste ….“.

Aufbauend auf den erwähnten Farberlebnissen als Wetterflieger, vertiefte sich Sepp Steiner in die Farbenlehre und baute sie zur Farbpsychologie aus, aus der sich bereits Ende der 50er Jahre die erste Ökopsychologie entwickelte, die er in seinem Institut für Farbenpsychologie, als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen und später als Honorarprofessor der Universität Salzburg weiter vertiefte.

Die farbliche Gestaltung der Mönchsberggarage, der Tauernautobahn sowie zahlreicher Tunnels – hier vor allem zur Beseitigung des gefürchteten und gefährlichen Schwarzlocheffekts – zahlreicher Spitäler und Werkshallen, waren Resultat dieser Forschungen.

Trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft wurde die künstlerische Seite aber nie vernachlässigt.

Sepp Steiner war als Künstler ungemein vielseitig: Seine Palette reichte von Farb- und Wandgestaltungen – vorwiegend für öffentliche Gebäude – , Marmorintarsien, Mosaiken, Steinätzungen, Beton- und Glasmalerei, Metallplastiken, Kunstharzgüssen, Aquarellen, Öl- und Acrylarbeiten, Mischtechniken und Schüttbildern bis hin zu Bleistift- und Farbzeichnungen.

Auf Ausflügen in die Berge, auf Urlaubsreisen ans Meer oder Reisen in entlegene Länder hatte Sepp Steiner immer Zeichenblock und Stifte griffbereit um vor Ort Stimmungen, Landschaften, fremde Kulturen sowie Menschen, Flora und Fauna festzuhalten, wodurch eine beeindruckende Sammlung von Zeichnungen aus europäischen Ländern, aber später vor allem aus Nepal, China und Japan entstand.

Die Welser Ausstellung bietet nun einen Überblick über sein künstlerisches Werk vom Jahre 1934, über Werke aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Oskar Kokoschka, einige mit Anmerkungen von Oskar Kokoschka versehen, bis zu einigen letzten Bildern des Jahres 2007, ergänzt durch Ständer mit größeren und kleineren Aquarellen und kleinformatigen Bildern, sowie einen weiteren Bereich mit nach Ländern sortierten kleinformatigen Zeichnungen, vorwiegend zu den erwähnten Reisethemen.

Ein Teil der hier in Wels ausgestellten Aquarelle entstand in der Phase der Zusammenarbeit mit Oskar Kokoschka, der andere Teil der Aquarelle aus den verschiedensten Perioden (die großteils auf den Bildern angeführt sind); die Acrylarbeiten begleiteten ihn seit den 70er Jahren und wurden im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt.

Die Kunstharzgüsse bzw. Kunstharzmalerei auf Folie stammen aus den 80er und 90er Jahren, während die Schüttbilder Werke des damals bereits 85-jährigen Künstlers darstellen und somit erst in seinen letzten Schaffens- und Lebensjahren entstanden. Neue Techniken und Materialien hat Sepp Steiner bis zum Ende seines Schaffensvermögens immer wieder ausprobiert und verwendet.

Abstrakt oder figural war für Sepp Steiner sekundär, weil er primär Ausdruck, Gehalt und psychologische Assoziation zum Klingen bringen wollte. Damit sollte die „Sehweise“ seiner Bilder zeitlos auf die für alle Menschen kollektiv gesetzten Werte aufbauen, wobei natürlich der Farbe oft eine dominierende Bedeutung zugeordnet wurde. Nach seinem künstlerischen Grundsatz sollte die Farbe erst im Verbund mit der Struktur und dem Graphismus jeden optischen Reiz auslösen, der auch im Profanen die große kosmische Ordnung erahnen lässt. Daher tragen seine Acrylbilder selten präzise sondern meist nur andeutungsweise Titel, denn es lag ihm fern, dem Betrachter einen Blickwinkel aufzudrängen.

Die Achtung vor der Materialqualität und die Ehrfurcht vor der Seele des Materials – Papier, Farbe, Pinsel, Steine, Mosaike, Kunstharze u.a.m. – waren für ihn Leitmotive seines Schaffens.

Sepp Steiner zeigte in den Motiven, Techniken und Ausdrucksformen seiner Bilder eine analog umfassende Bandbreite und gab sich nicht mit Routine, gefälligem Dekor oder Ästhetizismus zufrieden. Er suchte vielmehr das eigene Psychogramm mit der prägnanten Kurzformel seiner Motive zu kombinieren und zu einer allgemein gültigen Aussage zu verschmelzen.

Seine Betonmalereien in Hochhäusern im In- und Ausland, seine Mosaiken in Schulen, Krankenhäusern und Industrieanlagen, seine Kunstharzgestaltungen ganzer Thermenanlagen wie in Bad Kleinkirchheim, haben nicht nur eine malerisch- ästhetische sondern auch eine wissenschaftlich-medizinische Bedeutung, sollten positiv auf Psyche und Physis wirken und eine positive Erlebnisqualität schaffen. Darin lag nach Steiner’s Vorstellung ihre gleichsam große humanistische Wertigkeit.

Bis wenige Monate vor seinem Tod war er künstlerisch und wissenschaftlich aktiv und malte, wobei er sich in den letzten Lebensmonaten vorwiegend auf Aquarellmalerei konzentrierte.

Im Mai 2008 verstarb Sepp Steiner, 93-jährig, in Salzburg.

Für seine Leistungen wurde Sepp Steiner u.a. mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, dem Silbernen Ehrenkreuz des Landes Salzburg, dem Ring der Stadt Salzburg, zwei Mal mit dem Theodor-Körner Preis und anderen Auszeichnungen geehrt.

Sepp Steiners Bilder befinden sich in Sammlungen im In- und Ausland, u. a. im Besitz der Städte Wien und Salzburg und in privaten Sammlungen.

 

 

 

 

 

15 Jahre Galerie im Wimmer Medienhaus Wels

Im Jahr 2002 startete die Galerie im Wimmer Medienhaus mit einer Ausstellung von Franz Weiß.

Seit dieser Zeit wird das Ausstellungsgeschehen organisiert, kuratiert und zum Erfolg geführt von Josef Scherrer, zuvor langjähriger Mitarbeiter der OÖN.

Das „Drehbuch“ einer jeder Ausstellung stammt auch von ihm – man nehme:

  • ein/e Künstler/in
  • einen Sponsor für das Buffet
  • eine/n Eröffnungsredner/in
  • jede Menge interessierter Menschen

und es klappt immer … die Ausstellungen sind wirklich jedes mal ein voller Erfolg.

Nun ist es wieder soweit:

. . . am Do, 2. Feb. um 19.30 Uhr im Wimmer Medienhaus

„WINTERGARTEN – ÖLBILDER“

Wels, Stadtplatz 41 / 3.

Begrüßung: Mag. Gino Cuturi MBA – Wimmer Medien

Laudator: Kultur-StR. Johann Reindl Schwaighofer MBA

Eröffnung: Vorst. Dir. Mag. Andreas Pirkelbauer – Volksbank

Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.weissfranz.at