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J. F. Sochurek – Play of Colors

EINLADUNG

J. F. Sochurek

Play of Colors

Bilder, Bildobjekte, Objekte

Eröffnung der Ausstellung am Do, 26. Nov. um 19.30 Uhr

im Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung: Ing. Andreas Cuturi, MAS

Laudator: Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Eröffnung: Vst.-Dir. Mag. Andreas Pirkelbauer

Zu sehen: bis Mittwoch, 30. Dezember 2020, 16 Uhr

Mo bis Do 8–12 & 14–16.45 Uhr, Fr 8–12 Uhr

oder nach Vereinbarung unter: +43 650/ 774 3723 oder fsochurek@hotmail.com

Nähere Infos: www.jf-sochurek.at

Die neue Technische Universität gehört (nur) nach Linz?

Der großartige Erfolg  für Oberösterreich Standort einer neuen Technischen Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung zu werden hat naturgemäß die genauere Standortfrage ausgelöst.

Neben dem – auch von der Landespolitik – favorisierten Standort Linz – begründet auch mit der Nähe zur Johannes Kepler Universität – haben sich auch andere Städte ins Spiel gebracht.

Auch Wels.

Wels ist Standort der FH Oberösterreich und hat den damaligen Wettbewerb darum mit einem guten Konzept gewonnen.

Warum soll Wels daher nicht auch Standort der neuen Technischen Universität werden?

Oberösterreichs Landespolitiker fordern zu Recht Föderalismus für den Bundesstaat Österreich ein und da hört man dann, dass bei  der Ansiedelung von Bundesbehörden sehr drastisch aufgezeigt wird: „In Österreich sind nur drei dieser Stellen außerhalb von Wien angesiedelt, in Deutschland hingegen sind 80 Bundeszentralen gleich auf 24 Städte verteilt und in der Schweiz findet man 45 Bundesbehörden in elf verschiedenen Städten.“

Leider hört die Diskussion über Föderalismus dann auch schon auf und übersieht dann ganz leicht, dass Oberösterreich nicht nur aus der Landeshauptstadt Linz besteht.

Gerade die Nähe zur FH Oberösterreich und das industrielle und technische Umfeld prädestinieren Wels.

Die nötige und sinnvolle Zusammenarbeit der neuen TU mit der Universität Linz würde darunter sich nicht leiden.

Den oberösterreichischen Lehramtsstudierenden wird zugemutet Teile ihres Studiums an der Universität Salzburg (!) zu absolvieren, warum sollte daher die neue TU am Standort Wels nicht mit der JKU kooperieren können?

Und wenn wir schon den Vergleich mit Wien suchen, der räumliche Abstand TU Wels und JKU wäre auch nicht größer als der einzelner Institute der Uni Wien, die in der ganzen Stadt verstreut angesiedelt sind.

Wichtig ist beim Wettbewerb der Standorte nun auch noch, dass nicht jeder Welser Kommunalpolitiker in Aussicht genommene Welser Standort in Medien kritisiert, sondern dass verantwortungsbewusst an einem geeigneten Konzept gearbeitet wird – denn das hat schon einmal geklappt – siehe Ansiedelung der FH OÖ in Wels.

Erschienen auch als Kommentar in „Die Monatliche“, Ausgabe 58

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

ceo and partner

Vienna International Studies and EduEarth.org

E:  martin.stieger@viennastudies.com  

W:  Allensbach University   IHM   Blog   LinkedIn   Xing   Facebook   Twitter   Instagram   ProvenExpert  Researchgate  YouTube       

Hans Sachs Institut Wels (HSI)

Das Hans Sachs Institut Wels wurde im Mai 1993 von Renate und Martin Stieger mit der Idee gegründet, die lebenslange Aus-, Fort- und Weiterbildung insbesondere für Berufstätige zu ermöglichen.

Namensgeber war Hans Sachs, der auch in Wels von „der Muse geküsst wurde“.

Mit großem Erfolg konnten jahrelang gut besuchte Seminare[1], insbesondere die Seminare „Fachkraft Recht[2]“, eine Seminarreihe für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorwiegend aus Rechtsanwaltskanzleien und Notariaten abgehalten werden.

In den Jahren 2003 bis 2012 hatte das HSI das Recht den Lehrgang universitären CharaktersAkademisches Verwaltungsmanagement“ (Abschluss als akademische/r Verwaltungsmanager/in) und in den Jahren 2005 bis 2012 den Lehrgang universitären CharaktersPublic Management“ anzubieten und damit auch den akademischen Grad MPAMaster of Public Administration – zu verleihen.

Das HSI konnte damit als erste Bildungseinrichtung Österreichs den akademischen Grad MPA verleihen, hatte diesen somit[3] in Österreich eingeführt.

In den Jahren 2004 bis 2012 wurden die HSI-Lehrgänge durch die vom HSI mittels Geschäftsbesorgungs- und Managementvertrag beauftragte WWEDU World Wide Education GmbH, Wels, erfolgreich angeboten und durchgeführt.

Die teils legendären Graduierungsfeiern fanden zum größten Teil in Wels, aber z.B. auch in Wien statt.

Seit dem österreichweiten Auslaufen der Lehrgänge universitären Charakters arbeitet das HSI mit VIS Vienna International Studies  in Wien und Wels zusammen.

Sie finden das Hans Sachs Institut Wels auch auf Facebook

Zu Berufsrechten nach Lehrgängen universitären Charakters, zu Anrechnungen in weiteren Studien und Lehrgängen, dem dadurch möglichen Entfall der Unternehmerprüfung, der Titelführung u.v.a.m. finden sich in meinem Blog viele für Sie hoffentlich interessante Beiträge:

Berufsrecht:

Anrechnung:

Nutzung der ECTS für weitere Studien:

Eintragbarkeit und Titelführung:

Mit dem MBA promovieren?

Allgemeines:

Rückfragen, Informationen und Anmeldungen zu interessanten Lehrgängen und Regelstudien bitte an: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

Hier können Sie VIS auf youtube folgen

Weitere Informationen zu VIS finden sich auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium:

Martin G. Stieger auf youtube:


[1] Z.B. Insolvenzrecht-Vertiefung, Selbstbemessung von Gebühren- und Verkehrsteuergeschäftsfällen/Vertiefung , Aus HGB wird UGB – Unternehmensgesetzbuch; Grundlagen und Neuerungen, Der Umgang mit schwierigen Situationen oder schwierige Situationen managen, So erstellen Sie Ihren Business Plan, Neuerungen im Kostenrecht – zivilgerichtliches Verfahren und Verfahren außer Streit, Von der Pfändung bis zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, Einbringung im finanzbehördlichen Abgabenverfahren,

Selbstbemessung von Gebühren- und Verkehrsteuergeschäftsfällen (Basisseminar und Vertiefungsseminar)

[2] Bestehend aus den 5 Seminaren: Firmenbuch, Grundbuch, Außerstreitverfahren, Insolvenzrecht, Exekution

[3] 369. Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Verleihung der Bezeichnung „Lehrgang universitären Charakters“ und über den akademischen Grad „Master of Public Administration“, Hans Sachs Institut Wels, Lehrgang „Public Management“

Auf Grund des § 124 Abs. 6 des Universitätsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 120, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 77/2005, in Verbindung mit den §§ 27 Abs. 1 und 28 Abs. 1 des Universitäts-Studiengesetzes, BGBl. I Nr. 48/1997, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 121/2002, wird verordnet:

§ 1. Das Hans Sachs Institut Wels ist berechtigt, den Lehrgang „Public Management“ als „Lehrgang universitären Charakters“ zu bezeichnen.

§ 2. Die wissenschaftliche Leitung des Lehrganges „Public Management“ hat den Absolventinnen und Absolventen dieses Lehrganges den akademischen Grad „Master of Public Administration“, abgekürzt „MPA“, zu verleihen.

§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. Dezember 2005 in Kraft.

§ 4. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2010 außer Kraft.

Gehrer

Joseph Schumpeter Institut Wels (JSI)

Im Dezember 2003 als außeruniversitäre wissenschaftliche Bildungseinrichtung gegründet, um lebenslanges, berufsbegleitendes Lernen in Fernlehre zu ermöglichen. 

In den Jahren 2005 bis 2012 konnten tausende Studierende in den Lehrgängen universitären Charakters des JSI:  

– Betriebsorganisation

– Finanzcoaching

– Unternehmensrechnung – Controlling

– Immobilienmanagement

– MBA General Management

graduiert bzw. spondiert werden.

Auf Grund eines Geschäftsbesorgungs- und Managementvertrages wurden die JSI-Lehrgänge von der Welser WWEDU World Wide Education GmbH angeboten und durchgeführt.

Die teils legendären Graduierungsfeiern fanden zum größten Teil in Wels, aber z.B. auch in Wien statt.

Lehrgänge der Weiterbildung, die auf diesen Lehrgängen aufbauen bzw. aus diesen entstanden und weiter entwickelt wurden, werden derzeit und nach einer Neuakkreditierung im Jahr 2019 vom AIM der FH Burgenland über die ASAS Aus- und Weiterbildung GmbH angeboten.

Kooperationspartner des Joseph Schumpeter Institutes Wels  in der Vermittlung (akademischer) Weiterbildung und von Regelstudien (Bachelor, Master, Promotion) ist nun die VIS Vienna International StudiesVIS Management GmbH.

Sie finden das Joseph Schumpeter Institut Wels auch auf Facebook

Zu Berufsrechten nach Lehrgängen universitären Charakters, zu Anrechnungen in weiteren Studien und Lehrgängen, dem dadurch möglichen Entfall der Unternehmerprüfung, der Titelführung u.v.a.m. finden sich in meinem Blog viele für Sie hoffentlich interessante Beiträge:

Berufsrecht:

Anrechnung:

Nutzung der ECTS für weitere Studien:

Eintragbarkeit und Titelführung:

Mit dem MBA promovieren?

Allgemeines:

Rückfragen, Informationen und Anmeldungen zu interessanten Lehrgängen und Regelstudien bitte an: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

Hier können Sie VIS auf youtube folgen

Weitere Informationen zu VIS finden sich auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium:

Martin G. Stieger auf youtube:

Bildung in und für Wels

In Wels wurde der erste Jahrgang der FH Oberösterreich gestartet. Ein Jahr später folgten dann auch die anderen Standorte und nun konnte die FH Oberösterreich ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Gestartet hatten im Studienjahr 1994/95 gerade 166 Studierende. Heute zählt die FH OÖ rund 6.000 Studierende, über 19.000 Absolvent/innen und rund und 700 Mitarbeiter/innen in der Lehre, der Angewandten Forschung & Entwicklung sowie der Verwaltung.

Jüngst hat die Polizeischule in Wels – korrekt heißt sie Bildungszentrum Sicherheitsakademie – ihren Betrieb aufgenommen.

Bildung hat für die Stadt Wels große Bedeutung und ist in allen Parteien das Thema Bildung unbestritten eines der wichtigsten – und das völlig zu Recht.

Bildung ist  unser wichtigster Rohstoff und verantwortlich für unsere lebenswerte Zukunft und den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft.

Bildung muss für die Politik Priorität haben, sie muss gefördert und stetig ausgeweitet werden, auf allen Ebenen, vom Kindergarten über die Volksschule bis zur hochschulischen Bildung und natürlich auch der Erwachsenenbildung.

Unsere Gesellschaft wird immer älter, vielfältiger und bunter, die Herausforderungen (Digitalisierung, technischen Fortschritt, Globalisierung, Klimafragen …. um nur einige Schlagwörter zu nennen) immer mehr und so können wir es uns einfach nicht leisten, auf lebenslanges Lernen (LLL) zu verzichten.

Wir alle werden nicht nur länger arbeiten müssen um unseren Lebensstandard und unser Sozialversicherungssystem aufrecht halten zu können, wir müssen auch die Bildung und die Bildungspolitik diesem technischen und sozialen Wandel anpassen und damit Aus-, Fort- und Weiterbildung allen Alters- und Bevölkerungsgruppen angedeihen lassen.

Das verlangt ein neues Denken und vor allem ein neues Bewusstsein, nicht nur auf gesamtstaatlicher Ebene, nein, auf allen Ebenen unserer Gesellschaft, auch auf der kommunalen.

Ich sehe Wels hier schon auf einem guten Weg.

auch als Kommentar „Bildung schafft Sicherheit“ in „Die Monatliche“ Ausgabe 53, S 9, erschienen

Verkehrsplanung für die Zukunft – staufreies Wels?

Nur zu einem Thema kann sich der gemeine Welser kompetenter äußern als zum Thema „Fußball“, nämlich zum Thema „Verkehr“.

Also gemeint die innerstädtische Verkehrsplanung.

Da diese ja in der Regel von inkompetenten Politikern und Beamten gemacht und verantwortet wird, welchen der Hausverstand fehlt, bedarf es ganz sicherlich so mancher Stammtischrunden um die Fehler der Verkehrsplaner der Vergangenheit und die Anforderungen moderner Mobilität in der Zukunft zu erörtern.

Ohne Ironie ist damit ein wichtiges Thema auch für die Stadt Wels angesprochen.

Die Stadt wächst und verdichtet sich, die Zahl der Bewohner – natürlich auch der Fahrzeuge – steigt. Arbeit, Wohnen und Freizeitaktivitäten wollen verbunden werden und den Klimawandel gibt es auch noch:

Der Klimavertrag von Paris bedeutet, dass der Verkehr bis zum Jahr 2050 erdölfrei werden muss. Städte – auch Wels – nehmen dabei eine wichtige Vorreiterrolle (Öffentlicher Verkehr, Elektromobilität, Carsharing, ….) ein.

Die Voraussetzungen für eine klimaverträgliche Mobilität und einen CO2-freien Gütertransport sind in Städten wohl besser als in ländlichen Regionen. Die Herausforderungen für die Stadtplaner sind gewaltig.

Neue Formen des Wohnen- und Arbeitens, der Ausgestaltung öffentlicher Räume, der Attraktivierung der Öffis, der Kombination von intelligenter Verkehrssteuerung mit zusätzlichen Carsharing-Angeboten …

Moderne Verkehrsplanung bedeutet nicht, einzelne technische oder gesellschaftliche Entwicklungen zu untersuchen, sondern ein Bild zu entwerfen, wie die Mobilität in Zukunft aussieht, wenn alle diese genannten Effekte zusammenwirken.

Meine in Linz und Wien lebenden Kinder verzichten schon freiwillig auf ein eigenes Auto weil gerade in Wien das Angebot an Öffis ausreichend scheint.

Daher eine Frage zum Schluss: Wenn an Stelle von 1,1 Personen im Schnitt – so wie heute – je Auto gezählt werden sondern künftig 1,3 oder gar 1,5 Personen ein Auto nutzen würden – um wie viel Prozent würde der Individualverkehr zurückgehen – und würde sich das denn nicht lohnen?

Publiziert in „Die Monatliche“ – Ausgabe 52

Rückfragen bitte an Martin Stieger: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Geschäftsführender Gesellschafter der VIS Management GmbHVienna International Studies

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki  in welchem ASAS gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt.

Sie finden hier z.B.

IMMO-Wiki:

ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.

EP-Abgeordneter Paul Rübig – ein cooler Typ – wird 66:

Das oberösterreichische Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Paul Rübig, wird am 06. Mai 2019, also in wenigen Tagen, 66 Jahre alt und kandidiert zu den in Österreich am 26. Mai stattfindenden Wahlen zum Europäischen Parlament (Europawahlen) nicht mehr.

Paul Rübig war einer der längst dienenden EU-Abgeordneten und wurde 1996, 1999, 2004, 2009 und 2014 ins Europäischen Parlament gewählt.

Gestern feierten ihn seine Welser Weggefährten und konnten ihm dabei für die langen erfolgreichen Jahre im Europäischen Parlament und für seinen unermüdlichen Einsatz für Forschung und Entwicklung, die Wirtschaft u.v.a.m. auch herzlich Danke sagen.

Mehr zu Paul Rübig, der gestern von seinen Wegbegleitern (Stefan Haböck, Gustav Pomberger, Martin Stieger) recht launig vorgestellt und als „cooler Typ“ geoutet wurde, finden Sie hier:

http://www.paulruebig.eu

https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_03600/index.shtml

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Rübig

http://www.europarl.europa.eu/meps/de/2278/PAUL_RUBIG/home

Bildungsstadt Wels: Wir brauchen Breite und Tiefe – eine Universität!

Der nationale Bildungsbericht 2018[1] hat Welser Kommunalpolitiker aufgeschreckt.

Erschreckend viele Jugendliche in unserer Stadt haben wenig bis keine formale Bildung bzw. können kaum Qualifikationen nachweisen.

Eine große Herausforderung an unsere Volks- und Mittelschulen aber auch an die Weiterbildungsinstitute BFI und WIFI.

Neben dem großen Feld der Erwachsenenbildung sind in Wels beeindruckende fast 30 öffentliche und private Volks-, Mittel-, Sonder-, Berufs- und höhere Schulen tätig und machen Wels zur Schulstadt mit Versorgungsfunktion auch für Schüler und Schülerinnen (fast 11.000, dazu noch rund 1.600 Lehrlinge) aus den umliegenden Bezirken.

Leuchtturm der Bildung in Wels ist die Fachhochschule Wels (mehr als 2.000 Studenten) als dem größten und forschungsintensivsten Standort der Fachhochschule Oberösterreich.

In der Bildungspyramide fehlt der Stadt also nur mehr eine Universität – die neben der Fachhochschule Wels den tertiären Bereich der Bildung abdecken würde.

Die Stadt Wels ist die größte Nicht-Landeshauptstadt und braucht neben der vorhandenen Bildungs-Breite auch die Tiefe, eben die Universität, die einfach zum Profil der Stadt gehört und auch den Bildungszielen der EU entspräche.

Im Mai 2009 verabschiedeten die EU-Bildungsministerinnen und -Minister den strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020), der die Zusammenarbeit in der EU bis 2020 strukturieren soll.

„ET 2020“ verfolgt vier strategische Ziele:

  1. Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität
  2. Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung
  3. Förderung der Chancengleichheit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns
  4. Förderung von Innovation und Kreativität – einschließlich unternehmerischen Denkens – auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Wichtige Ziele sind die Senkung der Zahl der Schulabbrecher auf unter 10 Prozent und die Erhöhung des Anteils der 30-34jährigen mit einem tertiären oder gleichwertigen Bildungsabschluss auf mindestens 40 Prozent im Jahr 2020.

Da es in Österreich keine Fernuniversität gibt und eine solche in nahezu allen Ländern der EU existiert, eine Fernuniversität eine große Angebotslücke schließen würde und Wels als Standort dafür ideal wäre, würde ich eine Initiative für einen (Fern-)Universitätsstandort Wels sehr begrüßen und nach besten Kräften unterstützen.

Auch als Kommentar in der Zeitung „Die Monatliche“ in Wels erschienen, Ausgabe 50,


[1] https://www.bifie.at/nbb2018/  

Heli Schreder – Ausstellung am 14. März in Wels – herzliche Einladung:

Herzliche Einladung

zu einem Dialog mit dem Thema Wein

und dem Künstler Heli Schreder

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 14. März um 19.30 Uhr im Wimmer Medienhaus, Stadtplatz 41/3. Stock

Spannende Informationen zum Künstler Heli Schreder finden Sie hier: http://www.schreder.cc/wa_files/HELI_Kunstkatalog_202014_Web.pdf

1942 in Linz geboren.
1952 Übersiedlung von Bad Ischl nach Linz.
1957 Beginn einer Maschinenschlosserlehre in der damaligen VOEST. Zu seinem Glück erhält er
dort die Möglichkeit, im metallplastischen Atelier unter der Leitung von Metallplastiker Helmut
Gsöllpointner künstlerische Erfahrungen zu sammeln.
1961 erfolgreicher Abschluss der Lehrzeit.
Es folgen 2 Jahre in der VOEST Werbeabteilung.
1963 Beginn des Studium für Grafik und Malerei an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.
Seine Lehrer:
Prof. Erich Buchegger (Grafik) und Prof. Herbert Dimmel (Malerei)
1967 erfolgreicher Abschluss des Studium.
Praktika in Basel und München folgen.
Erste Arbeiten als Grafiker und Industriedesigner.
1976 Design-Preis für einen Möbelentwurf (Küche) der Österreichischen Wirtschaftskammer.
In den folgenden Jahren Ausweitung seiner Tätigkeiten:
Entwürfe für Messestände für die Industrie in Mailand, Köln, München, Wien, später auch Gestaltung von Shops, Gastronomie und Fassaden.
In den 90er Jahren entstehen die ersten Bilder.
1986 erster New York-Aufenthalt. Besuch verschiedenster Museen, Galerien und Künstlerateliers.
Auffrischung seiner malerischen Fähigkeiten durch Seminare an Malakademien.
2002 Errichtung des Ateliers für Malerei in der Wachau. Fotoarbeiten in dieser einzigartigen Landschaft (speziell im Winter) ergeben einen reichlichen Fundus an Motiven und Themen für seine malerische Tätigkeit.
2012 Übersiedlung des Ateliers nach Linz.
Weitere Aufenthalte in seiner Lieblingsstadt New York in den Jahren 2012 / 2013 / 2014
beeinflussten seine Malerei wesentlich.
2014 Neustart in Linz.

Die OÖN veranstalten immer wieder höchst interessante Ausstellungen im Medienhaus Wimmer, Wels – der Besuch lohnt sich immer:

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Gleichklang-im-Wimmer-Medienhaus;art67,2875562

https://martinstieger.blog/2017/02/01/15-jahre-galerie-im-wimmer-medienhaus-wels/

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/OOEN-Galerie-zeigt-Sepp-Steiner-in-seiner-Vielfalt;art67,2744116

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/OOEN-Galerie-Kuenstlerische-Reise;art67,297794

https://martinstieger.blog/2018/10/01/normanno-locci-neues-aus-florenz/


„Wir lieben, was wir tun“

und „Ich darf sein wer ich bin – und werden wer ich sein kann“ kann man auf der home page[1] des ISZ – Integrativen Schulzentrums (Dr. Schärf Schule) lesen.

Im ein wenig spröden Text des Bildungsministeriums kann man lesen: „Die schulische Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann auf Wunsch der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entweder in einer der Behinderungsart entsprechenden Sonderschule oder in integrativer Form in der Regelschule erfolgen.

Integrativer Unterricht und integrative Erziehung eröffnen behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer gemeinsamen Lernerfahrung. Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf können integrativ in der Volksschule, Neuen Mittelschule, der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule, der Polytechnischen Schule und der einjährigen Haushaltungsschule unterrichtet werden.“

Inklusion will aber mehr als Integration:

Inklusion beschreibt, wie wir alle als Mitglieder der Gesellschaft leben möchten. In einem Miteinander, ohne Ausschluss von Personen und der völlig natürlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung am täglichen gesellschaftlichen Leben.

Es geht allerdings nicht nur darum, dass Menschen mit Behinderung von Menschen ohne Behinderung aufgenommen werden – also eine Gruppe eine andere Gruppe dazugehören lässt – es geht bei Inklusion um die gleichberechtigte Teilhabe auf Grund einer Annahme von Vielfalt.

Vielfalt ist die Grundlage einer inklusiven Gesellschaft!

Individuelle Eigenschaften werden nicht gewertet, sie sind einfach selbstverständlich. Es wird nicht unterschieden, ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht. Eine Behinderung ist eines von vielen Merkmalen, die einen Menschen ausmachen. Die Inklusion interessiert es nicht, ob man körperlich beeinträchtigt ist oder eine Lernbehinderung hat, ob die Haarfarbe blond oder schwarz ist, …..

Die Inklusion interessiert welche Bedürfnisse ein Mensch hat, geht auf diese Bedürfnisse ein und schafft die Bedingungen, diesen Bedürfnissen gerecht zu werden.

So wie unser ISZ – Integratives Schulzentrum.

Wir in Wels können zu Recht sehr stolz auf diese wichtige Schule sein.


[1] https://www.isz-wels.at

Rückfragen:

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Web: http://www.allensbach-hochschule.de