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Baden-Württemberg:  Vorreiter bei Weiterbildung an Hochschulen

Mit der neuen Plattform Hochschulweiterbildung@BW und einem neuen Qualitätssiegel bleibt das Land bundesweit Vorreiter bei der Weiterbildung an Hochschulen. Die kontinuierliche Weiterbildung ist ein Schlüsselelement für die Zukunftsfähigkeit des Landes.

Deutlicher Schub für die Weiterbildung an den Hochschulen: Mit der neuen Online-Plattform Hochschulweiterbildung@BW samt digitaler Buchungsfunktion und einem neuen Qualitätssiegel setzt die hochschulische Weiterbildung in Baden-Württemberg bundesweit Maßstäbe.

Das Wissenschaftsministerium stärkt die wissenschaftliche Weiterbildung und machen sie sichtbarer.

Kontinuierliche Weiterbildung von Fach- und Führungskräften ist mit Blick auf die Arbeitswelt 4.0 ein Schlüsselelement für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Baden-Württemberg“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Die Hochschulen bieten mit hochwertigen, wissenschaftlich fundierten und an den Markt angepassten Angeboten ein umfangreiches Portfolio an flexiblen und kurzen Weiterbildungsformaten an.“

Online-Plattform Hochschulweiterbildung@BW

Permanent wird derzeit die bundesweit einzigartige landesweite Online-Plattform Hochschulweiterbildung@BW als digitales Schaufenster auf- und ausgebaut. 

Dies geschieht auf Basis der sehr erfolgreichen regionalen Plattform für Weiterbildungsangebote namens Südwissen.de.

Bereits jetzt sind rund 240 Weiterbildungsangebote von kompakten Kontaktstudien bis hin zu Studiengängen veröffentlicht, und es werden laufend mehr.

Mussten sich Interessierte bisher durch viele Webseiten einzelner Hochschulen klicken, eröffnet das digitale Schaufenster jetzt einen Blick auf alle Angebote der baden-württembergischen Hochschulen. Interessierte können die Weiterbildungen schnell finden und vergleichen.

Die Buchung oder Reservierung ist direkt auf der Plattform möglich und somit einfach und komfortabel. Die Landesplattform wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Qualitätssiegel geplant

Die Evaluationsagentur Baden-Württemberg evalag ist ab sofort damit beauftragt, die staatlichen Hochschulen und Akademien bei der Qualitätsentwicklung ihrer Weiterbildungsangebote und Qualitätssicherungssysteme zu unterstützen und die Vergabe eines Qualitätssiegels für wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung zu konzipieren.

Das Qualitätssiegel soll die spezifische Qualität der hochschulischen Angebote in Baden-Württemberg in den Mittelpunkt stellen, Standards für Zertifizierungen entwickeln und die Sichtbarkeit der Angebote erhöhen. So sollen eine noch stärkere Kundenfreundlichkeit und eine höhere Transparenz der Angebote erreicht werden. Evalag ist spezialisiert auf Qualitätsmanagement und Akkreditierungsprozesse im hochschulischen Bereich.

WEITER.mit.BILDUNG@BW

Das Projekt Hochschulweiterbildung@BW ist Teil der ressortübergreifenden  Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW (PDF), die mit einem Volumen von rund 40 Millionen Euro aus dem Programm „Zukunftsland BW stärker aus der Krise“ finanziert wird.

Das Wissenschaftsministerium hat federführend die Universität Freiburg mit der Umsetzung beauftragt und eine Kooperationsvereinbarung mit allen staatlichen Hochschulen im Land geschlossen.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Wissenschaftliche Weiterbildung

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine solche Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor