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Bachelor Betriebswirtschaftslehre online (B.A.) mit neuer Vertiefungsrichtung PR- und Kommunikationsmanagement

Vertiefungsrichtung PR- und Kommunikationsmanagement mit meinem neuem Kollegen Prof. Dr. Patrick Peters

Seit Beginn Dezember 2020 unterrichtet der Journalist, Berater und wissenschaftliche Publizist Prof. Dr. Patrick Peters Kommunikation und digitale Medien an der Allensbach Hochschule, einer staatlich anerkannten Hochschule in Konstanz.

Die  Allensbach Hochschule in Konstanz hat das Professorenkollegium damit erweitert und bietet ab sofort innerhalb des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaftslehre Online die Vertiefungsrichtung PR- und Kommunikationsmanagement an.

Diese wird nun eben von Prof. Dr. Patrick Peters betreut.

Patrick Peters (37) hat nach seinem geisteswissenschaftlichen Studium und anschließender Promotion eine journalistische Ausbildung absolviert, war jahrelang in verantwortungsvollen Positionen in Redaktionen tätig und arbeitet seit vielen Jahren als freiberuflicher Berater für Kommunikation und Publizist. Darüber hinaus war er mehrere Semester Lehrbeauftragter an einer deutschen Universität und fungiert als Herausgeber wissenschaftlicher Publikationen und mehrfacher Aufsichtsrat.

Wir freuen uns, mit Patrick Peters einen wissenschaftlichen orientierten Kommunikationsprofi gewonnen zu haben. PR- und Kommunikationsmanagement ist ein wesentliches Zukunftsfeld, das wir als Vertiefung im Bachelorstudiengang nun kompetent und praxisnah besetzen können“, sagt unser Kanzler Timo Keppler dazu.

In der neuen Vertiefung PR- und Kommunikationsmanagement erhalten Studierende einen grundlegenden Überblick zu den wichtigsten Teilbereichen des PR- und Kommunikationsmanagements.

Sie lernen dadurch, entsprechende Prozesse in der Praxis zu begleiten und auch selbst zu gestalten.

Die besonderen Herausforderungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der internen Kommunikation und der digitalen Kommunikation werden ebenfalls vermittelt.

Besondere Einsatzmöglichkeiten finden Studierende auch in den Bereichen, die ihr Augenmerk auf die Digitalisierung in Marketing und Kommunikation richten.

Daher steht die neue Vertiefungsrichtung in enger Wechselwirkung mit den langjährig etablierten Fächern Digital Business Management und Digital Marketing Management.

Absolventinnen und Absolventen dieses Wahlpflichtfachs qualifizieren sich besonders für Marketing- und Kommunikationsorientierte Fach- und Führungsaufgaben in allen Unternehmen und Organisationen, für die PR und Kommunikation zum Geschäft gehören.

Hierzu zählt beispielsweise die branchenübergreifende Arbeit in PR- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und öffentlichen Institutionen sowie entsprechenden Beratungsagenturen.

Wie alle Studiengänge an der Allensbach Hochschule läuft auch die Vertiefung PR- und Kommunikationsmanagement vollständig digital ab.

Das eröffnet vor allem Berufstätigen die Möglichkeit, sich qualifiziert fortzubilden, ohne ihre Stelle dafür aufgeben zu müssen.

Auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie unterliegen die Studiengänge keinerlei Einschränkungen, weil eben die digitalen Strukturen längst etabliert sind.

Rückfragen zum Thema, weitere Informationen und Anmeldungen – auch zu interessanten Lehrgängen und Regelstudien:  vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/ sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

Hier können Sie VIS auf youtube folgen

Weitere Informationen zu VIS finden sich auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

Management und Marketing – VIS-Kontaktstudium – Allensbach Hochschule:

Bachelor im Fernstudium:

Führungskultur in der digitalen Welt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt erfährt durch Corona einen deutlichen Schub. Das wirkt sich natürlich auf die Führungsstrukturen in Unternehmen aus. Führung verändert sich im Rahmen der digitalen Transformation.

Von Patrick Peters

Es mag sich zunächst seltsam anhören, aber die Corona-Pandemie hat auch gute Seiten. Schließlich hat sie – trotz der von dem Virus ausgelösten gigantischen Gesundheits- und Wirtschaftskrise – positive Veränderungen gebracht und beispielsweise der Digitalisierung der Arbeitswelt zu einer rasanten Entwicklung verholfen.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt erfährt durch Corona einen deutlichen Schub: 85 Prozent der Befragten glauben, dass Homeoffice und/oder mobile Arbeit sich als alternative Arbeitsform etablieren wird und das digitale (Kommunikations-)Tools zum allgegenwärtigen Arbeitsmittel werden“, heißt es in einer Studie der Bertelsmann-Stiftung.

92 Prozent der Befragten gehen laut der Untersuchung davon aus, dass die Krise die digitale Transformation in Unternehmen beschleunigen werde. „Sie erwarten, dass vor allem digitale Dienstleistungen und Kundenkommunikationskanäle auch nach der Krise noch verstärkt zum Einsatz kommen werden. Sowohl die räumliche wie auch die zeitliche Verteilung der Arbeit wird sich langfristig an den in der Krise neu etablierten Standards orientieren.“

Diese Tendenzen wirken sich natürlich auf die Führungsstrukturen in Unternehmen und anderen Organisationen aus. Der Frage, wie sich Führung im Rahmen der digitalen Transformation verändert, kommt höchste Bedeutung zu. Bei der Beratungsgesellschaft Deloitte heißt es dazu: „Anders denken, anders handeln, anders reagieren: Die Digitalisierung erfordert eine Transformation nicht nur von Technologien und Geschäftsmodellen, sondern auch im kognitiven Bereich, im Verhalten und im emotionalen Profil der Führung.“

Wesentliches Schlagwort ist „Digital Leadership“. Darunter versteht man einen wissenschaftlichen Ansatz zur Definition der Aufgaben und Werkzeuge der Führung in Zeiten der Digitalisierung allgemein und in Phasen der Transformation in die Digitalisierung im Speziellen. Oder anders gesagt: Im Zeitalter der Digitalisierung müssen sich Führungskräfte besonders mit dem Faktor Mensch beschäftigen. Denn nichts ist wichtiger für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens und nichts ist stärker betroffen von der digitalen Transformation als die Rolle des Mitarbeiters.

Gerade auch in Zeiten von Homeoffice, Videokonferenzen und virtuellen Arbeitsstrukturen unterliegen Führung und Kommunikation völlig neuen Anforderungen. Führungskräfte müssen sich deutlich umstellen, wenn sie nicht mehr wie gewohnt mit ihren Mitarbeitern umgehen können, und sind gefragt, eine kooperative und kommunikative Führungskultur für die Zukunft aufzubauen“, sagt Führungskräfteentwickler Thomas Sablotny.

Sie müssten sich mehr und mehr auf agile Projektarbeit, flache Hierarchien und flexible Rollenbilder in den Teams einlassen und die notwendige Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit an neue Herausforderungen vorleben.

Und ebenso sei es wichtig zu vermitteln, dass die Ansprüche an jeden einzelnen Mitarbeiter beispielsweise beim Zeitmanagement und bei der Lernfähigkeit in der digitalen Welt kontinuierlich stiegen.

Digital Leadership bedeutet auch, alte Muster zu verlassen und sich als Führungskraft wirklich auf die Strukturen der neuen Welt einzulassen. Diese sind von flexiblen Arbeitszeiten, flexiblen und mobilen Arbeitsorten, Teamwork ohne persönliche Präsenz und anderen Faktoren geprägt und stehen für Vernetzung, Offenheit, Partizipation und Agilität über alle Hierarchiestufen hinweg, sagt Dr. Martin Stieger, Professor für Wirtschaftspädagogik an der Allensbach Hochschule in Konstanz. „Im Kern geht es um die Entwicklung partizipativer Führungsmodelle, bei denen die Führungskraft Vorschläge von den Mitarbeitern selbst entwickeln lässt. Die Mitarbeiter können auf diese Weise ihre Interessen und Kenntnisse in den Entscheidungsprozess einbringen und Einfluss nehmen.“

In dem Zusammenhang verweist Martin Stieger auch darauf, dass Führung aus dem Homeoffice vor allem Kommunikation bedeute. Führungskräfte müssten jederzeit ansprechbar sein und bei Fragen und Problemen wirkliche Unterstützung bieten. Der regelmäßige Austausch über die fachlichen Themen hinaus sind entscheidend. Zugleich müssen Führungskräfte Wohlbefinden und damit auch die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter gewährleisten. Gerade im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit schnell. Dies gilt es, im Sinne der Mitarbeiter und der gesamten Struktur im Blick zu behalten.

Artikel aus der Rheinischen Post vom 28. 11. 2020

https://rp-online.de/leben/beruf/fuehrungsaufgaben-veraendert-sich-im-rahmen-der-digitalisierung_aid-54850999