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Azubi-Mangel könnte Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort bedrohen – eine bessere technische Ausstattung und mehr Lehrpersonal könnten helfen

Der Industrie- und Handelskammertag warnt vor einem weiteren Rückgang der Ausbildungszahlen in den Betrieben

Die Unternehmen und Verbände in Baden-Württemberg müssten viel stärker für die berufliche Ausbildung werben, um auch in Zukunft weiter handlungsfähig zu bleiben.

Dazu rief der Industrie- und Handelskammertag im Südwesten am Mittwoch (11.08.2021) auf und warnt vor einem drohenden weiteren Rückgang der Ausbildungszahlen.

Und auch die Politik müsste die Karriere mit Lehre stärker unterstützen, so die Forderung. Weil aus Sicht von IHK-Chef Wolfgang Grenke seit Jahren immer mehr Akademiker auf den Plan gerufen würden, löse das das Problem des bedarfsorientierten Fachkräftemangels in vielen Betrieben nicht.

Grenke geht davon aus, dass bis zum Jahr 2035 fast jede vierte Stelle im Land unbesetzt bleiben wird.

Wenn es nicht ausreichend Fachkräfte gebe, dann habe das gravierende Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.

Konkret könnte das zu einer massiven Abwanderung von Unternehmen führen, so die Befürchtung.

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Als ein möglicher Lösungsschritt von vielen steht nun eine bessere Ausstattung der Berufsschulen im Land im Raum.

Sowohl eine bessere technische Ausstattung als auch mehr Lehrpersonal könnten dafür sorgen, dass den Unternehmen wieder mehr und besser ausgebildete Berufsanfänger zur Verfügung stehen. Umgekehrt würde sich heute jede ausgefallene Unterrichtsstunde beim Azubi bemerkbar machen. (dpa/(fw))

Quereinstieg ins Lehramt für berufliche Schulen:

Wenn Sie Berufsschullehrer/-in werden möchten, absolvieren Sie zunächst den Vorbereitungsdienst, das Referendariat.

Dieses dauert in Baden-Württemberg ca. 18 Monate und wird entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes vergütet.

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Wirtschaftspädagogik an der Allensbach Hochschule werden in Baden-Württemberg zum Vorbereitungsdienst zugelassen, sofern sie ein betriebswirtschaftliches Erststudium mitbringen und nach Abschluss des Masterstudiums eine Mindestanzahl an ECTS in den Fächern Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) nachweisen können. Diese beiden Fächer stellen das Erstfach bzw. das Zweitfach dar.

Rückfragen zum Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik bitte an Sabine Babuczki, +49 (0)7533 919 23 86, studium@allensbach-hochschule.de

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz, ist dort auch Rektor und leitet VIS – Vienna International Studies

Die Allensbach Hochschule: