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Towards better skills systems – Cedefop’s 2020 European skills index release

Cedefop has just released the 2020 European skills index (ESI), which showcases the skills systems’ improvements made since its 2018 edition,  including areas that merit further attention in each country.

Cedefop Executive Director Jürgen Siebel notes: ‘The European skills index is a tool designed to help the implementation of the European pillar of social rights. For an efficient skills system, it is important not only to develop skills appropriately, but also to ensure a good transition from education to work and appropriate matching of the skills acquired to those needed in the workplace.’

The new release includes 31 countries: the EU-27, the UK, Iceland, Norway and Switzerland.

Cedefop expert Ilias Livanos points out that ‘the skills system is a cornerstone to the development and growth of each country, as it is a means towards individuals’ development and wellbeing.’

Cedefop created the ESI to help countries observe over time where they stand with respect to skills systems, how they are doing in comparison to each other, what the areas with room for improvement are, and where to look for best practices.

Czechia scores highest in the 2020 European skills index, followed by Finland, Slovenia, Luxembourg and Estonia in the top five. Italy is the lowest scoring country.

Czechia scores a total of 77/100, which means that, even if it has the best skills system in Europe, there is still a long way to go to reach perfection. Czechia ranks only 10th and 13th in skills development and activation respectively, but scores first in skills matching. This example highlights the importance of skills matching to achieve a well-functioning system. Sweden, ranking third in 2018, has now gone down to sixth place, due to poorer performance in skills matching.

In general, there seems to be an improvement of the skills system in the EU over time. In 2020 half of the countries achieved a total score above 63/100, while in 2018 this number was 1 in 4 countries. Most of the southern Europe and Balkan countries, with the prominent exception of Slovenia, should increase their efforts further, as they remain low in the ranking.

Cedefop’s ReferNet network will provide further assistance in 2020 in monitoring progress and highlighting areas in need of improvement.

You can find more information about the ESI in Cedefop’s briefing note, promotional video, flyer, publication and the Skills Panorama website.

European Skills Index: Österreich ein EU-Mitgliedsstaat mit „mittlerer Leistung“

Der European Skills Index misst die „Distanz zum Ideal“ der Länder.

Unter „Skills Development“ werden die Ausbildungs- und Bildungsaktivitäten des jeweiligen Landes und die unmittelbaren Ergebnisse dieses Systems in Bezug auf die entwickelten und erreichten Fertigkeiten dargestellt.

Unter „Skills Activation“ werden alle Indikatoren erfasst, die für den Übergang von der Bildung in die Arbeitswelt wichtig sind.

Zudem die Arbeitsmarktaktivitätsraten für verschiedene Bevölkerungsgruppen, um diejenigen zu ermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger stark vertreten sind.

Skills Matching“ stellt den Grad der erfolgreichen Nutzung von Fähigkeiten sowie das Ausmaß dar, in dem die Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt effektiv aufeinander abgestimmt sind.

Als ideale Leistung wird dabei jeweils die höchste von einem Land über einen Zeitraum von 7 Jahren erzielte Leistung gewählt.

Die ideale Leistung wird auf 100 skaliert, und die Ergebnisse aller Länder werden dann berechnet und mit diesen verglichen.

Grundlage des ESI sind 15 individuelle Indikatoren aus verschiedenen internationalen Datensätzen.

Die Punktzahlen werden länderübergreifend auf der Ebene der Indikatoren berechnet. Die Werte werden dann auf den verschiedenen Ebenen gemittelt und schließlich wird der Indexwert gebildet.

Zur Veranschaulichung: Ein Indexwert von 65 deutet darauf hin, dass das Land 65 % der idealen Leistung erreicht hat. Es gibt also noch 35% (100-65) Raum für Verbesserungen.

Ein Wert von 100 entspricht dem Erreichen der „Grenze“, d.h. einer angestrebten Zielleistung für diesen Indikator. 

Ein Wert von 0 entspricht einer Leistung im niedrigsten Fall.

Diese Seite zeigt spezifische Informationen über die von dem gewählten Land erreichten Punktezahlen:

https://www.cedefop.europa.eu/en/publications-and-resources/data-visualisations/european-skills-index/country/

Österreich:

Beim Index insgesamt liegt Österreich auf Platz 10, wobei gute Leistungen in den Bereichen Kompetenzentwicklung und -aktivierung (Platz 7 bzw. 3) durch eine relativ schlechte Leistung beim Skills Matching (Platz 19) ausgeglichen werden.

Österreich gehört zur Gruppe der EU-Mitgliedsstaaten mit „mittlerer Leistung“. 

Österreich liegt bei der Qualifikationsentwicklung auf Platz 7, bei den Berufsbildungsstudierenden auf Platz 5 und bei drei weiteren Indikatoren unter Platz 10.

Es hat jedoch eine durchschnittliche „Lese-, Mathematik- und Naturwissenschafts-Punktzahl“ (Platz 14) und ein „Vorschul-Schüler-Lehrer-Verhältnis“ (Platz 17).

Österreich schneidet bei der Kompetenzaktivierung sehr gut ab und liegt auf Platz 3.

In der Tat hat es gute Leistungen in beiden Aktivitätsraten (Platz 3 und 6 in den Kohorten 20-24 bzw. 25-54) und Platz 4 in der Kategorie „Berufseinsteiger“.

Das relativ schlechte Abschneiden beim Skills Matching (Rang 19) ist auf ein sehr hohes „Higher Education Miss-Match“ (Rang 23) zurückzuführen, das nur teilweise durch ein niedriges Niveau der „Langzeitarbeitslosigkeit“ (Rang 6) kompensiert wird.

Haben Sie Rückfragen, auch zu den VIS-Studienangeboten (Bachelor-, Master-, PhD-Studien und akademische Weiterbildung) ….. genügt ein einfaches Mail an VIS: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik an der Hochschule Allensbachin Konstanz und leitet VIS Vienna International Studies

VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/

VIS – Vienna International Studies: Youtube-Channel

EduEarth: EduEarth

Lehrbeauftragter für Politische Bildung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich

Honorarprofessor für Fachstudien im Bereich Volks- und Betriebswirtschaft an der R & B Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung, Belgrad und Wien

Mitglied der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung (Wien)