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„ASIEN IN WIEN“

Die Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik (WIWIPOL) lädt Sie herzlich ein zu folgender Veranstaltung:

„ASIEN IN WIEN“

11. Kulturfest mit Wirtschaftsreferaten

Zeit: Samstag 9.11.2019, Einlass 16 Uhr, Dauer 17-21 Uhr

Ort: Yamaha Concert Hall, Schleiergasse 20, 1100 Wien

Nähe U1 „Troststraße“

Eintritt frei!

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Inhalt:

Die „Asiatische Gemeinschaft in Österreich“ veranstaltet jährlich das Kulturfest „Asien in Wien“. In Musik- und Tanzbeiträgen soll die kulturelle Vielfalt Asiens präsentiert und ein Beitrag zur Integration in Österreich geleistet werden.

Heuer stehen „Asien Chöre & Friends“ im Mittelpunkt.

Die „Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik“ (WIWIPOL) wurde als Kooperationspartner gebeten, im Rahmen der Veranstaltung einen Wirtschaftsteil mit Schwerpunkt Asien zu organisieren.

Die Referate zwischen den kulturellen Beiträgen stellen aktuelle Informationen zur Entwicklung Asiens im 21.Jahrhundert und der wirtschaftlichen Kooperation mit Österreich bereit.

Eröffnung:

Safak AKCAY

Mitglied des Wiener Landtages und Gemeinderates

BATTUNGALAG Gankhuurai

Mongolische Botschafterin in Österreich

Marcus FRANZ

Bezirksvorsteher, Wien-Favoriten, angefragt

Elena NGUYEN

Präsidentin, Asiatische Gemeinschaft in Österreich

Referate:

Wolfgang WOLTE

Ehem. österr. Botschafter in Peking

„Asiens Aufstieg im 21.Jahrhundert“

Alexander T. SCHEUWIMMER

Rechtsanwalt, Kanzler „Taiyo Legal“

„Doing Business in Japan – Was ist zu beachten?“

Stephan BARISITZ

Senior Economist, Oesterreichische Nationalbank (OeNB)

„Chinas neue Seidenstraße – Bedeutung für Österreich“

Zudem erwartet Sie ein reichhaltiges Musik- und Tanzprogramm, das u.a. beinhaltet (Auszug):

* Filipino Catholic Chaplaincy Choir (FCCChoir)

* Spiel des asiatischen Instrumentes „Gayageum“ durch die Interpretin Hur Yange (Taiwan)

* Tanzgruppe „Gema Puspa Nusantara“ (Indonesien)

* Sängerin Lin Huang (Taiwan)

* Tien Tao Chor (Taiwan)

* Chor „Ca Doan Maria Goretti“ (VIetnam)

* …ein Gastchor aus Bosnien (als Überraschungsgast)

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ÖVP: Von den bunten zu den schrägen Vögeln?

Die schlechte Nachricht:

Am 03. Juni 2015 hat ÖVP-Klubchef Dr. Reinhold Lopatka die ehemaligen Stronach-Abgeordneten Dr. Georg Vetter und Dr. Marcus Franz in den Klub der Volkspartei geholt.

Die gute Nachricht?

Beide Herren werden v o r e r s t der ÖVP nicht beitreten – heißt es.

Das ist für einen ÖVP-ler wie mich – Mitglied seit 40 Jahren !!! – wirklich das einzig Gute dabei.

Wenn die ÖVP auf Bundesebene wieder die Nummer 1 sein will muss sie in den Städten gewinnen.

Das weiß die ÖVP auch:

„Wenn wir bundesweit wieder stärkste Partei werden wollen, müssen wir im urbanen Bereich besondere Anstrengungen unternehmen.“

Aber wie heißt es so schön:„Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ (Johann Wolfgang von Goethe in Wilhelm Meisters Wanderjahre)

Wir wissen auch:

– in den Städten werden die Wähler immer mobiler
– die Einwohnerzahlen in den Städten steigen (sie wachsen also),
– die ÖVP-Wähler und Wählerinnen in den Städten werden dabei aber immer weniger: in Wels verlor die ÖVP 2,67 %, in Linz 1,31 %, in Graz 5,76 %, in Wien 2,22 %, in Bregenz 3,51 %, in Salzburg 3,13 % …..
– das zudem von ohnehin sehr geringem Niveau aus (2013 hatte die ÖVP beispielsweise in Graz 17,06 %, in Salzburg 20,3 %, in Dornbirn 22 % …)

Was also tun?

Neben der nötigen Stammwählerpflege (Wirtschaft, Selbständige, Leistungsträger …) auch interessante und spannende politische Angebote für junge, aufsteigende, auch eher grün orientierte Wähler oder Sympathisanten der NEOS zu machen – das wäre ein Konzept, das Erhard Busek mit seinen „bunten Vögeln“ in den Siebzigerjahren verfolgt hatte (und damit rund 1/3 der Wiener und Wienerinnen hinter sich vereinen konnte) oder eine Verengung auf Politiker wie Marcus Franz zu unternehmen, was die ÖVP in Wien im Herbst auf 10 % der Stimmen reduzieren könnte.

Daher ist mir der Jubel des ÖVP-Landeschefs Juraczka darob auch völlig unverständlich.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150603_OTS0172/juraczka-ad-franzvetter-willkommen-in-der-oevp-familie

Juraczka vermutet bürgerlichen Hausverstand hinter den öffentlichen Aussagen des Mediziners Franz? Eines Politikers der in einem „Profil“-Interview unter anderem freiwillige Kinderlosigkeit und Homosexualität als „amoralisch“ bezeichnete und zum geplanten „Po-Grapsch-Paragraphen“ twitterte: „Ob der Popsch hält, was der Blick verspricht. Das erfahren zu wollen wird nun bestraft.“

Leider ist die ÖVP in Wien eine ohnehin schon kleine Gruppe – jetzt auch noch Liberale, Grünaffine und NEOS-anfällige zu vertreiben ist wirklich töricht.

Urbanität sieht anders aus.