Sebastian Kurz und Conchita Wurst – erfolgreiche Bausteine in Österreichs „Competitive Identity Management“

Im August 2013 hatte der Ministerrat das Konzept für eine „Nation Brand Austria“ beschlossen.

Unter dem Leitmotiv „Brückenbauer für die Welt“ sollte die Kampagne aus der Feder von Politikberater Simon Anholt „die Sichtbarkeit, Relevanz und Wiedererkennbarkeit Österreichs“ im Ausland nachhaltig stärken (so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner damals).

Ein „Brückenbauer für die Welt“ soll unser Land also sein, das unter anderem in den Bereichen Kultur, Tourismus, Wirtschaft, Außenpolitik…..

Natürlich ist ein Land, ein Staat keine Handelsmarke. Simon Anholt nennt seine Arbeit daher auch „Competitive Identity Management„, also das Management einer wettbewerbsfähigen nationalen Identität.

Ich finde den Ansatz sehr interessant und ausbaufähig.

Wenn Außenminister Sebastian Kurz rund 30 Außenminister zu einer hochrangigen Ukraine-Konferenz des Europarates in der Wiener Hofburg versammelt und Conchita Wurst den Song Contest nicht zuletzt auf Grund der höchst politischen Ansage eindrucksvoll gewinnen konnte – dabei muss man auch an das mutige Projekt des Life Balls von Gery Keszler schon zu Beginn der 90er Jahre erinnern – dann sind das aus meiner Sicht großartige Bausteine eines Österreich als Brückenbauer für eine friedlichere, gesellschaftspolitisch modernere und tolerantere – einfach eine bessere – Welt.

 

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