Der 28. Juli 1914 und die Frage nach der Wiederholung von Geschichte?

„Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie wiederholt ihre Lehren“ (Richard Freiherr von Weizsäcker)

Die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien vom 28. Juli 1914 erinnert an die Folgen des Krieges des Lyderkönigs Krösus knapp 2.500 Jahre davor.

Krösus befragte vor dem Krieg gegen die Perser das Orakel von Delphi und dieses weissagte dem Lyderkönig

„Wenn du den Halys (Rubicon) überschreitest, wirst du ein großes Reich zerstören“

er tat es und zerstörte sein eigenes – so wie seine Dynastie und sich selbst auch.

Franz Joseph I, Kaiser von Österreich, hat es auch getan.

Wien, die damals siebtgrößte Stadt der Welt (heute Rang 132), war Hauptstadt der gemessen am BIP sechstgrößten Wirtschaftsmacht der Welt (heute in den neuen Landesgrenzen Rang 27 bzw. nach Kaufkraftparitäten Rang 37), die Wiener Schule der Nationalökonomie, die Wiener Schule der Medizin, das Fin de Siècle …….. alles nur mehr Geschichte.

Wir sollten daraus lernen – tun es aber leider wohl nicht:

„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“ (Mahatma Gandhi)

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