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Baden-Württemberg fördert flexible Studienangebote

Die neue Förderlinie THE BLÄNDED learning soll flexible Studiengänge etablieren und neue Zielgruppen für Hochschulen erschließen. Das Land investiert gut zwei Millionen Euro, um die veränderten Bedürfnisse der Studierenden aufzugreifen.

Mit der neue Förderlinie THE BLÄNDED learning möchte das Land flexibel studierbare Studiengänge etablieren, neue Zielgruppen für die Hochschulen erschließen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Präsenzveranstaltungen beschränken sich in diesen Studiengängen auf planbare Blockphasen, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am 5. Juli 2024 erläuterte. Solche Angebote erleichtern es etwa Berufstätigen, Menschen mit Betreuungs- oder Pflegeaufgaben oder mit dem Wunsch nach räumlicher Unabhängigkeit ein Studium an einer Hochschule aufzunehmen.

Drei Studiengänge in Aalen, Offenburg und Albstadt-Sigmaringen sind ausgewählt, die Geschäftsstelle kommt nach Furtwangen. Das Land stellt für die neuen Konzepte als Teil der Fachkräfteinitiative insgesamt 2,1 Millionen Euro über fünf Jahre zur Verfügung.

Studierende sollen Bindung zum Land aufbauen

Ministerin Petra Olschowski sagte: „THE BLÄNDED learning ist mir ein persönliches Anliegen. Durch die Kombination von flexiblen digitalen Studienangeboten mit intensiven Präsenzphasen an unseren Gewinner-Hochschulen und den beteiligten Unternehmen nehmen wir die Bedürfnisse der Studierenden gezielt auf. Wir ermöglichen darüber hinaus, dass die Studierenden eine Bindung zu Baden-Württemberg aufbauen, Land, Wirtschaft und Menschen kennen und lieben lernen – und sich so vor Ort binden.“

Bei der Auswahl der Studiengänge und der neuen Geschäftsstelle wurde das Wissenschaftsministerium von einer Expertenkommission bestehend aus Renata Jungo Brüngger (Mercedes Benz Group AG), Jumana Al-Sibai (MAHLE), Professorin Dr. Kay Berkling (Duale Hochschule (DHBW) Mosbach), Prof. Dr. Frank Ziegele (Centrum für Hochschulentwicklung) und Prof. Dr. Heiner Schanz (Universität Freiburg) unterstützt. Die Kommission hat aus den Einreichungen von zehn baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) drei Studiengänge und das Geschäftsstellen-Konzept der Hochschule Furtwangen zur Förderung vorgeschlagen. Innvotive Lehransätze, wie etwa durch den breiteren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), und eine intensive Studieneingangsphase zum gegenseitigen Kennenlernen der Studierenden untereinander, sollen zum Studienerfolg beitragen.

30 Unternehmen unterstützen das Programm

Bereits zum Programmstart unterstützen 30 baden-württembergische Unternehmen die Studiengänge und haben Praktikumsplätze, Kooperationen und Möglichkeiten für Abschlussarbeiten angeboten. Auch inhaltlich wurden die Bedürfnisse der Wirtschaft aufgegriffen. Koordiniert werden die Studiengänge künftig in einer Geschäftsstelle an der Hochschule Furtwangen. Dort sollen die Etablierung einer Marke „THE BLÄNDED learning“ mit hohem Wiedererkennungswert sowie lehr- und lernunterstützende Strukturen vorangebracht werden. Das Konzept der Hochschule Furtwangen überzeugte die Expertinnen und Experten durch seine Innovationskraft und die starke Fokussierung des Teams auf Koordination, Vernetzung und didaktische Beratung sowie die zentrale Bereitstellung von Inhalten zu Future Skills im Bereich Nachhaltigkeit und ethischen Fragen.

Die Geschäftsstelle wird ihren Betrieb voraussichtlich im Frühjahr 2025 aufnehmen. Die Studiengänge planen einen Start zum Wintersemester 2025/2026.

Die Resonanz seitens der Expertenkommission, der Hochschulen sowie der Unternehmen auf unser Programm ist enorm positiv“, sagte Ministerin Petra Olschowski. „Die Innovationskraft und das Potenzial, das in den HAWen steckt, wird hier mehr als deutlich. Ich bin davon überzeugt, dass die Hochschulen mit diesem Rückenwind das Programm erfolgreich umsetzen werden.“

Die Studiengänge im Einzelnen

Human Centered Design, Master of Science (M.Sc.)

Hochschule Aalen (gemeinsam mit der Hochschule Furtwangen)

Das Ziel des Studiengangs ist es, Studierenden ein tiefgreifendes Verständnis für Informationsdesign und Benutzererfahrung zu vermitteln, indem die neusten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis integriert werden. Durch einen interdisziplinären Ansatz, praxisnahe Lehrmethoden und enge Kooperationen mit der Wirtschaft sollen die Absolventinnen und Absolventen optimal auf die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vorbereitet werden. Die Mission ist, kreative und empathische Designprofis für die KI-Arbeitswelt von morgen auszubilden, die in der Lage sind, innovative (technische) Produkte, Services und Prozesse zu entwickeln und zu gestalten.

Geplant: 25 Plätze

Digitale Technologien im Maschinenbau, M.Sc.

Hochschule Offenburg (gemeinsam mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Hochschule Esslingen, Hochschule Karlsruhe und der Hochschule Mannheim)

Der Studiengang bildet innovative digitale Inhalte aus dem Maschinenbau ab, die im Rahmen der digitalen Transformation stetig an Bedeutung gewinnen. Der fortschreitende Wandel im Maschinenbau erfordert von zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren neben den Grundlagenkenntnissen im Maschinenbau vertiefte Kenntnisse im Bereich der digitalen Technologien, wie etwa die Simulation von komplexen physikalischen Zusammenhängen und cyberphysischen Systemen, Datenanalyse, Internet of Things (IoT) und Steuerungstechnik. Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus dem klassischen Maschinenbau und affinen Studiengängen werden dadurch vertieft in angewandter Informatik und deren praktischer Anwendung im Maschinenbau ausgebildet.

Geplant: 20 Plätze

Digital Engineering, Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Hochschule Albstadt-Sigmaringen (gemeinsam mit der Hochschule Biberach, Hochschule Offenburg und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd)

Im Studiengang „Digital Engineering“ werden die Studierenden umfassend in digitalen Technologien und IT für die Entwicklung industrieller Produkte und Prozesse qualifiziert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Nachhaltigkeitsengineering mit Fokus auf Energie. Die Studierenden sind im Ergebnis in der Lage, die Digitalisierung schwerpunktmäßig der Wirtschaft aber auch des öffentlichen Sektors mitzugestalten und weiterentwickeln zu können.

Geplant: 30 Plätze

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: Studie zu Gehaltsunterschieden an Hochschulen veröffentlicht

 Foto © as-artmedia – stock.adobe.com

Eine Studie des Landes belegt relevante Gehaltsunterschiede zwischen Professorinnen und Professoren an Hochschulen in Baden-Württemberg. Die Unterschiede sind verschieden stark ausgeprägt und liegen je nach Hochschulart im Durchschnitt zwischen 52 und 523 Euro im Monat.

Eine Studie des Wissenschaftsministeriums belegt erstmals umfassend relevante Gehaltsunterschiede zwischen Professorinnen und Professoren an Baden-Württembergs Hochschulen. Wie eine Untersuchung des Wissenschaftsministeriums ergab, sind die erwartbaren sogenannten Gender Pay Gaps unterschiedlich stark ausgeprägt und liegen je nach Hochschulart zwischen 52 und 523 Euro im Monat. Die größte Lücke wurde bei den Ingenieurswissenschaften an Universitäten ermittelt, wo Männer gut 900 Euro monatlich mehr bekommen als Frauen.

Ursachen klären und Gegenmaßnahmen ergreifen

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die Zahlen sind jetzt da und die Hochschulen wissen, wo sie stehen. Ein ‚Das-ist-halt-so‘ reicht heute nicht mehr als Antwort. Wir erwarten von den Hochschulen, dass sie den Ursachen auf den Grund gehen, Gegenmaßnahmen ergreifen und schrittweise gerechter werden. Ich bin sehr dankbar, dass viele Hochschulen bei dem Thema sehr offen sind – schließlich können sie mit guten Werten für sich werben.

Die Ministerin kündigte an, das Thema regelmäßig bei Dienstbesprechungen mit den Hochschulleitungen aufzurufen. Zudem soll es in fünf Jahren im Zusammenhang mit den Verhandlungen zur übernächsten Hochschulfinanzierungsvereinbarung erneut eine Untersuchung geben. „Natürlich gehen wir davon aus, dass sich dann etwas getan hat und die Gaps kleiner geworden sind“, sagte Petra Olschowski. Die Ergebnisse sorgen für die Hochschulen als auch für die Bewerberinnen für Transparenz.

Die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung

  • Es sind relevante Gender Pay Gaps an den baden-württembergischen Hochschulen vorhanden, die je nach Hochschulart unterschiedlich stark ausgeprägt sind.
  • Am größten sind die Gaps bei den Universitäten, am kleinsten bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Im Schnitt liegen sie je nach Hochschulart zwischen 52 und 523 Euro (0,7 und 5,7 Prozent), in einzelnen Fächergruppen können es aber auch bis zu 900 Euro sein.
  • Untersuchungen in Niedersachen (2017) und Nordrhein-Westfalen (2019) zu den Gehaltsunterschieden an den Hochschulen kamen zu ähnlichen Ergebnissen.
  • Im Vergleich zum Baden-Württemberg-weiten Gender Pay Gap, den das Statistische Landesamt für das Jahr 2022 ermittelt hat, liegen die Unterschiede im Hochschulbereich bei allen Hochschularten und auch bei den Universitäten niedriger.
  • Besonders groß sind die Unterschiede bei den Ingenieurwissenschaften und in der universitären Medizin.
  • In der höchsten Altersgruppe (ab 58 Jahren) und in der jüngsten sind die Gaps am größten, in der mittleren (50 bis 57) am geringsten.
  • Frauen in der jüngsten Altersgruppe (unter 50) erhalten im Vergleich zu Frauen in der mittleren Altersgruppe in der Regel deutlich seltener Leistungsbezüge – und auch seltener als ihre männlichen Altersgenossen.
  • Professorinnen profitieren weniger von vorteilhaften Leistungsbezugsarten, also von dynamischen und langfristigen Leistungsbezügen.

Was wurde untersucht?

Untersucht wurden Daten von allen 45 staatlichen Landeshochschulen. Ermittelt wurde für jede Hochschulart der Verdienstunterschied zwischen dem durchschnittlichen Monatsgehalt der Professorinnen und dem der Professoren, jeweils für die dominante Besoldungsgruppe W3 (Universitäten, Pädagogische HochschulenKunst- und Musikhochschulen) oder W2 (Hochschulen für angewandte Wissenschaften, DHBW) und differenziert nach Fächergruppen und Alterskohorten, wobei das Grundgehalt jeweils als gleich gesetzt wurde und die Genderunterschiede in den variablen, verhandelbaren Gehaltsbestandteilen, das heißt den Leistungsbezügen auf der Ebene der Hochschulart quantifiziert wurden. Darüber hinaus wurde auch die Qualität der gewährten Leistungsbezüge (das heißt Befristung, Dynamisierung und Ruhegehaltsfähigkeit) bezüglich genderspezifischer Unterschiede untersucht.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: Erneut steigende Studienanfängerzahlen

 Foto © picture alliance / dpa | Patrick Seeger

Baden-Württemberg verzeichnet bereits im zweiten Jahr in Folge einen deutlichen Anstieg der Studienanfängerinnen und -anfänger. Vor allem die Ingenieurwissenschaften sind wieder deutlich stärker nachgefragt.

Das Statistische Landesamt hat die Studierendenzahlen für das letzte Studienjahr veröffentlicht. Baden-Württemberg verzeichnet damit bereits im zweiten Jahr in Folge ein deutliches Plus an Studienanfängerinnen und -anfänger. Zwei Prozent mehr schrieben sich im ersten Hochschulsemester an einer unserer Hochschulen ein.

Große Anstrengungen beim Studienangebot machen sich bezahlt

Dazu sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Die Hochschulen haben die negativen Entwicklungen der Vorjahre überwunden. Das erneute Plus zeigt uns, dass sich die großen Anstrengungen beim Studienangebot bezahlt machten. Ich freue mich besonders, dass vor allem die Ingenieurwissenschaften wieder deutlich stärker nachgefragt sind. Ein Zuwachs von vier Prozentpunkten innerhalb eines Jahres ist ein beachtlicher Erfolg. Wir sind auf dem richtigen Weg, den wir weitergehen müssen und werden. So leisten wir unseren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Baden-Württemberg.“

Das Ministerium hat eine Vielzahl von Maßnahmen gestartet, um dem sich verschärfenden Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehört die Kampagne The NERD LÄND, die bundesweit Studieninteressierte für ein Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) in Baden-Württemberg begeistern soll. Es werden Maßnahmen zur Verbesserung des Studienerfolges und zur Verringerung des Studienabbruchs verstärkt. Zudem haben die Hochschulen des Landes große Anstrengungen unternommen, ihr Studienangebot, vor allem im MINT Bereich, neu auszurichten und die Technologien der Zukunft und Nachhaltigkeitsthemen stärker in den Vordergrund zu rücken.

Statistische Landesamt: Erneut steigende Studienanfängerzahlen im Studienjahr 2023

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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Wien: Ein Studium ist immer noch eine gute Investition

Die Tageszeitung „Die Presse“ resümiert eine interessante ÖPWZ-Studie mit: „Ein Studium ist immer noch eine gute Investition“.

Demnach kommen Lehrabsolventen am Beginn ihrer Berufslaufbahn auf ein Jahresbrutto von bis zu rund 38.100 Euro, AHS-Absolventen auf bis zu 42.400 Euro und Absolventen einer Handelsakademie auf bis zu 44.200 Euro.

Mit einem Studienabschluss lässt sich deutlich mehr verdienen: Bis zu 51.000 Euro brutto im Jahr verdienen Berufseinsteiger, die einen Bachelor an einer Fachhochschule mit Schwerpunkt Wirtschaft absolviert haben.

Ein solches Bachelorstudium bietet z.B. die Allensbach Hochschule Konstanz in Fernlehre an. Dieses kann zeit- und ortsunabhängig neben Beruf und Familie absolviert werden und auch ohne Matura/Abitur aufgenommen werden:

https://viennastudies.com/news/f/bachelor-ba-betriebswirtschaftslehre-im-fernstudium

Mit einem Master kommt man auf bis zu 55.200 Euro.

Masterstudien können an der Allensbach Hochschule Konstanz auch in Fernlehre zeit- und ortsunabhängig neben Beruf und Familie absolviert werden.

In derselben Größenordnung verdienen Universitätsabsolventen mit Schwerpunkt Wirtschaft. Absolventen von Fachhochschulen oder Universitäten mit Schwerpunkt Technik liegen beim Berufseinstieg in derselben Einkommensklasse. Etwas darüber liegen Absolventen der Rechtswissenschaften.

Die Erhebung hat das Institut ÖPWZ durchgeführt (Österreichisches Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum). Das Institut war im Rahmen des Marshall-Plans gegründet worden und unterstützt Unternehmen bei der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Die Erhebung wird alle zwei Jahre durchgeführt. Befragt wurden Personalverantwortliche von 41 Unternehmen, die nach Angaben der Institutsleiter für rund 400.000 Mitarbeiter stehen. Zusätzlich wurden Einzelinterviews mit Personalleitern geführt. „Bei Berufseinsteigern würden sich Unternehmen stark an der Ausbildung orientieren und weniger an der tatsächlichen Position„, sagt Geschäftsführer Armand Kaáli-Nagy. Nach einigen Jahren kristallisiere sich dann eine Spezialisierung heraus und das Gehalt entwickle sich entsprechend der konkreten Position und Erfahrung.

Mehr lesen Frauen studieren Geisteswissenschaften, Männer Technik

Techniker verdienen spitze:

Betrachtet man die Einkommen nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung, stechen Master-Absolventen von technischen Universitätsstudien heraus: Sie kommen auf bis zu 66.000 Euro Jahresbrutto und damit auf den höchsten Verdienst der untersuchten Gruppen. Verglichen wurde auch die Entwicklung der Gehälter in den Jahren 2022 bis 2024. „Noch nie habe es einen derartigen Sprung gegeben„, sagt Kaáli-Nagy, was an der hohen Inflation und den entsprechend starken Erhöhungen der Löhne laut Kollektivvertrag liege.

Besonders starke Gehaltssteigerungen gab es für Berufseinsteiger, die eine HAK abgeschlossen hatten (19 Prozent), sowie für Lehrabsolventen (17 Prozent). Bei niederschwelligen Ausbildungen habe es Aufholbedarf gegeben. So gut wie alle Firmen würden außerdem mehr bezahlen als die Löhne laut Kollektivvertrag.

„Goodies“:

Berufseinsteigern gehe es heute aber um mehr als nur um das Gehalt. Die meisten Unternehmen bieten Zusatzleistungen und „Goodies“ an, um Fachkräfte zu sich zu locken. Früher seien das häufig private Krankenzusatzversicherungen gewesen, wie auch Verpflegung in Pausen. „Das hat sich gewandelt“, sagt Kaáli-Nagy. Heute gehe es sehr stark um Gesundheitsleistungen, wie Fitnesscenter oder Turnangebote. Über 90 Prozent der befragten Unternehmen bieten Gesundheitsmaßnahmen für alle Mitarbeiter an.

Mehr als 70 Prozent der befragten Betriebe bieten Mittagsverpflegung oder Essensgutscheine für all ihre Mitarbeiter an. Etwas über 60 Prozent der Firmen bieten der gesamten Belegschaft eine Art von betrieblicher Altersvorsorge an. Ein Firmenhandy sei heute kein Goodie mehr, sondern ein Standard-Werkzeug für Beschäftigte. Rund 25 Prozent der Unternehmen bieten all ihren Mitarbeitern eine private Krankenzusatzversicherung an. Beliebt sind bei Bewerbern auch Tickets für den öffentlichen Verkehr, wie die Jahreskarte der Wiener Linien und das Klimaticket.

Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort sowie Weiterbildungsmöglichkeiten stehen bei Berufseinsteigern hoch im Kurs„, sagt ÖPWZ-Präsident Andreas Prenner, der auch Bereichsleiter Finanzen, Personal und Organisation bei der Industriellenvereinigung ist. „Früher habe man erst nach einigen Jahren Betriebszugehörigkeit über flexible Arbeitszeiten gesprochen, das habe sich aber stark geändert„, sagt Kaáli-Nagy. Auch Home­office sei längst Standard. Es gebe kaum mehr Unternehmen, die Homeoffice restriktiv handhaben. Quer durch die untersuchten Branchen würden knapp 80 Prozent der Mitarbeiter in irgendeiner Form Homeoffice machen, zeigt die Befragung. In den meisten Fällen können Mitarbeiter bis zu 40 Prozent ihrer Normalarbeitszeit von daheim aus arbeiten. 73 Prozent der Unternehmen gaben an, ihren Mitarbeitern bis zu zwei Tage Homeoffice zu gestatten, sieben Prozent bis zu drei Tage.

„Groß eingestellt wird nicht“

Der Fachkräftemangel hat sich laut den ÖPWZ-Leitern aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Lage entspannt. „Die Unternehmen kündigen nicht, aber groß eingestellt wird auch nicht“, sagt Kaáli-Nagy. Er rechnet daher auch damit, dass der Zuwachs der Löhne für Berufseinsteiger nicht mehr so stark ausfallen werde. „In den letzten Jahren gab es einen Bewerbermarkt, aber das hat sich abgekühlt.

Akademische Weiterbildung in Fernlehre

Am 23. März 2012 ins Firmenbuch eingetragen, ermöglicht Ihnen VIS Vienna International Studies seither ein internationales Studium von zu Hause aus.

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studierenECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-StufenBachelorMasterMagisterDoktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische  Weiterbildung  im  Fernstudium!

Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau  mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.

Neben den Bachelor-, Master– und  Promotionsstudien  ermöglicht  VIS  auch  Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VISKontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die  Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

Fragen zum Beitrag, zu weiteren interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: 38,6 Millionen Euro für Forschungsinstitute

Das Land fördert die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg im Jahr 2024 mit rund 38,6 Millionen Euro. Die geförderten Institute sind zentrale Pfeiler des Innovationsökosystems in Baden-Württemberg und wichtige Partner der kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt die Arbeit der Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) im Jahr 2024 mit einer Grundfinanzierung in Höhe von insgesamt rund 38,6 Millionen Euro. „Die Spitzenposition vieler unserer Unternehmen ist insbesondere auch auf die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung zurückzuführen. Die Institute der InnBW sind dabei wichtige Partner insbesondere von unseren vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Mit der zielgerichteten Förderung der InnBW-Institute stelle das Land sicher, dass Baden-Württemberg in wichtigen Zukunftsfeldern auch künftig die Nase vorn habe, so die Ministerin.

Die in der InnBW zusammengeschlossenen Forschungsinstitute sind ein zentraler Pfeiler des Innovationsökosystems in Baden-Württemberg. Die Einrichtungen fungieren als Brücke zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung. In Kooperation mit Unternehmen identifizieren sie reale Herausforderungen, entwickeln innovative Ansätze sowie neue Technologien und leisten einen wichtigen Beitrag zum Transfer in die konkrete betriebliche Praxis. Dies ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von Bedeutung, da diese oftmals nicht in der Lage sind, die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten vorzuhalten.

Innovationen sind der Schlüssel für künftige Wertschöpfung. Gerade in einer Zeit vielfältiger und komplexer wirtschaftlicher Herausforderungen, sind Investitionen in die anwendungsnahe Forschung zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Landes unverzichtbar“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Mit den Fördermitteln leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der InnBW-Institute“.

Innovationsallianz Baden-Württemberg

Die InnBW ist ein Zusammenschluss von zehn außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen mit zwölf Instituten, die ausschließlich vom Land Baden-Württemberg grundfinanziert werden. Die Institute der InnBW bilden eine tragende Säule der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg und decken mit ihren anwendungsorientieren Forschungsleistungen zahlreiche zentrale Wachstums- und Zukunftsfelder wie beispielsweise „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0“, „Quantentechnologien“, „Nachhaltige Mobilität“, „Gesundheitswirtschaft“, „Umwelt- und Energietechnologien“ sowie „Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft“ ab.

Die InnBW bearbeitet mit zirka 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich über 5.500 Projekte. Die Forschungsprojekte werden entweder durch öffentliche Fördermittel von Bund, Land oder Europäischen Union gefördert oder als Auftragsforschung von Unternehmen durchgeführt. Ein wesentlicher Teil dieser Projekte wird in Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg umgesetzt.

Zuwendungen 2024 nach Instituten

Die Gesamtzuwendung in Höhe von 38.587.608 Euro verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Institute:

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf

Zuwendung: 6.193.577 Euro

Die DITF sind das größte Textilforschungszentrum in Europa. Die Institute betreiben anwendungsorientierte Forschung über die gesamte textile Wertschöpfungskette und beziehen dabei auch Unternehmensabläufe und Geschäftsmodelle mit ein. Zielgruppen der DITF sind schon lange nicht mehr nur Unternehmen der klassischen Textil- und Bekleidungsindustrie. Die Institute forschen auch in neuen Anwendungsfeldern wie zum Beispiel in den Bereichen von innovativen Medizinprodukten oder der Umwelt-, Material- und Oberflächentechnik.

fem Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem), Schwäbisch Gmünd

Zuwendung: 2.072.979 Euro

Das fem zählt seit 1922 zu den weltweit führenden unabhängigen Instituten für die Erforschung, Entwicklung und Analyse von metallischen Werkstoffen und Beschichtungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am fem forschen insbesondere auf den Gebieten der Materialwissenschaft und Oberflächentechnik. Der Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung von innovativen Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Industrie. Schwerpunktbereiche der aktuellen Forschungsaktivitäten sind Energietechnik (Wasserstofftechnik und Batterietechnik), additive Fertigung, intelligente Oberflächen sowie Rohstoff- und Ressourceneffizienz.

FZI Forschungszentrum Informatik (FZI), Karlsruhe

Zuwendung: 2.981.833 Euro

Als unabhängige Stiftung steht das FZI seit über 35 Jahren für angewandte Spitzenforschung im Bereich der Informatik und ihrer Anwendungsfelder. Für seine Partner aus Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und öffentlicher Hand ist das FZI Forschungs-, Ausbildungs- und Transfereinrichtung. Die Forschungsaktivitäten des FZI richten sich derzeit insbesondere entlang der Schwerpunktbereiche Applied Artificial Intelligence, Intelligent Transportation Systems and Logistics, Climate Action Innovation, Safety, Security and the Law sowie Digital Democracy and Participation aus.

Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (Hahn-Schickard)

Zuwendung: Insgesamt 9.572.764 Euro für die Institute

  • Hahn-Schickard Villingen-Schwenningen
  • Hahn-Schickard Freiburg mit Außenstelle Ulm
  • Hahn-Schickard Stuttgart

Hahn-Schickard betreibt industrienahe, anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Fertigung im Bereich der Mikrosystemtechnik an den Standorten Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg mit Außenstelle in Ulm. Aktuelle Themenfelder sind beispielsweise Sensorik und Aktorik, Systemintegration, Cyber-physische Systeme, Lab-on-a-Chip und Analytik. In vielen Branchen und speziell in den aktuellen Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und Sensorisierung, nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologien, Erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz oder Gesundheit und Pflege sind diese Forschungsthemen von besonderer Bedeutung.

Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik an der Universität Ulm (ILM), Ulm

Zuwendung: 1.997.893 Euro

Das Ulmer Forschungsinstitut zeichnet sich durch eine Kombination von technisch-physikalischen Kompetenzen in den Bereichen der Optik und Photonik mit medizinisch-klinischer Anwendung aus. Die derzeitigen Schwerpunkte der Forschungs- und Transferaktivitäten liegen in den Themenfeldern Biomedizinische Optik, Optik-Simulation und Mikrooptik sowie Optische Messtechnik und Sensorik. Die vom ILM bearbeiteten Forschungsgebiete decken zentrale Schlüsseltechnologien mit einer breiten Anwendung in unterschiedlichen Geschäftsfeldern der Wirtschaft ab.

Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS), Stuttgart

Zuwendung: 6.545.112 Euro

Das IMS CHIPS betreibt wirtschaftsnahe Forschung auf dem Gebiet der Mikroelektronik in den Bereichen Silizium-Technologie, anwenderspezifische Schaltkreise (ASIC), Nanostrukturierung sowie Bild- und Quantensensorik. Diese Technologien haben eine weitreichende Bedeutung für Anwendungen in den Schlüsselbranchen der Wirtschaft des Landes. Das Institut deckt ein breites Leistungsspektrum von der angewandten Forschung über die forschungsbasierte Entwicklung bis zur Produktion von Kleinserien und Spezialkomponenten ab.

NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen (NMI), Reutlingen

Zuwendung: 3.448.789 Euro

Das NMI forscht an der Schnittstelle zwischen Bio- und Materialwissenschaften mit dem Schwerpunkt in der Gesundheitswirtschaft. Das Institut forscht und entwickelt für die Gesundheitsindustrie sowie weitere Kernbranchen Baden-Württembergs wie dem Maschinen-, dem Werkzeug- und Fahrzeugbau. Hierbei liegt der Fokus auf der Entwicklung marktfähiger Produkte und Verfahren in den Bereichen Pharma- und Biotechnologie, Biomedizin und Materialwissenschaften sowie Hochleistungs-Nanoanalytik für Umwelt-, Energie- und Lebenswissenschaften. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist das NMI für sein Inkubatorkonzept für Existenzgründer.

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart und Ulm

Zuwendung: 5.774.661 Euro

Das ZSW mit Standorten in Stuttgart und Ulm ist eines der führenden europäischen Energieforschungsinstitute. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ZSW erforschen und entwickeln Technologien für Strom aus Sonne und Wind, für die Energiespeicherung über Wasserstoff und Batterien sowie für die Integration der erneuerbaren Energien ins Netz. Ein Schwerpunkt der Forschungstätigkeit in Stuttgart liegt in der Entwicklung großflächiger Dünnschichtsolarmodule sowie im Bereich regenerativer Energieträger. Der Geschäftsbereich in Ulm konzentriert sich auf die Forschung in den Bereichen Brennstoffzellen, Energiespeichersysteme und Wasserstofftechnologien.

Die folgenden Institute erhalten aufgrund ihrer Organisations- beziehungsweise Finanzierungsstruktur keine Grundfinanzierung durch das Land:

Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)

Das FKFS ist eine unabhängige Forschungseinrichtung und Entwicklungsdienstleister der internationalen Automobilindustrie. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den insbesondere in den Schwerpunktbereichen Fahrzeugantriebssysteme, Fahrzeugtechnik und Fahrzeugmechatronik. Das FKFS erhält keine Grundfinanzierung durch das Land.

Hohenstein Innovations gGmbH, Hohenstein

Hohenstein forscht im Rahmen öffentlicher Projekte im Bereich der Entwicklung anwendungsnaher Lösungen für die Industrie. Als eine der führenden Einrichtungen im Bereich der Textilforschung in Deutschland beschäftigt sich das Institut beispielsweise mit aktuellen Themen wie Funktionalisierung, Produktperformance, Bioökonomie und Umwelttechnologien. Das Institut erhält keine Grundfinanzierung durch das Land.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: Hohe Beteiligung an Weiterbildungen

Eine Studie zeigt, dass die Weiterbildungsbeteiligung in Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch ist. Um den Trend weiter zu stärken, hat das Land alleine 2023 etwa 51 Millionen Euro in die berufliche Weiterbildung investiert.

Im Jahr 2022 haben in Baden-Württemberg 62 Prozent der Menschen zwischen 18 und 64 Jahre an mindestens einer non-formalen Weiterbildung teilgenommen. Unter non-formale Weiterbildungen fallen Kurse und Lehrgänge, die meist berufsbegleitend stattfinden, relativ kurz sind und nicht zu anerkannten Bildungsabschlüssen führen. Damit liegt die Weiterbildungsbeteiligung in Baden-Württemberg über dem deutschlandweiten Niveau (58 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Auftrag gegebene Studie „Weiterbildung in Baden-Württemberg 2022“ (PDF), die von Verian Deutschland (früher Kantar Public) durchgeführt wurde. Den größten Anteil stellt dabei die betriebliche Weiterbildung mit 76 Prozent. Der Anteil der individuellen berufsbezogenen Weiterbildung beträgt sechs Prozent, der nicht berufsbezogenen Weiterbildung 18 Prozent.

Die Studie macht deutlich, dass gezielte Weiterbildung kontinuierlich an Bedeutung gewinnt“, sagte Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die gestiegene Sensibilisierung sehe man auch daran, dass die Weiterbildungsquote in Baden-Württemberg über die letzte Dekade um fünf Prozentpunkte und damit deutlich angestiegen ist, so die Ministerin weiter. Zuletzt hatte Baden-Württemberg im Jahr 2012 eine entsprechende Länderzusatzstudie in Auftrag gegeben. Auch die Anzahl der wahrgenommenen Weiterbildungsaktivitäten je Teilnehmerin und Teilnehmer hat sich im Vergleich zu 2012 (durchschnittlich zwei Aktivitäten) im Jahr 2022 (durchschnittlich drei Aktivitäten) deutlich erhöht.

51 Millionen Euro für berufliche Weiterbildung

Das Wirtschaftsministerium unternimmt zahlreiche Maßnahmen, um diesen Trend weiter zu stärken. Dazu gehört auch die Sensibilisierung für die berufliche Weiterbildung durch die Werbekampagne „The Chänce“. Alleine 2023 hat das Wirtschaftsministerium etwa 51 Millionen Euro in die berufliche Weiterbildung investiert. Darunter fällt die Förderung des landesweiten Netzwerks Fortbildung, der 17 Regionalbüros für berufliche Fortbildung sowie die Förderung von Fachkursen, Aufstiegsqualifizierungen durch Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) und Meisterprämie, von Überbetrieblichen Bildungsstätten sowie innovativen Projekten.

Die Studie zeigt auch, dass die Weiterbildungsbeteiligung immer noch von Faktoren wie der beruflichen Position abhängig ist. So liegt die Weiterbildungsquote bei der Gruppe der Un- und Angelernten bei lediglich 53 Prozent. „Unsere Bemühungen zielen insbesondere darauf ab, bislang noch eher weiterbildungsferne Gruppen stärker für die Chancen zu sensibilisieren, die sich ihnen durch gezielte Weiterbildung bieten. Eine positive Entwicklung zeigt sich in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen, deren Weiterbildungsquote innerhalb von zehn Jahren um 17 Prozentpunkte stark angestiegen ist“, so die Ministerin. Die Quote der 55- bis 64-Jährigen liege damit in Baden-Württemberg ganze zwölf Prozentpunkte über der bundesweiten Quote. Eine Ursache für diese Entwicklung dürfte auch in der Erhöhung des Renteneintrittsalters und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit liegen.

Zunehmende Bedeutung von Online-Weiterbildung

Auch auf die zunehmende Bedeutung von Online-Weiterbildung geht die Studie ein. In Baden-Württemberg bevorzugen demnach 41 Prozent der Befragten weiterhin Veranstaltungen, die vollständig vor Ort umgesetzt werden. 39 Prozent präferieren eine Mischform aus Anwesenheits- und Online-Format. Signifikante Unterschiede zum Durchschnittsergebnis weist hier die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen auf. Diese Gruppe bevorzugt Präsenzformate deutlich weniger (30 Prozent), dagegen aber sowohl reine Online-Formate (18 Prozent) als auch Mischformen (49 Prozent). Dass mehr Weiterbildungsangebote zumindest teilweise online angeboten werden sollten, meinen hingegen unabhängig von den eigenen Präferenzen knapp zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung in Baden-Württemberg (63 Prozent).

Die Studie „Weiterbildung in Baden-Württemberg 2022“ ist eine vom Wirtschaftsministerium finanzierte Zusatzstudie zu der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebenen Studie „Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2022“ (PDF), die sich auf Daten des Adult Education Survey (AES) stützt.

Studie „Weiterbildung in Baden-Württemberg 2022“ (PDF)

Online-Weiterbildung an der Allensbach Hochschule

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Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg fördert attraktives MINT-Studium

Foto © NDABCREATIVITY – stock.adobe.com

Mit dem neuen Programm „Future Engineering“ fördert das Land MINT-Studiengänge an Hochschulen mit insgesamt zehn Millionen Euro. Damit sollen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik für Studierende attraktiver werden.

Mit seinem neuen Programm „Future Engineering“ fördert das Wissenschaftsministerium attraktive und zukunftsorientierte Studiengänge an den Landeshochschulen, eine bessere Orientierung für Studieninteressierte sowie Angebote an der Schnittstelle zwischen Schulen und Hochschulen. Das Land investiert insgesamt zehn Millionen Euro.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die Studierenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Darum wollen wir die Attraktivität unserer MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) steigern. Unsere Gesellschaft braucht mehr Absolventinnen und Absolventen in ingenieurwissenschaftlichen Fächern sowie in den Bereichen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, um den ökologischen und technologischen Wandel voranzubringen und Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“ Diesem Bedarf stehen der demografische Wandel und die rückläufige Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger gegenüber.

MINT-Studium attraktiver gestalten

Mit drei neuen Programmbausteinen unterstützt das Land die Hochschulen dabei, die Attraktivität der Studiengänge in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu steigern. Ziel ist es, mehr Studieninteressierte für MINT-Fächer zu begeistern und die Zukunftsfähigkeit und Relevanz der Studienfächer für Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung deutlich zu machen.

Förderprogramm an Hochschulen zur besseren Ansprache und zur Motivierung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich

Das auf fünf Jahre angelegte Programm mit einem Volumen von 700.000 Euro jährlich fördert Good-Practice-Maßnahmen zur Information und Motivierung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich. Gefördert werden unter anderem Initiativen, mit denen Studierende und/oder Hochschullehrende über MINT-Studiengänge an Schulen informieren und Interesse an MINT wecken sowie Praktika, Schnuppertage und weitere Aktionen, die Schülerinnen und Schülern ermöglichen, MINT Fächer durch praktische Erfahrungen kennenzulernen und zu erleben. Dazu gehören beispielsweise Praxisprojekte wie Hackathons, Roboter bauen, Erfinderturniere und so weiter.

Impulsprogramm zur zukunftsorientierten und innovativen Entwicklung von MINT-Studiengängen

Das auf zwei Jahre befristete Programm mit einem Volumen von 800.000 Euro jährlich zielt darauf, die Curricula bestehender Studiengänge so anzupassen, dass sie für junge Menschen attraktiv sind und an die transformierte Bildungs-, Berufs- und Arbeitswelt anknüpfen. Zudem soll so die Auslastung der Studiengänge erhöht werden. Gefördert werden unter anderem Konzepte, die MINT-Studiengänge attraktiver machen und ihre besonders interessanten, lebensnahen und gesellschaftlich relevanten Lehrinhalte für Studieninteressierte sichtbar machen.

Förderung von Austauschformaten zwischen MINT-Studiengängen gleicher fachlicher Ausrichtung

Die Ausschreibung mit einem Volumen von 100.000 Euro zielt darauf, dass Hochschulen fachspezifisch aktuelle Herausforderungen reflektieren und Lösungen sowie bewährte Praxis identifizieren. Gefördert werden Maßnahmen zur Vernetzung und zum Austausch zwischen mindestens drei Studiengängen von mindestens drei Hochschulen.

Zudem wird eine „Programm- und Vernetzungsstelle des Hochschulnetzwerks MINT Baden-Württemberg“ eingerichtet, die am MINT-Kolleg Baden-Württemberg am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) angesiedelt ist. Die Vernetzungsstelle wird hochschulartenübergreifend agieren und das Programm koordinierend begleiten und den Austausch und die Vernetzung zwischen Projekten und Hochschulen fördern. Ein Beirat soll die hochschulartenübergreifende Arbeit sicherstellen.

Weitere Informationen zu allen drei Ausschreibungen sowie die Fristen für die Bewerbung um die einzelnen Förderungen sind auf der Website des Wissenschaftsministeriums zu finden.

Fachkräfteinitiative der Landesregierung bündelt Maßnahmen der Ministerien

Die Gewinnung von Fachkräften ist ein entscheidendes Thema. Wie die vom Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebene QuBe-Studie zeigt, sind bis 2040 im Land rund 860.000 Stellen von akademischen Fachkräften zu besetzen (140.000 neue Stellen, die zu den 720.000 Akademikerinnen und Akademikern hinzukommen, die dann in Rente gehen werden). Großer Bedarf besteht dabei insbesondere im MINT-Bereich. Das Programm „Future Engineering“ ist Teil der ressortübergreifenden Fachkräfteinitiative „FachkräfteLÄND“ der Landesregierung. Unter einem Dach bündeln die beteiligten Ministerien ihre vielseitigen bestehenden Maßnahmen und setzen neue Maßnahmen um.

Weitere ausgewählte Maßnahmen des Wissenschaftsministeriums zur Gewinnung von Fachkräften

Werbekampagne THE NERD LÄND

Baden-Württemberg investiert mit seiner neuen, auf drei Jahre angelegten Werbekampagne THE NERD LÄND in die Zukunft und geht gezielt auf die „Generation Z“ zu. „Bestes Studium. Bestes Leben. Beste Jobs“ – unter diesem Motto sollen junge Menschen für ein MINT-Studium in Baden-Württemberg begeistert, gewonnen und perspektivisch als künftige Fachkräfte an den attraktiven Lebens- und Arbeitsort im deutschen Südwesten gebunden werden.

Anwerbung von internationalen Studierenden

Das Land wird insbesondere internationale Studierende in den MINT-Fächern verstärkt anwerben, zum erfolgreichen Studienabschluss führen und anschließend für den hiesigen Arbeitsmarkt gewinnen. Hierfür arbeitet das Wissenschaftsministerium daran, den Hochschulzugang zu flexibilisieren sowie das internationale Studierendenmarketing bei Baden-Württemberg International (BW_i) zu verstärken und systematisch auf vielversprechende Zielgruppen auszurichten.

Maßnahmen zur Verringerung des Studienabbruchs

Um möglichst viele Studienanfängerinnen und -anfänger erfolgreich zum Abschluss zu führen, setzen die Hochschulen ihre Maßnahmen zur Verringerung des Studienabbruchs bereits in der Orientierungsphase der Studieninteressierten an, gleichen fachliche Defizite mit Vor- oder Brückenkursen aus und bieten aktive Beratungsangebote.

THE BLÄNDED learning

Mit THE BLÄNDED learning unterstützt die Landesregierung die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bei der Weiterentwicklung von Studienformaten im digitalen Bereich, um auch zeitlich und räumlich eingeschränkte Studieninteressierte für ein Hochschulstudium zu gewinnen. 

Neuer Sonderbeauftragte für akademische Fachkräfte

Mit einem Sonderbeauftragten für akademische Fachkräfte wird das Wissenschaftsministerium die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft bei der Fortentwicklung der Studienangebote weiterbefördern.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: Zweite Phase der beruflichen Weiterbildungskampagne gestartet

Foto:  REINER PFISTERER; Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von links) bei der Textil-Firma Amann & Söhne in Bönnigheim

Zum Start der zweiten Phase der beruflichen Weiterbildungskampagne „The Chänce“ hat sich Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf drei Stationen über aktuelle Trends in der Weiterbildung informiert.

Die Digitalisierung und die Transformation, der demografische Wandel und der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften machen die berufliche Weiterbildung zu einem Schlüsselfaktor auf dem Weg zur Arbeitswelt von morgen“, sagte Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen ihrer Reise informierte sich die Arbeits- und Wirtschaftsministerin auf drei Stationen über unterschiedliche Ansatzpunkte, wie Betriebe und deren Beschäftige sowie berufliche Bildungsstätten in der Weiterbildung aktiv sind und welche Rolle die Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium dabei spielt.

Halt machte Hoffmeister-Kraut bei dem Textilbetrieb Amann in Bönnigheim, dem Elektro-Technologie-Zentrum Stuttgart (etz) und der Firma Metabo in Nürtingen. Dabei fiel der Startschuss zur zweiten Phase der Weiterbildungskampagne „The Chänce“. „Die berufliche Weiterbildung ist die beste Möglichkeit, auf neue Qualifikationsanforderungen in der Wirtschaft zu reagieren. Für viele geht es bei einer Weiterbildung darum, im bestehenden Job am Puls der Zeit zu bleiben, aber auch um den beruflichen Aufstieg, etwa vom Gesellen zum Meister“, so Hoffmeister-Kraut. Hierfür bietet eine vielseitige Weiterbildungslandschaft in Baden-Württemberg passende Angebote. Sie tragen dazu bei, die berufliche Weiterbildung voranzubringen.

Qualifizierungsverbünde zur beruflichen Weiterbildung

Zunächst besuchte Ministerin Hoffmeister-Kraut die Textil-Firma Amann & Söhne in Bönnigheim. Hier stand der Qualifizierungsverbund von Textilbetrieben im Mittelpunkt des Austausches, an dem die Firma Amann aktiv beteiligt ist. Qualifizierungsverbünde sind Netzwerke von Unternehmen, die gemeinsam Qualifizierungsmaßnahmen für ihre Beschäftigten planen und durchführen. „Wir haben hier heute eine Erfolgsgeschichte zu vermelden. Der Qualifizierungsverbund ‚Next Level Textil‘ besteht auch nach Ablauf des geförderten Projektzeitraums von 2019 bis 2023 fort und hat erfolgreich den Schritt zu einem selbstständigen Netzwerk geschafft. Der Verbund hat es sich zum Ziel gemacht, vielversprechende junge Talente zu den Führungskräften von morgen auszubilden. Gleichzeitig sollen langjährige Mitarbeitende für die Arbeitswelt von morgen zukunftsfest gemacht werden. Beides geht nur mit beruflicher Weiterbildung“, hob Hoffmeister-Kraut hervor.

Weiterbildung in den Bereichen Elektromobilität, Energiewende und Klimaschutz

Als nächstes besuchte die Ministerin das Elektro-Technologie-Zentrum Stuttgart, ein bundesweit anerkanntes Kompetenzzentrum für die Aus- und Weiterbildung in der Elektro- und Informationstechnik. Hier tauschte sich Hoffmeister-Kraut über die Weiterbildung in den Bereichen ElektromobilitätEnergiewende und Klimaschutz aus. Hoffmeister-Kraut sagte: „Innovationen sind der entscheidende Schlüssel zur Lösung aktueller Probleme. Das zeigt sich in diesen Krisenzeiten. Baden-Württemberg genießt einen hervorragenden Ruf als Innovationsstandort und geht gemeinsam mit seinen exzellenten Bildungspartnern hier weiter voran.“ Aktuell setzt das etz das vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt „SmartPower@skills“ für innovative Weiterbildungsansätze in der Bauwirtschaft um. Hier werden innovative Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte im Elektrohandwerk entwickelt. Schwerpunkte liegen dabei auf der Vermittlung moderner Technologien und Verfahren der Energieversorgungssysteme und Gebäudeautomationslösungen. Weiterhin ist das Regionalbüro für berufliche Fortbildung für die Landeshautstadt Stuttgart und den Kreis Böblingen im etz beheimatet, das ebenfalls vom Wirtschaftsministerium gefördert wird. Hoffmeister-Kraut informierte sich, mit welchen Fragen und Anliegen Weiterbildungsinteressierte in die kostenlose und trägerneutrale Erst- und Lotsenberatung kommen.

Verantwortung der Arbeitgeber in der betrieblichen Weiterbildung

Die letzte Station führte die Wirtschaftsministerin nach Nürtingen, zur Firma Metabo, die für die Herstellung von Elektrowerkzeugen und insbesondere Bohrmaschinen steht. Hier tauschte sich Hoffmeister-Kraut über die Weiterbildungsstrategie der Firma aus. Dabei ging es um die Verantwortung der Arbeitgeber und um die Einbindung der Beschäftigten in die betriebliche Weiterbildung des Unternehmens. Zudem dankte die Ministerin einem Mitarbeiter der Firma, der in der zweiten Phase der Informations- und Werbekampagne zur beruflichen Weiterbildung „The Chänce“ als Testimonial und Kampagnenmotiv Gesicht zeigt, für seine Bereitschaft und das Engagement für die betriebliche Weiterbildung. „Mit unserer Weiterbildungskampagne ‚The Chänce‘ und der gemeinsamen Weiterbildungsoffensive ‚WEITER.mit.BILDUNG‘ setzen wir berufliche Weiterbildung in Baden-Württemberg ganz oben auf die Prioritätenliste. Um die Potenziale der Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz zu nutzen, braucht es qualifizierte Fachkräfte. Nur so kann die Transformation der Wirtschaft eine Erfolgsgeschichte werden. Weiterbildung hilft jeder und jedem einzelnen und Weiterbildung hilft den Unternehmen“, so die Ministerin. Mit authentischen Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern werden mit der Kampagne Menschen für eine Weiterbildungsteilnahme sensibilisiert und über die Vorteile informiert.

Betriebliche (akademische) Weiterbildung geht auch in Fernlehre:

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: 25 Jahre Vitalakademie – 50.000 Studierende

Die Vitalakademie feiert heuer das 25-jährige Bestehen.

Die anerkannte Bildungseinrichtung konnte seit der Gründung im Jahr 1999 österreichweit bereits mehr als 50.000 Studierende ausbilden.

Alljährlich werden hunderte Kurse angeboten und machen die Vitalakademie zu einer der größten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in Österreich.

Als Spezialistin für Ausbildungen in den Bereichen Massage, Kosmetik & Fußpflege, Sport, Gesundheit und Soziales setzt die Vitalakademie auf den ganzheitlichen Weg der Erwachsenenbildung und betrachtet die Gesundheit eines Menschen aus drei Blickwinkeln:

  • körperlich,
  • geistig und
  • sozial.

Professionelle Dienstleister/innen in diesen Bereichen erlangen mit dem Abschluss (Diplom, staatlich anerkannter Abschluss oder Zertifikat) das entsprechende Wissen in Theorie UND Praxis für eine erfolgreiche Berufsausübung im Zukunftsmarkt Gesundheit.

Sowohl für den/die Dienstleister/in, als auch für deren Klienten/-innen geht es um ein ganzheitliches Wohlbefinden und die Möglichkeit, das individuelle Persönlichkeitspotential auch leben zu können.

In Präsenzkursen an sechs Standorten in Österreich kann jede/r einzelne Teilnehmer/in aus einer Vielzahl an aktuellen Diplomlehrgängen – Basislehrgängen wie Spezial-Upgrades – sowie auch Fachkursen die Qualifikation erlangen, die zu ihr/ihm passt.

Die 6 Vitalfelder entsprechen dem ganzheitlichen Bildungsansatz:

  • Fitness & Ernährung
  • Leben & Natur
  • Soziales & Pädagogik
  • Massage & Wellness
  • Kosmetik & Fußpflege
  • Medizinische Verwaltung

Die Vitalakademie will Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Qualifikation für gesundheitsbezogene Berufe begeistern.

Die Vitalakademie-Diplomlehrgänge können flexibel absolviert werden, d.h. berufsbegleitend, am Abend, am Wochenende oder als Tageskurs.

Mit Blended Learning, einem Mix aus verschiedenen Lernformen, wird der Lehrstoff bestens aufbereitet.

Präsenzkurse setzen darüber hinaus auf persönliche Atmosphäre, Arbeiten in kleinen Gruppen auf höchstem Niveau und mit viel Praxisbezug. Hand in Hand arbeiten dafür das Vitalakademie-Team (Planung, Organisation und Qualitätssicherung) und die Trainer/innen (fachliche und persönliche Kompetenz für Wissensvermittlung)

Künftig arbeitet die Vitalakademie in Kontaktstudien mit der Allensbach Hochschule Konstanz zusammen und kann bereits ab Herbst 2024 der Lehrgang „Berufs- und Sozialpädagogik (Allensbach Hochschule)“ begonnen werden.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: HBB-Gesetz in Kraft – Höhere Berufliche Bildung – Qualifikationen der beruflichen Bildung

Das Gesetz zur Höheren Beruflichen Bildung ermöglicht es, neue berufspraktische Abschlüsse in Österreich zu entwickeln. Diese reagieren auf konkreten Bedarf am Arbeitsmarkt, können berufsbegleitend erworben werden und ermöglichen so Fach- und Führungskarrieren.

Deutschland hatte im Berufsbildungsgesetz (BBiG) – § 53 – bereits mit 01. 01. 2020 vorgelegt und drei Fortbildungsstufen der höherqualifizierenden Berufsbildung geschaffen:

  • erste Fortbildungsstufe: Geprüfte Berufsspezialistin, Geprüfter Berufsspezialist (NQR-Niveau V)
  • zweite Fortbildungsstufe: Bachelor Professional (NQR-Niveau VI)
  • dritte Fortbildungsstufe: Master Professional (NQR-Niveau VII)

Österreich ist diesen Bezeichnungen – warum eigentlich? – nicht gefolgt und hat eigene geschaffen (siehe weiter unten)

Warum braucht es die HBB?

Die WKO dazu:

  • Derzeit denken viele Österreicher:innen bei höherer/tertiärer Bildung ausschließlich an akademische Qualifikationen. Wichtige berufspraktische Abschlüsse wie Meister:in, Befähigte:r oder Ingenieur:in werden nicht als gleichwertig wahrgenommen.
  • In vielen Fachbereichen gibt es keine Meister- oder Befähigungsprüfung. Somit fehlen Qualifikationen für hochkompetente Fachkräfte, die sich im Betrieb weiterentwickeln wollen.
  • Durch die Möglichkeit zur Höherqualifikation können besonders weiterbildungs- und leistungsbereite Mitarbeiter:innen leichter im Betrieb gehalten werden.
  • Österreichische Unternehmen haben Nachteile bei internationalen Ausschreibungen, die offiziell nachweisbare, höhere Qualifikationsniveaus von beteiligten Mitarbeiter:innen einfordern.
  • Mit dem Arbeits- und Fachkräftemangel steigt der Bedarf an beruflicher Höherqualifikation.

Die WKO nennet mögliche Beispiele für künftige HBB-Qualifikationen?

Handel

  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) als Filial- bzw. Regionalleitung (aufbauend auf Lehrberuf Einzelhandelskaufmann/-frau) – NQR 5

Handwerk und Gewerbe

  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) Technische Projektleitung bzw. Servicetechnik im Bereich Heizungstechnik – NQR 5
  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) Energieeffizienztechnik, aufbauend auf unterschiedliche Lehrberufe, z.B. Rauchfangkehrer:in – NQR 5

Umwelt- und Klimatechnologie

  • Höhere Berufsqualifikation (HBQ) Dachdeckerei/Fassadenbau mit Spezialisierung Photovoltaik/ Solarthermie – NQR 5

Industrie und Herstellung von Waren

  • Duale Akademie Professional – Automatisierungstechnik-Mechatronik – NQR 5

Wie trägt die HBB zur Aufwertung der Lehre bei?

  • Österreichs System der dualen Ausbildung ist international als Erfolgsmodell hoch angesehen und wird vielfach kopiert.
  • Im Inland selbst wird die Lehre derzeit allerdings noch zu selten als Einstieg in Fach- und Führungskarrieren gesehen.
  • Mit der HBB werden – an die Lehrabschlussprüfung anschließend – durchgängige Karrierewege möglich, die zu anerkannten höheren Bildungsabschlüssen führen.
  • Dadurch erfährt die Lehrlingsausbildung größere gesellschaftliche Anerkennung.

Welche Abschlussbezeichnungen werden mit der HBB möglich?

Für Abschlüsse der Höheren Beruflichen Bildung sind folgende Stufenbezeichnungen geplant:

  • auf NQR-Niveau 5: Höhere Berufsqualifikation (HBQ) – englisch: Extended Professional Qualification
  • auf NQR-Niveau 6: Fachdiplom (FD) – englisch: Professional Certificate
  • auf NQR-Niveau 7: Höheres Fachdiplom (HFD) – englisch: Advanced Professional Certificate

§ 5 (1) Bundesgesetz über die höhere berufliche Bildung (HBB-Gesetz):

Die Qualifikation entspricht den Deskriptoren mit Bezug zu folgenden Qualifikationsniveaus:Abschlussbezeichnungen (jeweils plus Ergänzung mit Bezug zum Fachgebiet der Qualifikation)Englische Abschlussbezeichnungen (jeweils plus Ergänzung mit Bezug zum Fachgebiet der Qualifikation)
NQR 5Höhere Berufsqualifikation (HBQ)Extended Professional Qualification
NQR 6Fachdiplom (FD)Professional Certificate
NQR 7Höheres Fachdiplom (HFD)Advanced Professional Certificate

(2) Personen, die im Rahmen eines Validierungs- oder Prüfungsverfahrens eine Qualifikation gemäß diesem Bundesgesetz erworben haben, sind berechtigt, die entsprechende Abschlussbezeichnung im privaten und geschäftlichen Verkehr zu führen.

Das HBB-Gesetz normiert dadurch auch einen Bezeichnungsvorbehalt:

Strafbestimmungen:

§ 17. (1) Wer vorsätzlich eine Abschlussbezeichnung gemäß § 5 oder eine den Abschlussbezeichnungen ähnliche Bezeichnung unberechtigt verleiht, vermittelt oder führt, begeht eine Verwaltungsübertretung, die von der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu 15 000 Euro zu bestrafen ist.

(2) Unberechtigt ist die Verleihung oder Führung insbesondere dann, wenn die Abschlussbezeichnung oder die ähnliche Bezeichnung nicht von einer zuständigen gemäß § 12 ermächtigten Validierungs- und Prüfungsstelle stammt.

Wann gibt es die ersten HBB-Qualifikationen?

Das Gesetz ist mit 1. Mai 2024 in Kraft getreten. Damit ist der Startschuss erfolgt: Es werden von mehreren Branchen bereits Qualifikationen vorbereitet, die in der Folge beim Wirtschaftsministerium eingereicht und voraussichtlich ab Anfang 2025 angeboten werden können. Bis HBB-Qualifikationen in größerer Zahl vorliegen, wird es allerdings etwas dauern.

Wie verändert sich Österreichs Bildungslandschaft durch die HBB?

Das HBB-Gesetz ist grundsätzlich zu begrüßen, an der Harmonisierung zwischen Ausbildungs- und Berufsrecht muss allerdings weitergearbeitet werden.

VIS Vienna International Studies sieht sich jedenfalls darin bestärkt, alle Bemühungen von Studieninteressierten mit Bildungsreserven zu unterstützen, damit diese

berufliche Abschlüsse für akademische Anschlüsse nutzen

können und im Fernstudium auch berufsbegleitend und neben Familie und Betreuungsverpflichtungen im In- und Ausland aufbauend auf der beruflichen Vorbildung Regelstudien (Bachelor, Master/Magister, Doktorat/PhD) oder als akademische Weiterbildung auch spezielle Zertifikatskurse und Kontaktstudien absolvieren können.

Denn mit den Anrechnungs- und Studienmöglichkeiten auf Grund der beruflichen Vorbildung ergeben sich oft ungeahnte Möglichkeiten.

VIS Vienna International Studies informiert Sie gerne näher.

Allenfalls auch interessant für Sie:

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

Neben den Bachelor-, Master– und Promotionsstudien ermöglicht VIS auch Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VISKontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

Fragen zum Beitrag, zum Ausbildungs- und Berufsrecht, zu Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Das VIS Kontaktstudium:

Kontaktstudium Management und Marketing: