Archiv für den Monat: September 2023

Österreich: Neue Qualifikationen dem NQR zugeordnet

13. September 2023: Die NQR-Koordinierungsstelle (NKS) ordnete weitere Qualifikationen zu

Mit der Veröffentlichung der Qualifikation „Befähigungsprüfung“ wurden weitere formale Qualifikationen (reglementierte Gewerbe) zum Nationalen Qualifikationsrahmen zugeordnet.

Insgesamt wurden jetzt, mit der Zuordnung Befähigungsprüfung, 31 Qualifikationen (Liste) zum NQR-Niveau VI zugeordnet.

Die damit verbundene Gleichwertigkeit mit einem Bachelorabschluss

  • unterstreicht die hochwertige Qualifikation, die mit einer erfolgreichen Befähigungsprüfung in einem reglementierten Gewerbe verbunden ist,
  • schafft u.U. die Zulassung zu Bachelorstudien und Masterstudiengängen.

Der Nationale Qualifikationsrahmen (NQR)

… ist ein Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des österreichischen
Bildungssystems.

Dieses Transparenzinstrument soll einerseits die Orientierung im österreichischen Bildungssystem erleichtern und zum anderen zur Vergleichbarkeit und
Verständlichkeit nationaler Qualifikationen in Europa beitragen…

Vielleicht auch interessant für Sie:

Fragen zum Beitrag, zu Studienmöglichkeiten mit einer Befähigungs- oder Meisterprüfung, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Hier können Sie VIS auf YouTube folgen

Infos zu VIS finden Sie auch auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

NQR-Zuordnung:

Mit der Meisterprüfung studieren:

Landwirtschaftsmeister – Bachelor gleichwertig! Ing. gleichwertig!

Einstufung der Pflegeberufe erfolgt. – Neue Chancen – auch in der Weiterbildung:

EQR – Europäischer Qualifikationsrahmen:

Ingenieur Ing nach Meisterprüfung:

weitere YouTube-Videos:

https://www.youtube.com/@YouTubeProfessor/videos

Österreich: die Weiterbildungs-Lehrgänge mit einem Abschluss als Master (MBA, LL.M., MSc ..) ohne Bachelorerfordernis zuvor sind in einer Woche Geschichte

Der österreichische Gesetzgeber hatte die akademische Weiterbildung mit 01. 10. 2021 völlig neu geordnet und spätestens mit 01. 10. 2023 werden die bis dahin geltenden Universitätslehrgänge und Hochschullehrgänge (so hießen die Fachhochschullehrgänge in der Weiterbildung seit der letzten Novelle) als außerordentliche Studien neu eingerichtet.

Universitätslehrgänge (an öffentlichen und privaten Universitäten) und  Hochschullehrgänge (an privaten Hochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen) können nun auch als außerordentliche Bachelorstudien und  außerordentliche Masterstudien eingerichtet und mit folgenden akademischen Graden abgeschlossen werden:

  • „Bachelor of Arts (Continuing Education)“, abgekürzt „BA (CE)“,
  • „Bachelor of Science (Continuing Education)“, abgekürzt „BSc (CE)“,
  • „Bachelor Professional“, abgekürzt „BPr“.
  • „Master of Arts (Continuing Education)“, abgekürzt „MA (CE)“,
  • „Master of Science (Continuing Education)“, abgekürzt „MSc (CE)“,
  • „Master Professional“, abgekürzt „MPr“,
  • „Master of Laws“, abgekürzt „LL.M.“,
  • „Master of Business Administration“, abgekürzt „MBA“,
  • „Executive Master of Business Administration“, abgekürzt „EMBA“.

Diese Lehrgänge sind ordentlichen Bachelorstudien und ordentlichen Masterstudien  gleichwertig (!!!) und berechtigen nach Maßgabe der weiteren gesetzlichen Bestimmungen zur Zulassung zu ordentlichen Master- und Doktoratsstudien. 

Der Arbeitsaufwand für außerordentliche Bachelorstudien hat 180 ECTS-Anrechnungspunkte und für außerordentliche Masterstudien 120 ECTS-Anrechnungspunkte zu betragen. 

Der Arbeitsaufwand für ein außerordentliches Masterstudium kann in Ausnahmefällen weniger ECTS-Anrechnungspunkte betragen, wenn dieses in Umfang und Anforderungen mit mehreren fachlich in Frage kommenden ausländischen Masterstudien vergleichbar ist.

Die Zulassung zu Universitäts- und Hochschullehrgängen setzt den Nachweis der im Curriculum des betreffenden Lehrganges geforderten Voraussetzungen voraus. 

Wird ein Lehrgang als außerordentliches Bachelor- oder Masterstudium angeboten, sind davon abweichend folgende Voraussetzungen anzuwenden:

  • Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Bachelorstudium ist die allgemeine Universitätsreife und eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung.
  • Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Bachelorstudium, in dem der akademische Grad „Bachelor Professional“ verliehen werden soll, ist eine einschlägige berufliche Qualifikation oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung. Wenn es das Curriculum erfordert, können Ergänzungsprüfungen vorgesehen werden. Das Rektorat kann festlegen, welche dieser Ergänzungsprüfungen Voraussetzung für die Ablegung von im Curriculum des Lehrganges vorgesehenen Prüfungen sind.
  • Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Masterstudium ist der Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums mit mindestens 180 ECTS-Anrechnungspunkten, eines anderen fachlich in Frage kommenden Studiums mindestens desselben hochschulischen Bildungsniveaus an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder ein im Curriculum des Lehrganges definiertes Studium und eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung. Zum Ausgleich wesentlicher fachlicher Unterschiede können Ergänzungsprüfungen vorgeschrieben werden. Das Rektorat kann festlegen, welche dieser Ergänzungsprüfungen Voraussetzung für die Ablegung von im Curriculum des Lehrganges vorgesehenen Prüfungen sind. Abweichend davon kann für Lehrgänge, in denen der akademische Grad „Executive Master of Business Administration“ verliehen wird, im Curriculum auch eine einschlägige berufliche Qualifikation als Zulassungsvoraussetzung festgelegt werden, sofern Zulassungsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit Zulassungsbedingungen, Umfang und Anforderungen mehrerer fachlich in Frage kommender ausländischer Masterstudien nachweislich vergleichbar sind.

Da das Ministerium nur ausländische Masterstudien aus der Europäischen Union und nicht auch aus der Schweiz oder Groß Britannien als vergleichbar ansieht, ist es noch keiner Bildungseinrichtung gelungen, mehrere fachlich in Frage kommende ausländische Masterstudien zu finden, die in den Zulassungsbedingungen, im Umfang und den Anforderungen mit Zulassungsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit einem geplanten österreichischen EMBA vergleichbar sind, da auch der rechtliche Begriff „nachweislich“ sehr streng interpretiert wird.

In einem Satz zusammengefasst, die österreichischen Weiterbildungs-Lehrgänge mit einem Abschluss als Master (MBA, LL.M., MSc ..) ohne Bachelorerfordernis zuvor sind in einer Woche Geschichte.

Lesen Sie dazu auch:

Zäsur bei der akademischen Weiterbildung: „Kind mit dem Bade ausgeschüttet“

Vielleicht auch interessant für Sie:

Fragen zum Beitrag, zu Studienmöglichkeiten, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Hier können Sie VIS auf YouTube folgen

Infos zu VIS finden Sie auch auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

Die akademische Weiterbildung in Österreich seit dem 01.10.2021:

weitere YouTube-Videos:

https://www.youtube.com/@YouTubeProfessor/videos

Die Allensbach Hochschule auf YouTube: 

https://www.youtube.com/@allensbachhochschule8946/videos

Prof. Volker Nürnberg: ChatGPT im Gesundheitswesen – Chancen und Risiken

ChatGPT wirkt als Seite zunächst unauffällig und unspektakulär. Es ist eine Art Chatbot. Diese „intelligente“ Variante kennt scheinbar Antworten auf viele medizinische Fragen. Etwa jeder Vierte der Generation Z ist mit dieser Anwendung vertraut.

Von Prof. Dr. Volker Nürnberg, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Allensbach Hochschule

ChatGPT wurde von OpenAI, einem kalifornischen KI-Forschungsunternehmen, das unter anderem von der schillernden Persönlichkeit Elon Musk gegründet, entwickelt. Der Chatbot funktioniert auf der Grundlage von maschinellem Lernen und neuronalen Netzen. Die Daten, mit denen ChatGPT trainiert wurde, stammen hauptsächlich aus Internetquellen wie Wikipedia, Nachrichtenseiten und Portalen für wissenschaftliche Fachartikel. Aber sie sind nicht mehr aktuell. Das macht die Maschine bei den schnellen bzw. kurzen Innovationszyklen im Gesundheitswesen, gefährlich. Den Hype um die Anwendung erklärten sich Expert:innen vor allem mit der sehr einfachen Nutzbarkeit. Erinnerungen daran, als Apple aufkam, werden wach: Erstmals konnten auch Laien weltweit mit KI interagieren, ohne tiefergehende PC-Kenntnisse zu besitzen. Die Benutzeroberfläche von ChatGPT war von Beginn an ähnlich einfach zu bedienen wie bei etablierten Webanwendungen wie Google oder WhatsApp. Es ist also keine Überraschung, dass immer mehr Menschen ChatGPT kontaktieren, auch im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit. Bevor sie eine:n Ärzt:in aufsuchen, stellen sie zunächst Fragen an ChatGPT, um herauszufinden, welche Erkrankungen sie möglicherweise haben könnten. Das ist niedrigschwellig, anonym und kostenfrei.

ChatGPT als gute Alternative?

Leider muss man in Deutschland insbesonde als gesetzlich Versicherter, sehr lange auf einen Facharzttermin warten. Zwischen Wochen und vielen Monaten. Da scheint die einfache, aber eben nur zu 80 Prozent valide Option ChatGPT als gute Alternative. In solchen Fällen könnte es sich anbieten, mithilfe von ChatGPT eine Diagnose zu erhalten und den darauf basierenden Therapien zu folgen. Manche Patient:innen bevorzugen es, Gesundheitsfragen einem Chatbot anzuvertrauen, da sie sich weniger beobachtet oder beurteilt fühlen als bei einem Ärzt:innenbesuch. Dies gilt insbesondere für Erkrankungen, die noch immer mit Scham behaftet sind, wie beispielsweise psychische Erkrankungen oder Geschlechtskrankheiten. Die Möglichkeit, einen Diagnosehinweis von zu Hause zu erhalten, ist in solchen Fällen diskreter.

KI mit Defiziten bei der Empfehlung von Unterstützungsangeboten

Trotz der genannten Vorteile ist jedoch Vorsicht geboten, wenn es um den Einsatz von ChatGPT im Gesundheitskontext geht. Ein offensichtlicher Nachteil besteht darin, dass der Chatbot keine physischen Untersuchungen vornehmen, Blut abnehmen oder ein Röntgenbild machen und auch kein dialogorientiertes Anamnesegespräch führen kann. Ein weiterer Schwachpunkt von ChatGPT besteht darin, dass es zu selten auf Hilfsangebote verweist. Besonders bei der Empfehlung von Unterstützungsangeboten durch professionelle Organisationen wie Notfallhotlines weist die KI Defizite auf. Laut Forschungsergebnissen wurde in nur rund 20 Prozent der Antworten auf solche Ressourcen hingewiesen. Eine weitere zu berücksichtigende Problemstellung bei der Anwendung von ChatGPT für Patient:innen sind Sicherheits- und Datenschutzaspekte, insbesondere im Zusammenhang mit der Speicherung sensibler Gesundheitsdaten. Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Verwendung von ChatGPT können auftreten, wenn Patient:innen dem Chatbot unter anderem vertrauliche Informationen zu chronischen Erkrankungen anvertrauen. Falls diese Daten nicht ausreichend gesichert werden, besteht das Risiko des Missbrauchs oder der unbefugten Weitergabe an Dritte.

Für Laien erscheint ChatGPT oft wie eine Blackbox

Ein weiteres Problem ist die Verwendung veralteter Informationen. Die aktuelle ChatGPT-4-Version basiert derzeit auf einem Wissensstand von 2021 und kann daher keine Fragen zu aktuellen medizinischen Entwicklungen beantworten. Überdies können fehlende Quellenangaben in Verbindung mit der Nutzung für Diagnosen im medizinischen Kontext problematisch sein, da Patient:innen mitunter Schwierigkeiten haben, die Glaubwürdigkeit der bereitgestellten Informationen zu überprüfen. Ohne klare Verifikationsmöglichkeiten bleibt unklar, welche Quellen oder Grundlagen für die bereitgestellten Informationen herangezogen wurden. Für Laien erscheint ChatGPT oft wie eine Blackbox, in die sie Anfragen eingeben, ohne genau zu wissen, was dahinter geschieht – und erhalten dann Informationen, ohne den genauen Ursprung oder die zugrunde liegenden Grundlagen nachvollziehen zu können.

Kennzeichnungspflicht für KI-gestützte Arztbriefe

Zusammenfassend bietet ChatGPT rund um die Uhr schnelle, einfache Hilfe auf Gesundheitsfragen, jedoch sind damit auch Risiken verbunden, darunter ungenaue, oder eben gar falsche Diagnosen, unzureichende Verweisung auf Hilfsangebote sowie Sicherheits- und Datenschutzbedenken aufgrund möglicher Verwendung veralteter Informationen. Manche Länder haben es deshalb zeitweilig verboten. In Deutschland hingegen lehnen die Verantwortlichen ein Verbot ab. Stattdessen werden eine strenge Regulierung und Überwachung für den Einsatz von KI, insbesondere im medizinischen Bereich, gefordert, um so Transparenz und Sicherheit zu gewährleisten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erkennt die Chancen, aber auch die Gefahren von KI-Chatbots wie ChatGPT im Gesundheitssystem. Es ist notwendig, eine Kennzeichnungspflicht oder andere Regulierungen einzuführen, um den Patient:innen transparent zu machen, wenn beispielsweise ein Arztbrief mithilfe von ChatGPT oder anderen KIs erstellt wurde. In der Zukunft werden die besten Resultate jedoch durch Kombinationen aus KI und realen Ärzt:innen erzielt. Es entstehen hier auch neue Jobs an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Das Zusammenwirken von Mensch und Maschine kann einen Quantensprung für die Qualität der Medizin bedeuten.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur  ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert. Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können. Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle. So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule auf YouTube:

https://www.youtube.com/@allensbachhochschule8946/videos

weitere YouTube-Videos:

https://www.youtube.com/@YouTubeProfessor/videos

akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule:

J. F. Sochurek – „Play of Colors“ – Ausstellung in Wels

Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41/3. Stock

Eröffnung der Ausstellung am 13. September um 19.30 Uhr

zu sehen bis 13. 10. 2023

Der Künstler:

1945 Geboren in Krems/Donau, aufgewachsen in Horn im Waldviertel.
1967 Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.
Zuerst Bühnen- und Filmgestaltung, dann Umstieg auf Illustration und Grafik-Design.
Nach Studienabschluss freie Tätigkeit in Wien.
1977 Übersiedlung nach St. Pölten
Lebt und arbeitet in St. Pölten und Ober-Grafendorf
1985 St. Pöltner Künstlerbund
1990 Mitglied im Wiener Künstlerhaus
1996 Gründungsmitglied der Künstlergruppe CONTRAPUNKTUM

Preise
1984 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich
2003 Förderpreis für Wissenschaft und Kunst der LH St. Pölten
2015 Jakob Prandtauerpreis der LH St. Pölten
2018 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland
Niederösterreich

Ausstellungen
Rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland.
Seit 1985 wiederholt Beteiligungen an Kunstmessen in
Salzburg, Gent, Barcelona, Hamburg, Innsbruck, Zürich
Projekte im Öffentlichen Raum (Auswahl):
2001 „Installation im Tor“ – Temporäre Installation im Tor
zum Landhaus, St. Pölten | 2010 Glaswandgestaltung Busbahnhof
zur Geschichte von St. Pölten

Mehr zum Künstler

Artist Statement

KUNST  IST.  Kunst ist für mich eine Auseinandersetzung mit dem, was ich selbst als Wirklichkeit erlebe und empfinde, eine Betrachtung der realen und der nicht sichtbaren Dinge des Lebens – oft aber auch einer irrealen Wirklichkeit.

Und ich frage mich: Ist die Wirklichkeit auch wirklich Wirklichkeit oder in Wirklichkeit die Unwirklichkeit eines unergründlichen Seins?

All diese Gedanken findet man in unterschiedlich visualisierter Sprache in meinen Arbeiten – angefangen von der Zeichnung bis zu konzeptuellen Werken.

Prof. Werkmüller: die Auswirkungen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs auf das deutsche Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht – eine Bestandsaufnahme mit Ausblick

Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist in regemäßigen Abständen Gegenstand der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Betroffen sind zumeist Sachverhalte mit Auslandsbezug, bei welchen erbschaftsteuerliche Vergünstigungen ausländischen Erben oder Beschenkten nicht oder nur in eingeschränktem Umfang gewährt werden. Diese Abhandlung möchte einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge geben.

Von Prof. Dr. Maximilian A. Werkmüller, Professor für Finanzen und Family Office Management an der Allensbach Hochschule

1. Einleitung

Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist in regemäßigen Abständen Gegenstand der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).

Betroffen sind zumeist Sachverhalte mit Auslandsbezug, bei welchen erbschaftsteuerliche Vergünstigungen ausländischen Erben oder Beschenkten nicht oder nur in eingeschränktem Umfang gewährt werden. Dass solche Regelungen, die recht zahlreich vorkommen, mit Blick auf die Grundfreiheiten des EU-Vertrages ein gewisses Unwohlsein hervorrufen, ist den mit dieser Materie befassten Rechtsanwendern bekannt.

Es dauert meist auch einige Jahre, bis sich der in seinen Rechten Verletzte durch den zunächst deutschen Instanzenzug bis nach Luxemburg geklagt hat. Dort angekommen, erhielt er oftmals Recht, sehr zum Verdruss der deutschen Finanzverwaltung und dem zur Korrektur gezwungenen deutschen Gesetzgeber. Jener steht seither in der unrühmlichen Tradition, dann, wenn er gezwungen, entweder Ausländer steuerlich ebenso gut zu stellen, wie Inländer oder Inländer ebenso schlecht zu stellen, wie Ausländer, sich für die letztgenannte Variante zu entscheiden.

Diese Abhandlung möchte einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge geben.

2. Wichtige entschiedene Fälle

Eine erste und richtungsgebende Grundsatzentscheidung war der Fall „Barbier“ (EuGH v. 11. 9. 2003, C-364/01) …..lesen Sie hier weiter …..

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur  ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert. Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können. Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle. So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Die Allensbach Hochschule stellt sich vor:

Akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule auf YouTube:

https://www.youtube.com/@allensbachhochschule8946/videos

weitere YouTube-Videos:

https://www.youtube.com/@YouTubeProfessor/videos