Archiv der Kategorie: Kunst & Kultur

Elisabeth Anna Theresia Stumpfoll zeigt eine Auswahl ihrer französischen Sammlung in Wels

Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 5. März um 19.30 Uhr im Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41 / 3. Stock

Begrüßung: Ing. Andreas Cuturi, MAS und Konsulent Josef Scherrer

Laudator: Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Eröffnung: Ing. Lothar Müller, MSc, Prokurist Wels Strom

Zu sehen: bis Freitag, 28. März 2025, 12 Uhr
Mo bis Do 8–12 & 14–16.45 Uhr, Fr 8–12 Uhr oder nach Vereinbarung: 0664 6546526 oder estumpfoll@gmail.com

Elisabeth Stumpfoll baute über 25 Jahre zwischen Paris und Österreich eine beeindruckende Kunstsammlung von Druckgrafiken bedeutender Künstler:innen des 20. Jahrhunderts auf.

Elisabeth Stumpfoll präsentiert in Wels  eine Auswahl ihrer französischen Sammlung von Pablo Picasso, Marc Chagall, Joan Mirò, Henri Matisse, Wassily Kandinsky, Andy Warhol, Roy Lichtenstein u.e.m. 


Alle Werke sind in käuflich erwerbbar!

LA GALERIE GMUNDEN- Art of the XXth Century

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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EXPRESSIONISMUS: „SABO im Farbenrausch der Sinne“

unter diesem Motto präsentiert Miklos Sabo seine aktuellen Werke in der Wimmer Medienhaus Galerie Wels, Stadtplatz 41/3. Stock.


Eröffnung: 16. Oktober 19.30 Uhr

Begrüßung:                   Ing. Andreas Cuturi, MAS und Konsulent Josef Scherrer

Laudator:                      Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Eröffnung:                    Dr. Horst König, GF Rukapol Sicherheitsschuhe GmbH

Zu sehen: bis Freitag, 15. November 2024, 12 Uhr

Mo bis Do 8-12 & 14-16.45 Uhr, Fr 8-12 Uhr oder nach Vereinbarung unter: +43 676 6676194 oder expressionismus.sabo@gmail.com – Nähere Infos: www.expressionismus.eu

Der abstrakte Expressionismus ist eine nordamerikanische Kunstrichtung der modernen Malerei, die vornehmlich durch die New York School in den späten 1940 er bis frühen 1960 er Jahren bekannt wurde. Ihre Hauptströmungen manifestierten sich im  Action Painting und der Farbfeldmalerei

Allen Ausprägungen des abstrakten Expressionismus war gemeinsam, dass das Gefühl, die Emotion und die Spontanität wichtiger waren als Perfektion, Vernunft und Reglementierung. Die Darstellungsweise war abstrakt, teilweise auch abstrakt-figurativ. Er übernahm die surrealistische Technik des Automatismus und die kubistische Idee der flächigen Räumlichkeit. 

Miklos Sabos Markenzeichen ist ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „JUST DO IT“ und das ist kein Zufall, denn es ist schon lange zu seinem Lebensmotto geworden! 

Alfred Rameis: „Divergent 2.0“ .. entgegengesetzt bzw. auseinanderstreben! – Ausstellung in Wels

Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 10. April um 19.30 Uhr im Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41/3 Stock

Alfred Rameis:

Maler und Bildhauer ist seit 1980 in Steyr künstlerisch tätig. Ausstellungen in naher und ferner Umgebung.

Er ist aus der Steyrer Kunstszene nicht wegzudenken.

Alfred Rameis, nach eigenen Worten ein Schwarz-Weiß-Fetischist, gestaltet seine malerischen Arbeiten in sehr expressiver und abstrakter Weise, verzichtet seinem Naturell gemäß auf Buntheit und legt großen Wert auf die Reduktion, was sowohl das innere Thema eines Bildes als auch die Farbauswahl betriff.

So findet man in seinen teils großformatigen Arbeiten eine beschränkte Farbpalette, Erdfarben, Schwarz, Weiß und schließlich die Linie, den Strich.

Die Verbindung von Malerei und Grafik beeindruckt, schafft er es doch auf diese Art, eine immense Spannung in den Bilder zu erzeugen, reine Farbflächen, so seine Meinung, wären für ihn zu langweilig und keine Herausforderung, weder an den Betrachter noch an den Künstler.

So steht beim Bildschaffen das Experiment im Vordergrund, das Bilder während des Arbeitens entstehen lässt.

Unkonventionell ist auch die Auswahl seiner Materialien. Neben Leinwänden, die er in Groß- wie auch Kleinformaten bearbeitet, ist nichts, aber schon gar nichts vor ihm sicher. Ob Karton, Verpackungsmaterial, Röntgenbilder, Leinentaschen, Textilien – einerlei, alles ist Malfläche und bringt so dann die gewünschten Reaktionen und Diskussionen zustande.

Seine eigene Bildsprache, die ihn wohl unverkennbar macht.

Sein Zitat: „Meine Kunst soll interessieren, soll beeindrucken und in ihrem vielfältigen Ausdruck zum Schauen, Betrachten, Interpretieren anregen. Titel erachte ich wenig wichtig, das Thema, den Inhalt soll der Betrachter selbst sehen!

A.R. war Mitgründer der gallery4art in Steyr  und organisiert seit Jahren mit an der Ausstellung internationaler Künstler bei den Atelierstagen.

2021 gründet er in Steyr die Rathausgalerie.

2021 bekam er auch das Ehrenzeichen der Stadt Steyr für besondere Verdienste im kulturellen Bereich.

Zeitgenössische Kunst sei ihm am liebsten, meinte er in einem Interview, Kritik an seiner Kunst nehme er zwar wahr, seinen eigenen, von ihm erarbeiteten Weg gehe er aber konsequent  und kompromisslos weiter.

Kunst ist für ihn die Vermittlung von Fähigkeiten und Botschaften, um die Menschen für Kunst zu interessieren und zur subjektiven Interpretation von Werken zu motivieren.

Er ist ein leidenschaftlicher Expressionist.

Baden-Württemberg: Große Landesausstellung „1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“

 © picture alliance/dpa | Felix Kästle

Im April wird in Konstanz die erste Große Landesausstellung des Jahres eröffnet. Das Badische Landesmuseum präsentiert mit „Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ eine Schatzkammer der Kultur- und Zeitgeschichte.

Zum Auftakt des Ausstellungsjahres 2024 blickt Baden-Württembergs Kulturszene zum Bodensee: Im April wird in Konstanz die erste Große Landesausstellung des Jahres eröffnet. Das Badische Landesmuseum präsentiert mit „Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ eine wahre Schatzkammer der Kultur- und Zeitgeschichte. Die historischen und kulturellen Leistungen der Reichenauer Mönche werden im Archäologischen Landesmuseum eindrucksvoll nacherzählt. Auch die Insel Reichenau, seit fast 25 Jahren UNESCO-Welterbe, ist mit ihren Originalschauplätzen, der neu eingerichteten Münsterschatzkammer und den Klostergärten Teil der Ausstellung.

Kunststaatssekretär Arne Braun sagte: „Wie klang ein Kloster im Mittelalter? Was hatte die große Politik – wie der Inventurstreit zwischen Papst und Kaiser – mit der Reichenau zu tun? Wie forschten die Mönche im Mittelalter? Auf diese Fragen und noch viel mehr gibt die Ausstellung nicht nur Antworten, sondern sie entführt die Besucherinnen und Besucher in die oftmals falsch als dunkles Zeitalter beschriebene mittelalterliche Klosterwelt – und das stets auf hohem fachlichen Niveau mit Hilfe niedrigschwelliger medialer Zugänge. Das Publikum wird´s danken, denn wir würdigen mit dem Format der Großen Landesausstellungen immer wieder Meilensteine unserer Geschichte und zeigen die kulturelle und historische Vielfalt des Landes. Daher haben wir das Badische Landesmuseum sehr gerne mit Mitteln aus dem Budget der Großen Landesausstellungen in Höhe von 2,7 Millionen Euro unterstützt.

Im Jahr 724 gründete der Wanderbischof Pirmin auf der größten Insel im Bodensee das Kloster Reichenau. Die ersten Jahrhunderte des Konvents erzählen eine beeindruckende Erfolgsgeschichte: Das Benediktinerkloster war eng in die Herrschaft der karolingischen und ottonischen Könige und Kaiser eingebunden und stand im kulturellen Austausch weit über das mittelalterliche Europa hinaus. Die reichsweite Bedeutung der Abtei Reichenau ist nur vergleichbar mit den wichtigsten Klöstern Saint-Denis oder Fulda.

Höhepunkt sind Handschriften aus Reichenauer Skriptorium

Ein Höhepunkt der Ausstellung sind die Handschriften aus dem berühmten Reichenauer Skriptorium, die in Konstanz gezeigt werden. In der Klosterschreibstube entstanden herausragende Zeugnisse der ottonischen Buchmalerei und einige der wertvollsten Prachthandschriften der Welt. Erstmals und unter Einhaltung strengster konservatorischer Rahmenbedingungen werden fünf der Handschriften gezeigt, die seit 2003 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählen: das Liuthar-Evangeliar aus dem Aachener Domschatz, der Codex Egberti aus der Stadtbibliothek Trier, der Egbert-Psalter aus dem italienischen Museo Archeologico Nazionale di Cividale in Friaul, das Poussay-Evangelistar aus der Bibliothèque Nationale de France in Paris und der Gero-Codex aus der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Diese Meisterwerke von großer künstlerischer Phantasie, hoher Qualität und Präzision hautnah zu erfahren, ist für die Besucherinnen und Besucher eine einmalige Gelegenheit.

Prof. Dr. Eckart Köhne, Direktor des Badischen Landesmuseums, sagte: „Die Handschriften aus dem UNESCO-Weltdokumentenerbe stehen im unmittelbaren Bezug zu den Originalschauplätzen auf der Insel. Im Kloster Reichenau wurde Wissen bewahrt, gelehrt und von hier aus in die damals bekannte Welt getragen. Das Kloster Reichenau mit seinem Skriptorium kann durchaus als Wiege des Wissenschaftsstandorts Baden-Württemberg bezeichnet werden.

Die Ausstellung wird ergänzt durch eine Vielzahl kostbarer nationaler und internationaler Leihgaben, die das Phänomen der Klosterinsel sowie das mittelalterliche Leben veranschaulichen. Neben den bedeutenden Prachthandschriften werden in Konstanz auch zwei Elfenbein-Reliefs aus dem Louvre, eine Chorschrankenplatte aus Venedig und der sogenannte Egbert-Schrein aus dem Trierer Domschatz präsentiert. Ungewöhnliche Objekte wie ein Wetterhahn, der einst auf dem Glockenturm im oberitalienischen Brescia die Windrichtung anzeigte, sowie die Bürgli-Glocke aus Gailingen, die älteste Glocke Baden-Württembergs, sind Höhepunkte des Ausstellungsrundgangs.

App und Hörspiel

Eine kostenfreie App wird vielfältige Zugänge zur mittelalterlichen Klosterwelt bieten. Sie beinhaltet einen Multimedia-Guide für die Ausstellung in Konstanz sowie sämtliche Informationen zum Besuch der Insel Reichenau – etwa zur neu präsentierten Münsterschatzkammer. Bildergalerien gewähren Einblicke in Bauphasen und Besonderheiten der mittelalterlichen Kirchen. Ein Hörspiel von Bestseller-Autorin Tanja Kinkel enthüllt in fiktiven Dialogen intime Geheimnisse der Klostergeschichte: So kann man mit Walahfrid Strabo oder Hermann dem Lahmen im Ohr über die Klosterinsel schlendern. Und wer die Push-Nachrichten aktiviert, erhält regelmäßig von einem Mönch Updates zum klösterlichen Tagesablauf.

Mit dem Podcast „Mönchsgeflüster“ können sich Geschichtsinteressierte und Mittelalter-Fans bereits jetzt auf die Große Landesausstellung in Konstanz und auf den Besuch der Insel Reichenau vorbereiten: Wöchentlich erscheint eine neue Folge mit packenden Infos, Fakten und Geschichten rund um das Klosterleben.

Prof. Dr. Eckart Köhne sagte: „So wie das Kloster Reichenau das Wissen der damaligen Welt vernetzte, stehen auch wir heute mit zahlreichen Institutionen im engen fachlichen Austausch: Das Badische Landesmuseum kooperiert mit dem Generallandesarchiv, der Badischen Landesbibliothek und dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg. Darüber hinaus sind zahlreiche Leihgeber und die Universitäten von Konstanz, Freiburg, Heidelberg und Tübingen im Rahmen des wissenschaftlichen Beirats eng eingebunden. Gemeinsam heben wir den aktuellen Forschungsstand auf eine neue Ebene und sichern das kulturelle Erbe der Insel für die Zukunft. Die finanzielle Unterstützung aus dem Etat für Große Landesausstellungen verdeutlicht die Anerkennung für unser Engagement und die Bedeutung dieses historischen Ereignisses.

Zwei weitere Große Landesausstellungen im Jahr 2024

2024 folgen zwei weitere Große Landesausstellungen, die vom Landesmuseum Württemberg und dem Archäologischen Landesmuseum ausgerichtet werden:

  • „500 Jahre Bauernkrieg“:
    16. Oktober 2024 – 4. Mai 2025 – „PROTEST! Von der Wut zur Bewegung“ im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
    26. April – 5. Oktober 2025: „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ im Kloster Schussenried
  • „The hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend“: 13. September 2024 bis 26. Januar 2025 im Kunstgebäude Stuttgart (Ausrichter: Archäologisches Landesmuseum Konstanz)

Weitere kulturelle Höhepunkte 2024 und 2025

Ohnehin bieten die Jahre 2024 und 2025 landesweit etliche weitere Kulturhighlights in Baden-Württemberg. Dazu zählen: 

  • Kafka-Ausstellung im Deutschen Literaturarchiv Marbach – ab Mai 2024
  • Große Landesausstellung „Katharina Grosse“ in Stuttgart – Herbst 2025
  • Eröffnung der Kelten-Erlebniswelten: Hochdorf im März, Heidengraben im Juni und Ipf im September 2024
  • Rilke-Ausstellung im Deutschen Literaturarchiv Marbach – in 2025

Große Landesausstellung: „Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ vom 20. April bis 20. Oktober 2024 in Konstanz

Auch in Konstanz zu finden – die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Allenfalls auch interessant für Sie:

BILD MACHT POLITIK. Yoichi Okamoto. Ikone der Nachkriegsfotografie – große Sonderausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

23. November 2023 – 3. März 2024

Europa 1945. Berühmte Fotograf*innen halten in eindrucksvollen Bildern fest, wie Europa aus einem durch das nationalsozialistische Regime entfachten Weltkrieg neu ersteht.

Einer von ihnen war der amerikanische Fotograf Yoichi Okamoto (1915–1985), der im Frühjahr 1945 als Militärfotograf nach Europa kam und in Österreich zum persönlichen Fotografen des Oberbefehlshabers der amerikanischen Streitkräfte in Österreich, General Mark W. Clark, bestellt wurde. Er dokumentierte vor allem das Leben nach dem Krieg, die Hoffnung der Menschen, das Streben nach Glück, den Wiederaufbau, Kunst und Kultur und das schöpferische Österreich.

2019 erwarb die Österreichische Nationalbibliothek den persönlichen fotografischen Nachlass von Yoichi Okamoto, der mit seiner Kunst eine ganze Generation von Fotograf*innen in Österreich und international inspirierte.

Die große Sonderausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek präsentiert erstmals eine umfangreiche Auswahl von eindrucksvollen Bildern, die die visuelle Geschichte Österreichs aus den Anfängen der 2. Republik dokumentieren: Ein einzigartiges fotografisches OEuvre, in dem Gesellschaft, Politik, Kunst und Kultur mit dem besonderen Blick Okamotos festgehalten wurden. Bilder, die er selbst als seine besten erachtete und wert, der Nachwelt erhalten zu bleiben.

Die Schau gibt auch einmalige Einblicke in die österreich-amerikanischen Beziehungen nach 1945, als Okamoto die Fotoabteilung des amerikanischen Informationsdienstes in Österreich leitete und alle Marshallplanprojekte in Österreich dokumentierte.

Okamoto war Sohn japanischer Einwanderer, diente selbst in der US-Armee und lernte in Wien seine Frau Paula kennen. 1963 wurde er unter Lyndon B. Johnson offizieller Präsidentschaftsfotograf im Weißen Haus.

Kuratiert von Marlies Dornig und Hans Petschar

S e h r s e h e n s w e r t !

https://www.onb.ac.at/museen/prunksaal/programm/bild-macht-politik-yoichi-okamoto-ikone-der-nachkriegsfotografie

J. F. Sochurek – „Play of Colors“ – Ausstellung in Wels

Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41/3. Stock

Eröffnung der Ausstellung am 13. September um 19.30 Uhr

zu sehen bis 13. 10. 2023

Der Künstler:

1945 Geboren in Krems/Donau, aufgewachsen in Horn im Waldviertel.
1967 Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.
Zuerst Bühnen- und Filmgestaltung, dann Umstieg auf Illustration und Grafik-Design.
Nach Studienabschluss freie Tätigkeit in Wien.
1977 Übersiedlung nach St. Pölten
Lebt und arbeitet in St. Pölten und Ober-Grafendorf
1985 St. Pöltner Künstlerbund
1990 Mitglied im Wiener Künstlerhaus
1996 Gründungsmitglied der Künstlergruppe CONTRAPUNKTUM

Preise
1984 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich
2003 Förderpreis für Wissenschaft und Kunst der LH St. Pölten
2015 Jakob Prandtauerpreis der LH St. Pölten
2018 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland
Niederösterreich

Ausstellungen
Rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland.
Seit 1985 wiederholt Beteiligungen an Kunstmessen in
Salzburg, Gent, Barcelona, Hamburg, Innsbruck, Zürich
Projekte im Öffentlichen Raum (Auswahl):
2001 „Installation im Tor“ – Temporäre Installation im Tor
zum Landhaus, St. Pölten | 2010 Glaswandgestaltung Busbahnhof
zur Geschichte von St. Pölten

Mehr zum Künstler

Artist Statement

KUNST  IST.  Kunst ist für mich eine Auseinandersetzung mit dem, was ich selbst als Wirklichkeit erlebe und empfinde, eine Betrachtung der realen und der nicht sichtbaren Dinge des Lebens – oft aber auch einer irrealen Wirklichkeit.

Und ich frage mich: Ist die Wirklichkeit auch wirklich Wirklichkeit oder in Wirklichkeit die Unwirklichkeit eines unergründlichen Seins?

All diese Gedanken findet man in unterschiedlich visualisierter Sprache in meinen Arbeiten – angefangen von der Zeichnung bis zu konzeptuellen Werken.

Museum Angerlehner – 10 Jahre zeitgenössische Kunst

In Kürze wird die neue Publikation „Museum Angerlehner – 10 Jahre zeitgenössische Kunst“ präsentiert:

83 Ausstellungen, zahlreiche Kunstgespräche und Workshops, unzählige besondere Momente.

Die Publikation schließt nahtlos an den Katalog „Museum Angerlehner – Die ersten fünf Jahre“ an und dokumentiert 35 Ausstellungen der letzten fünf Jahre.

Das Kunstbuch gibt ebenso einen umfassenden Einblick in die Jubiläumsausstellung „Kunst. Leben. Leidenschaft“ und vereint 220 Werke von 127 Künstler:innen.

Der Katalog kann ab 20. März im Museum und auf der Website erworben werden.

Für die beliebten Künstler:innen Workshops und Samstagsateliers gibt es im März und April jeweils noch wenige Restplätze.

Zusätzlich erwarten Sie zwei besondere Veranstaltungen im April und Juni im Museum Angerlehner:

Jen Bricker wurde ohne Füße geboren und ist Akrobatin in Hollywood. Sie erzählt im Museum Angerlehner ihre beeindruckende Geschichte. 

Erwin Steinhauer und die OÖ Concert Schrammelnentführen uns mit Wiener- und Heurigenliedern und G‘schichtln nach Wien. Skurille Geschichten von Qualtinger, Artmann & Co., die sich so nur in Wien abspielen können.

Kennen Sie schon die „Kunstvermittlung To Go Sackerl„?

Entwickelt für Kinder und Familien laden die Sackerl auf spielerische Art und Weise ein, das Museum und die aktuellen Ausstellungen zu erkunden. Es erwarten Sie Rätsel, kreative Aufgabenstellungen und spannende Geschichten. Ein abwechslungsreicher Rundgang, bei dem Ihre Kreativität und Sinne gefordert werden.

Mehr zu all diesen spannenden Ausstellungshighlights:

https://www.museum-angerlehner.at/

Sehenswert: 10 Jahre Museum Angerlehner – 80 Jahre Ausnahme-Sammler KommR Angerlehner

KUNST. LEBEN. LEIDENSCHAFT

10 JAHRE MUSEUM ANGERLEHNER – DIE SAMMLUNGSSCHAU

Große Ausstellungshalle, Grafikräume & Galerieräume

Ausstellungsdauer: 16. 10. 2022 – 15. 10. 2023

Das privat geführte Museum Angerlehner gehört zu den wichtigen Orten für zeitgenössische Kunst in Österreich.

Die Sammlungsschau zum zehnjährigen Bestehen des Museums ermöglicht einen vertiefenden wie überraschenden Einblick in die vielfältigen Bestände österreichischer wie auch internationaler Kunst.

Rund 200 Werke von 127 Künstler:innen sind in der großen Ausstellungshalle sowie den Galerie- und Grafikräumen zu sehen.

Der Kunstleidenschaft des Privatsammlers Heinz Josef Angerlehner, seinem Gespür, seinen persönlichen Vorlieben und Interessen wird in der Schau bewusst Rechnung getragen.

Die von Kurator Günther Oberhollenzer gestaltete Ausstellung streicht die Besonderheiten der Sammlung Angerlehner heraus und ermöglicht interessante wie ungewöhnliche Dialoge zwischen den Kunstwerken – oft auch über eingeübte kunsthistorische Einordnungen hinweg. Individuelle Sichtweisen und persönliche Vorlieben werden selbstbewusst vorgestellt.

Thematische Klammern widmen sich relevanten Aspekten der Malerei wie Menschenbild und Naturlandschaft, Farbrausch und Abstraktion.

Zu sehen sind aber auch fotografische Wirklichkeiten, zeichnerische Bildwelten und skulpturale Positionen. Die Werkauswahl vermittelt in ihrer assoziativen Zusammenstellung viel vom einmaligen Charakter der Sammlung und lässt die Besucher:innen in wunderbare künstlerische Welten eintauchen.

Kurator der Ausstellung: Günther Oberhollenzer

Ein umfassendes Kunstbuch zur Ausstellung und dem 10jährigen Bestehen des Museum Angerlehner erscheint im Frühjahr 2023.

Der Ausnahme-Sammler:

Heinz Josef Angerlehner wurde 1943 in Wels geboren.

Er war leitender Angestellter in verschiedenen Maschinenbau- und Industriefirmen. 

1980 gründete er sein eigenes Unternehmen, die FERRO-Montagetechnik (FMT). 

Fast drei Jahrzehnte lang leitete er seine Firma mit großem Erfolg. Für seine Verdienste erhielt Kommerzialrat Heinz J. Angerlehner zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa:

Im Jahr 2007 legte KommR Heinz J. Angerlehner die operative Geschäftsführung zurück und widmete sich von da an verstärkt seiner Leidenschaft für Kunst. 

2009: Erwerb der FMT-Liegenschaft mit Büro und Hallenkomplex und die Gründung des Museum Angerlehner in Thalheim. 

2010 – 2013: Planung und Bau des Museums und der Stege über Traun und Aiterbach. 

12. Sept. 2013: Eröffnung des Museums

Die Sammlung Angerlehner:

Im Mittelpunkt des Museums steht die in etwa 40 Jahren aufgebaute Sammlung Angerlehner mit ihren rund 3.000 Kunstwerken.

Einen besonderen Schwerpunkt der Sammlung nimmt die österreichische Malerei in ihrer Entwicklung der letzten 50 Jahre ein.

Große Namen dieser Kunstentwicklung finden sich ebenso vertreten wie junge Positionen. Skulpturen, grafische Werke und künstlerische Fotografie vervollständigen die Sammlung.

Freund:in des Museum Angerlehner:

Hier können Sie Freund:in des Museum Angerlehner werden.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz (ist dort auch Rektor), arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater  und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ), ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet und ist Mitglied der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung sowie im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien

Museum Angerlehner:

https://www.youtube.com/@museumangerlehner5080/videos

https://www.youtube.com/@museumangerlehner5080

Feder & Stein – Ai Khoan TRAN & Peter Affenzeller präsentieren Zauberhaftes und Bodenständiges

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung:

Feder & Stein

Ai Khoan TRAN & Peter Affenzeller

präsentieren Zauberhaftes und Bodenständiges

Mittwoch, 23. November, 19:30 Uhr, Wimmer Medienhaus, Wels, Stadtplatz 41/3. Stock

Begrüßung:                 Ing. Andreas Cuturi, MAS

Laudator:                    Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Eröffnung:                  Dr. Horst König, GF Rukapol

Zu sehen ist die Ausstellung bis Freitag, 30. Dezember, 12.00 Uhr

Mo bi Do 08.00 – 12.00 & 14.00 bis 16.45 Uhr

Fr 08.00 bis 12.00 Uhr

oder nach Vereinbarung unter khoan.tran@liwest.at oder p.affenzeller@nachrichten.at

Da ich diese sehr interessante und spannende Ausstellung eröffnen darf, habe ich die beiden Künstler gebeten, sich selbst kurz vorzustellen:

Ai Khoan:

Ich heiße Ai Khoan – 爱群 – aus dem Chinesischen übersetzt, bedeutet es dem Sinn nach „die Liebe zum Menschen“ 

Das Malen habe ich schon in meiner Jugend für mich, als eine mir entsprechende Ausdrucksform entdeckt.

Ich bin im Alter von 5 Jahren mit meiner Familie von Vietnam nach Österreich gekommen. Meine damalige Deutsch Förderlehrerin hat alles was sie mir erzählte mit kleinen Zeichnungen untermalt. Diese kreative Form der Übermittlung hatte mich sehr begeistert und gefördert, sodass der Spracherwerb sehr einfach gelang. 

Diese Zeit hatte mich sehr geprägt und auch meine Lust an der kreativen Darstellung geweckt.  

Ich bin überzeugt, dass jegliche Art von Kreativität unsere kognitiven Fähigkeiten positiv fördern, entwickeln und manchmal uns sogar zu Höchstleistungen animieren kann.

Ich liebe es, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mich buchstäblich auf das Wesen einzulassen und in meinen Bildern zu wecken.

Die Tuschemalerei habe ich als Ausdrucksform für meine kreative Sprache entdeckt. 

Mit wenigen, mutigen jedoch gezielten Strichen meine Aussage zu treffen. Das ist mein Wunsch an meine Malarbeiten und auch mein Ziel.   

„Bilder sind Kurzgeschichten von der Seele“ 

Ai Khoan TRAN

Lederergasse 43, 4020 Linz

0699 19276972 , Email: khoan.tran@liwest.at

Peter Affenzeller:

Journalist seit mehr als 35 Jahren, geboren 5.3. 1965,

Keinerlei künstlerische Ausbildung, sondern eher über die handwerkliche Seite zu dem Hobby einer „Stein-Gestaltung“ gekommen:

Mich haben Steine, Mineralien und natürlich auch Gold immer schon fasziniert,

ich habe viele Stunden beim Bergwandern mit Mineralien- und Fossiliensuche verbracht

Irgendwann vor sechs Jahren entstand aus einer Spielerei heraus das erste Blumen-Ornament auf einem Stück Kalkstein, noch sehr grob mit der Flex geschnitten…aber die Idee hat mich nicht mehr losgelassen und so musste ein besseres Werkzeug her: ein Gravierer mit Wolfram-Fräsköpfen

Damit waren jetzt genauere, feinere Linien möglich, nicht wirklich künstlerisch, eher kunsthandwerklich und anfangs noch in den Stein graviert, ohne Vergoldung.

Die entstand aus dem Wunsch, die Motive besser sichtbar zu machen, hervorzuheben und vielleicht auch den zeitlosen Wert dieser Arbeit ein wenig zu betonen…Gold hält extrem lange, sein Glanz fasziniert die Menschen nicht ohne Grund immer schon.

Meine Motivation für diese Arbeit an sich ist vermutlich aus meinem Beruf als Journalist entstanden: Mein Leben lang schreibe ich sehr flüchtige Geschichten, gedruckt auf Papier, das schnell im Altpapier-Container landet…extrem vergänglich, nichts davon bleibt.

Die Steine verleihen mir Ruhe, Zeitlosigkeit: Schon die Natur braucht Jahrtausende, Um sie zu formen…aus Bruchstücken vielleicht in Flüssen rund geschliffene große Kiesel zu machen, ihre Oberfläche zu glätten.

Ich sehe oft schon beim Finden im Flussbett in einem Stein ein Motiv, das zu ihm passen könnte…und manchmal liegt einer wochen- und monatelang herum und dann erst zeigt sich, was er auf seiner Oberfläche tragen möchte.

Die Arbeit selbst verleiht mir Ruhe, dauert lang, ist mühsam und fordert extrem viel Konzentration…aber dabei kann ich den Stress des Redaktions-Alltags perfekt ausblenden, ganz im Moment leben, nur das Bild am Stein sehen und wie es wächst. Das Vergolden mit einer goldfarbenen Legierung oder auch mit echtem Gold ist so etwas wie eine Wiedergeburt für Stein und Motiv, dann erst ist er perfekt, fertig.

Ich habe inzwischen sicher mehr als 100 Steine bearbeitet, ungefähr 30 davon verkauft, manche auch auf Wunsch für Menschen angefertigt, die jemand eine Freude machen oder sie als Gedenken an Verstorbene aufbewahren wollten.

In den Motiven wiederholen sich einfache Konturen, aus der Natur oder aus verschiedenen Kulturkreisen in Form von Glückssymbolen: der keltische Glücksknoten, die Triskele, aber auch das Yin-Yang-Symbol der fernöstlichen Kulturen.

Manche Steine tragen ihr Bild schon so deutlich in sich, dass sie auch nur noch ein wenig Vergoldung brauchen, um zum Beispiel einen Wasserfall oder eine aufgehende Sonne zu zeigen, die eigentlich immer schon da war, angedeutet, und nur noch sichtbar gemacht werden musste.

Die Schwere und Zeitlosigkeit des Steins im Kontrast zur leichten Vergänglichkeit von Papier: Das ist der Kontrast, der mich an dieser kunsthandwerklichen Arbeit so fasziniert. Dass diese Steine immer noch da sein werden und man die Gravuren immer noch sehen und tasten kann, lange nachdem wir alle nicht mehr auf der Welt sind…das hat etwas tröstliches, Beruhigendes.

Linz, am 2.11.2022,

Peter Affenzeller

Ernst Ulrich von Weizsäcker – erster Träger der von der Europäischen Akademie der Wissenschaften verliehenen Paul Crutzen Medaille

Salzburg, 2. Juli, 16:00 Uhr,Große Universitätsaula Salzburg, Max-Reinhardt-Platz, Salzburg

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste konnte nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause wieder eine Festsitzung unter reger Beteiligung ihrer international tätigen Professorinnen und Professoren abhalten.

Neben der Amtseinführung der neuen Mitglieder stellte die Verleihung der Paul-Crutzen-Medaille durch

Prof. Dr. Klaus Mainzer, Präsident der Akademie,

Prof. Dr. Dr.h.c. Felix Unger, Gründungs- und Ehrenpräsident der Akademie,

Dr.h.c. Ulrich Kubinger, Gründer und Eigentümer der VTA Gruppe,

an

Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Ernst Ulrich von Weizsäcker

dar.

Die 1990 von Kardinal Franz König, Rektor Prof. Nikolaus Lobkowicz und Prof. Felix Unger gegründete Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste:

  • ein transnationales und interdisziplinäres Netzwerk,
  • welches mittlerweile mehr als 2.000 renommierte Wissenschaftler, Künstler und Geistliche,
  • darunter 32 Nobelpreisträger/innen,
  • im Jahr 2020 hatte Prof. Emmanuelle Charpentier den Chemie-Nobelpreis, im Jahr 2021 Prof. Klaus Hasselmann den Nobelpreis für Physik erhalten,
  • weltweit verbindet,

nimmt gesellschaftspolitische Verantwortung wahr und hat sich unter anderem vorgenommen mitzuhelfen, den Klimawandel und globale Pandemien zu bewältigen.

Ein sichtbares Zeichen dieses so wichtigen gesellschaftlichen Engagements der Akademiemitglieder ist die Verleihung der Paul Crutzen Medaille.

Diese Medaille ist dem großen Namensgeber Nobelpreisträger Professor Dr. Paul Josef Crutzen gewidmet.

Professor Paul Josef Crutzen (geb. am 03. 12. 1933 in Amsterdam und verstorben am 28. 01. 2021) war Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und erhielt 1995 den Nobelpreis für Chemie insbesondere für seine Studien zur Erdatmosphäre und des Erdklimas. Prof. Crutzen war zeitlebens ein Mahner vor der Klimakatastrophe und appellierte immer wieder an die Politik hier endlich zu handeln und eine sinnvolle Klimapolitik zu betreiben.

Mit der Ausgestaltung der Paul Crutzen Medaille wurde der berühmte ungarische Bildhauer Prof. István MADARASSY aus Budapest beauftragt.

Stifter der Paul Crutzen Medaille der Europäischen Akademie der Wissenschaften ist der oberösterreichische Chemiker und Umweltpionier Ing. Dr.h.c. Ulrich Kubinger, Gründer und Eigentümer der VTA Gruppe.

Fünf Professorinnen und Professoren (von Seiten der Akademie: Prof. Dr. Dr.h.c. Felix Unger, Prof. Dr. Wolfram Mauser, Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c.mult. Peter A. Wilderer, Prof. Dr. Kristin De Troyer und vom Stifter nominiert: Prof. Dr. Dr. Martin Stieger) konnten in zwei Sitzungen aus vier hochrangig Nominierten Herrn Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker einstimmig als ersten Träger der Paul Crutzen Medaille auswählen.

Der Ausgezeichnete Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Ernst Ulrich von Weizsäcker nahm die hochverdiente Auszeichnung nicht nur erfreut an, er machte in seinem Festvortrag „Das Anthropozän entpuppt sich als Albtraum. Aber Paul Crutzen hat ihm einen Namen gegeben“ auch unmissverständlich klar, vor welchen dramatischen Herausforderungen unser Planet steht und wie wir diesen begegnen könnten.

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, international bekannter Umweltwissenschaftler und langjähriger Co-Präsident des Club of Rome erhielt nun genau 50 Jahre nach dem aufrüttelnden Club of Rome Bericht:Die Grenzen des Wachstumsdie von Dr. Ulrich Kubinger gestiftete Paul Crutzen Medaille.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 
hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz, ist dort auch Rektor, arbeitet für VIS – Vienna International Studies , die Österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe (OGB), das IHM Institut für Heath Management sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ) und ist als sachverständige Person der NKS-Koordinierungsstelle für den NQR in Österreich gelistet