Archiv der Kategorie: Bildung

Österreich: Hochschulen stellen leider oft sehr mangelhafte Diploma Supplemente aus

Da ich für mehrere Bildungseinrichtungen tätig bin, halte ich täglich rund ein Dutzend Abschlussurkunden in Händen. Natürlich auch die dazu gehörigen Diploma Supplemente.

Sehr ärgerlich dabei, dass viele Hochschulen, gleichwohl ob Universitäten oder Fachhochschulen, die Diploma Supplemente mangelhaft ausfüllen.

Insbesondere wird bei Diploma Supplementen nach Hochschul- oder Universitätslehrgängen auf Masterniveau recht oft verschwiegen, dass damit keine Promotionsberechtigung verbunden ist.

Hier der Hinweis des Ministeriums (Ausfüllhilfe) zu Punkt 5.1.:

Geben Sie an, ob die Qualifikation im Herkunftsland normalerweise den Zugang zu weiteren akademischen und/oder beruflichen Studien eröffnet, insbesondere zu bestimmten Qualifikationen oder Niveaus, z.B. Zugang zu Doktoratsstudien im betreffenden Land oder in der betreffenden Einrichtung. Ist das der Fall, geben Sie die Noten oder Standards an, die erreicht werden müssen, um den Aufstieg zu ermöglichen

Mir ist klar, dass das für die Anbieter unangenehm ist, hier die – trotz absolviertem Masterlehrgang – fehlende Promotionsreife deutlich zu machen, aber der Europäische Hochschulraum verlangt ein richtiges, nichts verschweigendes und aussagekräftiges Diploma Supplement.

Das Diploma Supplement (Anhang zum Diplom) ist ein europaweit genormtes Zusatzdokument mit einheitlichen Angaben zur Beschreibung von Hochschulabschlüssen.

Es soll sowohl national als auch international die Bewertung und Einstufung von akademischen Abschlüssen für Studien- und Berufszwecke erleichtern.

Das Diploma Supplement wurde 1996 bis 1998 ausgehend von Vorarbeiten der UNESCO und des Europarates in einer gemeinsam Arbeitsgruppe mit der Europäischen Kommission entwickelt. Seit dem Jahr 2005 ist es auch ein Teil von Europass, einer Initiative europäischer Staaten zur internationalen transparenten Dokumentation arbeitsmarktrelevanter Qualifikationen und Kompetenzen. Zuletzt wurden im Jahr 2018 bei der Bologna-Ministerkonferenz in Paris weitere Aktualisierungen und Korrekturen vorgenommen (Revised Diploma Supplement).

In Österreich sind die Ausstellung und Inhalte des Diploma Supplements seit dem Jahr 2022 für alle Hochschul-Sektoren in der Universitäts- und Hochschulstatistik- und Bildungsdokumentationsverordnung, kurz: UHSBV, geregelt.

Ausfüllhilfen:

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: viel Neues – nicht nur Gutes – im neuen Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Hochschulgesetz 2005, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, das Fachhochschulgesetz und das Privathochschulgesetz geändert werden

Auf einen die Fachhochschulen in Österreich grob benachteiligenden schweren redaktionellen Fehler bei der Umsetzung des Hochschullegistikpakets habe ich schon einmal hingewiesen.

Leider wird dieser Fehler – oder ist es Absicht? – im derzeit zur Begutachtung versandten Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Hochschulgesetz 2005, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, das Fachhochschulgesetz und das Privathochschulgesetz geändert werden:

Ministerialentwurf

nicht behoben.

Der § 9 FHG bleibt in der grob benachteiligenden Formulierung (vgl. § 56 UG) unverändert. Dabei würde ein Satz – in § 9 (2) FHG eingefügt: „Diese Hochschullehrgänge sind ordentlichen Bachelorstudien und ordentlichen Masterstudien gleichwertig und berechtigen nach Maßgabe der weiteren gesetzlichen Bestimmungen zur Zulassung zu ordentlichen Masterstudien und Doktoratsstudien“ und die entsprechend korrelierende Adaptierung des § 6 im Abs. 4 FHG diese unverständliche Benachteiligung aller außerordentlich Studierender an Österreichs FH’s beenden.

Interessante weitere Details im Ministerialentwurf:

Hochschulen für Angewandte Wissenschaften:

Es kommt die Möglichkeit Fachhochschulen künftig als Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bezeichnen zu können.

Keine Hochschulreife für außerordentliche Bachelorstudien nötig:

Interessant auch, dass die Zulassungsvoraussetzung „allgemeine Hochschulreife“ oder „allgemeine Universitätsreife“ bei den außerordentlichen Bachelorstudien fallen soll und hier eigene Zugangsvoraussetzungen in den a.o. Bachelorstudien geregelt werden können.

Der Unterschied „Zulassung“ und „Zugang“ wird im Ministerialentwurf im übrigen auch präzisiert und „Qualifikation“ durch „Kompetenz“ ersetzt.

Neue akademische Grade in der Weiterbildung:

Es gibt als neue akademische Grade, die nach erfolgreich abgeschlossenen a.o. Bachelor- und Masterstudien verliehen werden können:

  • Bachelor of Engineering – BEng (CE) – und
  • Master of Engineering – MEng (CE).

Akademische Grade aus Groß Britannien wieder eintragbar:

Spannend finde ich auch, dass die akademischen Grade aus Groß Britannien – diese waren nach dem BREXIT ja nicht mehr in die öffentlichen Urkunden einzutragen – nun doch wieder eingetragen werden können, weil im § 88 UG neu die Eintragbarkeit auf akademische Grade aus „ehemaligen Vertragsparteien des EU-Beitrittsvertrages“ erweitert wird.

Die Meldung ausländischer Studien in Österreich wird verschärft und und und ..

Ich werde mich also gelegentlich hier im Blog zu weiteren geplanten Neuerungen melden.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: Die Donauuniversität Krems und das BFI OÖ starten eine strategische Kooperation

Die Donauuniversität Universität für Weiterbildung Krems – und die BBRZ (Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum)-Gruppe des BFI OÖ – Berufsförderungsinstituts Oberösterreich – starten eine strategische Kooperation.

Ausgangspunkt dafür ist die Übernahme der Geschäftsführung des BFI OÖ durch DUK-Prof. Stefan Oppl.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Oppl, MBA ist seit 2019 Professor für technologiegestütztes Lernen an der Universität für Weiterbildung Krems und widmet sich als Leiter des Departments für Weiterbildungsforschung und Bildungstechnologien und Dekan der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen und -studien für Berufstätige.

Ab 1. März 2024 übernimmt er zusätzlich die Geschäftsführung des BFI Oberösterreich und die Leitung des strategischen Geschäftsbereichs „Berufliche Bildung“ der BBRZ-Gruppe.

Dieser Brückenschlag bildet den Auftakt für eine strategische Kooperation zwischen der Universität für Weiterbildung Krems und der BBRZ-Gruppe, die zahlreiche neue Möglichkeiten für attraktive und durchlässige Bildungspfade und für die Qualitätsentwicklung der beruflichen Bildung, Rehabilitation und Integration in Österreich eröffnet.

Die zukünftige Zusammenarbeit der Universität für Weiterbildung Krems und der BBRZ-Gruppe geschieht vor dem Hintergrund einer sich immer rascher wandelnden Arbeitswelt. Lebensbegleitendes Lernen und bedarfsgerechte Weiterentwicklung sind unabhängig von Bildungsabschluss und individuellen Rahmenbedingungen die Mittel der Wahl, um in diesem dynamischen Umfeld zufrieden und handlungsfähig zu bleiben. Sowohl die Unternehmen der BBRZ-Gruppe als auch die Universität für Weiterbildung Krems verstehen sich in diesem Sinne als Begleiterinnen auf dem Lebens- und Bildungsweg und entwickeln individuelle Lern- und Entwicklungsperspektiven, passend zu den jeweiligen Lebenssituationen der Menschen.

Mehr zu über diese Kooperation finden Sie hier.

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Berufliche Abschlüsse für akademische Anschlüsse nützen – Malta lebt den Europäischen Qualifikationsrahmen – mit der Befähigungsprüfung, dem Meisterbrief, der Ingenieurs-Qualifikation, als DGKP ……. direkt in das MBA-Studium einsteigen

Mit einer auf NQR/DQR/EQRNiveau VI eingestuften Qualifikation kann man in manchen deutschen Bundesländern und auch in einigen anderen Ländern der Europäischen Union direkt in ein Masterstudium einsteigen.

Diese Möglichkeit – noch dazu berufsbegleitend im Fernstudium – bietet eine Hochschule im EU-Mitgliedsland Malta an.

Unterrichtssprachen dabei sind Deutsch oder Englisch und eröffnet dieses Programm daher vielen Berufspraktikern ein zeit- und ortsunabhängiges Studium neben Beruf und Familie – und das in deutscher Sprache.

Alle Informationen zu diesem Programm finden Sie hier

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktoratsstudium in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

Man kann über VIS neben den akademischen Studien oder Lehrgängen auch Nano Degrees, also sehr kurze, in sich abgeschlossene Lehrgänge in Fernlehre absolvieren.

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Baden-Württemberg: Bewerbungsstart für Forschungspreise 2024

Mit den Forschungspreisen 2024 zeichnet das Land erneut führende Forscherpersönlichkeiten und mutige, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Exzellente Forschung und mutige Wissenschaft sind essentiell für die Innovationskraft des Landes. Einreichungsfrist ist der 1. März 2024.

Mit dem renommierten Landesforschungspreis und dem im Jahr 2016 erstmals ausgelobten Preis für mutige Wissenschaft wird Baden-Württemberg in diesem Jahr wieder herausragende Forscherpersönlichkeiten würdigen. Die Auszeichnung für Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung ist mit je 100.000 Euro dotiert – der baden-württembergische Landesforschungspreis ist damit der bundesweit höchstdotierte Forschungspreis eines Landes. Er wird alle zwei Jahre verliehen, ebenso wie der im Jahr 2016 eingeführte, bundesweit einmalige Preis für mutige Wissenschaft. Dieser richtet sich speziell an junge, exzellente Forscherinnen und Forscher und ist mit 30.000 Euro dotiert.

Forscherinnen und Forscher, die mit ihren wegweisenden Erkenntnissen neue Horizonte eröffnen, die bekannte Pfade verlassen und dabei auch das Risiko eingehen zu scheitern, sind essentiell für die Innovationskraft unseres Landes. Deshalb honorieren wir exzellente Forschung ebenso wie den Mut, den es braucht, um außergewöhnliche Ansätze beharrlich, auch gegen Widerstände zu verfolgen. Wissenschaft lebt von mutigen Forscherinnen und Forschern – wir werben für mehr Risikobereitschaft“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.

Landesforschungspreis

Der Landesforschungspreis ehrt seit 1989 herausragende wissenschaftliche Leistungen aller Disziplinen. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der Biologie über die Philologie bis zur Finanzwissenschaft. Als höchstdotierter Forschungspreis eines Bundeslandes werden jeweils 100.000 Euro an eine Forscherin oder einen Forscher aus der Grundlagenforschung und eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus der anwendungsbezogenen Forschung vergeben.

Preis für mutige Wissenschaft

Mit dem Preis für mutige Wissenschaft unterstützt das Land junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Mut im Denken und Handeln beweisen, unkonventionelle Ansätze verfolgen oder auf Umwegen herausragende Forschungsleistungen erbracht haben. Der mit 30.000 Euro verbundene Preis soll ein Signal dafür setzen, wie sehr innovative Wissenschaft davon lebt, dass Forscherinnen und Forscher auch Rückschläge oder Scheitern in Kauf nehmen – und wie wichtig die Bereitschaft zum Risiko ist.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Ausschreibung des Landesforschungspreises und des Preises für mutige Wissenschaft des Landes Baden-Württemberg 2024 (PDF)

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine solche Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: Bezeichnung „Befähigte/Befähigter“ (Bef.) nach erfolgreich absolvierter Befähigungsprüfung?

Jüngst erreicht mich folgende Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dr. Stieger!

Ich wurde durch Zufall auf Ihren Blog aufmerksam.

Ich habe zwei Befähigungsprüfungen abgelegt (Immobilienmakler, Immobilienverwalter) und bin Einzelunternehmer, mir ist daher die Bezeichnung „staatlich anerkannt“ möglich.

Sie schreiben, dass man gegebenfalls den Zusatz „Bef.“ verwenden könnte.

Darf ich vor meinem Namen als Unternehmer z.B. Bef. N. N. schreiben?

Meine Antwort:

Grundsätzlich dürfen Sie sich auf Grund Ihrer Befähigungsnachweise als „staatlich geprüft“ bezeichnen und auch die entsprechenden Gütesiegel führen.

Eine dem – auf Grund einer Novelle zur Gewerbeordnung vom 08. Juli 2020 nach erfolgreich absolvierter Meisterprüfung – eintragungsfähigen Meister- und Meisterinnentitel (z.B. „Mst.“, „Mst.in“ oder „Mstin“) entsprechende Bestimmung für erfolgreiche Absolvent:innen einer Befähigungsprüfung gibt es leider noch nicht.

Daher kann die Eintragung des Titels Befähigter/Befähigte (Bef.) in amtlichen Urkunden (z.B. Reisepass, Führerschein, Personalausweis …) nicht erfolgen.

Gegen eine Verwendung – wie von Ihnen angefragt – ist allerdings nichts einzuwenden, da es bislang keinen Bezeichnungsvorbehalt für „Befähigte“ in Österreich gibt und Sie ja eine oder sogar mehrere Befähigungsprüfungen (Niveau NQR 6) abgelegt haben.

In Deutschland findet sich z.B. eine rechtliche Definition von „befähigten Personen“ in § 2 Absatz 7 der Betriebssicherheitsverordnung

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Baden-Württemberg: Landeslehrpreis 2023 vergeben

Foto:  Astrid Untermann; arch.kit.edu; Torben Nuding

Lehrende an der Hochschule Esslingen, am Karlsruher Institut für Technologie KIT und an der Universität Konstanz werden mit dem Landeslehrpreis 2023 ausgezeichnet. Sie verbinden neue, teilweise auch mutige didaktische Formate mit herausragender fachlicher Expertise.

Begeisternd und motivierend: Lehrende an der Hochschule Esslingen, am Karlsruher Institut für Technologie KIT und an der Universität Konstanz werden mit dem Landeslehrpreis 2023 ausgezeichnet. „Mit innovativen Ansätzen in der Lehre gewinnen die Preisträgerinnen und Preisträger die Studierenden für wichtige Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Transformation. Sie verbinden neue, teilweise auch mutige didaktische Formate mit herausragender fachlicher Expertise“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger baut das Land auch auf das Votum von Studierenden. Die Preise werden offiziell am 7. Februar 2024 in Stuttgart verliehen. Dabei werden auch die Konzepte vorgestellt.

Ich bin sehr froh, dass wir in Baden-Württemberg viele engagierte Professorinnen, Professoren und Lehrende haben, die sich mit spannenden Formaten für ein gutes Studium einsetzen“, sagte Petra Olschowski. „Dafür spricht auch die große Zahl an Bewerbungen, die eingereicht worden sind.“ Der Landeslehrpreis wurde 2023 erstmals in drei Kategorien verliehen: Klimaschutz, Innovation/Transformation und MINT-Fachkräfte. Er ist verbunden mit einem Preisgeld von jeweils 50.000 Euro, das zweckgebunden der Lehre zugutekommen soll.

Mit dem Landeslehrpreis würdigt das Ministerium die Arbeit und das Engagement herausragender Persönlichkeiten und Projekte an den Hochschulen des Landes. Zugleich unterstreicht der Landeslehrpreis den hohen Stellenwert der Lehre an den Hochschulen in Baden-Württemberg.

Die Landeslehrpreise haben eine außerordentlich große Bedeutung auch als inspirierende Best-Practice-Beispiele für andere Lehrende. Bereits die Vielzahl an Bewerberinnen und Bewerbern zeigt, was für großartigen Ideen zur laufenden Qualitätssteigerung an den Hochschulen beitragen“, betonte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Besonders freut mich, dass wir in diesem Jahr neben herausragenden Lehrpersönlichkeiten auch ein von Studierenden initiiertes interdisziplinäres Programm zu Nachhaltigkeit auszeichnen. Ich beglückwünsche alle Preisträgerinnen und Preisträger herzlich.“

Preisträgerinnen und Preisträger des Landeslehrpreises 2023

Kategorie: MINT-Fachkräfte

Prof. Dr. rer. nat. Tobias Heer, Dekan der Fakultät Informatik und Informationstechnik an der Hochschule Esslingen.

Mit herausragendem Engagement und einem ganzheitlichen didaktischen Ansatz ist es Prof. Dr. Tobias Heer gelungen, die Qualität der Lehre im Fachbereich Bereich Informatik und Informationstechnik enorm zu verbessern. Die künftigen Fachkräfte im IT-Bereich motiviert Prof. Heer mit einer praxisorientierten Laborinfrastruktur für IT-Sicherheitstests und simulierten Hackerangriffen sowie freiwilligen Zusatzangeboten wie die Hacking-AG, die von den Studierenden sehr gut angenommen werden. Im Rahmen seines Engagements hat Prof. Heer nicht nur die digitale Lehre an der Hochschule Esslingen entscheidend vorangetrieben, sondern auch den neuen Bachelor-Studiengang „IT-Sicherheit“ erfolgreich etabliert.

Sein herausragendes persönliches und fachliches Engagement geht weit über das hinaus, was man gemeinhin als „Lehrverpflichtung“ bezeichnet. 2020 wurde er an die Hochschule Esslingen berufen. Innerhalb von nur drei Jahren hat Prof. Dr. Heer eine Vorreiterrolle in der Entwicklung digitaler Lehrangebote eingenommen. In seinem Fachbereich ist es ihm gelungen, innovative Lehrkonzepte für das Masterprogramm „Angewandte Informatik“ und den Bachelor-Studiengang „Softwaretechnik“ zu konzipieren sowie den komplett neuen Bachelor-Studiengang „IT-Sicherheit“ zu akkreditieren.

2022 wurde er – auch aufgrund des starken Votums der Studierenden – mit dem internen Lehrpreis der Hochschule Esslingen ausgezeichnet. Seit 2023 ist er Dekan der Fakultät Informatik und Informationstechnik.

Das Ziel meiner Lehre und meiner Angebote an die Studierenden ist es, eine möglichst praktische Ausbildung zu ermöglichen, die den Studierenden sowohl die nötigen Grundlagen mitgibt, sie jedoch auch befähigt, diese praktisch anzuwenden, sich neuen Problemen zu stellen und sie mit anderen im Team zu lösen“, sagt Prof. Dr. Tobias Heer. Seinem Ansatz, Studierende in einem hochtechnologischen Feld wie der Informatik möglichst praxisnah auszubilden, liegen zwei Leitgedanken zugrunde: Der eine stammt von der Reformpädagogin Maria Montessori und lautet: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Der zweite Leitgedanke, den Heer beherzigt, ist: „Herausforderungen gemeinsam mit Freude begegnen“.

Diese Leitgedanken stehen nicht nur auf dem Papier, sie spiegeln sich in allen Lehrformaten und -angeboten von Prof. Dr. Heer wider. So handelt es sich etwa bei den Vorlesungen „Angewandte Kryptografie“ und „Netzwerksicherheit“ um eine Mischung aus Vortrag, Zeichnungen, Rechnungen und Diskussion sowie vertiefender und praktischer Übung. Ob hybrid, digital oder in Präsenz – die Studierenden werden aktiv eingebunden. Dass in diesem aktivierten Umfeld auch das Engagement der Studierenden über die Erfüllung des vorgegebenen Studienplans hinausgeht, zeigt die rege Teilnahme an freiwilligen Zusatzangeboten. Dazu gehört zum Beispiel die außercurriculare „Hacking AG“ – eine wöchentliche Abendveranstaltung, bei der Studierende in lockerer Atmosphäre an die Themen der offensiven Sicherheit herangeführt werden.

Mit dem Preisgeld soll im Bereich IT-Sicherheit eine „Cyber Range” aufgebautwerden, in der Studierende gemeinsam in Teams an realistischen Firmennetzwerken Angriffs- und Verteidigungsübungen durchführen können. Das Projekt soll als Open Source auch anderen Hochschulen oder Firmen zur Verfügung gestellt werden, um die praxisnahe Ausbildung im Bereich der IT-Sicherheit nicht nur an der Hochschule Esslingen, sondern auch darüber hinaus zu unterstützen.

Kategorie: Innovation/Transformation

Tenure-Track-Professor Moritz Dörstelmann, Professor für Digital Design and Fabrication (DDF) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Gründungsgesellschafter der FibR GmbH.

Im Zentrum der Forschung und Lehre von Prof. Moritz Dörstelmann steht die Frage, wie mithilfe digitaler Entwurfs- und Fertigungstechnologien kreislauffähiges und ressourcenschonendes Bauen, auch mittels Lehm und Weiden, ermöglichen werden kann. Damit leistet er einen wertvollen Beitrag zur Transformation des Bauwesens als gesellschaftlich relevante Antwort auf Herausforderungen durch die Klima-, Ressourcen- und Energiekrise. Die Potenziale einer solchen Transformation vermittelt er in seinen innovativen Lehrveranstaltungen auf ebenso visionäre wie praxisnahe Weise.

An der Schnittstelle zwischen anwendungsrelevanter akademischer Forschung und forschungsorientierter industrieller Praxis beschäftigt sich Prof. Dörstelmann mit der Frage, wie man über digitale Entwurfs- und Fertigungsverfahren in Verbindung mit natürlichen Materialien einen bedeutsamen Beitrag zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs im Bauwesen leisten kann. Sein Bauunternehmen FibR realisiert ressourceneffiziente Faserverbund-Leichtbaustrukturen als Tragwerke, Fassaden und Innenräume in architektonischen Projekten durch computergestütztes Design und robotergestützte Fertigung im industriellen Maßstab.

Die Themen Innovation und Transformation sind bei Prof. Moritz Dörstelmann doppelt wirksam – in den Lehrinhalten genauso wie in den Lehrkonzepten. Die Lehrveranstaltungen an der Professur Digital Design and Fabrication (DDF) sind stets als interdisziplinäre Gruppenarbeit von Studierenden und Lehrenden der Architektur und anderer Fachrichtungen wie Informatik, Maschinenbau und Bauingenieurwesen konzipiert. Dabei werden explorative Konzeptentwicklung mit digitaler Transformation und anwendungsnaher Überprüfung im Experiment auf ebenso visionäre wie praxisnahe Weise verknüpft. Gemeinsam werden Lösungswege für komplexe Herausforderungen durch das Zusammenführen verschiedenster Expertisen und Arbeitsweisen entwickelt. Die Erkenntnisse fließen in eine ganzheitliche Betrachtung kreislauffähiger digitaler Bauprozesse ein. Auf diese Weise werden die Studierenden ermutigt und befähigt, die digitale Transformation des Bauwesens als gesellschaftsrelevanten Beitrag zur Bewältigung der Klima-, Ressourcen und Energiekrise voranzubringen.

Mit dem Preisgeld des Landesforschungspreises will Prof. Moritz Dörstelmann zwei innovationsorientierte Maßnahmen realisieren, von denen vor allem die Studierenden profitieren: Um ihnen die Potenziale robotischer Produktionsverfahren praxisnah zu vermitteln, sollen drei kleine kollaborative Roboter zum Einsatz in der Lehre angeschafft werden, die das digitale Baulabor der Professur DDF ergänzen. Als zusätzliche Motivation wird ein dotierter Innovationswettbewerb ausgelobt, in dem interdisziplinäre Studierendenteams ihre Ideen umsetzen und präsentieren können.

Kategorie: Klimaschutz

  • Barbara Ette, Referentin für Nachhaltigkeit in der Lehre, Stabsstelle Nachhaltigkeit
  • Gabriele Schaub, Referentin für Schlüsselqualifikationen am SQ-Zentrum der Universität Konstanz;
  • Anton Schwärzler, Student und wissenschaftliche Hilfskraft im studentisch geführten Green Office für den Bereich Nachhaltigkeit in der Lehre.

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren des Projekts „qualifikation N“ haben an der Uni Konstanz ein von Studierenden initiiertes Zertifikatsprogramm zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen erfolgreich umgesetzt. Das Lehr-Lern-Konzept der „qualifikation N“ ist explizit interdisziplinär ausgelegt und richtet sich an Bachelor- und Masterstudierende aller Fachrichtungen. Die Lehrangebote reichen von wissenschaftlichen Recherchen über fachübergreifende Projekte bis zu Einblicken in die gelebte Praxis.

Die „qualifikation N“ ist 2017 auf studentische Initiative an der Universität Konstanz entstanden. Die Grundidee: Ein studienbegleitendes Zertifikatsprogramm zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen, das Studierende darin unterstützt, entsprechende Kompetenzen zu entwickeln, die für das aktive Mitgestalten in einer sich verändernden und gefährdeten Welt notwendig sind. Bereits zum Wintersemester 2017/2018 legte das studentisch geführte Green Office den Grundstein für das Zertifikatsprogramm. Heute ist das Nachhaltigkeitsprogramm aus dem Lehrangebot der Universität Konstanz nicht mehr wegzudenken und gilt auch über die Grenzen der Universität hinaus als Vorbild.

Das Lehr-Lern-Konzept der „qualifikation N“ ist explizit interdisziplinär ausgelegt und richtet sich an Bachelor- und Masterstudierende aller Fachrichtungen. Ein Einstieg in die „qualifikation N“ ist laufend möglich; der Ablauf kann individuell von den Studierenden gestaltet werden. Diese Flexibilität erleichtert es Studierenden, das Zertifikatsprogramm nach ihren zeitlichen Ressourcen und inhaltlichen Interessen zu gestalten. Das Zertifikatsprogramm selbst basiert auf dem Dreiklang „Lernen – Umsetzen – Vernetzen“. Entsprechend werden im Modul „Lernen“ Nachhaltigkeitsseminare angeboten, die ein breites Themenspektrum abdecken. Im Modul „Umsetzen“ planen und realisieren die Studierenden ein eigenes Nachhaltigkeitsprojekt. Im Modul „Vernetzen“ ist der Besuch von zwei Netzwerktreffen mit außeruniversitären lokalen Netzwerkakteurinnen und -akteuren vorgesehen. Das Lehrprogramm bietet also geradezu ideale Bedingungen, um relevante Klima- und Nachhaltigkeitsthemen zu vermitteln und die Studierenden beim Transfer in die Praxis aktiv zu unterstützen.

All diese Aktivitäten der „qualifikation N“ werden gemeinsam von Barbara Ette (Stabsstelle Nachhaltigkeit), Gabriele Schaub (SQ-Zentrum) und Anton Schwärzler (Green Office) mit herausragendem Engagement vorangetrieben. Das Preisgeld soll für die Weiterentwicklung des Lehrprogramms verwendet werden, aber auch für Curriculumswerkstätten zum Thema „Nachhaltigkeit in der Lehre“ für die verschiedenen Fachbereiche. Zudem plant das Koordinationsteam, einen Projektfonds einzurichten, über den Studierende der „qualifikation N“ Mittel für die Realisierung ihrer Praxisprojekte beantragen können.

Landeslehrpreis

Der Landeslehrpreis wurde Mitte der 1990er-Jahre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Bislang wurden mehr als 400 Lehrende ausgezeichnet. Seit 2013 wird der Landeslehrpreis im Wechsel mit dem Landesforschungspreis alle zwei Jahre verliehen. Vorgeschlagen werden die Lehrenden sowie ihre Konzepte von den Hochschulen unter Einbeziehung der Voten der Studierenden. Über die Vergabe der Preise entscheiden mehrere themenspezifisch zusammengesetzte Jurys von Expertinnen und Experten außerhalb Baden-Württembergs sowie baden-württembergische Studierende.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine solche Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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Baden-Württemberg: Aufwärtstrend bei betrieblicher Weiterbildung setzt sich fort

 Foto © kasto – stock.adobe.com

Im Bereich der betrieblichen Weiterbildung hat sich der Aufwärtstrend nach dem Corona-Einbruch fortgesetzt. In Zeiten der Transformation ist Weiterbildung ein Schlüsselfaktor für die Zukunft der Betriebe. Das Land fördert die berufliche Weiterbildung auf vielfältige Weise.

Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat das Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. den Bericht „Betriebliche Fort- und Weiterbildung in Baden-Württemberg 2022“ veröffentlicht. Auf Grundlage des IAB‐Betriebspanels wird hierin die Weiterbildungsaktivität der Betriebe im Land analysiert.

Weiterbildung ist Schlüsselfaktor für die Zukunft der Betriebe

In Zeiten der Transformation ist Weiterbildung für Unternehmen und Beschäftigte das A und O. Besonders in Zeiten des Wandels ist sie ein Schlüsselfaktor für die Zukunft unserer Betriebe, für die Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit. Dass sich der Aufwärtstrend nach dem Corona-Einbruch auch im vergangenen Jahr fortgesetzt hat, zeigt, dass unsere Betriebe sich dessen bewusst sind“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der Anteil weiterbildungsaktiver Betriebe in Baden-Württemberg verzeichnete im 1. Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Anstieg um 13 Prozentpunkte auf 48 Prozent. Der Anteil lag damit wieder über dem bundesweiten Durchschnitt von 42 Prozent, nachdem er im ersten Halbjahr 2020 zwischenzeitlich darunterfiel. Trotz des beachtlichen Anstiegs konnte das Niveau aus dem Jahr 2019 (56 Prozent) vor der Corona-Pandemie noch nicht wieder erreicht werden.

Vielfältige Formen der Weiterbildung

Nach wie vor am häufigsten wurden für die betriebliche Weiterbildung externe Kurse, Lehrgänge und Seminare mit 84 Prozent genutzt. Dahinter folgt die Weiterbildung am Arbeitsplatz mit 68 Prozent, die zuletzt deutlich stärker genutzt wurde. Vorträge, Fachtagungen, Messeveranstaltungen und ähnliches liegen mit 57 Prozent beinahe gleichauf mit internen Kursen (56 Prozent).

Besonders auffällig ist die sprunghafte Zunahme selbstgesteuerten Lernens gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie. Lag der Anteil im Jahr 2019 noch bei 18 Prozent, stieg dieser um 28 Prozentpunkte auf 46 Prozent im Jahr 2022. Zurückgeführt werden kann dies unter anderem auf die stark gestiegene Nutzung von digitalen Weiterbildungsformaten während der Corona-Pandemie. Dieser Wandel zeigt sich besonders bei den Kleinst- und Kleinbetrieben.

Der Bericht zeigt auch, dass Menschen mit niedrigem Qualifikationsniveau weiterhin deutlich seltener an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen als Höherqualifizierte. Die Weiterbildungsquote der Frauen liegt, wie auch schon in den Jahren davor, leicht über jener der Männer.

Land fördert berufliche Weiterbildung auf vielfältige Weise

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die berufliche Weiterbildung im Land auf vielfältige Weise. So unterstützt das Ministerium Weiterbildungsteilnehmende durch Maßnahmen wie die Fachkursförderung, die Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) und die Meisterprämie. Gestärkt wird die berufliche Weiterbildung auch durch die Förderung des Netzwerks Fortbildung und der Regionalbüros, der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten sowie von innovativen Projekten. Das Wirtschaftsministerium pflegt und entwickelt zudem die zentrale Weiterbildungsplattform Fortbildung-BW. Insgesamt hat das Wirtschaftsministerium im Jahr 2022 rund 54 Millionen Euro in die berufliche Weiterbildung investiert.

Im Rahmen der gemeinsamen Weiterbildungsoffensive des Landes WEITER.mit.BILDUNG@BW führt das Wirtschaftsministerium eine Informations- und Werbekampagne für die berufliche Weiterbildung durch. Unter dem Slogan „Weiterbildung heißt in Baden-Württemberg THE CHÄNCE“ soll sie für die Weiterbildung sensibilisieren und über die damit verbundenen beruflichen und persönlichen Chancen informieren.

Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung: Kurzberichte

Weiterbildung an der Allensbach Hochschule Konstanz:

Zeit- und ortsunabhängige Weiterbildung im Fernstudium zur akademischen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse bietet die Allensbach Hochschule Konstanz an.

Schwerpunkte des Weiterbildungsangebots im Bereich „Management und Innovation“ an der Allensbach Hochschule sind das

  • Digital Business Management,
  • Gründungsmanagement,
  • Innovationsmanagement,
  • Projektmanagement für Fach- und Führungskräfte,
  • Prozessmanagement und Prozessoptimierung und
  • Wirtschafts- und Unternehmensethik.

Damit können Teilnehmende zahlreiche wesentliche Kompetenzen erlernen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung digitaler Technologien bietet beispielsweise das Modul Digital Business Management eine umfassende Schulung in der effektiven Nutzung digitaler Werkzeuge für den Unternehmenserfolg, während sich Gründungsmanagement auf die entscheidenden Fähigkeiten konzentriert, die für die Gründung und Leitung eines erfolgreichen Unternehmens erforderlich sind, einschließlich der Ideenvalidierung und Umsetzungsstrategien. Oder auch die Wirtschafts- und Unternehmensethik: Das ist ein Kurs, der die Bedeutung ethischen Handelns in der Geschäftswelt hervorhebt und Wege aufzeigt, soziale Verantwortung in den Geschäftsalltag zu integrieren.

Akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule wurde für ihr Lehrangebot und die digitalen Konzepte mehrfach ausgezeichnet.

Im Herbst 2023 wurde die Allensbach Hochschule von „Focus Business“ zum vierten Mal als „Top Anbieter für Weiterbildung“ (2020, 2022, 2023, 2024) sowie Anfang dieses Jahres als „Top Fernhochschule 2023“ von FernstudiumCheck.de und als „Exzellenter Anbieter 2023“ beim Vergleichsportal „Fernstudium Direkt“ ausgezeichnet.

Bei „Fernstudium direkt“ belegt die Hochschule im Segment „Fernhochschulen-DE“ den zweiten Platz. Ebenso hat die Allensbach Hochschule beim „Deutschland-Monitor“ – Bildungsanbieter“ die Auszeichnung „Beste Kundenzufriedenheit 2023“ im Segment der Fernhochschulen erhalten und ist Arbeitgeber der Zukunft.

Die Allensbach Hochschule gehört zudem zu Deutschlands Innovationschampions 2024 im Weiterbildungsbereich. Dazu wurde das private Weiterbildungsinstitut vom Magazin „FOCUS-Business“ gekürt.

Allenfalls auch interessant für Sie:

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Die Allensbach Hochschule:

https://www.youtube.com/@YouTubeProfessor/videos

Baden-Württemberg bringt Digitalisierung an den Schulen voran

© picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

Die Digitalisierung spielt auch im Bereich der Bildung eine immer größere Rolle. Die Digitalisierungsstrategie des Landes für die öffentlichen Schulen beinhaltet Ziele und Maßnahmen in vier zentralen Handlungsfeldern. Ein wichtiger Baustein ist die Digitale Bildungsplattform Schule@BW.

Nicht erst seit Corona wissen wir: Die Digitalisierung wird eine immer größere Rolle in der Bildung spielen. Dies bietet große Chancen. Der Einsatz digitaler Geräte und Programme im Unterricht ist richtig und wichtig: für die Qualität des Unterrichts, für die digitale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler sowie für das Lernen außerhalb des Unterrichts“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 5. Dezember 2023, in Stuttgart im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Das Kabinett hat beschlossen, dass die bestehende Digitalisierungsstrategie für öffentliche Schulen im Geschäftsbereich des Kultusministeriums angepasst werden soll. Die Strategie beinhaltet Ziele und Maßnahmen in vier zentralen Handlungsfeldern:

  • Infrastruktur und Ausstattung
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Lernen und Lehren
  • Prozesse und Organisation

Dazu gehört mit der Digitalen Bildungsplattform SCHULE@BW ein Werkzeug für den digital unterstützten Unterricht. Die Digitale Bildungsplattform ist modular aufgebaut und kann somit auch an zukünftige Anforderungen und Aufgaben angepasst werden. Schon jetzt werden einige Bausteine genutzt. Im Unterricht können zum Beispiel Moodle und itslearning eingesetzt werden. Moodle und itslearning sind sogenannte Lernmanagementsysteme, mit denen Unterricht digital unterstützt, geplant und durchgeführt werden kann. Neu dazu kommt nun der digitale Arbeitsplatz für Lehrkräfte. Damit erhalten erstmals alle Lehrkräfte eine dienstliche E-Mail-Adresse. Ziel ist es, nächstes Jahr alle Bausteine in einer Plattform zu bündeln. Die Pilotierung dafür war erfolgreich. Wenn alle Vertragsverhandlungen abgeschlossen sind, kann die Bildungsplattform bis zum Sommer 2024 in die Fläche gehen.

Schulen gestalten Wandel mit und nutzen pädagogische Möglichkeiten der Technik

Die Schulen gestalten den Wandel mit und nutzen die pädagogischen Möglichkeiten der Technik. Schülerinnen und Schüler können damit differenzierter und individueller gefördert werden. Dabei sind Lehren und Lernen in der digitalen Welt nicht nur eine Frage der Technologien, sondern auch der Pädagogik und Didaktik. Mit der Digitalen Bildungsplattform Schule@BW und der Digitalisierungsstrategie digital.LÄND legt die Landesregierung ein besonderes Augenmerk auf beide Aspekte“, so die Staatssekretärin im Kultusministerium, Sandra Boser.

Zeitgleich mit der technischen Ausstattung der Schulen und der Ausgestaltung von rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen müsse eine systematische digitalisierungsbezogene Schulentwicklung erfolgen. „Auch im digitalen Zeitalter gilt: Die Pädagogik führt und die Digitalisierung folgt. Nicht umgekehrt! Im Kern geht es darum, die jungen Menschen zu befähigen, ihr Leben in der digitalen Welt frei und selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. Das müssen unsere Schulen leisten können. Mit der Digitalen Bildungsplattform und unserer Digitalisierungsstrategie gehen wir die richtigen Schritte“, so Kretschmann.

Staatssekretärin Boser: „Mit der überarbeiteten Digitalisierungsstrategie geben wir unseren Schulen, der Schulverwaltung aber auch außerschulischen Partnern ein klares Bild, wie wir eine Kultur der Digitalität in der Schule schaffen und ausbauen wollen.“ Auch Künstliche Intelligenz (KI) werde hierbei eine wichtige Rolle spielen. Das Kultusministerium setze sich dafür ein, dass KI-Anwendungen wie ChatBots oder Bildgeneratoren als Lerngegenstand im Unterricht behandelt und perspektivisch auch als Hilfsmittel für den Unterricht eingesetzt werden. Staatssekretärin Boser: „Wir haben einen breiten pädagogischen und didaktischen Konsens, dass KI-gestützte Systeme nicht ersetzend, sondern vielmehr ergänzend-begleitend einzusetzen sind. Diese Möglichkeiten möchten wir im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nutzen.“

Mit Schulgesetzänderung rechtliche Grundlagen geschaffen

Schon vergangene Woche hatte die Landesregierung mit der Schulgesetzänderung die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um die Nutzung zeitgemäßer und sicherer digitaler Verfahren für Kommunikation, Information und Prozesssteuerung sicherzustellen. Damit habe die Landesregierung bereits einen ersten Meilenstein gesetzt. Boser: „Unsere Schulen haben jetzt Rechtssicherheit bei der Nutzung der Digitalen Bildungsplattform und dem Einsatz digitaler Medien, Lehr- und Lernformen.

Konkrete Projekte sind angelaufen. Ein Beispiel ist das Projekt „Robotik an der Grundschule“: Kinder werden dabei spielerisch mit Robotik vertraut gemacht und früh an die Digitalisierung herangeführt. Zusammen mit dem Landesmedienzentrum (LMZ) werden jährlich an 101 Grundschulen die dafür notwendigen Fortbildungen, die Technik und die Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Die teilnehmenden Schulen erhalten dafür Robotik-Sets, von denen die ersten noch 2023 ausgeliefert werden.

Vier zentrale Handlungsfelder

Die Digitalisierungsstrategie beinhaltet Ziele und Maßnahmen in vier zentralen Handlungsfeldern:

Handlungsfeld I: Infrastruktur und Ausstattung – Wir unterstützen die Schaffung der technischen Voraussetzungen

Die öffentlichen Schulen im Geschäftsbereich des Kultusministeriums erhalten mit der Digitalen Bildungsplattform Schule@BW geeignete technische, pädagogische und rechtssichere Anwendungen. Auch Modelle neuer Raumgestaltung und digitale Barrierefreiheit spielen eine Rolle.

Handlungsfeld II: Aus-, Fort- und Weiterbildung – Wir qualifizieren Schulleitungen und Lehrkräfte für die Digitalität

Auf dem Weg zu einer Kultur der Digitalität kommt den Schulleitungen und Lehrkräften die entscheidende Rolle zu. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Lehrerinnen und Lehrer im Land im Rahmen der Aus- und Fortbildung angemessen vorzubereiten. Die Qualifizierung soll sich an einem Referenzrahmen ausrichten. Die Fortbildungen für Lehrkräfte werden entsprechend angepasst. Bei der Ausbildung gilt es besonders, die Schnittstelle zu den Hochschulen im Blick zu behalten. Neben der Optimierung der Aus- und Fortbildung geht es auch darum, Lehrkräften niederschwellige, rechtssichere und einfach zu nutzende Tools an die Hand zu geben.

Handlungsfeld III: Lernen und Lehren – Wir verankern Digitalität strukturell und didaktisch-methodisch im Unterricht

In den Bildungsplänen der allgemein bildenden Schulen soll das Lernen in der digitalen Welt einen sichtbar größeren Stellenwert erhalten. Dazu gehört auch die verstärkte Integration von 3D, Robotik und die Nutzung von KI zur individuellen Förderung oder der beruflichen Orientierung. Dafür legen wir das Augenmerk fächerübergreifend noch stärker auf die etablierte Leitperspektive Medienbildung. Relevante Inhalte und zukunftsbezogene Fertigkeiten sollen von der ersten Klasse bis zum jeweiligen Schulabschluss in den unterschiedlichen Fächern durchgehend unterrichtet werden.
In der beruflichen Schule werden die Transformationsprozesse der Wirtschaft zum Thema und Schulen noch stärker zu Lernorten beruflicher Wirklichkeit von morgen.

Handlungsfeld IV: Prozesse und Organisation – Wir erleichtern schulische Prozesse, Information und Kommunikation

Schulen sollen verstärkt digitale Werkzeuge für den Informationsaustausch nutzen, etwa für Verwaltungsaufgaben, Kommunikation und Prozesssteuerung. Damit Schulen ihren Entwicklungsstand im Bereich der Digitalisierung feststellen können, steht ihnen das Tool Digitale Schule zur Verfügung.

Strategiepapier: Digitalisierung an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg (PDF)

Kultusministerium: Video zur Digitalen Bildungsplattform „Schule@BW“

Dem Thema Digitalisierung hat sich auch die Allensbach Hochschule Konstanz verschrieben, die als Fernhochschule die Zeichnen der Zeit schon recht früh erkannt hat.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Die Allensbach Hochschule bietet damit nicht nur vollständige Studiengänge auf Bachelor- und Masterniveau, sondern auch die Möglichkeit, einzelne oder mehrere Module zu buchen. „Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Moduls erhalten die Teilnehmer:innen ein Hochschulzertifikat und ECTS-Punkte, die bei einem späteren Bachelor- oder Masterstudium anerkannt werden können“, so Kanzler Timo Keppler dazu.

Schwerpunkte des Weiterbildungsangebots im Bereich „Management und Innovation“ an der Allensbach Hochschule sind das

  • Digital Business Management,
  • Gründungsmanagement,
  • Innovationsmanagement,
  • Projektmanagement für Fach- und Führungskräfte,
  • Prozessmanagement und Prozessoptimierung und
  • Wirtschafts- und Unternehmensethik.

Damit können Teilnehmende zahlreiche wesentliche Kompetenzen erlernen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung digitaler Technologien bietet beispielsweise das Modul Digital Business Management eine umfassende Schulung in der effektiven Nutzung digitaler Werkzeuge für den Unternehmenserfolg, während sich Gründungsmanagement auf die entscheidenden Fähigkeiten konzentriert, die für die Gründung und Leitung eines erfolgreichen Unternehmens erforderlich sind, einschließlich der Ideenvalidierung und Umsetzungsstrategien. Oder auch die Wirtschafts- und Unternehmensethik: Das ist ein Kurs, der die Bedeutung ethischen Handelns in der Geschäftswelt hervorhebt und Wege aufzeigt, soziale Verantwortung in den Geschäftsalltag zu integrieren.

Akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule:


Die Allensbach Hochschule wurde für ihr Lehrangebot und die digitalen Konzepte mehrfach ausgezeichnet.

Im Herbst 2023 wurde die Allensbach Hochschule von „Focus Business“ zum vierten Mal als „Top Anbieter für Weiterbildung“ (2020, 2022, 2023, 2024) sowie Anfang dieses Jahres als „Top Fernhochschule 2023“ von FernstudiumCheck.de und als „Exzellenter Anbieter 2023“ beim Vergleichsportal „Fernstudium Direkt“ ausgezeichnet.

Bei „Fernstudium direkt“ belegt die Hochschule im Segment „Fernhochschulen-DE“ den zweiten Platz. Ebenso hat die Allensbach Hochschule beim „Deutschland-Monitor“ – Bildungsanbieter“ die Auszeichnung „Beste Kundenzufriedenheit 2023“ im Segment der Fernhochschulen erhalten und ist Arbeitgeber der Zukunft.

Die Allensbach Hochschule gehört zudem zu Deutschlands Innovationschampions 2024 im Weiterbildungsbereich. Dazu wurde das private Weiterbildungsinstitut vom Magazin „FOCUS-Business“ gekürt.

Allenfalls auch interessant für Sie:

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Die Allensbach Hochschule:

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Vienna International Studies: 10 Jahre grenzüberschreitend promovieren

Im kommenden Jahr können wir 25 Jahre Bologna-Prozess feiern.

Schon heuer begeht VIS Vienna International Studies 10 Jahre grenzüberschreitendes Promotionsstudium der UNIBIT in Österreich und feiert damit eines der ersten erfolgreichen Projekte dieses neu geschaffenen gemeinsamen Europäischen Hochschulraums.

Das grenzüberschreitende Promotionsprogramm:

Das grenzüberschreitende Promotionsprogramm der UNIBIT wird auch in Deutsch angeboten und kann mit einem Doktorgrad auf der Stufe 3 (Bolognastufe PhD) abgeschlossen werden.

An der UNIBIT kann mit unterschiedlichen Forschungsthemen promoviert werden und wird auf Grundlage eines geeigneten PhD-Research-Conceptes die Zulassung ausgesprochen. 

Das Promotions-Programm (Dr.) ist als Fernstudium zeit- und ortsunabhängig  absolvierbar. Präsenz ist keine erforderlich, lediglich die Endverteidigung der Dissertation erfolgt in Sofia.

Innerhalb des Programms sind fünf bis sechs Prüfungen abzulegen (je nachdem ob bereits einen Nachweis von Englischkenntnissen erbracht werden kann oder nicht), drei Publikationen und die Dissertationsschrift zu fertigen.

Das Programm wurde (Stand Dezember 2023) bereits von 73 Absolvent:innen erfolgreich abgeschlossen und auch beim PhD Get-Together 2023 entsprechend gefeiert:

Die Studierenden werden während des gesamten Promotionsprogramms, beginnend bei der Erstellung des Forschungskonzeptes bis hin zur Übergabe der Promotionsurkunde umfassend betreut und stellen neben VIS Vienna International Studies auch das EduEarth-Team vor Ort den gut organisierten Studienverlauf sicher.

Die Studierenden, Absolvent:innen und Professor:innen haben sich zu einem eigenen PhD-Club zusammengeschlossen, tauschen sich hier in deutscher und englischer Sprache aus, finden jede wichtige Information zum Studienprogramm vor und organisieren in diesem auch die Vorort-Besuche in Sofia und viele weitere Treffen und Events.
Links zu Absolventenstimmen und weitere Infos finden sich auch hier:

📖 VIS Website NEWS Artikel zum Thema Promotion

👓 Martin Stieger BLOG

Grenzüberschreitend und in Fernlehre in Österreich promovieren

Deutschsprachiges Promotionsstudium der UNIBIT in Österreich

Führbarkeit eines bulgarischen Doktorgrades (Dr.) in Deutschland und Österreich

European cross border distant PhD in English or German

Der Bologna-Prozess:

Der Bologna-Prozess ist ein Reformprozess im europäischen Hochschulwesen. Kernziel der 1999 von 29 europäischen Staaten unterzeichneten Bologna-Erklärung war damals, innerhalb von zehn Jahren einen Europäischen Hochschulraum (EHR) zu schaffen, in dem die Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden sowie des wissenschaftlichen Hochschulpersonals im Rahmen qualitätsgesicherter, transparenter und vergleichbarer Studienangebote unter Anerkennung der erbrachten Studienleistung möglich ist. Mittlerweile beteiligen sich 49 europäische Länder und die Europäische Kommission am EHR, wobei im April 2022 die Vertretungen von Russland und Belarus anlässlich der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine suspendiert wurden.

Bei der Bologna Erklärung und dem EHR handelt es sich hierbei um ein freiwilliges Übereinkommen der teilnehmenden Länder, in dem sie sich dazu bereit erklären, ihre nationalen Hochschulsysteme entlang der Ziele und Prioritäten des EHR entsprechend zu reformieren.

Gleichzeitig steigern die europäischen – und somit auch die österreichischen – Hochschulen dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit im globalen Kontext.

Im Rahmen der 10-Jahres-Jubiläumskonferenz 2010 in Budapest und Wien wurde der Europäische Hochschulraum ausgerufen. Nunmehr gilt es, die in den regelmäßig stattfindenden Ministerinnen-Konferenzen/Minister-Konferenzen vereinbarten Maßnahmen zur vollständigen Umsetzung der Reformvorhaben weiter voranzubringen.

Die wesentlichen Eckpunkte des Europäischen Hochschulraums – Bologna-Prozesses sind u.a.:

  • ein System leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse
  • dreistufiges Studiensystem (Bachelor, Master, Doktor/PhD)
  • European Credit Transfer und Accumulation System – ECTS
  • Förderung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden, Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern
  • Lebenslanges Lernen
  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung
  • Europäische Dimension der Hochschulausbildung
  • Soziale Dimension und Inklusion in der Hochschulbildung
  • Beschäftigungsfähigkeit
  • Grundwerte zur freien und autonomen Ausübung von akademischer Wissenschaft und Forschung

Im Mai 2018 haben sich die Ministerinnen/Minister für Hochschulbildung im Mai 2018 bei ihrer Konferenz zum Europäischen Hochschulraum in Paris darauf verständigt, den Fokus im Bologna Prozess auf die Wahrung akademischer Grundwerte wie die Autonomie der Hochschulen und die akademische Freiheit, auf die Innovation in Lehre und Lernen sowie auf die Digitalisierung zu erweitern. Ein besonders ambitioniertes Ziel wurde in der Entwicklung von transnationalen Kooperationen – u.a. durch die Schaffung von sogenannten „Europäischen Universitäten“ – gesetzt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Entwicklungen bekennen sich die Ministerinnen/Minister für Hochschulbildung zuletzt in ihrer von Italien ausgerichteten Online-Konferenz im November 2020 zu den drei vorrangigen Prioritäten Inklusion, Innovation und Interkonnektivität und halten dies im sogenannten Rom Kommunikée fest.

VIS Vienna International Studies:

Am 23. März 2012 ins Firmenbuch eingetragen, ermöglicht VIS Vienna International Studies ein internationales Studium von zu Hause aus.

Im Fernstudium können Studierende z.B. der Corona-Situation trotzen, im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD erzielen, aber auch akademische Weiterbildung zeit- und ortsunabhängig neben Beruf und Familie absolvieren.

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

Fragen zum Beitrag, zu weiteren interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger