Wie werden wissenschaftliche Publikationen erstellt?
Die Zusammenfassung der Dissertation durch den Verfasser / das Author’s Summary
Wie erstelle ich eine gelungene Präsentation für die Verteidigung meiner Dissertation?
Außerdem:
Spezielle Video-Tipps für Ihre wissenschaftliche Arbeit
Antworten auf häufig gestellte Fragen von Studierenden
FAQs
Wenn Sie diesen Leitfaden anfordern wollen, Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder Interesse an weiteren Studienmöglichkeiten haben, schreiben Sie einfach ein Mail an vis@viennastudies.com
Rückfragen, weitere Informationen und Anmeldungen zu spannenden Lehrgängen: vis@viennastudies.com
Das österreichische Studienrecht (Universitätsgesetz 2002 – UG[1]) sieht im § 64 (Allgemeine Universitätsreife)[2] für das jeweilige Rektorat einer Universität die Möglichkeit vor, Absolventen/-innen eines Bachelorstudiums direkt zum Doktoratsstudium zuzulassen, wenn das Bachelorstudium
innerhalb der vorgesehenen Studienzeit und
mit besonderem Studienerfolg
abgeschlossen wurde.
Das UG[3] definiert den „besonderen Studienerfolg“ nicht und bietet dies den Rektoraten eine gewisse Autonomie.
Das bedeutet, dass man sich im Einzelfall direkt an der jeweiligen Universität informieren muss.
Deutschland:
Ganz ähnlich sieht es in Deutschland aus, wo die Kultusministerkonferenz (KMK) bereits im Jahr 2000 beschlossen hat, dass besonders qualifizierte Absolventen/innen direkt nach dem Bachelor in ein Promotionsverfahren aufgenommen werden können.
Die dafür nötige Eignungsfeststellungsprüfung wird dabei – wie in Österreich – von der jeweiligen Universität oder promotionsberechtigten Hochschule selbst festgelegt.
Von den jeweils deutlich mehr als 100.000 Promotionsstudierenden Deutschlands sind es allerdings nie mehr als 1.000 bis 1.500, die das Masterstudium überspringen konnten.
Auch in anderen Ländern, vorzugsweise den USA, gibt es die Möglichkeit einer Fast-track-Promotion, immer mit besonderen Anforderungen an erbrachte Studienleistungen verbunden und bei ausländischen Abschlüssen oft zusätzlich auch vom Studienfach und dem Ranking der Universität abhängig.
Rückfragen, Informationen und Anmeldungen – auch zu online Lehrgängen und Regelstudien – bitte alle an: vis@viennastudies.com
[1] Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002
[2] § 64 Abs. (4) Die allgemeine Universitätsreife für die Zulassung zu Doktoratsstudien ist mit Ausnahme von Abs. 5 durch den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Diplomstudiums oder Masterstudiums, eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Diplomstudienganges oder Fachhochschul-Masterstudienganges gemäß § 6 Abs. 4 des Fachhochschul-Studiengesetzes, oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung nachzuweisen. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, ist das Rektorat berechtigt, die Feststellung der Gleichwertigkeit mit der Auflage von Prüfungen zu verbinden, die während des jeweiligen Doktoratsstudiums abzulegen sind. Das Rektorat kann festlegen, welche dieser Prüfungen Voraussetzung für die Ablegung von im Curriculum des Doktoratsstudiums vorgesehenen Prüfungen sind.
Abs. (5) Die allgemeine Universitätsreife für die Zulassung zu einem Doktoratsstudium kann auch durch den Abschluss eines Bachelorstudiums nachgewiesen werden, wenn das Bachelorstudium innerhalb der vorgesehenen Studienzeit und mit besonderem Studienerfolg abgeschlossen wurde. Nähere Regelungen hat das Rektorat zu erlassen.
(1) Der Studienerfolg ist durch die Prüfungen und die Beurteilung der wissenschaftlichen (Diplomarbeit, Masterarbeit oder Dissertation) oder der künstlerischen Arbeit (künstlerische Diplom-, Masterarbeit oder Dissertation) festzustellen.
(2) Der positive Erfolg von Prüfungen und wissenschaftlichen sowie künstlerischen Arbeiten ist mit „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3) oder „genügend“ (4), der negative Erfolg ist mit „nicht genügend“ (5) zu beurteilen. Zwischenbeurteilungen sind unzulässig. Wenn diese Form der Beurteilung unmöglich oder unzweckmäßig ist, hat die positive Beurteilung „mit Erfolg teilgenommen“, die negative Beurteilung „ohne Erfolg teilgenommen“ zu lauten.
(3) Prüfungen, die aus mehreren Fächern oder Teilen bestehen, sind nur dann positiv zu beurteilen, wenn jedes Fach oder jeder Teil positiv beurteilt wurde.
(4) Die Beurteilung der Praktika im Rahmen der pädagogisch-praktischen Studien erfolgt durch die Lehrveranstaltungsleiterin oder den Lehrveranstaltungsleiter auf der Grundlage der schriftlichen Leistungsbeschreibung der Praxislehrerin oder des Praxislehrers. Führt die schriftliche Leistungsbeschreibung voraussichtlich zu einer negativen Beurteilung, hat die oder der Studierende das Recht, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben.
Da ich –ein Österreicher, der in Deutschland als Hochschullehrer tätig ist[1] – von der Kollegenschaft ob der Titelsucht meiner Landsleute: „Bei Euch kann man sich ja sogar die akademischen Grade Bachelor und Master, den Handwerksmeister und die Qualifikationsbezeichnung Ing. in den Pass und Führerschein eintragen lassen“[2] geneckt werde, möchte ich schon auch einmal los werden, dass in vielen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise bestandene Ausbildungen, Studien, Prüfungen und die Lehrerlaubnis nach außen sichtbar gemacht werden.
Der deutsche Bundesgerichtshof definiert das „Führen“ daher recht schlüssig„sich gegenüber der Umwelt äußernde aktive Inanspruchnahme des Titels für sich im sozialen Leben in einer Art und Weise, durch welche die Interessen der Allgemeinheit berührt werden können.“
Menschen wollen ihrer Umwelt oft einen „Sozialen Status“ signalisieren und schon den Intellektuellen im Mittelalter wurden nach bestandenen Aufgaben und der Erteilung der Lehrerlaubnis als angehenden Gelehrten verschiedene Dinge überreicht, darunter Bücher, ein Lehrstuhl und der Doktorhut.
Nicht nur in Europa, auch in den USA fanden Doktorhut und Talar[3] großen Anklang.
Für viele Absolventen/-innen gehören Talare und Hüte auch heute noch zum Abschluss einer erfolgreichen Universitätsausbildung einfach dazu.
Der schwarze Hut, mit dem viereckigen Dach und der Quaste wird oft auch Mortarboard, academic cap, Abschlusshut, Bachelorhut, Masterhut, Doktorandenhut, Akademikerhut oder Universitätshut genannt.
Die angemessene Würdigung einer über Jahre erbrachten Leistung durch das Tragen der Robe und vor allem eines Abschlusshutes haben sich die Absolventen/-innen ja auch redlich verdient.
Damit wird – wie durch das Führen und Eintragen des akademischen Grades in öffentlichen Urkunden – diese erbrachte Leistung (als sozialer Status) einfach sichtbar gemacht.
Die Bedeutung der Quaste:
Eine Besonderheit an britischen und us-amerikanischen Universitäten ist die Bedeutung der Position der Quaste:
Bachelor-Absolventen tragen sie auf der rechten Seite des Hutes,
Master-Absolventen tragen sie auf der linke Seite des Hutes
und so wird diese Position deshalb bei der Graduierungszeremonie von den Master-Absolventen feierlich von rechts nach links gewechselt.
Man hat den Hut während der gesamten Dauer der Abschlussfeier zu tragen (Ausnahme: wenn die Nationalhymne erklingt), erst im Anschluss wird der Hut abgenommen und kollektiv in die Höhe geworfen.
Dieses Bild der kollektiv in die Höhe geworfenen Hüte kennen wir alle.
Farbe der Quaste:
Für Bachelor- und Master-Studenten zeigt die Farbe der Quaste (und des Talars) die Fakultät an.
Nachlesen lässt sich die Zuordnung der Farben zu Fakultäten in der offiziellen Richtlinie des „American Council on Education“, z.B. steht die Farbe grün für Medizin und lila für Rechtswissenschaften.
Gelegentlich wird auch die Abschlussnote durch die Farbe der Quaste oder des Talars ausgedrückt.
Doktoren tragen samten Hüte mit einer goldenen Quaste.
Wenn man sich also über uns Österreicher lustig macht, dann sollte man auch wissen, dass es z.B. in Schweden üblich ist, die Doktorwürde durch das Tragen eines Doktorringes zu zeigen, den man, im Gegensatz zum Hut, immer tragen kann.
Je nach Fakultät ist der Ring mit einem passenden Symbol geschmückt; so zeigen die Doktorringe der Ärzte den Äskulapstab.
Auch Adelige tragen entsprechende Ringe, wiederum andere Mitgliedschaften und Zuordnungen werden durch Krawattennadel, Anstecknadeln (pins) und –zeichen am Revers der sozialen Umwelt angezeigt, …… das aber ist eine andere Geschichte.
Rückfragen, Informationen und Anmeldungen – auch zu online Lehrgängen und Regelstudien – bitte alle an: vis@viennastudies.com
[2] Führung akademischer Grade: § 88. Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002:
(1) Personen, denen von einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung ein akademischer Grad verliehen wurde, haben das Recht, diesen in der in der Verleihungsurkunde festgelegten, auch abgekürzten, Form zu führen, wobei der akademische Grad einschließlich eines geschlechtsspezifischen Zusatzes geführt werden darf.
(1a) Personen, denen von einer inländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder einer anerkannten postsekundären Einrichtung einer anderen Vertragspartei des EU-Beitrittsvertrages oder einer anderen Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ein akademischer Grad verliehen wurde, haben das Recht, die Eintragung dieses akademischen Grades in abgekürzter Form ohne Zusatz gemäß Abs. 1 in öffentliche Urkunden zu verlangen. (2) „Mag.“, „Dr.“ und „Dipl.-Ing.“ („DI“) sind im Falle der Führung dem Namen voranzustellen, die übrigen akademischen Grade sind dem Namen nachzustellen.
(2) „Mag.“, „Dr.“ und „Dipl.-Ing.“ („DI“) sind im Falle der Führung dem Namen voranzustellen, die übrigen akademischen Grade sind dem Namen nachzustellen.
[3] Auch heute noch ist der Talar das Amtskleid eines Richters bzw. eines Staatsanwaltes während einer öffentlichen Verhandlung
Um zum Promotionsverfahren zugelassen zu werden hat man bereits zumindest eine Master- oder Diplomarbeit verfasst und darüber hinaus gibt es unzählige Bücher, die sich mit dem richtige Verfassen einer Dissertation beschäftigen, dennoch ist aller Anfang schwer.
Da die Promotion im gewählten Fachbereich den höchsten akademischen Abschluss darstellt, stellt sie an die Doktorarbeit naturgemäß große Anforderungen, insbesondere die Herausforderung selbständig wissenschaftlich zu arbeiten.
Die Fachkompetenz der Doktoratsebene des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR):
Wissen
Über umfassendes, spezialisiertes und systematisches Wissen in einer Forschungsdisziplin verfügen und
zur Erweiterung des Wissens der Fachdisziplin beitragen und
über entsprechendes Wissen an den Schnittstellen zu angrenzenden Bereichen verfügen.
Fertigkeiten
Über umfassend entwickelte Fertigkeiten zur Identifizierung und Lösung neuartiger Problemstellungen in den Bereichen Forschung, Entwicklung oder Innovation in einem spezialisierten wissenschaftlichen Fach verfügen.
Innovative Prozesse auch tätigkeitsfeldübergreifend konzipieren, durchführen, steuern, reflektieren und beurteilen.
Neue Ideen und Verfahren beurteilen.
Nach einer Promotion sollte man zusätzlich auch über die nötige „Personale Kompetenz“ verfügen:
Sozialkompetenz
Organisationen oder Gruppen mit komplexen bzw. interdisziplinären Aufgabenstellungen verantwortlich leiten, dabei ihre Potenziale aktivieren.
Die fachliche Entwicklung anderer nachhaltig gezielt fördern.
Fachübergreifend Diskussionen führen und
in fachspezifischen Diskussionen innovative Beiträge einbringen, auch in internationalen Kontexten.
Selbständigkeit
Für neue komplexe anwendungs- oder forschungsorientierte Aufgaben Ziele unter Reflexion der möglichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen definieren,
geeignete Mittel wählen und
neue Ideen und Prozesse entwickeln.
Ein großes Unterfangen also Ihre Dissertation!
Es geht vor allem darum, dass Sie sich während Ihres Promotionsstudiums
umfassendes, spezialisiertes und systematisches Wissen aneignen,
dieses mit eigenen Worten wiedergeben,
zur Erweiterung des Wissens Ihrer Fachdisziplin beitragen.
Wichtig ist es, dass Sie im Rahmen der Dissertation
selbständig arbeiten und hier vor allem am Beginn
umfassende Recherchearbeit leisten und
in geplanten Schritten vorgehen.
In geplanten Schritten vorgehen:
das richtige Thema wählen
die Betreuung klären
einen Zeitplan erstellen
die Forschungsmethode festlegen und Thesen formulieren
die Arbeit gliedern
die Arbeit schreiben
Auszeiten planen
Das richtige Thema wählen:
Das Forschungsthema muss entweder neue Lösungswege aktueller Probleme aufzeigen, innovativ sein, jedenfalls einen wissenschaftlichen Mehrwert schaffen – wie es ja der Name Wissen-schafft eigentlich immer verlangt.
Da die Lösung mancher Problemstellungen auch finanziell gefördert wird, wäre auch dieser Aspekt bei Ihrer Themenwahl zu berücksichtigen.
Die Betreuung klären:
In vielen Promotionsprogrammen gibt es nicht mehr die/den Doktormutter/Doktorvatersondern Haupt- und Nebengutachter.
Sie sollten daher im Vorfeld wissen, wie selbständig Sie arbeiten können und wie intensiv die Betreuung ist.
Zudem wird in vielen Programmen in Teams und zudem interdisziplinär geforscht, was den Betreuungsaufwand zusätzlich intensiviert.
Einen Zeitplan erstellen:
Wer sein Promotionsprogramm beispielsweise straff auf drei Jahre anlegt, sollte ein Zeitdiagramm erstellen.
Sie brauchen Zeit
für die Recherchen zum derzeitigen Stand der Forschung (intensive Literaturrecherche), zur Analyse des gefundenen Datenmaterials,
die Identifizierung der Forschungslücke und
Ihre eigene Forschungsarbeit (empirischer Teil)
die Ausarbeitung der Dissertation (Rohskript)
die Endredaktion mit Kontrolllesungen, Rechtschreibprüfung …
das Drucken der Arbeit, Vervielfältigungen
Verteidigung der Dissertation (defensio)
und planen Sie zeitliche Reserven ein, es kann immer was passieren.
Der Zeitplan hilft Ihnen auch den Überblick zu wahren und sollte auch mit Hinsicht auf Ihren Beruf und Ihre familiären Verpflichtungen nicht zu euphorisch angelegt sein.
Der Zeitplan hilft Ihnen zudem, das „Problem“ – Ihre wissenschaftlichen Arbeit – als Prozess zu sehen, welches Sie in Teilschritten angehen und daher leichter bewältigen können.
Die Forschungsmethode festlegen und Thesen formulieren:
Das zentrale Thema Ihrer Dissertation ist die Forschungsfrage. Diese muss präzise formuliert werden und natürlich von Relevanz für Ihr Fachgebiet sein. Relevant ist beispielsweise ein von Ihnen aufgezeigter neuer Lösungsweg nach dem Sie ein bislang ungelöstes Problem dargestellt haben.
Die Lösung kann in einer Theorie oder in empirischen Erkenntnissen liegen, die den aktuellen Forschungsstand verbessern bzw. erweitern.
Zum Thema Forschungsthesen und zu den folgenden Schritten in Ihrem Dissertationsvorhaben darf ich auf unser Modul wissenschaftliches Arbeiten verweisen.
So einfach wie es klingt, sollte es auch sein, gliedern Sie Ihre Arbeit wie jede wissenschaftliche Publikation in Einleitung – Hauptteil – Schluss:
Deckblatt mit formellen Angaben – das gibt die Universität ohnehin meist vor
Abstract
Inhaltsverzeichnis mit ausführlicher Gliederung und Seitenzahlen
Abkürzungs-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse
Allenfalls Ihr Vorwort (ich persönlich halte das eher für entbehrlich),
Dann:
Einleitung mit
Problemstellung,
Forschungsfrage,
Forschungsmethode und
Aufbau der Arbeit
Hauptteil mit den Kernaspekten des Themas
2.1. Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und der Forschungslücke
2.2. Eigener Forschungsansatz
2.2.1. Quantitative/empirische Untersuchung
2.2.2. Ergebnisse
2.2.3. Diskussion Ihrer Forschungsergebnisse
Fazit/Resumee/Schlussfolgerung/Conclusio
Literatur- und Quellenverzeichnis
Glossar
Allenfalls Danksagung
Anhang mit den für den Textteil der Dissertation zu großen Abbildungen und Grafiken, wichtigen Statistiken ….
Die Arbeit schreiben:
Nachdem Sie im Vorfeld alle technischen Voraussetzungen geklärt haben:
Ruhiges Arbeitsumfeld, geeigneter Arbeitsplatz, Schreibtisch mit bequemer Sitzgelegenheit ..
Laptop, Kamera und Fotoapparat, Smartphone, Mikro … für Ihre Interviews
Schreib- und Zitationsprogramm, Literaturverwaltungsprogramm ..
Datensicherung auf geeigneten Datenträgern (Festplatte, USB-Stick, Cloud-Lösungen …)
können Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit aufnehmen und mit dem Schreiben beginnen.
Dabei sind das richtige Zitieren, die Sicherung Ihrer Zwischenergebnisse und die Literaturverwaltung von großer Bedeutung.
Auszeiten planen:
Die Arbeit an der Dissertation wird Sie fordern, daher sollten Sie auch Auszeiten planen und sich bei Sport und Kultur, Familienfesten und Urlauben …… rekreieren.
Im grenzüberschreitend angebotenen Promotionsprogramm der staatlichen Universität für Bibliothekswissenschaften und Informationstechnologie (UNIBIT) aus Sofia konnten am Freitag, 04. April 2020, sieben Kandidatinnen und Kandidaten aus Österreich und Deutschland ihr Doktoratsstudium mit der Verteidigung der Dissertation erfolgreich abschließen.
Die Endverteidigung hätten schon am 27. März vor Ort in Sofia stattfinden sollen, was Corona bedingt nicht mehr möglich war.
Die Universität organisierte daher eine online-defense an der während der rund siebenstündigen online-Konferenz gleichzeitig! fast 50 Personen aus sechs Ländern (Bulgarien, Deutschland, Nord Mazedonien, Kosovo, Albanien und Österreich) teilnahmen.
Die jeweils fünf Gutachter je Dissertationsvorhaben wurden aus drei Ländern und fünf Universitäten zugeschaltet.
Ein durchaus herausforderndes Projekt, das nicht nur allen formalen und inhaltlichen Vorschriften genügen musste, sondern auch interessante Diskussionen ermöglichte.
So konnte sich z.B. ein Promovent aus Österreich den Fragen des vormaligen mazedonischen Premierminister stellen, der als Professor aus Skopje zugeschaltet war.
Allen sieben KandidatInnen konnte nach gelungenen Präsentationen und hochinteressanten Diskussionen jeweils einstimmig der Doktorgrad (Dr.) zuerkannt werden.
Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großartiges Erlebnis.
VISVienna International Studies möchte nicht nur den neuen zwei Doktorinnen und fünf Doktoren herzlich gratulieren, sondern sich bei der UNIBIT und den Kollegen und Freunden aus dem EduEarth-team bedanken, die diese einmalige Online-Konferenz erst möglich gemacht haben.
Tausende Berater, Therapeuten, Kunstschaffende – viele davon Ein-Personen-Unternehmen (EPU’s) – werden von der Corona-Krise gerade voll erwischt.
Nicht nur die Aufträge brechen weg, bereits gebuchte Termine werden storniert, die Sorgen steigen – auch die Kinder sind zu Hause und sollen unterrichtet werden und und und …..– das müssen Sie derzeit ja alles leider selber auch durchmachen.
Da denken Sie nicht daran, sich daneben auch noch weiter zu bilden oder gar zu studieren.
Oder doch?
Gerade Fernstudienangebote ermöglichen ein ortsunabhängigesStudium bei freier Zeiteinteilung und machen damit das fast Unmögliche möglich.
Vienna International Studies (VIS) bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktoratsstudium in Fernlehre eine Vielzahl von Möglichkeiten an und kann Ihnen einen individuellen Bildungsplan erstellen, den Sie auch erfüllen können:
für AbsolventInnen eines Regelstudiums (Magister, Master, Dipl.Ing., …) bietet VIS eine spannende Online–Promotionsmöglichkeit an.
für AbsolventInnen eines Masterstudiums, gerade auch für Mastergrade in der Weiterbildung(MBA …) bietet sich die wirklich einmalige Gelegenheit, in nur einem Semester mit einem zusätzlichen MSc als TopUp abschließen zu können.
Man kann über VIS nicht nur akademische Studien oder Lehrgänge absolvieren, man kann auch Nano Degrees – also sehr kurze, in sich abgeschlossene Lehrgänge in Fernlehre absolvieren. Das ist über den VIS-Campus möglich und man kann sich direkt dort anmelden.
Wir beraten Sie gerne individuell und persönlich.
Rückfragen, Informationen und Anmeldungen zu Online-Lehrgängen: vis@viennastudies.com
Master-Absolventinnen und Absolventen akademischer Weiterbildung (MBA, MPA, MAS …) haben die Möglichkeit in einem Semester einen MSc-Lehrgang (Wirtschaftspsychologie) als TopUp in Fernlehre zu absolvieren.
Diese Möglichkeit gab es in Österreich bis Ende 2012:
„Die Universitätslehrgänge bzw. Lehrgänge zur Weiterbildung fallen unter die gleichwertigen Studien, die zur Aufnahme eines Doktoratsstudiums berechtigen können; diese Gleichwertigkeit ist von der betreffenden Universität im Einzelfall zur prüfen.“ (BMWF, Mastergrade der Weiterbildung)
Mit der Erläuterung Weiterbildung 2013 vom 27. 12. 2012 reagierte das österreichische Wissenschaftsministerium allerdings auf ein Erkenntnis des VwGH (Zahl 2004/10/0227) und seither besteht diese Möglichkeit nicht mehr.
Universitätslehrgängen, angeboten von den öffentlichen Universitäten und den Privatuniversitäten (§ 58 des Universitätsgesetzes 2002 – UG, BGBl. I Nr. 120/2002, in der geltenden Fassung),
Lehrgängen universitären Charakters, angeboten von außeruniversitären Bildungseinrichtungen (§ 28 des Universitäts-Studiengesetzes – UniStG, BGBl. I Nr. 48/1997, in der zuletzt geltenden Fassung, österreichweit mit 31. 12. 2012 ausgelaufen),
Lehrgängen zur Weiterbildung, angeboten von den Fachhochschulen (§ 9 des Fachhochschul-Studiengesetzes – FHStG, BGBl. Nr. 340/1993, in der geltenden Fassung) oder
Hochschullehrgängen, angeboten von den Pädagogischen Hochschulen (§ 39 Abs. 2 des Hochschulgesetzes 2005 – HG, BGBl. I Nr. 30/2006),
verliehen, deren Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen entsprechender ausländischer Masterstudien vergleichbar sind – werden allerdings ECTS erworben.
Diese ECTS können nun für weitere Regelstudien genutzt werden und können damit mithelfen, den Weg zur Promotion dennoch beschreiten zu können.
Wünschen Sie sich eine individuelle Studienberatung, genügt ein einfaches Mail mit Ihren Vorstellungen an VIS: vis@viennastudies.com
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ Johann Wolfgang von Goethe
Anlässlich der Verteidigung ihrer Dissertation vor wenigen Tagen hat
einer der nun erfolgreichen neuen Doktoranden ein Foto gepostet, welches es
wirklich gut auf den Punkt bringt.
Man kann nicht promovieren, wenn man mit dem Promotionsverfahren nicht beginnt.
„Auch der längste
Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.“[1]