Mittels telefonischer Repräsentativbefragungen von HR- bzw. Personalverantwortlichen und GeschäftsführerInnen in österreichischen Unternehmen ab 20 MitarbeiterInnen macht die Studie Trends, Entwicklungen und Herausforderungen im beruflichen Aus- und Weiterbildungsbereich sichtbar und leiten sich daraus Handlungsempfehlungen für die Bildungsanbieter ab.
Weiterbildungsstudie 2024: Trends im Überblick
Weiterbildung wird noch wichtiger: In mehr als der Hälfte der Unternehmen (57%) wird Weiterbildung in den kommenden Jahren größere Bedeutung einnehmen als bisher.
Weiterbildungsranking: KI (65%), Future Technologies/Green Jobs (54%) und IT-Skills (53%) sind jene Weiterbildungsthemen, die in den nächsten Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen.
Budgetplanung: 30% der Unternehmen haben im Budget für 2024 mehr Mittel für Weiterbildung eingeplant als im Vorjahr
Weiterbildungsformate: reine Präsenztrainings (61% aller geplanten Maßnahmen) setzen den Trend der letzten Jahre weiter fort und nehmen seit 2022 (53%), über 2023 (57%) stetig an Bedeutung zu.
Einstellung gegenüber KI: Es zeigt sich ein deutlich positiver Trend bei der Einstellung zur KI: Während im vergangenen Jahr nur etwa jedes zweite Unternehmen die rasante Entwicklung von KI positiv bewertete, sind es in diesem Jahr bereits 64%.
KI in der Personalarbeit: Jedes dritte Unternehmen setzt KI in der Personalarbeit ein. Dabei korreliert der Einsatz von KI in der Personalarbeit naturgemäß mit der grundsätzlichen Einstellung zur technologischen Entwicklung.
Forderungen an die Politik: 95% der Unternehmen adressieren vor dem Hintergrund der bevorstehenden Nationalratswahl konkrete Forderungen an die Politik: An erster Stelle steht ein steuerlicher Vorteil für Unternehmen. 20% fordern Unternehmensprämien für betriebliche Weiterbildungen und 17% individuelle Bildungsschecks für Mitarbeiter:innen.
Akademische Weiterbildung in Fernlehre
Am 23. März 2012 ins Firmenbuch eingetragen, ermöglicht Ihnen VISVienna International Studies seither ein internationales Studium von zu Hause aus.
Mit Hilfe von VISVienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familiezeit- und ortsunabhängigim Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudienauf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.
VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.
Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.
VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.
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VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische Weiterbildung im Fernstudium!
Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.
In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.
Die Polizei in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre hervorragende und hochprofessionelle Arbeit – wesentliche Grundlage hierfür ist eine ausgezeichnete Ausbildung. Mit Matthias Zeiser übernimmt nun einer der renommiertesten Experten in Lehre und Forschung die Leitung der Hochschule für Polizei.
„Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg nimmt mit ihren vielfältigen Aufgaben in Lehre, Studium und Forschung eine herausragende Stellung innerhalb des Polizeigefüges ein. Gerade wegen dieser „Sicherheit made in Baden-Württemberg“ genießt die Hochschule bundesweit einen hervorragenden Ruf. Hier werden die Grundlagen für erfolgreiche Polizeiarbeit gelegt, von der die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes seit Jahrzehnten profitieren. Dementsprechend ist es mir auch wichtig, dass an dieser Hochschule erfahrenes, kluges und hochqualifiziertes Lehrpersonal tätig ist – diese Anforderung gilt insbesondere für deren Leitung. Matthias Zeiser war bereits über mehrere Jahre hinweg als Dozent und in der Leitung an der Deutschen Hochschule für Polizei in Münster/Westfalen tätig und gehört zu den renommiertesten Experten in Lehre und Forschung, die wir in unserer Polizei haben. Matthias Zeiser bringt alles mit, um den erfolgreichen Weg unserer Hochschule für Polizei weiter fortzuführen. Er ist eine ausgezeichnete Wahl als neuer Leiter der Hochschule für Polizei“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.
Hochschule an acht Standorten
Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg verantwortet die gesamte Bildung der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Der akademische Bildungsbetrieb sowie die Aus- und Fortbildung, das Einsatztraining, das Führungstraining, die polizeilichen Auslandseinsätze und die Personalgewinnung sind unter dem Dach der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg gebündelt. Zur Hochschule mit den Instituten Fortbildung, Ausbildung und Training sowie Management und Personalgewinnung gehören einschließlich Studierenden sowie Beamtinnen und Beamte in Ausbildung circa 5.500 Personen, verteilt auf die acht Standorte Villingen-Schwenningen, Biberach, Böblingen, Bruchsal, Herrenberg, Lahr, Mosbach und Wertheim.
Matthias Zeiser war bereits in mehreren herausragenden Spitzenfunktionen der Polizei Baden-Württemberg eingesetzt, zuletzt als Polizeivizepräsident und Leiter des Führungs- und Einsatzstabes beim Polizeipräsidium Freiburg.
Matthias Zeiser
geboren am 22. Dezember 1967
1989: Eintritt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst beim Bundeskriminalamt
1995: Wechsel zur Polizei Baden-Württemberg
2003: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
2003: Akademie der Polizei BW, Dozent Kriminalitätsbekämpfung
2016: Deutsche Hochschule der Polizei in Münster, Vizepräsident und stellvertretender Leiter
2019: Polizeipräsidium Freiburg, Polizeivizepräsident und Leiter des Führungs- und Einsatzstabes
Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:
Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.
Die Studierenden haben die Wahl zwischen
Universitäten,
Pädagogischen Hochschulen,
Kunst- und Musikhochschulen,
Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
Dualen Hochschule
mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.
Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang. Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus.
Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:
9 Landesuniversitäten,
21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
6 Pädagogische Hochschulen,
5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.
Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.
Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.
Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.
Eine Studie zeigt, dass die Weiterbildungsbeteiligung in Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch ist. Um den Trend weiter zu stärken, hat das Land alleine 2023 etwa 51 Millionen Euro in die berufliche Weiterbildung investiert.
Im Jahr 2022 haben in Baden-Württemberg 62 Prozent der Menschen zwischen 18 und 64 Jahre an mindestens einer non-formalen Weiterbildung teilgenommen. Unter non-formale Weiterbildungen fallen Kurse und Lehrgänge, die meist berufsbegleitend stattfinden, relativ kurz sind und nicht zu anerkannten Bildungsabschlüssen führen. Damit liegt die Weiterbildungsbeteiligung in Baden-Württemberg über dem deutschlandweiten Niveau (58 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Auftrag gegebene Studie „Weiterbildung in Baden-Württemberg 2022“ (PDF), die von Verian Deutschland (früher Kantar Public) durchgeführt wurde. Den größten Anteil stellt dabei die betriebliche Weiterbildung mit 76 Prozent. Der Anteil der individuellen berufsbezogenen Weiterbildung beträgt sechs Prozent, der nicht berufsbezogenen Weiterbildung 18 Prozent.
„Die Studie macht deutlich, dass gezielte Weiterbildung kontinuierlich an Bedeutung gewinnt“, sagte Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die gestiegene Sensibilisierung sehe man auch daran, dass die Weiterbildungsquote in Baden-Württemberg über die letzte Dekade um fünf Prozentpunkte und damit deutlich angestiegen ist, so die Ministerin weiter. Zuletzt hatte Baden-Württemberg im Jahr 2012 eine entsprechende Länderzusatzstudie in Auftrag gegeben. Auch die Anzahl der wahrgenommenen Weiterbildungsaktivitäten je Teilnehmerin und Teilnehmer hat sich im Vergleich zu 2012 (durchschnittlich zwei Aktivitäten) im Jahr 2022 (durchschnittlich drei Aktivitäten) deutlich erhöht.
Die Studie zeigt auch, dass die Weiterbildungsbeteiligung immer noch von Faktoren wie der beruflichen Position abhängig ist. So liegt die Weiterbildungsquote bei der Gruppe der Un- und Angelernten bei lediglich 53 Prozent. „Unsere Bemühungen zielen insbesondere darauf ab, bislang noch eher weiterbildungsferne Gruppen stärker für die Chancen zu sensibilisieren, die sich ihnen durch gezielte Weiterbildung bieten. Eine positive Entwicklung zeigt sich in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen, deren Weiterbildungsquote innerhalb von zehn Jahren um 17 Prozentpunkte stark angestiegen ist“, so die Ministerin. Die Quote der 55- bis 64-Jährigen liege damit in Baden-Württemberg ganze zwölf Prozentpunkte über der bundesweiten Quote. Eine Ursache für diese Entwicklung dürfte auch in der Erhöhung des Renteneintrittsalters und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit liegen.
Zunehmende Bedeutung von Online-Weiterbildung
Auch auf die zunehmende Bedeutung von Online-Weiterbildung geht die Studie ein. In Baden-Württemberg bevorzugen demnach 41 Prozent der Befragten weiterhin Veranstaltungen, die vollständig vor Ort umgesetzt werden. 39 Prozent präferieren eine Mischform aus Anwesenheits- und Online-Format. Signifikante Unterschiede zum Durchschnittsergebnis weist hier die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen auf. Diese Gruppe bevorzugt Präsenzformate deutlich weniger (30 Prozent), dagegen aber sowohl reine Online-Formate (18 Prozent) als auch Mischformen (49 Prozent). Dass mehr Weiterbildungsangebote zumindest teilweise online angeboten werden sollten, meinen hingegen unabhängig von den eigenen Präferenzen knapp zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung in Baden-Württemberg (63 Prozent).
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Wählen Sie Ihre Weiterbildung aus den folgenden Kategorien:
Wichtig zu wissen: Für die Zulassung zu einem Hochschulzertifikat ist i.d.R. keine Hochschulzugangsberechtigung und kein Erststudium erforderlich. Details finden Sie bei den einzelnen Weiterbildungsangeboten.
Zusatzmodule: z.B. zur Erfüllung von Zulassungsvoraussetzungen für ein Masterstudium auch zur Anerkennung an anderen Hochschulen, finden Sie in den jeweiligen Kategorien. Grundsätzlich können alle Module aus den Studiengängen als Zusatzmodule belegt werden (Ausnahme: Abschlussarbeiten). Wir bieten Ihnen diese Module gerne auf Anfrage an!
Anmeldung: Bitte senden Sie uns das ausgefüllte und unterzeichnete Anmeldeformular sowie eine Ausweiskopie per Email zu oder laden Sie diese über das Bewerberportal hoch. Das Anmeldeformular können Sie über das Kontaktformular anfordern oder nach Registrierung im Bewerberportal herunterladen.
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Wien, 2024-05-21 – Das formale Bildungsniveau in Österreich steigt, wie aus „Bildung inZahlen 2022/23“ von Statistik Austriahervorgeht. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Publikation, dass Bildungschancen in Österreich nach wie vor zu einem nicht unerheblichen Teil „vererbt“ werden und frühe Bildungsentscheidungen ausschlaggebend für die gesamte Bildungslaufbahn sind.
„Bildung zahlt sich aus – mit höherem Abschluss steigen die Beschäftigungschancen am Arbeitsmarkt und die Entlohnung fällt höher aus. Die Bildungsmobilität zwischen den Generationen ist in Österreich nur schwach ausgeprägt und die Weichen für die Bildungslaufbahn werden früh gestellt. So besuchen neun von zehn Schüler:innen nach dem Abschluss einer AHS-Unterstufe maturaführende Schulen, jedoch nur vier vonzehn nach Abschluss einer Mittelschule“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Bildungsstand steigt insgesamt, Anteil an Personen mit Lehrabschluss rückläufig
Das Bildungsniveau der österreichischen Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren steigt weiterhin. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Anteil von Personen mit Hochschul- oder Akademie-Abschluss um rund 5 Prozentpunkte erhöht (2011: 14,6 %; 2021: 19,7 %). Im Gegenzug ist der Anteil an Personen mit Lehrabschluss gesunken. Betrug dieser im Jahr 2011 36,0 %, so sank er bis zum Jahr 2021 um 3,4 Prozentpunkte. Dennoch bleibt der Lehrabschluss wie in den letzten drei Jahrzehnten anteilig betrachtet der häufigste Abschluss in Österreich.
Personen mit Lehrabschluss haben zeitlich betrachtet den schnellsten Berufseinstieg (im Median 22 Tage) sowie eine relativ niedrige Arbeitslosenquote (3,9 %). Deutlich höher sind die Arbeitslosenquoten von Personen ohne formale Ausbildung (höchstens Pflichtschulabschluss: 12,2 %) sowie von Personen mit AHS als höchstem Abschluss (8,0 %). Hingegen weisen Personen mit BHS- (3,2 %) oder Hochschulabschluss (3,5 %) noch niedrigere Arbeitslosenquoten auf als Personen mit Lehrabschluss.
Bereits früh in der Bildungskarriere werden zentrale Weichen für die Zukunft gestellt. Nach dem Abschluss einer AHS-Unterstufe besuchen in Folge neun von zehn Schüler:innen eine maturaführende Schule. Nach dem Abschluss einer Mittelschule sind es mit 40,3 % deutlich weniger. Ist die BMS für beinahe jede:n Fünften (18,3 %) nach der Mittelschule die Schule der Wahl, trifft dies nur auf 2,0 % nach dem Abschluss der AHS-Unterstufe zu. Für viele geht der Weg nach Abschluss einer Mittelschule in Richtung Lehre. So besuchen 22,3 % in Folge die Polytechnische Schule.
Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Bildungsstatistik finden Sie in der Publikation Bildung in Zahlen 2022/23 (PDF, 22 MB), in der Präsentation zur Pressekonferenz vom 21. Mai 2024 (PDF, 600 KB) sowie auf der Website von Statistik Austria.
Mit einer Novelle des Landeshochschulgesetzes will die Landesregierung Bildung und Weiterbildung, Spitzenforschung sowie Ausgründungen an Hochschulen stärken. Es geht darum, mehr Flexibilität zu erreichen und dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.
Mit einer ganzen Reihe von Neuerungen und Änderungen möchte das Wissenschaftsministerium das Landeshochschulgesetz (LHG) an aktuellen Bedürfnissen neu ausrichten und legt einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Die Stärkung sowohl von Bildung und Weiterbildung als auch von Transfer, Spitzenforschung und Ausgründungen steht dabei im Mittelpunkt, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Donnerstag, 23. Mai 2024, in Stuttgart zum Start der Anhörung von Hochschulen und Verbänden mitteilte. So sollen beispielsweise im Lehramt der Duale Master als Modellversuch eingeführt, Weiterbildung als explizite Aufgabe der Pädagogischen Hochschulen aufgenommen, der Zugang zu Hochschulen flexibilisiert, die Start-up-Szene an Hochschulen gestärkt und Spitzenberufungen erleichtert werden.
Investitionen in die Zukunft
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Mit den Änderungen im Landeshochschulgesetz wollen wir mehr Flexibilität erreichen. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Hochschulen zu stärken, schaffen wir neue Möglichkeiten, damit Menschen mit unterschiedlichen Bildungsbiografien bei uns ihren Weg finden. Professorinnen und Professoren sollen mehr Flexibilität und Freiheit bekommen, um etwa im Rahmen eines Freisemesters eine Gründung aus der Hochschule heraus zu realisieren. Außerdem wollen wir, dass unsere Pädagogischen Hochschulen ihre Expertise beispielsweise beim Thema Weiterbildung für Lehrkräfte künftig stärker einbringen können. Auch das gehört zum Thema Fachkräftemangel, den wir mit der Novelle angehen. Um den enormen akademischen Fachkräftebedarf zu decken, müssen wir alle Potenziale ausschöpfen. Investitionen in die klügsten Köpfe, in Transfer und in Ausgründungen an Hochschulen sind Investitionen in die Zukunft.“
Auch Spitzenberufungen und institutionenübergreifende Zusammenarbeit sollen künftig einfacher umzusetzen sein: „Die Kooperation unserer Hochschulen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird immer relevanter. Gerade im Zusammenwirken ergeben sich wertvolle Synergien und wissenschaftliche Durchbrüche – wie wir bei unseren fünf Innovationscampusmodellen bereits heute erleben. Wir wollen künftig noch mehr solcher Kooperationen den Weg ebnen“, sagte Wissenschaftsministerin Olschowski.
Wesentliche Änderungen im Überblick
Lehramt
Der Modellversuch „Dualer lehramtsbezogener Master“ eröffnet Absolventinnen und Absolventen von Fachbachelorstudiengängen, etwa in Physik oder Mathematik, einen neuen Zugang fürs Lehramtsstudium – mit einer verkürzten Ausbildungsdauer, umfangreichen Praxisphasen bereits im Studium und einer Vergütung ab dem ersten Semester. Änderungen im Landeshochschulgebührengesetz sehen zudem Befreiungen bei den Zweitstudiengebühren für das Lehramt vor, womit das Lehramtsstudium weiter an Attraktivität gewinnen soll.
Fachkräfte und Weiterbildung
Die Aufgaben der Pädagogischen Hochschulen sollen explizit um die Weiterbildung erweitert werden. Lehrende können Nebeneinkünfte durch Weiterbildungsangebote erzielen, wodurch die Attraktivität, diese Angebote auszubauen, erhöht werden soll. Damit stärkt das Wissenschaftsministerium auch die Fachkräfteinitiative „FachkräfteLÄND“ der Landesregierung.
Besserer Zugang zu Hochschulen
Die Hochschulen sollen künftig durch eine individuelle Zugangsprüfung oder ein Probestudium einen weiteren Weg ins Studium in Baden-Württemberg eröffnen können. Damit könnten ausländische Studieninteressierte oder beruflich Qualifizierte, die noch nicht über die kompletten Voraussetzungen verfügen, direkt ein Studium aufnehmen oder auf ein bestimmtes Studium vorbereitet werden.
Transfer und Ausgründung – Stärkung von Start-ups und Transfer von Innovationen in die Praxis
Hochschulen, Lehrende und Studierende sind Innovationsträger in der Gesellschaft. In den Laboren und Seminaren entstehen aus dem Zusammenwirken von Forschung und Lehre, von Lehrenden und Lernenden immer wieder innovative Ideen, die in Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können. Studierende sollen daher sensibilisiert werden, um die Chance der Selbständigkeit als berufliche Perspektive wahrzunehmen.
Lehrende sollen künftig zur Unterstützung von Ausgründungen Freisemester nehmen können – ein weiterer Beitrag zur Stärkung der Start-up- und Spin-off-Szene an den Hochschulen.
Spitzenberufungen und gemeinsame Berufungen
Eine neue Regelung soll es den Hochschulen ermöglichen, in besonderen Fällen Personen kurzfristig – innerhalb weniger Wochen – zu berufen. Die Exzellenz muss gutachterlich nachgewiesen sein. Ziel ist es, die Konkurrenzfähigkeit der baden-württembergischen Hochschulen im Wettbewerb um die besten Köpfe vor allem in den Exzellenzthemen zu stärken.
Bei Gemeinsamen Berufungen ist zukünftig das „Thüringer Modell“ auch in Baden-Württemberg möglich: Der oder die Berufene kann ausschließlich an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung eingestellt werden und zugleich an einer Hochschule Aufgaben eines Professors oder einer Professorin wahrnehmen. Mit der Einführung dieses Modells verspricht sich das Ministerium noch mehr Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Der Politiker und Unternehmer zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der Zeitgeschichte:Christoph Leitl wirft in seinen Erinnerungen einen Blick auf die Geschichte und Bedeutung der Europäischen Union.
Vor 75 Jahren im Mai 1949 schlossen sich zehn Staaten in London zum Europarat zusammen – ein historisches Ereignis. Im selben Jahr wurde Leitl im Österreich der Nachkriegszeit geboren. Das gemeinsame Jubiläum ist für ihn Anlass, auf sein Leben und die Europäische Union zurückzublicken. Dabei treibt ihn eine Frage um: Wie kann die Zukunft Europas aussehen?
Am 23. Mai 2024 präsentierter Christoph Leitl sein Buch in Wels – in einem launigen Dialog mit dem Moderator und dem Publikum: kurzweilig, spannend, interessant … festgehalten vom Fotografen Andi Knoll
Die Biographie eines Politikers, der die Zeitgeschichte Österreichs und Europas prägte
Ein Rückblick auf 75 Jahre Geschichte der EU
Ein Plädoyer für europäische Werte und politisches Engagement
Eine Vision der Zukunft Europas in einer globalisierten Welt
Das ideale Geschenk für Politikinteressierte
Eine Chance für den Frieden: Erwartungen an ein Europa der Zukunft
Nostalgie findet sich in der Lebensgeschichte von Christoph Leitl nicht: In seiner Autobiografie schildert der außergewöhnliche Politiker seine Erfahrungen in der Europapolitik und verbindet sie stets mit europäischen Werten wie der Förderung des Friedens, der Schutz der Menschenrechte oder die Wahrung von Rechtsstaatlichkeit.
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Mit dem neuen Programm „Future Engineering“ fördert das Land MINT-Studiengänge an Hochschulen mit insgesamt zehn Millionen Euro. Damit sollen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik für Studierende attraktiver werden.
Mit seinem neuen Programm „Future Engineering“ fördert das Wissenschaftsministerium attraktive und zukunftsorientierte Studiengänge an den Landeshochschulen, eine bessere Orientierung für Studieninteressierte sowie Angebote an der Schnittstelle zwischen Schulen und Hochschulen. Das Land investiert insgesamt zehn Millionen Euro.
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die Studierenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Darum wollen wir die Attraktivität unserer MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) steigern. Unsere Gesellschaft braucht mehr Absolventinnen und Absolventen in ingenieurwissenschaftlichen Fächern sowie in den Bereichen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, um den ökologischen und technologischen Wandel voranzubringen und Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“ Diesem Bedarf stehen der demografische Wandel und die rückläufige Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger gegenüber.
MINT-Studium attraktiver gestalten
Mit drei neuen Programmbausteinen unterstützt das Land die Hochschulen dabei, die Attraktivität der Studiengänge in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu steigern. Ziel ist es, mehr Studieninteressierte für MINT-Fächer zu begeistern und die Zukunftsfähigkeit und Relevanz der Studienfächer für Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung deutlich zu machen.
Förderprogramm an Hochschulen zur besseren Ansprache und zur Motivierung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich
Das auf fünf Jahre angelegte Programm mit einem Volumen von 700.000 Euro jährlich fördert Good-Practice-Maßnahmen zur Information und Motivierung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich. Gefördert werden unter anderem Initiativen, mit denen Studierende und/oder Hochschullehrende über MINT-Studiengänge an Schulen informieren und Interesse an MINT wecken sowie Praktika, Schnuppertage und weitere Aktionen, die Schülerinnen und Schülern ermöglichen, MINT Fächer durch praktische Erfahrungen kennenzulernen und zu erleben. Dazu gehören beispielsweise Praxisprojekte wie Hackathons, Roboter bauen, Erfinderturniere und so weiter.
Impulsprogramm zur zukunftsorientierten und innovativen Entwicklung von MINT-Studiengängen
Das auf zwei Jahre befristete Programm mit einem Volumen von 800.000 Euro jährlich zielt darauf, die Curricula bestehender Studiengänge so anzupassen, dass sie für junge Menschen attraktiv sind und an die transformierte Bildungs-, Berufs- und Arbeitswelt anknüpfen. Zudem soll so die Auslastung der Studiengänge erhöht werden. Gefördert werden unter anderem Konzepte, die MINT-Studiengänge attraktiver machen und ihre besonders interessanten, lebensnahen und gesellschaftlich relevanten Lehrinhalte für Studieninteressierte sichtbar machen.
Förderung von Austauschformaten zwischen MINT-Studiengängen gleicher fachlicher Ausrichtung
Die Ausschreibung mit einem Volumen von 100.000 Euro zielt darauf, dass Hochschulen fachspezifisch aktuelle Herausforderungen reflektieren und Lösungen sowie bewährte Praxis identifizieren. Gefördert werden Maßnahmen zur Vernetzung und zum Austausch zwischen mindestens drei Studiengängen von mindestens drei Hochschulen.
Zudem wird eine „Programm- und Vernetzungsstelle des Hochschulnetzwerks MINT Baden-Württemberg“ eingerichtet, die am MINT-Kolleg Baden-Württemberg am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) angesiedelt ist. Die Vernetzungsstelle wird hochschulartenübergreifend agieren und das Programm koordinierend begleiten und den Austausch und die Vernetzung zwischen Projekten und Hochschulen fördern. Ein Beirat soll die hochschulartenübergreifende Arbeit sicherstellen.
Weitere Informationen zu allen drei Ausschreibungen sowie die Fristen für die Bewerbung um die einzelnen Förderungen sind auf der Website des Wissenschaftsministeriums zu finden.
Fachkräfteinitiative der Landesregierung bündelt Maßnahmen der Ministerien
Die Gewinnung von Fachkräften ist ein entscheidendes Thema. Wie die vom Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebene QuBe-Studie zeigt, sind bis 2040 im Land rund 860.000 Stellen von akademischen Fachkräften zu besetzen (140.000 neue Stellen, die zu den 720.000 Akademikerinnen und Akademikern hinzukommen, die dann in Rente gehen werden). Großer Bedarf besteht dabei insbesondere im MINT-Bereich. Das Programm „Future Engineering“ ist Teil der ressortübergreifenden Fachkräfteinitiative „FachkräfteLÄND“ der Landesregierung. Unter einem Dach bündeln die beteiligten Ministerien ihre vielseitigen bestehenden Maßnahmen und setzen neue Maßnahmen um.
Weitere ausgewählte Maßnahmen des Wissenschaftsministeriums zur Gewinnung von Fachkräften
Werbekampagne THE NERD LÄND
Baden-Württemberg investiert mit seiner neuen, auf drei Jahre angelegten Werbekampagne THE NERD LÄND in die Zukunft und geht gezielt auf die „Generation Z“ zu. „Bestes Studium. Bestes Leben. Beste Jobs“ – unter diesem Motto sollen junge Menschen für ein MINT-Studium in Baden-Württemberg begeistert, gewonnen und perspektivisch als künftige Fachkräfte an den attraktiven Lebens- und Arbeitsort im deutschen Südwesten gebunden werden.
Anwerbung von internationalen Studierenden
Das Land wird insbesondere internationale Studierende in den MINT-Fächern verstärkt anwerben, zum erfolgreichen Studienabschluss führen und anschließend für den hiesigen Arbeitsmarkt gewinnen. Hierfür arbeitet das Wissenschaftsministerium daran, den Hochschulzugang zu flexibilisieren sowie das internationale Studierendenmarketing bei Baden-Württemberg International (BW_i) zu verstärken und systematisch auf vielversprechende Zielgruppen auszurichten.
Maßnahmen zur Verringerung des Studienabbruchs
Um möglichst viele Studienanfängerinnen und -anfänger erfolgreich zum Abschluss zu führen, setzen die Hochschulen ihre Maßnahmen zur Verringerung des Studienabbruchs bereits in der Orientierungsphase der Studieninteressierten an, gleichen fachliche Defizite mit Vor- oder Brückenkursen aus und bieten aktive Beratungsangebote.
THE BLÄNDED learning
Mit THE BLÄNDED learning unterstützt die Landesregierung die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bei der Weiterentwicklung von Studienformaten im digitalen Bereich, um auch zeitlich und räumlich eingeschränkte Studieninteressierte für ein Hochschulstudium zu gewinnen.
Neuer Sonderbeauftragte für akademische Fachkräfte
Mit einem Sonderbeauftragten für akademische Fachkräfte wird das Wissenschaftsministerium die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft bei der Fortentwicklung der Studienangebote weiterbefördern.
Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:
Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.
Die Studierenden haben die Wahl zwischen
Universitäten,
Pädagogischen Hochschulen,
Kunst- und Musikhochschulen,
Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
Dualen Hochschule
mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.
Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang. Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus.
Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:
9 Landesuniversitäten,
21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
6 Pädagogische Hochschulen,
5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.
Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.
Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.
Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.
Am Freitag, den 24. Mai 2024, findet wieder die Lange Nacht der Forschung (LNF24) in ganz Österreich statt.
Von 17 bis 23 Uhr können Sie bei freiem Eintritt an rund 270 Standorten die heimische Forschungslandschaft hautnah kennenlernen und innovative Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung sowie bahnbrechende Technologien zu bestaunen.
Zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitutionen sowie forschend tätige Unternehmen laden ein, ihre vielfältigen Forschungsprojekte auf verständliche und unterhaltsame Weise zu erleben.
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist auch in diesem Jahr mit einem eigenen Standort vertreten: Am Heldenplatz in Wien werden Forscherinnen und Forscher ihre innovativen Projekte bei interaktiven Mitmach-Stationen präsentieren und Sie mit einem spannenden Angebot begeistern.
Weiters erwartet Sie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit mehreren Highlights:
Bei zwei Science Shows um 17:30 und 19 Uhr werden spektakuläre Experimente und verblüffende Phänomene präsentiert,
ein eindrucksvoller Auftritt des Mikrotheaters des Naturhistorischen Museums Wien bietet Ihnen um 18:30 Uhr einzigartige Einblicke in die faszinierende Welt der Mikroorganismen.
Um 20:30 Uhr verleihen die Science Busters in einer bunten Gala den Oberhummer-Award an den Wissenschaftspodcast „Methodisch inkorrekt!“.
Um die Forschung an Künstlicher Intelligenz in Baden-Württemberg weiter zu stärken, fördert das Land den Ausbau der Rechenkapazität an Hochschulen mit zusätzlich 3,25 Millionen Euro.
Um die Forschung an Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg weiter zu stärken, fördert das Land den Ausbau der Rechenkapazität an Hochschulen mit zusätzlich 3,25 Millionen Euro.
Diese Stärkung der hochschulweiten Kompetenzstruktur bwHPC wird insbesondere Nachwuchsforschenden zugutekommen, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Dienstag, 14. Mai 2024, in Stuttgart mitteilte.
„Ob in der Medizin, in der Quantentechnologie oder an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik: KI-Anwendungen sind aus der Forschung und Lehre unserer Landeshochschulen nicht mehr wegzudenken. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, bauen wir die Rechenkapazität für die KI-Forschung aus. Dadurch investieren wir nicht nur in die KI der Zukunft, sondern auch in die Nachwuchsförderung und letztlich den Wohlstand im Land“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.
Forschung an der Künstlichen Intelligenz der Zukunft
An den baden-württembergischen Hochschulen entsteht die Künstliche Intelligenz der Zukunft – von KI-Anwendungen im Operationssaal über Roboter für die ökologische Landwirtschaft bis zur KI-gestützten Batterieforschung. Die Weiterentwicklung und intensive Nutzung von Künstlicher Intelligenz erfordert jedoch eine steigende Rechenkapazität.
„In dem Verfahren haben Wissenschaftsministerium und Universitäten im Dialog mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern festgestellt, wo ihre größten Bedarfe liegen. Die einhellige Antwort war: ,mehr Rechenleistung.‘ Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Rechenzentren haben wir in kürzester Zeit Wege gefunden, wie die benötigte Rechenleistung schnell beschafft werden kann“, sagte Prof. Dr-Ing. Michael Weber, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz und Präsident der Universität Ulm. „Mit dem Ausbau der KI-Infrastruktur kann der wissenschaftliche Nachwuchs seine Forschungsprojekte schneller und besser durchführen, was auch den Technologietransfer in die Wirtschaft beschleunigen wird – das neue Programm ist ein Gewinn für das ganze Land.“
Über die Kompetenzstruktur bwHPC (High Performance Computing) sind die Rechenzentren der baden-württembergischen Hochschulen bereits vernetzt. Forschende im ganzen Land können so auf Kapazitäten für das Hochleistungs- und datenintensive Rechnen zugreifen. Dank der Landesförderung wird nun zusätzliche Rechenleistung bereitgestellt – ausgerichtet auf die Ansprüche der anwendungsnahen KI-Forschung. Konkret sind Erweiterungen an den Clustern der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Ulm und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgesehen.
Bevorzugter Zugriff für Nachwuchsforschende
Nachwuchsforschende im Bereich Künstliche Intelligenz werden bevorzugt Zugriff auf die neu geschaffene Rechenkapazität erhalten. Im engen Austausch mit den Rechenzentren wird das bwHPC-Betriebskonzept an die Forschungsanforderungen der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angepasst. Weiterhin macht die zusätzliche Rechenleistung die interaktive Nutzung der neuen KI-Knoten möglich. Dadurch wird auch der Transfer von der KI-Forschung in die Praxis gestärkt und beschleunigt. Anwendungsgebiete reichen von der Medizininformatik bis zur Luft- und Raumfahrttechnik.
Kompetenzstruktur bwHPC
Hochleistungsrechnen, auch Supercomputing genannt, ist die Grundlage der wachsenden Forschungs- und Anwendungsbereiche Datenanalyse und KI. Seit 2013 haben die baden-württembergischen Universitäten mit bwHPC eine landesweite Kompetenzstruktur für das Hochleistungsrechnen und das datenintensive Rechnen aufgebaut. Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus Baden-Württemberg können auf diese Rechenkapazität zugreifen. Einige Cluster beinhalten bereits Hardware-Komponenten (hauptsächlich Graphics Processing Units, GPUs) für die KI-Forschung. Die entsprechenden Rahmenkonzepte sind mehrfach positiv von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) begutachtet worden.
Kernbestandteil des bwHPC-Konzepts ist die Grundversorgung am bwUniCluster des Karlsruher Instituts für Technologie sowie die Versorgung spezieller Fachdisziplinen. Hierfür stehen den Landeshochschulen vier bwForCluster an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm zur Verfügung.
Vier bwForCluster
Die vier bwForCluster sind folgendermaßen spezialisiert:
Universität Freiburg – bwForCluster NEMO: Neurowissenschaften, Elementarteilchenphysik, Mikrosystemtechnik, Materialwissenschaften
Universität Heidelberg – bwForCluster Helix: Strukturelle Biologie und Systembiologie, Medizinwissenschaft, Weiche Materie und Computational Humanities
Universität Tübingen – bwForCluster BinAC: Bio- und Medizininformatik, Pharmazie, Astrophysik und Geowissenschaften
Universität Ulm – bwForCluster JUSTUS: Theoretische Chemie, Quanten- und Festkörperphysik
Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:
Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.
Die Studierenden haben die Wahl zwischen
Universitäten,
Pädagogischen Hochschulen,
Kunst- und Musikhochschulen,
Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
Dualen Hochschule
mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.
Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang. Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus.
Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:
9 Landesuniversitäten,
21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
6 Pädagogische Hochschulen,
5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.
Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.
Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.
Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.
Foto: REINER PFISTERER; Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von links) bei der Textil-Firma Amann & Söhne in Bönnigheim
Zum Start der zweiten Phase der beruflichen Weiterbildungskampagne „The Chänce“ hat sich Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf drei Stationen über aktuelle Trends in der Weiterbildung informiert.
„Die Digitalisierung und die Transformation, der demografische Wandel und der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften machen die berufliche Weiterbildung zu einem Schlüsselfaktor auf dem Weg zur Arbeitswelt von morgen“, sagte Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen ihrer Reise informierte sich die Arbeits- und Wirtschaftsministerin auf drei Stationen über unterschiedliche Ansatzpunkte, wie Betriebe und deren Beschäftige sowie berufliche Bildungsstätten in der Weiterbildung aktiv sind und welche Rolle die Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium dabei spielt.
Halt machte Hoffmeister-Kraut bei dem Textilbetrieb Amann in Bönnigheim, dem Elektro-Technologie-Zentrum Stuttgart (etz) und der Firma Metabo in Nürtingen. Dabei fiel der Startschuss zur zweiten Phase der Weiterbildungskampagne „The Chänce“. „Die berufliche Weiterbildung ist die beste Möglichkeit, auf neue Qualifikationsanforderungen in der Wirtschaft zu reagieren. Für viele geht es bei einer Weiterbildung darum, im bestehenden Job am Puls der Zeit zu bleiben, aber auch um den beruflichen Aufstieg, etwa vom Gesellen zum Meister“, so Hoffmeister-Kraut. Hierfür bietet eine vielseitige Weiterbildungslandschaft in Baden-Württemberg passende Angebote. Sie tragen dazu bei, die berufliche Weiterbildung voranzubringen.
Qualifizierungsverbünde zur beruflichen Weiterbildung
Zunächst besuchte Ministerin Hoffmeister-Kraut die Textil-Firma Amann & Söhne in Bönnigheim. Hier stand der Qualifizierungsverbund von Textilbetrieben im Mittelpunkt des Austausches, an dem die Firma Amann aktiv beteiligt ist. Qualifizierungsverbünde sind Netzwerke von Unternehmen, die gemeinsam Qualifizierungsmaßnahmen für ihre Beschäftigten planen und durchführen. „Wir haben hier heute eine Erfolgsgeschichte zu vermelden. Der Qualifizierungsverbund ‚Next Level Textil‘ besteht auch nach Ablauf des geförderten Projektzeitraums von 2019 bis 2023 fort und hat erfolgreich den Schritt zu einem selbstständigen Netzwerk geschafft. Der Verbund hat es sich zum Ziel gemacht, vielversprechende junge Talente zu den Führungskräften von morgen auszubilden. Gleichzeitig sollen langjährige Mitarbeitende für die Arbeitswelt von morgen zukunftsfest gemacht werden. Beides geht nur mit beruflicher Weiterbildung“, hob Hoffmeister-Kraut hervor.
Weiterbildung in den Bereichen Elektromobilität, Energiewende und Klimaschutz
Als nächstes besuchte die Ministerin das Elektro-Technologie-Zentrum Stuttgart, ein bundesweit anerkanntes Kompetenzzentrum für die Aus- und Weiterbildung in der Elektro- und Informationstechnik. Hier tauschte sich Hoffmeister-Kraut über die Weiterbildung in den Bereichen Elektromobilität, Energiewende und Klimaschutz aus. Hoffmeister-Kraut sagte: „Innovationen sind der entscheidende Schlüssel zur Lösung aktueller Probleme. Das zeigt sich in diesen Krisenzeiten. Baden-Württemberg genießt einen hervorragenden Ruf als Innovationsstandort und geht gemeinsam mit seinen exzellenten Bildungspartnern hier weiter voran.“ Aktuell setzt das etz das vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt „SmartPower@skills“ für innovative Weiterbildungsansätze in der Bauwirtschaft um. Hier werden innovative Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte im Elektrohandwerk entwickelt. Schwerpunkte liegen dabei auf der Vermittlung moderner Technologien und Verfahren der Energieversorgungssysteme und Gebäudeautomationslösungen. Weiterhin ist das Regionalbüro für berufliche Fortbildung für die Landeshautstadt Stuttgart und den Kreis Böblingen im etz beheimatet, das ebenfalls vom Wirtschaftsministerium gefördert wird. Hoffmeister-Kraut informierte sich, mit welchen Fragen und Anliegen Weiterbildungsinteressierte in die kostenlose und trägerneutrale Erst- und Lotsenberatung kommen.
Verantwortung der Arbeitgeber in der betrieblichen Weiterbildung
Die letzte Station führte die Wirtschaftsministerin nach Nürtingen, zur Firma Metabo, die für die Herstellung von Elektrowerkzeugen und insbesondere Bohrmaschinen steht. Hier tauschte sich Hoffmeister-Kraut über die Weiterbildungsstrategie der Firma aus. Dabei ging es um die Verantwortung der Arbeitgeber und um die Einbindung der Beschäftigten in die betriebliche Weiterbildung des Unternehmens. Zudem dankte die Ministerin einem Mitarbeiter der Firma, der in der zweiten Phase der Informations- und Werbekampagne zur beruflichen Weiterbildung „The Chänce“ als Testimonial und Kampagnenmotiv Gesicht zeigt, für seine Bereitschaft und das Engagement für die betriebliche Weiterbildung. „Mit unserer Weiterbildungskampagne ‚The Chänce‘ und der gemeinsamen Weiterbildungsoffensive ‚WEITER.mit.BILDUNG‘ setzen wir berufliche Weiterbildung in Baden-Württemberg ganz oben auf die Prioritätenliste. Um die Potenziale der Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz zu nutzen, braucht es qualifizierte Fachkräfte. Nur so kann die Transformation der Wirtschaft eine Erfolgsgeschichte werden. Weiterbildung hilft jeder und jedem einzelnen und Weiterbildung hilft den Unternehmen“, so die Ministerin. Mit authentischen Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern werden mit der Kampagne Menschen für eine Weiterbildungsteilnahme sensibilisiert und über die Vorteile informiert.
Betriebliche (akademische) Weiterbildung geht auch in Fernlehre: