Archiv der Kategorie: Bildung

Österreich: Studierende sind älter und arbeiten mehr

BILDUNG / APA / 22.07.2024, 09:20

Studierende sind in Österreich im Schnitt älter und arbeiten mehr. Das zeigt die aktuelle Eurostudent-Studie, in der die sozialen und ökonomischen Studienbedingungen in 25 Staaten gegenübergestellt werden.

Studierende aus nicht-wohlhabenden Familien müssen hierzulande besonders oft arbeiten.

Unter jenen, die mehr als 20 Stunden berufstätig sind, könnten sich drei Viertel ohne Arbeit das Studium nicht leisten.

Jeder Achte denkt ernsthaft über den Abbruch des Studiums nach.

APA (Hirsch)

Österreichs Studierende sind im Schnitt 27,1 Jahre alt, die Hälfte ist älter als 25.

Im Schnitt der Vergleichsländer liegt das Alter bei 25,9 Jahren bzw. einem Drittel über 25-Jähriger. Die Bandbreite ist dabei allerdings groß und reicht von einem Durchschnittsalter von 20,9 Jahren in Aserbaidschan bis zu 31,4 in Island.

Generell sind laut der Untersuchung vor allem Studierende, die nicht aus Akademikerfamilien kommen und nach Berufserfahrung oder auf alternativen Wegen ein Hochschulstudium beginnen, beim Studienbeginn bereits älter.

Dasselbe gilt für Studentinnen und Studenten, die mehr als 20 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Sie sind in der Regel öfter vom eigenen Einkommen abhängig und können weniger auf Unterstützung der Eltern oder des Staates setzen.

In Österreich ist die Gruppe berufstätiger Studierender vergleichsweise groß: 56 Prozent sind während des ganzen Semesters berufstätig, weitere 13 Prozent zeitweise. Frauen arbeiten im Schnitt 20 Stunden pro Wochen, Männer 23. Bei immerhin 55 Prozent hat der Job dabei einen (sehr) starken Bezug zum Studium.

31 Prozent arbeiten gar nicht

Nur 31 Prozent arbeiten in Österreich gar nicht – weniger sind es nur in vier der untersuchten Länder.

Addiert man Pflichtveranstaltungen, Selbststudium und Arbeit, kommen Österreichs Uni-Studierende auf eine 45-Stunden-Woche, Studierende anderer Hochschulformen (Fachhochschule, Pädagogische Hochschule, Privatuni) auf 51 Stunden. Im Länder-Schnitt sind es 48 bzw. 50 Stunden.

Studierende aus nicht-wohlhabenden Familien arbeiten dabei in Österreich deutlich öfter neben dem Studium (76 gegenüber 62 Prozent), sie definieren sich auch öfter als Berufstätige als Studierende aus wohlhabenden Familien (39 gegenüber 17 Prozent).

Drei Viertel der Studierenden, die über 20 Stunden pro Woche arbeiten, könnten sich nach eigenen Angaben ohne ihren Job das Studium gar nicht leisten.

Wenig überraschend ist intensives Arbeiten für den Studienerfolg ein Problem: 14 Prozent in dieser Gruppe denken ernsthaft über einen Abbruch ihres Studiums nach. Unter den nicht-berufstätigen Studierenden sind es nur halb so viele.

20 Prozent wohnen bei ihren Eltern

Wo Österreich noch hervorsticht: Vergleichsweise wenige Studierende wohnen in Österreich bei ihren Eltern (20 gegenüber 34 Prozent).

Auch der Anteil an Studierenden mit Kind ist in Österreich mit neun Prozent relativ gering (und das trotz des höheren Altersschnitts). Im Länder-Schnitt sind es 12 Prozent, in anderen Ländern mit ebenfalls älterer Studierendenschaft noch deutlich mehr.

Auffällig sind auch die Ergebnisse im Studienteil zu Diskriminierung: Studierende aus Österreich berichteten vergleichsweise oft, dass sie an ihrer Hochschule aufgrund bestimmter Merkmale schlecht behandelt wurden.

Insgesamt gaben 30 Prozent der österreichischen Studierenden an, an den Hochschulen diskriminiert zu wenden. Nur in Spanien und Portugal waren es ähnlich viele, der Schnitt der 25 Länder lag bei 22 Prozent.

Mehr Berichte über Diskriminierung gab es in Österreich vor allem aufgrund des Geschlechts und der Herkunft, auch die Bildung der Eltern wurde häufiger als im Länder-Schnitt als Grund genannt.

Nur schlechte Behandlung aufgrund des Gewichts ist an heimischen Hochschulen laut Befragung seltener Thema als in anderen Ländern Europas.

Mit Hilfe der Fernlehre lassen sich Beruf, Familie und Studium leichter in Einklang bringen:

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische Weiterbildung im Fernstudium!

Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.

Neben den Bachelor-, Master– und Promotionsstudien ermöglicht VIS auch Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VISKontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

Fragen zum Beitrag, zu weiteren interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: Tagung für wissenschaftliche Weiterbildung

Bild: MWK

Bei der Netzwerkveranstaltung „ZukunftsFest machen: Transformation erfolgreich gestalten“ stand die wissenschaftliche Weiterbildung im Fokus. Ziel war es, Weiterbildung an Hochschulen sichtbar und erlebbar zu machen, um Partnerschaften für die Fachkräftesicherung und -entwicklung zu fördern.

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Ministeriums für Forschung, Wissenschaft und Kunst sowie Südwestmetall haben sich rund 200 Teilnehmende von Hochschulen mit Unternehmen, Verbänden und Institutionen zum Thema Weiterbildung an Hochschulen ausgetauscht.

Hochschulen machen Fachkräfte mit innovativer Weiterbildung fit: Mit rund 800 Angeboten auf der neuen Plattform Südwissen und rund 3.600 persönlichen Gesprächen haben wir im Land bei der akademischen Weiterbildung viel erreicht“, sagte Wissenschaftsministerin  Petra Olschowski bei der Eröffnung der Tagung. Sie unterstrich, dass die Hochschulen maßgeschneiderte Antworten auf die Bedarfe von Wirtschaft und Gesellschaft geben könnten, welche die soeben erschienene Future Skills Studie zeige.

Stefan Küpper, Geschäftsführer beim Arbeitgeberverband Südwestmetall, stellte heraus: „Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einer umfassenden und rasanten Transformation. In diesem sehr herausfordernden Prozess sind Hochschulen enorm wichtige Transformationsbegleiter. Mit bedarfsgerechten Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung können sie den notwendigen Kompetenzaufbau in den sogenannten Future Skills wirksam unterstützen.“

Teilnehmende aller 48 staatlichen Hochschulen im Land

Bei der Tagung in Stuttgart konnten sich erstmals rund 200 Teilnehmende von allen 48 staatlichen Hochschulen im Land mit Unternehmen, Verbänden und Institutionen austauschen. Ziel war es, Weiterbildung an Hochschulen sichtbar und erlebbar zu machen, um Partnerschaften für die Fachkräftesicherung und -entwicklung zu fördern und den Dialog zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft zu vertiefen.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch eine enge Kooperation zwischen dem Projekt „Hochschulweiterbildung@BW“, welches von allen 48 Hochschulen des Landes getragen wird, und dem Arbeitgeberverband Südwestmetall mit der Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT sowie dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V.. Gemeinsam setzen sie sich für die Ausbildung, Bindung und Weiterentwicklung gut qualifizierter Fachkräfte ein – ein gemeinsames Ziel, das den Standort Baden-Württemberg nachhaltig stärken soll.

Praxisnahe Lösungen zur Fachkräftesicherung

Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, praxisnahe Lösungen und Best Practices zur Fachkräftesicherung und -entwicklung durch Weiterbildung an Hochschulen kennenzulernen, tragfähige Netzwerke zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Auch konnten sie Einblicke in die Vielfalt und Bandbreite der wissenschaftlichen Weiterbildung gewinnen, sowohl was Inhalt, Formate als auch Zielgruppe angeht.

Highlight des Programms waren verschiedene Präsentationen starker Bildungspartnerschaften zwischen Wirtschaft und Hochschulen sowie sechs thematisch unterschiedliche „Wissensnuggets“ – beispielsweise zum Thema Kreativitätsförderung in Zeiten von Künstlicher Intelligenz (KI), Sustainable Leadership oder Kriterien für eine verständliche und gelingende Wissensweitergabe.

Projekt „Hochschulweiterbildung@BW“

Das Land unterstützt die Hochschulen im Rahmen der ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW mit mehr als 13 Millionen Euro bis Ende 2024. Auch im Rahmen der Fachkräfteinitiative steht die Weiterbildung im Fokus. Ministerin Petra Olschowski stellte in ihrem Input die drei Säulen der Weiterbildungsoffensive für die Hochschulen dar:

  • Die Plattform Südwissen zeigt als digitales Schaufenster die Angebote der Hochschulen.
  • 25 „Regional- und Fachvernetzerinnen und -vernetzer“ verbessern das Matching von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft mit derzeit rund 3.600 Gesprächen und Kontakten. Insbesondere im Bereich der Metall- und Elektroindustrie, aber auch beispielsweise in den Bereichen Bildung und Gesellschaft, Informatik (IT), Pharma und Gesundheit, Energie und Umwelt, Baugewerbe, Verkehr und Logistik, Dienstleistungen, Wirtschaft und Politik.
  • Das neue, schlanke Zertifizierungsverfahren für akademische Weiterbildungen trägt als Qualitätssiegel zur mehr Transparenz bei. 28 Verfahren wurden bereits durchgeführt.

Akademische Weiterbildung in Fernlehre an der Allensbach Hochschule Konstanz:

Im Weiterbildungsbereich der Allensbach Hochschule Konstanz können Sie einzelne oder mehrere Module aus den Bachelor- bzw. Masterstudiengängen buchen und hierfür ein Hochschulzertifikat erhalten.

Erbrachte Prüfungsleistungen können anerkannt werden, falls Sie später ein Bachelor- oder Masterstudium absolvieren möchten.

Hochschulzertifikate können Sie ebenfalls im Fernstudium absolvieren, d.h. online, ohne Präsenzveranstaltungen und ohne Präsenzpflicht.

Ein Start ist jederzeit möglich. Nach Bestehen der Modulprüfung (i.d.R. Einsendeaufgabe oder Online-Klausur) erhalten Sie ECTS und einen entsprechenden Leistungsnachweis mit Zertifikat.

Wählen Sie Ihre Weiterbildung aus den folgenden Kategorien:

Wichtig zu wissen: Für die Zulassung zu einem Hochschulzertifikat ist i.d.R. keine Hochschulzugangsberechtigung und kein Erststudium erforderlich. Details finden Sie bei den einzelnen Weiterbildungsangeboten.

Zusatzmodule: z.B. zur Erfüllung von Zulassungsvoraussetzungen für ein Masterstudium auch zur Anerkennung an anderen Hochschulen, finden Sie in den jeweiligen Kategorien. Grundsätzlich können alle Module aus den Studiengängen als Zusatzmodule belegt werden (Ausnahme: Abschlussarbeiten). Wir bieten Ihnen diese Module gerne auf Anfrage an!

Anmeldung: Bitte senden Sie uns das ausgefüllte und unterzeichnete Anmeldeformular sowie eine Ausweiskopie per Email zu oder laden Sie diese über das Bewerberportal hoch. Das Anmeldeformular können Sie über das Kontaktformular anfordern oder nach Registrierung im Bewerberportal herunterladen.

Testen Sie Ihr Zertifikatsprogramm zwei Wochen lang kostenlos!

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Im Fernstudium auch in Paris, London, Sofia, Malta .. weiterbilden:

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische Weiterbildung im Fernstudium!

Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.

Neben den Bachelor-, Master– und Promotionsstudien ermöglicht VIS auch Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VISKontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

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Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Wien: grenzüberschreitend promovieren – 100 erfolgreiche Promotionen in elf Jahren – Vienna International Studies lebt den europäischen Hochschulraum

25 Jahre Europäischer Hochschulraum

1999 wurde mit der sogenannten Bologna-Erklärung der Grundstein für den Europäischen Hochschulraum gelegt. Sein Ziel hat bis heute nichts an Gültigkeit verloren: Grenzenloses Studieren und Forschen in ganz Europa möglich zu machen.

Zielsetzungen des Europäischen Hochschulraums

Konkret soll der Europäische Hochschulraum (EHR) Studierenden, Lehrenden und Forschenden sowie dem wissenschaftlichen Personal Mobilität im Sinne von Austausch und Sammlung von Auslandserfahrung im Rahmen qualitätsgesicherter, transparenter und vergleichbarer Studienangebote unter Anerkennung der erbrachten Studienleistungen ermöglichen.

So lautete das Ziel der sogenannten „Bologna-Erklärung“, auf die sich die Bildungs- und Wissenschaftsminister 1999 geeinigt hatten. Österreich war durch Caspar Einem, dem damaligen Wissenschaftsminister, vertreten.

Bis heute hat sich daran nichts geändert, auch wenn sich mittlerweile 48 europäische Länder und die Europäische Kommission sowie einige Interessensvertretungen am EHR beteiligen.

100 erfolgreiche Promotionen

Mit der heute erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation durch zwei Kollegen aus Österreich und Deutschland – herzliche Gratulation dazu – können wir (VIS Vienna International Studies) im zwölften Jahr unserer im Mai 2013 begonnen Zusammenarbeit mit der UNIBIT bereits 101 erfolgreiche Promotionen feiern.

Erfolgreiche Endverteidigung Herbst 2023:

Das Promotionsprogramm

  • wird in enger Kooperation mit der staatlichen Universität UNIBIT aus Sofia
  • in Österreich AQ-gemeldet[1],
  • grenzüberschreitend
  • in deutscher Sprache angeboten,
  • mit einem Doktorgrad auf der Bolognastufe 3 (Wissenschaftliches Doktorat/PhD) abgeschlossen und
  • wird der dabei verliehene akademische Grad „Dr.“ so auch in Deutschland und in Österreich geführt und eingetragen.

Die Zulassung erfolgt mittels Nachweis eines abgeschlossenen Regelstudiums auf der Bolognastufe 2 (NQR Stufe 7), das sind Master- bzw. Diplomstudien.  

Das Programm ist als Fernstudium zeit- und ortsunabhängig absolvierbar.

Ihre eigenen zeitlichen Möglichkeiten bestimmen auch die Dauer Ihres Promotionsstudiums.

Präsenz ist keine erforderlich, lediglich die Endverteidigung Ihrer Dissertation erfolgt in Sofia.

‌Innerhalb des Programms sind fünf bis sechs Prüfungen abzulegen (je nachdem, ob Sie bereits einen Nachweis von Englischkenntnissen erbringen können oder nicht), drei Publikationen (so Sie noch keine nachweisen können) und die Dissertationsschrift zu fertigen.

➡️ Unser Team begleitet Sie durch das gesamte Promotionsverfahren

In unserem PhD Club stellen wir unseren Studierenden zahlreiche Informationen zu unserem Promotionsprogramm – hervorragend aufbereitet mit Videos, Vorlagen, „Schritt für Schritt Anleitungen“… – zur Verfügung. 

Wir bemühen uns damit, unsere Studierenden bestmöglich zu unterstützen und wird dieser ständig mit weiteren Informationen und Hilfestellungen ergänzt.

🎬 VIS Absolventenstimmen 

🎬 Ablauf des Promotionsprogramms 

🎬 Wie unterstützen wir unsere Studierenden während des Promotionsprogramms? 

📖 VIS Website NEWS Artikel zum Thema Promotion

🎬 VIS Youtube Videos zum Thema Promotion

👓 Martin Stieger BLOG

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung.

Wenn Sie möchten auch in einem persönlichen Gespräch telefonisch oder auch online in unserem Whereby Meetingroom.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com


[1] Mit der Meldung der ausländischen Studiengänge und der Aufnahme in das Verzeichnis ist keine Feststellung der Gleichwertigkeit mit österreichischen Studiengängen und entsprechenden österreichischen akademischen Graden verbunden. Die Studiengänge und akademischen Grade gelten als solche des Herkunfts- bzw. Sitzstaates der ausländischen Bildungseinrichtung.

Baden-Württemberg fördert Graduiertenschule zur Quantentechnologie

Foto:   Jan Will/IQST

Das Land fördert den Aufbau einer Graduiertenschule für Quantentechnologie mit 4,7 Millionen Euro. Das Angebot steht Nachwuchsforschenden aus ganz Baden-Württemberg offen und stärkt insbesondere den Innovationscampus QuantumBW sowie die Verbindung zur Industrie.

Die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften ist ein zentrales Handlungsfeld der baden-württembergischen Quantenstrategie. Das Land fördert daher den Aufbau einer Graduiertenschule in der Zukunftsdisziplin Quantentechnologie mit 4,7 Millionen Euro. Die neue Graduiertenschule wird insbesondere den Innovationscampus QuantumBW stärken und den Austausch der Landesuniversitäten untereinander sowie mit der Industrie fördern. Die Leitung liegt beim Center for Integrated Quantum Science and Technology (IQST).

Die Quantentechnologie bietet ungeahnte Möglichkeiten – vom hochleistungsfähigen Quantencomputer über ultrasensible Sensoren bis zur Navigation im Weltall. Damit der Sprung von der Theorie in die Praxis gelingt, brauchen wir hervorragend ausgebildete Fachkräfte für Wissenschaft und Wirtschaft. Die neue Graduiertenschule mit zehn Promotionsstellen hebt unseren Innovationscampus QuantumBW auf die nächste Ebene und stärkt den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg weiter“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.

Transfer von der Wissenschaft in die Anwendung

Für zunächst vier Jahre finanziert das Wissenschaftsministerium die zehn Promotionsstellen an der IQST‑Graduiertenschule @QuantumBW. Graduiertenschulen ermöglichen eine strukturierte Promotion – oftmals mit zusätzlichen Seminar- und Betreuungsangeboten. Die neue Einrichtung ist nicht auf einen Standort begrenzt, sondern steht Nachwuchsforschenden aller baden-württembergischer Universitäten offen. Jedes Promotionsprojekt wird von einer Forschungseinrichtung geleitet und von mindestens einem Industriepartner begleitet. Dieses Modell fördert sowohl den Transfer von der Wissenschaft in die Praxis als auch die Anbindung der Industrie an die universitäre Forschung.

Innerhalb der Graduiertenschule unterstützen wir Projekte, die die Lücke zwischen Grundlagenforschung und Technologieentwicklung schließen. Dabei handelt es sich um Vorhaben mit hohem technologischem Potenzial, die sich aber noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. So schaffen wir die Anbindung an die Praxis“, sagte Prof. Dr. Stefanie Barz, die Koordinatorin der Graduiertenschule.

IQST bündelt Kompetenzen für die Grundlagenforschung

Im IQST bündeln Forschende aus Stuttgart und Ulm, zusammen mit Partnern aus ganz Baden-Württemberg, seit vielen Jahren ihre Kompetenzen für die Grundlagenforschung und die anwendungsorientierte Forschung im Bereich Quantentechnologie. Ein besonderer Fokus des IQST liegt auf der Ausbildung von Promovierenden. Die neue Graduiertenschule bringt diese etablierten Strukturen mit dem Innovationscampus QuantumBW zusammen. Forschungsfelder, die innerhalb der IQST-Graduiertenschule @QuantumBW hauptsächlich bearbeitet werden sollen sind:

  • Quantensensorik und -metrologie
  • Quantencomputing und Quanteninformatik
  • Integrierte Quantentechnologien, integrierte Quantenphotonik und Quantenmaterialien
  • Quantennetzwerke

Darüber hinaus werden Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen zu Themen wie Transfer, Gründung oder Intellectual Property (IP) angeboten. Diese Fortbildungen stehen auch Promovierenden anderer Quanteninitiativen im Land offen. Auf diese Weise sollen das Promovierenden-Netzwerk und die Quanten-Community in Baden-Württemberg weiterwachsen. Die Ausschreibung der Projekte wird im Juli 2024 veröffentlicht, sodass die zehn Promotionsprojekte im Oktober 2024 starten können.

QuantumBW

Mit Unterstützung des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums und des Wirtschaftsministeriums haben sich im April 2023 Global Player aus der Wirtschaft mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Innovationscampus QuantumBW  zusammengeschlossen. Damit baut QuantumBW auf einem bestehenden und erfolgreichen Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft auf. 

Mit QuantumBW schafft das Land eine übergreifende Dachmarke, die bestehende Netzwerke weiter stärkt und international noch sichtbarer macht. Für den Aufbau von QuantumBW und zur Bündelung vorhandener Kompetenzen stellt das Land für den Zeitraum 2023 bis 2027 zunächst rund 32 Millionen Euro bereit. Damit können kurz- bis mittelfristig wichtige Struktur- und Vernetzungsmaßnahmen der Quanten-Community in Baden-Württemberg angeschoben werden. Die strategischen Zielsetzungen und Handlungsfelder von QuantumBW sind in der baden-württembergischen Quantenstrategie veröffentlicht und zusammengefasst. Als zentraler Anlaufpunkt dient die QuantumBW-Geschäftsstelle, die Akteure und Standorte strategisch vernetzt und koordinierend wirkt.

Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaften und -technologie

Das Center for Integrated Quantum Science and Technology (IQST) hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2014 – mit Unterstützung und finanzieller Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung, der Universitäten Stuttgart und Ulm sowie des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums – als eine der führenden Forschungseinrichtungen im Bereich Quantentechnologie etabliert. Ursprünglich als gemeinsames Zentrum der der Universitäten Stuttgart und Ulm sowie des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung gegründet, umfasst das IQST nun interdisziplinär Forschende aus ganz Baden-Württemberg. Diese Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bündeln ihre Kompetenzen und tragen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung mit weiteren Partnern im Land in die Praxis. Anwendungsmöglichkeiten reichen vom Quantencomputing über die Quantensensorik bis zur Quantenkommunikation.

In Stuttgart wird insbesondere die Zusammenarbeit von Physik, Ingenieurwissenschaft und Informatik vorangetrieben, während in Ulm die Quantenbiowissenschaften und beispielsweise Quantensensoren für medizinische Anwendungen im Fokus stehen. Kooperationen mit Partnern aus der Industrie bilden die Grundlage, um die Forschungsergebnisse in technische Anwendungen zu überführen. Ein wichtiger Baustein des IQST ist die Nachwuchsförderung.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Promotionsmöglichkeit in Fernlehre:

Baden-Württemberg: Große Unterschiede bei Lernstandsdiagnose

Foto:  Kultusministerium BW

Die Ergebnisse der landeseigenen Lernstandsdiagnose „Lernstand 5“ für das Jahr 2023 zeigen große Leistungsunterschiede zwischen den Schularten wie auch innerhalb der Schularten.

Zu Beginn des Schuljahres 2023/24 nahmen knapp 89.000 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg an der landeseigenen Lernstandsdiagnose Lernstand 5 teil. Lernstand 5 bietet zum Eintritt in die weiterführenden Schulen Tests in den Fächern Mathematik und Deutsch. Aus den Ergebnissen leiten die Lehrkräfte Fördermöglichkeiten ab.

Große Leistungsunterschiede

Die Ergebnisse auf Landesebene, die nun als Monitoring-Report veröffentlicht wurden, zeigen große Leistungsunterschiede zwischen den Schularten wie auch innerhalb der Schularten. Landesweit zeigen drei von zehn Schülerinnen und Schülern bereits ein stark ausgeprägtes Leseverständnis zu Beginn der fünften Klasse. Im Gymnasium beträgt ihr Anteil über 50 Prozent, an Werkreal-/Haupschulen hingegen zwei Prozent. In allen Schularten liegen ein bis zwei Drittel der Schülerschaft auf der mittleren Lernstandsstufe. Dies unterstreicht den Bedarf nach Förder- und Nachholangeboten, die sich am jeweiligen Kompetenzstand orientieren. In Mathematik zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier zeigt sich eine heterogene Verteilung der Kompetenzen zwischen und innerhalb der Schularten.

Lernstand 5 wird am Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) entwickelt und ist für alle weiterführenden öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg verpflichtend. Mit Lernstand 5 werden Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler zum Eintritt in die weiterführenden Schulen in den Fächern Mathematik und Deutsch untersucht. Aus den Ergebnissen leiten die Lehrkräfte Förderbedarfe ab. Hierfür stehen umfangreiche Materialien zur Verfügung, die passgenau zusammengestellt werden können und sich an leistungsschwache und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler richten.

Lernstand 5 in Baden-Württemberg 2023

Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die Lernstandsstufen des Leseverständnisses
Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die Lernstandsstufen des Operationsverständnisses

Lernstand 5

Lernstand 5 ist ein Verfahren mit zwei eng aufeinander abgestimmten Ebenen, das zu Beginn von Klasse fünf durchgeführt wird. Ebene eins umfasst die Lernstandsanalyse – schriftliche Tests in den Fächern Deutsch und Mathematik. Dabei werden Kompetenzen erfasst, die für das Weiterlernen relevant sind. Die Lernstandsanalyse ist für alle öffentlichen allgemein bildenden Schulen verpflichtend. Ebene zwei umfasst auf die Lernstandsanalyse abgestimmte Förderkonzepte und -materialien, die die Lehrkräfte passgenau zusammenstellen können. Sie richten sich sowohl an leistungsschwache als auch an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

Lernstand 5 wird jährlich zu Beginn des Schuljahres in der zweiten und dritten Schulwoche durchgeführt. Die Tests werden nicht benotet. Für die Entwicklung und Durchführung von Lernstand fünf ist das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg im Auftrag des Kultusministeriums zuständig.

Wichtig für den Schulerfolg unserer SuS sind gut ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen!

Auch für berufstätige Pädagog*innen gut geeignet, ein Fernstudium an der Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger 

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Allenfalls auch interessant für Sie:

Österreich: Master ohne Bachelor

Die drei maßgeblichen Bundesgesetze:

  • Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002
  • Bundesgesetz über Privathochschulen (Privathochschulgesetz – PrivHG)
    StF: BGBl. I Nr. 77/2020
  • Bundesgesetz über Fachhochschulen (Fachhochschulgesetz – FHG)
    StF: BGBl. Nr. 340/1993

ermöglichen es den staatlichen und privaten Hochschulen nun nach einer neuerlichen Novellierung in den außerordentlichen Studien (Universitäts- oder Hochschullehrgängen)  in denen der akademische Grad „Master of Business Administration“ (MBA) oder „Executive Master of Business Administration“ (EMBA) verliehen wird, im Curriculum auch eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung als Zugangsvoraussetzung festzulegen, sofern Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen mehrerer fachlich in Frage kommender ausländischer Masterstudien nachweislich vergleichbar sind.

Wenn es das Curriculum erfordert, können weitere Voraussetzungen vorgesehen werden.

Diese MBA bzw. EMBA-Lehrgänge müssen allerdings zwingend 120 ECTS an Studienleistungen verlangen.

Die ersten dieser Lehrgänge werden bereits angeboten.

Bereits solcherart ausgestaltete MBA-Lehrgänge fordern in den Zulassungsvoraussetzungen

  • einen akademischen Abschluss (Bachelor mit 180 ECTS oder Äquivalent oder höherer Abschluss) und zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung oder
  • die Universitätsreife und vier Jahre einschlägige Berufserfahrung oder
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung und fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

YouTubeProfessor

Online in Paris studieren!

Hoch interessant für alle Absolventen/-innen von Meister- oder Befähigungsprüfungen!

Das IFU Institut für Unternehmensführung bietet in Kooperation mit der ppa Pôle Paris Alternance „La Grande École de Commerce et de Management“ berufsorientierte, branchenbezogene Masterprogramme an.

In den Online Master Programmen behandeln Sie unter optimaler Zeitausnutzung alle relevanten Managementbereiche und machen sich dadurch für eine Vielzahl von Führungspositionen attraktiv.

Egal, ob Sie sich für das strategische Management, die Personalführung oder das internationale Business interessieren – Sie können Ihren individuellen Schwerpunkt setzen – der MSc (Master of Science) in Kooperation mit der PPA Business School kann mit den folgenden Schwerpunkten absolviert werden:

  • Digital Transformation
  • e-Commerce & Digital Marketing
  • Global Business Management
  • Leadership
  • Logistics & Supply Chain Management
  • Organisational Development & Change
  • Sports and Health Management

Gerade wenn Sie bereits berufstätig sind, bietet Ihnen der MSc die Möglichkeit, sich in Bereiche mit mehr Verantwortung erfolgreich einzubringen.

In nur drei Semestern sind Sie bereit für den internationalen Markt!

TopUp:

aufbauend auf einem bereits abgeschlossenen MBA/MA/MSc-Lehrgang können in einem weiteren Semester die nötigen Theoriemodule besucht und die Masterarbeit für den TopUp-Abschluss erstellt werden.

Voraussetzung für die Zulassung zum TopUp-Masterstudium ist die Anerkennung von geeigneten Modulen aus einem bereits abgeschlossenen Master-Studium mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung.

Das Studium wird online angeboten, d.h. Sie bearbeiten selbständig und zeitlich flexibel Online-Lernmaterialien im Studienportal, nutzen begleitend die im Rahmen des Studiums zur Verfügung gestellten Lehrbücher und vertiefen Ihr Wissen über Online-Live-Veranstaltungen mit Fachdozenten. Dadurch sind Sie optimal betreut in einem maximal flexiblen Studium!

Abschluss: verliehen von der Pôle Paris Alternance (PPA) Business School

Studienrichtung: Management

Organisation: Online (Online-Lernmaterialien + Online-Live-Veranstaltungen + Lehrbücher)

Unterrichtssprache: Deutsch

Studienbeginn: Sommersemester (Ende April) und Wintersemester (Ende Oktober)

Kosten: 5.950 € (im Jahr 2024, dann EUR 6.950,00) bei Einmalzahlung, monatliche Ratenzahlung möglich; das TopUp-Angebot ist auch in den Kosten reduziert

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg fördert flexible Studienangebote

Die neue Förderlinie THE BLÄNDED learning soll flexible Studiengänge etablieren und neue Zielgruppen für Hochschulen erschließen. Das Land investiert gut zwei Millionen Euro, um die veränderten Bedürfnisse der Studierenden aufzugreifen.

Mit der neue Förderlinie THE BLÄNDED learning möchte das Land flexibel studierbare Studiengänge etablieren, neue Zielgruppen für die Hochschulen erschließen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Präsenzveranstaltungen beschränken sich in diesen Studiengängen auf planbare Blockphasen, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am 5. Juli 2024 erläuterte. Solche Angebote erleichtern es etwa Berufstätigen, Menschen mit Betreuungs- oder Pflegeaufgaben oder mit dem Wunsch nach räumlicher Unabhängigkeit ein Studium an einer Hochschule aufzunehmen.

Drei Studiengänge in Aalen, Offenburg und Albstadt-Sigmaringen sind ausgewählt, die Geschäftsstelle kommt nach Furtwangen. Das Land stellt für die neuen Konzepte als Teil der Fachkräfteinitiative insgesamt 2,1 Millionen Euro über fünf Jahre zur Verfügung.

Studierende sollen Bindung zum Land aufbauen

Ministerin Petra Olschowski sagte: „THE BLÄNDED learning ist mir ein persönliches Anliegen. Durch die Kombination von flexiblen digitalen Studienangeboten mit intensiven Präsenzphasen an unseren Gewinner-Hochschulen und den beteiligten Unternehmen nehmen wir die Bedürfnisse der Studierenden gezielt auf. Wir ermöglichen darüber hinaus, dass die Studierenden eine Bindung zu Baden-Württemberg aufbauen, Land, Wirtschaft und Menschen kennen und lieben lernen – und sich so vor Ort binden.“

Bei der Auswahl der Studiengänge und der neuen Geschäftsstelle wurde das Wissenschaftsministerium von einer Expertenkommission bestehend aus Renata Jungo Brüngger (Mercedes Benz Group AG), Jumana Al-Sibai (MAHLE), Professorin Dr. Kay Berkling (Duale Hochschule (DHBW) Mosbach), Prof. Dr. Frank Ziegele (Centrum für Hochschulentwicklung) und Prof. Dr. Heiner Schanz (Universität Freiburg) unterstützt. Die Kommission hat aus den Einreichungen von zehn baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) drei Studiengänge und das Geschäftsstellen-Konzept der Hochschule Furtwangen zur Förderung vorgeschlagen. Innvotive Lehransätze, wie etwa durch den breiteren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), und eine intensive Studieneingangsphase zum gegenseitigen Kennenlernen der Studierenden untereinander, sollen zum Studienerfolg beitragen.

30 Unternehmen unterstützen das Programm

Bereits zum Programmstart unterstützen 30 baden-württembergische Unternehmen die Studiengänge und haben Praktikumsplätze, Kooperationen und Möglichkeiten für Abschlussarbeiten angeboten. Auch inhaltlich wurden die Bedürfnisse der Wirtschaft aufgegriffen. Koordiniert werden die Studiengänge künftig in einer Geschäftsstelle an der Hochschule Furtwangen. Dort sollen die Etablierung einer Marke „THE BLÄNDED learning“ mit hohem Wiedererkennungswert sowie lehr- und lernunterstützende Strukturen vorangebracht werden. Das Konzept der Hochschule Furtwangen überzeugte die Expertinnen und Experten durch seine Innovationskraft und die starke Fokussierung des Teams auf Koordination, Vernetzung und didaktische Beratung sowie die zentrale Bereitstellung von Inhalten zu Future Skills im Bereich Nachhaltigkeit und ethischen Fragen.

Die Geschäftsstelle wird ihren Betrieb voraussichtlich im Frühjahr 2025 aufnehmen. Die Studiengänge planen einen Start zum Wintersemester 2025/2026.

Die Resonanz seitens der Expertenkommission, der Hochschulen sowie der Unternehmen auf unser Programm ist enorm positiv“, sagte Ministerin Petra Olschowski. „Die Innovationskraft und das Potenzial, das in den HAWen steckt, wird hier mehr als deutlich. Ich bin davon überzeugt, dass die Hochschulen mit diesem Rückenwind das Programm erfolgreich umsetzen werden.“

Die Studiengänge im Einzelnen

Human Centered Design, Master of Science (M.Sc.)

Hochschule Aalen (gemeinsam mit der Hochschule Furtwangen)

Das Ziel des Studiengangs ist es, Studierenden ein tiefgreifendes Verständnis für Informationsdesign und Benutzererfahrung zu vermitteln, indem die neusten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis integriert werden. Durch einen interdisziplinären Ansatz, praxisnahe Lehrmethoden und enge Kooperationen mit der Wirtschaft sollen die Absolventinnen und Absolventen optimal auf die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vorbereitet werden. Die Mission ist, kreative und empathische Designprofis für die KI-Arbeitswelt von morgen auszubilden, die in der Lage sind, innovative (technische) Produkte, Services und Prozesse zu entwickeln und zu gestalten.

Geplant: 25 Plätze

Digitale Technologien im Maschinenbau, M.Sc.

Hochschule Offenburg (gemeinsam mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Hochschule Esslingen, Hochschule Karlsruhe und der Hochschule Mannheim)

Der Studiengang bildet innovative digitale Inhalte aus dem Maschinenbau ab, die im Rahmen der digitalen Transformation stetig an Bedeutung gewinnen. Der fortschreitende Wandel im Maschinenbau erfordert von zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren neben den Grundlagenkenntnissen im Maschinenbau vertiefte Kenntnisse im Bereich der digitalen Technologien, wie etwa die Simulation von komplexen physikalischen Zusammenhängen und cyberphysischen Systemen, Datenanalyse, Internet of Things (IoT) und Steuerungstechnik. Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus dem klassischen Maschinenbau und affinen Studiengängen werden dadurch vertieft in angewandter Informatik und deren praktischer Anwendung im Maschinenbau ausgebildet.

Geplant: 20 Plätze

Digital Engineering, Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Hochschule Albstadt-Sigmaringen (gemeinsam mit der Hochschule Biberach, Hochschule Offenburg und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd)

Im Studiengang „Digital Engineering“ werden die Studierenden umfassend in digitalen Technologien und IT für die Entwicklung industrieller Produkte und Prozesse qualifiziert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Nachhaltigkeitsengineering mit Fokus auf Energie. Die Studierenden sind im Ergebnis in der Lage, die Digitalisierung schwerpunktmäßig der Wirtschaft aber auch des öffentlichen Sektors mitzugestalten und weiterentwickeln zu können.

Geplant: 30 Plätze

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Baden-Württemberg: Studie zu Gehaltsunterschieden an Hochschulen veröffentlicht

 Foto © as-artmedia – stock.adobe.com

Eine Studie des Landes belegt relevante Gehaltsunterschiede zwischen Professorinnen und Professoren an Hochschulen in Baden-Württemberg. Die Unterschiede sind verschieden stark ausgeprägt und liegen je nach Hochschulart im Durchschnitt zwischen 52 und 523 Euro im Monat.

Eine Studie des Wissenschaftsministeriums belegt erstmals umfassend relevante Gehaltsunterschiede zwischen Professorinnen und Professoren an Baden-Württembergs Hochschulen. Wie eine Untersuchung des Wissenschaftsministeriums ergab, sind die erwartbaren sogenannten Gender Pay Gaps unterschiedlich stark ausgeprägt und liegen je nach Hochschulart zwischen 52 und 523 Euro im Monat. Die größte Lücke wurde bei den Ingenieurswissenschaften an Universitäten ermittelt, wo Männer gut 900 Euro monatlich mehr bekommen als Frauen.

Ursachen klären und Gegenmaßnahmen ergreifen

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die Zahlen sind jetzt da und die Hochschulen wissen, wo sie stehen. Ein ‚Das-ist-halt-so‘ reicht heute nicht mehr als Antwort. Wir erwarten von den Hochschulen, dass sie den Ursachen auf den Grund gehen, Gegenmaßnahmen ergreifen und schrittweise gerechter werden. Ich bin sehr dankbar, dass viele Hochschulen bei dem Thema sehr offen sind – schließlich können sie mit guten Werten für sich werben.

Die Ministerin kündigte an, das Thema regelmäßig bei Dienstbesprechungen mit den Hochschulleitungen aufzurufen. Zudem soll es in fünf Jahren im Zusammenhang mit den Verhandlungen zur übernächsten Hochschulfinanzierungsvereinbarung erneut eine Untersuchung geben. „Natürlich gehen wir davon aus, dass sich dann etwas getan hat und die Gaps kleiner geworden sind“, sagte Petra Olschowski. Die Ergebnisse sorgen für die Hochschulen als auch für die Bewerberinnen für Transparenz.

Die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung

  • Es sind relevante Gender Pay Gaps an den baden-württembergischen Hochschulen vorhanden, die je nach Hochschulart unterschiedlich stark ausgeprägt sind.
  • Am größten sind die Gaps bei den Universitäten, am kleinsten bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Im Schnitt liegen sie je nach Hochschulart zwischen 52 und 523 Euro (0,7 und 5,7 Prozent), in einzelnen Fächergruppen können es aber auch bis zu 900 Euro sein.
  • Untersuchungen in Niedersachen (2017) und Nordrhein-Westfalen (2019) zu den Gehaltsunterschieden an den Hochschulen kamen zu ähnlichen Ergebnissen.
  • Im Vergleich zum Baden-Württemberg-weiten Gender Pay Gap, den das Statistische Landesamt für das Jahr 2022 ermittelt hat, liegen die Unterschiede im Hochschulbereich bei allen Hochschularten und auch bei den Universitäten niedriger.
  • Besonders groß sind die Unterschiede bei den Ingenieurwissenschaften und in der universitären Medizin.
  • In der höchsten Altersgruppe (ab 58 Jahren) und in der jüngsten sind die Gaps am größten, in der mittleren (50 bis 57) am geringsten.
  • Frauen in der jüngsten Altersgruppe (unter 50) erhalten im Vergleich zu Frauen in der mittleren Altersgruppe in der Regel deutlich seltener Leistungsbezüge – und auch seltener als ihre männlichen Altersgenossen.
  • Professorinnen profitieren weniger von vorteilhaften Leistungsbezugsarten, also von dynamischen und langfristigen Leistungsbezügen.

Was wurde untersucht?

Untersucht wurden Daten von allen 45 staatlichen Landeshochschulen. Ermittelt wurde für jede Hochschulart der Verdienstunterschied zwischen dem durchschnittlichen Monatsgehalt der Professorinnen und dem der Professoren, jeweils für die dominante Besoldungsgruppe W3 (Universitäten, Pädagogische HochschulenKunst- und Musikhochschulen) oder W2 (Hochschulen für angewandte Wissenschaften, DHBW) und differenziert nach Fächergruppen und Alterskohorten, wobei das Grundgehalt jeweils als gleich gesetzt wurde und die Genderunterschiede in den variablen, verhandelbaren Gehaltsbestandteilen, das heißt den Leistungsbezügen auf der Ebene der Hochschulart quantifiziert wurden. Darüber hinaus wurde auch die Qualität der gewährten Leistungsbezüge (das heißt Befristung, Dynamisierung und Ruhegehaltsfähigkeit) bezüglich genderspezifischer Unterschiede untersucht.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

  • Universitäten,
  • Pädagogischen Hochschulen,
  • Kunst- und Musikhochschulen,
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der
  • Dualen Hochschule

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Landesuniversitäten,
  • 21 Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 5 Musik- und 3 Kunsthochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • die Akademie für Darstellende Kunst,
  • die Filmakademie und
  • die Popakademie.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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Österreich: Gewerbe und Handwerk – Meistertitel für 14 weitere Befähigungsprüfungen

Wien (OTS) – Großer Erfolg für das Gewerbe und Handwerk: Künftig dürfen Gewerbetreibende, die in 14 handwerksähnlichen Gewerben erfolgreich eine Befähigungsprüfung abgelegt haben, ebenfalls den Titel Meister bzw. Meisterin führen und in Dokumente eintragen lassen. Das wird durch eine Gewerberechtsnovelle möglich, die im Nationalrat am Donnerstag, 4.7.2024, beschlossen wurde.

Ein besonderes Herzensanliegen ist das Renate Scheichelbauer-Schuster, der Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): Wir freuen uns über diese Aufwertung sehr: Meisterliche Leistungen sollen sichtbar sein und die Anerkennung erfahren, die sie verdient haben! Wir brauchen in Österreich noch mehr Meisterinnen und Meister, um den Wirtschaftsstandort in den Regionen zu stärken.

Der Meistertitel, den bereits alle Meister:innen im Handwerk seit 2020 tragen dürfen, wird nun auch für Gewerbe möglich, die in der Öffentlichkeit bisher schon als Handwerker wahrgenommen wurden, in denen aber aus historischen Gründen keine Meister-, sondern Befähigungsprüfungen abgelegt wurden. Konkret sind das:

  • Elektrotechnik
  • Gas- und Sanitärtechnik
  • Kontaktlinsenoptik
  • Kosmetik (Schönheitspflege), Piercen und Tätowieren
  • Fußpflege
  • Massage
  • Bestattung
  • Vulkaniseur
  • Waffengewerbe (Büchsenmacher)
  • Sprengungsunternehmen

Diese zehn handwerksähnlichen Gewerbe sind künftig berechtigt, die Bezeichnung „Meisterin“ bzw. „Meister“ vor ihrem Namen in Kurzform (als „Mst.“, „Mst.in“ bzw. hochgestellt „Mst.in“) oder in vollem Wortlaut zu führen. Zudem darf die Eintragung gleich einem akademischen Grad in amtlichen Urkunden verlangt werden. Die betreffenden Befähigungsprüfungen sind im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) der Stufe 6 zugeordnet. Der Meistertitel ist offiziell dem akademischen Bachelor gleichgestellt.

Darüber hinaus gibt es künftig den eintragungsfähigen Meistertitel – mit einer ergänzenden Spezifikation – für vier der höchsten Berufsqualifikationen im Gewerbe und Handwerk, die schon bisher das Wort „Meister“ in der Bezeichnung führten. Das sind:

  • Baumeister:in – Mst./ Mst.in (BM)
  • Brunnenmeister:in – Mst. / Mst.in (BrM)
  • Steinmetzmeister:in – Mst. / Mst.in (StM)
  • Holzbau-Meister:in – Mst. / Mst.in (HBM)

Die Gleichwertigkeit des Meisters mit Hochschulabschlüssen, die bessere Sichtbarkeit des eintragungsfähigen Meistertitels und die neuen Qualifikationen, die mit der Höheren Beruflichen Bildung möglich werden, bieten jungen Menschen großartige berufliche Perspektiven. Viele Eltern wissen noch zu wenig Bescheid, welche attraktiven Karriereoptionen über den Einstieg mit einer Lehre möglich sind“, so Scheichelbauer-Schuster abschließend. (PWK273/HSP)

ZITATE

Es ist ein wichtiger Schritt für unsere Branche, dass nun auch der Titel zur Befähigung vergeben wird. Dies trägt maßgeblich zur Förderung der Qualifikation und Fachkompetenz bei, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert die Qualität unserer Arbeit.

Präsident Komm.Rat Wolfgang Ecker, Bundesinnungsmeister der Berufsgruppe der Steinmetze

Die Einführung eines Titels für Holzbau-Meister nach erfolgreich bestandener Befähigungsprüfung wird seitens der Branche begrüßt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung ihrer Qualifikation, die Holzbau-Meister sind die anerkannten Spezialisten für die Planung, Statik und Ausführung im Holzbau.“

Fachvertretungsvorsitzender Ing. Robert Böhm, Bundesinnungsmeister-Stv. der Bundesinnung Holzbau

Dass der Meistertitel nun in den Branchen Fußpflege, Kosmetik, Massage, Piercen und Tätowieren nach der Befähigungsprüfung geführt werden kann, ist eine lang verdiente Aufwertung der Berufe sowie Sichtbarmachung höchster Qualität unserer Dienstleistungen.

Bundesinnungsmeisterin Mag. Dagmar Zeibig, Bundesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

Unser Beruf ist unsere Berufung! Der Meistertitel ist eine verdiente Anerkennung für die hohe Qualität und Professionalität in der Ausbildung innerhalb des Bestattungsgewerbes. Er unterstreicht die Bedeutung von fundiertem Fachwissen und menschlicher Fürsorge in einem Beruf, der weit über eine handwerkliche Tätigkeit hinausgeht. Die Meisterausbildung ist die Grundlage für die sensible, würdevolle und professionelle Ausübung unseres Gewerbes.

Bundesinnungsmeister-Stv. Mag.(FH) Katharina Strack-Dewanger,
Bundesinnung der Rauchfangkehrer und Bestatter

Die Anstrengungen der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, den eintragungsfähigen Meistertitel auch für Befähigte zu ermöglichen, sind sehr zu begrüßen. Als Büchsenmacher mit abgelegter Befähigungsprüfung weiß ich, wie wichtig die staatliche Anerkennung für unser Handwerk ist.“

Valentin Krassnik, ARGE Zivile Sicherheit in der WKO – Büchsenmacher

Jetzt ist es auch den Gas- und Sanitärtechnikern möglich, mit einem verständlichen und in der Bevölkerung akzeptierten Titel in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein und auf die für diese sicherheitsrelevante Branche besonders wichtige Qualifikation hinzuweisen.“

Bundesinnungsmeister Mst. Ing. Manfred Denk, MBA – Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker

Berufliche Qualifikation ist entscheidend für die fachgerechte Ausführung des Elektrogewerbes. Absolvent:innen der Befähigungsprüfung sollen die Qualität für ihre Betriebe deutlich sichtbar machen dürfen. Wir brauchen den Meistertitel für befähigte Elektriker!“

Bundesinnungsmeister Christian Bräuer, Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker

Der Reifen ist die wesentliche Verbindung zwischen Fahrzeug und Asphalt und dessen fachgerechte Wartung und Pflege durch den Vulkaniseur für die Sicherheit auf Österreichs Straßen unabdingbar. Dies wird durch den Meistertitel für Vulkaniseure deutlich gemacht.

Bundesinnungsmeister MMst. Roman-Keglovits-Ackerer, BA – Fahrzeugtechnik

Rückfragen & Kontakt:

Digital Media & Communication
Pressestelle
Wirtschaftskammer Österreich
T 0590 900 – 4462
dmc_pr@wko.at

Aktuelle News aus der Wirtschaft für die Wirtschaft – https://www.wko.at/oe/news/start

Allenfalls auch interessant für Sie:

Mit der Meisterprüfung auch ohne Matura (Reifeprüfung) studieren:

Auch eine berufliche Qualifikation aus Österreich wie die Meister- oder Befähigungsprüfung ermöglicht den deutschlandweiten Hochschulzugang.

Österreichische (Handwerks-)Meister u.a. können daher in Deutschland auch ohne Matura (Abitur) ein Regelstudium beginnen – die Allensbach Hochschule empfiehlt dafür den B.A. Betriebswirtschaftslehre – Vertiefung KMU- und Handwerksmanagement.

Die Befähigungsprüfung aus Österreich, die abgeschlossene  Werkmeisterausbildung  u.v.am. eröffnet in Deutschland den Zugang zu ordentlichen Studien.

Auch den 33.000 geprüften österreichischen Meisterinnen und Meistern aller 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufe …. steht in Deutschland der Hochschulzugang zum ordentlichen Studium offen.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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