Archiv der Kategorie: Bildung

80 Jahre Prof. Felix Unger – zwei Festschriften

Die diesjährige feierliche Plenarsitzung der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (EASA) war deren Gründer und Ehrenpräsidenten Felix Unger zu seinem 80. Geburtstag gewidmet, den er am 2. März 2026 feierte.

Ehrenpräsident Felix Unger wurde im Rahmen der Generalversammlung mit zwei Festschriften geehrt:

  • Zum einen mit einer klassische Anthologie, herausgegeben vom Präsidenten der EASA, Klaus Mainzer, und Gerhard Fasching, veröffentlicht beiEASA Press – ISBN 978-3-903611-01-6). Dieses zeitgenössische Dokument würdigt sein Leben und Wirken in der Herzchirurgie sowie sein Lebenswerk, die EASA. Im Mittelpunkt stehen seine Gedanken zu einer europäischen Föderation als einer realen Utopie für die wertebasierte Weiterentwicklung Europas.
  • Zudem die Festschrift von Anna Vanadis Faix: „The Heart of Europe“: Wissenschaft, Menschlichkeit und Verantwortung, erschienen bei Scientia Press, Herrenberg (ISBN 978-3-9828282-0-6). Diese Festschrift würdigt sein Lebenswerk und seine Vision eines Europas, das durch Dialog, Wissenschaft und Werte zusammengehalten wird. Sie vereint Beiträge von Weggefährten, Kollegen und führenden Vertretern aus den Bereichen Medizin, Philosophie, Naturwissenschaften, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Die Laudatio auf Ehrenpräsident Felix Unger hielt Brigitte Tag, ehemalige Vizepräsidentin der EASA und Direktorin des Kompetenzzentrums für Medizin, Ethik und Recht Helvetia (MERH) an der Universität Zürich.

Felix Unger:

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Felix Unger ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft.

Als international renommierter Herzchirurg wurde Prof. Unger am 1. März 1985 mit dem Aufbau der Herzchirurgie in Salzburg betraut und leitete bis zum 31. März 2011 die Universitätsklinik für Herzchirurgie an der Paracelsus-Medizinischen Universität. Dort wurden über 20.000 Patienten operiert; eine spektakuläre Leistung wurde im März 1986 vollbracht, als der erste klinische künstliche Herzersatz in Europa durchgeführt wurde, gefolgt von einer Transplantation.

GRÜNDUNG DER EASA IM JAHR 1990

Im Jahr 1990 gründete Prof. Unger gemeinsam mit dem Erzbischof von Wien, Franz Kardinal König, und dem Politikwissenschaftler und Philosophen Nikolaus Lobkowicz die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.

Als langjähriger Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (EASA) hat er 30 Jahre lang Brücken zwischen Disziplinen, Religionen und Nationen geschlagen. Sein Werk steht für eine Wissenschaft, die Menschlichkeit und Verantwortung vereint – mit einem klaren europäischen Geist, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Felix Unger – Brückenbauer für Wissenschaft, Kultur und Frieden

Wenn man das Lebenswerk von Felix Unger in einem einzigen Bild verdichten möchte, dann ist es jenes des Brückenbauers.

Brücken zu bauen bedeutet, Verbindungen zu schaffen, wo zuvor Trennlinien verliefen. Es bedeutet, Gegensätze nicht zu negieren, sondern fruchtbar zu machen. Es bedeutet, Räume des Dialogs zu eröffnen – zwischen Menschen, Disziplinen, Kulturen und Weltanschauungen. Genau darin liegt die große, bleibende Leistung von Felix Unger.

Als er im Jahr 1990 gemeinsam mit dem damaligen Wiener Erzbischof Franz König und dem Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München, Nikolaus Prinz von Lobkowicz, die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste gründete, war Europa im Umbruch. Der Eiserne Vorhang war gefallen, alte politische Blöcke lösten sich auf, neue Ordnungen suchten nach Orientierung. In dieser historischen Situation entstand eine Institution, die von Beginn an mehr sein wollte als eine klassische Gelehrtengesellschaft.

Die Akademie sollte eine geistige Brücke errichten:

  • zwischen Wissenschaft und Kunst,
  • zwischen WissenschaftlerInnen aus „West“ und „Ost“
  • zwischen den unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen,
  • zwischen Erkenntnis und Verantwortung.

Felix Unger verstand Wissenschaft nie als Selbstzweck. Für ihn war sie immer eingebettet in einen größeren kulturellen, gesellschaftlichen und humanistischen Zusammenhang. Sein Denken war geprägt von der Überzeugung, dass wissenschaftlicher Fortschritt ohne kulturelle Verankerung und ethische Reflexion seine Orientierung verliert. Die Akademie wurde damit zu einem Ort des interdisziplinären Gesprächs – einem Forum, in dem Naturwissenschaftler, Mediziner, Philosophen, Theologen, Juristen, Künstler und Ökonomen einander auf Augenhöhe begegnen.

Eine zweite große Brücke, die Felix Unger mit der Akademie geschlagen hat, ist jene zwischen Ost und West.

In den frühen 1990er-Jahren war der wissenschaftliche Austausch zwischen den ehemals getrennten politischen Systemen noch keineswegs selbstverständlich. Viele akademische Netzwerke waren zerstört oder nie entstanden. Unger erkannte früh, dass der europäische Einigungsprozess nicht nur politisch und wirtschaftlich, sondern vor allem geistig und kulturell getragen werden muss.

Heute zählt die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste mehr als 2.000 Mitglieder aus allen Teilen der Welt, darunter über 30 Nobelpreisträger. Sie ist ein einzigartiges Netzwerk exzellenter Persönlichkeiten, das weit über Europa hinaus wirkt. In ihr begegnen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Traditionen, Erfahrungshorizonten und Denkschulen – verbunden durch den gemeinsamen Anspruch, Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaften zu übernehmen.

Doch Felix Ungers Brücken reichen noch weiter.

In einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen, neuer Blockbildungen und wachsender Polarisierung kommt der Wissenschaft eine besondere Rolle zu. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind oft die letzten, die jenseits politischer Frontlinien miteinander sprechen können. Sie wirken als Wissensdiplomaten, als Mittler, als Vertrauensstifter.

Tagungen, Kongresse und Dialogforen der Akademie ermöglichen Begegnungen, die auf politischer Ebene häufig nicht mehr möglich wären. Gerade hier zeigt sich die leise, aber nachhaltige Kraft des akademischen Dialogs: Er schafft Räume, in denen Verständigung möglich bleibt – auch dann, wenn politische Beziehungen eingefroren sind.

So wird die Akademie zu einer Brücke des Friedens.

In diesem Sinne verkörpert Felix Unger auch jenes Leitmotiv, das Österreich selbst in den vergangenen Jahrzehnten für sich formuliert hat: Brückenbauer für die Welt.

Als Österreich in den Jahren 2012 und 2013 im Rahmen des Nation-Branding-Projekts unter Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Außenminister Michael Spindelegger seine internationale Rolle neu definierte, stand genau dieses Bild im Zentrum: Österreich als Drehscheibe zwischen West und Ost, als Ort des Ausgleichs, der Vermittlung und des Dialogs. Als Land, das historisch gewachsen ist zwischen Kulturen, Sprachen und politischen Räumen – und daraus seine besondere Verantwortung ableitet.

Felix Unger ist die personifizierte Ausprägung dieses Gedankens.

Sein Wirken verbindet medizinische Exzellenz mit humanistischer Bildung, wissenschaftliche Strenge mit kultureller Offenheit, internationale Vernetzung mit österreichischer Identität. Er denkt europäisch und handelt global – ohne jemals den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Was ihn dabei auszeichnet, ist nicht nur seine intellektuelle Autorität, sondern seine persönliche Integrationskraft. Er bringt Menschen zusammen. Er stiftet Vertrauen. Er eröffnet Gesprächsräume. Und er erinnert uns daran, dass Wissenschaft immer auch eine moralische Dimension hat.

In einer Zeit, in der Spezialisierung oft zur Abschottung führt und Expertise nicht selten in Silos verschwindet, ist Felix Unger ein Mahner für das Verbindende. Sein Lebenswerk steht für die Überzeugung, dass Erkenntnis nur dann ihre volle Wirkung entfaltet, wenn sie geteilt, diskutiert und in den Dienst des Gemeinwohls gestellt wird.

Brückenbauer zu sein heißt, Verantwortung zu übernehmen – für die Gegenwart und für kommende Generationen.

Felix Unger hat diese Verantwortung angenommen. Mit Mut, mit Weitblick und mit einer außergewöhnlichen menschlichen Integrität. Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste ist sein Vermächtnis – eine lebendige Brücke in eine offene, dialogfähige und friedliche Zukunft Europas und der Welt.

(Stieger, Martin, 2026: „Felix Unger – Brückenbauer für Wissenschaft, Kultur und Frieden“ in Mainzer, Klaus; Faix, Anna-Vanadis (Hg): „Das Herz Europas – Wissenschaft, Humanität und Verantwortung“ Festschrift für Felix Unger zum 80 Geburtstag, Alma Mater Europaea – ECH Scienta Press Herrenberg(ISBN 978-3-9828282-0-6), S 499 – 501)

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Martin G. Stieger

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Die Allensbach Hochschule Konstanz zählt zu „Deutschlands Besten Arbeitgebern 2026“

Die DQBG Deutsche Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft hat die Allensbach Hochschule für ihre Arbeitgeberattraktivität, faire Arbeitsbedingungen und eine tragfähige Unternehmenskultur ausgezeichnet.

Die Allensbach Hochschule Konstanz ist in der unabhängigen Studie „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2026“ der DQBG Deutsche Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft mit dem Titel „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2026“ ausgezeichnet worden.

Grundlage der Untersuchung ist ein Drei-Säulen-Modell aus repräsentativer Bevölkerungsbefragung, KI-gestützter Online-Analyse und ergänzender Auswertung eines Unternehmensfragebogens.

Die Auszeichnung ist für uns ein wichtiges Signal aus dem Arbeitsmarkt. Sie bestätigt, dass wir als Arbeitgeber durch Attraktivität, faire Arbeitsbedingungen und eine tragfähige Unternehmenskultur überzeugen – und dass wir diese Standards konsequent weiterentwickeln müssen“, sagt Timo Keppler, Kanzler der privat geführten und staatlich anerkannten Allensbach Hochschule (www.allensbach-hochschule.de).

Die DQBG legt der Studie eine Bewertung auf einer Skala von ein bis fünf Sternen zugrunde und führt die Ergebnisse aus drei Komponenten zusammen. Neben der Bevölkerungsbefragung wird eine KI-basierte Online-Analyse eingesetzt, die Beiträge, Kommentare und Bewertungen aus Social Media, Nachrichtenportalen, Blogs, Foren und Arbeitgeberbewertungsplattformen einbezieht.

Laut Studienband wurden hierfür mehr als zwei Millionen Online-Beiträge identifiziert und in der Auswertung berücksichtigt; zudem flossen 210.993 Einzelbewertungen in die Untersuchung ein. Für die Gesamtnote wird ein gewichteter Durchschnitt gebildet: Die „Allgemeine Bewertung“ geht mit 50 Prozent ein, vier Subkategorien – „Zukunftsfähigkeit“, „Work-Life-Balance“, „Entwicklung & Weiterbildung“ sowie „Familienfreundlichkeit“ – werden jeweils mit 12,5 Prozent berücksichtigt. In die Rangliste werden Unternehmen aufgenommen, wenn mindestens 25 Bewertungen vorliegen und ein Schwellenwert von vier Sternen erreicht wird.

Mit einem konsequenten digitalen Fernhochschulkonzept und flexibel konzipierten wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen erreicht die staatlich anerkannte Hochschule vor allem Berufstätige aus Deutschland und Österreich, die sich strukturiert und praxisorientiert im akademischen Bereich weiterbilden oder auch ein nebenberufliches Studium absolvieren wollen.

Hochschul- und Bildungsexperten halten digitale Lernmodelle für ein wesentliches Element im Bildungssektor, jetzt und in Zukunft. Digitales Lernen ermöglicht Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert. Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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Baden-Württemberg: 12,6 Millionen Euro für Zukunftstechnologien an Landesuniversitäten

Das Land investiert 12,6 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union in neue Forschungsplattformen. Fünf Universitäten stärken damit Mobilität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Quantentechnologie.

Baden-Württemberg baut seine Forschungsinfrastruktur gezielt aus. Das Land stellt 12,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit. Gefördert werden die Universitäten in HeidelbergStuttgart-HohenheimKonstanzStuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Projekte reichen vom Batterierecycling über Einzelzellanalysen bis zur quantensicheren Kommunikation.

Die Forschungsinfrastrukturen mit neuen Großgeräten oder Technologieplattformen stehen allen Partnern der geförderten Innovationsökosysteme offen. Sie vernetzen Grundlagenforschung und Anwendung noch enger. So wird der Transfer in marktfähige Produkte beschleunigt. Die Ausschreibung des Wissenschaftsministeriums richtete sich insbesondere an die Innovationscampus-Modelle des Landes und vergleichbare Innovationsökosysteme.

Investitionen in Schlüsseltechnologien

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Wir investieren gezielt in Schlüsseltechnologien. Wer heute moderne Forschungsinfrastruktur stärkt, sichert morgen Arbeitsplätze und Wohlstand. Baden-Württemberg soll bei Quantentechnologien, nachhaltiger Transformation und personalisierter Medizin weiter an der Spitze stehen. Damit stärken wir auch Europas technologische Unabhängigkeit.“

Geförderte Vorhaben und Innovationsökosysteme

  • Am Innovationscampus Mobilität der Zukunft entwickeln das KIT und die Universität Stuttgart eine flexible Laserplattform für autonome Fertigung. (2,25 Millionen Euro für das KIT)
  • Am Innovationscampus erfassen Forschende in Karlsruhe, Freiburg und weiteren Kommunen Umweltdaten mit vernetzter Sensorik. Sie schaffen so eine belastbare Datenbasis für Klimaforschung. (1,7 Millionen Euro für das KIT)
  • Am Innovationscampus QuantumBW bauen die Universität Stuttgart, die Universität Ulm und das KIT städteübergreifende, quantensichere Kommunikationsstrecken auf. (2,25 Millionen Euro für die Universität Stuttgart)
  • Am Innovationscampus Health and Life Sciences Alliance entsteht eine automatisierte Plattform für 3D-Organoid-Modelle. Sie unterstützt die Entwicklung personalisierter Therapien. (2,2 Millionen Euro für die Universität Heidelberg)
  • In Karlsruhe entwickelt das Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe CELEST neue Recyclingverfahren für Altbatterien und kritische Rohstoffe. (1,38 Millionen Euro für das KIT)
  • Das Stuttgarter Innovationsökosystem Bioökonomie adressiert nachhaltige Ernährung („NewFood“) sowie Kreislaufwirtschaft. In Hohenheim fördern neue Bioreaktorsysteme die industrielle Herstellung zellbasierter Lebensmittel. (1,1 Millionen Euro für die Universität Hohenheim)
  • In Konstanz entsteht zur Stärkung des grenzüberschreitenden Gesundheitsnetzwerks BioLAGO in der Bodenseeregion ein Zentrum für Einzelzellanalyse. Es ermöglicht neue Ansätze in der Medikamentenentwicklung. (1,7 Millionen Euro für die Universität Konstanz)

EFRE-Mittel

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stärkt Innovation, Wachstum und Beschäftigung in Europa. Er zielt darauf ab, den Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union (EU) zu stärken und so zu mehr Wachstum und Beschäftigung beizutragen. In Baden-Württemberg fördert das Programm gezielt Zukunftstechnologien. Grundlage ist die EU-Initiative „Strategische Technologien für Europa“ (STEP). Sie soll Europas Abhängigkeit in zentralen Technologiefeldern verringern.

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.

Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Universitäten
  • 23 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • acht Kunst- und Musikhochschulen und
  • drei Akademien für Film, darstellende Kunst und Pop

Weitere Informationen über Studiengänge der Universitäten und Hochschulen finden Sie auf dem Online-Portal www.studieren-in-bw.de.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Martin Stieger

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Österreich: Rekordwert bei Meister- und Befähigungsprüfungen

5.655 ausgestellte Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse im Bildungsjahr 2024/25 markieren einen historischen Höchststand. Österreich setzt damit ein starkes Zeichen für Qualität, Leistungsbereitschaft und Zukunftssicherung.

Österreich erlebt einen neuen Höhepunkt in der beruflichen Höherqualifikation. Im Bildungsjahr von Oktober 2024 bis September 2025 wurden 5.655 Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse ausgestellt. Das ist ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2016. Damit erreicht die berufliche Spitzenqualifikation im Gewerbe und Handwerk einen neuen Rekordwert.

Qualifikation macht sich bezahlt: Das gilt auch und ganz besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Diese erfreulichen Zahlen zeigen, wie attraktiv das Gewerbe und Handwerk ist. Sie sind ein starkes Signal gegen den Fachkräftemangel und belegen eindrucksvoll, dass die Meister- und Befähigungsprüfung mehr denn je als solide und zukunftssichere Basis für beruflichen Erfolg gesehen wird – sowohl in der Selbstständigkeit als auch im unselbstständigen Bereich. Denn nur Qualifikation schafft Qualität.“ (Mst. Ing. Manfred Denk, MBA, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk).

Diese Zahl ist weit mehr als eine Statistik. Sie ist ein klares gesellschaftliches und wirtschaftspolitisches Signal: Meister-Qualifikationen werden als Schlüssel zu Stabilität, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit anerkannt.

Meister:in – mehr als ein Titel

Die Meister- und Befähigungsprüfung steht für höchste fachliche Kompetenz, unternehmerische Verantwortung und Führungsstärke. Sie verlangt nicht nur exzellentes handwerkliches Können, sondern auch betriebswirtschaftliches Wissen, rechtliche Sicherheit (u. a. im Bereich Konsumentenschutz) und pädagogische Qualifikation.

Dass diese Abschlüsse seit 2018 auf NQR-Stufe 6 und damit auf Bachelor-Niveau eingeordnet sind, unterstreicht ihren hohen Stellenwert. Berufliche Bildung ist heute keine zweite Bildungsoption mehr, sondern eine gleichwertige Möglichkeit mit klaren Karriereperspektiven.

Meister:innen sind Unternehmer:innen, Arbeitgeber:innen, Ausbildner:innen und Innovationsmotoren zugleich. Sie sichern Qualität, schaffen Arbeitsplätze, bilden Nachwuchs aus und tragen entscheidend zur Stabilität des Wirtschaftsstandorts Österreich bei.

Bildung als strategische Investition

Die Zahlen zeigen: Investitionen in Bildung zahlen sich unmittelbar aus. Mehr Menschen wagen den Schritt zur Höherqualifikation, mehr Betriebe profitieren von hochqualifizierten Führungskräften und die gesamte Wirtschaft wird resilienter und zukunftsfähiger.

Gerade vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel, Digitalisierung, ökologischer Transformation und internationalem Wettbewerbsdruck gewinnen berufliche Spitzenqualifikationen massiv an Bedeutung. Der aktuelle Rekord belegt, dass immer mehr Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Leistung zu erbringen und in ihre persönliche Zukunft zu investieren.

Das Netzwerk der Meister:innen & Befähigten in Österreich: https://www.meisteralumni.at/

Allenfalls auch interessant für Sie:

Mit der Meisterprüfung auch ohne Matura (Reifeprüfung) studieren:

Auch eine berufliche Qualifikation aus Österreich wie die Meister- oder Befähigungsprüfung ermöglicht den deutschlandweiten Hochschulzugang.

Österreichische (Handwerks-)Meister u.a. können daher in Deutschland auch ohne Matura (Abitur) ein Regelstudium beginnen – die Allensbach Hochschule empfiehlt dafür den B.A. Betriebswirtschaftslehre – Vertiefung KMU- und Handwerksmanagement.

Die Befähigungsprüfung aus Österreich, die abgeschlossene  Werkmeisterausbildung  u.v.am. eröffnet in Deutschland den Zugang zu ordentlichen Studien.

Auch den 33.000 geprüften österreichischen Meisterinnen und Meistern aller 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufe …. steht in Deutschland der Hochschulzugang zum ordentlichen Studium offen.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

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Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK): Weitere Stärkung der Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

Silvia Ziefuß Pressestelle
Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

GWK verständigt sich auf zusätzliche Förderung in Höhe von bis zu
61 Millionen Euro.

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute mit der Änderung der entsprechenden Bund-Länder-Vereinbarung die Weichen gestellt für mehr Förderung von anwendungsorientierter Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Im Rahmen der bereits geltenden „Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über die Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ stellt der Bund aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zusätzliche Mittel in Höhe von rund 61 Millionen Euro zur Verfügung. Damit soll in die Forschungsinfrastrukturen an HAW investiert und die anwendungsorientierte Forschung weiter gestärkt werden.

Mir ist es wichtig, dass wir gerade auch das Potenzial der HAW in Deutschland für Transfer und die Umsetzung der Hightech-Agenda Deutschland ausschöpfen. Hier sehe ich eine große Wirkung durch die anwendungsorientierte Forschung und die Innovationskraft der Hochschulen gerade auch zusammen mit ihren häufig mittelständisch geprägten Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft“, so die GWK-Vorsitzende und Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, anlässlich der Sitzung der GWK in Schwerin.

Der stellvertretende GWK-Vorsitzender und niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, unterstreicht: „Bund und Länder unterstreichen mit der zusätzlichen Förderung ihr klares Bekenntnis zur anwendungsorientierten Forschung. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind zentrale Innovationsmotoren in den Regionen und unverzichtbare Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Durch gezielte Investitionen in moderne Forschungsinfrastrukturen stärken wir den Wissens- und Technologietransfer und erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Eine Bekanntmachung der entsprechenden Förderrichtlinie zur Umsetzung der jetzt vereinbarten zusätzlichen Förderung ist zeitnah vorgesehen, damit die Fördermaßnahmen an den HAW zügig in 2027 anlaufen können.

Die zusätzlichen, vom Bund aus dem Sondervermögen Investitionen und Klimaneutralität bereitgestellten Mittel in Höhe von 61 Millionen Euro, ergänzen das bereits laufende Bund-Länder-Programm „Förderung von anwendungsorientierter Forschung an HAW“, das im November 2023 von der GWK beschlossen wurde. Bund und Länder stellen dafür bisher in den Jahren 2024 bis 2030 zusammen bis zu rund 500 Millionen Euro an Projektmitteln bereit. Ziel ist es, die Forschungsfähigkeit und Forschungsleistungen der HAW nachhaltig auszubauen, unter anderem durch Förderung von Kooperationen mit Praxispartnern, Profilbildung und internationalen Netzwerken sowie der Qualifizierung und Gewinnung von Nachwuchs.

Das Programm umfasst bislang vier Programmlinien:

• HAW-ForschungsPraxis (Kooperation mit Praxispartnern),

• HAW-Forschungsakzente (Profilbildung und Weiterentwicklung von Forschungsschwerpunkten),

• HAW-EuropaNetzwerke (internationale Netzwerke und EU-Antragserfolge),

• HAW-ForschungsraumQualifizierung (Attraktivität für Nachwuchs, Ausbau von Forschungs- und Qualifizierungskompetenz).

Die geänderte BLV ist bald auf der GWK-Homepage unter https://www.gwk-bonn.de/themen/foerderung-von-hochschulen/forschung-an-hochschul… abrufbar, weitere Informationen zum aktuellen Fördergeschehen sind unter http://www.forschung-haw.de zu finden.

Die Allensbach Hochschule – eine HAW:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

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Wissenschaftliches Arbeiten

Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

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Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

Soziales Netzwerken

A skilled Union is an autonomous Union, open to the world

CEDEFOP:

As the Republic of Cyprus assumes the Presidency of the Council of the European Union from 1 January to 30 June 2026, it brings forward a vision that places people, skills and competitiveness at the centre of Europe’s strategic autonomy.

Under the motto “An Autonomous Union. Open to the World,” the Cypriot Presidency highlights a growing consensus in EU policymaking: Europe’s capacity to act independently and compete globally depends on a skilled, adaptable and resilient workforce.

Skills as a foundation for strategic autonomy

At the heart of the Presidency’s agenda lies the belief that economic strength and human capital are inseparable. The official programme frames investment in high-quality education, training and lifelong learning as a strategic necessity rather than a purely social objective, fully supported by Cedefop’s skills intelligence, which shows that anticipating and developing skills is essential for productivity, innovation and inclusive growth.

As digitalisation, the green transition and demographic change reshape labour markets, evidence-based skills policies become critical to helping people adapt to new economic realities and ensuring Europe’s long-term competitiveness.

Fair jobs and inclusive labour markets

This people-centred vision is particularly evident in the priorities of the Employment, Social Policy, Health and Consumer Affairs Council (EPSCO) by the Cypriot Presidency. Emphasis is placed on fair and inclusive employment, decent working conditions and equal opportunities as pillars of social cohesion and competitiveness.

These priorities are underpinned by Cedefop’s analytical work on job quality, skills matching and labour market transitions, supporting the implementation of the European Pillar of Social Rights and the emerging Union of Skills. Linking skills development to quality employment outcomes strengthens the role of VET and lifelong learning in promoting both social justice and economic resilience.

Skills policies for a just transition

In practical terms, Cyprus will steer Council discussions towards improving job quality, reducing inequalities and supporting a just transition for workers affected by automation and technological change. Skills policies and active labour market measures are positioned as central levers for competitiveness. 

As the Presidency programme underlines, 

The EU’s autonomy also depends on ensuring that its people have the skills and conditions to adapt to the new realities.

VET and competitiveness hand in hand

The Competitiveness Council (COMPET) will advance this vision into economic action through industrial modernisation, strategic value chains and productive investment. Here too, VET and skills intelligence plays a critical role in aligning industrial strategies with workforce needs.

Central to this agenda is a renewed emphasis on vocational education and training (VET) building also on the recent Herning Declaration on attractive and inclusive Vocational Education and Training for increased competitiveness and quality jobs 2026-2030. The Cypriot Presidency commits to strengthening VET and higher education within the European Education Area, promoting lifelong learning, mobility and learner-centred approaches. As president Christodoulides stated at the European Parliament,

Competitiveness is not only about removing obstacles. It is also about building capability.

A shared vision for Europe’s future

By embedding VET and skills intelligence at the heart of its Presidency, Cyprus advances a holistic vision in which jobs, skills and competitiveness are deeply interconnected. Cedefop looks forward to continuing to support the priorities of the Cypriot Presidency and the European Union by providing evidence, analysis and expertise. This reflects a shared commitment to enhancing the attractiveness, relevance and quality of VET, ensuring that vocational pathways remain responsive to labour market needs and accessible to all learners, while positioning the European Union as a workforce-ready, competitive and socially cohesive Union — autonomous in action and open to the world.

https://www.cedefop.europa.eu/en/news/skilled-union-autonomous-union-open-world

Das Land Baden-Württemberg begrüßt 368 neue Professorinnen und Professoren

    Foto © Jan Potente

Der Neuberufenenempfang zeigt, dass Baden-Württemberg ein attraktiver Standort für Forschende ist – allein 112 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus anderen Bundesländern, 45 aus dem Ausland.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat am Dienstag, 3. Februar 2026, einen Großteil der 368 Professorinnen und Professoren begrüßt, die im vergangenen Jahr an eine Hochschule in Baden-Württemberg berufen worden sind.

Bei der Feierstunde im Neuen Schloss in Stuttgart würdigte die Ministerin die Arbeit der Anwesenden: „So unterschiedlich die einzelnen Lebensläufe sind: Sie alle haben mit Mut, Exzellenz in Wissenschaft und Lehre und großem Engagement schon jetzt viel erreicht. Wir freuen uns sehr, Sie nun hier in Baden-Württemberg empfangen zu dürfen.“

Mit Ihrem Einsatz und Ihrem Willen, die Wissenschaft voranzutreiben, „sind Sie auch Vorbilder. Für die Studierenden, Doktoranden oder auch Ihr Team, mit denen Sie gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wissenschaft kann bisher Ungedachtes denken, bisher Unbekanntes erfahrbar machen.

Frauenanteil der Neuberufenen liegt bei 43 Prozent

Besonders freute sich die Ministerin darüber, dass unter den Berufenen 43 Prozent Frauen sind. Damit übertreffe Baden-Württemberg einmal mehr deutlich den Bundesdurchschnitt von rund 30 Prozent. „Wir haben die Parität noch nicht ganz erreicht, sind aber auf dem besten Weg dorthin.“

Außerdem hob Petra Olschowski die erfreulich hohe Anzahl der Forschenden hervor, die sich aus einem anderen Land für eine Professur in Baden-Württemberg entschieden haben. 112 der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus anderen Bundesländern, 45 aus dem Ausland. Das zeige, dass wir nicht nur wissenschaftlich und künstlerisch, „sondern auch als neue Heimat positiv punkten, in der sich Partnerinnen, Ehemänner und Kinder wohlfühlen können.“

Wissenschaftsministerium, Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:

Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.

Die Studierenden haben die Wahl zwischen

mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.

Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.

Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus. 

Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:

  • 9 Universitäten
  • 23 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
  • die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
  • 6 Pädagogische Hochschulen,
  • 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
  • zwei Hochschulen des Bundes sowie
  • acht Kunst- und Musikhochschulen und
  • drei Akademien für Film, darstellende Kunst und Pop

Weitere Informationen über Studiengänge der Universitäten und Hochschulen finden Sie auf dem Online-Portal www.studieren-in-bw.de.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Martin Stieger

YouTubeProfessor

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Soziologie

Marketing

Wissenschaftliches Arbeiten

Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

Mitarbeiterführung 2

Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

Soziales Netzwerken

Allensbach Hochschule: Bereits die dritte Auszeichnung im Jahr 2026

Die Allensbach Hochschule gehört auch im neuen Ranking von FernstudiumCheck.de wieder zu den „Top Fernhochschulen“ Deutschlands.

Hochschulen legen großen Wert auf hohe Qualität und Reputation, da diese ihre Leistungsfähigkeit und die Wahrnehmung durch Studierende widerspiegeln. Die staatlich anerkannte Allensbach Hochschule, die für ihre Leistungsfähigkeit regelmäßig prämiert wird, erhielt nun, neben zwei weiteren Titeln zu Jahresbeginn, beim „FernstudiumCheck Award 2026“ die Auszeichnung „Top Fernhochschule“, den das Bewertungsportal FernstudiumCheck.de immer im Januar an die beliebtesten Fernlehrinstitute verleiht.

Um die besten Anbieter aus Sicht der Studierenden und Kursteilnehmer:innen zu ermitteln, wurden wieder mehr als 12.000 Bewertungen ausgewertet. Für die Listung im Ranking des FernstudiumCheck Awards, muss eine Fernhochschule eine Mindestanzahl von Bewertungen erhalten und dabei ein Mindestniveau an Sternen erreichen. Zusätzlich benötigen die Institute eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 Prozent.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Mit 4,46 von 5 Sternen und einer Weiterempfehlungsquote von 100 Prozent zählt die Allensbach Hochschule auch 2026 erneut zu den beliebtesten Fernhochschulen Deutschlands. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die eine ganze Reihe von Awards und positiven Rankings im Fernhochschulbereich für unsere Hochschule fortsetzen. Dass wir zu den besten Fernhochschulen in Deutschland gehören, ist für uns eine große Ehre. Es zeigt uns, dass unser konsequent auf Qualität, Innovation und Praxisnähe ausgerichtetes Konzept trägt und wir die Bedürfnisse von Studierenden in der akademischen Aus- und Weiterbildung erfüllen, vor allem mit dem Fokus auf das volldigitalisierte berufsbegleitende Studium“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Hochschule, die verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften anbietet.

Gerade die umfassende Digitalisierung aller Fernstudienangebote ist ein erheblicher Mehrwert für Studierende. Hochschul- und Bildungsexperten halten digitale Lernmodelle für ein wesentliches Element im Bildungssektor, jetzt und in Zukunft. Digitales Lernen ermöglicht Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern.

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Mit einem konsequenten digitalen Fernhochschulkonzept und flexibel konzipierten wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen erreicht die staatlich anerkannte Hochschule vor allem Berufstätige aus Deutschland und Österreich, die sich strukturiert und praxisorientiert im akademischen Bereich weiterbilden oder auch ein nebenberufliches Studium absolvieren wollen.

Hochschul- und Bildungsexperten halten digitale Lernmodelle für ein wesentliches Element im Bildungssektor, jetzt und in Zukunft. Digitales Lernen ermöglicht Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Mitarbeiterführung 1

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BeAFox: wie zwei junge Gründer Finanzbildung neu denken

Stell dir vor, du bist Anfang 20. Das erste Gehalt landet auf dem Konto, vielleicht sogar regelmäßig. Eigentlich ein gutes Gefühl. Und dann? Keine Ahnung, was du damit machen sollst. Ein bisschen Konsum hier, ein bisschen „Gönnung“ da, vielleicht ein Kredit, der harmlos wirkt, bis er es nicht mehr ist. Rückblickend fragt man sich: Warum hat mir das eigentlich niemand erklärt?

An diesem Punkt beginnt die Geschichte von BeAFox.

Denn genau diese Erfahrung haben Alexandru Tapelea und Selina Fuchs gemacht.

Die beiden Gründer aus Neutraubling, übrigens auch privat ein Paar, sind nicht mit einem Businessplan gestartet, sondern mit Frust. Alexandru als Softwareentwickler, Selina aus dem Marketing kommend, haben früh gemerkt, wie wenig echte Finanzbildung es gibt. Nicht nur theoretisch, sondern ganz konkret im Alltag.

In der Schule? Mathe, ja. Gedichtanalyse, auch. Aber Budgetplanung? Kredite? Steuern? Fehlanzeige. Und wenn man sich selbst informieren will, landet man schnell bei Finfluencern auf TikTok oder Instagram, die weniger erklären als verkaufen. Bücher und klassische Kurse wiederum wirken oft so trocken, dass man nach wenigen Seiten gedanklich aussteigt.

Oder wie Selina es einmal treffend formuliert hat: „Finanzbildung war entweder manipulativ oder so langweilig, dass man sofort abschaltet.“

Aus genau diesem Spannungsfeld heraus ist die App entstanden. Nicht als weiteres Tool, sondern bewusst als Finanzbildungs-Ökosystem. Die Grundidee: Lernen darf Spaß machen, gerade bei einem Thema, das für viele mit Stress, Angst oder Überforderung verbunden ist.

Das Start-Up setzt deshalb auf kurze, verständliche Lerneinheiten zu Themen wie Budgetplanung, Investieren, Risikomanagement oder Steuern. Keine langen Texte, keine Fachchinesisch-Wüsten, sondern Inhalte in kleinen Häppchen. Ergänzt wird das Ganze durch Quizze, Missionen und spielerische Elemente, die dazu motivieren, dranzubleiben.

Gamification ist dabei kein Selbstzweck, sondern Methode. XP-Punkte, Streaks und kleine Erfolge sorgen dafür, dass Lernen nicht als Pflicht empfunden wird, sondern als Fortschritt. Oder anders gesagt: Man bleibt dran, weil es sich gut anfühlt.

„Wir wollten etwas bauen, das wir selbst früher wirklich genutzt hätten“, sagt Alexandru. „Nicht aus Disziplin, sondern aus Neugier.“

Ein zentraler Punkt, der sich von vielen anderen Angeboten unterscheidet, ist die konsequente Unabhängigkeit. Das Wissen steht im Vordergrund und nicht der Verkauf.

Gerade in einem sensiblen Bereich wie Finanzen ist das ein entscheidender Qualitätsfaktor. Nutzer:innen sollen verstehen, wie Dinge funktionieren, nicht was sie kaufen sollen. Diese Neutralität schafft Vertrauen und genau darauf baut BeAFox langfristig auf.

Damit das Ganze nicht nur motivierend, sondern auch fachlich und didaktisch sauber ist, wurde das Team gezielt erweitert.

Prof. Dr. Marcel Dulgeridis ist inzwischen fest an Bord und verantwortet insbesondere die Didaktik sowie die Qualitätssicherung der Inhalte. Zusätzlich übernimmt er mittlerweile auch die CFO-Rolle.

Das bedeutet konkret: strukturierte Lernpfade, saubere didaktische Konzepte und Inhalte, die sowohl verständlich als auch fachlich belastbar sind. BeAFox will nicht „laut“, sondern nachhaltig wirksam sein und genau das spiegelt sich in der inhaltlichen Tiefe wider.

Besonders stark zeigt sich das Konzept im Bildungs- und Ausbildungsbereich. So wird die APP ergänzt um Workshops bereits in Schulen, Ausbildungsbetrieben und Weiterbildungsprogrammen eingesetzt, flexibel, alltagstauglich und ohne zusätzlichen organisatorischen Ballast.

Nur fünf Monate nach dem Start zählt BeAFox über 8.000 Nutzer:innen, darunter mehr als 5.000 Privatpersonen, sowie erste institutionelle Kunden. Unterstützt wird das Wachstum durch starke Netzwerke wie die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz und das Strascheg Center for Entrepreneurship.

Das Produkt wird bereits von über fünf Schulen und Ausbildungsbetrieben genutzt und erreicht mehr als 3.000 Schüler:innen, Studierende und Auszubildende. Ein zentraler Meilenstein ist die Partnerschaft mit der IHK-Akademie Oberpfalz, die BeAFox in ihre Programme integriert hat.

Nach intensiven Pilotphasen, unzähligen Tests und Feedbackrunden von Schüler:innen, Lehrkräften, Azubis und Unternehmen ist die Produktvalidierung abgeschlossen. Die Kernfunktionen sind stabil, nutzerfreundlich und genau dort geschärft, wo sie den größten Mehrwert liefern. Auszeichnungen wie der 2. Platz beim Startup Summit Germany bestätigen diesen Weg.

Das Start-Up ist damit bereit für den nächsten Schritt: den breiten Einsatz in Schulen, Hochschulen, Unternehmen und im privaten Alltag.

BeAFox ist kein Zufallsprodukt und kein Hype-Projekt. Es ist das Ergebnis eigener Fehler, ehrlicher Reflexion und dem klaren Anspruch, Finanzbildung besser zu machen, als sie bisher war.

Egal ob für dich selbst, als Geschenk für deine Liebsten, für Azubis, Mitarbeitende oder Schüler:innen: Werde zum Experten deiner Finanzen und zwar jetzt.

Mit dem Code: FRIENDS10 fällt spätestens die letzte Hürde in die Zukunft unserer Zukunft zu investieren.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: Neue Qualifikationen zum NQR zugeordnet

10. Dezember 2025: Die NQR-Koordinierungsstelle (NKS) ordnete weitere Qualifikationen zu.

Mit der Veröffentlichung der Qualifikationen

  • Grundkurs Offene Jugendarbeit Vorarlberg,
  • Diplom Interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung und 
  • Befähigungsprüfung für das reglementierte Gewerbe Ingenieurbüros (beratende Ingenieure)

wurden weitere formale und nicht-formale Qualifikationen zum Nationalen Qualifikationsrahmen zugeordnet.

Mit der Zuordnung der Qualifikation HBQ (Höhere Berufsqualifikation) Technische Beratung für Energieeffizienz wurde erstmals eine Qualifikation der Höheren Berufsbildung (HBB) dem NQR zugeordnet.

Grundkurs Offene Jugendarbeit Vorarlberg

HBQ Technische Beratung für Energieeffizienz

Diplom Interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung

Befähigungsprüfung für das reglementierte Gewerbe Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure)

Der Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) ist ein Instrument zur Einordnung von Qualifikationen des österreichischen Bildungssystems in acht NQR-Qualifikationsniveaus.

Der NQR hat sowohl die Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen in Österreich und Europa zum Ziel, als auch die Förderung des lebensbegleitenden (formalen, nicht-formalen und informellen) Lernens.

Der NQR dient der Orientierung, ist jedoch (leider noch) kein Instrument, das zum Aufstieg in eine andere/höhere Stufe in der Bildungslaufbahn berechtigt.

Grundlage der Arbeiten am Nationalen Qualifikationsrahmen ist die Zielsetzung einen gemeinsamen Europäischen Qualifikationsrahmen – EQR zu schaffen, der sämtliche Bildungssysteme und Qualifikationen in Europa umfasst.

Der EQR ist in seinem Kern ein achtstufiger Vergleichs- und Übersetzungsraster, der die Vielzahl nationaler Qualifikationen europaweit vergleichbar und verständlich machen soll.

Das soll letztlich dazu führen, die Qualifikationen der gesamten Bildungslandschaft anhand von Lernergebnissen abbilden zu können.

Lernergebnisse stellen dabei gemeinsame Basis für die Beschreibung und Vergleichbarkeit von Qualifikationen in der komplexen und vielschichtigen Qualifizierungslandschaft Europas dar.
 
Der EQR beabsichtigt dabei nicht, in nationale Bildungssysteme einzugreifen bzw. entgegen des Subsidiaritätsprinzips die Kompetenzen der Mitgliedstaaten im Bildungsbereich zu verändern.

Sein zentrales Ziel ist die Schaffung einer „Zone gegenseitigen Vertrauens“, in der Bildungsabschlüsse und die damit verbundenen Lernergebnisse transnational verstanden und transparent dargestellt werden können.

Was sind Qualifikationen und Lernergebnisse?

Qualifikationen sind das Ergebnis eines Beurteilungs-und Validierungsprozesses, bei dem eine dafür zuständige Stelle feststellt, dass Lernergebnisse vorgegebenen Standards entsprechen.

Lernergebnisse wiederum werden in diesem Kontext als Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen verstanden. Sie können sowohl in Aus-, Fort- oder Weiterbildung oder aber auch im Arbeitsprozess erworben werden.

Wie wird zugeordnet?

Die Zuordnung von Qualifikationen durchläuft einen genau definierten Prozess, den die nationale NQR-Koordinierungsstelle (NKS) im Auftrag des BMBWF koordiniert.

Bei formalen Qualifikationen – basierend auf einer gesetzlichen Basis – müssen die zuständigen Ministerien oder Institutionen das Zuordnungsersuchen an die NKS richten.

Bei nicht-formalen Qualifikationen richten Bildungsanbieter/innen ihr Gesuch zuerst an eine der sechs NQR-Servicestellen, die dann das Zuordnungsgesuch an die NKS richtet.

Die formale und inhaltliche Prüfung wird durch die NKS und gegebenenfalls unter Einbeziehung sachverständiger Personen, jedenfalls durch die Beratung und Stellungnahme NQR-Beirats durchgeführt.

Der Vorschlag der Zuordnung wird dann in die NQR-Steuerungsgruppe eingebracht. Wird dem Vorschlag stattgegeben, wird die Zuordnung im NQR-Register veröffentlicht und wird dadurch offiziell.

Welche Qualifikationen wurden bereits zugeordnet?

Auf der Seite Qualifikationsregister der Nationalen Koordinierungsstelle werden die bereits getätigten Zuordnungen veröffentlicht.

Spezifika im Bereich Hochschulbildung

Bachelor/Master/Doktorat und PhD:

Qualifikationen der Bologna-Architektur (Bachelor, Master und PhD) sind laut NQR-Gesetz auf Basis der Deskriptoren für den europäischen Hochschulraum (Dublin Deskriptoren) zugeordnet.

So ist der Bachelor auf Stufe 6, der Master auf Stufe 7 und das Doktorat/PhD auf Stufe 8 bereits per Gesetz zugeordnet.

Zuordnung Anerkennung/Anrechnung:

Eine Zuordnung einer Qualifikation auf einer NQR-Stufe muss getrennt von einer Anrechnung oder Anerkennung von Prüfungen oder Studienabschlüssen gesehen werden.

Eine Anerkennung von Prüfungen oder Studienabschlüssen kann nur durch die jeweilige Hochschulinstitution erfolgen, an der ein Studium angestrebt wird.

Nähere Informationen finden Sie unter Anerkennung.

Mein Vorschlag nun den NQR als Instrument zu nutzen, das die jeweilige Einordnung einer Qualifikation zum Aufstieg in eine andere/höhere Stufe in der Bildungslaufbahn berechtigt.

Im März 2023 beispielsweise forderte die Wiener Wirtschaftskammer Lehrabschlüsse als Studienberechtigung anzuerkennen.

Argument: die Anerkennung würde die Durchlässigkeit der beruflichen Bildung Richtung tertiärer Ausbildung erhöhen.

Diesem Argument stimme ich zu und würde die Durchlässigkeit gerne auf weitere Bereiche ausdehnen, wie die Anrechnung einer Meister- oder Befähigungsprüfung auf ein Bachelorstudium, welches dann in ein oder zwei Jahren absolviert werden könnte.

Oder als weiteres Beispiel: die Einstufung der Plegefachassistenz auf Niveau 5 des NQR sollte das anschließende Medizinstudium auch ohne Matura ermöglichen und nicht „nur“ das Studium an einer FH für Gesundheitsberufe (Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege) erlauben.

Da der EQR ein europäisches Projekt ist, würde zudem ein regerer Bildungsaustausch zwischen Berufspraxis und tertiärer Ausbildung auch innerhalb der Ländern der Europäischen Union erfolgen können.

Fragen zum Beitrag und zu Möglichkeiten die es jetzt schon gibt, zu interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Bildung ist der Gamechanger:

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Moderation und Präsentation

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Mitarbeiterführung 2

Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

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