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Das Cyber-Hilfswerk: Eine essenzielle Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung

Unternehmen und Privatpersonen stehen mehr denn je vor neuen Bedrohungen, die eine rasche und gut organisierte Reaktion erfordern.

Das Cyber-Hilfswerk (CHW) ist eine innovative Antwort auf diese Herausforderungen. In seiner Struktur ähnlich traditionellen Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk (THW) oder dem Roten Kreuz, setzt das Cyber-Hilfswerk auf schnelle Reaktionsfähigkeit bei Cyberangriffen und digitalen Krisen.

Es agiert dabei sowohl national als auch international und besteht aus den Organisationen Cyber-Hilfswerk Deutschland (CHW-DE), Cyber-Hilfswerk Österreich (CHW-AT), und Cyber-Hilfswerk Schweiz (CHW-CH), die gemeinsam unter dem Dach des Internationalen Cyber-Hilfswerks (ICHW) arbeiten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung der Gesellschaft, der Förderung von Präventionsmaßnahmen und der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Privatpersonen.

Die Struktur des Cyber-Hilfswerks

Das CHW ist als Verein organisiert und orientiert sich an den Strukturen klassischer Hilfsorganisationen. Es gibt lokale, regionale und zentrale Standorte in den beteiligten Ländern. Die dezentrale Organisation bietet eine flexible Reaktionsfähigkeit auf Cybervorfälle, unterstützt durch moderne Technologien, die es den Mitgliedern ermöglichen, remote zu arbeiten und bei Bedarf schnell aktiviert zu werden​​.

Das ICHW vereint unter seinem Dach die verschiedenen nationalen Organisationen und fördert die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Diese grenzübergreifende Kooperation ermöglicht den Austausch von Fachwissen und Ressourcen, um Bedrohungen besser zu erkennen und effizienter abzuwehren​.

Ergänzend zu den klassischen Strukturen gibt es das Programm Cyber-Kids, das Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren über Digitalisierung und den sicheren Umgang mit Technologien aufklärt. Dieses Programm ist ein Teil der Initiative „Junior Digital Angels“, die speziell darauf abzielt, frühzeitig ein Bewusstsein für digitale Sicherheit zu schaffen​.

Internationale Zusammenarbeit und Unterstützung für KMU

Ein zentrales Ziel des ICHW und seiner nationalen Organisationen ist es, KMU zu unterstützen, die oft nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um sich gegen komplexe Cyberangriffe zu schützen. Ein Cyberangriff kann für ein KMU verheerende Auswirkungen haben, wie Produktionsausfälle oder erhebliche finanzielle Verluste. Das Cyber-Hilfswerk bietet schnelle Hilfe im Krisenfall durch qualifizierte Fachleute, die vor Ort oder remote unterstützen​​.

Besonders hervorzuheben ist die Genossenschaft für Digitalisierung, Challenge und Innovationsmanagement (GDCIM). Diese Genossenschaft wurde im Dezember 2022 in Volketswil, Schweiz, gegründet und unterstützt KMU in der D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) bei der digitalen Transformation. Die GDCIM bietet eine Einkaufs- und Leistungsgemeinschaft, die kosteneffiziente IT- und Cyberlösungen für KMUs bereitstellt. Durch diese Selbsthilfe-Organisation können KMUs auf ein Netzwerk von Fachleuten zugreifen und erhalten wertvolle Unterstützung in den Bereichen Notfallmanagement und IT-Instandhaltung​​​.

© 2024 ZRK

v.r.n.l. Johannes Göllner, Dominic Lachat, Björn Hawlitschka, Ralf A. Huber, Barbara Steiner, Volker Reichert, Albrecht Broemme und Dominik Zehnder

Aufgaben und Funktionen des Cyber-Hilfswerks

Die zentralen Aufgaben des Cyber-Hilfswerks lassen sich in drei Hauptbereiche unterteilen:

  1. Notfallunterstützung: Bei einem Cyberangriff können Unternehmen oder Privatpersonen auf die schnelle Unterstützung durch IT-Fachleute zurückgreifen. Diese helfen, Systeme wiederherzustellen und beraten über zukünftige Sicherheitsmaßnahmen. Dieses „digitale Feuerwehr“-Modell bietet im Ernstfall eine rasche Reaktion, um Schäden zu minimieren​​.
  2. Prävention durch Schulungen und Sensibilisierung: Schulungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des CHW. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen können sich über potenzielle Gefahren im Bereich der Cybersicherheit informieren und lernen, wie sie ihre Systeme vor Angriffen schützen können. Durch gezielte Weiterbildung sollen Sicherheitslücken frühzeitig geschlossen und präventive Maßnahmen umgesetzt werden​​.
  3. Langfristige Cyber-Sicherheit durch Projektarbeit: Neben der kurzfristigen Krisenintervention engagiert sich das Cyber-Hilfswerk auch in langfristigen Projekten, um die Digitalisierung sicherer zu gestalten. Besonders hervorzuheben ist das Projekt „Cyber-Kids“, das Kindern auf spielerische Weise den sicheren Umgang mit digitalen Technologien näherbringt. Dies ist ein Teil der Bemühungen des CHW, ein nachhaltiges Bewusstsein für die Risiken und Chancen der Digitalisierung zu schaffen​.

GDCIM: Eine Genossenschaft für Digitalisierung und Krisenmanagement

Parallel zur Gründung des Cyber-Hilfswerks wurde die GDCIM ins Leben gerufen, um die Herausforderungen der Digitalisierung in der D-A-CH-Region zu meistern. Diese Genossenschaft bietet spezifische Software- und Hardwarelösungen für KMUs an und hilft ihren Mitgliedern, sich besser gegen Cyberrisiken zu schützen. Durch die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen schafft die GDCIM eine Plattform für den Austausch von Best Practices und die Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich Cybersicherheit und Krisenmanagement​​​.

Die GDCIM legt besonderen Wert auf die Prävention. Durch den genossenschaftlichen Zusammenschluss von Unternehmen, Dienstleistern und Experten entsteht eine starke Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und voneinander profitiert. Im Falle eines Cyberangriffs können die Mitglieder der Genossenschaft auf ein Netzwerk von Fachleuten zurückgreifen, das schnelle Hilfe leistet und langfristige Sicherheitsstrategien entwickelt​.

Weitblick und nachhaltige Bedeutung des Cyber-Hilfswerks

Das Internationale Cyber-Hilfswerk (ICHW) und die Genossenschaft für Digitalisierung, Challenge und Innovationsmanagement (GDCIM) haben sich als zukunftsweisende Initiativen etabliert, die in einer digitalisierten Welt unverzichtbar sind. Durch die Kombination von schneller Notfallhilfe, präventiver Schulung und langfristiger Sicherheitsplanung bieten diese Organisationen maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen und Privatpersonen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind das Cyber-Hilfswerk und die GDCIM essenzielle Partner, um sich gegen Cyberangriffe zu wappnen und ihre digitale Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Initiativen wie das Programm Cyber-Kids, die internationale Vernetzung der nationalen Cyber-Hilfswerke (CHW-DE, CHW-AT, CHW-CH) und der starke Fokus auf Wissenstransfer machen das ICHW zu einem Schlüsselfaktor in der Bewältigung zukünftiger digitaler Herausforderungen.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Vorlesungen auf YouTube:

Die Zukunft akademischer Bildung gestalten – University:Future Festival 2025 vom 13.–15. Mai

Die (digitalen) Zukünfte der Hochschulbildung – mit keinem geringeren Thema setzt sich das University:Future Festival (U:FF) seit 2020 auseinander. Mit einem umfassenden Programm aus Vorträgen, Workshops und Diskussionen ist es das größte und innovativste Hybrid-Event seiner Art. Das University:Future Festival ist eine Kooperation von Hochschulforum DigitalisierungStiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband.

Das U:FF bietet als Leitveranstaltung zur Digitalisierung in Studium und Lehre Orientierung, Vernetzung und Inspiration. Und das communityorientiert und offen für alle! Inhaltlich beschäftigt sich das Festival mit einem breiten Themenspektrum rund um KI, Architekturen, Technik, Strategieentwicklung, Kompetenzen, Didaktik und vielem mehr. Es richtet sich dabei an alle, die sich mit Gegenwart und Zukunft akademischer Bildung beschäftigen: Hochschulbeschäftigte und Studierende; Forschung und Politik; Zivilgesellschaft und Künstler:innen.

Die fünfte Ausgabe des University:Future Festivals findet vom 13.-15. Mai 2025 statt.

Das Motto 2025: /imagine

Das Festivalmotto 2025 ist /imagine. Es ist eine Aufforderung an alle, in  diesen politisch und gesellschaftlich schwierigen Zeiten grundsätzlich, kreativ, kritisch und vor allem selbst zu denken. 

Das Motto  adressiert alle Ebenen der Hochschulentwicklung: /imagine agile und zukunftsfähige Hochschul-Strukturen! /imagine innovative Lehre an allen Hochschulen! /imagine digital souveräne und modern ausgestattete Institutionen! /imagine einen klugen und nachhaltigen Einsatz von KI in der Hochschullehre

Bei einer bekannten Bilder-KI startet /imagine den Befehl zum Erschaffen eines neuen Bildes. Durch die Referenz auf die Kommandozeile sowie auf Künstliche Intelligenz rücken wir auch aktuelle technische Fragestellungen in den Mittelpunkt des Festivals.

Was das University:Future Festival besonders macht

Größe und Überblick: Das U:FF bietet als größtes Event seiner Art in der DACH-Region einen einzigartigen Überblick über Zukünfte tertiärer Bildung und ist damit DER Ort für inhaltliche Inspirationen.

Community-basiert: Unsere Community trifft sich nicht nur ein Mal im Jahr zum Festival – wir arbeiten das ganze Jahr über vertrauensvoll miteinander. Inhalte und Formate des U:FF speisen sich zu einem großen Teil aus den diversen Communities von HFD und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Mitglieder der Community begeistern andere und teilen Informationen über das Festival.

Innovativ und bunt: Das U:FF strebt immer nach Innovationen – in Inhalten und Formaten. Hierzu zählen künstlerische Interventionen, neue und diverse Formatideen sowie eine zeitgemäße digitale und analoge Event-Erfahrung.

Räume neu gedacht: Das University:Future Festival findet gleichzeitig im digitalen Raum und an mehreren Standorten in der DACH-Region statt. Durch die Digitalität erreichen wir eine hohe Zugänglichkeit und ein umfangreiches Programm. Die Präsenzbühnen ermöglichen Vernetzung und persönliches Erleben. 2025 gibt es Standorte in Berlin, Braunschweig, Graz, Nürnberg und Zürich.

Das Festival auf einen Blick

Das University:Future Festival (U:FF) bringt jährlich mehrere tausend Vertreter:innen aus Hochschulleitung, Verwaltung, Lehre und Hochschuldidaktik zusammen. In über 300 Beiträgen von mehr als 500 Speaker:innen erleben Sie zentrale Entwicklungen zur Zukunft der akademischen Bildung.

Thematische Schwerpunkte 2025:

  • Künstliche Intelligenz und technologische Innovationen
  • Strategische Hochschulentwicklung
  • Didaktik und Future Skills
  • Inklusion und Chancengerechtigkeit

Das diesjährige Motto /imagine lädt dazu ein, den Blick über den Tag hinaus zu richten – kreativ, kritisch und konstruktiv.

Die Formate sind abwechslungsreich: Es gibt wie immer Vorträge, Lightning Talks und Diskussionen. Zudem haben wir vor Ort und digital ein umfangreiches Workshop- und Trainingsprogramm zusammengestellt. Installationen und künstlerische Formate ergänzen das Programm an den Präsenzstandorten.

Auch in diesem Jahr runden herausragende Keynotes das Programm ab – dazu zählen:

  • Christoph Biemann („Sendung mit der Maus“) über das einfache Erklären komplexer Inhalte
  • Lisa Niendorf alias „Frau Forschung“ über Wertschätzung in der Wissenschaft
  • Jürgen Geuter („tante“) über KI und gesellschaftliche Hypes
  • Aya Jaff auf der Future-Tech:Stage in Braunschweig
  • Carina Schroeder & Ralf Krauter (Deutschlandfunk) mit einer Live-Aufnahme des Podcasts KI Verstehen
  • Sven Schütt (IU International University) über Innovationen an Hochschulen
  • Julia Freudenberg (Hacker School) über das „Hacken einer besseren Welt“

Präsenzstandorte & Online-Teilnahme

Das Festival findet parallel an sechs Orten statt

  • Berlin: Hauptbühne des Festivals, Garden:Stage & Landing:Stage, 13. und 14. Mai
  • Braunschweig: Future-Tech:Stage & Media Lab:Stage, 13. Mai, organisiert von der TU Braunschweig
  • Graz: AI:Stage, 13. Mai, organisiert von der TU Graz
  • Nürnberg: Shifting:Stage, 14. Mai zum Thema innovative Lerndesigns, organisiert von der TH und der TU Nürnberg
  • Zürich: AI-Edu:Stage, 14. Mai, organisiert von der ETH Zürich
  • Online: Das komplette Festivalprogramm findet vom 13. bis 15. Mai auf unserer digitalen Plattform statt– alle Beiträge werden gestreamt.

Kostenlose Tickets gibt es hier.

Kooperationspartner

Das University:Future Festival ist eine Kooperation zwischen Hochschulforum DigitalisierungStiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband.

Das Hochschulforum Digitalisierung orchestriert den Diskurs zur Hochschulbildung im digitalen Zeitalter. Als zentraler Impulsgeber informiert, berät und vernetzt es Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Hochschulforum Digitalisierung wurde 2014 gegründet. Es ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre engagiert sich seit 2021 bundesweit für Innovationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbundvorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für Gestalter:innen der Lehre, stärkt den Wissenstransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel dieser Wissenschaftsinstitution werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.

Der Stifterverband ist eine Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert.

Bühnenpartner 2025

An der Technischen Universität Braunschweig wird das Selbstverständnis einer weltoffenen und internationalen Universität gelebt. Technische Innovationen und gesellschaftlicher Fortschritt werden hier immer mit Blick auf den Menschen gedacht. Welche gesellschaftlichen Konsequenzen haben Lehre und Forschung? Und welche Impulse kann die Gesellschaft andererseits der Lehre und Forschung geben? Die TU Braunschweig verbindet dafür die Kompetenzen der Ingenieur- und Naturwissenschaften mit denen der Wirtschaftswissenschaften, der Sozialwissenschaften, der Geistes- sowie der Erziehungswissenschaften, um nachhaltige Lösungen für die globalen Herausforderungen von heute und morgen zu finden.

Wissen, Technik, Leidenschaft – seit über 200 Jahren überzeugt die Technische Universität Graz mit ihren Leistungen in Lehre und Forschung. Rund 13.700 Studierende und etwa 3.900 Mitarbeitende tragen Innovationskraft und Visionen weiter in die Zukunft. Fünf thematische Stärkefelder, Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft und Internationalisierung bilden das Profil der TU Graz.
Die Vision von TU Graz Lehr- und Lerntechnologien ist es, einerseits die Präsenzlehre mit Medien zu bereichern, um damit die didaktische Vielfalt und die Kommunikation zu verbessern und darüber hinaus durch eine zentrale Servicierung und Steuerung auch für Beständigkeit zu sorgen. Andererseits geht es um den zielgruppenorientierten Ausbau von Online-Lehre und die Stärkung von offener Bildung im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (SDG4). So verbindet die TU Graz Tradition mit Innovation und gestaltet eine zukunftsorientierte Lernumgebung für alle.

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften. Mit rund 13.000 Studierenden ist sie bundesweit eine der größten ihrer Art. Die Ohm ist ein Ort der Möglichkeiten für Forschen, Lehren und lebenslanges Lernen: Sie erforscht die Schlüsselfragen unserer Gesellschaft, entwickelt und realisiert Ideen für die Welt von heute und morgen. Sie wirkt stark in der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus. Moderne Lehr- und Lernformate sowie das breite und praxisorientierte Studienangebot eröffnen den Studierenden hervorragende Berufsperspektiven.

Wir denken Universität neu! Interdisziplinär, international und digital: Das ist der konzeptionelle Kern der Technischen Universität Nürnberg (UTN). Ziel ist es, die Ingenieurwissenschaften mit anderen Themenfeldern der Gesellschaft zu vernetzen. Zudem setzt die neugegründete Universität auf englischsprachige Lehre, digitale Lernformen und zukunftsweisende Forschungsthemen. Mittelfristig soll der Campus der UTN auf rund 37 Hektar Platz für bis zu 6.000 Studierende bieten und Lernen, Lehren und Leben an einem Ort verbinden.

Freiheit und Eigenverantwortung, Unternehmergeist und Weltoffenheit: Die Werte der Schweiz sind das Fundament der ETH Zürich. Die Wurzeln unserer technisch-naturwissenschaftlichen Hochschule reichen zurück ins Jahr 1855, als die Gründer der modernen Schweiz diesen Ort der Innovation und des Wissens geschaffen haben. Studierende finden an der ETH Zürich ein Umfeld, das eigenständiges Denken fördert, Forschende ein Klima, das zu Spitzenleistungen inspiriert. Im Herzen Europas und weltweit vernetzt entwickelt die ETH Zürich Lösungen für die globalen Herausforderungen von heute und morgen. Der Innovation Park Zurich schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Park fokussiert sich auf die Themenschwerpunkte Robotik und Mobilität, Luft- und Raumfahrt und fortgeschrittene Produktionstechnologien.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Prof. Peters: Erweiterung des Horizonts? Zum Zusammenhang zwischen Semiotik und Digitalisierung

Semiotik ist die Wissenschaft von den Zeichenprozessen in Kultur und Natur. Ohne Zeichenprozesse wären Wahrnehmung, Lernen, Erinnern, Kommunikation und kulturelle Bedeutungen nicht möglich. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung spielt das eine besondere Rolle.

Von Prof. Dr. Patrick Peters, Professor für PR, Kommunikation und digitale Medien und Prorektor für Forschung und Lehrmittelentwicklung an der Allensbach Hochschule

Semiotik gehört zu den Begriffen, mit denen gerne im öffentlichen und auch akademischen Diskurs jongliert wird, ohne dass aber die Bedeutung für alle Beteiligten wirklich eindeutig ist. Nach der Definition des einschlägigen Lexikons der Sprachwissenschaft verstehen wir unter Semiotik zunächst die „Theorie und Lehre von sprachlichen Zeichen und Zeichenprozessen, in deren Zentrum die Erforschung natürlicher Sprache als umfassendstem Zeichensystem steht“ (S. 595). Ein Zeichen wiederum ist die „Abstraktionsklasse aller sinnlich wahrnehmbaren Signale, die sich auf denselben Gegenstand oder Sachverhalt in der realen Welt beziehen“ (S. 761).

Oder anders gesagt: Ein Zeichen ist im weitesten Sinne etwas, das auf etwas anderes hindeutet oder etwas bezeichnet. Daher fragt die Semiotik „allgemein danach, was alles Zeichen sein kann, nach den Ordnungen und Strukturen von Zeichensystemen, den verschiedenen Funktionen und Gebrauchsweisen von Zeichen, nach ihrer Materialität, Medialität, Performativität und Ästhetik sowie nach den Beziehungen zwischen verschiedenen Zeichensystemen und Medien“ (DGS e.V.). Und Umberto Eco, wohl einer der bekanntesten Semiotiker überhaupt, definiert seine Disziplin derart, dass die „Semiotik alle kulturellen Vorgänge (d.h. wenn handelnde Menschen ins Spiel kommen, die aufgrund gesellschaftlicher Konventionen zueinander in Kontakt treten) als Kommunikationsprozesse untersucht“ (S. 32).

Zeichentheorie und Zeichenprozesse im digitalen Raum

Semiotik fragt also, wie wir Bedeutung aus Dingen ableiten, entweder individuell oder kollektiv als Gruppe. Wie wir Bedeutung ableiten, ist in allen Disziplinen, einschließlich der Technologie, wichtig. Dass sich Kultur und Kommunikation nun im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung maßgeblich verändern und bereits auch längst verändert haben, ist wohl nicht mehr als eine Binsenweisheit. Daher stellt sich auch die Frage, ob und wie sich Zeichentheorie und Zeichenprozesse, die ja laut Umberto Eco alle kulturellen Vorgänge als Kommunikationsprozesse versteht und dementsprechend untersucht, durch die Digitalisierung verändern und wie wir Semiotik im digitalen Raum benötigen.

Ein Meme ist die kleinste Einheit der Kultur oder ein Zeichen für gemeinsame Erfahrungen

Für das Studium der Zeichen im Kontext des digitalen Raums hat sich der Begriff „Digitale Semiotik“ etabliert. Er erklärt, warum Semiotik besondere Relevanz fürs Digitale hat. Ein Beispiel für die Verknüpfung von Digitalität, digitaler Kultur und Kommunikation und Semiotik ist das Meme. Ein Meme ist ein kreativer Inhalt, der sich vorwiegend im Internet verbreitet. Dieser ist in der Regel humoristisch und aufheiternd, manchmal auch satirisch und entsprechend gesellschaftskritisch. Was viele nicht wissen: Memes sind Teil des semiotischen Studiums. Ein Meme ist die kleinste Einheit der Kultur oder ein Zeichen für gemeinsame Erfahrungen. In der Linguistik und verwandten Bereichen ist eine emische Einheit eine Art abstraktes Objekt. Es gibt andere emische Einheiten innerhalb der Semiotik, einschließlich des Semems. Das Semem ist ein Begriff der linguistischen Semantik. Es bezeichnet sich aus Semen, also einzelnen kleinsten Elementen der Bedeutung von Wörtern, ergebende semantische Einheit.

Sememe und Meme sind daher, kurz gesagt, die kleinstmöglichen Bausteine, aus denen Zeichen bestehen. Basierend auf dem Konzept des US-amerikanischen Mathematikers, Philosophen, Logikers und Semiotikers Charles Sanders Peirce sind Zeichen das Ergebnis von zwei Komponenten: dem Signifikant (das, was man erkennt) und dem Signifikat (das, was man entweder durch erlernte Konvention, Ähnlichkeit oder eine zufällige Verbindung versteht). Zeichen müssen grundsätzlich sowohl ein Signifikant als auch ein Signifikat haben.

Lesen Sie hier weiter …..

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Auch im Jahr 2021 wurden wieder interessante Beiträge eingereicht, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten und einen Beitrag zur aktuellen ökonomischen Forschung leisten.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

Die Allensbach Hochschule, Konstanz:

Hochschulforum Digitalisierung – bis Ende 2025 verlängert

Die BMBF-Förderung des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) wird bis Ende 2025 verlängert.

Der produktive, hochschulübergreifende Austausch zwischen Hochschulangehörigen diverser Statusgruppen wird sich damit fortsetzen – in den etablierten wie weiterentwickelten und neuen Formaten.

Mehr dazu finden Sie hier

Hochschulforum Digitalisierung: 15 Millionen Euro für digitale Bildung

Weitere Informationen, Rückfragen zu diesem Beitrag, aber auch Anmeldungen zu Studien- und Lehrgängen bitte an: vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz, ist dort auch Rektor und leitet VIS – Vienna International Studies

Hier können Sie VIS auf youtube folgen

VIS erstellt Ihnen gerne Ihren individuellen Studienplan.

Infos zu VIS finden Sie auch auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

Promotion im Fernstudium (Dr./PhD):

CYBER SMART ECONOMY KONFERENZ 2021

 Cyber Smart Economy Konferenz 2021

Donnerstag | 27. Mai 2021 | Park Hyatt Vienna
Einlass 8.30 | Beginn 9.00 | Ende 18.00

Die Fachkonferenz des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement behandelt drei spannende Themen:

Cyber – Entwicklung

Cyber – Demokratie

Cyber – Verteidigung

Die Fachkonferenz für Top-EntscheiderInnen der Wirtschaft, zur Vermittlung höchst relevanter Entscheidungsgrundlagen im Lichte einer sich rapide entwickelnden, globalen Smart Economy.

Smart Economy wächst ständig und unaufhaltsam, deshalb werden wir darüber sprechen wie man diesen neuen Wachstumsmarkt nutzen und Ihr Geschäft verbessern kann, während sie gleichzeitig Ihr Geschäft ausbauen und positiv zum Wachstum der Smart Economy beitragen können.

Konferenz-Format

Es werden 30 Min. lange, kompakte Plenarvorträge gehalten, gefolgt von 20 Min. aktiven Diskussionsrunden.

Die Themen werden in zwei Foren (Wissenschaft und Wirtschaft) geteilt und parallel in verschiedenen Vortragssälen in Details bearbeitet.

Die Sessions sind in elf große Themenblöcke geteilt, die Inhaltlich einer groben Gliederung in Digitalisierung, Kultur und Gesellschaft folgen.

Programm, Speaker/innen und Ablauf

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger, Mitglied im Präsidium des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement, Wien, hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Hochschule Allensbach in Konstanz, ist dort auch Rektor und leitet VISVienna International Studies ,

Hier finden Sie die Allensbach Hochschule, Martin Stieger und VIS auf Youtube

Bachelor Betriebswirtschaftslehre online (B.A.) mit neuer Vertiefungsrichtung PR- und Kommunikationsmanagement

Vertiefungsrichtung PR- und Kommunikationsmanagement mit meinem neuem Kollegen Prof. Dr. Patrick Peters

Seit Beginn Dezember 2020 unterrichtet der Journalist, Berater und wissenschaftliche Publizist Prof. Dr. Patrick Peters Kommunikation und digitale Medien an der Allensbach Hochschule, einer staatlich anerkannten Hochschule in Konstanz.

Die  Allensbach Hochschule in Konstanz hat das Professorenkollegium damit erweitert und bietet ab sofort innerhalb des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaftslehre Online die Vertiefungsrichtung PR- und Kommunikationsmanagement an.

Diese wird nun eben von Prof. Dr. Patrick Peters betreut.

Patrick Peters (37) hat nach seinem geisteswissenschaftlichen Studium und anschließender Promotion eine journalistische Ausbildung absolviert, war jahrelang in verantwortungsvollen Positionen in Redaktionen tätig und arbeitet seit vielen Jahren als freiberuflicher Berater für Kommunikation und Publizist. Darüber hinaus war er mehrere Semester Lehrbeauftragter an einer deutschen Universität und fungiert als Herausgeber wissenschaftlicher Publikationen und mehrfacher Aufsichtsrat.

Wir freuen uns, mit Patrick Peters einen wissenschaftlichen orientierten Kommunikationsprofi gewonnen zu haben. PR- und Kommunikationsmanagement ist ein wesentliches Zukunftsfeld, das wir als Vertiefung im Bachelorstudiengang nun kompetent und praxisnah besetzen können“, sagt unser Kanzler Timo Keppler dazu.

In der neuen Vertiefung PR- und Kommunikationsmanagement erhalten Studierende einen grundlegenden Überblick zu den wichtigsten Teilbereichen des PR- und Kommunikationsmanagements.

Sie lernen dadurch, entsprechende Prozesse in der Praxis zu begleiten und auch selbst zu gestalten.

Die besonderen Herausforderungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der internen Kommunikation und der digitalen Kommunikation werden ebenfalls vermittelt.

Besondere Einsatzmöglichkeiten finden Studierende auch in den Bereichen, die ihr Augenmerk auf die Digitalisierung in Marketing und Kommunikation richten.

Daher steht die neue Vertiefungsrichtung in enger Wechselwirkung mit den langjährig etablierten Fächern Digital Business Management und Digital Marketing Management.

Absolventinnen und Absolventen dieses Wahlpflichtfachs qualifizieren sich besonders für Marketing- und Kommunikationsorientierte Fach- und Führungsaufgaben in allen Unternehmen und Organisationen, für die PR und Kommunikation zum Geschäft gehören.

Hierzu zählt beispielsweise die branchenübergreifende Arbeit in PR- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und öffentlichen Institutionen sowie entsprechenden Beratungsagenturen.

Wie alle Studiengänge an der Allensbach Hochschule läuft auch die Vertiefung PR- und Kommunikationsmanagement vollständig digital ab.

Das eröffnet vor allem Berufstätigen die Möglichkeit, sich qualifiziert fortzubilden, ohne ihre Stelle dafür aufgeben zu müssen.

Auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie unterliegen die Studiengänge keinerlei Einschränkungen, weil eben die digitalen Strukturen längst etabliert sind.

Rückfragen zum Thema, weitere Informationen und Anmeldungen – auch zu interessanten Lehrgängen und Regelstudien:  vis@viennastudies.com

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

hält eine Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik, lehrt an der Allensbach Hochschule in Konstanz und arbeitet für VIS – Vienna International Studies https://viennastudies.com/ sowie als Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator in Wels (OÖ).

Hier können Sie VIS auf youtube folgen

Weitere Informationen zu VIS finden sich auf der Website und einem VIDEO Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause für ein Fernstudium

Management und Marketing – VIS-Kontaktstudium – Allensbach Hochschule:

Bachelor im Fernstudium:

Führungskultur in der digitalen Welt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt erfährt durch Corona einen deutlichen Schub. Das wirkt sich natürlich auf die Führungsstrukturen in Unternehmen aus. Führung verändert sich im Rahmen der digitalen Transformation.

Von Patrick Peters

Es mag sich zunächst seltsam anhören, aber die Corona-Pandemie hat auch gute Seiten. Schließlich hat sie – trotz der von dem Virus ausgelösten gigantischen Gesundheits- und Wirtschaftskrise – positive Veränderungen gebracht und beispielsweise der Digitalisierung der Arbeitswelt zu einer rasanten Entwicklung verholfen.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt erfährt durch Corona einen deutlichen Schub: 85 Prozent der Befragten glauben, dass Homeoffice und/oder mobile Arbeit sich als alternative Arbeitsform etablieren wird und das digitale (Kommunikations-)Tools zum allgegenwärtigen Arbeitsmittel werden“, heißt es in einer Studie der Bertelsmann-Stiftung.

92 Prozent der Befragten gehen laut der Untersuchung davon aus, dass die Krise die digitale Transformation in Unternehmen beschleunigen werde. „Sie erwarten, dass vor allem digitale Dienstleistungen und Kundenkommunikationskanäle auch nach der Krise noch verstärkt zum Einsatz kommen werden. Sowohl die räumliche wie auch die zeitliche Verteilung der Arbeit wird sich langfristig an den in der Krise neu etablierten Standards orientieren.“

Diese Tendenzen wirken sich natürlich auf die Führungsstrukturen in Unternehmen und anderen Organisationen aus. Der Frage, wie sich Führung im Rahmen der digitalen Transformation verändert, kommt höchste Bedeutung zu. Bei der Beratungsgesellschaft Deloitte heißt es dazu: „Anders denken, anders handeln, anders reagieren: Die Digitalisierung erfordert eine Transformation nicht nur von Technologien und Geschäftsmodellen, sondern auch im kognitiven Bereich, im Verhalten und im emotionalen Profil der Führung.“

Wesentliches Schlagwort ist „Digital Leadership“. Darunter versteht man einen wissenschaftlichen Ansatz zur Definition der Aufgaben und Werkzeuge der Führung in Zeiten der Digitalisierung allgemein und in Phasen der Transformation in die Digitalisierung im Speziellen. Oder anders gesagt: Im Zeitalter der Digitalisierung müssen sich Führungskräfte besonders mit dem Faktor Mensch beschäftigen. Denn nichts ist wichtiger für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens und nichts ist stärker betroffen von der digitalen Transformation als die Rolle des Mitarbeiters.

Gerade auch in Zeiten von Homeoffice, Videokonferenzen und virtuellen Arbeitsstrukturen unterliegen Führung und Kommunikation völlig neuen Anforderungen. Führungskräfte müssen sich deutlich umstellen, wenn sie nicht mehr wie gewohnt mit ihren Mitarbeitern umgehen können, und sind gefragt, eine kooperative und kommunikative Führungskultur für die Zukunft aufzubauen“, sagt Führungskräfteentwickler Thomas Sablotny.

Sie müssten sich mehr und mehr auf agile Projektarbeit, flache Hierarchien und flexible Rollenbilder in den Teams einlassen und die notwendige Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit an neue Herausforderungen vorleben.

Und ebenso sei es wichtig zu vermitteln, dass die Ansprüche an jeden einzelnen Mitarbeiter beispielsweise beim Zeitmanagement und bei der Lernfähigkeit in der digitalen Welt kontinuierlich stiegen.

Digital Leadership bedeutet auch, alte Muster zu verlassen und sich als Führungskraft wirklich auf die Strukturen der neuen Welt einzulassen. Diese sind von flexiblen Arbeitszeiten, flexiblen und mobilen Arbeitsorten, Teamwork ohne persönliche Präsenz und anderen Faktoren geprägt und stehen für Vernetzung, Offenheit, Partizipation und Agilität über alle Hierarchiestufen hinweg, sagt Dr. Martin Stieger, Professor für Wirtschaftspädagogik an der Allensbach Hochschule in Konstanz. „Im Kern geht es um die Entwicklung partizipativer Führungsmodelle, bei denen die Führungskraft Vorschläge von den Mitarbeitern selbst entwickeln lässt. Die Mitarbeiter können auf diese Weise ihre Interessen und Kenntnisse in den Entscheidungsprozess einbringen und Einfluss nehmen.“

In dem Zusammenhang verweist Martin Stieger auch darauf, dass Führung aus dem Homeoffice vor allem Kommunikation bedeute. Führungskräfte müssten jederzeit ansprechbar sein und bei Fragen und Problemen wirkliche Unterstützung bieten. Der regelmäßige Austausch über die fachlichen Themen hinaus sind entscheidend. Zugleich müssen Führungskräfte Wohlbefinden und damit auch die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter gewährleisten. Gerade im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit schnell. Dies gilt es, im Sinne der Mitarbeiter und der gesamten Struktur im Blick zu behalten.

Artikel aus der Rheinischen Post vom 28. 11. 2020

https://rp-online.de/leben/beruf/fuehrungsaufgaben-veraendert-sich-im-rahmen-der-digitalisierung_aid-54850999

Praxistage 2020 – Ihr November Highlight

Praxistage 2020

16. – 17. November 2020, Virtuelles Landhaus

Digitalisierung und Informationstechnologie

Konsens oder Widerspruch

Wieviel IT steckt in der Digitalisierung?

Programm:

https://www.praxistage.at/Kalender/Termin/Praxistage-2020_11

Anmeldung:

https://www.praxistage.at/Veranstaltungsanmeldung/Gast/11

alle Infos:

https://www.praxistage.at/

Herzliche Einladung zu den Praxistagen und dem Wirtschaftsakademikertag in St. Pölten

Die Praxistage 2019 finden am 1. und 2. Juli 2019 im Landhaussaal des Landhauses der NÖ Landesregierung, Landhausplatz 1, Haus 1B, 3109 St. Pölten, statt.

Neben vielen interessanten Fachvorträgen zu den verschiedensten Themen der Digitalisierung hat heuer Herr BM Dr. Josef Moser (Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz) zum Business Talk am ersten Konferenztag zugesagt.

Die Eröffnung der Konferenz wird heuer Frau Landesrätin Mag.a Christiane Tischl-Hofmeister (Land Niederösterreich) in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner vornehmen.

Mag. Helmut Miernicki (Geschäftsführer ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur) und Dr. Hubert Schultes (Generaldirektor Niederösterreichische Versicherung)  werden die Begrüßung im Rahmen eines Keynotes vornehmen. 

Frau Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav (Land Niederösterreich), Herr Mag. Georg Bartmann (Leiter Wirtschaft, Tourismus und Technologie) und Herr DI (FH) Matthias Weiländer (Geschäftsführer Marketing St. Pölten) werden in verschiedenen Keynotes darstellen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Unternehmen, die BürgerInnen und den Tourismus hat.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler (Bürgermeister Landeshauptstadt St. Pölten), KommR Dr. Christian Moser (Vizepräsident Wirtschaftskammer Niederösterreich) und DI Dr. Hans Aubauer (Generaldirektor SVA) werden die Eröffnung des zweiten Konferenztages vornehmen. Generalsekretär und Kabinettchef Dipl.-Ing. Michael Esterl (BM für Digitalisierung und Wirtschaftssstandort) ist Gast des Business Talks am zweiten Konferenztag. 

Dr. Manfred Weiss (Gründer der Fachzeitung „Computerwelt“) wird im heurigen Expertengespräch mit 6 CIOs die Frage stellen: Digitalisierung – Disruptive Technologie oder „neuer Wein in alten Schläuchen“? Es diskutieren hierzu Herr Dipl.-Ing. Mag. Günther Tschabuschnig (CIO ZAMG), Herr Thomas Zapf (CDO Verbund), Herr Dipl.-Ing. Bernd Logar (CIO TU Wien), Herr Rainer Steffl (CIO Mondi Group), Herr Alexander Ebner (CIO Gebauer & Griller) und Herr Dipl.-Ing. Klaus Glatz (CIO Andritz AG) .

Herzstück der Konferenz bilden auch heuer wieder zahlreiche spannende Vorträge zu modernen Themen der Informations- und Kommunikationstechnologie und die persönlichen Gespräche an den einzelnen Themeninseln. Hier steht insbesondere Ihr persönlicher Nutzen, und kein unverständliches technisches „Kauderwelsch“ im Mittelpunkt.

Melden Sie sich rasch an uns sichern Sie sich jetzt schon Ihren Platz zur kostenlosen Teilnahme als Gast dieser einzigartigen Konferenz für Entscheider!


Montag, 01. Juli 2019

08:30
Check in und Begrüßungskaffee: Niederösterreichisches Landhaus – Landtagssaal, Landhausplatz 1, Haus 1B, 3109 St. Pölten

09:00
Begrüßung: Digitalisierung bei der Niederösterreichischen Versicherung. Generaldirektor Dr. Hubert Schultes (Niederösterreichische Versicherung).

09:20
Keynote: Das Haus der Digitalisierung als Leuchtturmprojekt der Digitalisierungsstrategie Niederösterreichs. Mag. Helmut Miernicki (ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH).

09:40
Impulsreferat: St. Pölten als aufstrebender Wirtschaftsstandort mit vielen Pluspunkten. Zahlen und Fakten. Dipl.-Ing. (FH) Matthias Weiländer (Marketing St. Pölten).

10:00
Keynote: „Digitalisierung anders denken“. Digitalisierung der Landesverwaltung – mehr als „nur“ Softwareentwicklung? Mag. Georg Bartmann (Leiter Wirtschaft, Tourismus und Technologie).

10:20
Eröffnungsworte durch Frau Landesrätin Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Mag.a Johanna Mikl-Leitner.

10:40
Kaffeepause

11:10
Digitalisierung versus Security. Kann die Sicherheit mit der Geschwindigkeit der Digitalisierung noch Schritt halten? Hr. Walter Khom, MBA (bit media e-solutions GmbH).

11:50
Eine Zukunft ohne persönlicher digitaler Identität gibt es nicht. Warum wird die eindeutige digitale Identifikation für uns Menschen immer wichtiger? Hr. Josef Weissinger(Soroban IT-Beratung GmbH).

12:30
Mittagspause

13:30
Digitalisierung im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine. Warum muss der Digitalisierungsprozess bei den Menschen beginnen? Hr. Herbert Leberbauer (Informio Software GmbH).

14:10
Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung mit dem „digitalen Amt“ – oesterreich.gv.at als Plattform für Mobile Government – MR Ing. Roland Ledinger (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort).

14:50
Kaffeepause

15:20
Simplify IT – Die Arbeitswelt ist im Wandel. IT soll sich nach Menschen und Unternehmen richten. – Hr. Christoph Mixa (Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH).

16:00
Kommunikation effizient gestalten. Wie sich Digitalisierung und Machine Learning auf unsere Korrespondenz auswirken. Hr. Markus Gruber (DocuMatrix GmbH).

16:40
Keynote: Digitalisierungsstrategie in Niederösterreich. Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav (Amt der NÖ Landesregierung).

17:00
Kaffeepause

17:30
Business-Talk „Zur Person“: Dr. Josef Moser (vorm. Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz) im Gespräch mit Dr. Daniel Lohninger (Chefredakteur Niederösterreichische Nachrichten).


Dienstag, 02. Juli 2019

08:30
Check in und Begrüßungskaffee: Niederösterreichisches Landhaus – Landtagssaal, Landhausplatz 1, Haus 1B, 3109 St. Pölten09:00
Begrüßung durch Bürgermeister Mag. Matthias Stadler (Landeshauptstadt St. Pölten).
09:10
Keynote: Digitalisierungsstrategie der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Vizepräsident KommR Dr. Christian Moser (Wirtschaftskammer Niederösterreich).
09:30
Impulsreferat: Digitalisierung zur Steigerung des Kundennutzens bei der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft. Dipl.-Ing. Mag. Dr. Hans Aubauer, CFA (Generaldirektor Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft).

09:50
Podiumsdiskussion: Digitalisierung – Disruptive Technologie oder „neuer Wein in alten Schläuchen“?

  • Dipl.-Ing. Peter Anderla (Vinzenz Gruppe)
  • Dipl.-Ing. Mag. Günther Tschabuschnig (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
  • Hr. Thomas Zapf (Verbund)
  • Dipl.-Ing. Bernd Logar (Technische Universität Wien)
  • Hr. Rainer Steffl (Mondi Group)
  • Hr. Alexander Ebner (Gebauer & Griller)
  • Dipl.-Ing. Klaus Glatz (Andritz AG)

Moderation:  Dr. Manfred Weiss (Gründer der Fachzeitschrift „Computerwelt“)

10:50
Kaffeepause

11:20
Wieviel Mensch braucht es für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz? Dr. Martin Berninger (d-fine Austria GmbH).

12:00
Breitband 2030 – Österreich im europäischen Umfeld. MR Ing. Mag. Alfred Ruzicka (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie).

12:40
Mittagspause

13:30
Augmented Reality, Big Data und Advanced Analytics – Anwendungen und Beispiele aus der Praxis. Hr. Marcus Kottinger (Axians ICT Austria GmbH). 

14:10
Für ein sicheres Österreich – neue Möglichkeiten zur Einsatzkoordination und im Krisenmanagement. Mag. Oliver Starka, Dr.-Ing. Jens Hartmann (Hexagon Safety & Infrastructure).

14:50
Kaffeepause

15:30
Vorteile durch Machine Learning auf „IBM i“. Status quo und Blick in die Zukunft. Hr. Clemens Zauchner, MSc  (IT-Power Services GmbH).

16:10
Weiterer Fachvortrag (noch ausstehend)

17:00
Business-Talk „Zur Person“: Dipl.-Ing. Michael Esterl (vorm. Generalsekretär und Kabinettchef Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort).


Mittwoch, 03. Juli 2019

08:30 
Check in und Begrüßungskaffee: Haus der Niederösterreichischen Versicherung, Neue Herrengasse 10, 3100 St. Pölten

10:00
Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Wirtschaftsakademiker. Zugelassen sind ausschließlich Mitglieder des Verbandes.


Begleitprogramm für Gäste: Besichtigung des Hauses der Geschichte in St. Pölten 12:00
Mittagsbrunch in den Räumlichkeiten des „NV Forum“ auf Einladung von Generaldirektor Dr. Hubert Schultes (Niederösterreichische Versicherung).


13:15
Besichtigung des Landesstudio ORF Niederösterreich. Die Führung übernimmt Frau Dipl.-Ing. Katharina Wöhrer, BSc, Archiv und Dokumentation des Landesstudio NÖ (ORF).

15:00
Abfahrt nach Melk mit Bus.
Führung durch das StiftMelk.
Ausklang im Restaurant des Stiftes Melk mit gemeinsamen Abendessen.
Rückreise nach St. Pölten mit Bus (ca. 18:30).

20:30
Abendkonzert mit Elīna Garanča im Stift Göttweig (Karten sind gesondert zu bezahlen).


Das Ziel der seit über zwölf Jahren bestehenden Konferenzreihe ist es, Entscheidungsträgern den betriebswirtschaftlichen Nutzen verschiedener Themenbereiche der Informations- und Kommunikationstechnologie vor Augen zu führen und ihnen die betriebswirtschaftliche Relevanz für ihr eigenes Unternehmen aufzuzeigen. Im Mittelpunkt der Vorträge und Themeninseln steht daher nicht der technische Prozess, sondern der Nutzen für das Unternehmen und die angesprochenen Unternehmensbereiche .

Die Vorträge umfassen Themen moderner Informationstechnologie und Telekommunikation genauso wie steuerliche und finanzwirtschaftliche Aspekte sowie Themen der modernen Marketing- und Vertriebsunterstützung . 


Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Online-Anmeldung möglich. 

Die Teilnahme an den Business Talks setzt den Besuch der Tageskonferenz voraus. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Konferenzort:
Niederösterreichisches Landhaus – Landtagssaal
Landhausplatz 1, Haus 1B
3109 St. Pölten
Anfahrt 
Anmeldung

Die Digitalisierung – eine große Herausforderung – auch für die Politik:

Die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft – natürlich auch der Politik – stellt uns alle vor große Herausforderungen.

Begreift die Politik die „Digitalisierung“ dabei auch als Chance oder sieht sie darin nur ein ubiquitäres Vokabel, eine gut klingende Überschrift für allfällige Regierungs- oder Koalitionsabkommen?

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD:

Ein neuer Aufbruch für Europa.

Eine neue Dynamik für Deutschland.

Ein neuer Zusammenhalt für unser Land

177 Seiten, 8.355 Zeilen, kommt der Begriff „Digitalisierung“ 93-mal vor.

Im Themenfeld „Offensive für Bildung, Forschung und Digitalisierung“ ist der Digitalisierung ein eigenes Kapitel (5) gewidmet.

In Österreich ein ähnliches Bild. 

Unter

Zusammen.

Für unser Österreich.

Regierungsprogramm 2017 – 2022

haben sich ÖVP und FPÖ auf 179 Seiten auf Inhalte und Vorhaben der gemeinsamen Regierung geeinigt – es finden sich darin zum Thema „Digitalisierung“ 91 Treffer.

Das Thema Digitalisierung wird im Regierungsprogramm in seiner Bedeutung nur noch vom Thema Sicherheit geschlagen und wurde folgerichtig das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in ein Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) umformiert.

Die Regierung ist sich also einig:

„Die Digitalisierung ist eines der wichtigsten Felder für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Österreich. Mit der künftigen Ressortstruktur stärken wir den Standort, ermöglichen mehr Unternehmertum und arbeiten an einer positiven Zukunft für unser Land“[1]

und gönnt sich zum Thema „Zukunft und Gesellschaft“ ein eigenes Kapitel „Innovation und Digitalisierung“.

Naturgemäß lesen sich Regierungsprogramme ostentativ:

„Entscheidend für eine gelungene und erfolgreiche Digitalisierung sind eine entsprechende digitale Sicherheit in allen Bereichen, ein transparenter Umgang mit Daten und die Herstellung technologischer Souveränität. Die Abhängigkeit von außereuropäischen Sicherheitstechnologien macht uns verwundbar – dem gilt es, nachhaltig entgegenzusteuern. Digitale Sicherheit bietet den notwendigen Schutz vor Datenmissbrauch, Identitätsdiebstahl und Cyberkriminalität. Sie ermöglicht Digitalisierung in Form von praktischen Services und sicheren Prozessen für Bürger und Wirtschaft.“ (Seite 32) ….

was aber nicht notwendigerweise bedeutet, dass man dabei nicht richtig liegt.

Die zunehmende Digitalisierung – immer mehr Gegenstände und Prozesse unseres täglichen Lebens werden digital miteinander vernetzt – führt zu tiefgreifenden Änderungen im Informations- und Entscheidungsverhalten des Einzelnen und im menschlichen Miteinander.

Durch ihre Allgegenwart prägen digitale Technologien

  • die Art und Weise, wie Menschen miteinander in Verbindung treten,
  • wie sie Informationen austauschen,
  • wie sie ihre Meinungen bilden und
  • wie sie Entscheidungen treffen

und

  • digitale Technologien machen Informationen überall und sofort abrufbar.
  • Dabei ist die Vertrauenswürdigkeit der verfügbaren Informationen schwer zu beurteilen.
  • Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Nutzung digitaler Angebote zu Änderungen der menschlichen Lern- und Wahrnehmungsprozesse führt – z.B. dadurch, dass digitale Assistenten dem Nutzer in immer größerem Maße kognitive Aufgaben abnehmen.

„In dem Maße, in dem Informationsverbreitung, Meinungsbildung, Diskussionen und andere kommunikative Prozesse von digitalen Angeboten geprägt werden, werden auch gesellschaftliche Prozesse stärker durch Digitalisierung beeinflusst.

Versprechen die Möglichkeiten digitaler Medien auf der einen Seite eine größere Zugänglichkeit von Informationen und Mitsprachemöglichkeiten für breite Teile der Bevölkerung, so bringen sie auf der anderen Seite neue Möglichkeiten der Manipulation, die Beförderung selektiver Wahrnehmung und neue Formen eines „digitalen Populismus“ mit sich, der oftmals auch radikale bzw. gewaltgeladene Formen der Ansprache befördert.“ Leopoldina-Symposium, 10. – 11. Juli 2017, Berlin

Da allerdings Johann Wolfgang von Goethe bereits feststellte[2]:

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden.

Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“

werden wir die Politik an den Taten messen müssen und bietet sich hier schon eine gute Möglichkeit in der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS-Richtlinie) – seit 8. August 2016 in Kraft – Österreich muss diese Richtlinie also noch 2018 in nationales Recht umsetzen – und im schon lange – auf Grundlage der österreichischen Strategie für Cyber-Sicherheit – geplanten Cybersicherheitsgesetz.

Siehe auch

Martin Stieger: „Auswirkungen und Folgen der weltweiten Digitalisierung

in Bildung, Politik und Wirtschaft“

Vortrag anlässlich der Führungskräftetagung, A1 Telekom Austria AG,

Wien, 12. März 2018

Rückfragen und weitere Informationen: martin.stieger@liwest.at

Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger

Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik

Allensbach Hochschule

Lohnerhofstrasse 2 ● D-78467 Konstanz

Tel.: +49 7533 919 23 90

Fax.: +49 7533 919 23 91

Email: martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Web: http://www.allensbach-hochschule.de

 

P.S. Vielleicht interessant – wir versuchen in kurzen Filmen Begriffe aus der Betriebswirtschaft zu erklären:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeNeoBb9mVq_Rr3kTCvBN8pl

IMMO Wikis auf youtube:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeOORGqB3VjIWxb2H8Bcm3Gp

 

[1] Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck, 18. 12. 2017, bei der Übernahme des Ministeriums von Dr. Harald Mahrer

[2] Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv.