Archiv der Kategorie: Allgemein

Allensbach Hochschule erhält „PLUS X AWARD“ als eine der besten Fernschulen Deutschlands

Die Würdigung der Allensbach Hochschule als „Beste Fernschule Deutschlands“ beim „PLUS X AWARD“ unterstreicht die Qualität der Studienangebote und die konsequente Weiterentwicklung professioneller, moderner Lehr- und Lernkonzepte im Fernunterricht.

Die Allensbach Hochschule ist mit dem „PLUS X AWARD“ als „Beste Fernschule Deutschlands 2026“ ausgezeichnet worden.

Die Auszeichnung würdigt Fernschulen, die in einer zunehmend digitalisierten Bildungswelt durch Lehrqualität, innovative Didaktik und eine starke Betreuung überzeugen.

Zur Ermittlung der besten Fernschulen Deutschlands nutzt das Bewertungsgremium des „PLUS X AWARD“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Produkt- und Marktbewertung eine KI-basierte Methodik. Dabei werden öffentlich zugängliche Online-Daten, Kundenbewertungen und soziale Interaktionen sowie Analysen der Websites und der Online-Sichtbarkeit ausgewertet. In die Bewertung fließen unter anderem folgende Kriterien ein: Akademische Qualität, innovative Lehrmethoden, Studentenzufriedenheit, Vernetzung, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, Forschungsleistungen, digitale Barrierefreiheit, Förderung von Vielfalt und Inklusion, Engagement in der Gemeinschaft, Bekanntheit/Beliebtheit sowie Auffindbarkeit.

Der PLUS X AWARD prämiert nach eigenen Angaben seit über 20 Jahren Marken, Produkte und Dienstleistungen und vergibt neben seinen Gütesiegeln regelmäßig Sonderauszeichnungen.

Die Kategorie „Beste Fernschulen Deutschlands“ soll Studieninteressierten Orientierung bieten und Qualitätsstandards im Bildungsmarkt sichtbar machen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als eine der besten Fernschulen Deutschlands. Sie bestätigt unseren Anspruch, berufsbegleitende Studienangebote digital, praxisnah und studierendenorientiert weiterzuentwickeln“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule.

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

„Die Auszeichnung zeigt uns, dass unser konsequent auf Qualität, Innovation und Praxisnähe ausgerichtetes Konzept trägt und wir die Bedürfnisse von Studierenden in der akademischen Aus- und Weiterbildung erfüllen, vor allem mit dem Fokus auf das volldigitalisierte berufsbegleitende Studium.“

Mit einem konsequenten digitalen Fernhochschulkonzept und flexibel konzipierten wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen erreicht die staatlich anerkannte Hochschule vor allem Berufstätige aus Deutschland und Österreich, die sich strukturiert und praxisorientiert im akademischen Bereich weiterbilden oder auch ein nebenberufliches Studium absolvieren wollen. Hochschul- und Bildungsexperten halten digitale Lernmodelle für ein wesentliches Element im Bildungssektor, jetzt und in Zukunft.

Digitales Lernen ermöglicht Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

Mitarbeiterführung 2

Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

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Wirtschaftsjurist Patrick Rösler neuer Rektor der Allensbach Hochschule

Prof. Dr. Patrick Rösler folgt auf Prof. Dr. Martin Stieger, der die Hochschule bisher geleitet hat.

Der Senat der staatlich anerkannten Allensbach Hochschule Konstanz hat Dr. Patrick Rösler, Professor für Wirtschafts- und Bankrecht, zum neuen Rektor bestellt.

Der bisherige Rektor, Prof. Dr. Martin Stieger, wird aus Altersgründen keine weitere Amtszeit übernehmen.

Patrick Rösler ist seit 2019 an der Allensbach Hochschule tätig. „Wir freuen uns, dass wir mit Patrick Rösler einen akademisch und unternehmerisch sehr aktiven, international bestens vernetzten Wissenschaftler für das Amt des Rektors gewonnen haben. Patrick Rösler bringt profundes Wissen in seinem Fachbereich, bei allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen und der beruflichen Weiterentwicklungen von Studierenden mit. Das sind Kompetenzen, die für uns als wirtschaftswissenschaftlich orientierte Fernhochschule sehr wichtig sind und die unser Profil weiter schärfen werden. Martin Stieger danken wir für seine langjährige Tätigkeit und die wichtige Arbeit, die er für die Hochschule geleistet hat“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule.

„Ich freue mich auf diese Herausforderung. Als Fernhochschule mit einem innovativen und voll funktionsfähigen digitalen Lehrkonzept arbeitet die Allensbach Hochschule am Zahn der Zeit und holt damit eine Vielzahl von Praktikern direkt bei ihren Bedürfnissen ab. Dieses wichtige Ziel der berufsbegleitenden akademischen Zusatzqualifikation mit hohem praktischem Nutzwert möchte ich weiter im engen Austausch mit den Kollegen, der Hochschulleitung und unseren Partnern in Deutschland und international ausbauen“, sagt Prof. Dr. Patrick Rösler. Er wird im Rektorat eng mit dem Prorektor für Forschung und Lehrmittelentwicklung Prof. Dr. Patrick Peters zusammenarbeiten, der vom Senat im Mai 2025 für seine zweite Amtszeit bestätigt wurde.

Der Fokus der Allensbach Hochschule liegt darauf, Berufstätigen über das Fernstudium die Möglichkeit einer anerkannten akademischen Ausbildung zu eröffnen und sie damit für verschiedene Karrierewege in aussichtsreichen Branchen und Bereichen zu qualifizieren. Dafür entwickelt die Hochschule regelmäßig neue Konzepte, verfügt über eine Vielzahl eigener, immer aktueller Studienmaterialien und arbeitet mit Dozent:innen und Professor:innen zusammen, die sich in der Praxis bereits bewährt haben. Das ist auch für den neuen Rektor wichtig: „Wir werden unsere Forschungsschwerpunkte kontinuierlich weiterentwickeln und regelmäßig auch sehr aktuelle Themen in der wissenschaftlichen Betrachtung aufgreifen. Damit wollen wir den rasanten Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht werden und eigene, wahrnehmbare Impulse in der Forschung setzen. Das wiederum kommt unseren Studierenden direkt zugute, die mit aktuellsten Materialien und Ergebnissen arbeiten können.“

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Allensbach Hochschule wieder Deutschlands Top-Weiterbildungsanbieter

Die private Allensbach Hochschule ist von „Focus Business“ als „Deutschlands Top-Weiterbildungsanbieter 2026“ ausgezeichnet worden. Es ist bereits das sechste Mal.

Die Allensbach Hochschule wird regelmäßig für ihre Leistungsfähigkeit in der Entwicklung und Durchführung von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen im Fernstudium ausgezeichnet.

Nun hat die private Hochschule mit Sitz in Konstanz vom Wirtschaftsmagazin „Focus Business“ wieder das Siegel „Top Anbieter für Weiterbildung 2026“ erhalten.

Damit bleibt die Allensbach Hochschule führende Anbieterin für Weiterbildung in Deutschland und hat das begehrte Siegel nun zum sechsten Mal erhalten.

Die Auszeichnungen erfolgten bereits für die Jahre 2020 bis 2025. Die Allensbach Hochschule wurde unter rund 20.000 Anbietern von Programmen in der Erwachsenenbildung als eines von knapp 300 Instituten ausgewählt, die nach harten Kriterien wie Mitarbeiterzahl, Online-Bewertungen und Lernkonzept ermittelt und geprüft worden sind. Die Auszeichnung basiert auf einer komplexen Onlineanalyse. Anhand der unterschiedlich gewichteten Bewertungskriterien wurden die Anbieter ausgewählt.

„Dass wir auch in diesem Jahr wieder zu den besten Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland gehören und die Auszeichnung zum sechsten Mal in Folge erhalten haben, ist für uns eine große Ehre. Dies zeigt uns, dass unser konsequent auf Qualität, Innovation und Praxisnähe ausgerichtetes Konzept genau richtig ist und wir die Bedürfnisse in der akademischen Aus- und Weiterbildung erfüllen. Wir haben uns mit unserem etablierten digitalen Lehr- und Lernkonzept durchgesetzt“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Hochschule.

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Timo Keppler erklärt weiter: „Unser Fokus liegt darauf, Praktikern berufsbegleitend die Möglichkeit einer anerkannten akademischen Ausbildung zu eröffnen und sie damit für verschiedene Karrierewege in aussichtsreichen Branchen und Bereichen zu qualifizieren. Dafür entwickeln wir regelmäßig neue Konzepte, verfügen über eine Vielzahl eigener, immer aktueller Studienmaterialien und arbeiten mit Dozent:innen und Professor:innen zusammen, die sich in der Praxis bereits bewährt haben.“

Akademische Weiterbildung ist für Berufstätige von großer Bedeutung, da sie ihnen ermöglicht, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich zu erweitern und an die sich schnell verändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. In einer Zeit, in der technologische Fortschritte und globale Entwicklungen traditionelle Berufsbilder und Arbeitsweisen ständig verändern, hilft akademische Weiterbildung dabei, relevant und wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus fördert sie nicht nur das berufliche Wachstum, sondern stärkt auch das persönliche Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen und innovative Lösungen zu entwickeln, was sowohl für die individuelle Karriereentwicklung als auch für den Erfolg des Unternehmens von Vorteil ist.

Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern. Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind vom Akkreditierungsrat akkreditiert worden und durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) staatlich genehmigt. Als Fernstudiengänge verfügen alle Programme zudem über die Zulassung der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU).

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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Baden-Württemberg: Neue Geschäftsstelle Südwissen stärkt Weiterbildung im Land

Mit der Südwissen-Geschäftsstelle an der Universität Freiburg wird die wissenschaftliche Weiterbildung in Baden-Württemberg weiterentwickelt. Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von gebündelter Expertise und neuen Bildungsformaten.

Die Geschäftsstelle des Netzwerks Südwissen an der Universität Freiburg hat am 1. Juli 2025 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Sie geht auf die landesweite Kooperationsvereinbarung aller 48 staatlichen Hochschulen zurück – darunter auch die drei Akademien für Darstellende Kunst, Pop und Film.

Die Geschäftsstelle koordiniert das starke Netzwerk der weiterbildenden Hochschulen des Landes, betreibt die Plattform suedwissen.de und verantwortet deren strategische Vermarktung. Vier regionale Weiterbildungskoordinatorinnen und -koordinatoren unterstützen den Austausch zwischen Hochschulen, Unternehmen und gesellschaftlichen Akteuren. Begleitet wird die Arbeit durch einen Beirat, der sich aus Hochschulvertretungen und Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammensetzt.  Olschowski sagte: „Der technologische Fortschritt verändert unsere Arbeitswelt in rasantem Tempo. Dekarbonisierung, Künstliche Intelligenz und neue Arbeitsmodelle fordern Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen heraus. Diese Dynamik erfordert kontinuierliche Weiterbildung.“

Bereits jetzt steuert Südwissen innovative Weiterbildungsprojekte, wie ein neuartiges Modulangebot für die Luft- und Raumfahrtbranche, das gemeinsam von mehreren Hochschulen entwickelt wird.

Europäische Förderung begleitet den Ausbau

Flankierend zu der Arbeit von Südwissen werden zwischen 2025 und 2028 zehn Entwicklungsvorhaben an zwölf Hochschulen durch eine Förderung des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt, um neue, bedarfsgerechte und kleinteilige Weiterbildungsangebote zu entwickeln. Der inhaltliche Fokus liegt auf Future Skills und Themen zur Unterstützung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation, darunter Künstliche Intelligenz, Cyber Security, Virtual Reality, Wasserstofftechnologien, Nachhaltigkeit, 3D-Druck und Materialkunde.

Weiterbildungsoffensive des Landes

Die Geschäftsstelle Südwissen baut auf den Erfolgen des Projekts Hochschulweiterbildung@BW (2021 bis 2024) auf, das im Rahmen der ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive des Landes mit mehr als 13 Millionen Euro gefördert wurde. Im Rahmen des Projekts wurde die Plattform suedwissen.de eingerichtet, die derzeit mehr als 1.000 Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung in Baden-Württemberg erfasst und Buchungen für Interessierte ermöglicht. Ein Netzwerk aus Regional- und Fachvernetzungen setzte neue Impulse für den Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft und die bedarfsorientierte Angebotsentwicklung. Insgesamt wurden 270 Netzwerkveranstaltungen und fast 2.000 Unternehmensgespräche realisiert. Darüber hinaus entwickelte EVALAG ein Qualitätssiegel für die wissenschaftliche Weiterbildung mit entsprechendem Zertifizierungsverfahren, welches bereits 28 Mal an Hochschulen im Land vergeben werden konnte.

Das Projekt Südwissen wurde durch Professor Dr. Matthias Alke (Universität Tübingen) wissenschaftlich begleitet. Der Abschlussbericht hebt insbesondere die Professionalisierung und Institutionalisierung sowie die Digitalisierung der Angebote als zentrale Fortschritte hervor.

Flyer Südwissen (PDF)

Akademische Weiterbildung durch private Hochschulen gibt es natürlich auch, z.B. via Fernlehre an der Allensbach Hochschule Konstanz:

Im Weiterbildungsbereich der Allensbach Hochschule Konstanz können Sie einzelne oder mehrere Module aus den Bachelor- bzw. Masterstudiengängen buchen und hierfür ein Hochschulzertifikat erhalten.

Erbrachte Prüfungsleistungen können anerkannt werden, falls Sie später ein Bachelor- oder Masterstudium absolvieren möchten.

Hochschulzertifikate können Sie ebenfalls im Fernstudium absolvieren, d.h. online, ohne Präsenzveranstaltungen und ohne Präsenzpflicht.

Ein Start ist jederzeit möglich. Nach Bestehen der Modulprüfung (i.d.R. Einsendeaufgabe oder Online-Klausur) erhalten Sie ECTS und einen entsprechenden Leistungsnachweis mit Zertifikat.

Wählen Sie Ihre Weiterbildung aus den folgenden Kategorien:

Wichtig zu wissen: Für die Zulassung zu einem Hochschulzertifikat ist i.d.R. keine Hochschulzugangsberechtigung und kein Erststudium erforderlich. Details finden Sie bei den einzelnen Weiterbildungsangeboten.

Zusatzmodule: z.B. zur Erfüllung von Zulassungsvoraussetzungen für ein Masterstudium auch zur Anerkennung an anderen Hochschulen, finden Sie in den jeweiligen Kategorien. Grundsätzlich können alle Module aus den Studiengängen als Zusatzmodule belegt werden (Ausnahme: Abschlussarbeiten). Wir bieten Ihnen diese Module gerne auf Anfrage an!

Anmeldung: Bitte senden Sie uns das ausgefüllte und unterzeichnete Anmeldeformular sowie eine Ausweiskopie per Email zu oder laden Sie diese über das Bewerberportal hoch. Das Anmeldeformular können Sie über das Kontaktformular anfordern oder nach Registrierung im Bewerberportal herunterladen.

Testen Sie Ihr Zertifikatsprogramm zwei Wochen lang kostenlos!

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Im Fernstudium auch in Paris, London, Sofia, Malta .. weiterbilden:

Mit Hilfe von VIS Vienna International Studies können Studierende neben Beruf und Familie zeit- und ortsunabhängig im Ausland studieren, ECTS-Punkte und Erfahrungen sammeln und sogar akademische Abschlüsse in Regelstudien auf allen Bologna-Stufen: Bachelor, Master, Magister, Doktor/PhD oder in der akademischen Weiterbildung erreichen.

Online

VIS ermöglicht auch Studien, die ohne Matura/Abitur aufgenommen werden können.

Viele ausländische Regel- und Weiterbildungsstudien können auch in deutscher Sprache absolviert werden.

VIS bietet in Kooperation mit in- und ausländischen Partnern von der beruflichen Weiterqualifizierung bis zum Doktorat in Fernlehre eine Vielzahl von Studienprogrammen an.

VIS kann dadurch für jede/n Interessierte/n einen individuellen Bildungsplan erstellen, der auch neben Beruf und Familie erfolgreich absolviert werden kann.

VIS ermöglicht alle Regelstudien und die akademische Weiterbildung im Fernstudium!

Das bedeutet, dass Sie Aus- und Weiterbildung auf akademischem Niveau mit hoher Praxisrelevanz neben Beruf und Familie online – also von jedem Ort der Welt aus und völlig zeitunabhängig – absolvieren können.

Neben den Bachelor-, Master– und Promotionsstudien ermöglicht VIS auch Kontaktstudien, die der wissenschaftlichen Vertiefung berufspraktischer Kenntnisse dienen.

In diesen Weiterbildungsangeboten werden ECTS erworben, die im Anschluss in weiteren Lehrgängen der Weiterbildung oder natürlich auch in Regelstudien für Anrechnungen genutzt werden können.

So das VIS–Kontaktstudium Management und Marketing, das in Kooperation mit der Allensbach Hochschule angeboten wird und vollständig auf ein nachfolgendes Bachelorstudium angerechnet werden kann.

Eine spannende Möglichkeit sich weiterzubilden, bieten auch die Zertifikatsprogramme der Allensbach Hochschule Konstanz, die Sie problemlos und kostenlos testen können.

Fragen zum Beitrag, zu weiteren interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

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Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

Mitarbeiterführung 2

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8. Bodensee-Forum 2025: Familienunternehmen in der Transformation – Hidden Champions zwischen Krise, Sanierung und Nachfolge

Der Sanierungskongress am 10. und 11. Juli 2025 am Bodensee

Sozial Marktwirtschaft und das Familienunternehmen sind beides deutsche Besonderheiten und haben entscheidend zum Aufstieg Deutschlands zu einer der führenden Wirtschaftsnationen beigetragen.

Sie haben sich einerseits stets flexibel an die Veränderungen der Märkte angepasst und waren zugleich aufgrund der Inhaberführung – und verbindung ein stabiler Anker der deutschen Wirtschaft.

Der geographische Wandel, geopolitische Risiken, die Globalisierung und die Digitalisierung fordern auch die Familienunternehmen heraus,

die insbesondere unter dem Vertrauens- und Werteverlust der politischen Institutionen leiden und das enorme Tempo der Veränderung, der Vernetzung der Märkte und Wertschöpfungsketten hat dies alles noch einmal deutlich erhöht.

Gleichwohl bleiben auch Familienunternehmen in Krisen deutlich stabiler und krisenfester, was sich insbesondere an den enorm auseinanderfallenden Insolvenzzahlen für Kapitalgesellschaften und Familiengesellschaften zeigt.

Das 8. Bodensee-Forum nimmt sich dieser enormen Herausforderungen an, stellt die Stärke der Familienunternehmen auch in der Transformation in den Vordergrund und zeigt Möglichkeiten und Grenzen, wirft aber auch zugleich Fragen auf, deren Beantwortung für die Zukunft des Ankers der deutschen Wirtschaft von enormer Bedeutung sind oder es sehr bald werden.

Seien Sie dabei, diskutieren Sie mit und profitieren Sie von dem überragenden Fachwissen der Spitzenreferenten – erweitern Sie ihr Netzwerk und genießen Sie zwei innovative und interessante Tage mit uns gemeinsam am 10. und 11. Juli 2025 im Konzil in Konstanz.

Wir freuen uns auf Sie!

Online anmelden: https://www.kongress-bodenseeforum.de/anmeldung/

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Soziologie

Marketing

Wissenschaftliches Arbeiten

Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

Mitarbeiterführung 2

Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

Soziales Netzwerken

Das Cyber-Hilfswerk: Eine essenzielle Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung

Unternehmen und Privatpersonen stehen mehr denn je vor neuen Bedrohungen, die eine rasche und gut organisierte Reaktion erfordern.

Das Cyber-Hilfswerk (CHW) ist eine innovative Antwort auf diese Herausforderungen. In seiner Struktur ähnlich traditionellen Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk (THW) oder dem Roten Kreuz, setzt das Cyber-Hilfswerk auf schnelle Reaktionsfähigkeit bei Cyberangriffen und digitalen Krisen.

Es agiert dabei sowohl national als auch international und besteht aus den Organisationen Cyber-Hilfswerk Deutschland (CHW-DE), Cyber-Hilfswerk Österreich (CHW-AT), und Cyber-Hilfswerk Schweiz (CHW-CH), die gemeinsam unter dem Dach des Internationalen Cyber-Hilfswerks (ICHW) arbeiten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung der Gesellschaft, der Förderung von Präventionsmaßnahmen und der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Privatpersonen.

Die Struktur des Cyber-Hilfswerks

Das CHW ist als Verein organisiert und orientiert sich an den Strukturen klassischer Hilfsorganisationen. Es gibt lokale, regionale und zentrale Standorte in den beteiligten Ländern. Die dezentrale Organisation bietet eine flexible Reaktionsfähigkeit auf Cybervorfälle, unterstützt durch moderne Technologien, die es den Mitgliedern ermöglichen, remote zu arbeiten und bei Bedarf schnell aktiviert zu werden​​.

Das ICHW vereint unter seinem Dach die verschiedenen nationalen Organisationen und fördert die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Diese grenzübergreifende Kooperation ermöglicht den Austausch von Fachwissen und Ressourcen, um Bedrohungen besser zu erkennen und effizienter abzuwehren​.

Ergänzend zu den klassischen Strukturen gibt es das Programm Cyber-Kids, das Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren über Digitalisierung und den sicheren Umgang mit Technologien aufklärt. Dieses Programm ist ein Teil der Initiative „Junior Digital Angels“, die speziell darauf abzielt, frühzeitig ein Bewusstsein für digitale Sicherheit zu schaffen​.

Internationale Zusammenarbeit und Unterstützung für KMU

Ein zentrales Ziel des ICHW und seiner nationalen Organisationen ist es, KMU zu unterstützen, die oft nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um sich gegen komplexe Cyberangriffe zu schützen. Ein Cyberangriff kann für ein KMU verheerende Auswirkungen haben, wie Produktionsausfälle oder erhebliche finanzielle Verluste. Das Cyber-Hilfswerk bietet schnelle Hilfe im Krisenfall durch qualifizierte Fachleute, die vor Ort oder remote unterstützen​​.

Besonders hervorzuheben ist die Genossenschaft für Digitalisierung, Challenge und Innovationsmanagement (GDCIM). Diese Genossenschaft wurde im Dezember 2022 in Volketswil, Schweiz, gegründet und unterstützt KMU in der D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) bei der digitalen Transformation. Die GDCIM bietet eine Einkaufs- und Leistungsgemeinschaft, die kosteneffiziente IT- und Cyberlösungen für KMUs bereitstellt. Durch diese Selbsthilfe-Organisation können KMUs auf ein Netzwerk von Fachleuten zugreifen und erhalten wertvolle Unterstützung in den Bereichen Notfallmanagement und IT-Instandhaltung​​​.

© 2024 ZRK

v.r.n.l. Johannes Göllner, Dominic Lachat, Björn Hawlitschka, Ralf A. Huber, Barbara Steiner, Volker Reichert, Albrecht Broemme und Dominik Zehnder

Aufgaben und Funktionen des Cyber-Hilfswerks

Die zentralen Aufgaben des Cyber-Hilfswerks lassen sich in drei Hauptbereiche unterteilen:

  1. Notfallunterstützung: Bei einem Cyberangriff können Unternehmen oder Privatpersonen auf die schnelle Unterstützung durch IT-Fachleute zurückgreifen. Diese helfen, Systeme wiederherzustellen und beraten über zukünftige Sicherheitsmaßnahmen. Dieses „digitale Feuerwehr“-Modell bietet im Ernstfall eine rasche Reaktion, um Schäden zu minimieren​​.
  2. Prävention durch Schulungen und Sensibilisierung: Schulungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des CHW. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen können sich über potenzielle Gefahren im Bereich der Cybersicherheit informieren und lernen, wie sie ihre Systeme vor Angriffen schützen können. Durch gezielte Weiterbildung sollen Sicherheitslücken frühzeitig geschlossen und präventive Maßnahmen umgesetzt werden​​.
  3. Langfristige Cyber-Sicherheit durch Projektarbeit: Neben der kurzfristigen Krisenintervention engagiert sich das Cyber-Hilfswerk auch in langfristigen Projekten, um die Digitalisierung sicherer zu gestalten. Besonders hervorzuheben ist das Projekt „Cyber-Kids“, das Kindern auf spielerische Weise den sicheren Umgang mit digitalen Technologien näherbringt. Dies ist ein Teil der Bemühungen des CHW, ein nachhaltiges Bewusstsein für die Risiken und Chancen der Digitalisierung zu schaffen​.

GDCIM: Eine Genossenschaft für Digitalisierung und Krisenmanagement

Parallel zur Gründung des Cyber-Hilfswerks wurde die GDCIM ins Leben gerufen, um die Herausforderungen der Digitalisierung in der D-A-CH-Region zu meistern. Diese Genossenschaft bietet spezifische Software- und Hardwarelösungen für KMUs an und hilft ihren Mitgliedern, sich besser gegen Cyberrisiken zu schützen. Durch die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen schafft die GDCIM eine Plattform für den Austausch von Best Practices und die Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich Cybersicherheit und Krisenmanagement​​​.

Die GDCIM legt besonderen Wert auf die Prävention. Durch den genossenschaftlichen Zusammenschluss von Unternehmen, Dienstleistern und Experten entsteht eine starke Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und voneinander profitiert. Im Falle eines Cyberangriffs können die Mitglieder der Genossenschaft auf ein Netzwerk von Fachleuten zurückgreifen, das schnelle Hilfe leistet und langfristige Sicherheitsstrategien entwickelt​.

Weitblick und nachhaltige Bedeutung des Cyber-Hilfswerks

Das Internationale Cyber-Hilfswerk (ICHW) und die Genossenschaft für Digitalisierung, Challenge und Innovationsmanagement (GDCIM) haben sich als zukunftsweisende Initiativen etabliert, die in einer digitalisierten Welt unverzichtbar sind. Durch die Kombination von schneller Notfallhilfe, präventiver Schulung und langfristiger Sicherheitsplanung bieten diese Organisationen maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen und Privatpersonen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind das Cyber-Hilfswerk und die GDCIM essenzielle Partner, um sich gegen Cyberangriffe zu wappnen und ihre digitale Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Initiativen wie das Programm Cyber-Kids, die internationale Vernetzung der nationalen Cyber-Hilfswerke (CHW-DE, CHW-AT, CHW-CH) und der starke Fokus auf Wissenstransfer machen das ICHW zu einem Schlüsselfaktor in der Bewältigung zukünftiger digitaler Herausforderungen.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com

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Die Eintragung britischer akademischer Grade in öffentliche Urkunden (Ö/D)

Kürzlich wurde ich wieder zum Thema Eintragung britischer akademischer Grade in öffentliche Urkunden gefragt:

S.g. Hr. Stieger!

Ich bin auf Ihren Blog gestoßen und habe Ihren interessanten Artikel gelesen:

Ich selbst bin einer dieser „Betroffenen“ Österreicher. Ich habe vor dem Brexit mit dem Studium begonnen und erst nach dem Brexit abgeschlossen.

Mein Masterabschluss wurde vom Bundesministerium nicht angenommen und ist nicht in öffentliche Urkunden eintragbar.

Nachdem ich Ihren Beitrag gelesen habe, habe ich eine Mail an das Ministerium verfasst und mich erneut erkundigt. Ich habe dort auch auf die Änderung im Gesetzestext hingewiesen welche Sie erwähnt haben.

Haben Sie noch einen Tipp oder Informationen für mich wie ich nun tatsächlich zu meiner Eintragung komme? Ist diese Änderung im Gesetzestext irgendwo auch für mich zugänglich damit ich dem Ministerium etwas vorlegen kann?

Danke für Ihr Mail und auch Ihre Frage im zitierten Blog-Beitrag.
Sie haben recht, die rechtliche Lage hat sich im Jahr 2024 wieder geändert und ist die Eintragung britischer akademischer Grade in öffentliche Urkunden in Österreich wieder möglich.

Österreich:

Das Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) StF: BGBl. I Nr. 120/2002 wurde im April 2024 neuerlich novelliert und dabei unter anderem (selbst von Anbietern und Absolvent*innen britischer Hochschulen) recht unbemerkt, in § 88 Abs. 1a die Wendung „einer anerkannten postsekundären Einrichtung einer anderen,“ durch die Wendung „einer anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung einer anderen, auch ehemaligen“ ersetzt.

Somit lautet der § 88 Führung akademischer Grade neu:

(1)   Personen, denen von einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung ein akademischer Grad verliehen wurde, haben das Recht, diesen in der in der Verleihungsurkunde festgelegten, auch abgekürzten, Form zu führen, wobei der akademische Grad einschließlich eines geschlechtsspezifischen Zusatzes („a“, „in“ oder „x“) geführt werden darf. Dies gilt auch für Personen, denen aufgrund von § 87 Abs. 5 Z 2 mehrere akademische Grade verliehen wurden, mit der Maßgabe, dass lediglich einer der verliehenen akademischen Grade geführt werden darf.

(1a) Personen, denen von einer inländischen postsekundären Bildungseinrichtung, einer anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung einer anderen, auch ehemaligen Vertragspartei des EU-Beitrittsvertrages oder einer anderen Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ein akademischer Grad verliehen wurde, haben das Recht, die Eintragung dieses akademischen Grades in abgekürzter Form einschließlich des geschlechtsspezifischen Zusatzes gemäß Abs. 1 in öffentliche Urkunden zu verlangen. Personen, denen aufgrund des § 87 Abs. 5 Z 2 mehrere akademische Grade verliehen wurden, haben das Recht, die Eintragung eines akademischen Grades in abgekürzter Form in öffentliche Urkunden zu verlangen.

(2)   „Mag.“, „Dr.“ und „Dipl.-Ing.“ („DI“) sind im Falle der Führung dem Namen voranzustellen, die übrigen akademischen Grade sind dem Namen nachzustellen.

Da Groß Britannien eine ehemalige Vertragspartei .. ist, können die akademischen Grade aus GB wieder in öffentliche Urkunden eingetragen werden.

Deutschland:

KMK: Brexit – Anerkennung und Verwendung von akademischen Graden – Anerkennung von akademischen Graden aus Großbritannien in Deutschland

Der Brexit hat keine Auswirkungen auf die Anerkennung von akademischen Graden aus dem Vereinigten Königreich. Abschlüsse, die von anerkannten britischen Universitäten verliehen wurden, können in Deutschland weiterhin anerkannt werden. Ihr formeller Status ist der eines akademischen Grades aus einem Drittland.

Hintergrundinformationen

  • Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist am 31. Januar 2020 wirksam geworden.
  • Bis zum Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 wurden akademische Abschlüsse aus dem Vereinigten Königreich wie EU-Abschlüsse behandelt.
  • Die gegenseitige Anerkennung von akademischen Abschlüssen ist nicht Teil des Freihandelsabkommens „UK-EU TCA“.
  • Das Vereinigte Königreich ist weiterhin Unterzeichner des Lissabonner Anerkennungsübereinkommens.

Verwendung von akademischen Abschlüssen aus dem Vereinigten Königreich in Deutschland

Bachelor- und Masterabschlüsse

Jedes deutsche Bundesland hat sein eigenes Gesetz – das Landeshochschulgesetz – das die Verwendung von akademischen Graden regelt. Die Landeshochschulgesetze basieren auf dem KMK-Beschluss vom 14. April 2000, wonach ausländische akademische Grade aus Drittstaaten genau so verwendet werden können, wie sie verliehen wurden, oder in ihrer gebräuchlichen abgekürzten Form unter Angabe der verleihenden Universität. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Wissenschaftsministerium Ihres Bundeslandes.

Doktorgrade

Gemäß Artikel 4 der Begünstigungsverordnung der „Richtlinien für die Regelung der Führung ausländischer akademischer Grade nach einer allgemeinen rechtlichen Genehmigung durch einheitliche gesetzliche Regelungen“ vom 14. April 2000 können Doktorgrade aus dem Vereinigten Königreich unter bestimmten Bedingungen in Deutschland als „Dr.“ geführt werden. 

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@viennastudies.com  

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Eine weitere Auszeichnung für die Allensbach Hochschule Konstanz

Die Allensbach Hochschule gehört im neuen Ranking von FernstudiumCheck.de zu den „Top Fernhochschulen“ Deutschlands.

Eine hohe Qualität und Reputation sind für Hochschulen wichtig. Sie zeigt, was eine Hochschule zu leisten in der Lage ist und wie Studierende diese Leistung wahrnehmen.

Die Allensbach Hochschule wird für ihre Leistungsfähigkeit daher regelmäßig ausgezeichnet und hat nun, neben einigen anderen Auszeichnungen zu Jahresbeginn, beim „FernstudiumCheck Award 2024“ die Auszeichnung „Top Fernhochschule“ erhalten.

Immer im Januar verleiht das Bewertungsportal FernstudiumCheck.de den „FernstudiumCheck Award“ an die beliebtesten Fernlehrinstitute. Um die besten Anbieter aus Sicht der Studierenden und Kursteilnehmer:innen zu ermitteln, wurden wieder mehr als 14.000 Bewertungen ausgewertet. Um im Ranking des FernstudiumCheck Awards gelistet zu werden, muss eine Fernhochschule eine Mindestanzahl von Bewertungen erhalten und dabei ein Mindestniveau an Sternen erreichen. Zusätzlich benötigen die Institute eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 Prozent. Die Allensbach Hochschule liegt mit 4,85 Sternen und einer Empfehlungsquote von 100 Prozent auf Platz 7 im Ranking „Beliebteste Fernhochschulen“ 2025 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert.

Beim „Top Online Campus“ 2025 liegt die Allensbach Hochschule auf Platz 6.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die eine ganze Reihe von Awards und positiven Rankings im Fernhochschulbereich für unsere Hochschule fortsetzen. Dass wir zu den besten Fernhochschulen in Deutschland gehören, ist für uns eine große Ehre. Es zeigt uns, dass unser konsequent auf Qualität, Innovation und Praxisnähe ausgerichtetes Konzept trägt und wir die Bedürfnisse von Studierenden in der akademischen Aus- und Weiterbildung erfüllen, vor allem mit dem Fokus auf das volldigitalisierte berufsbegleitende Studium“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Hochschule.

Hochschul- und Bildungsexperten halten digitale Lernmodelle für ein wesentliches Element im Bildungssektor, jetzt und in Zukunft. Digitales Lernen ermöglicht Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Studierende können ihr Studium an der privaten Hochschule jederzeit beginnen und die Regelstudienzeit – ohne zusätzliche Gebühren – um bis zu 18 Monate verlängern.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur  ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt:

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

YouTubeProfessor

Vorlesungen auf YouTube:

Soziologie

Marketing

Wissenschaftliches Arbeiten

Kommunikation

Moderation und Präsentation

Mitarbeiterführung 1

Mitarbeiterführung 2

Arbeitsmarktpolitische Grundlagen

Soziales Netzwerken

Allensbach Hochschule – Arbeitgeber der Zukunft

Die Privathochschule hat die Auszeichnung des Deutschen Innovationsinstituts (diind) Zusammenarbeit mit „DUP Unternehmer“ in Anerkennung ihrer Innovationskraft und Zukunftsorientierung erhalten.

Brigitte Zypries, Bundeswirtschaftsministerin a. D., bringt es auf den Punkt: Der Fachkräftemangel sei so groß wie noch nie und werde aufgrund der demografischen Entwicklung noch größer. Daher ist es für Unternehmen und Organisationen aller Art umso wichtiger, überzeugend zu kommunizieren und auf die Qualitäten als Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Das gilt auch für Hochschulen, die nicht nur wesentliche Bildungseinrichtungen sind, sondern eben immer auch Arbeitgeber, die auf zuverlässiges und fachlich qualifiziertes Personal angewiesen sind.

Die Allensbach Hochschule Konstanz hat sich seit langem als attraktiver Arbeitgeber positioniert und dafür jetzt einen weiteren Award erhalten: Die Hochschule ist in Anerkennung ihrer Innovationskraft und Zukunftsorientierung als Arbeitgeber der Zukunft ausgezeichnet worden.

Die Auszeichnung wird vom Deutschen Innovationsinstitut diind in Zusammenarbeit mit „DUP Unternehmer“ („Deutsche Unternehmer Plattform“) vergeben.

Das Deutsche Innovationsinstitut diind verbindet Wissenschaft und Wirtschaft, um Kommunikations- und Marketingentscheidern fundierte, vertrauenswürdige und qualitativ hochwertige Informationen bereitzustellen.

„Es ist klar, dass das die Anzahl der verfügbaren Mitarbeiter:innen nicht wieder steigen wird. Der demografische Wandel tut sein Übriges hinzu. Es werden einfach immer weniger Mitarbeiter:innen zur Verfügung stehen, sodass der Wettbewerb zwischen den Unternehmen um die verfügbaren Beschäftigten weiter zunehmen wird. Das gilt auch für uns als Anbieterin in der akademischen Aus- und Weiterbildung“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule.

„Diese Untersuchung zeigt, wie sich die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt geändert haben und wie wichtig es für Arbeitgeber ist, ihre Attraktivität für potenzielle Bewerber zu erhöhen. Die Auszeichnung hilft dabei, die besten Arbeitgeber in Deutschland zu identifizieren und hervorzuheben“, betont er weiter.

Der Award ergänzt die Palette an vielfältigen Awards der Allensbach Hochschule. Die Allensbach Hochschule ist von „Focus Business“ als „Top Anbieter für Weiterbildung“ 2020, 2022, 2023, 2024 und 2025 ausgezeichnet worden.

Ebenso wurde die Allensbach Hochschule von „FernstudiumCheck“ als „Top Fernhochschule 2024“ ausgezeichnet und ist „Exzellenter Anbieter“ 2022, 2023, 2024 und 2025 beim Vergleichsportal „Fernstudium Direkt“.

Die Allensbach Hochschule belegt auch bei dem Portal im Segment „Fernhochschulen-DE“ den zweiten Platz und gehört im Ranking von FernstudiumCheck.de zu den besten Fernhochschulen Deutschlands.

Ebenso hat die Hochschule zudem die Auszeichnung als Arbeitgeber der Zukunft und beim „Deutschland-Monitor“ – Bildungsanbieter“ die Auszeichnung „Beste Kundenzufriedenheit 2023“ im Segment der Fernhochschulen erhalten und gehört zu Deutschlands Innovationschampions 2024 und 2025 von FOCUS-Business.

Unter den privaten Hochschulen in Deutschland liegt die Allensbach Hochschule Konstanz im aktuellen F.A.Z.-Institut-Ranking auf Platz 3 unter Deutschlands begehrtesten Arbeitgebern.

Die Allensbach Hochschule:

Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende  Bachelor-  und  Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die  Akkreditierungsagentur  ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.

Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht  (ZFU) zugelassen.

Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.

Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.

Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.

Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt:

Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.

So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

Prof. Dr. Dr. Martin Stieger

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Österreich: neue Regelung für Kleinunternehmen ab 1. Jänner 2025

Wenn der Gesamtumsatz in einem Kalenderjahr die Kleinunternehmergrenze nicht überschreitet, besteht unter bestimmten Voraussetzungen eine Befreiung von der Umsatzsteuer in Österreich. Man nennt diese Steuerbefreiung „Kleinunternehmerregelung„.

Das Abgabenänderungsgesetz 2024 bringt nun eine umfassende Reform der Kleinunternehmerregelung im Bereich der Umsatzsteuer mit sich.

Erstmals können auch Unternehmen, die ihren Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat haben, diese Befreiung in Anspruch nehmen.

Die Änderungen treten ab dem 1. Januar 2025 in Kraft. Für Umsätze bis 31. Dezember 2024 gilt also noch die alte Rechtslage.

Allgemeines

Wird die Kleinunternehmerregelung angewendet, muss das Unternehmen keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen und somit auch keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Außerdem muss das Unternehmen keine Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) oder Jahreserklärung abgeben. Da es sich um eine unechte Steuerbefreiung handelt, steht jedoch auch kein Vorsteuerabzug zu.

Damit die Kleinunternehmerregelung anwendbar ist, müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Das Unternehmen muss seinen Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit in der EU haben.
  • Die Kleinunternehmergrenze in Höhe von 55.000 Euro (bis 31. Dezember 2024: 35.000 Euro) wurde weder im vorangegangenen noch im laufenden Kalenderjahr überschritten.

Hat das Unternehmen seinen Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit im Inland, gelten lediglich die oben genannten Voraussetzungen und die Kleinunternehmerregelung gilt antragslos ab dem ersten Umsatz. Soll die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch genommen werden, muss die Option zur Steuerpflicht ausgeübt werden.

Anders als bei inländischen Unternehmen ist die Kleinunternehmerregelung bei Unternehmen mit Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit in einem anderen EU-Mitgliedstaat nur auf Antrag anwendbar und es sind zusätzlich zu den oben genannten Voraussetzungen weitere Voraussetzungen zu erfüllen.

Ermittlung der Kleinunternehmergrenze

Die Kleinunternehmergrenze darf weder im laufenden noch im vorangegangenen Kalenderjahr überschritten worden sein.

Beispiel:

Bei der Ermittlung der Kleinunternehmergrenze sind grundsätzlich sämtliche Umsätze zu berücksichtigen, die im Kalenderjahr ausgeführt wurden. Das heißt, es sind sämtliche vom Unternehmen ausgeführten B2C und B2B Umsätze miteinzubeziehen, die im Inland steuerbar sind. Umfasst sind daher auch innergemeinschaftliche Lieferungen sowie diesen gleichgestellte Verbringungen.

Nicht miteinzubeziehen sind hingegen Umsätze, die das Unternehmen eingangsseitig empfängt, auch wenn es für diesen Umsatz die Steuer schuldet (innergemeinschaftliche Erwerbe oder Empfang von Reverse Charge Leistungen).

Anders als bei der bis 31. Dezember 2024 geltenden Kleinunternehmerregelung ist jedoch bei der Berechnung der Kleinunternehmergrenze nicht auf eine unterstellte Steuerpflicht abzustellen. Das heißt, es ist das gesamte vereinbarte Entgelt zu berücksichtigen.

Beispiel:

Nicht in die Kleinunternehmergrenze miteinzubeziehen sind folgende Umsätze:

  • Hilfsgeschäfte, einschließlich der Geschäftsveräußerung im Ganzen
  • Umsätze, die nach § 6 Abs 1 Z 8 lit d und j, Z 9 lit b und d, Z 10 bis 15, Z 17 bis 26 und Z 28 Umsatzsteuergesetz (UStG) (unecht) steuerfrei sind, z.B. Lieferung von Anlagengold, Vergütungen an Aufsichtsratsmitglieder, Umsätze von Pflege- und Tagesmüttern, Umsätze aus Heilbehandlungen als Arzt

Hinweis

Weist ein Kleinunternehmen trotz Anwendung der Steuerbefreiung Umsatzsteuer in einer Rechnung gesondert aus, so schuldet es diesen Steuerbetrag dem Finanzamt, sofern es die Rechnung nicht gegenüber seiner Leistungsempfängerin/seinem Leistungsempfänger berichtigt.

Überschreiten der Kleinunternehmergrenze

Wird die Kleinunternehmergrenze überschritten, kann die Kleinunternehmerbefreiung im darauffolgenden Kalenderjahr jedenfalls nicht mehr angewandt werden.

Im Kalenderjahr des Überschreitens kann die Kleinunternehmergrenze noch bis Ende des Jahres angewandt werden, wenn die Grenze um nicht mehr als 10 Prozent überschritten wird.

Beispiel:

Überschreitet das Unternehmen die Kleinunternehmergrenze um mehr als 10 Prozent, fällt die Befreiung für den Umsatz, mit dem die Grenze überschritten wird, und für alle nachfolgenden Umsätze weg.

Beispiel:

Option zur Steuerpflicht

Es besteht die Möglichkeit, auf die Steuerbefreiung für Kleinunternehmen zu verzichten und hierdurch zur Steuerpflicht zu optieren. In diesem Fall erfolgt die Besteuerung nach den allgemeinen Grundsätzen (steuerpflichtige Umsätze verbunden mit dem Recht auf Vorsteuerabzug). Das Unternehmen muss bei Ausübung der Option zur Steuerpflicht UVAs und eine Umsatzsteuerjahreserklärung einreichen.

Bis zur Rechtskraft des Umsatzsteuerbescheides kann gegenüber dem Finanzamt schriftlich erklärt werden, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten. Diese Erklärung, die widerrufen werden kann, bindet für fünf Jahre.

Hinweis

Kleinunternehmen haben nur dann einen Anspruch auf Erteilung einer UID-Nummer, wenn sie diese für Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen in anderen EU-Mitgliedstaaten benötigen. Für diese Zwecke können sie eine UID-Nummer beantragen (Formular U15).

Alte Rechtslage

Bis 31. Dezember 2024 können nur Unternehmen mit Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit in Österreich die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Die Kleinunternehmergrenze beträgt 35.000 Euro netto, wobei eine Berechnung bei unterstellter Steuerpflicht vorzunehmen ist. Bei Überschreiten der Kleinunternehmergrenze kommt es zu einer rückwirkenden Steuerpflicht der Umsätze für das gesamte Kalenderjahr. Für weitere Informationen zur alten Rechtslage siehe die Umsatzsteuerrichtlinien (UStR).

Ausweitung auf Unternehmen aus anderen EU-Staaten

Bisher war die Kleinunternehmerregelung auf Unternehmen beschränkt, die ihren Sitz in Österreich hatten. Zukünftig können auch Unternehmen aus anderen EU-Staaten diese Befreiung nutzen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind: 

  • der unionsweite Jahresumsatz übersteigt den Schwellenwert von 100.000 EUR im vorangegangenen Kalenderjahr nicht und im laufenden Jahr noch nicht und,
  • die Umsätze im jeweiligen Mitgliedstaat dürfen die dort festgelegte Kleinunternehmergrenze nicht überschreiten und
  • der Antrag auf Befreiung muss im Ansässigkeitsstaat gestellt werden.

Wird der unionsweite Schwellenwert von 100.000 EUR überschritten, endet die grenzüberschreitende Kleinunternehmerbefreiung ab dem Umsatz, mit dem diese Grenze überschritten wurde.

Nach Antragstellung erhält das Unternehmen eine spezielle Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mit dem Suffix „-EX“ (EX-ID), was es als Kleinunternehmer ausweist.

Rechtsgrundlagen

Formulare

Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de

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