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ermöglicht das neue österreichische digitale Bürgerservice oesterreich.gv.at:

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Neben Neuwahl des Vorstandes wurde auch ein Kuratorium eingeführt
Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung wurde 2013 als Verein gegründet, um den Österreichischen Städtebund bei seinem Einsatz für die urbanen Zentren und Stadtregionen zu unterstützen. Zwei Jahre später wurde der Institutsbetrieb mit Sitzen in Wiener Neustadt und Wien aufgenommen. Urban Forum ist eine überparteiliche NGO die sich mittels Veranstaltungen, Publikationen und durch Forschung dem Lebensraum Stadt als Zukunftsthema widmet. Wir kooperieren mit zwei heimischen und einer ungarischen Hochschule sowie mit zahlreichen fachspezifischen wissenschaftlichen Organisationen und Einrichtungen sowie Interessenvertretungen.
Am 16. Jänner fand im Wiener Rathaus die 6. Generalversammlung von Urban Forum statt, bei der nicht nur der neue Vorstand auf die Dauer von drei Jahren gewählt, sondern auch die Einführung eines Kuratoriums beschlossen wurde. Der ehemalige Bürgermeister von Wien und langjährige Präsident des Österreichischen Städtebundes, aber auch des Rates und der Gemeinden Europas, Michael Häupl, hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Präsidentschaft dieses beratenden Gremiums zu übernehmen, das den Vorstand fachlich und wissenschaftlich unterstützen und Themenschwerpunkte setzen wird. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.
Auch im operativen Betrieb des Urban Forum Büros wurden Änderungen beschlossen: So zeichnet Mag.a(FH) Anita Oberhofer, neben ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin einer etablierten Werbeagentur, ab sofort auch für alle Marketing- & PR-Agenden des Urban Forum verantwortlich. Mit KzlR Klaus Billwein konnte als Unterstützung für den Bürobetrieb ein im öffentlichen Dienst sehr erfahrener Mitarbeiter gewonnen werden.
Bild-Download ©Urban Forum: https://www.diekueche.at/kunden/Urbanforum/UrbanForum_Kuratorium-Haeupl_DSC_0452_v3.jpg.zip
Bildtext: v.l.n.r.: Obfrau-Stellvertreter OSR Mag. Dr. Thomas Weninger, MLS; Kuratoriums-Präsident Dr. Michael Häupl; Obfrau Dr.in Gabriele Matzner-Holzer und Generalsekretär Bernhard Müller, BA, MPA.
VORSTAND
Obfrau: Dr.in Gabriele Matzner-Holzer
Obfrau-Stellvertreter: OSR Mag. Dr. Thomas Weninger, MLS
Generalsekretär: Bernhard Müller, BA, MPA
Generalsekretär-Stellvertreterin: Mag.a (FH) Anita Oberhofer
Kassierin: Mag.a (FH) Anita Oberhofer
Kassierin-Stellvertreter: KzlR Klaus Billwein
Schriftführer: Dr. Johannes Schmid
Schriftführer-Stellvertreter: Mag.a Alexandra Schantl
Beisitzer des Vorstandes (i. a. R.):
Mag. Dr. Christoph Andlinger, MBA
Mag. Dr. Alfred Hödl
DI Georg Mayer
Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer
Rechnungsprüfer (i. a. R.):
OSR Univ.-Doz. Prof. (FH) Dkfm. MMag. Dr. Friedrich Klug
Bgm. Dieter Posch
Rechnungsprüfer-Stellvertreter (i. a. R.):
Dritter Präsident des Wiener Landtages DI Martin Margulies
Prof. Mag. DDr. Martin Stieger, MBA, MPA, eMBA
Vbgm. MMag. Detlef Wimmer, MPA
KURATORIUM
Präsident: Bgm. a.D. Dr. Michael HÄUPL – Präsident des WWTF
Vizepräsident: Dr. Andreas HÖFERL – Politikwissenschaftler, Generalsekretär ÖGPP
Mitglieder i.a.R.:
1. DI Ian BANERJEE – FUTURE.LAB /ISRA TU Wien
2. Mag. Herbert BARTIK, Senior Expert der Abteilung Future Cities von UrbanInnovation Vienna
3. Mag. Peter BIWALD – Geschäftsführer KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
4. Vbgm.in a.D. Mag.a Renate BRAUNER – Bevollmächtigte der Stadt Wien für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft; Präsidentin VÖWG
5. Dr. László FLAMM – wissenschaftlicher Berater EuropaHaus Budapest
6. Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael GETZNER – Leiter des Departments für Raumplanung des Forschungsbereichs Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik der TU Wien
7. Oberstadtbaurat DI Hans Peter GRANER – Stadtplaner Magistrat Wien
8. Dr. Weixi GONG – Senior Coordinator for South-South and Triangular der UNIDO
9. Julia GRÜBLER, MSc – wissenschaftliche Mitarbeiterin am wiiw
10. Mag.a Marie GRÜNER, MBA – ehemalige stv. Generalsekretärin Urban Forum
11. GR u. LAbg. a. D. Dr. Helmut GÜNTHER – ehem. Vizepräsident des Wiener Stadtschulrates, Ehrenmitglied des Österreichischen Städtebundes
12. René HARTINGER, MBA – Generalsekretär Ökosoziales Forum Wien
13. Prof. Mag. Bernhard HEINZLMAIER – Trendforscher, Geschäftsführer t-factory
14. Mag. Günter HORNIAK – Studiengangsleiter Bachelor Public Management – FHCampus Wien
15. Andreas KRUTZLER, MPA – Landessekretär younion – Burgenland
16. Univ.-Prof. Dipl.-Arch. Christoph LUCHSINGER – Fachbereichsleiter E260S der TUWien
17. Univ.-Prof.in Dr.in Verena MADNER, Forschungsinstitut für Urban Management und Governance der WU
18. Dr.in Maria-Luise MATHIASCHITZ, Bürgermeisterin von Klagenfurt
19. Prof. Dr. Ferenc MISZLIVETZ – Director of the Institute of Advanced Studies Kőszeg (iASK)
20. DI Hans-Martin NEUMANN – Senior Research Engineer/Sustainable Buildings and Cities am Austrian Institute for Technology (AIT)
21. Mag.a Karin RAMSER – Geschäftsführerin Wiener Wohnen
22. Baurat h.c. DI Dr. Wolfgang SCHERZ, MBA – Vorstandsmitglied ÖWAV
23. Mag.a Heidi SCHRODT – Bildungsexpertin, Vorsitzende Initiative „Bildung Grenzenlos“
24. Prof.in Dr.in Melanie SULLY – Leiterin Institut für Go-Governance (für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung von Good Governance, Guter Regierungsführung)
25. RA Honorarkonsul Dr. Herbert SCHÖPF – Advokatur Dr. Schöpf
26. Mag. Stefan UHER – Partner bei Ernst & Young
27. Mag.a Heidrun ZANETTA – Geschäftsführerin Agentur für europäische Entwicklung und Integration (AEI)
28. Josef ZELLHOFER – Bundesvorsitzender der ARGE FGV für Gesundheits- und Sozialberufe im ÖGB
Rückfragen:
Mag.a(FH) Anita Oberhofer
Leiterin Marketing & PR, Stv. Generalsekretärin/Kassierin
Egon Matzner-Institut für Stadtforschung
Tel.: +43/2622 21132
Mobil: +43/664 151 26 43
Fax.: +43/2622 21388
Reyergasse 5/2
2700 Wiener Neustadt
ZVR-Zahl: 169347700
Herzliche Einladung zur Präsentation des IKW-Bandes
F ö d e r a l i s m u s
am Mittwoch, 16. Jänner – 18 Uhr
Café Landtmann, Bel Etage, Universitätsring 4, 1010 Wien
in deren Rahmen auch eine Podiumsdiskussion zum Thema mit
sowie den Herausgebern
stattfinden wird.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend.
Anmeldungen an office@urbanforum.at erbeten.
Mit freundlichen Grüßen
Egon Matzner-Institut für Stadtforschung
Tel.: +43/2622 21132
Fax.: +43/2622 21388
Reyergasse 5/2
2700 Wiener Neustadt
ZVR-Zahl: 169347700
Rückfragen:
Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger
Mitglied im IKW Institut für Kommunalwissenschaften und im Urban Forum Egon Matzner Institut für Stadtforschung
Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik
Web: http://www.allensbach-hochschule.de
Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki in welchem gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt werden:
ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.
Auch heuer feiert das BMBWF am 26. Oktober 2018 nicht nur den Nationalfeiertag, sondern auch den Tag der offenen Tür im Palais Starhemberg am Minoritenplatz.
Unter dem Motto „Ein Europa, das bildet“ präsentiert das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung u.a. ein 3D-Rätsel zu chemischen Strukturen, den Robotik-Controller Hedgehog und die Gesangsgruppe Superar.
Außerdem bieten verschiedene Serviceeinrichtungen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung nützliche Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung.
Weitere Einblicke finden Sie wie üblich im Programm: Tag der offenen Tür im BMBWF
Besuchen Sie das Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung am Minoritenplatz!
INVITATION
The
are pleased to announce a panel discussion on the Diplomatische Akademie Wien
THE PEACE PROCESS OF THE KOREAN PENINSULA: ANALYSIS AND FORECAST
Date: Monday, 22nd of October 2018
Time: 6:30 pm
Venue: Festsaal of the Diplomatische Akademie Wien
Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
Registration: https://www.da-vienna.ac.at/events
or by fax 01/504 22 65-200
Program:
Welcome:
Susanne Keppler-Schlesinger, Deputy Director, Diplomatische Akademie Wien-Vienna School of International Studies
Dong-ik Shin, Ambassador of the Republic of Korea to Austria
Keynote:
Joonhyung Kim, Professor of the International Studies Department, Handong Global University; Member of the Advisory Committee for Inter-Korean Summit
Panelists:
Heinz Gärtner, Professor of Political Science; Member of the Advisory Board, International Institute for Peace
Angela Kane, Former UN High Representative of Disarmament Affairs; Vice President, International Institute for Peace
Markus Kornprobst, Professor of International Relations, Diplomatische Akademie Wien-Vienna School of International Studies
Moderation:
Thomas Seifert, Deputy chief editor and Head of EU and World Desk, Wiener Zeitung
The Discussion will be held in English.
You can also find the event on www.iipvienna.com/events
as well as on facebook: www.facebook.com/IIPVIENNA
exciting panel discussion:
EUROPEAN SMALL STATE NEUTRALITY: FINLAND AND AUSTRIA
How did the practice of Finnish and Austrian neutral policy emerge? What are the possibilities and limitations of the countries’ international cooperation for their armed forces?
Dr. Erkki Tuomioja
Foreign Minister of Finland 2000–2007; 2011–2015, Chairman of Historians without Borders
Colonel Dr. Otto Naderer
Austrian Ministry of Defence
Univ. Prof. Dr. Rinna Kullaa
Finnish Academy; Founding member of Historians without Borders
Univ. Prof. Dr. Heinz Gärtner
University of Vienna; Science Commission, Austrian Ministry of Defence
Univ. Prof. Dr. Wolfgang Mueller
University of Vienna; Science Commission, Austrian Ministry of Defence
Wednesday, 10 October 2018, 17:00
Institute of East European History
Spitalgasse 2/Court 3/Entrance 3.2, 1090 Vienna)
Über Vermittlung der Österreichischen Botschaft in China, insbesondere durch das Office of Science and Technology Austria (OSTA) vertreten durch Gesandten Mag. Philipp Agathonos, wurde Urban Forum die Möglichkeit einer Partnerschaft mit dem renommierten European Union Project Innovation Center (EUPIC) mit Sitz in Chengdu ermöglicht.
EUPIC ist ein Non-Profit-Projekt der Europäischen Kommission, das Interessen von Europa mit China verbinden soll und zahlreiche bilaterale Projekte fördert.
Partner aus Österreich sind Advantage Austria und die Vienna Business Agency.
Im Zuge der 13. EU-China Business & Technology Fair fand vor mehreren hundert Gästen und Delegierten die feierliche Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages zwischen EUPIC und Urban Forum statt.
Für EUPIC unterzeichnete die CEO, Segree Dai, für Urban Forum Generalsekretär Bernhard Müller.
Das Memorandum of Understanding (MoU) beinhaltet u. a. folgende Punkte:
Rückfragehinweis: Mag.a Marie Grüner, Bakk.
Urban Forum, 02622/21132, marie.gruener@urbanforum.at
Mitglied des Vorstandes Urban Forum
Nominiert für den Tutor des Jahres 2019
https://www.fernstudiumcheck.de/tutor-des-jahres-2019/tutor/151
Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger
Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik
Web: http://www.allensbach-hochschule.de
Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Praktiker .. für hoffentlich viele Menschen interessant, das ASAS BWL-Begriffs-Wiki in welchem ASAS gängige Begriffe aus der Betriebswirtschaft mittels kurzer Filme erklärt.
Sie finden hier z.B.
ASAS erklärt in einem eigenen IMMO-Wiki – bislang 24 Filme – wichtige Begriffe aus der Immobilienwirtschaft.
Das Zentrale Vereinsregister (ZVR) ist ein beim Bundesministerium für Inneres eingerichtetes öffentliches Register, in dem alle österreichischen Vereine eingetragen sind.
Gespeichert sind darin beispielsweise
Jedem Verein wird eine Zahl zugewiesen, die ZVR-Zahl.
Jede Bürgerin/jeder Bürger kann über die Daten eines bestimmten Vereins, für den keine Auskunftssperre besteht, Auskunft verlangen.
Eine solche Vereinsregisterabfrage kann auch gebührenfrei online auf den Seiten des Bundesministeriums für Inneres durchgeführt werden.
Ausführliche Informationen zum Thema „Vereine und Veranstaltungen“ finden sich auf HELP.gv.at.
Online-Vereinsregisterabfrage (BMI)
Vereinsregister-Abfrage Online
| Online-Abfrage Vereinsregisterauszug |
Anträge / Anzeigen
Folgende Online-Formulare stehen zum Erstellen und Drucken von erforderlichen Anträgen und Anzeigen zu einem Verein zur Verfügung:
Muster-Statuten
Als Politikwissenschaftler werde ich gelegentlich gefragt, was einen guten Bürgermeister ausmacht.
Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich – habe ich es doch in Wels selbst drei Mal mit einer Kandidatur erfolglos versucht (1991, 1997, 1999) .
Das Gesetz stellt an Bürgermeister jedenfalls keine Anforderungen in fachlicher Hinsicht, die Praxis aber zeigt zwei Dinge:
Ein/e guter Bürgermeister/-in muss ein offener Typ sein, auf Menschen zugehen und mit ihnen gut umgehen können. Er/sie muss authentisch und ehrlich sein – mit einem Wort er muss auch grüßen können und die Menschen mögen.
Ein solcher Bürgermeister ist Andreas Stockinger – zugegeben ich bin nicht ganz objektiv – ich kenne Andreas seit der Schulzeit an der Handelsakademie I in Wels – ich durfte dort ein Jahr hinter ihm mit seinem Bruder Joachim die Schulbank drücken, in der Milizoffiziersausbildung haben wir gemeinsam die Fähnrichs-Kaderübung absolviert und seither immer wieder unsre Wege gekreuzt, die gleichen Stammtische besucht, unsere Familien sind befreundet …
Es gibt kaum spezielle Ausbildungen, die Bürgermeister konkret zur Vorbereitung ihres Amtes besuchen könn(t)en.
Andreas jedenfalls ist ein Naturtalent, ein authentischer, offener Politiker, der Anliegen der Bürger zu seinen macht und dabei sehr viel Fachkompetenz einbringen kann.
Eine gewisse Unterstützung allerdings braucht man als Bürgermeister natürlich schon: einen guten Fotografen (Andreas sicher auch) ein geeignetes Team, einen guten Amtseiter, ….. schlussendlich jemanden, der die Prospekte layoutet oder die Homepage erstellt. Eine Tätigkeit als Gemeinderat wäre zudem eine gute Vorbereitung auf das Amt.
Der Bürgermeisterberuf ist der interessanteste, den die Politik zu bieten hat.
Ein Traumberuf mit zwei großen Nachteilen:
Aber wenn man dazu bereit ist, dann ist das der Traumberuf und Andreas Stockinger lebt diesen Traum.
Martin Stieger ist als Hochschullehrer (Hochschule Allensbach – Allensbach University, Konstanz) – vor allem in Fernlehre von Wels aus tätig und Obmann des Vereins Lebensraum Wels
Schon vor zwei Jahren durfte ich für den VEBÖ dieses Positionspapier erstellen und rufe es heute erneut in Erinnerung, da es m. E. n. dringend geboten scheint, der beruflichen Bildung eine Weiterführung auf akademischen Niveau zu ermöglichen:
Neben den Universitäten und Privatuniversitäten mit dem Schwerpunkt der forschungsgeleiteten Lehre, den Pädagogischen Hochschulen (Aus-, Fort- und Weiterbildung für Lehrer/-innen) und den Fachhochschulen – mit der Anwendungsorientierung im Fokus – braucht es in Österreich – u.a. im Sinne des lebenslangen Lernens – eine dritte Säule, die der Weiterbildung.
Weiterbildung bewegt sich in Bereichen:
Die weiteren Ausführungen beziehen sich im Wesentlichen auf die beiden erst genannten Bereiche.
Weiterbildung unterliegt in Österreich keiner festgeschrieben gesetzlichen Regelung, sie kann von allen Personen, Institutionen und Einrichtungen angeboten werden.
Der VEBÖ – Verband der Erwachsenenbildungsträger Österreichs vertritt rund 30 Institutionen, die im Wesentlichen berufsbezogene Weiterbildung sowohl auf akademischen als auch „undergraduate“, „Certified“ level anbieten und keinen Universitätsstatus besitzen.
Universitäre Weiterbildung wird in Österreich derzeit von (Privat)Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen in Form von
angeboten.
Jede Form der (beruflichen) Weiterbildung im tertiären Sektor, die auf akademischen Niveau verbunden mit hoher Praxisrelevanz für die berufliche Nutzung ausbildet, sollte daher in – auch Übereinstimmung mit dem NQR-Regeln – als eigenständige dritte Säule gesehen werden und könnte z.B. durch gesetzlich geregelte „Akademische Institute“ od. „Berufsakademien“ od. vglb. Einrichtungen (s. Positionspapier VEBÖ 2012) betrieben werden.
Diese Einrichtungen sollten das gesetzlich eingeräumte Recht – abgesichert durch entsprechend Qualitätsrichtlinien – haben, den akademischen Graden vergleichbare – wiederum dem NQR entsprechend – berufsbezogene, Grade bzw. Titel zu vergeben.
Dazu schlägt der VEBÖ im Folgenden vor:
Maßnahmen für die (Weiter-)Entwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung im tertiären Bildungssektor
Ausgangssituation
Die duale Berufsbildung (Lehrlingsausbildung) trägt in einem sehr großen Ausmaß dazu bei, dass Österreich über eine große Anzahl an hervorragenden und praxisnah qualifizierten Fachkräften verfügt.
Stabile Wirtschaftsdaten auf hohem Niveau und die europaweit zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit kennzeichnen diesen Weg.
Länder mit traditioneller Berufsbildung wie Österreich, Deutschland und Schweiz werden auf europäischer und internationaler Ebene als best practice angesehen.
Der Lehrabschluss ist nach wie vor eine der häufigsten Basis für Unternehmertum (KMU!) und – v.a. im gewerblichen Bereich kfm. und technisch leitende Positionen der unteren und mittleren Führungsebene.
40 Prozent jedes Jahrgangs der Pflichtschulabsolvent/-innen ergreifen einen Lehrberuf, 39 Prozent aller Leitungspositionen in der Wirtschaft sind mit Lehrabsolvent/innen besetzt.
Das Problem und dessen Auswirkung bei unveränderten Rahmenbedingungen
Die Zahl der Lehrlinge sinkt in den nächsten 14 Jahren von 40.000 auf 24.000 ab.
Die Folge: Eklatanter Facharbeitermangel und Abwanderung von Betrieben.
Der Wirtschaftsstandort Österreich und unsere duale Berufsausbildung – als ein wichtiger Standortfaktor – sind dadurch ernsthaft in Gefahr.
In der österreichischen Hochschullandschaft steht die wissenschaftliche Bildung im Vordergrund, während die Berufsaus- und -weiterbildung auf tertiärem Niveau– im Gegensatz zu europäischen und internationalen Trends – nach traditionellen Denkmustern als nicht dem Hochschulwesen zugehörig empfunden wird.
Diesem Drohszenario ist mit einer deutlichen Aufwertung der Berufsbildung auf allen Bildungsstufen gegenzusteuern:
Stärkung und Weiterentwicklung der Berufs-Aus- und Weiterbildung im tertiären Sektor.
Einschlägige und bereits bestehende Abschlüsse auf hohem (NQR) Niveau (beispielsweise Meister, Werkmeister und Abschlüsse aus Fachakademien) sollen in ihrer Sichtbarkeit und damit Attraktivität gestärkt werden.
Zusätzlich soll auf Basis bestehender Abschlüsse (beispielsweise Meister, Werkmeister und Fachakademien) weiterführende Höherqualifizierungen angeboten werden, die mit einem akademischen Grad (Bologna-Degree, NQR Level 6) abschließen.
Dadurch soll auch der Übertritt von beruflich Qualifizierten (beispielsweise Lehrabsolvent/innen und Absolvent/innen von BMHS) in den tertiären Bildungsbereich ermöglicht werden.
Damit würde auf dem Weg zur Realisierung der berechtigen Forderung nach Durchlässigkeit des Bildungssystems ein großer Schritt nach vorne und ein europäisches Vorbild-Modell geschaffen werden.
Ähnliches ist in vglb. Art in Europa in Irland und England durch den Erwerb von tertiären akademischen Bildungsabschlüssen und Mastergraden ohne vorheriges Bachelor-Studium (wie prinzipiell auch in Österreich) und deren Verleihung auch durch außer-universitäre Einrichtungen (in Österreich seit Auslaufen der Lehrgänge Universitären Charakters 2012 nicht mehr möglich).
Vorteil:
Universitäten, Fachhochschulen und damit staatliche Budgets aber auch Privatuniversitäten werden so nicht zusätzlich belastet.
Mit einer derartigen Lösung, basierend auf einer gesetzl. Regelung wie bis 2012 die sehr erfolgreichen Lehrgänge universitären Charakters (LUC´s) kann damit eine „Dritte Säule“ als eine gleichwertige, aber andersartige Alternative der -durchlässigen- Aus- und Weiterbildung für alle jene Personen, die (noch) keinen (anerkannten) tertiären Abschluss erworben haben ohne Inanspruchnahme – vielerorts bereits überlasteter – bestehender Einrichtungen und ohne zusätzliche Budgetmittel geschaffen werden.
Der NQR soll und kann relative Wertigkeiten von Abschlüssen transparent machen und unterstreicht die prinzipielle Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung.
Daher:
VEBÖ-Vorschlag
Implementierung einer neuen (3.) Säule im tertiären Bildungssektor, die einer wissenschaftlich fundierten Berufsaus- und –weiterbildung dient.
Die Ziele:
Die Auswirkung
Maßnahmen
Neben Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten ist eine neue Säule zu implementieren, welche wissenschaftlich fundierte, praxisbezogene Bildung im tertiären Bildungssektor ermöglicht.
Herbeiführung eines politischen Konsens zur Notwendigkeit der beruflichen Aus- und Weiterbildung im tertiären Bildungssektor:
Studien/ Unterlagen:
Rückfragen und weitere Informationen: martin.stieger@liwest.at
Prof. Dr. Dr. Martin G. Stieger
Professur für Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik
P.S. Vielleicht interessant – wir versuchen in kurzen Filmen Begriffe aus der Betriebswirtschaft zu erklären:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeNeoBb9mVq_Rr3kTCvBN8pl
IMMO Wikis auf youtube:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLw22tDtSAPeOORGqB3VjIWxb2H8Bcm3Gp